Kopfkino bitte an!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Kopfkino bitte an!

Ein Fleischhaufen voller schwitzender, und stöhnender Menschen (vorwiegend Männer) stapeln sich übereinander, nebeneinander, und zwei oder drei Frauen heizen die ganze Stimmung auch noch mit Sprüchen wie „Fick mich schneller, heftiger…“. Ein Gang Bang Szenario wie aus einem klassischen Porno Film. Eine Phantasie die sich schon oft in meinem Kopf abgespielt hat, aber ich trotzdem niemals in der Praxis machen würde. Es ist eine antörnende Geschichte in meinen Kopf, aber eben nur in meinen Kopf. (Habt ihr euch die Männer bei diesen Gang Bang Geschichten schon mal genauer angesehen?? – na ehrlich – nein danke)

Kopfkino beflügelt die eigene Lust

Jeder hat sicher schon mal Bilder im Kopf gehabt die nichts mit der Realität zu tun haben, und uns trotzdem extrem scharf machen? Der Klassiker ist vielleicht der Filmstar den wir so geil finden (also – ich würde Van Diesel sicher nicht von der Bettkante stoßen), trotzdem sind wir uns im Klaren darüber, dass sich das berühmte Objekt der Begierde nie zu uns ins Bett verirren würde (also ich kann mich nicht an Van Diesel erinnern 😉 ). Jetzt stellt sich der/die kritische Leser(in) sicher die Frage, warum man irgendeine Phantasie benötigt, wenn der Sex mit dem Liebsten eigentlich eh ein Knaller ist?

Die Phantasie ist unsere eigene Grenze

Oft sind unsere Phantasien die wir im Kopf vielleicht schon tausend mal durch gespielt haben,  nur etwas, dass wir uns im realen Leben nicht trauen, oder aber dem Partner nicht sagen wollen, weil es uns selber viel zu „pervers“ oder „abstrus“ erscheint. Wir werten da leider viel zu schnell, denn es kann ja auch sein, dass unsere Phantasie auch die unseren Liebsten ist – wir wissen es oft nur nicht (das Wort Kommunikation kommt schon wieder ins Spiel 🙂 ). Natürlich gibt es Phantasien die sich nicht in die Realität umsetzen lassen (Du erinnerst dich an Van Diesel 😉 ), aber zu 90% sind die Gedanken die oft obszön, oder abwegig erscheinen, nur einen eigene moralische Grenze die wir uns im Kopf setzen.

Wenn wir nicht in Stimmung kommen

Die geilen Bilder im Kopf die wir auf Knopfdruck abrufen können, sind auch eine Art Sicherheitsnetz, wenn wir mal nicht so in Stimmung sind, uns aber genau dort hin bringen möchten. Auch die sexuell aktivste Frau hat mal Tage,  wo der Motor etwas länger braucht um auf den Zug der Ekstase aufzuspringen. Gedanken sind frei! Jede Phantasie ist erlaubt, ohne das man sich dafür schämen muss. Egal ob es der Dreier mit zwei Männern ist, heiße Streichel Spiele mit einer Frau, oder aber auch ein geiler Quickie mit einem Fremden. Alles kann helfen, dass man in Stimmung kommt bzw einen letzten „Anstupser“ benötigt.

Kein Betrug im Kopf

Viele sind ja noch der Meinung, dass etwas nicht stimmen kann, wenn sie vor oder während des Sex an oben beschriebene Szenarien denken. Also müsste ich auch ein schlechtes Gewissen haben, dass ich mir schon vorgestellt habe,  wie Van Diesel mich wild von hinten nimmt, während P. an mir oder mit mir gespielt hat. Nein – natürlich nicht. Wenn man sich eine heiße Szene im Kopf vorstellt, hat das noch lange damit zu tun, dass man den Liebsten „betrügt“, oder ER nicht mehr das Gelbe vom Ei im Bett ist. Gedanken sind frei, und die Zuneigung oder Liebe zu einem Menschen können (oder sollten) nicht vom Kopfkino getrübt werden.

Wenn es nicht mehr „ohne“ geht

Aus unserer Sicht wird es nur dann zum Problem, wenn der Sex mit dem Liebsten nur mehr dann funktioniert, wenn man zeitgleich das Kopfkino anstellt, weil sonst nichts anderes als Trockenheit zwischen den Beinen herrscht. Es ist meistens ein Zeichen dafür, dass irgend etwas in der Sexuellen Beziehung mit dem Partner fehlt, nach dem man aber lechzt. Das muss auch nichts wirklich mit dem Sex alleine zu tun hat. Es ist oft Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit aber auch das Gefühl, dass man „mit Haut und Haaren gewollt wird“. In so einem Fall sind wir der Meinung, dass man seine Wünsche und Träume und auch die Phantasien seinem Gegenüber mitteilen sollte. Denn das Kopfkino kann geil sein, aber noch schöner ist es wenn man es auch lebt.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bildquelle

Beiße mich bitte in den Hals

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Beiße mich bitte in den Hals

Wir haben uns diese Woche mit Körperzonen beschäftigt, die auch als erogene Zonen bekannt sind. Ja wir wissen das wurde schon hundert mal in anderen Blogs oder Zeitschriften behandelt, aber wir (wie könnte es auch anders sein) betrachten die Angelegenheit wieder mal von der anderen Sache. Stellt euch vor, ein Freund oder ein guter Bekannter, oder aber auch ein Kollege aus der Firma mit dem ihr Euch auch privat gut versteht, albern herum, und plötzlich – im scherzen miteinander – knabbert derjenige Dich auf einmal in den Hals.

Aber Hallo….

Es gibt natürlich die Reaktion, dass man denjenigen weg stößt, und sagt „Aber Hallo…na so intim sind wir nicht miteinander!“, oder aber,  es gibt die Reaktion, dass einem diese Geste erregt. Nicht vorrangig die Person die es tut, aber die Aktion die er gesetzt hat, nämlich in unsere (für mich persönlich) einer sehr intimen Stelle zu knabbern. Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich Gänsehaut bekomme, wenn mich jemand am Hals küsst oder zärtlich beißt? Wieso reagiere ich empfindlicher an dieser Stelle, als zum Beispiel an meiner Klitoris?, und kann mir bitte jemand erklären, warum ich den Freund, Kollegen oder auch Bekannten auf einmal scharf finde, nur weil mir derjenige kurz die Zähne in den Hals „rammt“?

Was hat der Hals was die Vagina nicht hat?

Natürlich reagiere ich erregt, wenn mich ein Mann (also P.) oral befriedigt, aber wenn er mir im vorbei gehen die Haare zur Seite schiebt, und mich zärtlich am Nacken oder Hals küsst, dann möchte ich sofort vor Geilheit aus der Haut fahren. Alle meine Sinne sind plötzlich auf eines programmiert und fokussiert – Ficken. Wie kann es sein, dass so etwas harmloses wie ein Kuss am Hals oder Nacken alle Sinne verschärft und uns die Erregung sofort zwischen die Beine jagt? Der Hals oder der Nacken reagieren empfindlicher als jede Vagina, weil hier die Nerven zusammen laufen, die Haut dünn und sensibel sind, und – was Du vielleicht noch nicht wusstest – wir können mit dem Hals sogar noch viel mehr.

Wir Frauen flirten auch mit dem Hals

Jede Frau die etwas längere Haare hat tut es (ich auch 😉 ). Wenn Frau einen Mann erspäht, der Interesse in ihr weckt, und sie ihm die Bereitschaft signalisieren will, dass sie zu „mehr“ bereit wäre, legt eine Seite ihres Halses frei, indem sie die Haare auf eine Seite schiebt. Der Hals und auch der Nacken sind etwas sehr intimes. Etwas, dass man nicht jeden „offen“ zeigt. Darum hat der Mann auch ein riesen Problem. Ignoriert er den Hals oder Nacken, oder er vergeigt den Kuss oder Biss in den Bereich, dann wird er auch relativ rasch nicht mehr so interessant oder erregend für die Frau sein. Eigenartigerweise haben uns das viele Frauen bestätigt. Der Grund dafür liegt darin, weil die Frauen gemeint haben, hier merkt man wie zärtlich oder auch nicht zärtlich ein Mann ist.

Wenn es hart zur Sache geht

Wenn allerdings dann doch zur Sache geht, und der Sex gut ist, dann dürfen die Bisse auch ein wenig härter ausfallen. Man steigert damit noch ein wenig stärker das Lustempfinden der Frau, und macht sie für anschließende Zärtlichkeiten sensibler. Natürlich können Bisse aber auch als unangenehm empfunden werden. Entweder wenn sie zu stark sind, oder immer auf der gleichen Stelle ausgeführt werden. Knutschflecke übrigens sind ein absolutes „No Go“. Das machen Teenager, aber wenn man erwachsen ist, sollte man niemand anderen brandmarken. Das kommt bei Frauen gar nicht gut an.

Die Geste alleine genügt oft schon

Für mich persönlich hat es schon etwas erregendes, wenn P. hinter mir steht, mir zärtlich die Haare zur Seite schiebt und ich in erregender Vorfreude bin auf das was mich erwartet. Die Geste alleine genügt oft schon um meine Lust anzukurbeln. Übrigens  – ist es dann immer noch schöner, geiler und lustvoller als in meiner Phantasie, und ich wünsche mir für alle Frauen das es ebenso ist.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bildquelle