Untervögelt?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Du kennst das als Frau sicher, dieses Gefühl. Du wachst in der Früh auf, es ist alles eigentlich so wie immer, nur mit dem kleinen Unterschied, dass Du schon geil bist wie Nachbars Dackel. Du könntest sofort, immer wieder , und dieses Ziehen im Unterleib lässt einfach nicht nach. Ist ja eigentlich kein Problem, denn der Liebste liegt ja daneben, oder ist nur einen Anruf entfernt um ihm auf laszive Art ins Bett zu locken und endlich das Jucken zwischen den Beinen zu stillen.

An diesem Punkt fängt es oft an zu scheitern dass die Lust gestillt wird, denn plötzlich sagte der Mann neben einen oder am Telefon „Nicht jetzt, ich habe noch hundert Termine heute.“ , oder aber auch „Das ist jetzt kein günstiger Zeitpunkt, aber wir machen uns einen schönen Abend aus, wenn wir beide ausreichend Zeit haben“. Diese Variante ist auch eine Möglichkeit das heiße Höschen erkalten zu lassen. Wenn das nur einmal passiert, da sagen wir ja Frauen noch nichts, aber wenn es immer öfters passiert, und wir immer mehr Lust auf „IHN“ haben, und er aber keine auf uns, dann stellen sich Fragen, die sich nicht stellen sollten.

Fragen wie „Bin ich noch attraktiv“?, „Hat er eine andere“? “ Hat er nur bei mir keine Lust, weil er eine andere vielleicht geil findet“?. Klassisches Frauen Denken einfach. Es ist aber viel simpler als wir uns zusammen reimen. Frauen werden ab einen gewissen Alter aktiver beim Sex bzw. beim sexuellen Verlangen. Wir reifen, sind mit uns zufrieden, wissen was wir wollen, und wie man es uns so richtig besorgen kann. Sprich wir gehen gerade auf unser Ziel zu und erlegen die Beute oder besser gesagt wir lassen uns erlegen. Seit ich auf die 40 Jahre zugegangen bin, konnte es nicht heiß, wild und ausgefallen genug sein. Es musste aber vor allem eines sein – OFT oder mindestens regelmäßig.

Bekomme ich das nicht, werde ich zusehends unruhiger, unverträglicher für meine Umwelt, und ich kann mich selber gar nicht mehr leiden. Auf den Punkt gebracht – Ich bin untervögelt, und das ausreichend. Die Frage was mich lange Zeit beschäftigt hat war, wie kann es möglich sein, dass der Mann der am Anfang nicht genug von mir bekommen konnte, der mitten am Tag alles liegen und stehen gelassen hat, nur um mich (und wenn es nur 20 Minuten war) gleich im Vorzimmer zu ficken, jetzt einen „Termin“ mit mir vereinbaren muss. Sinke ich in der Wertigkeit? Unabhängig von der Attraktivität – verliert der Mann mit dem Jagd Instinkt auch das sexuelle Interesse?

Ich meine das jetzt nicht böse, aber ich sage – JA! Er verliert das sexuelle Interesse, weil wir – als Frau – sind spätestens in einer Beziehung sexuell ja greifbar, erreichbar und verfügbar. Also ist es nicht jetzt, dann ist es eben später. Wir sind ja DA! Warum ich das weiß? – Bin gerade in einer intensiven Phase von Untervögelt sein. P. ist ständig geschäftlich unterwegs, und bevor jetzt jemand auf falsche Gedanken kommen sollte – nein, ich habe keine Befürchtung dass er sich eine andere Spielgefährtin gesucht hat, denn ich vertraue, und außerdem – wie in einem anderen Beitrag von uns schon ausführlich besprochen – kennen wir beide so etwas wie Eifersucht nicht. Aber es fehlt mir,- er fehlt mir, obwohl er da ist.

Immer wieder hängen meine Gedanken an den unzähligen Stunden wo wir uns stundenlang lüsternd und geil in den Laken gewälzt haben, wo ich schon wund war, und trotzdem nicht aufhören konnte mich von ihm bespringen zu lassen. Natürlich kommen selbst mir da gewisse Zweifel auf, ob ich da noch interessant bin, bzw ob wir beide schon unser sexuelles Pulver verschossen haben? Aus eigener Erfahrung bin ich dahinter gekommen,- je mehr Druck ich ausübe, desto uninteressanter wird dieses Thema bei uns (bzw. Ihn). Wenn ich aber das Thema Sex nicht wirklich – in Bezug auf uns – erwähne, dann fällt ihm das natürlich auf, und er kommt von ganz alleine auf dieses Thema zu sprechen in der Art „Wie langen haben wir jetzt schon nicht mehr gevögelt?“. Aha, also der Mann hat doch Interesse und auch Lust. Ich denke schon, es kommt sehr wohl darauf an, dass man sich nicht zu sehr an „ihn“ klammert, denn dann wird auch die Lust auf ihn eher Frust für eine selbst – je öfter man ein „Nein“ hört.

Natürlich finde ich es absolut nicht prickelnd und befriedigend so lange keinen Sex zu haben, und an manchen Tagen hasse ich es, es mir dreimal am Tag selber zu machen, weil es eine reine körperliche Stillung der Lust ist, aber keine seelische. Wenn P. und ich dann aber miteinander schlafen, dann hat es an Wertigkeit nichts verloren. Es ist nicht lau, nicht langweilig, nicht monoton. In solchen Momenten denke ich dann immer,- ok, ich bin sicher manchmal untervögelt, aber wenn wir dann trotzdem noch vor lauter Geilheit die Bettbezüge zerfetzen, dann kann es so falsch nicht sein.

Mein weiblicher Rat – es ist manchmal nicht verkehrt sich ein wenig rar zu machen, um seinen Jagdinstinkt zu wecken. Ich gebe zu, es ist dann schwer „nein“ zu sagen, wenn er dann spontan mal Zeit hat, aber glaube mir – einmal „nein“ sagen, bringt dir im Endeffekt ein stöhnendes „Ja, Jaaaa, Jaaaaaaa“. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.