Analsex – 7 Suchtfaktoren

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Analsex – das noch immer fremde Land.

Jeder spricht über Analsex , und man weiß, es ist einer der häufigsten sexuellen Phantasie von Männern (angeregt auch durch Pornos), aber wir Frauen haben noch immer ein Problem damit. Obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dass man süchtig danach wird.

Aber WARUM eigentlich haben wir Frauen mit dem Analsex oft ein Problem?

Zuerst einmal – Analsex ist wohl einer der Ältesten Sexualpraktiken die es gibt. Die Griechen fingen damit an Analverkehr (griechisch) zu betreiben,  um vor der Ehe schon Sex zu haben, und trotzdem das Jungfernhäutchen der „Braut“ zu erhalten. Es war  eine „Notlösung“, aber wie sagt man so schön  „nichts hält sich so lange wie ein Provisorium“. Für Männer war und ist er besonders reizvoll durch die „Enge“, und die sich daraus ergebende Stimulation. Für Frauen ist der „Hintertürchensex“ (ich finde diesen Ausdruck entsetzlich! 😉 ) noch immer mit einem Hauch „schmutzig“ und auch mit dem Wort „Tabu“  behaftet.

Den Anus verbindet man gedanklich immer mit Stuhlgang, Ausscheidung, und auch Verdauung. Das sind Dinge die nicht gerade sexuell stimulieren oder anregen. Auch für mich war dieser Gedanke eher abtörnend. Das wäre ungefähr so, als würde mir wer vorschlagen in meinen Ohr bohren,  um sich das Ohrenschmalz als sexuellen Stimulus heraus zu puhlen. Irgendwann aber kommt man fast nicht um dieses Thema herum.

Der Anus  – meine lieben Frauen –  ist eine höchst stimulierbare erogene Zone. Egal ob bei Frauen und Männern, wenn man weiß wie man diese „Kostbarkeit“ stimuliert erfährt man einen höheren sexuellen Genuss als beim Vaginalverkehr, oder aber auch bei Männern – ist laut Erfahrungsberichten (auch von meinen Liebsten) –  es geiler als jeder Blowjob. Der Anus hat aber auch leider einen Nachteil – es fehlt ihm an Feuchtigkeit, und er kann auch durch Stimulation keine produzieren.

Als ich meinen ersten Analsex hatte, war ich froh das er vorbei war. Es tat nur weh, fühlte sich unangenehm an, und ich war von sexueller Erregung ganz weit entfernt. Für mich stand fest – ausprobiert und eindeutig NICHT für gut befunden!  Als P. dann (also Jahre später) das Thema ansprach, versteifte ich mich komplett. Mir kam sofort die unangenehme Erinnerung an Schmerz und Druck ins Gedächtnis.

KEINE REGEL OHNE AUSNAHME!

Zuerst sprachen wir darüber, und P. gab mir eindeutig zu verstehen, wenn es nach wie vor unangenehm für mich ist, wird er sofort aufhören. Wir organisierten ein Gleitgel und einen kleinen Anal Plug (wirklich klein!), und da ich immer die Befürchtung hatte „alles schmutzig zu machen“ ging ich in die Apotheke und kaufte mir einen Mikroklist (dies ist ein Mini Einlauf, der nur den Enddarm entleert, und dies nach 5 Minuten). P. nahm ausreichend Gleitgel und dehnte mich zärtlich und vorsichtig vor (den Anal Plug brauchten wir dann gar nicht 😉 ), denn er machte das mit seinen Fingern. Alleine schon das fühlte sich wunderbar und „neu“ an. Für P. war es angenehmer, weil er mit den Fingern sofort spürte wenn ich mich verspannte, und er konnte dementsprechend reagieren.

Ja, und dann war es soweit, und ich hab dabei entdeckt, dass es beim Eindringen des Penis in den Anus  angenehmer ist,  wenn ich mich dabei klitoral selber stimuliere, dabei entspannte ich mich automatisch und dann war das Eindringen in den Anus nicht schmerzhaft. Die Löffelchenstellung ist hier am Besten geeignet, aber wenn Dir der Doggy Style eher zusagt dann mach das (achte aber darauf das Du Deinen Po nicht allzu steil in die Höhe streckst, denn dann ist der Winkel zu hoch und dann verkrampfst Du Dich). Und immer wieder ausreichend Gleitgel verwenden – besser mehr statt zu wenig! Wenn Dir das Tempo zu schnell sein sollte dann sag „ihm“ das.

Der A Punkt

Und dann wirst Du bemerken – und zwar sehr rasch – das es da einen Punkt gibt, der Dich in andere Sphären befördert. DEN A- PUNKT (Anterior Fornix Erogenus Zone)! Er reagiert noch empfindlicher als der G-Punkt und befindet sich in der Scheidenvorderwand. Du kannst dich auch vaginal mit einem etwas kleineren Dildo selbst dabei auch noch befriedigen, und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen – dann ist Dir ein Multipler Orgasmus sicher! Es ist kein Mythos – Analsex verschafft Dir die Maximale Lust.

Frauen wurden mal befragt was sie von Analverkehr halten, und mehr als die Hälfte der Frauen gab an, dass sie auf diese Art des sexuellen Verkehrs nicht mehr verzichten wollen, weil er den höchsten Lustgewinn für sie bedeutete.

Die Wichtigsten 7 Punkte die dich zum analen Höhepunkt bringen:
  • Vertrauen zum Partner oder Liebhaber (und auch alle Bedenken die Du vielleicht hast anzusprechen)
  • Entspannung (dadurch wird das Eindringen des Penis angenehmer)
  • Gleitgel (wir verwenden immer eines auf Wasserbasis und NICHT wärmend, denn das ist klebrig)
  • Vordehnung (entweder mit einem Anal Plug oder mit den Fingern)
  • vorher einen Mikroeinlauf machen (wirkt nach 5 Minuten und die letzten 15-17 cm deines Darms sind „sauber“)
  • Position (die Löffelchenstellung ist die bequemste, aber der Doggy Style ist mir persönlich lieber)
  • Stimulation der Klitoris (hierbei entspannst Du dich automatisch)

Aus eigener Erfahrung sagen wir aber, dass das Wichtigste ist, dass Du es genießen kannst, und auch sollst. Es gibt keinen schlechten Analverkehr sondern nur einen schlechten Partner für den Analverkehr. Lass Dich fallen, schalte den Kopf aus, und nimm das intensive Gefühl des sich „Hingebens“ in Dir auf. Apropos – wenn Analsex schon als „schmutzig“ gilt, dann lasse Dir doch noch kleine „dreckige“  Worte ins Ohr flüstern, dann hast Du das Gefühl  als ob der Analsex  die Antwort auf all Deine sexuelle Phantasien ist.

Bis dahin alles Liebe

Dein C. und P.

 

 

 

Wir Frauen können es auch..Squirten

Hallo liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Verzeihe uns, dass wir jetzt nicht gendern, aber wir müssen es einfach unmissverständlich mal sagen. Liebe Frauen – Du kannst es, und ihr könnt es ALLE, und Du weißt es vielleicht nicht mal. SQUIRTEN! Entschuldige bitte – meine Finger sind beim tippen schon mal wieder schneller als meine logische gedankliche Abfolge des Beitrages (wie üblich!). Wir meinen – Du kannst ejakulieren.

Ich wusste es bis vor ein paar Monaten nicht, bis es mir einfach mal „passierte“ (ich war ja so etwas von froh das ich nicht bei der versteckten Kamera war, denn mein doofes Gesicht hätte jeden You Tube Kanal zum sprengen gebracht 🙂 ). Wenn Du jetzt glauben solltest, dass war nur vermehrtes Poppeliges Vaginalsekret, dann muss ich Dir sagen – NEIN. Es kam unerwartet und es kam in einem Schwall. Ich muss gestehen, zuerst dachte ich, ich hätte mich voll gepinkelt, aber das war es nicht, es fühlte sich in diesem Moment nur so an.

Vor lauter Aufregung was mir da bei der Selbstbefriedigung „gelungen“ war (ich dachte doch wirklich einen Moment lang ich habe eine neue Welt bei der Frauensexualität entdeckt – na doof!), rief ich P. aufgeregt an und sagte „Ich hab ins Vorzimmer gepinkelt“ (sein Gesichtsausdruck war sicher auch in dem Moment nicht intelligent?). Als er aber dann die Details wusste, sagte er ganz trocken „Ach so, Du hast gesquirtet.“

Ge………… – was? Klingt ja wie Squaredance. Bitte was ist Squirten? Da ich ja bekanntlich eine neugierige Nase bin, ging ich auf Recherche. Und ich fand einiges darüber, denn es ist eben nichts anderes wie eine Ejakulation (doch nichts neues entdeckt! 😦 ) . Und ich fand heraus, dass es sehr oft bei Frauen vorkommt, aber nur unter gewissen Voraussetzungen. Wenn eine Frau bewusst „spritzen“ will, ist die erste Grundregel, dass sie völlig entspannt sein sollte (egal ob bei der Masturbation oder mit dem Partner). Wir meinen hier nicht nur eine völlige körperliche,  sondern vor allem geistige Entspannung. Du darfst nichts anderes im Kopf haben als DEINE LUST.  Beim Stöbern zu diesem Thema konnte ich auch zwischen den Zeilen lesen, dass es das höchste Kompliment an Deinen Partner ist wenn er Dich zum abspritzen bringt (so bringt man den Ehrgeiz des Liebsten auf Hochtouren!). 😉 

Meine erste Vermutung war ja, dass ich eine volle Blase hatte, und durch die Entspannung des Orgasmus eben alles „nach außen drängte“. Auch in diesen Punkt wurde ich eines Besseren belehrt. Und jetzt wirst Du genau so staunen wie ich es getan habe (natürlich nur wenn Du so uninformiert bist wie ich es war!). Was wissen wir? Es ist kein Urin. Es ist kein Scheidensekret. Was ist es dann?? Wir Frauen besitzen etwas von dem ich noch nie gehört habe. – Die Skene Drüse (nach einem englischen Arzt benannt).

Diese Drüse befindet sich links und rechts neben der Harnröhre. Verglichen wird diese Drüse mit der Prostata des Mannes. Super – zwei Erkenntnisse an einem Tag. Wir können nicht nur spritzen wie ein Mann, wir haben auch eine Prostata (und da jammern alle immer wegen der Gleichberechtigung). Die Flüssigkeit aus dieser Drüse riecht nicht nach Urin, ist aber so flüssig, und es schmeckt nicht nach Vaginalsekret (hat P. zumindest gesagt). Diese Drüse ist aber auch hinterlistig (irgendwo musste ja ein Haken sein). Sie ist nur beim G – Punkt zu stimulieren. (jetzt verstehe ich auch warum es „Königsdisziplin“ genannt wird. Wie viele Männer wissen schon wo der G – Punkt ist?) Das bedeutet also, Mann, oder Du selbst musst die Sache von innen angehen (im wahrsten Sinne des Wortes). Nur ein wenig von außen am Kitzler rubbeln führt zu gar nichts. Die ganze Sache wird also schon wieder kompliziert denkst Du jetzt? Nein noch komplexer.

Entspannen soll man sich, es ist nur möglich wenn man den G – Punkt findet,  und auch intensiv genug reizt, und jetzt sagen wir Dir auch noch, dass es am besten mit drei Fingern funktioniert. Wir stellen uns gerade vor, dass Du nach einer Gebrauchsanleitung schreist? So schlimm ist es nicht. Ich habe es zunächst versucht bewusst zu steuern das ich spritze, und ich kann bestätigen, dass man es sein lassen sollte, wenn man gestresst heimkommt (Du bist dann nur frustriert). Nimm Dir dafür Zeit, wenn Du es an Dir selber ausprobieren möchtest. Ich bin zum Beispiel dahinter gekommen, dass es bei mir nur klappt, wenn ich stehe.

Völlig egal wie bequem für mich die Position im Liegen auch ist – es kommt nichts außer heißer Luft. Wenn es bei Dir aber sehr wohl in einer liegenden Position „läuft“, dann empfehle ich Dir was unter zu legen (eventuell einen Schutzüberzug oder Latextuch), denn wenn Du spritzt dann wird dabei jeder Mann neidisch werden. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das Spritzen geil ist, der Orgasmus wirklich gigantisch über Dich drüber schwappt, ich aber keinen Wettbewerb daraus mache, oder mich unter Druck setze. Wenn es kommt dann super, aber wenn es mir kommt ohne spritzen, dann ist der Orgasmus auch toll. Egal wie, Hauptsache ist doch, dass man es geniest.

Apropos genießen: Im nächsten Beitrag beschäftigt uns eine Frage?:

Mädelsabend? – oder doch lieber was ins Haus bestellen? 

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Eine Hand voll Gründe für die Selbstbefriedigung

Der (gute) sexuelle Egoismus

Also gleich mal vorweg – es wachsen Dir keine Haare auf der Handinnenfläche, Du bekommst davon keine Pickel, auch keinen Rückenmarksschwund, und Du wirst nicht blind. Denn dann hätte die Welt keine Präsidenten, sondern nur mehr Blindenverbände. Leider wurde das oben genannte noch bis vor achtzig Jahren geglaubt, und auch so weitergetragen. In der katholischen Kirche ist die Masturbation noch immer ein Tabu Thema. Weiterhin wird noch immer behauptet das Selbstbefriedigung eine Form der Autoerotik ist, also Menschen die im Erwachsenenalter nur zu sich selber eine sexuelle Beziehung aufbauen können. Es wird als eine Fehlform sexuellen Verhaltens angesehen (wir wollen nicht näher auf diese Sichtweise eingehen!).

Auch wollen wir Dir nicht berichten, dass es gut für die Gesundheit ist, oder dieses oder jenes an Schmerzen mildert (schließlich sind wir kein Gesundheitsblog). Es ist einfach nur Geil, scharf, tut gut, ist unbedingt empfehlenswert, und vor allem entspannend. Ich kenne Frauen die befriedigen sich vor dem schlafen gehen selbst um einen entspannteren Schlaf zu finden; das kann ich nur unterschreiben. Ich befriedige mich meistens aber aus einem Lustgefühl heraus. Und dieses Bedürfnis soll im Idealfall gestillt werden.

Die Art wie Du Dich befriedigst das bleibt Dir überlassen (Dildo, Vibrator, Finger usw.). Wir wünschen uns Dir einige unserer Ansichten vorzustellen, die Dir nicht nur ermöglichen einen höheren Lustgewinn, eine leichtere Orgasmusfähigkeit zu erreichen, sondern auch eine Variante Dich besser kennen zu lernen, und das Du auch entdeckst das Masturbieren (umgangssprachlich auch wichsen, sich einen runterholen, rubbeln usw.) Dir zu noch befriedigenderen Sex mit deinem Partner verhilft.

Wie das funktionieren soll?

Hast Du Dir schon mal einen Spiegel genommen und Dich unten betrachtet? Du wirst zu Deinem Erstaunen etwas Wunderschönes, und Vollkommenes entdecken. Es ist ein Kunstwerk für sich, und mit sehr vielen Nervenenden und erogenen Punkten ausgestattet, die es gilt zu entdecken. Denn wir sind überzeugt, Du kennst Dich noch nicht richtig (also ich bin über Stellen an meiner Möse „gestolpert“, da wusste ich nicht mal das es die in der Biologie gibt). Nimm Dir mal Zeit für Dich, gehe in Dein Schlafzimmer lege Dich nackt aufs Bett und entdecke Dich mal mit den Händen selber. Streichle über Deinen gesamten Körper, achte darauf an welchen Stellen sich wohlig Deine Härchen aufstellen. Achte auf DEINE Empfindungen. Betrachte Dich und (das ist Wichtig!) – genieße Dich und Deinen eigenen Anblick. (P. meint gerade, jetzt werden 99% der Frauen sagen „an mir gibt’s nix schönes“ – bitte helft mir das er nicht Recht hat! ).

Du stehst dabei nicht unter Leistungsdruck! Du kennst das sicher auch, Du kommst gestresst von der Arbeit, die Kinder hängen an Dir, und wenn Du dann todmüde ins Bett fällst, gibt Dir Deine bessere Hälfte zu verstehen, dass er Lust auf einen kurzen aber heftigen Fick hat. Und schon plagt einen da schnell das schlechte Gewissen wenn man jetzt „ NEIN“ sagt. Die Folge davon (zumindest war das bei mir immer so) – ich kam nur schwer in die Gänge. Ich wurde nicht richtig feucht, und je mehr an meiner Spalte gerubbelt wurde, desto unangenehmer war es mir. Sich selbst befriedigen bringt zwar nichts gegen die Müdigkeit, aber es hilft Dir schneller feucht zu werden. Warum? – Du konditionierst Dich selber, denn Dein Körper reagiert viel schneller auf eine Stimulation. Wenn die Punkte die Dein Partner aber „bearbeitet“, nicht die sind die Dich geil machen, dann führe seine Hand zärtlich an den Punkt. Zeig ihm wo es Dir gut tut. Glaub mir, er wird nicht beleidigt sein, wenn er dann Deine Reaktion darauf bemerkt ;).

Mach es einfach wenn Dir danach ist! Ich war mal in einem Cafe, und las in einem Buch während ich auf eine Freundin wartete. Das Buch war nicht sonderlich erotisch, aber plötzlich bemerkte ich trotzdem wie ich feucht wurde, und die Lust mich selber zu berühren war so stark, dass es fast weh tat. Also schwupp—ging ich auf die Toilette, zog die Hose runter und machte es mir selber. Es war mir völlig egal ob mich jemand hörte (ja – ich stöhne auch beim wichsen). Es tat MIR einfach gut, und mein Körper hat mir signalisiert das ich es brauche. (Du isst ja auch etwas wenn dein Magen knurrt, oder?) Aus falschen Schamgefühl dieses Lustgefühl zu unterdrücken, kann zur Folge haben, dass Du unzufrieden mit Dir selbst wirst und zickig. Als ich mit rosigen Wangen, und einem zufriedenen Lächeln aus der Toilette kam, saß meine Freundin schon da, und als sie mich ansah sagte sie nur „Echt jetzt? Hier?“ 

Du lernst Dich besser kennen! Wie schon oben beschrieben wirst Du Punkte entdecken die Dich geil machen und die Du noch nicht kanntest. Das bedeutet, Du weißt was Dich scharf macht. Du kannst auch mal damit experimentieren, dass Du Dir selber „schmutzige Worte“ sagst (Blogbeitrag „Dirty Talk“), oder stöhne und schreie was das Zeug hält. Je mehr Du über Dich weißt, desto selbstbewusster kannst Du beim Sex sein. Immerhin weißt Du was Du willst, und was Du nicht willst. Und beim Sex eine selbstbewusste Frau neben (oder über sich) zu haben, das turnt jeden Mann mächtig an. Denn immerhin machst Du es ihm leicht Dich scharf zu machen.

Nütze den sexuellen Egoismus! Das Vorurteil, dass Du Deinen Partner „betrügst“ wenn Du es Dir selber machst, hält sich noch immer hartnäckig. Wir finden, dass es völliger Blödsinn ist. Es ist Zeit die Du Dir für Dich selber nimmst. Das ist gut so! Falls Du trotzdem Hemmungen haben solltest Deinen Partner zu sagen, dass Du wichst, dann geben wir Dir den Ratschlag – fordere Deinen Partner doch mal auf, sich vor Dir einen runter zu holen. Er wird dieser Aufforderung eventuell erstaunt, aber sicher gerne nachkommen, wenn Du ihm sagst das Du das gerne einmal sehen würdest (Vorteil: auch Du siehst vielleicht eine Art der Massage die Dir noch unbekannt war). Wenn Du dann mit einsteigst, und Dir es auch vor seinen Augen besorgst,wird das für Euch beide eine neue Art von Sex. (Heißer Tipp: Schaut Euch dabei tief in die Augen – es gibt nichts Intimeres!)

Wir erwähnen ganz bewusst keine Art WIE Du es Dir selber machst und besorgst, denn es macht für uns keinen Sinn eine Liste von Hilfsmittel aufzuzählen, oder wieviel Finger Du Dir reinsteckst. Dafür gibt es andere, besser informierte Plattformen oder Blogs. Uns ist wichtig, dass Du Dir für Dich selber den Egoismus herausnimmst, Deinen sexuellen Horizont zu erweitern, und vielleicht einige Dinge der Selbstbefriedigung anders zu betrachten.

Egal ob Du es Dir mal schnell „neben bei“ besorgst, oder ob Du es zelebrierst (im Schaumbad, oder frisch geduscht und gecremt auf Deinem Bett, oder Dir einen guten Porno ansiehst), genieße es einfach. Es geht um Deinen Körper, Deine Bedürfnisse, und Dein Wohlbefinden. Und falls Dein Partner doch ein wenig Eifersucht erkennen lässt, dann nimm seine Hand, und lasse sie langsam in Dein Höschen gleiten. Dann wird er sehr schnell bemerken, dass kein rubbeln so schön sein kann wie eine Berührung von ihm.

Apropos Eifersucht! – mit diesem Thema beschäftigen wir uns in unserem nächsten Blogbeitrag, und wir denken, da werden einige von unseren Leserinnen über unsere Sicht der Dinge vielleicht heftig den Kopf schütteln.

Eifersucht? – 5 Argumente warum Sie nur in unseren Köpfen existiert!

Bis dahin wünschen wir Euch viel Spaß
Alles Liebe Eure
C. und P.

 

5 Schritte zur Königin des Dirty Talk

Der Duden im Bett ist der halbe Orgasmus!

Quelle Bild: http://www.google.at

P. und ich haben uns unzählige Male unterhalten, warum der berühmte Dirty Talk im Bett den Sex vollständiger macht und geiler. Es ginge ja auch ohne „dreckige Wörter“, oder?

Schnell kamen wir dahinter das es ist wie mit einem guten Abendessen im einem tollen Lokal zu Zweit. Die Location perfekt, das Essen ein Gedicht, das eigene Outfit und das des Partners eine Augenweide, und trotzdem im nach hinein betrachtet  – langweilig – ohne anregende Konversation.

Genauso verhält es sich beim Sex Mädels!

Nur leider ist es bei den Männern und auch bei den Frauen eine gewisse Hemmschwelle da, wenn es sich um schmutzige Wörter handelt. Immerhin haben wir ja von unseren Eltern immer wieder gehört „das sagt man nicht“, auch wenn es da nicht um das Sexuelle ging, sondern um den herkömmlichen Sprachgebrauch. Aber wenn es beim Sex zu ruhig zu geht, kann es passieren, dass Dir dein Bettgefährte den „Puls fühlt“ ob Du überhaupt noch bei der Sache bist 😉 . Männer lieben Dirty Talk, denn er heizt zusätzlich das Kopfkino an, und genauso ist es auch bei uns Frauen.

Das ist auch der Grund was die schmutzigen Worte im Bett ausmachen, es regt zusätzlich die Phantasie an. Hört sich einfach an, ist aber für manche (war auch bei mir so!) eine Schranke in uns, die uns hemmt böse Worte auszusprechen. Denn dann fängt mal wieder das Gedankenkarussell in den Frauenköpfen (wir Frauen denken wirklich viel zu viel!! 😉 ) an zu drehen – „Was denkt er über mich, wenn ich das sage?“, „Mach ich mich da lächerlich“?, „Denkt er ich bin eine Schlampe“?.

Und da gibt es den ersten Tipp für Dich – probiere das schmutzige reden schriftlich aus. Schick mal Nachrichten auf sein Handy mit eindeutigen Inhalt. Könnte ein Satz sein wie „Ich bin gerade feucht weil ich an deinen Schwanz gedacht habe“. Jeder Mann hört gerne schöne Dinge über seinen „besten Freund“, und glaubt mir – keinen lässt  so eine Nachricht kalt, und er wird darauf sicher reagieren.

Der zweite Schritt ist dann das „Learning by Doing“ – aber wenn Du noch immer Hemmungen haben solltest, dann warte einen Moment ab wo ihr beide in höchst ekstatischer Stimmung seit, wenn ihr stöhnt und die „Ahh“ und „Ohh“ immer lauter werden. Wenn ihr beide in Fahrt seit, dann kann ein gestöhntes „ich steh drauf wenn du mich so hart nimmst“ zu zusätzlichen Höchstleistungen anspornen. Umgekehrt ist es doch für Dich auch geil wenn dein Bettpartner zu Dir sagt „mich macht es geil wenn du so nass bist“, oder?

Die dritte Möglichkeit ihn heiß zu machen ist, dass Du ankündigst was du tun willst. Das kann so aussehen das Du sagst „ich werde jetzt deine pralle Eichel lecken“. Wichtig dabei ist, dass du nicht alles kommentierst, denn das wird sehr schnell langweilig und auch störend. Kurze, knappe Ansagen sind geil – lange Ausschweifungen womöglich mit zusätzlichen Erklärungen eindeutige Sextöter. (uns Frauen wird ja immer noch nach gesagt das wir zu viel reden).

Der vierte Tipp ist mir persönlich sehr wichtig Dir zu sagen. Obwohl es noch immer weit verbreitet ist das man sich vieles aus Pornos „abschauen“ kann, aber punkto Dirty Talk ist das eher keine gute Idee. Bitte vermeidet Sätze wie „du geiler Hengst“, „du dreckige Sau“ usw. Tiernamen haben im Bett eher eine negative Wirkung. Genauso wie seinem oder deinen Geschlechtsteil – womöglich noch in der dritten Person – einen Namen zu geben. „die kleine Petra will jetzt verwöhnt werden“. Glaubt mir, dass macht ungefähr soviel Lust wie ein Mann in weißen Socken und Sandalen.

Und zum guten fünften Schlusstipp das Wichtigste überhaupt! – Du musst dich dabei wohl fühlen und auch Dein Bettpartner. Egal ob ihr lieber soft Words, oder aber auch vielleicht härtere Wörter verwendet – der Dirty Talk soll eine zusätzliche Bereicherung für Dich beim Sex sein. Es soll Deine sexuelle Phantasie anregen, Dich beflügeln, und auch selbstbewusster im Bett machen. Sage aber auch wenn Dir Wörter oder Sätze nicht gefallen oder Dich abstoßen. Setze  deine Grenze, denn der Beste Liebhaber kann nicht erraten was Du gerne hast oder hörst – egal ob zart oder hart!!

Und wenn Du trotzdem noch immer Probleme mit „dreckigen“ Worten hast, dann probiere es doch mal bei der nächsten Selbstbefriedigung an Dir selber aus was Dich scharf macht.  😉

Das wird übrigens auch Thema in unseren nächsten Blogbeitrag sein.

Selbstbefriedigung – Der (gute) sexuelle Egoismus!

Bis dahin wünschen wir Dir viel Spaß

C. und P.

 

 

 

 

EINE Erklärung warum wir Frauen alle BI sind!

Ja, Du bist BI!

Du wunderst Dich jetzt sicher, dass wir das so ohne weiteres behaupten, aber wir haben uns in diesem Punkt schlau gemacht. Also rein wissenschaftlich gesehen – nach einer Studie von 2015 in Grossbritanien  – haben die Wissenschaftler  den Probandinnen Videos gezeigt, in dem Menschen verschiedenen Geschlechts onanierten. Es wurde die sexuelle Erregung durch eine Messung im Genitalbereich sowie die Pupillenerweiterung beobachtet. Bei ca. 350 Probandinnen war eine klare sexuelle Erregung festzustellen, als ein Video mit einer Frau gezeigt wurde die sich selbst befriedigte. Die sexuelle Stimulierung bei den Videos mit onanierenden Männern, die gezeigt wurde, war verschwindend gering.

Also muss ja etwas Wahres dran sein, ODER?

Mal abgesehen von der Wissenschaft, aber WIR haben uns dabei eine eigene Theorie zurecht gelegt. Jede Frau hat sich schon mal selber befriedigt (das hoffen wir doch 🙂 ). Also hast Du Dich bereits mit der wichtigsten Person überhaupt schon mal beschäftigt — MIT DIR SELBER!

Du weißt wie Du Dich anfühlst, wo Du am Erregbarsten bist, hast dabei vielleicht Dein eigenes Kopfkino mit den verschiedensten Szenarien, und kannst auch kontrollieren wann Du kommst. Und jetzt stelle Dir vor, all das was Du immer selber an Dir tust, macht eine andere Frau. Du musst ihr nichts erklären, Du hast keinen Leistungsdruck (liege ich richtig?, hab ich einen dicken Po?, schwabbelt mein Bauch?), denn die Frau die Dich gerade verwöhnt hat sicher auch ihre Problemzonen mit denen sie nicht zufrieden ist. Der Genuss auf beiden Seiten steht im Vordergrund. Und umgekehrt ist es genau so, denn Du weißt ja auch wie sich „Frau“ anfühlt, und worauf es bei der Lusterfüllung ankommt.

Und doch gibt es da für viele Frauen noch immer diese Hemmschwelle mit einer anderen Frau Erregung und Lust zu erleben?

Bisexualität gilt zwar nicht mehr als absolutes Tabuthema (zumindest bei Frauen! – bei zwei Männern schaut das wieder anders aus), aber wenn man immer in einer heterosexuellen Beziehung war oder auch ist, und trotzdem der Reiz seit längerem schon in Dir schlummert mit einer Frau Sex zu haben, verlautbart man seinem Liebsten  nicht unbedingt zwischen Hausarbeit und Einkauf –  „Du ich würd mal gerne mit einer Frau schlafen“. (Allerdings ist einem in dieser Situation und mit dieser Aussage die Aufmerksamkeit seines Mannes sicher!!) 🙂 Männer haben sehr oft den Wunschtraum mit zwei Frauen zu schlafen, die sich auch gegenseitig erregen und verwöhnen. Es ist für Männer ein großer optischer Anreiz und verschafft den meisten von ihnen große Erregung wenn sie zwei Frauen beim Sex beobachten können.

Meine erste persönliche Erfahrung mit einer Frau war unter  Alkoholeinfluss. Irgendwann an diesem Abend war der Reiz diese Frau zu küssen und zu berühren so groß, dass ich gar nicht darüber nachdachte. Ich streichelte ihr durchs Haar, küsste sie am Nacken, ihren Hals entlang und dann ihren Mund. Sie schmeckte anders als ein Mann, sie war weicher, anschmiegsamer. Eigentlich ist das nur ein kläglicher Versuch einer Beschreibung, denn das muss man mal erlebt haben, das kann man nicht erklären. Wir ließen uns fallen, wir dachten keine Sekunde darüber nach (obwohl wir beide in einer fixen Beziehung waren) ob wir etwas „Verbotenes“ tun. Es fühlte sich nicht verboten an, auch nicht wie ein Betrug an unseren Partnern. Es war einfach nur schön, geil und ich wusste ab diesem Moment „Das will ich öfters haben, das tut mir gut“.

Leider war es damals so, das SIE am nächsten Morgen gar nicht damit umgehen konnte. Sie schlich sich aus der Wohnung, und hat sich auch nie wieder bei mir gemeldet. Ich dagegen hatte eine Erfahrung gemacht, die nicht nur meinen sexuellen Horizont massiv erweitert hat, sondern ich sah mich selber anders. Ich war selbstbewusster, sicherer  beim Sex mit meinen Partner, denn ich konnte noch präziser sagen was ich wollte, was ich brauche, und wie und wo ich am Erregbarsten bin (das bemerkte ich am stärksten wenn mein Partner mich mit der Zunge verwöhnte — ich bin anspruchsvoller geworden durch dieses Erlebnis).

Aber ist es als Frau so einfach eine Frau für eine Nacht zu finden? Also ich hatte da überhaupt keinen Erfolg! Und wie erobert man die „Frau“ seines Begehrens? Ist man da eher dominant oder zurückhaltend?

( Das war auch mit ein Grund dafür warum wir uns gefragt haben warum es keinen Begleitservice für Frauen gibt mit beiden Geschlechtern bzw. mit einem Paar?)

Hast Du schon Erfahrungen gemacht? Schreib uns doch bitte Deine Erlebnisse und Erfahrungen! (Wir haben noch eine kleine Umfrage unten angefügt!)

Und das Du Dich schon jetzt mal freuen darfst, haben wir für Dich den nächsten lustvollen Blogbeitrag geplant:

Zwei sind einer zu wenig — Der Flotte Dreier

 

Wir freuen uns auf Dich

C. und P.