Orgasmus – Ich komme!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Orgasmus – Ich komme

Eine liebe Freundin von mir, ließ bei einem ihrer Besuche bei mir eine Bemerkung fallen, die mich sofort zum nachdenken brachte (auch über mich selber!). Sie erzählte mir, dass ihr Kopf frei sein müsste um zu kommen. Frage: Warum geht das bei Männern auch wenn sie den Kopf nicht frei haben? – Richtig: Sie machen ihn sich einfach frei. Also von einfach sind wir Frauen bei diesem Thema ganz weit entfernt. Frauen denken ja bekanntlich immer. Egal in welcher Situation sie sich gerade befinden, und ich nehme mich dabei nicht aus. Ich habe immer was zu denken. Entweder über den Job, über den Blog, über P., unsere Probleme(chen), …., und das hört auch nicht auf wenn ich Sex will und brauche.

Volvo versus Maserati

Der männliche Leser wird jetzt die Stirn runzeln und fragen „Was brauche ich da denken“. LIEBE MÄNNER – zum besseren Verständnis für Euch. WIR FRAUEN funktionieren anders. Ihr seit in diesem Punkt eher ein robuster Volvo, und wir Frauen eine Maserati Zicke (der Autovergleich funktioniert bei P. immer sofort, da sprießen die geistigen Bilder 😉 ). Der Volvo Fahrer startet den Motor, und es läuft. Der Maserati braucht eine gewisse Zeit bis er Betriebstemperatur erreicht hat (falls jetzt Maserati Fahrer mit hoch rotem Kopf aufschreien sollten „Ein Maserati braucht keine Zeit“., dann verzeiht mir bitte diese Metapher ;)). 

Na wie jetzt nun?

Frauen machen sich über alles Sorgen und Gedanken. Über ihr Gewicht, was sie morgen anziehen soll, was ihr Liebster zu ihr gesagt hat oder auch nicht gesagt hat, dass er aber hätte sagen sollen, was sie kocht, und ob eine Frisur Veränderung mal wieder angesagt wäre. Frauen denken immer, was aber nicht bedeutet, dass sie keine Lust und keine Erregung empfindet. Das funktioniert immer oder meistens. Wir werden geil, wir haben Lust und wir wollen ficken bis der Körper glüht. So weit so gut! Wir sind in der Stimmung zu verführen, und die Initiative zu ergreifen. Wir räkeln uns lasziv auf der Matratze,  und die Feuchtigkeit zwischen unseren Beinen ist so stark, dass – wenn diese an den Wänden wäre –  der Schimmel wachsen würde.

Beim denken ist der Orgasmus auch schon wieder weg

Der Mann neben Dir ist perfekt. Es passt jeder Handgriff, jedes Wort (Ahh- ES kann sprechen – kleiner Scherz), vielleicht sogar jede „Anweisung“. Er schleckt wie ein Gott, seine Hände sind überall, weich und warm. Er weiß ganz genau wo er seine Finger hineinstecken muss, und wie er sie bewegen soll, um uns Frau in ekstatischen Sphären zu katapultieren. Wir spüren den Orgasmus förmlich schon in jeder Pore, das Becken fängt sich an zusammen zu ziehen, und dann – endlich – kommt er: DER GEDANKE (Zb: „Warum ist der Sex nicht immer so mit ihm?“), und weg war er der ORGASMUS (wie ein flinker Hobbit). Warum denken wir in einer Situation, wo es wirklich nichts zu denken gibt. Wir wollen hier keine Hypothesen aufstellen, die vielleicht völliger Schwachsinn sind, aber unsere persönliche Meinung sagen wir schon (wie immer).

Der Gedanken Tsunami

Ich selber habe an mir bemerkt, dass ich oft von den alltäglichen Dingen so reiz überflutet bin, dass ich zwar das Bedürfnis habe mich beim Sex zu „entladen“ und abzuschalten, und ich auch das Gefühl habe, dass es mir dabei auch am besten gelingt, aber im entscheidenden Moment die Gedanken des Tages wie ein Tsunami auf mich wieder zu rollen. Eigentlich sollt Ich mich völlig fallen lassen können, wenn der Orgasmus sich ankündigt, aber da passiert genau das Gegenteil. Ich habe darüber nach gedacht, und für mich persönlich ist es so, dass ich durch die Lust die Gedanken in meinen Kopf ausschalte, aber der Stress bleibt ja. Die Entspannung kommt nicht wirklich, sondern wird einem nur „vorgegaukelt“. Deshalb kommt „es“ dann auch nicht.

Geduld ist das Zauberwort

Wie kann man dem entgehen? Es bedarf Geduld vom Mann her, denn er sollte es einfach noch mal versuchen, bzw weniger die Lust anstacheln als die Entspannung fördern. Wir Frauen sollten aber auch sagen, dass es nicht am Partner liegt, sondern an uns selber. Ich habe gelernt mich nicht unter Stress zu setzen, und im Notfall lässt mich P. gerne auch mal selber Hand anlegen. Erst wenn er merkt, dass ich immer entspannter werde schaltet er sich wieder aktiv in das Geschehen ein, und beginnt langsam und vorsichtig, denn wenn hier wieder zu schnell eine Reizüberflutung einsetzt, hat es die gleichen negativen Auswirkungen wie zuvor. Es kommt, aber nicht richtig!

Fakt – wir denken zuviel

Wir Frauen denken zuviel, dass wissen wir. Und wir sind in der heutigen Zeit so programmiert, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Hin und wieder ist es aber sehr empfehlenswert die Kontrolle mal bei Seite zu schieben wie ein ungezogenes Kind und zu sagen „Halt die Klappe“, und einfach „über die Klippe zu springen“ (wer bitte hat diese blöde Wortwahl erfunden??? – habe das schon x-mal in Büchern gelesen!). Wenn wir es aber schaffen nicht den Kopf einzuschalten und uns selber nicht unter Druck zu setzen, dann können wir schreien – Orgasmus – Ich komme!!

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Orgasmus Ole!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Eine liebe Freundin von mir, ließ bei einem ihrer Besuche bei mir eine Bemerkung fallen, die mich sofort zum nachdenken brachte (auch über mich selber!). Sie erzählte mir, dass ihr Kopf frei sein müsste um zu kommen. Frage: Warum geht das bei Männern auch wenn sie den Kopf nicht frei haben? – Richtig: Sie machen ihn sich einfach frei. Also von einfach sind wir Frauen bei diesem Thema ganz weit entfernt. Frauen denken ja bekanntlich immer. Egal in welcher Situation sie sich gerade befinden, und ich nehme mich dabei nicht aus. Ich habe immer was zu denken. Entweder über den Job, über den Blog, über P., unsere Probleme(chen), …., und das hört auch nicht auf wenn ich Sex will und brauche.

Der männliche Leser wird jetzt die Stirn runzeln und fragen „Was brauche ich da denken“. LIEBE MÄNNER – zum besseren Verständnis für Euch. WIR FRAUEN funktionieren anders. Ihr seit in diesem Punkt eher ein robuster Volvo, und wir Frauen eine Maserati Zicke (der Autovergleich funktioniert bei P. immer sofort, da sprießen die geistigen Bilder 😉 ). Der Volvo Fahrer startet den Motor, und es läuft. Der Maserati braucht eine gewisse Zeit bis er Betriebstemperatur erreicht hat (falls jetzt Maserati Fahrer mit hoch rotem Kopf aufschreien sollten „Ein Maserati braucht keine Zeit“., dann verzeiht mir bitte diese Metapher ;)). 

Frauen machen sich über alles Sorgen und Gedanken. Über ihr Gewicht, was sie morgen anziehen soll, was ihr Liebster zu ihr gesagt hat oder auch nicht gesagt hat, dass er aber hätte sagen sollen, was sie kocht, und ob eine Frisur Veränderung mal wieder angesagt wäre. Frauen denken immer, was aber nicht bedeutet, dass sie keine Lust und keine Erregung empfindet. Das funktioniert immer oder meistens. Wir werden geil, wir haben Lust und wir wollen ficken bis der Körper glüht. So weit so gut! Wir sind in der Stimmung zu verführen, und die Initiative zu ergreifen. Wir räkeln uns lasziv auf der Matratze,  und die Feuchtigkeit zwischen unseren Beinen ist so stark, dass – wenn diese an den Wänden wäre –  der Schimmel wachsen würde.

Der Mann neben Dir ist perfekt. Es passt jeder Handgriff, jedes Wort (Ahh- ES kann sprechen – kleiner Scherz), vielleicht sogar jede „Anweisung“. Er schleckt wie ein Gott, seine Hände sind überall, weich und warm. Er weiß ganz genau wo er seine Finger hineinstecken muss, und wie er sie bewegen soll, um uns Frau in ekstatischen Sphären zu katapultieren. Wir spüren den Orgasmus förmlich schon in jeder Pore, das Becken fängt sich an zusammen zu ziehen, und dann – endlich – kommt er: DER GEDANKE (Zb: „Warum ist der Sex nicht immer so mit ihm?“), und weg war er der ORGASMUS (wie ein flinker Hobbit). Warum denken wir in einer Situation, wo es wirklich nichts zu denken gibt. Wir wollen hier keine Hypothesen aufstellen, die vielleicht völliger Schwachsinn sind, aber unsere persönliche Meinung sagen wir schon (wie immer).

Ich selber habe an mir bemerkt, dass ich oft von den alltäglichen Dingen so reiz überflutet bin, dass ich zwar das Bedürfnis habe mich beim Sex zu „entladen“ und abzuschalten, und ich auch das Gefühl habe, dass es mir dabei auch am besten gelingt, aber im entscheidenden Moment die Gedanken des Tages wie ein Tsunami auf mich wieder zu rollen. Ich sollte mich völlig fallen lassen können, wenn der Orgasmus sich ankündigt, aber da passiert genau das Gegenteil. Ich habe darüber nach gedacht, und für mich persönlich ist es so, dass ich durch die Lust die Gedanken in meinen Kopf ausschalte, aber der Stress bleibt ja. Die Entspannung kommt nicht wirklich, sondern wird einem nur „vorgegaukelt“. Deshalb kommt „es“ dann auch nicht.

Wie kann man dem entgehen? Es bedarf Geduld vom Mann her, denn er sollte es einfach noch mal versuchen, bzw weniger die Lust anstacheln als die Entspannung fördern. Wir Frauen sollten aber auch sagen, dass es nicht am Partner liegt, sondern an uns selber. Ich habe gelernt mich nicht unter Stress zu setzen, und im Notfall lässt mich P. gerne auch mal selber Hand anlegen. Erst wenn er merkt, dass ich immer entspannter werde schaltet er sich wieder aktiv in das Geschehen ein, und beginnt langsam und vorsichtig, denn wenn hier wieder zu schnell eine Reizüberflutung einsetzt, hat es die gleichen negativen Auswirkungen wie zuvor. Es kommt, aber nicht richtig!

Wir Frauen denken zuviel, dass wissen wir. Und wir sind in der heutigen Zeit so programmiert, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Hin und wieder ist es aber sehr empfehlenswert die Kontrolle mal bei Seite zu schieben wie ein ungezogenes Kind und zu sagen „Halt die Klappe“, und einfach „über die Klippe zu springen“ (wer bitte hat diese blöde Wortwahl erfunden??? – habe das schon x-mal in Büchern gelesen!). Wenn wir es aber schaffen nicht den Kopf einzuschalten und uns selber nicht unter Druck zu setzen, dann können wir schreien – Orgasmus – OLE!!

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Was ist Intimität?

KakaoTalk_738fbb04463bb76d

Quelle Bild

Hallo liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt, was Intimität eigentlich ist, bzw. was Du selber darunter verstehst? Oft wird Intimität mit Lust und Sex verwechselt. Ich habe selber in der letzten Woche gelernt von P. was Intimität ist, bzw wie ich sie selber für mich neu definiere. Du kennst sicher das Gefühl wenn Dir ein Mensch zu nahe kommt, und Du diesen nicht gut genug kennst. Du wirst automatisch einen Schritt zurück weichen, und Deinem Gegenüber damit zu verstehen geben, dass er in deinen Intimbereich eingedrungen ist. (Experten für Körpersprache sprechen meistens von einer Armlänge zum Vis aVis, sonst fällt es unter die Definition Indiskretion). 

Ich fühle mich in so einer Situation immer ungeheuer bedrängt, und auch unwohl, obwohl mein Gesprächspartner gar keine unsymphatische Art an den Tag legt. Intimität bedeutet einen Zustand der tiefsten Vertrautheit. Alleine wenn ich diese Worte lese wird mir warm ums Herz, und ich empfinde die totale Befriedigung. Das ist genau der springende Punkt. Das Wort Intimität wird oft „falsch“ eingesetzt. Hier sollte man genau unterscheiden, denn es gibt die emotionale, körperliche und auch sexuelle Intimität. (Aber das klingt wie ein wissenschaftlicher Beitrag, – wir versuchen an Hand von uns zu beschreiben was wir meinen). 

P. und ich hatten seit Wochen einmal wieder Zeit füreinander. Einen ganzen Nachmittag,- für uns bereits wie ein Kurzurlaub. Wir hatten keinen besonderen Zeitdruck, und hatten sogar die Zeit eine vollständige Mahlzeit bei Tisch einzunehmen (und nicht wie sonst ein drei Minuten Menü aus der Mikrowelle, beim Stehpult). Es läutete kein Telefon, kein Pc blinkte auf. Keiner wollte irgend etwas von uns. Wir hatten sogar die Möglichkeit über Dinge wieder mal zu lachen, und unseren eigenen derben Humor freien Lauf zu lassen (Heureka!!!). Wir haben uns gedacht, dass wir es sexuell richtig krachen lassen werden. Beide waren wir ausgehungert, geil, und wollten essen, und dann ficken, dass die Fensterscheiben klirren. Geklirrt hat aber zu Anfang nur das Geschirr das ich in den Geschirrspüler gestellt habe.

Denn P. wurde müde, und ich auch. Wir beschlossen uns mal den Luxus zu gönnen mitten unter der Woche, mitten am Tag ins Bett zu gehen – um zu schlafen. Zu erst war ich ja nicht so begeistert von der Idee, aber als wir dann nebeneinander lagen, P. seinen Arm um mich legte, und ich meinen Kopf auf seiner Brust platzierte, war alles gut. Es war mir egal, dass es jetzt nicht krachte. Diese Ruhe und diese Situation entschädigten mich für vieles der letzten Wochen. P. sagte dann etwas, dass diesen Beitrag wieder mal begründet. „Diese Intimität jetzt, hier mit dir finde ich sehr schön“. Ja, er hatte Recht. DAS WAR INTIMITÄT. Emotionale und auch körperliche. Es fühlte sich wunderbar an, und das was uns sehr verblüffte, war, dass  – obwohl wir beide keine „Klammerer“ beim schlafen sind – konnten und wollten wir uns nicht loslassen. Wir schliefen ein, und der Körperkontakt riss nicht ab.

Als ich wach wurde schlief P. noch, und die Lust ihn mit einem Blowjob zu wecken war zu verlockend um diesem zu wieder stehen. Er genoss es, ich genoss es, und dann klirrten die Fensterscheiben. Der Fick kam, und kam, und kam (Verzeihung – ich schweife ab). Als P. nachher in den Dienst musste, und ich alleine für mich nachdachte wurde mir schlagartig eines klar, dass ich bei anderen Pärchen sicher sofort entdeckt hätte, aber bei mir selber völlig außer acht ließ. Der ständige Stress, und der zeitliche Druck hat uns nicht unseren Sex gekostet, sondern unsere Intimität, die wir beide immer so hoch gehalten haben. Und Sex ohne Intimität ist maximal ein Quickie mit einem guten Freund ,oder ein ONS.

Wenn sich ein Paar „verliert“ in den Alltäglichkeiten, und das gemeinsame lachen (bei uns noch wichtiger als Sex), das gemeinsame Essen, oder das gemeinsame einschlafen verloren geht, dann verabschiedet sich still und leise die Intimität zwischen zwei Menschen. Der berühmte Satz, den jeder sicher schon mal gehört oder auch selbst gesagt hat „Wir hatten (haben) uns einfach nichts mehr zu sagen“. Würdest Du einem Fremden Deine Ängste oder Wünsche mitteilen? Das seit ihr dann – Fremde. Die Intimität hat die Koffer gepackt und hat sich mal verabschiedet. Frauen leiden in solchen Situationen meistens wie geschlagene Hunde, und Männer nehmen es oft gar nicht wahr (Nach dem Motto “ ist halt so nach …..der Zeit“), obwohl es ihnen genau so fehlt. Sie gehen nur anders damit um.

Schaffe Dir und Deinem Liebsten Raum für Intimität. Vor allem für emotionale und körperliche. Schmiegt Euch aneinander, geniest jeden Atemzug des anderen, und das Gefühl von Wärme. Eure Probleme (falls ihr welche habt) werden sicher nicht weniger dadurch, aber diese Intimität verschafft Energie und Kraft die man nicht unterschätzen sollte. Die sexuelle Intimität kommt dann von ganz alleine. Du glaubst alles von Deinem Schatz zu kennen, alles schon gehört zu haben, und Du glaubst Du weißt was er denkt? – Wir korrigieren dich echt nur ungern, aber NEIN. Wann hast du das letzte mal laut den Satz ausgesprochen „Ich will Dich in den Arm nehmen“, oder „Ich habe schon vergessen wie Du riechst“? Das sind nämlich die Kleinigkeiten die verloren gehen, und die aber das Bild der Intimität vervollständigen, und die auch (und Gerade) Männer benötigen.

Obwohl das Ficken kolossal war, aber die Stunde in den Armen von P. die waren unbezahlbar. Wir waren nämlich intim.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Müde und erschöpft

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Du wirst Dich gestern sicher gewundert haben, dass nicht wie gewohnt der Montagsbeitrag in der Früh online war. Das hatte einen Grund. Ich hatte am Wochenende Dienst und P. ebenso. Wir waren müde und erschöpft. Wir waren erledigt. Ausgelaugt. Jeden Beitrag den wir online gestellt hätten, wäre eine lauwarme aufgewärmte Suppe gewesen,  ohne Witz und ohne Inhalt. Unsere Themen sind normalerweise im Vorfeld eingeplant, oder zumindest die groben Umrisse. Das war auch dieses Mal so, nur die Worte wollten nicht fließen, wie sie es sonst tun.

Warum? Weil im Augenblick alles und jeder von uns die volle Aufmerksamkeit einfordert. Die Arbeit, die Firma, und unseren eigenen Probleme miteinander, die sich aufgrund des immer stärker werdenden Zeitmangels auch bei uns schon in gegenseitiger Unverträglichkeit niederschlägt. Jedes Zeitfenster die wir uns vereinbaren, wird im letzten Augenblick immer wieder von irgendwelchen (auf beiden Seiten) unaufschiebbaren Dingen okkupiert. Ja ,– wir wissen was Du jetzt sagen willst. „Die schreiben vor nicht mal einer Woche, dass man sich Zeit füreinander nehmen soll und muss, und bekommen es selber nicht auf die Reihe“.

Auch wir haben Zeiten und Phasen wo es bei uns absolut nicht rund läuft, wo alles auf der Strecke bleibt, und wo sich bei mir immer die Angst einschleicht, dass dieser Zustand eventuell so bleiben könnte, und wir einander in dem Strudel aus Zeitmangel, Stress und sonstigen Dingen „verlieren“. Das dieser Zustand so lange anhalten könnte, bis wir zu einem Punkt kommen, wo wir einander gar nicht mehr wissen was wir einander erzählen sollten, weil wir über das geschäftliche „ganz wichtige, unaufschiebbare“ sich eine unerträgliche Sprachlosigkeit breit macht.

Und ja,- auch wir haben nicht für alles eine Lösung. Es ist so wie bei anderen  Dingen auch im Leben. Bei anderen weiß man immer was man zu raten hat, aber bei einem selber ist man oft so in seinen Gewohnheiten gefangen, dass man seine eigenen Ratschläge und Tipps gar nicht mehr weiß, oder etwas logisches, zielführendes erkennt. Wir laufen seit Wochen auf tausend Touren. Unsere ganze Kraft, unsere ganze Energie (die uns ja auch beflügelt) ging für unsere Projekte und auch unsere Arbeit dahin. Wir lieben all diese Dinge. Die Liebe füreinander ist sicher noch da, nur sie hat sich wie ein kleines Kind in sich zurück gezogen und trotzt.

Wir bemühen uns so sehr nicht gegenseitig anzuschnauzen, dass ich manchmal das Gefühl habe, die Last dieser Höflichkeit zueinander, liegt auf mir wie ein Hinkelstein. Wenn er gereizt ist, sage ich nichts, sondern lächle und schweige. Wenn ich gereizt bin versucht er mich krampfhaft aufzuheitern indem er alles relativiert. Genau das macht mich aber noch wütender, und ich lächle noch mehr, dass ich den Eindruck gewinne, ich müsste bereits aussehen wie eine aufgespritzte Botoxqueen der das Lächeln eingefroren ist. Wir tun alles um nicht zu streiten, und wir vermeiden alles das es uns mal Luft macht. Streiten!!!! Richtig fetzen!!

Ich kann in diesem Fall nur für mich sprechen, aber die Angst die Situation durch den Streit noch schlimmer und verfahrener zu machen,  bringt mich jedes mal dazu meinen Mund zu halten. (Und zu lächeln). Ihn, glaube ich, macht aber unrund, dass ich immer alles weglächle, aber gleichzeitig ist er darüber auch ganz froh, weil er sich auch nicht streiten will, und ihn das noch mehr nerven würde. Männer und Frauen denken vielleicht über das gleiche Problem nach, reden aber nicht darüber oder nur wenig. Die Zeit die man nämlich miteinander hat, will man dann nicht noch mit unnötigen Befindlichkeiten des anderen vollstopfen.

Ich denke, ich brauche jetzt nicht erwähnen, dass wir eifrigen Bienchen sogar für Sex zu müde sind. Nicht das uns die Lust aufeinander fehlt, aber selbst für das sind wir zu erschöpft, und ich denke das ist auch legitim. Soll aber jetzt nicht heißen, dass es prickelnd ist. Im Gegenteil. Es macht mich noch unverträglicher und aggressiver, und bei diesem Punkt lächle ich jetzt mal gar nicht mehr. Noch dazu wenn es dann um das Thema mit P. geht, und er es relativiert. Also ist es für ihn nicht mehr wichtig? Bin ich vielleicht nicht mehr interessant genug oder hab ich die sexuelle Anziehungskraft verloren? Zu all dieser kühlen Stimmung kommen jetzt noch diese Fragen auf, die ich natürlich nicht stelle, wegen der oben beschriebenen Situation. Ist das jetzt ein Dauerzustand?

Wir sehen sicher beide ein, dass dies kein Dauerzustand ist, und wir wissen, dass sich (so wie immer) plötzlich und unerwartet für uns beide der „Knoten“ zwischen uns lösen wird, und wir auch im nach hinein über alles in Ruhe und auch mit der nötigen Gelassenheit reden können. Bis dahin weiß aber niemand von uns beiden wie lange es noch dauern wird, und dass macht auch müde und erschöpft. Darum verzeihe uns wenn wir nicht den geplanten Montagsbeitrag gepostet haben. Vielleicht hast DU ja für uns einen guten Ratschlag (wäre mal was anderes 😉 ). 

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Beschimpf mich – oder ich wechsle das Bett!

Falsch gedacht – ES GEHT NICHT UM DIRTY TALK!

Hallo liebe Extrem Unlimited Leserin!

Du wirst Dich jetzt sicher fragen, was der Titel unseres heutigen Beitrages bedeuten soll, wenn es nicht um anregende sexuelle Aussagen zum anfeuern geht. Unser Blog trägt nicht umsonst den Namen Extrem Unlimited. Der Name hat seinen Ursprung, und den wollen wir versuchen Dir heute näher zu bringen, denn Du wirst heute eine Art der Kommunikation zwischen zwei Menschen kennen lernen, die Du noch nicht kennst, und die eben anders ist – WIE WIR!  Ich kannte sie auch nicht, und wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich jemals so mit meinen Partner reden würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

Aber eines nach dem anderen (ich überstürze die Dinge schon wieder!) . Wenn sich zwei Menschen kennen lernen, egal ob es auf rein sexueller Ebene ist, oder sich daraus vielleicht sogar eine Love Story entwickelt, bemühen sich beide Seiten um eine charmante und aufmerksame Art. Man flüstert sich gegenseitig Zärtlichkeiten ins Ohr, schreibt sich verliebte oder geile Nachrichten, und präsentiert sich überhaupt von der „besten Seite“. Ist ja auch völlig normal. Der Mensch macht das (egal ob Mann oder Frau) um zu gefallen. Und dann kommt plötzlich der Tag wo die zärtlichen oder geilen Nachrichten immer weniger werden, und wo Frauen und Männer immer sparsamer werden mit der Aufrecht Erhaltung von der strahlenden Fassade. Auch völlig normal. Denn „DER ALLTAG“ besteht halt nicht nur aus Liebesgezwitscher. Man sagt dann “ Das gehört dazu das er/sie auch mal schlechte Laune hat, er/sie nicht aufgelegt ist leidenschaftliche Worte zu formulieren“, aber man hat ja eine gewisse Erwartungshaltung, und wenn diese „Wort Abstinenz“ länger andauert,  ist es nicht mehr weit zu der Frage „Findest du mich nicht mehr schön/geil/erregend? – weil Du es gar nicht mehr zu mir sagst!“

Als ich vor zwei Jahren P. kennen gelernt habe, hatte ich es satt schöne Worte von Männern zu hören, bei denen ich wusste, der sagt das jetzt, und in sechs Monaten ist „ihm dann nicht mehr danach“. Na super!!! Also bleibt immer die Frage im Raum stehen: Hat er/sie es nur gesagt um „zu gefallen“, oder weil es halt „dazugehört“? Ich konnte das ganze Gesülze von „Du bist so schön“, „Deine Lippen sind so weich“, „Deine Haare so glänzend“, usw. nicht mehr hören. Zu dem damaligen Zeitpunkt hätte ich diese Sätze bereits mit Musikuntermalung kotzen können. Ich wollte mir diese Frage nicht mehr stellen. Nicht das ich es nicht gerne habe, wenn mir ein Mann solche Worte ins Ohr flüstert, aber sie sollen an Wertigkeit nicht verlieren, sondern IMMER echt und ehrlich sein, und nicht nur „weil es gerade passt oder dazu gehört“.

In einer Unterhaltung mit P. (nach phänomenalen Sex muss ich sagen 🙂 ) machte ich dieses Thema ZUM THEMA. P. dachte ich mache Spaß (warum glauben Männer dann immer wir würden scherzen? Das muss genetisch sein?!) . Er sagt zu mir : „Also wäre es Dir lieber wenn ich sage, Du hast so viele Krater im Gesicht, dass man sich abseilen muss, um nicht in einer Deiner Gesichtsfalten auf ewig  zu verschwinden?“ Ich musste lachen, als er dieses Beispiel nannte, und sagte dann voller Überzeugung „Ja“! (Das Gesicht das er dabei hatte war zum Schreien komisch!) Ich beantwortete diese Aussage damit, dass ich ihm sagte:“ Du bist ein narzisstischer, egomanischer Vollidiot, der nur deswegen auf der Welt ist, um den anderen auf die Nerven zu gehen.“ Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus, und versuchten uns immer mehr an Beschimpfungen zu übertrumpfen.

Ich sehe förmlich vor mir wie sich beim lesen jetzt Deine Augen weiten. Du wirst Dich jetzt vielleicht fragen – „Was sind das für durchgeknallte Freaks?“ Glaub uns, wir haben uns auch gefragt, was es damit auf sich hat, aber wir haben für uns eine Erklärung gefunden. Natürlich ist das nicht der herkömmliche Sprachgebrauch zwischen zwei Menschen die sich gerne haben, aber Du kennst sicher das Gefühl wenn Du einen schlechten Tag bei der Arbeit hattest, dieses oder jenes noch in Dir brodelt, und Du freundliche Nasenlöcher machen musst, weil Dein Liebster ja nichts dafür kann dass Du einen Scheiss Tag hattest. Jetzt kocht es noch in Dir, Du kommst heim, lächelst, und dann kommt der Moment…..ER sagt ein falsches Wort! BUMM — das war es dann. Deine Stimmung ist im Keller und/oder Du explodierst. Dein Liebster versteht die Welt nicht, und ein Wort gibt das andere, und dabei lacht dann meistens keiner mehr. Von heißen Sex will ich gar nicht sprechen.

P. und ich haben, weil wir uns aufgrund unserer Berufe selten sehen, sehr viel telefoniert und per Whats App geschrieben (unser Nachrichtenverkehr umfasst 350 Buchseiten), und tun es noch immer. Wir beschimpfen uns, lachen viel dabei, und das löst den Stress des Tages in Luft auf. Wir wussten und wissen immer noch wo die Grenze ist. Und dann verliehen wir dem ganzen auch noch einen romantischen Charakter (und jetzt sehen wir bildlich vor uns wie sich Deine Augen ein weiteres mal weiten!). Wir sammelten diese Beschimpfungen auf kleine Karteikärtchen und gaben sie in ein riesiges Gurkenglas (immerhin sind es bis jetzt 400 Kärtchen!). Es ist unser persönliches „Album“. Und immer wieder greifen wir hinein (weil wir uns nicht an alle abstrusen Beschimpfungen mehr erinnern können), und lachen heute noch darüber.

Als wir mal im Auto saßen, und die Autoscheiben  unten waren, und wir uns wieder mal „anmotzten“, da blickte der Fahrer des Autos dass neben uns stand, in unsere Richtung, rückte am Autositz „von uns weg“, und sah uns mehr als seltsam an. Du kannst Dir vorstellen, dass wir uns vor Lachen gar nicht mehr halten konnten. Wir machen das nicht aus Provokation, oder weil wir auffallen wollen, sondern einfach aus dem Grund, weil wir dabei Stress abbauen ohne uns dabei zu verletzen. Weil wir keine Angst haben müssen jedes Wort für den Anderen auf die Goldwaage legen zu müssen. 

Und wenn wir wirklich mal Streit haben, dann beschimpfen wir uns nicht, weisen uns gegenseitig keine Schuld zu, sondern sind ernst, sachlich, leise. Wir schreien nicht. Und wenn einer von uns mal wirklich schlechte Laune hat, dann kann er ohne schlechten Gewissens sagen „Sei mir nicht böse, aber ich will heute nicht mit dir reden, ich brauche heute Zeit für mich.“ Wir sagen und behaupten nicht, dass diese Art von Kommunikation für jeden DAS Rezept für eine immer prickelnde Beziehung ist, aber für uns ist sie es.

P. sagte mal WIR sind EXTREM und kennen auch kein LIMIT (Unlimited), bei nichts was wir sagen oder auch tun, und wir können es uns auch gar nicht mehr anders vorstellen. Natürlich ist es nicht andauernd so. (Wir unterhalten uns aber sehr wohl auch im „gesellschaftlichen normalen Modus“ miteinander.) Für uns ist das das größte Maß an Freiheit, und gleichzeitig an Ehrlichkeit. Wenn wir uns aber dann sagen „Ich hab Dich lieb“ dann hat das für uns eine besondere Wertigkeit, und die Wirkung dieser Worte verblasst auch nicht. Du wirst vielleicht sagen „Das ist ja wie ein Fetisch!“ JA, Du könntest Recht haben, aber davon kannst Du Dir in unseren nächsten Beitrag selber ein Bild davon machen, denn da geht es um

 Fetische die Du sicher noch nicht kennst

Nimm es uns nicht übel das wir anders sind, dafür sind wir eben Extrem Unlimited 🙂

Bis dahin alles Liebe

Deine C. und P.