BDSM aus der Konserve!

 

schwarzes Schaf
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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Eine liebe Freundin von mir – die bekennend devot ist – mit beiden Beinen im Leben steht, und Single ist, habe ich mal ein wenig ausgefragt, wie das genau abläuft wenn man ein dominantes Pendant sucht. Wie geht man vor? Geht man in einschlägige Lokale, oder über diverse Inserate aus dem Netz, oder aber auch auf Internet Plattformen für Sub/Dom Suchende?

Sie erklärte mir ausführlich, dass man sich zu Beginn  durch einige Möglichkeiten „durch liest“, auch vieles nachschlägt an Fachausdrücken und Verhaltensregeln, (die man eben noch nicht kennt), und es für manche (vor allem Frauen) lange dauern kann, bis man sich dazu entschließt, sich als Sub auf so einer „speziellen“ Dating Plattform anzumelden. Immerhin geht es hier darum sich hinzugeben, sich auch auszuliefern, und dafür zählen zwei Punkte ganz entscheidend. Vertrauen und das Gefühl von Sicherheit. Ich denke nicht, dass man sich dann in einer Situation (vielleicht kniend, nackt und festgebunden) bei einem „Criminal Minds Psycho“ wieder finden möchte.

Weiteres klärte mich meine Freundin darüber auf, dass es sehr wohl auch auf solchen Plattformen Suchende gibt, die nur jemand zum „spielen“ wollen (ja so wird das benannt!), aber niemand für eine Feste Beziehung. Das ist auch völlig legitim, denn immerhin gibt es auch im Netz Möglichkeiten für schnelle Sex Abenteuer wo niemand an eine Beziehung denken würde. Wichtig ist aber hier das es angegeben wird (fixe Beziehung oder nur Spiel). ABER – ja es gibt ein Aber – gibt es auch auf diesen BDSM „Begegnungszonen“ sogenannte schwarze Schafe. Vielleicht liegt es an unserer persönlichen Meinung, aber in dieser Sexuellen Spielart finden wir diesen Beschiss fast noch sträflicher.

Da gibt es wirklich und wahrhaftig einige Doms die es offensichtlich witzig finden anzugeben eine fixe Beziehung suchen zu wollen, und dann eine echt miese Tour abziehen. Ich hinterfragte bei meiner Freundin wie es denn so in der Praxis abläuft wenn man das Gefühl hat genau den perfekten Dom entdeckt zu haben. Sie erzählte:

“ Man unterhält sich sehr lange und ausführlich –  zuerst über die Plattform im Chat. Dann – und das dauert einige Zeit – tauscht man Telefonnummern aus, und schickt sich What’s App Nachrichten, erst dann telefoniert man. Meistens wird dann auch ein Treffen vereinbart, wo man sich persönlich kennen lernt, und hier wird sehr genau beidseitig hin gesehen, denn immerhin will man sich ohne Angst sondern mit Lust  „unterwerfen“. Da müssen einfach alle Parameter  passen.“

Beim zweiten oder sogar erst dritten Date begibt man sich in das Spiel, und auch da ist alles perfekt. Der andere Part hat nichts versprochen was er nicht gehalten hat. (Wir bleiben bei dem Beispiel meiner Freundin die einen Dom gesucht hat!). Im Gegenteil, auch nach dem „Spiel“ ist alles perfekt. Es gibt das „auffangen“ nachher, die Fürsorge, die Aufmerksamkeit. Es werden private Dinge ausgetauscht, über das gleiche gelacht. Also alles so wie bei jeden anderen Beginn einer vielleicht neu aufkeimenden Begegnung. Wenn da nicht dieses „Spiel“ wäre, wo man sich  auf jemanden einlässt, bedingungslos vertraut. Dieses Vertrauen greift auch auf die Dinge über, die das Gegenüber erzählt und von sich preis gibt. Frau glaubt es.

JA und dann…..meldet sich der Dom der zu Beginn – (also ca. 5Wochen vorher) – noch „Madam“ zu einem gesagt hat nicht mehr , oder immer weniger, und wenn dann nur wenn er sich ein „Spiel“ erhofft. (in unverblümter Sprache: Was ist?- willst ficken und dich  dabei ein wenig hinknien?). Auf Fragen der Sub antwortet er ausweichend, oder gar nicht (tagelang!!). Tja,  und dann kommt man dahinter, dass dieser „werte Herr“ gar keine fixe Beziehung sucht, sondern nur das „schnelle Dom Abenteuer“, denn er ist weiter aktiv auf dieser Plattform auf der Suche. „Die Enttäuschung ist sehr groß, denn ein ehrliches Wort hätte völlig ausgereicht, aber das war ich dem „Herrn“ wohl nicht wert.“ 

Ein Vertrauens Missbrauch – in dieser Sexuellen Variation –  ist für uns noch verwerflicher, denn wie soll es angehen, dass ich mich jemanden unterwerfe, der so einen Betrug treibt? Derjenige, der sich hier als DOM bezeichnet und tituliert,  ist nur ein Würstchen,  und verdient es nicht sich so zu nennen. Es reicht nicht eine Frau „Madam“ zu nennen, Mann soll sie auch so behandeln. Wer das nicht kann oder will, soll sich besser auf „Schnell Fick Plattformen“ für Parkplatz Treffen registrieren lassen. Das entspricht eher ihren Charakter. Echte Doms würden so NIEMALS agieren und handeln, und diese sind dann auch vielleicht diejenigen die für solche „schwarzen Schafe“ büßen müssen. Wenn man sich entschließt einen Dom Partner (oder auch Sub) fürs Leben zu suchen, dann soll das BITTE ehrlich und ernst gemeint sein. Das in „falscher Sicherheit“ wiegen ist hier mehr als unangebracht.

Diese schwarzen Schafe sind eindeutig unwürdig, und das sind in unseren Augen nur Konserven Dosen, die man hundert Jahre im Schrank hat, und eh niemals öffnet.

Bis dahin alles L(H)iebe

Eure C. und P.

 

Liegt es an mir?

Es kiegt an mir
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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie oft haben sich Frauen schon diese Frage gestellt, oder aber auch ihren Liebsten? Wenn jetzt eine Frau unter den Leserinnen sein sollte, die behauptet sie hätte diese Frage noch nie gestellt, dann gratulieren wir recht herzlich. Du bist Gewinnerin des „Nicht  – Selbstzweifel – Preises! Aber wie kommt es, dass wir Frauen uns immer wieder diese Frage stellen, und im Gegenzug nur ganz wenig Männer (vielleicht ist aber auch die Dunkelziffer so hoch und nicht erfasst, dass wir jetzt völlig falsch liegen?). 

In diesem Fall kann ich nur von mir ausgehen (bitte um andere Ansichten wenn Du sie parat hast). Ich denke, wenn ein Problem auftaucht, eine Situation die unangenehm ist, oder P. mal keine Lust auf Sex hat, dann muss ich es bereinigen, eine Lösung finden, oder das ich nicht mehr so attraktiv und begehrenswert bin. Also was tut Frau? Sie bereinigt ein Problem, sucht Lösungen (und findet sie auch meistens),  wandert ins Fitness Studio und ernährt sich mal wieder ausschließlich von Smoothie’s. Aber ist das der Richtige Weg. Was, wenn sich trotz aller Bemühungen nichts ändert? SEIN Interesse an meiner Person nicht mehr so groß ist, oder noch schlimmer,  ich an seinen Handlungen bemerke, dass ich in der Wertigkeitsskala nach unten gerutscht bin? Auf einmal jeder Termin, jedes andere Freizeit Vergnügen (wie das wahnsinnig wichtige Skirennen im Fernsehen zum Beispiel) wichtiger ist, als mit mir Zeit zu verbringen? Sätze wie „Ach, Du das geht sich heute nicht aus.“ Meine lieben Männer – das Lösungswort heißt  Zeitmanagement? – FANGT AN ES ZU LERNEN. (Wir können es ja auch!). Oder bin ich es? Will er gar keine Zeit mit mir verbringen?

Da kann sich nur die Frage aufdrängen „LIEGT ES AN MIR“?

Wenn man dann als Frau (weil man ja nicht über hysterisch sein will) mal versteckt nachfragt „Du, im August haben wir uns fast jeden Tag gesehen. Wahnsinn oder, wenn man bedenkt wie wenig wir jetzt dazu kommen.“ , und dann nur ein lapidares „ja, ja lang ist es her.“, dann hat man zuerst das Bedürfnis und den fast unbändigen Wunsch irgend eine Vase oder einen Aschenbecher auf seinen Kopf zu zerschmettern, aber dann stellt sich die Enttäuschung ein, und die immer sich drängender Frage „Kann ich etwas daran ändern, dass er sich ändert, oder bzw wieder mehr Interesse an mir hat.“ (Das klingt wie eine Frage aus dem Frauenmagazin ..igitt).

Der absolute Höhepunkt an Selbstzweifel wird dann noch erreicht, wenn beim Sex nichts mehr läuft. Jede schelmische Doppeldeutigkeit die SIE am Telefon oder per Whats App abgibt, wird mit einem grummelnden  „Mmmmmm“ kommentiert, und dann wird das Thema gewechselt. Charmant! Ach ja–und wenn es dann endlich mal Sex gibt, dann wird anschließend nicht mehr darüber geredet, gelacht oder geschwärmt, sondern auf Aussagen von IHR wie :“ Wahnsinn wie kompatibel wir noch immer sind, und wie viele neue Ideen wir haben, die wir auch mal ausleben sollten,oder?“ nur ein schwammiges „JA ist eh nichts neues das das passt bei uns.“ (Ach ja nicht neues? Na dann werde ich mich nächstes Mal vielleicht vom Luster hängen!) 

Ja eh, nach diesem wirklich erschöpfenden Dialog, ist man dann soweit, dass man sagt „Warum sage ich noch was? Ist ungefähr so unnötig wie Oliven in den Griechenland Urlaub mit zu nehmen.“ Du wunderst Dich jetzt dass ich das so genau schildern kann? Mir passiert das mit P. sehr oft, und das Beste was ich in so einem Fall tun kann, ist NICHTS zu tun. Es kommen keine Anspielungen auf Sex, keine neugierigen Fragen wie sein Tag war, alles wird irgendwie besprochen, aber von meiner Seite nur halbherzig. Denn ich bin nach endlosen Tagen, und Wochen darauf gekommen, dass es NICHT AN MIR LIEGT, sondern SEIN Problem ist.

Frauen neigen ja fast oft schon manisch dazu Probleme von anderen lösen zu wollen (und sie können es auch meistens), und eine Entlastung für den anderen zu sein und keine zusätzliche Belastung. Aber genau da sind wir beim Paradoxen. Männer wollen keine „leichte“ Frau die einen alles abnimmt. Sie wollen sich anstrengen, und müssen immer irgendwie den Eindruck haben – alles ist erkämpft. (wie pervers ist das denn?) Aber auch nicht zuviel anstrengen, sonst wird es mühsam. Also wie jetzt?

Die Abende und Nächte die ich meinen Freunden schon die Ohren voll gesungen habe, die gehen auf keine Kuhhaut, aber entscheiden was man tut, kann man nur individuell und von sich selbst heraus. Ich höre auf ,SEINE Bedürfnisse über meine zu stellen, SEINE Wünsche größer werden zu lassen als meine sind, und vor allem mir nicht das Gefühl vermitteln zu lassen „Es läge an an mir.“ Nur weil ihm gerade ein Tampon quer im Arsch sitzt, und er gerade nicht weiß „Was denn mit ihm  los sei“, ja dafür ist niemand verantwortlich. Man kann da sein und ihm das Ohr leihen, aber SEIN Problem lösen — NEIN! Ich oder Du bist ja nicht seine Mutter. (Natürlich muss gesagt werden, ER verlangt ja nicht, dass wir Seine Probleme lösen, aber ganz angenehm ist es natürlich schon!)

Ich kann jetzt nur MEINE Vorgehensweise schildern (und die ist sicher nicht das Universal Rezept). Überlegt mal wie ihr „VOR IHM“ wart? Was habt ihr getan, und was habt ihr in der Zeit mit IHM vernachlässigt? Lasst das wieder aufleben! Stellt EUCH in den MITTELPUNKT Eures Lebens. Versteht mich bitte nicht falsch–Die Liebe zu einem Menschen –die bleibt, und man kann sich auch nicht vorstellen ohne IHN zu sein, aber man sollte hin und wieder nicht vergessen, dass man nicht die ganze Last eines Problems auf sich laden sollte.

„Liegt es an mir“? – Nein! Er soll sich das Tampon aus dem Arsch ziehen, und sich mal ganz genau überlegen, was er an euch hat, und vor allem wenn DU ganz genau weißt was DU WERT bist, dann wird er diesen Wert auch erkennen, und wenn er das nicht tut – ja dann ist das SEIN Problem, und mach es ja nicht zu DEINEM.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und (nur abschnittweise) P.

 

Ungesagte Worte…

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Kennst du diese Situation? – Du willst jemanden deine Liebe gestehen, dich von ihm/ihr trennen, deinem(r) Liebsten einmal das sagen was dir auf der Seele brennt, weil es dich belastet, und dir schlicht auf die Nerven geht?  Ja reden miteinander – das wäre eine Option, aber sind wir uns doch mal ehrlich – wir finden doch selber immer wieder Ausreden um das Unangenehme von uns weg zu schieben, oder? Es ist zu spät, zu kalt, zu unpassend, zu müde, hat sich nicht ergeben, wollte keinen Streit vom Zaun brechen Momente?

Ich habe mir angewöhnt alles auf zu schreiben, und dann P. so zu übermitteln. Ich habe nämlich genau die Ausreden immer parat die oben beschrieben sind. Ich habe Angst vor der eigenen Courage, und auch vielleicht vor der Reaktion des anderen. (was ist wenn er mich jetzt für eine Zicke hält, mich dann nicht mehr mag, sich von mir trennt, er/sie gar nicht in mich verliebt ist so wie ich?). Alles Fragen die im Kopf schwirren, und man es dann doch nicht in Worte fassen kann um es dem anderen zu sagen. Dann gibt es auch das krasse Gegenteil. Man schreit alles heraus was in einem selber schon Wochen oder Monate gekocht hat, und dann explodiert der Vulkan. Dann ist aber auch der Streit, oder das eiserne Schweigen des anderen absolut sicher. Macht noch frustrierter (ich weiß wovon ich rede).

Jeder hat keinen Blog wo er alles in Worte fassen und veröffentlichen kann, aber wir können euch die Möglichkeit anbieten Eure Worte bei uns zu posten. Alles was man aufschreibt tut man überlegt. Da flutscht meistens kein unbedachtes Wort heraus, denn man liest sich die Worte die man geschrieben hat noch ein,- oder mehrmals durch. Hier könnt ihr es in die Welt schreien ohne wirklich dabei zu schreien, und wenn ihr es einfach nur los werden wollt.  Oder aber ihr schnappt Euch Papier und Stift und schreibt es auf. Bitte verfasst so etwas nicht in einer Mail, oder womöglich in einer Whats App Nachricht an den anderen (unpersönlicher geht es ja dann schon nicht mehr). Es sollte was persönliches sein, oder aber eben es nur mal los zu werden.

Ich gebe P. die Nachrichten nie persönlich, sondern verpacke sie in unseren Blog (den er aber fast nie liest wenn der Beitrag fertig ist) , aber manchmal geht er mir so auf die Nerven oder ist auch verletzend, dass ich mir alles von der Seele schreibe. Ich verarbeite die unangenehmen Dinge besser, oder betrachte beim Schreiben Dinge plötzlich nicht mehr so dramatisch. Natürlich ist das persönliche Gespräch noch immer das Beste, aber wenn man so wie ich oft nur ein „Mmmm“, oder eine „Schauen wir mal“ zu hören bekomme, also der Dialog eigentlich nur mehr ein Monolog ist, dann kann ich es genauso gut aufschreiben, posten und da bekomme ich oft Feedback, dass mir über mein „Down“ hinweg hilft.

Für ein Down ist unsere Zeit viel zu kostbar. Schreibe es auf was dich belastet, gib es ihm/ihr, oder schreie es lautlos auf unseren Blog hinaus. Hilft ungemein! 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Dessousfoto oder Schnitzelsemmel?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Der Titel verwirrt Dich jetzt? Können wir verstehen, aber eigentlich geht es in den heutigen Beitrag von uns um ein Thema das viele Beziehungen, Partnerschaften und auch Ehen in die Brüche gehen hat lassen. Erotisches, oder der sexuelle Verlust von Spannung und Neugierde. Jetzt werden Deine Stirnfalten sicher noch tiefer, und Dein Kopf rattert vor sich hin mit der Frage „Was hat das alles mit einer Schnitzelsemmel zu tun“? Die Frage ist berechtigt, aber Du wirst gleich wissen, warum es geht, und das sexuelle Spannung zwischen zwei Menschen gar nicht so schwer ist zu erhalten.

Eine liebe Freundin von mir erzählte mir, dass sie ihren Mann bat, doch mal frische, knusprige Schnitzelsemmel vom Laden zu holen. Weil er ein ganz Lieber ist (ist er wirklich 😉 ), machte er sich auf dem Weg. Kaum bei der Türe draußen, überkam meine Freundin eine Idee. Sie warf sich in Dessous, machte einen Schnappschuss, und schickte es per Whats App an ihren Mann. Du kannst dir vielleicht denken, dass er schneller wieder zu Hause war, als man sich vorstellen kann. (Uns hat es ja gewundert, dass die Schnitzel nicht roh, oder überhaupt das ganz Schwein im Schlepptau war, bei der Geschwindigkeit wie er wieder zu Hause war). Eines ist aber sicher, das Schnitzel war bei weiten nicht so knusprig wie sie Spannung zwischen den Beiden! 😉 (Und nachher auch kalt, aber das ist natürlich nur eine Vermutung von P. und mir)

Die häufigste Ursache von sexuellen Desinteresse, ist die nachlassende oder fehlende Spannung zwischen beiden Partnern. Man kann ein Experte sein in Sachen Sexspielzeug, ein Künstler der Sexstellungen, oder aber einen Wortschatz in Sachen Dirty Talk haben, dass jeder Pornostar erblassen würde, aber wenn die Spannung nicht erhalten wird zwischen Mann und Frau, dann nützt Dir das andere gar nichts. Warum ist das so? Weil wir mit der Zeit anfangen zu werten. Mit zunehmender Zeit der Beziehung, denken wir oft „Das gefällt ihm/ihr sicher nicht“, oder „Da mach ich mich ja lächerlich“. Stimmt nicht. Falls Du so denken solltest – Lass es!

Umgekehrt wird nämlich auch ein Schuh daraus. Hast Du dir schon mal überlegt, dass Dein Partner denkt „Das macht sie nie“, oder aber auch „Bevor ich nicht mit einer Überraschung komme, passiert gar nichts.“ Hier haben wir wieder mal das Problem, dass wir schon öfters angesprochen haben – Wir denken zuviel und reden zu wenig! Natürlich ist uns unser Partner nach einem Jahr nicht mehr so fremd oder „neu“ wie nach zwei Monaten, aber versetze Dich mal genau in diese Zeit zurück. Denke daran wie wagemutig Du warst, um ihn/oder sie zu beeindrucken. Was hast Du Dir alles einfallen lassen um ihn scharf zu machen? Deine Ideen sprühten Funken. Und heute?

Ehrlich! – Wann hast Du Dir etwas spontan ausgedacht um ihn zu „animieren“ schneller zu Hause zu sein? Wir reden hier nicht von dem lang geplanten romantischen Abendessen bei Kerzenschein. Du musst jetzt auch nicht Amok laufend in den nächsten Sexshop stürmen um das neueste Spielzeug oder Dessous einzukaufen. Ich finde diese spontane Idee mit dem Foto sehr gut. Er rechnet nicht damit, es ist eine plötzliche Spannung da, die vor zehn Minuten vielleicht noch nicht da war. Er in einer Erwartung die er vielleicht gar nicht mehr erwartet hat, und Du hast die Spannung der Reaktion von ihm. Egal wie Du es drehst oder wendest – es herrscht Spannung. Der Sex kommt dann ganz von alleine (vielleicht sogar mit Knutschflecken oder aufgeschürften Knien). 

Wenn Du dich aber nicht so ein Typ für Fotos bist, kannst Du auch mal probieren eine schlüpfrige Nachricht an Deinen Liebsten senden. Glaub mir, nichts wirkt so gut wie das Unerwartete. Wie Du siehst ist eine Schnitzelsemmel nicht nur dafür da, den Hunger zu stillen, sondern auch eine Menge sexuelle Spannung zu erzeugen. Und da sagen immer alle Schweinefleisch ist ungesund. 😉 

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.