Verlassen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Verlassen

Wir haben vor längerer Zeit eine Geschichte einer jungen Frau gehört die uns damals wie heute so berührt hat, dass wir die Geschichte nochmal online stellen. Zum einen weil wir sie für traurig und schön gleichzeitig finden, und auch deshalb weil die Gesellschaft oft noch immer in der Annahme ist, dass die Spielform des BDSM ohne Gefühl oder eigenen Willen abläuft. Diese Geschichte beweist das Gegenteil. Wenn man Verlassen wird ist das schon schlimm genug, aber wenn man in einer BDSM Beziehung verlassen wird, dann verliert man weit mehr.

Verlassen von der Hand die mich führte

Wieso siehst Du mich nicht mehr an, wenn ich an Dir vorbei gehe? Warum senkst Du deinen Blick, wenn ich versuche ihn zu einzufangen? Warum begrüßt Du mich wie wenn ich eine Fremde wäre, obwohl wir Haus an Haus wohnen? Hast Du alles vergessen was wir miteinander erlebt haben? Hast Du verdrängt – oder willst es verdrängen – in welche Welt Du mich geführt hast? Die Welt, die ohne Dich nicht mehr denkbar für mich ist. Ohne die ich nicht mehr sein will.

Gibt es eine NEUE?

Gibt es eine Neue, die Du unterrichten kannst? Die dieses wunderbare Gefühl mit Dir gemeinsam erleben darf, wie es ist, wenn Du sie das Erste mal in die Knie zwingst, ihr über den Kopf streichelst, um dann ihre langen Haare um Deine Hand zu schlingen wie ein Seidentuch, und ihren Kopf so weit nach hinten ziehst, dass sie gezwungen ist, Dich anzusehen.? Deiner Rauhen und bestimmenden Stimme zu lauschen, wenn Du Ihr Deine Regeln erklärst. Ihr erklärst, dass sie Dich nur ansehen darf, wenn Du es ihr erlaubst. Das Rauhe Sisal Seil aus deiner Schublade nimmst, es ihr zeigst, es sie anfassen lässt, dass sie sich an das grobe Material gewöhnt, und ihr dann sagst Sie soll die Hände hinter ihren Rücken verschränken. Wenn Du das Seil kunstvoll und geübt um ihre Handgelenke legst, und sie den ersten Schritt in die Unterwürfigkeit gehen lässt?

Frei sein

Ich weiß, wie es sich anfühlt wenn dabei Deine Hände warm und weich über den Rücken gleiten, wenn Du das Seil verknotest, mich verknotest. Wenn mit jedem Knoten mein Atem schneller wird, und das Herz lauter klopft. Ich fühle noch die Unentschlossenheit in mir, beim ersten Mal, wo ich das Bedürfnis hatte aufzuspringen und weg zu laufen. Ich blieb. Ich blieb bei Dir, weil ich wusste, dass Du mir nichts Schlechtes willst. Du hast mich angeleitet. Du hast mir gezeigt, das Regeln nichts einengendes sondern befreiendes sein können. Ich spüre Deine Wärme noch immer in meinen Nacken, als Du mit deiner großen Hand darüber streichelst, nachdem Du das Seil fixiert hattest. Ich kniete vor Dir, den Kopf gesenkt, meine Hände am Rücken. Nackt. Es störte mich nicht. Mehr noch – es machte mich frei. Frei von Verantwortung, frei von Gedanken, und es machte mich ruhiger.

Was geniest Du jetzt?

Die Erregung wuchs mit der Ruhe die Du mir gabst. Nimmst Du jetzt bei Ihr den Leder Flogger aus der Schublade, um ihm dann  – kalt und doch angenehm – über ihren Rücken gleiten zu lassen? Geniest Du jetzt ihren Körper, der leicht erzittert, voller Ungeduld und Erwartung auf Deinen nächsten Schritt? Auf Deine Hand die ihre Schenkel auseinander drückt, nur um zu fühlen wie heiß und feucht sie schon ist? Ich wusste schon dass ich nie zu feucht sein durfte. Wenn ich es doch war, hast Du mich bestraft, indem Du mir gesagt hast, dass ich erst zu kommen habe wenn Du es mir es gestattest. Ich habe den Flogger dann auf meinen Rücken und meinen Arsch gefühlt. Zuerst leicht – fast nur wie ein starker Luftzug, aber dann stärker, kräftiger, aber niemals verletzend.

Du warst…

Du warst niemals verletzend. Du warst strafend, schlagend, streng, aber Du warst und bist selbstsicher, beeindruckend, beherrschend. Du beherrscht mit Dominanz, Zärtlichkeit und Respekt. Du hast dann immer gesagt, ich könnte Dich besänftigen. Du hast Dich vor mich hingestellt, und ich durfte Dir den Reissverschluß Deiner Hose mit den Zähnen öffnen. Ich fühlte die Hitze Deines Penis knapp vor meinen Gesicht. Du hast Dir dann deinen Schwanz  aus der Hose geholt, und ich konnte es kaum erwarten, meine Lippen an Deine Eichel zu legen. Meine Zunge über Deine Spitze gleiten zu lassen. Deine Hand – die mich an den Haaren packte, und mich warten ließ, und mich zur Mäßigung ermahnte. Ich fühlte in solchen Momenten immer meine Nässe die Schenkel hinab laufen, und hatte immer die Befürchtung Du würdest es merken, und mir den Genuss Deines Schwanzes in meinen Mund entziehen.

…meine Erlösung

Dann diese Erlösung, wenn Du ihn mir an meine Lippen gelegt hast, und ich auf dieses Kopf nicken von Dir gewartet habe, um meinen Mund zu öffnen, und ihn komplett in mir aufzunehmen. Gleichzeitig die Anweisung von Dir mich zu beherrschen, nicht zu kommen, bevor Du nicht abgespritzt hast. Dieser Druck der sich dann immer in mir aufgebaut hat, diese Erwartung, diese unbeschreibliche Geilheit. Dann war es soweit, ich fühlte dann dieses Pulsieren in deinem Penis, deine Hand an meinen Kopf wie Du mich näher an Dich gedrückt hast, und dann Deinen warmen Saft in meinen Mund. Meistens hast Du mir dann gleich erlaubt zu kommen. Mich zärtlich nachher los gebunden hast, und mich auf Dein Bett gelegt hast, mich versorgt hast mit Getränken und deinen warmen Händen die mich zärtlich und fürsorglich gestreichelt haben. Deine Lippen, die meine Stirn geküsst haben, und Deine Worte, die mir versicherten, dass ich heute Dein ganzer Stolz war.

Wieso siehst Du mich nicht mehr an, wenn ich an Dir vorbeigehe? ………..

(Angelehnt wurde diese Geschichte, an eine junge Frau die mir mal erzählt hat, dass sie von einem Mann der sie in die Welt des BDSM eingeführt hat, verlassen wurde. Die Worte und den Ablauf der Geschichte ist allerdings frei erfunden!!!)

Wir hoffen die Geschichte hat Euch gefallen, und Euch vielleicht auch zum nachdenken gebracht. Bitte sprecht mit Freunden, Bekannten die vielleicht ein verzerrtes Bild von BDSM haben darüber. Klärt sie darüber auf, dass es nicht um Macht geht oder erzwungene Unterwerfung, sondern um Respekt und um sehr sensible Menschen. Danke

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bitte nicht küssen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Bitte nicht küssen

Bitte nicht küssen? Ja du hast richtig gelesen! Der Kuss – so oft wurde er beschrieben, er kommt in jeden guten (oder auch weniger guten) Film, Buch oder in einem Gedicht vor. Er wird ausführlich beschrieben. es wird gezeigt wie der „perfekte“ Kuss zu sein hat. Ein Kuss ist  intimer als jeder Geschlechtsverkehr. Jedes nur erdenklich positive Gefühl, dass man für einen Menschen empfindet, legt man vielleicht in nur einen einzigen Kuss. Der erste Kuss in seinem Leben von einem Menschen den man liebt, den vergisst man niemals, oder aber auch den ersten Kuss von seiner „großen Liebe“. Man kann Jahre später noch ausführlich beschreiben wie er sich angefühlt hat, wie er geschmeckt hat, und was daran so besonderes war, dass man ihn nie vergessen wird können.

Der Kuss

Gustav Klimt hat ihn auf einen Bild dargestellt, und dieses Bild ist fast jeden bekannt, oder man hat zumindest schon davon gehört. Ich habe mich sehr lange mit dem Kuss im Allgemeinen beschäftigt. Es gibt so gar eigene Tutorials die zeigen die intimsten, geilsten, aufregendsten und innigsten Küsse, und wie man sie richtig ausführt. Ich finde das etwas übertrieben. Ich kann in einen Kuss ALLES hineinlegen. Mein Herz, meine Seele, meine Leidenschaft, mein ganzes Gefühl für einen Mann. Je besser der Kuss, desto inniger empfinde ich die Verbundenheit mit einen Mann. Wenn jemand jetzt erwartet, dass ich Ratschläge für den „besten“ Kuss seines Lebens gebe, den muss ich enttäuschen. Weil man so etwas eben nicht beschreiben kann.

Die Liebe in einem Kuss

Ich sehe förmlich die Frage in deinen Kopf herum schwirren. Wenn das küssen so toll ist, warum will man es sich abgewöhnen? Geht das denn überhaupt? Ich denke ich sollte hier mehr ausholen, denn ich rede hier nicht von den Küssen an Freunde, oder Verwandte, sondern von dem küssen als Zeichen von Liebe und Zuneigung zu einem Mann. Die große Liebe die man eben nicht nur einmal geküsst hat,  sondern mehrmals, oft, unersättlich. Wo jeder Kuss immer besser wurde. Kein Kuss dem anderen gleichte , und doch vertraut war – er nie an Spannung nach gelassen hat, und sich bei jedem Kuss noch immer die Gewissheit breit machte „JA, genau auf diesen Menschen habe ich (vielleicht) mein Leben lang gewartet.“

Mit dem Kuss wächst das Vertrauen

Ich weiß, das klingt jetzt sehr weit her geholt, weil zur Gewinnung von Vertrauen natürlich viel mehr gehört als ein Kuss. Aber es beginnt mit ihm. Ein Kuss kann nach jeden Streit etwas erlösendes sein, einen die Sicherheit wieder geben die ins wanken geraten ist. Er kann heilend für die Seele sein. Wenn aus irgendeinen Grund die (nehmen wir mal an), Deine große Liebe auf einmal endet, und du machtlos gegen diese Entscheidung bist, dann beginnst Du (so wurde es uns geschildert) zu „zerfallen“. Wie ein hauchdünnes Glas das in tausend Scherben zerspringt. Genauso zerspringst auch Du.

Auf einmal ist alles weg

Dein Leben ändert sich von einer Sekunde auf die andere. Es scheint so,  als ob du in einem Karussell sitzt, dass sich immer schneller dreht, und du nicht in der Lage bist es anzuhalten. Dein Halt, deine Sicherheit, und dein Vertrauen – ALLES WEG! Von jetzt auf gleich! Du hast das Gefühl ewig zu brauchen, um es zu realisieren was passiert ist. Du schwörst Dir niemanden mehr so nah an sich heran zu lassen. Da ist der Knackpunkt, denn wo lassen wir jemanden an uns das erste Mal körperlich heran – beim Kuss.

Im Chaos erscheint ein Punkt der Klarheit

Du versuchst  – für dich selber – (das ist sicher bei jedem anders) ein Sicherheitsseil zu finden, indem Du nie wieder in so eine Lage kommst. In die Lage der absoluten Bodenlosigkeit in die Du fällst. Du entscheidest Dich dafür (auch wenn es so unwahrscheinlich für andere klingt, und auch undurchführbar), NIE wieder einen Mann zu küssen. Du erstickst damit jede aufkeimende Vertrautheit und auch ein „Wohlfühl Gefühl“ im Keim. Verstehe mich nicht falsch – Küsse auf dem Körper oder aber auch im Intimbereich, alles kein Thema, aber der Kuss auf dem Mund das geht nicht ohne sich fallen zu lassen, und auch sich irgendwie hinzugeben. Plötzlich hast du einen Punkt der Klarheit und Sicherheit dich selber zu „schützen“.

Es befremdet andere

Du wirst jetzt nicht gerade auf Freudentaumel stoßen, wenn Du ihm offenbarst, dass er Dich überall küssen darf, nur nicht auf den Mund, denn immerhin ist das küssen ist ja auch irgendwie ein Vorspiel beim Sex. Ja, das stimmt, aber in der Angst verletzt zu werden nimmt man auch in Kauf, dass man den anderen ein wenig vor den Kopf stößt. Man findet dann auch Ausreden, oder man lenkt vom Kuss einfach ab. In der Art von:  „Du ich mag das nicht so auf den Mund geküsst zu werden“, oder “ Ich bin so geil, steck mir deinen Schwanz einfach rein“. Man will Sex, geilen Sex, aber ja nur nicht auf den Mund küssen. Das ist Dir zu nah, zu viel, zu vertraut.

Die Mauer steht

Wenn Du das oft und auch lange genug machst, dann wächst eine Mauer um dich die dich beschützt. Natürlich werden jetzt diejenigen sagen, die diese Methode zu extrem finden „Du weißt ja dann gar nicht was dir alles entgeht? Du verbaust Dir selber vielleicht die nächste „große Liebe“.“  Ich sage nicht, dass das falsch ist, aber man will es nicht ausprobieren, und „große Lieben“ – die gibt es nur einmal im Leben, die ist nicht austauschbar. Die Mauer die einmal steht, die verschafft einen Sicherheit und Vertrauen – nämlich in sich selbst. Auch wenn man in tausend Scherben zersprungen ist, versucht man weiter zu leben, und man tut es auch, aber eben  SEHR VIEL vorsichtiger.

Noch immer das Schönste

Der Kuss ist und bleibt etwas wunderbares, einmaliges, und auch inspirierendes. Man sollte aber akzeptieren, dass Menschen (egal ob Mann oder Frau),  die so verletzt und verlassen wurden,  jeder auf seine eigene Art damit umgehen, um sich selber zu schützen,  und das für sich zu bewahren was ihnen heilig war und ist – DER KUSS DER GROßEN LIEBE.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bildquelle

 

Verlassen von der Hand die mich führte

Liebe Extrem Unlimited Leserin!

Wir haben uns heute erlaubt eine Erotische Geschichte zu veröffentlichen, die wir selber geschrieben haben. Es gab für diese Geschichte eine wahre Grundlage. Eine junge Frau, die von einem Nachbarn in die Welt der Dominanz eingeführt wurde, ihre Faszination und auch Begeisterung für diese Welt entdeckte, und dann verlassen wurde.

Erotische Geschichten

Sie hat nicht nur den Mann verloren, sondern auch – für sie schon notwendige – Dominanz des Mannes. Das Szenario, dass wir aber schildern ist frei erfunden, aber wir wollten die Sehnsucht, die Qual und auch die Faszination dieser Frau einfangen.

Viel Spaß beim lesen

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Eifersucht – 5 Gründe warum sie nur in den Köpfen existiert!

 

Liebe bis zum Wahnsinn?

Du wirst sicher während des Lesens öfters den Kopf schütteln, Unverständnis zeigen, und vielleicht sagen „alles Blödsinn“: Wenn das tumblr_mkjpnyFkEV1s8u8aco1_500passiert, dann können wir Dir gleich sagen – Du bist eifersüchtig! Und Du kannst Deinen Partner mit Eifersucht  (Sucht ist nie gut!) in den Wahnsinn treiben!

Laut den Fachleuten unterscheidet man

  • sexuelle Untreue
  • emotionale Untreue
  • gesunde Eifersucht
  • krankhafte Eifersucht

Hier scheiden sich zum ersten mal zwischen den Fachleuten und unserer Ansicht die Geister. Wie funktioniert sexuelle Untreue ohne Emotion? Lust, Gier und Begehren ist ebenso eine Emotion. Es muss ja nicht immer die große Liebe sein. Was ist bitte an Eifersucht gesund und was krankhaft? Frauen sind für Eifersucht viel empfänglicher als Männer. Die Eifersucht bei Männern äußert sich meistens nur aus dieser Begründung, dass sie nicht mehr der „Alleinige Platzhirsch sind, oder derjenige ist, der sein Erbgut  verbreitet“.

Bei uns Frauen läuft das (wie P. immer sagt) komplizierter. Wir beobachten gerne mit Argusaugen unseren Liebsten, ob er sich nicht doch zu lange mit der netten sympathischen Nachbarin oder Kollegin unterhält. Und sofort beginnt unser Gehirn an zu rattern. Ist sie hübscher, jünger, schlanker, blonder? Hat sie größere Brüste („die wollte er ja immer schon,  eher als meine kleinen Möpse“). Diese Fragen die Du Dir ja in Lichtgeschwindigkeit stellst, und die Szenarien die sich vielleicht dabei in Deinen Kopf abspielen haben NUR EINEN EINZIGEN GRUND! — Mangelndes Selbstvertrauen!

Dein Partner kann nichts dafür das Du in jeder Frau die irgendwo länger mit deinem Liebsten spricht eine potentielle „Gefahr“ darstellt. Und dann die Fragerei an Deinen Partner wie: „Kennst du die schon länger? Unterhält ihr euch immer so lange?, Und dieses blöde Lachen von Dir – so lustig war das nicht was sie erzählt hat!“ .

Es gibt drei Gründe warum sich Eifersucht bemerkbar macht:

  • Verlustangst – haben alle Babys wenn sie schreien, und Mama nicht gleich antrabt, sollte aber im Laufe unserer Entwicklung verschwinden (wie die pubertären Pickel 🙂 )
  • Bei Anspruch auf Liebe (Nur ich darf die Einzige sein die seine Liebe und Zuneigung bekommt). Zuneigung definiert sich dabei auch in Aufmerksamkeit
  • Durch äußerliche „Bedrohung“  Frauen sehen sofort bei anderen Frauen wenn diese Gefallen an ihrer besseren Hälfte finden (zBsp. berühren am Unterarm). Das wird als akute Bedrohung angesehen,- „Aha, die will was von ihm“. (Männer bemerken es garantiert nicht)
  • Sexuelle Unzufriedenheit Wenn man selbst nicht mehr so großes sexuelles Interesse hat, und die Angst aufkommt eine „Andere gibt ihm das was ich ihm schon lange nicht mehr gebe“. (weil ich unattraktiv geworden bin, nicht mehr sexy genug, langweilig usw.). Trotzdem erhebst Du aber den Anspruch das Du die Einzige sein darfst, die Ihm sexuelle Lust beschert?

Wir sind der Ansicht das alle diese Punkte nur eine Ausgeburt der Phantasie sind. Eifersucht existiert nur in unseren Köpfen, und entsteht nur deshalb, weil wir an uns selber zweifeln. Viele behaupten Eifersucht ist ein Ausdruck der Liebe, wie wichtig mir ein Mensch bzw. mein Partner ist. Das hat nichts mit Liebe zu tun, sondern mit besitzen wollen. Einen Anspruch auf einen Menschen zu erheben den wir uns nur „borgen“, aber den wir niemals besitzen.

P. war als Womanizer bekannt und berüchtigt als wir uns kennen lernten. Ich war der festen Überzeugung – der ist mal was für zwischendurch – aber das war es dann. Ihn mir vorzustellen mit einer festen Partnerin war ungefähr so abwegig wie wenn ich Bäuerin werden würde. Mir war es egal. Ich war und bin der Ansicht einen Araberhengst kann man nicht zum Pony machen. Denn da liegt das Problem von uns Frauen. Wir wollen von einem Araberhengst mit der nötigen Leidenschaft erobert werden, wollen ihn dann aber zum Pony mutieren lassen, dass er auch ja nicht interessant genug ist für andere Frauen.

Ich sagte P. (als sich herausstellte, dass er doch nicht nur was für zwischendurch ist) 🙂 , dass ich ihm nicht verbieten kann, und auch will ob er mit einer anderen Frau schläft, denn das bedeutet noch lange nicht, dass er mich auch verlässt. Mit einer anderen zu schlafen heißt nicht, das dabei die große Liebe ausbricht. Sexuelle Untreue kommt aus einem Lustgefühl, aus einem plötzlichen Begehren (eine Emotion). Und jetzt wirst Du vielleicht staunen, denn ich bin der Ansicht

Eifersucht ist nicht das Zeichen der Liebe, sondern Liebe bedeutet, dass ich meinen Partner Lust vergönne, auch wenn nicht ich diejenige bin, die ihm diese Lust bereitet.

Jeder weiß, das Fast Food Essen nicht das Gesündeste ist. Dein Liebster gönnt sich einen fetten Big Mac, und dazu noch fettere Pommes dazu, obwohl Du zuhause mit dem gesunden (und sicher leckeren) Gemüseauflauf wartest. Würdest Du ihm deswegen eine Szene machen? Würde sich da Eifersucht bei Dir bemerkbar machen? Wir denken nicht! Er kommt ja trotzdem nach Hause, küsst Dich, schläft neben Dir ein, und streichelt Dir zärtlich den Rücken beim einschlafen.

Genauso sehe ich es auch mit einer anderen Frau. Verlieben kann er sich auch in die Kassakraft im Supermarkt, wenn Du ihn Samstags bittest einkaufen zu gehen, und das ganz ohne Sex. P. war mal mit Freunden weg. Es wurde spät, und als er mich am nächsten Tag anrief, erzählte er mir das er in irgendeiner Disco eine Blondine geküsst hat. Ich fragte ihn entspannt „Und ist was gelaufen?“. Es kam die spontane Antwort  „Nein, ich hatte keine Lust darauf, denn ich dachte an Dich, und da hatte ich kein Bedürfnis mit einer anderen nach Hause zu gehen“. Eifersucht liegt nie am Partner , immer nur an Dir, und es wirkt abstoßend, und Eifersucht ist NIE gerechtfertigt!

Wie kannst Du Deine Eifersucht in den Griff bekommen?

  • Entspanne Dich wenn das Gefühl in Dir hochsteigt. Atme tief durch, und versuche Dich zu fragen „WARUM“ empfinde ich das jetzt gerade?
  • Versuche den Grund der Eifersucht heraus zu finden. Ist es eine Situation, eine Person? Das Aussehen einer Person (vielleicht willst Du ja so aussehen wie die Andere?)
  • Gedanklich einen Schritt zurück setzen. Stelle Dir vor Du stehst in einem Kreis und das symbolisiert die Eifersucht die Dich einschließt. Steige bewusst aus diesen Kreis heraus, und betrachte die Situation von „außen“. Du wirst bemerken, dass Dir plötzlich alles gar nicht mehr so schlimm vorkommt.
  • Denke an DEINE Stärken. Nur ein Mensch der sich seiner Stärken bewusst ist, kann selbstbewusst genug sein so einer Situation gelassen gegenüber zu treten.
  • Rede mit Deinem Partner. Reden, reden und wieder reden. Sprecht über alles. Frag „ihn“ mal ob er schon jemals die Lust gehabt hätte mit einer anderen Frau zu schlafen? Mache es aber nur dann, wenn Du selber so gefestigt bist, gelassen und ruhig mit ihm über seine und Deine Bedürfnisse zu sprechen. Und vielleicht kommt ihr beide darauf was ihr noch alles ausprobieren und gemeinsam erleben möchtet.

Wenn eine Andere Deinen Mann attraktiv und begehrenswert findet, sei stolz darauf, denn dann weißt Du, dass ein begehrenswertes Exemplar jeden Tag neben Dir im Bett liegt. Sei Dir bewusst was Du bist, was Du kannst, und welchen Stellenwert Du im Leben Deines Liebsten einnimmst. Vielleicht denkst Du mal über den Satz nach “ Ich könnte auch ohne IHN leben und glücklich sein, aber ich will es nicht.“ Du kannst wenn Du Dir darüber im Klaren bist wo Dein Selbstwert liegt. Das Wollen ist eine andere Frage. Mach Dich attraktiv, indem Du ihm auch Dein Selbstbewusstsein  vermittelst, denn noch immer sind Männer Jäger, und lieben Frauen die wissen was sie wollen.

Eifersucht

Ich sage nicht, dass ich immer so gedacht habe, und auch bei mir kommt heute noch manchmal das Gefühl von Eifersucht auf. Das dauert meistens nur ein paar Sekunden, nämlich dann, wenn P.  den Katzen mehr Aufmerksamkeit beim Heim kommen schenkt als mir. 🙂

Bitte schreib uns ob Du eifersüchtig bist oder nicht. Wie gehst Du damit um? Ist eine Beziehung von Dir schon mal an Eifersucht zerbrochen?

Schreib uns doch bitte Deine Erfahrungen, oder Ratschläge die Dir geholfen haben.

Im nächsten Beitrag beschäftigt uns die Frage

ONS, Seitensprung, Fremdgehen, Affäre, Verhältnis – 5 Unterschiede die Dich erstaunen werden

 

Bis dahin wünschen wir Dir alles Liebe (ohne Eifersucht)

Deine C. und P.