Bitte warten – Hold the Line please

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Bitte warten – Hold the Line please

Normalerweise schreibe ich (wir) immer über das was ich höre, sehe, oder meine (unseren) persönlichen erotischen und/oder witzigen Erlebnisse. Ich habe bis jetzt noch nie einen Beitrag geschrieben, um es als reinen Tagebucheintrag („Auskotzmodus“) zu verwenden, weil ich der Meinung bin, dass Dinge die mich privat belasten hier nichts verloren haben. (Auskotzen – Bitte warten Hold the Line please). Allerdings mache ich heute mal eine Ausnahme, denn das was ich heute zu schreiben habe, dass schleppe ich mit mir bereits fast ein ganzes Jahr mit mir herum, und das muss einfach mal raus. Es hat mit den eigenen Vorsätzen zu tun, und auch mit Mut. Den Mut zu haben – auch wenn es für einen selbst unangenehm ist – einen Vorsatz den man sich selbst schon lange vorgenommen hat auch durch zu ziehen.

Irgendwann…

Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Jede Art von Konflikt im privaten Bereich macht mich unrund. Also vermeide ich sie soweit es mir möglich ist. Ich bin immer der Ansicht, dass man sich alles „ausreden“ kann. Das funktioniert aber nur so lange, so lange der andere auch reden will, oder bereit ist auf Fragen EINDEUTIG zu antworten. (Bitte warten auf Antworten -Hold the Line please!) Wenn er das nicht tut, dann geht einem irgendwann die Puste aus. Man versucht es immer wieder, und immer wieder, aber es nützt nichts. Das Einzige was man bekommt ist entweder gar keine Antwort oder ein Witz, der in diesem Moment für einen gar nicht lustig ist. Oft will man schon alles hinwerfen, aber man probiert es ja dann doch immer wieder. Denn irgendwann war es ja mal möglich – neben allen Spaß und Witz – den anderen ernst zu nehmen.

Denn es fühlt sich noch immer richtig an..

Man sieht sich (natürlich nur wenn man alleine ist) die alten Fotos an, und denkt sich „Ab wann fing es an, dass mein Raum in seinem Leben nicht mehr größer war als ein Mülleimer?“ Man schreit, tobt, weint Eimer voll, (natürlich auch alleine) – die Antworten bleiben aber trotzdem aus. Also rafft man sich auf, und fragt mal vorsichtig nach. Fragt nach Zeit für einen, vielleicht mal nach einen Kaffee, oder zumindest nach einem! fixen Tag im MONAT. Es kommen immer die gleichen Antworten :“ Heute nicht, schauen wir mal wann es sich ausgeht. Du weißt doch das es nicht am „wollen“ liegt, sondern am können.“ (Bitte warten auf Zeit – Hold the Line please) Weiß ich das???? Am Anfang wusste ich das noch, denn da hast Du mir den Eindruck vermittelt noch wichtig für dich zu sein, aber irgendwann bemerkte ich, dass immer weniger Nachrichten kamen, die Telefonate immer weniger wurden, und jegliche Art von verbaler Gefühlsregung im Keim erstickt wurde mit „Na sowas schmalziges“.

..und doch wieder nicht

Also verkneift sich Frau irgend welche Bemerkungen wie „Du fehlst mir“, „Ich vermisse Dich“, „Schön wenn Du jetzt da wärst“, denn es kommt entweder ein „mmmm“, oder ein „Na bist sentimental?“. Meine Frage: Ist die Zeit irgendwann vorbei wo man sich so etwas sagen kann? Ist es nicht mehr „nötig“? Überflüssig? (Bitte warten auf Gefühl – Hold the Line please) .Ich finde nicht, dass die Zeit für Gefühl irgendwann vorbei sein sollte. Das geht immer, auch wenn man schon länger ein Paar ist. Da komme ich schon zum nächsten Punkt. Was sind wir überhaupt GEMEINSAM? Sind wir ein Paar? Sehen tun wir uns alle heiligen Zeiten mal, telefonieren im Durchschnitt einmal am Tag, und wenn es hoch kommt haben wir 5 Mal im Jahr Sex (und das auch mit Zeitdruck). Wenn man nach dem „Beziehungsstatus“ fragt bekommt man die Antwort „Muss man immer alles benennen?“. DAS fühlt sich jetzt nicht richtig an, denn jeder Mensch will wissen wo er steht.

Auch wenn es jetzt Sentimental klingt…

Wo bist DU mir abhanden gekommen? – der, der mich bis zu zwanzig mal am Tag angerufen hat? Der mir hunderte von verrückten, irren und wunderbaren Nachrichten geschrieben hat. Der es geschafft hat mit mir gemeinsam zwei Drittel des Tages zu lachen? Ist wirklich alles für Job, Erfolg, und Firma auf der Strecke geblieben? Interpretiere ich wieder mal zuviel hinein? (Bitte warten auf Antworten- Hold the Line please) Ich kann nur vermuten ….nein das kann ich auch nicht nicht. Ich habe KEINE AHNUNG. Wenn du das allerdings für NORMAL hältst was wir seit Monaten praktizieren, dann tut es mir leid. Das verstehe ich nicht mehr, und DU erklärst es mir nicht. Du glaubst es ist alles ok, solange ich nicht „zicke“. Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist – ich zicke seit Monaten nicht mehr, denn es hätte keinen Sinn. Ich würde trotzdem nur ein „mmmm“ zu hören bekommen.

Du bist grausam und stolz darauf

Jeden Menschen kann man mürbe machen. Der Stärkste Mensch knickt ein, wenn man ihn lange genug als „gegeben“ sieht. Ich bin da. Bereit auf vieles einzugehen, auf vieles Rücksicht zu nehmen, auch dir zu helfen wenn es nötig sein sollte, aber Du nimmst es nicht an – Warum? Du bist oft stolz darauf dass Du kein gefühlsduseliger Mensch bist. Das du das alles nicht brauchst. Du bist stolz darauf das Du niemanden brauchst. Kannst Du auch, und es ist dir dabei auch völlig egal ob ich nun da bin oder nicht. Denn Du bist der „Meister“. Du kannst stolz darauf sein mich mürbe gemacht zu haben. Nur mehr nach deinen Spielregeln zu spielen. (und trotzdem weiß ICH das Du auch eine ganz andere Seite hast)

Gutmütig, noch immer verliebt, aber nicht mehr blöd

JA, ich weiß, ich kann Deine Nummer aus meinen Telefon löschen und dich vergessen. Leider ist da meine dumme, unrationale, völlige schmalzige Gefühlswelt. Gegen die kann man leider nichts tun. Ich kann Dir aber sagen was ich will (Du hast ja mal zu mir gesagt, du magst Frauen die sagen was sie wollen!) . Ich will, dass Du Dir Zeit nimmst, wenn ich noch immer wichtig sein sollte in deinem Leben. Wenn ich das nicht mehr bin, dann kannst Du meine Nummer aus deinem Telefon löschen. Denn (im Gegensatz zu Dir wie Du mir ja mal gesagt hast) bin ich noch immer in dich verliebt, schäme mich auch nicht dafür, bin noch immer da, und bereit mit Dir jeden Blödsinn zu machen, aber sicher nicht mehr unter deinem Motto „Bitte warten – Hold the Line please“. Ich will ein Leben mit Dir, aber keines in deiner – auf Abruf bereit stehenden Warteschleife. Für das bin ich zu wertvoll.

Bis dahin alles Liebe

(ausnahmsweise nur) C.

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Träume sind nur Schäume?

Träume sind nur Schäume?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Hattest Du schon mal einen Traum der Dir so real vorgekommen ist, dass Du in 1.) nie vergessen wirst, und 2.) der klar und deutlich in seiner Aussage war? Also nicht einer dieser Träume wo irgend jemand als grünes Männchen herum läuft, alle meine Entlein singt und sich dann als Dein Ex heraus kristallisiert. Ich meine einen Traum, der Dir deinen eigenen Spiegel der Angst, der Befürchtung oder auch der Hoffnung zeigt. Ein Traum der Dich so sehr beschäftigt, dass Du nicht umhin kommst über Dich selber nach zu denken, und auch über die Angst mit der Du vielleicht „schwanger“ gehst. Bei den meisten Frauen – bei denen ich nach gefragt habe – geht es um Bindungsangst, Verlustangst oder aber auch Versagensangst. Auf jeden Fall hat es sehr oft mit Angst zu tun. Ist es aber die Angst vor der Situation selbst, oder aber die Selbsterkenntnis, dass man seine eigene Wunsch Vorstellung überdenken muss.

Schöner als die Wirklichkeit

Ich habe, seit ich P. kenne,  fast täglich des gleichen Traum. Er dauert immer nur Sekunden, aber er kann in den meisten Lebenssituationen sehr schön und beruhigend sein. Es kann Sicherheit vermitteln, aber auch gleichzeitig einem vor Augen führen was man vermisst. P. sitzt auf einer Bank, ich habe den Kopf  in seinem Schoß gelegt  und er streichelt mir die Haare. Das war es. Nichts spektakuläres, nichts was einem vom Hocker wirft, aber für mich immer wunderschön. Allerdings nur wenn die alltäglichen Umstände auch passen. Sonst ist es ein Erwachen mit dem Gefühl „Ein schöner Traum, aber eben nur ein Traum“.

Filme sind Träume

Filme die wir uns immer wieder ansehen, weil sie uns einfach ein gutes Gefühl vermitteln, dass sind auch Träume. Träume die auf Zelluloid (gibt es das noch, oder ist jetzt alles schon digital?) fest gehalten sind. Ich sah mir mit meiner Freundin letzte Woche den zweiten Teil von Shades of Grey an, weil sie ihn noch nicht kannte, und ich mich ehrlich gesagt auch nicht mehr daran erinnern konnte. Bei einigen Szenen seufzten wir beide gleichzeitig, oder nickten wissend. Diese Filme spiegeln das wieder, was wir gerne selber hören, oder wieder mal fühlen möchten. Es zeigt uns selbst was uns fehlt, und auch was wir begehren, es aber nicht in Worte ausdrücken können. Shades of Grey ist jetzt aber nicht der einzige Film der mir dazu einfällt. Der klassische Weihnachtsfilm „Tatsächlich Liebe“ ist auch ein „Wunsch und Traum Film“.

Es kann auch böse sein

Träume können, und sind auch oft, mehr als böse und unangenehm. Diese Art von Träumen, wo wir schweiß gebadet aufwachen. Träume die wir hoffen dass sie niemals Realität werden. Ja – es sind NUR Träume, aber sie zeigen uns auch vor was wir uns fürchten und Angst haben. Vor dem verlassen werden, vor der Zukunft, der Exfrau des Partners, oder aber auch eben „nicht genug“ zu sein. Das soll jetzt keine Psychoanalyse werden, aber ich muss zugeben, dass meine Libido bei einer Anhäufung solcher schlechter Träume darunter leidet. Meine Lust auf Sex sinkt rapide, und ich fühle mich allgemein nicht wohl in meiner Haut. Nichts gefällt mir an mir selber, und ich habe an allen etwas auszusetzen. Das was wir nachts in unseren Kopf irgendwie verarbeiten, macht uns entweder glücklich, oder traurig, oder aber auch wir haben Angst davor.

Der heiße Sex im Kopf

Das Bizarre an der Situation ist , dass wir im realen Leben überhaupt keine Lust auf Sex haben, aber kaum machen wir die Augen zu, haben wir den „Ritt unseres Lebens“. Nichts ist unmöglich, wir können uns ausleben, und wenn dann noch der Mann deines Lebens mit Dir im Traum den heißen Sex lebt, den es im realen Leben vielleicht mal alle 3-4 Monate gibt, dann ist es ein Traum aus dem man nicht mehr erwachen will. Die Wunschvorstellung nimmt so viel Platz ein, dass wir es uns in der Nacht „zusammen spinnen“ (das Aufwachen ist in so einem Fall nicht gerade der Knaller). Da kann es schon mal passieren, dass man feucht zwischen den Beinen ist, weil der Traum so real war, dass unsere Hormone mit einem durchgehen.

Alles Illusion?

Sind die Dinge die wir träumen alles nur Illusion, oder steckt auch in jeden Traum auch ein kleiner Funke Wahrheit? Die Tatsachen vor denen wir im Alltag die Augen verschließen, gegen die wir uns wehren, die wir nicht  wahr haben wollen. Diese Dinge gegen die man sich auflehnt, und mit Trotz und Kampfansage reagiert (Bsp: “ Wer braucht schon Sex, wird eh nur überbewertet“ – ja sicher 😉 ). Jeder von uns hat Wünsche, Bedürfnisse, und auch Sehnsüchte die danach gieren befriedigt zu werden. Wenn wir von etwas träumen, dass wir selber schon so lange begehren, dann sollten wir auch ehrlich sein zu uns selber, und selber etwas dafür tun, dass die Träume nicht nur Schäume sind.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Einfach ICH

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Einfach ich sein

Ich habe mein Leben geändert. Ich habe mich jetzt nicht hin gesetzt, und habe gesagt „So ab heute wird alles anders“. Nein,es kam plötzlich und von ganz alleine. Ich greife aber schon wieder vor. Diesen Beitrag schreibe ich ausnahmsweise ohne das P. seinen Senf dazu gibt. Hier geht es nur um MICH, und auch um DICH, falls Du dich bei einigen Dingen wieder erkennen solltest. Es geht darum nur einfach ich zu sein, ohne dabei die Angst zu haben etwas dabei zu verlieren.

Wann denkst Du wirklich nur an Dich?

Wann hast Du das letzte mal wirklich nur an Dich gedacht? Ich meine das jetzt nicht in Bezug auf ein paar Stunden, oder mal ein Wellness Wochenende, sondern wenn Du neue Dinge für Dich entdeckst, die Du nicht geahnt hättest, dass sie Dich ausfüllen. Die den Alltag leichter machen. So als hätte man sich neu verliebt. Ich persönlich habe bis jetzt (bzw bis vor ein paar Wochen) an mich immer zu aller Letzt gedacht. Alle anderen waren immer wichtiger als ich selber. Das war gut so für mich, weil ich dachte man muss auch etwas für andere tun, und nicht immer Egoist sein.

Egoist? – Was ist das?

Egoismus war mir immer zu Wider. Ich empfand ihn als Feind jedes Mitgefühls und sah solche Menschen immer als kleine „Narzissten“ deren Gedanken nur um sich selbst kreisen, und die sich einen Dreck darum kümmern wie es anderen in ihren Umfeld geht. Ich war ganz weit davon entfernt, und sah  mich selber als „guten“ Menschen an. Das war ich auch sicher, und ein Idiot. Leider musste ich das erkennen, bzw. habe ich Freunde die mich behutsam, aber bestimmt darauf hinwiesen, dass es keine Schande ist mal an sich zu denken, und auch lernen „Nein“ zu sagen.

Echte Freunde und Egoist – Ja das geht

Ich war immer der Ansicht, dass  – wenn ich mal egoistisch bin – meine Freunde sich von mir abwenden werden, und auch mein Partner. Es ist für andere sehr bequem wenn man immer da ist, immer parat steht um zu helfen, um zuzuhören oder bei anderen Dingen behilflich ist. Ist es auch für mich bequem? NEIN – das ist es nicht. Es verursacht Stress, und raubt Zeit die mir eigentlich zustehen würde, aber wo zieht man denn die Grenze zwischen Egoist und „helfen bis zum umfallen“? Das geht ganz einfach. Fange bei Dir selber an. Frage Dich doch selber mal „Was tut mir gut? Was will ich heute tun?“ und zwar jeden Tag.

Da wäre ja noch der Sex den man nicht hat

Jetzt muss es auch in diesem Beitrag um Männer oder um unseren Liebsten gehen. Kennst Du das Gefühl wenn es überall schon unangenehm kribbelt, weil dir die Hormone bereits bei den Ohren raus kommen, und deine Libido mehr als bereit wäre? Leider hat der Liebste aber nur einmal im Quartal Lust und Laune, oder er ist gestresst, oder was auch immer……..Auf jeden Fall brauchst Du dringend Sex um dich wieder in Gleichklang zu bringen, aber den hast Du nun mal nicht, und für einen ONS bist Du nicht bereit. Du wirst sicher auch schon so eine Phase durchlebt haben, und auch die Auswirkungen. Gereizt, nervös, unbefriedigt, ungeliebt, und ausgepowert. Je mehr Du dich bemühst den Liebsten zu ein wenig Matratzensport zu verführen, blockt dieser ab, und meint „Vielleicht am Wochenende“. (Das ist eine Antwort wie lauwarmes Bier).

Liebe Dich selber -dann läuft es

Wir Frauen neigen dazu,  uns viel zu wenig selbst zu mögen,  und schon gar nicht zu lieben. Das wäre ja dann wieder narzisstisch in den Augen der Anderen. Kümmere Dich nicht um andere, denke dir einfach  – wenn der Liebste wieder mal keinen Sex will oder die Initiative nicht ergreift – „Du weißt ja gar nicht was Du verpasst Du armer Tropf“. Lasse mal alles beiseite was Dir nicht gut tut, und liebe Dich selber. Kümmere Dich um Dich so wie Du es bis jetzt bei anderen getan hast. Echte Freunde werden Dich dabei unterstützen und Dich bestärken das zu tun, denn sie mögen und lieben Dich genau so wie Du bist, und nicht was Du leistest.

Dir gehört der ganze Kuchen und nicht nur Krümmel

Ich habe mich immer nur mit Krümmel zufrieden gegeben. Habe immer Verständnis aufgebracht, wenn man mich wieder mal in letzter Minute versetzt hat, oder  wieder nicht zurück gerufen hat, obwohl es vereinbart war. Ich habe nie auf den Tisch geschlagen und gesagt „Ich will aber den ganzen Kuchen“. Nach dem ich mich wohnungstechnisch verändert habe, alles eingerichtet war, und ich mal zum durchschnaufen gekommen bin, haben zwei liebe Freunde zu mir gesagt „Jetzt genieße es einfach,  und kümmere Dich nur um Dich.“ Also übersetzt – nimm dir den Kuchen einfach.

Auf einmal ging es ganz einfach

Ich dachte lang und ausgiebig darüber nach. Ich wog ab, und fragte mich oft „Wie soll das gehen? Nur an mich denken?“ Dann ging es aber ganz von alleine, ohne das ich viel dazu tun musste. In einer meiner letzten Umzugskartons waren meine alten Laufschuhe mit denen ich so viel gelaufen bin, dass sich bereits die Sohle aufgelöst hatte. Ich entsorgte sie schweren Herzens, und dachte an die Zeit wo ich noch regelmäßig Sport betrieben hatte. Einige Tage später fiel mir ein Prospekt in die Hand (die ich normalerweise ungelesen wegwerfe 😉 ), mit einem Angebot für Laufschuhe von Nike. Also ging ich wie selbstverständlich und kaufte sie mir.

Der erste Schritt hat gereicht

Da ich immer Probleme hatte außerhalb vom Fitnesscenter zu laufen (weil ich immer zu schnell unterwegs war und außer Puste kam) , wagte ich mich ganz langsam an die Sache heran. Ich holte mir Rat von Läufern und diversen Foren. Dann war der Tag da,  wo ich den ersten Schritt tat, und dieser reichte aus um mich frei zu laufen und Egoist zu werden. Wenn ich laufe will niemand etwas von mir (selbst wenn, es ist mir egal). Ich muss niemanden gefallen, oder jemand schmeicheln um etwas zu bekommen das mir gut tut (wie Sex 😉 ). Da ist der Weg, oder die Strasse,  und ICH mit meiner Lieblingsmusik im Ohr. Diese Zeit am Tag gehört mir, und ich nehme sie mir wann immer ich sie brauche und möchte.

Es lebt sich freier

Egal was Du tust, denke jeden Tag an Dich selber. Hab Dich selber lieb. Leute oder Menschen die Dir nicht gut tun, verbanne aus deinem Leben. Umgebe Dich mit ECHTEN Freunden, die Dich in deinen „gesunden“ Egoismus bestärken, und Dich unterstützen. Falls Dein Partner das nächste mal doch wieder Lust auf Dich hat, dann nimm Dir ruhig die Freiheit „Nein Danke“ zu sagen, wenn DU mal keine Lust hast. (Du wirst sicher interessanter für ihn werden). Ich lebe jetzt freier als noch vor einem Monat, und ich habe meine Mitte gefunden. Falls mich doch ab und zu noch Gewissenbisse plagen, dann sage ich mir „Das bin Einfach ICH“.

Bis dahin alles Liebe

Deine C.

Nur nicht festlegen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Nur nicht festlegen

Nach einem langen Gespräch mit einer guten Bekannten, habe ich mich heute lange hin gesetzt, und darüber nach gedacht,  wie das ist mit Menschen die sich nie wirklich festlegen können. Ich meine jetzt das nicht bei Kleinigkeiten, sondern bei Dingen die für einen anderen Menschen wichtig sind. Hier geht es nicht darum „Kaufe ich heute lieber das Waschmittel im Angebot, oder das No Name Produkt beim Discounter?“  Hier handelt es sich um Menschen,  die bei einem „nicht festlegen“ andere verletzen, und derjenige der sich nicht festlegen will,  oder kann,  es oft selber nicht mal bemerkt.

Unzuverlässig oder nur schlau?

Meiner Meinung nach ist es immer so, wenn man sich festlegt (egal ob bei Terminen oder Versprechen) gibt man sein Wort auf etwas, oder aber auch einen anderen Menschen. Mir wurde bei gebracht, dass man sich an sein Wort das man gegeben hat, auch halten sollte, denn es kann sonst sehr schnell passieren, dass man als unzuverlässig oder inkorrekt abgestempelt wird. Also sind Menschen die sich nicht an ihr Wort oder Versprechen halten nur unzuverlässig, oder einfach schlauer als alle anderen? Denn man kann auch etwas implizieren ohne wirklich etwas zu versprechen. Ein Beispiel gefällig?

Hast du das Wochenende frei?

Wenn Du gefragt wirst von deinem Liebsten (oder der Liebsten), ob Du am Wochenende frei hast, und er (oder sie) Dir dann so nebenbei erzählt, dass es irgendwo eine Veranstaltung gibt die doch interessant wäre sich anzusehen, was DENKST du dir dann??? Er (oder sie) impliziert einen Gedanken in Dir, aber ohne sich dabei wirklich fest zu legen. Er (oder sie) kann immer noch sagen „Ich habe Dich ja nur so gefragt, ich habe ja nicht gesagt das wir dort hinfahren“. Ich finde diese Art ziemlich schlau. Ich bekunde Interesse, und lege mich trotzdem nicht fest.

Es ist feig

Ein anderes Beispiel aus meinen näheren Umfeld? Habe ich! (Wann gehen mir schon die Beispiele aus 🙂 ) . Stelle Dir vor Du gibst den Menschen den Du liebst nach langer Zeit deinen Wohnungsschlüssel. Was ist der Beweggrund dafür? Ich denke mal, Du willst ihm (oder ihr) zeigen, dass er (oder sie) sich wie zu Hause fühlen soll. Du schenkst damit ein Stück Freiheit und Vertrauen. Was passiert? Derjenige klopft oder klingelt trotzdem an deine Türe. Der Schlüssel wird nicht genutzt, und somit legt sich der Mensch auch nicht fest. Derjenige will gar nicht hier sich zu Hause fühlen, aber anstatt es laut auszusprechen wird der Schlüssel einfach irgendwo immer „vergessen“. Das ist feige, und gemein. Weil auch Taten können einen anderen verletzen.

Nur kein Kopfweh haben müssen

Für mich sind solche Menschen Egoisten. Sie wollen sich selber kein Kopfweh machen, und bereiten den anderen es aber ohne  nur mit der Wimper zu zucken. Hauptsache sie haben keine Probleme, oder Streitereien die ihnen das Leben schwer machen. Ich gehe sogar soweit, dass es Menschen sind,  die sich im Notfall von einem Partner trennen, als sich mit ihm auseinander zu setzen. Weil das würde eventuell, unter Umständen, wenn es ganz „schlimm“ läuft voraussetzen, dass man sich doch festlegen muss. Bei Kompromissen ist das nämlich manchmal so (ja, das war jetzt sarkastisch). 

Wie im Leben so auch im Bett

Diese Menschen legen sich aber auch meistens im Bett nicht fest. Das ist ja generell nicht schlecht, weil sie einfallsreich und mit Phantasien (seien sie noch so ausgefallen und geil) voll gestopft sind, und meistens die Gabe besitzen dir den geilsten Sex deines Lebens zu bescheren. Allerdings hat die Sache auch da einen Haken. Wenn diese halt zur Zeit keinen Sex mit Dir haben wollen (weil es zu heiß ist, oder zu kalt, oder der Hamster vom Nachbar gerade eine Prostata OP hinter sich hat – ja auch das war jetzt sarkastisch), dann fangen sie an „dich zu vertrösten“. Sie können das sehr geschickt, denn sie sind sich ihrer sexuellen Anziehung absolut bewusst. Das nennt man auch „am ausgestreckten Arm“ verhungern lassen. Hier beginnt es unschön zu werden, und der Partner fängt an zu leiden.

Ihr seit nicht so schlau

Ich möchte allen denen die so agieren mal was sagen. Ihr seit nicht so schlau wie ihr glaubt. Weil Menschen die sich festlegen, die haben ein ganz besonderes Gespür für Menschen die sich so durch das Leben mogeln. Weil etwas anderes ist es nicht, dass ihr da tut. Ich finde es nur ziemlich sch….., dass ihr da mit Gefühlen und Emotionen spielt als wie wenn es kein „morgen“ geben würde, denn einmal wird euch dieses „Nur nicht festlegen“ verdammt auf den eigenen Kopf fallen. Warum? Weil es dann jemand vielleicht mit Euch tut, wo ihr es am wenigstens erwartet.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Orgasmus – Ich komme!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Orgasmus – Ich komme

Eine liebe Freundin von mir, ließ bei einem ihrer Besuche bei mir eine Bemerkung fallen, die mich sofort zum nachdenken brachte (auch über mich selber!). Sie erzählte mir, dass ihr Kopf frei sein müsste um zu kommen. Frage: Warum geht das bei Männern auch wenn sie den Kopf nicht frei haben? – Richtig: Sie machen ihn sich einfach frei. Also von einfach sind wir Frauen bei diesem Thema ganz weit entfernt. Frauen denken ja bekanntlich immer. Egal in welcher Situation sie sich gerade befinden, und ich nehme mich dabei nicht aus. Ich habe immer was zu denken. Entweder über den Job, über den Blog, über P., unsere Probleme(chen), …., und das hört auch nicht auf wenn ich Sex will und brauche.

Volvo versus Maserati

Der männliche Leser wird jetzt die Stirn runzeln und fragen „Was brauche ich da denken“. LIEBE MÄNNER – zum besseren Verständnis für Euch. WIR FRAUEN funktionieren anders. Ihr seit in diesem Punkt eher ein robuster Volvo, und wir Frauen eine Maserati Zicke (der Autovergleich funktioniert bei P. immer sofort, da sprießen die geistigen Bilder 😉 ). Der Volvo Fahrer startet den Motor, und es läuft. Der Maserati braucht eine gewisse Zeit bis er Betriebstemperatur erreicht hat (falls jetzt Maserati Fahrer mit hoch rotem Kopf aufschreien sollten „Ein Maserati braucht keine Zeit“., dann verzeiht mir bitte diese Metapher ;)). 

Na wie jetzt nun?

Frauen machen sich über alles Sorgen und Gedanken. Über ihr Gewicht, was sie morgen anziehen soll, was ihr Liebster zu ihr gesagt hat oder auch nicht gesagt hat, dass er aber hätte sagen sollen, was sie kocht, und ob eine Frisur Veränderung mal wieder angesagt wäre. Frauen denken immer, was aber nicht bedeutet, dass sie keine Lust und keine Erregung empfindet. Das funktioniert immer oder meistens. Wir werden geil, wir haben Lust und wir wollen ficken bis der Körper glüht. So weit so gut! Wir sind in der Stimmung zu verführen, und die Initiative zu ergreifen. Wir räkeln uns lasziv auf der Matratze,  und die Feuchtigkeit zwischen unseren Beinen ist so stark, dass – wenn diese an den Wänden wäre –  der Schimmel wachsen würde.

Beim denken ist der Orgasmus auch schon wieder weg

Der Mann neben Dir ist perfekt. Es passt jeder Handgriff, jedes Wort (Ahh- ES kann sprechen – kleiner Scherz), vielleicht sogar jede „Anweisung“. Er schleckt wie ein Gott, seine Hände sind überall, weich und warm. Er weiß ganz genau wo er seine Finger hineinstecken muss, und wie er sie bewegen soll, um uns Frau in ekstatischen Sphären zu katapultieren. Wir spüren den Orgasmus förmlich schon in jeder Pore, das Becken fängt sich an zusammen zu ziehen, und dann – endlich – kommt er: DER GEDANKE (Zb: „Warum ist der Sex nicht immer so mit ihm?“), und weg war er der ORGASMUS (wie ein flinker Hobbit). Warum denken wir in einer Situation, wo es wirklich nichts zu denken gibt. Wir wollen hier keine Hypothesen aufstellen, die vielleicht völliger Schwachsinn sind, aber unsere persönliche Meinung sagen wir schon (wie immer).

Der Gedanken Tsunami

Ich selber habe an mir bemerkt, dass ich oft von den alltäglichen Dingen so reiz überflutet bin, dass ich zwar das Bedürfnis habe mich beim Sex zu „entladen“ und abzuschalten, und ich auch das Gefühl habe, dass es mir dabei auch am besten gelingt, aber im entscheidenden Moment die Gedanken des Tages wie ein Tsunami auf mich wieder zu rollen. Eigentlich sollt Ich mich völlig fallen lassen können, wenn der Orgasmus sich ankündigt, aber da passiert genau das Gegenteil. Ich habe darüber nach gedacht, und für mich persönlich ist es so, dass ich durch die Lust die Gedanken in meinen Kopf ausschalte, aber der Stress bleibt ja. Die Entspannung kommt nicht wirklich, sondern wird einem nur „vorgegaukelt“. Deshalb kommt „es“ dann auch nicht.

Geduld ist das Zauberwort

Wie kann man dem entgehen? Es bedarf Geduld vom Mann her, denn er sollte es einfach noch mal versuchen, bzw weniger die Lust anstacheln als die Entspannung fördern. Wir Frauen sollten aber auch sagen, dass es nicht am Partner liegt, sondern an uns selber. Ich habe gelernt mich nicht unter Stress zu setzen, und im Notfall lässt mich P. gerne auch mal selber Hand anlegen. Erst wenn er merkt, dass ich immer entspannter werde schaltet er sich wieder aktiv in das Geschehen ein, und beginnt langsam und vorsichtig, denn wenn hier wieder zu schnell eine Reizüberflutung einsetzt, hat es die gleichen negativen Auswirkungen wie zuvor. Es kommt, aber nicht richtig!

Fakt – wir denken zuviel

Wir Frauen denken zuviel, dass wissen wir. Und wir sind in der heutigen Zeit so programmiert, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Hin und wieder ist es aber sehr empfehlenswert die Kontrolle mal bei Seite zu schieben wie ein ungezogenes Kind und zu sagen „Halt die Klappe“, und einfach „über die Klippe zu springen“ (wer bitte hat diese blöde Wortwahl erfunden??? – habe das schon x-mal in Büchern gelesen!). Wenn wir es aber schaffen nicht den Kopf einzuschalten und uns selber nicht unter Druck zu setzen, dann können wir schreien – Orgasmus – Ich komme!!

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Fick dich doch du Komfortzone

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)

Fick dich doch du Kompfortzone

Als ich unlängst mit einer lieben Freundin beim Brunch gesessen bin, kamen wir auf das Thema (ja- wie kamen wir bloß darauf?) Sex an  anderen Orten als im Bett. Ich mag ehrliche Menschen, die auch zugeben können, wenn sie ein wenig „verquert“ sind. Obwohl ich das selber nicht so bezeichnen würde, denn jeder hat so seine eigene Ordnung im Leben, und bei manchen Menschen gehört auch die „Ordnung im Bett“ dazu. Ich greife dem Gespräch aber schon wieder vor.

Alltag versus Sex

Meine Freundin und ich waren uns einig darüber, dass – wenn man einen Mann kennen und auch lieben lernt – gar nicht genug voneinander bekommen kann. Man macht es immer und überall, und am besten fünfmal täglich. Es gibt kein nachdenken über die Tageszeit, über den Ort, oder wie man dabei aussieht (Ok,- alles übel riechen sollte man vielleicht auch in dieser sexuell aktiven Phase nicht 😉 ). Wenn man dann mit diesem Menschen eine tiefe Beziehung eingeht, heiratet, und auch Kinder bekommt gibt es andere Prioritäten die in den Vordergrund treten. Es ist logisch, und auch natürlich, aber den Spagat zu halten zwischen dem Alltag und der sexuellen Aktivität ist manchmal nicht so ganz einfach.

Das Wann und Wo

Man denkt mehr nach über das „Wann“ und „Wo“ des sexuellen Intermezzos nach, denn oft hat man durch Verpflichtungen auch nicht gerade ausreichend Zeit, um es so zu genießen wie man es sich vielleicht wünscht. Ein Quickie kann sehr geil sein, wenn aber der Sex zu Hause nur mehr aus Quickies besteht, kommt man sich mit der Zeit vor wie in einem Fast Food Restaurant wo man trotzdem aufs Essen warten muss. Endeffekt – Man ist satt aber nicht gesättigt! Da liegt aus meiner Sicht der Unterschied. Die Gefahr, dass der Sex entweder langweilig, ohne Zeit und ohne neuen Kick abgespult wird, ist relativ groß. Was macht „kluge Frau“ (oder auch Mann)? Man lässt sich durch die eigene (oder gemeinsame) Phantasie inspirieren, kauft sich vielleicht neues Spielzeug oder Dessous.

Die Komfortzone wird größer

Viele Menschen bewegen sich dann auch aus dem Schlafzimmer für den Sex nicht mehr hinaus. Warum? Dort gehört er hin – ganz einfach. Da war sie ja die Komfortzone, die wirklich böse werden kann, denn sie nimmt einem die Spontanität und die eigene Lust weg. Man fühlt sich in dieser Komfortzone vielleicht ganz wohl, aber sind wir auch wirklich gesättigt oder doch nur satt? Wenn man selber bemerkt, oder das Gefühl hat, dass der Sex ein wenig lau wird, bemüht man sich um mehr Engagement, zeigt,  dass man immer noch „die  geile Frau“ ist, die „Er“ kennen gelernt hat. Trotzdem bemerkt man, dass es einem selber schwer fällt aus diesem Kompfortloch hinaus zu krabbeln.

Motivation gegen Sicherheit

Komfortzone ist auch gleich Sicherheit. Sicherheit ist gut, aber auch leider langweilig mit der Zeit. Jeder hatte schon mal einen Schub von Motivation die Situation zu ändern, aber dann scheitert es wieder an der Umsetzung. Um das Beispiel meiner Freundin aufzugreifen – Der Esszimmertisch! Für einige ist es einfach nur ein Tisch, an dem man gemeinsam isst, lacht, und mit Freunden zusammen sitzt. Es kann aber auch der Ort sein, an dem man dem Liebsten einen geblasen hat, und eben später genau dort auch isst. Hier scheiden sich manchmal die Geister, denn einige finden das nur ekelig. Ist es das wirklich, oder glauben wir nur das es ekelig ist?

Prickeln beim Essen

Ich redete mit meiner Freundin genau über dieses Beispiel. Ehrlich – kann es nicht sehr prickelnd sein, wenn man die Gelegenheit beim Schopf packt, und man scharf ist wie ein Küchenmesser (Entschuldige bitte das Beispiel 🙂 ) , dem Liebsten verstehen zu geben, dass man jetzt und sofort gevögelt werden will, und zwar genau wo ihr gerade seit bzw euch befindet, euch anschließend noch immer lüsternd,  und auch verschmitzt lächelnd die Spagetti in den Mund steckt, wo ihr vor zwei Stunden noch ganz was anderes im Mund hattet?

Die perfekte Kombination

Denk mal darüber nach, denn dieses Szenario vereint Sex mit Humor und Alltag. Also die perfekt Kombination, und du hast von ganz alleine die Komfortzone verlassen. Umgekehrt wird nämlich auch ein Schuh daraus. Wenn dein Liebster bemerkt, dass Du sagst was Du möchtest, und auch spontan sein kannst, wird auch er wieder mutiger, geht wieder aus sich heraus, und nimmt keine versteckte oder falsch verstandene Rücksicht. Es kann auch ein spontaner Stop mit dem Auto auf einen Parkplatz sein, oder ein Badeteich, oder das Vorzimmer. Egal welcher Ort. Wichtig ist nur, dass Du daran denkst zu sagen wann Du scharf auf deinen Partner bist, ihm /ihr auch zeigst, und dass es Dir scheiß egal sein kann wo Du dich befindest.

Das Einzige was sich bitte selber ficken soll ist Deine Komfortzone, denn die hat nur bedingt etwas im Sexleben zu suchen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C und P.

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Du brauchst mich nicht

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Du brauchst mich nicht

Das Gefühl gebraucht zu werden ist in uns Menschen irgendwie von Geburt an verankert. Egal ob Männer oder Frauen – jeder will auf irgend eine Art gebraucht werden. Im Beruf, in der Familie, in der Partnerschaft – das Gefühl gebraucht zu werden verschafft uns auch einen gesteigerten Selbstwert. Das ist auch gut so, solange es sich nicht um einen Missbrauch handelt, oder wir selber unseren Selbstwert vom „gebraucht werden“ abhängig machen.

Kontrollfreak

Es gibt aber auch beim „gebraucht werden“ zwei Extreme die absolut ungesund und stellenweise auch gefährlich werden können. Die einen, die von Anfang an einer beginnenden Beziehung alles kontrollieren wollen. Man findet das zu Beginn in der ersten Verliebtheit ja noch charmant, dass der Liebste wissen will wo und mit wem man unterwegs ist, aber dann fängt es an sehr anstrengend zu werden, und falls man dann Kritik an dem Partner übt, kann es auch zu Gewalt kommen (das gilt natürlich auch umgekehrt, dass Frauen zu Kontrollfreaks werden). Meistens sind das Menschen die sich nur dann sicher und im Selbstwert gesteigert fühlen, wenn sie alles unter Kontrolle haben, und ständig das Gefühl bekommen „ohne sie kann der andere nicht leben“.

Lascher Sack

Es gibt aber auch das extreme Gegenteil. Die Menschen denen alles egal ist, sich nie den Kopf über etwas bzw über den Partner machen, und alles mal so laufen lassen. Sie verstecken sich meistens dann hinter Sätzen wie „Du bist erwachsen und kannst tun und lassen was Du willst.“  Das soll nicht bedeuten, dass sie sonst inaktiv, oder im Beruf nicht erfolgreich sind, aber alles was den/die Partner/in betrifft, da ist alles immer easy. Sie brauchen nie etwas von der Partner/in, sie checken alles alleine, und fühlen sich sauwohl in der Rolle „alles alleine zu stemmen“. Diese Menschen stört es auch nicht, wenn der andere mal nicht da ist, um mit ihr/ihm die Probleme oder Sorgen des Alltags zu besprechen.

Verhungern vor dem vollen Teller

Wir wollen eher auf den zweiten beschriebenen Fall eingehen. Wenn man mit jemanden zusammen ist, der einen das Gefühl gibt, nicht gebraucht zu werden, neben dem verhungert man wie vor einem vollen Teller ohne Besteck. Er /Sie kommt und geht wie es gefällt, ruft an wann es ihm/ihr passt, teilt mit einem nur die Dinge, die er/sie teilen will, und man giert fast danach mehr zu erfahren, und auch gebraucht zu werden. Das Gefühl zu haben, dass der andere auch Wert legt auf die Meinung von einem selbst, oder einen Ratschlag benötigt, oder aber einfach nur ein Ohr zum zuhören. Man will mit einbezogen werden, denn wenn man das bekommt, hat man auch das Gefühl der Sicherheit. Die Sicherheit, dass man wichtig für den anderen ist. Er /Sie legt WERT auf mich als Person.

Wie im Leben so im Bett

Falls es so ist wie beschrieben, dann spürt man das auch beim Sex. Irgendwann bemerkt man, dass die Initiative von einem selbst ausgeht, und das das Verlangen vom anderen eher verhalten bis gar nicht vorhanden ist. Irgendwann bekommt man den Eindruck, dass man in einer „Bettelstellung“ ist. Alles muss man sich erkämpfen. Jedes Wort, jede Zärtlichkeit, jede Zuneigung. Man wird nicht gebraucht, und dieser Eindruck wird – je länger dieser Zustand anhält – immer stärker. Ein Teufels Kreislauf beginnt, denn dieser anhaltender Zustand verschlimmert das „ausgehungert“ sein, und ein angeknackster Selbstwert.

Man liebt ihn/sie ja trotzdem

Das Wort Trennung wabbert in der Luft – immer wieder, und trotzdem liebt man den anderen (oft für andere aus unerklärlichen Gründen). Man fokussiert sich immer stärker auf den anderen, und vergisst dabei völlig auf sich selbst. Die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume verblassen im Hintergrund. Genau da liegt der FEHLER. Ich kann natürlich jetzt nur aus der Sicht der Frau sprechen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leider so ist, wenn man immer auf Abruf steht, immer da ist, und sogar sich selber darüber vergisst, dann wird man zur Selbstverständlichkeit für den anderen. Dieses hinaus manövrieren aus diesem Kreislauf ist schwer, tut weh (und nicht nur für ein paar Tage), aber es ist dringend notwendig.

Wo anfangen?

Wo soll man anfangen, denn immerhin hat man sich seine Zukunft ja ganz anders vorgestellt. Die Frage die man sich als erster stellen sollte – Was wollte ICH bevor das mit ihm/ihr begann? Wo wollte ich in meinen Leben hin? Es gab ja doch einiges VOR ihm/ihr. Ich bin ja in so einem Fall jemand der sich für ein paar Tage zurück zieht, und intensiv nachdenkt, und meistens führt das auch zu etwas. Ich entspanne mich, lese, esse, versuche viel zu schlafen (was mir nicht immer gelingt), und dann bemerke ich selber nach einigen Tagen wie ich mich neu ordne. Ich habe einen Plan, und das gibt mir auch dann die Dosierung an inneren Frieden  den ich notwendig brauche.

Du brauchst Dich

Ich verspüre dann die Motivation etwas Neues zu beginnen, und stürze mich da mit vollem Eifer hinein, tüfftle herum, organisiere, führe aus. Er/Sie rückt immer mehr in den Hintergrund, aber verschwinden tut er/sie natürlich nicht. Es gibt dann immer wieder Momente, Augenblicke und Situationen wo er/sie fehlt. Dieses Gefühl kann man auch nicht abstellen. Das Gefühl nicht gebraucht zu werden ist schrecklich und mindert das eigene Selbstwertgefühl. Es gibt aber immer jemand der DICH braucht – nämlich DU dich selbst. Das sollte er/sie nie vergessen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bitte nicht küssen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Bitte nicht küssen

Bitte nicht küssen? Ja du hast richtig gelesen! Der Kuss – so oft wurde er beschrieben, er kommt in jeden guten (oder auch weniger guten) Film, Buch oder in einem Gedicht vor. Er wird ausführlich beschrieben. es wird gezeigt wie der „perfekte“ Kuss zu sein hat. Ein Kuss ist  intimer als jeder Geschlechtsverkehr. Jedes nur erdenklich positive Gefühl, dass man für einen Menschen empfindet, legt man vielleicht in nur einen einzigen Kuss. Der erste Kuss in seinem Leben von einem Menschen den man liebt, den vergisst man niemals, oder aber auch den ersten Kuss von seiner „großen Liebe“. Man kann Jahre später noch ausführlich beschreiben wie er sich angefühlt hat, wie er geschmeckt hat, und was daran so besonderes war, dass man ihn nie vergessen wird können.

Der Kuss

Gustav Klimt hat ihn auf einen Bild dargestellt, und dieses Bild ist fast jeden bekannt, oder man hat zumindest schon davon gehört. Ich habe mich sehr lange mit dem Kuss im Allgemeinen beschäftigt. Es gibt so gar eigene Tutorials die zeigen die intimsten, geilsten, aufregendsten und innigsten Küsse, und wie man sie richtig ausführt. Ich finde das etwas übertrieben. Ich kann in einen Kuss ALLES hineinlegen. Mein Herz, meine Seele, meine Leidenschaft, mein ganzes Gefühl für einen Mann. Je besser der Kuss, desto inniger empfinde ich die Verbundenheit mit einen Mann. Wenn jemand jetzt erwartet, dass ich Ratschläge für den „besten“ Kuss seines Lebens gebe, den muss ich enttäuschen. Weil man so etwas eben nicht beschreiben kann.

Die Liebe in einem Kuss

Ich sehe förmlich die Frage in deinen Kopf herum schwirren. Wenn das küssen so toll ist, warum will man es sich abgewöhnen? Geht das denn überhaupt? Ich denke ich sollte hier mehr ausholen, denn ich rede hier nicht von den Küssen an Freunde, oder Verwandte, sondern von dem küssen als Zeichen von Liebe und Zuneigung zu einem Mann. Die große Liebe die man eben nicht nur einmal geküsst hat,  sondern mehrmals, oft, unersättlich. Wo jeder Kuss immer besser wurde. Kein Kuss dem anderen gleichte , und doch vertraut war – er nie an Spannung nach gelassen hat, und sich bei jedem Kuss noch immer die Gewissheit breit machte „JA, genau auf diesen Menschen habe ich (vielleicht) mein Leben lang gewartet.“

Mit dem Kuss wächst das Vertrauen

Ich weiß, das klingt jetzt sehr weit her geholt, weil zur Gewinnung von Vertrauen natürlich viel mehr gehört als ein Kuss. Aber es beginnt mit ihm. Ein Kuss kann nach jeden Streit etwas erlösendes sein, einen die Sicherheit wieder geben die ins wanken geraten ist. Er kann heilend für die Seele sein. Wenn aus irgendeinen Grund die (nehmen wir mal an), Deine große Liebe auf einmal endet, und du machtlos gegen diese Entscheidung bist, dann beginnst Du (so wurde es uns geschildert) zu „zerfallen“. Wie ein hauchdünnes Glas das in tausend Scherben zerspringt. Genauso zerspringst auch Du.

Auf einmal ist alles weg

Dein Leben ändert sich von einer Sekunde auf die andere. Es scheint so,  als ob du in einem Karussell sitzt, dass sich immer schneller dreht, und du nicht in der Lage bist es anzuhalten. Dein Halt, deine Sicherheit, und dein Vertrauen – ALLES WEG! Von jetzt auf gleich! Du hast das Gefühl ewig zu brauchen, um es zu realisieren was passiert ist. Du schwörst Dir niemanden mehr so nah an sich heran zu lassen. Da ist der Knackpunkt, denn wo lassen wir jemanden an uns das erste Mal körperlich heran – beim Kuss.

Im Chaos erscheint ein Punkt der Klarheit

Du versuchst  – für dich selber – (das ist sicher bei jedem anders) ein Sicherheitsseil zu finden, indem Du nie wieder in so eine Lage kommst. In die Lage der absoluten Bodenlosigkeit in die Du fällst. Du entscheidest Dich dafür (auch wenn es so unwahrscheinlich für andere klingt, und auch undurchführbar), NIE wieder einen Mann zu küssen. Du erstickst damit jede aufkeimende Vertrautheit und auch ein „Wohlfühl Gefühl“ im Keim. Verstehe mich nicht falsch – Küsse auf dem Körper oder aber auch im Intimbereich, alles kein Thema, aber der Kuss auf dem Mund das geht nicht ohne sich fallen zu lassen, und auch sich irgendwie hinzugeben. Plötzlich hast du einen Punkt der Klarheit und Sicherheit dich selber zu „schützen“.

Es befremdet andere

Du wirst jetzt nicht gerade auf Freudentaumel stoßen, wenn Du ihm offenbarst, dass er Dich überall küssen darf, nur nicht auf den Mund, denn immerhin ist das küssen ist ja auch irgendwie ein Vorspiel beim Sex. Ja, das stimmt, aber in der Angst verletzt zu werden nimmt man auch in Kauf, dass man den anderen ein wenig vor den Kopf stößt. Man findet dann auch Ausreden, oder man lenkt vom Kuss einfach ab. In der Art von:  „Du ich mag das nicht so auf den Mund geküsst zu werden“, oder “ Ich bin so geil, steck mir deinen Schwanz einfach rein“. Man will Sex, geilen Sex, aber ja nur nicht auf den Mund küssen. Das ist Dir zu nah, zu viel, zu vertraut.

Die Mauer steht

Wenn Du das oft und auch lange genug machst, dann wächst eine Mauer um dich die dich beschützt. Natürlich werden jetzt diejenigen sagen, die diese Methode zu extrem finden „Du weißt ja dann gar nicht was dir alles entgeht? Du verbaust Dir selber vielleicht die nächste „große Liebe“.“  Ich sage nicht, dass das falsch ist, aber man will es nicht ausprobieren, und „große Lieben“ – die gibt es nur einmal im Leben, die ist nicht austauschbar. Die Mauer die einmal steht, die verschafft einen Sicherheit und Vertrauen – nämlich in sich selbst. Auch wenn man in tausend Scherben zersprungen ist, versucht man weiter zu leben, und man tut es auch, aber eben  SEHR VIEL vorsichtiger.

Noch immer das Schönste

Der Kuss ist und bleibt etwas wunderbares, einmaliges, und auch inspirierendes. Man sollte aber akzeptieren, dass Menschen (egal ob Mann oder Frau),  die so verletzt und verlassen wurden,  jeder auf seine eigene Art damit umgehen, um sich selber zu schützen,  und das für sich zu bewahren was ihnen heilig war und ist – DER KUSS DER GROßEN LIEBE.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Sex mit dem Ex

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Sex mit der Vergangenheit

Sex mit dem Ex – Manche werden den Kopf schütteln, und sich denken „Wie kann man so blöd sein mit jemand ins Bett zu steigen, von dem man sich getrennt hat?“. Nicht so voreilig, denn das kann jeden(r) passieren. Die Frage ist aber berechtigt – „Wie kann das passieren?“. Wir werden versuchen mit einen imaginären Beispiel (mit realen Hintergrund aus unseren Bekanntenkreis)  zu erklären.

Alles hat einen Beginn…

Zwei Menschen die eine Beziehung miteinander gehabt haben, haben auch eine gemeinsame Geschichte. Gute und schlechte Zeiten, und eben am Ende nur mehr schlechte Zeiten, Erinnerungen, und alles was einem im Gedächtnis bleibt sind die Streitereien, Schuldzuweisungen und vielleicht sogar Beschimpfungen („Wie konnte ich mich bloß in dich verlieben?“). Beide Beteiligten wollen nur mehr „ihre Ruhe“ haben, und einen Neuanfang starten. Sie schwören sich, niemals mehr in ihrem Leben mit dem Ex-Partner etwas zu tun haben zu wollen.

…und eine Ruhephase

Meistens ist es ja so, dass einer der Partner aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Er oder Sie beginnen das neue Zuhause neu zu gestalten, alles raus zu werfen was von Ihr/ihm noch da ist, und nur einen Brechreiz verursacht, sich einfach neu einzurichten. Weiter geht es dann oft mit der Garderobe die man verändern will, und der Hot Spot bei Frauen, ist oft eine neue Friseur. Wenn man das dann alles erledigt hat, was zu (glauben wir halt) auch zur „Trauerphase“ dazu gehört, ist man dann auch wieder bereit sich unter das Volk zu mischen. Auszugehen mit Freundinnen, einen Brunch zu veranstalten (den „ER“ immer für blöd hielt), oder Dinge zu tun, die man aus einer falschen Kompromiss Bereitschaft zu IHM sich jahrelang verkniffen hat. (Obwohl wir der Ansicht sind, das wir da selber schuld sind). 

Ein Neuer betritt die Bühne

Nachdem man alle Rituale durch hat, um sich „neu zu erfinden“,  ist man auch bereit wieder zu flirten und seine Chancen zu nutzen die man auf dem „Markt“  noch hat. Man will sich selbst auch beweisen, dass man noch attraktiv ist, Lust in einem Mann wecken kann.  Frau fühlt sich endlich wieder lebendig, bereit für Neues bzw einen Neuen. Dann lernt man einen Kandidaten kennen, und verliebt sich neu. Alles ist rosarot, perfekt, und nur wunderschön. Es läuft für einen selbst alles „rund“, man ist mit sich selbst im Reinen. Die schlechten Erinnerungen an den Ex verblassen,  werden weniger, sie sind nicht mehr bedeutend im eigenen Leben.

Oft ist es der Zufall

Oft ist es der Zufall, der Frau mit den Ex wieder zusammen treffen lässt. Das kann im Supermarkt sein, im Fitness Center oder bei einer Party von Freunden. In unseren Fall ist es die Party bei Freunden. Der erste Gedanke wenn man den Ex entdeckt „Oh mein Gott, nicht ernsthaft, dass er da ist?“. Man ist mit dem Neuen dort, denn immerhin will man ihn den Freunden vorstellen. Der Ex vielleicht mit der neuen Freundin. Man ist sehr bemüht höflich, aber trotzdem distanziert zu bleiben, vielleicht auch aus den Grund, dass sich die „alte“ Welt nicht mit der „neuen“ vermischt. Das würde ja gar nicht passen. Dann werden unter den Freunden Erinnerungen ausgetauscht, und plötzlich befindet man sich in einem Dialog mit dem Ex, der einen nun gar nicht mehr so unangenehm ist. Der Moment wo man sich – in Gedanken –  an den letzten Urlaub erinnert, an dem man es wild am Strand getrieben hat, was man sich alles ins Ohr geflüstert hat, lässt den Ex plötzlich in einem anderen Licht erscheinen.

Zeitreise

Die Zeitreise mit dem Ex beginnt im Kopf. Plötzlich erinnert man sich wieder daran wie man sich kennen,- und auch lieben gelernt hat. Der Abend ist angenehm, die Gespräche aber auch Anekdoten sind zum lachen, und dann kann es sein, dass der Satz „Wann haben wir aufgehört zu lachen, reden  usw…..?“ fällt. Es erscheint alles in einem anderen Licht, die Streitereien und Beschuldigungen sind so blass geworden, dass man schon vergessen hat, wie sie überhaupt entstanden sind. Dann wird der Punkt erreicht Wo die Lust auf den Ex auf einmal riesig wird. Man sollte ja wissen wie er riecht, schmeckt, sich anfühlt, und doch ist alles irgendwie neu. Ist es das? – Vertraut und doch neu? Ist es, dass wir beim Sex mit dem Ex ruhig den Push Up BH abstreifen können, weil der Ex sehr wohl unsere Brüste kennt, und weiß, dass sie nicht mehr so straff sind, und er uns trotzdem ins Ohr flüstert wie geil und sexy man ist?

Endstation Bett

Der Abend endet vielleicht damit, dass man sich verabredet (denn immerhin ist jeder von beiden mit neuen Partnern auf der Party) ,- sich einen Termin ausmacht für einen Kaffee bei ihm (obwohl man vielleicht schon weiß, dass es den Kaffee höchstens nachher gibt). Frau geht zu dieser Verabredung. Frau ist geil, neugierig, will wissen ob sie sich das alles nur eingebildet hat, versucht alles auf sich zukommen zu lassen, und doch will man, dass ER einen bei der Türe die Kleider vom Leib reißt. Genauso passiert es dann auch! Der Sex mit dem Ex ist ekstatisch, geil, animalisch. Das eigene Universum verschiebt sich in der Sekunde. Der Sex dauert Stunden, und man kann vom Ex nicht genug bekommen. Und doch—-

Es hat sich nicht geändert

Wenn einem der Ex dann fast das Gehirn raus gevögelt hat, und man halbwegs in der Lage ist einen klaren Gedanken zu fassen, dann kommt der Vorschlaghammer der Erkenntnis. Es hat sich nicht geändert,- Er hat sich nicht verändert. Die Fehler die er damals hatte, hat er auch heute, und das was wir als Frau an ihm vor Jahren auszusetzen hatten, hätten wir auch heute noch. Es war nur Sex mit dem Ex, und das war geil, aber die Betonung liegt auf WAR!! Es meldet sich das schlechte Gewissen, nicht nur gegenüber dem neuen Partner, sondern einem selbst gegenüber. Frau hat für ein paar Stunden vergessen, wie sie sich damals „frei geschwommen“ hat von IHM. Wie viel Zeit sie vielleicht benötigt hat, um wieder zu sich selbst zu finden. Egal wie man es sieht, jeder muss wissen ob der Sex mit dem Ex erstrebenswert ist. Wir haben uns auch gedacht, dass es sein kann, dass Frau auch ein wenig mit dem Gedanken kokettiert „Kann ich den Ex noch sexuell reizen“? 

Nicht verurteilen

Wir verurteilen nicht, oder maßen uns ein Urteil an, denn auch wir sind nicht davor gefeit Sex mit Ex zu haben. Jeden kann es passieren, weil vielleicht die Situation gerade stimmig ist, oder die Stimmung erotisch aufgeladen ist. Wir verurteilen nicht, denn Sex mit dem Ex (wenn er so ist wie oben beschrieben), dann sollte man ihn genießen. So wie ein gutes Essen, dass man schon einmal in seinen Leben genossen hat.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Die Kollegin 2

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Es ist soweit! Wir wollen Dich nicht länger hinhalten mit dem zweiten Teil der erotischen Geschichte unseres Gast Schreibers. zarterstaender@yahoo.de

Die Kollegin 2

Nach diesem Erlebnis in unserem Büro, und diesem leidenschaftlichen Kuss, dauerte es nicht mehr lange bis es zur Mittagspause ging. Auch hier passierte es, dass sich unsere Blicke oft trafen. Wir beiden wussten immer was los war. Ich bemerkte aber auch, dass meine Kollegen, Claudia (so heißt meine neue Kollegin) mit ihrem Blicken gerne ausziehen würden. Ihre Kleidung tat auch das übrige dazu. Natürlich überzogen wir unsere Pause etwas, denn wir vergaßen alle die Zeit. Es wurde bis auf Teufel heraus an unserem Tisch geflirtet. Nicht nur die männlichen Kollegen flirteten nein auch die weiblichen Kolleginnen flirteten mit den Kollegen. Das hatte ich noch nie in unserer Abteilung erlebt. Nach ca. 2 Stunden gingen wir wieder zur Arbeit. Ach, was sage zur Arbeit, denn daran war überhaupt nicht mehr zu denken. Alle waren derart überdreht, dass die ersten kurz nachdem sie das Büro betreten hatten, wieder raus gingen und nicht mehr gesehen wurden.

Als dann auch die Chefetage sich dünne machten, wurde es noch mal richtig heiß bei mir im Büro. Denn Claudia fragte mich, ob ich ihr den Nacken einmal etwas massieren könnte. Was ich natürlich ohne Widerworte machte. Während ich mich hinter ihr stellte öffnete sie ihre Bluse noch einen weiteren Knopf. Damit ich einen noch besseren Blick in ihr Dekollete werfen konnte. Nicht nur mein Herz schlug schneller, sondern auch meine Hose wurde wieder enger. Ich konnte einfach nicht lassen, ihr in die Bluse zu schauen. Sie hatte scheinbar den gleichen Geschmack für Dessous wir ich. Schon während der Massage lehnte sie sich mit dem Kopf gegen meinen Unterleib. Da es ihr scheinbar gefiel wie ich massierte, fing sie auch leicht zu stöhnen an.

Jetzt tat ich etwas, was ich mir eigentlich für heute Abend vorgenommen hatte. Meine Hände glitten von ihren Schultern abwärts in die Bluse. Was Claudia scheinbar nichts aus machte, denn sie genoss es wie ich auch ihren Brustkorb massierte. Aber ihren Busen berührte ich noch nicht. Sie sollte ja auch etwas leiden. Während dieser langen Massage wurde es draußen schon dunkel und die Zeit war verflogen. Während dieser Massage hatte ich Claudia Verspannungen im Nacken gelöst, selber aber eine extreme Anspannung erhalten hatte, fragte ich sie ob sie mich auf dem Heimweg mitnehmen würde. Was sie selbstverständlich machte, denn meine Wohnung lag auf ihrem Weg.

Wir schlossen unser Büro ab, und fuhren in ihrem Wagen nach Hause. An meiner Wohnung verabschiedeten wir uns mit leichten zarten Berührungen. Ihre Hand glitt während unseres Kusses wieder zwischen meine Beine und auch meine Hand streichelte die Innenseiten ihrer Oberschenkel. Wir verabredeten uns für 19.30 Uhr bei ihr zu Hause. Sie wollte noch ein paar Erledigungen machen. Sie fragte mich was ich eigentlich essen würde. Da ich vor lauter Vorfreude auf den gemeinsamen Abend sehr wenig Hunger hatte, teilte ich ihr das auch mit. Ein leichtes Grinsen sah ich über ihre Lippen kommen. Dann solle ich mich eben überraschen lassen, was es geben würde.

Die zwei Stunden bis 19.30 Uhr verbrachte ich aufgeregt in meiner Wohnung. Ich versuchte meine Gedanken abzuschalten, aber irgendwie schaffte ich es anfangs nicht ganz. Erst als ich mich an meinem Sandsack – der bei mir im Keller hängt – abreagiert hatte, wurde meine Hose wieder weiter. Nach dieser Stunde, in der ich mich abreagiert hatte, ging es unter eine kalte Dusche. Meine Güte tat das gut. Die 30 Minuten Dusche, war wie die pure Erholung. Ein Taxi rief ich direkt danach an, denn ich wollte ja nicht zu spät bei ihr sein. Das Taxi kam auch pünktlich und er fuhr auf den schnellsten Weg zu ihr. Ich bezahlte diese Fahrt, und nachdem ich den Wagen mit einem Blumenstrauß verlassen hatte, wurde ich wieder nervös wie bei meinem allerersten Date. Nur hier konnte ich mir schon denken was passieren würde, nach diesem Vormittag im Büro.

Ich läutete, und ihre zarte Stimme sagte mir, dass sich ihre Wohnung im Erdgeschoss befindet. Mir wurde es etwas komisch, weil sie erst die Wohnungstür öffnete als ich kurz davor stand, und das auch nur einen kleinen Spalt. Als ich ihr dann die Blumen überreichte, sah ich auch den Grund warum die Tür nur so knapp geöffnet wurde. Ihre Kleidung war diesmal noch knapper als im Büro. Zwar hatte sie keine Bluse und keine Hose an. Nein, sie hatte ein Kleid an, welches ein Dekollete hatte, dass bis zum Bauchnabel reichte, aber dafür bis fast auf den Boden ging. Sie ging vor, und während ihres Ganges merkte ich, dass dieses Kleid an den richtigen Stellen Schlitze hatte, die fast an der Leiste endeten. Ihre High Heels an den Füßen bemerkte ich ebenfalls, genau wie den völlig unbedeckten Rücken bis zu ihrem Unterleib.

Ich wurde einfach richtig geil. Als wir dann im Wohnzimmer ankommen, stellte sie schnell die Blumen in eine Vase, und drehte sie sich zu mir. Unsere Lippen trafen sich wieder. Diesmal konnte ich mich einfach nicht beherrschen. Meine Hände glitten ins Kleid und drückten ihren Unterleib gegen den meinen. Sie bemerkte was Sache war und zog mir mein Hemd aus meiner Hose. Bevor sie jedoch meinen Gürtel lösen konnte, übernahm ich diesmal das Kommando. Ich streifte ihr das Kleid von oben nach unten vom Körper. Meine Lippen berührten jede kleine Ecke ihres heißen perfekten Körpers. Ich glitt ebenfalls an ihrem Körper abwärts bis zu ihrem Unterleib. Jetzt kniete ich vor ihrer Lustspalte und küsste dort jeden Millimeter. Ganz intensiv leckte ich deren Spalte, und genoss es wie sie mir diese entgegen drückte.

Ich merkte wie feuchter sie immer wieder wurde. Aber da ich eigentlich alles haben wollte, hörte ich langsam auf, sie zu verwöhnen. Obwohl sie es verlangte. Ich streichelte ihre dafür ihre Brüste und zog mich ganz freiwillig selber aus. Jetzt wollte sie scheinbar meinen Schwanz haben. Nein, da hatte ich etwas dagegen. Obwohl er schon wieder hart war. Ich begab mich auf deren Rückseite und küsste ihren zarten Po mit einer Hingabe, und einer Zärtlichkeit, die sie fast zum Wahnsinn brachte. Jetzt tat ich etwas, wonach sie sich gesehnt hatte. Ich führte meinen Schwanz von hinten in ihren Körper langsam ein. Sie stöhnte so laut als ob sie abgeschlachtet würde. Aber da ich dies noch nicht wollte, hörte ich damit auf, und kroch mit meinem Kopf zwischen ihre Beine. Sie setzte sich so auf meinen Körper das ich ihre Fotze genussvoll lecken konnte. Diesmal konnte ich einfach nicht aufhören, bis ich ihren Saft in mir verspürte. Es war für uns eine derartige Wohltat.

Obwohl mein Schwanz noch immer hart war und nach einer Entspannung sehnte, kümmerte sie sich nicht direkt darum. Ich wollte mich ja nur für den Vormittag bedanken. Es war eine Wohltat diese Frau so glücklich zu sehen.Unsere Blicke trafen sich wieder einmal innig, und ohne ein Wort zu sagen, wussten wir beide das es an diesem Abend nicht das letzte Mal war.     

Wir hoffen es hat Dir genauso gut gefallen wie uns, aber Du kannst Dich freuen, denn es gibt noch einen dritten Teil von der „Kollegin“. Freu Dich darauf…

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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