Verlassen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Verlassen

Wir haben vor längerer Zeit eine Geschichte einer jungen Frau gehört die uns damals wie heute so berührt hat, dass wir die Geschichte nochmal online stellen. Zum einen weil wir sie für traurig und schön gleichzeitig finden, und auch deshalb weil die Gesellschaft oft noch immer in der Annahme ist, dass die Spielform des BDSM ohne Gefühl oder eigenen Willen abläuft. Diese Geschichte beweist das Gegenteil. Wenn man Verlassen wird ist das schon schlimm genug, aber wenn man in einer BDSM Beziehung verlassen wird, dann verliert man weit mehr.

Verlassen von der Hand die mich führte

Wieso siehst Du mich nicht mehr an, wenn ich an Dir vorbei gehe? Warum senkst Du deinen Blick, wenn ich versuche ihn zu einzufangen? Warum begrüßt Du mich wie wenn ich eine Fremde wäre, obwohl wir Haus an Haus wohnen? Hast Du alles vergessen was wir miteinander erlebt haben? Hast Du verdrängt – oder willst es verdrängen – in welche Welt Du mich geführt hast? Die Welt, die ohne Dich nicht mehr denkbar für mich ist. Ohne die ich nicht mehr sein will.

Gibt es eine NEUE?

Gibt es eine Neue, die Du unterrichten kannst? Die dieses wunderbare Gefühl mit Dir gemeinsam erleben darf, wie es ist, wenn Du sie das Erste mal in die Knie zwingst, ihr über den Kopf streichelst, um dann ihre langen Haare um Deine Hand zu schlingen wie ein Seidentuch, und ihren Kopf so weit nach hinten ziehst, dass sie gezwungen ist, Dich anzusehen.? Deiner Rauhen und bestimmenden Stimme zu lauschen, wenn Du Ihr Deine Regeln erklärst. Ihr erklärst, dass sie Dich nur ansehen darf, wenn Du es ihr erlaubst. Das Rauhe Sisal Seil aus deiner Schublade nimmst, es ihr zeigst, es sie anfassen lässt, dass sie sich an das grobe Material gewöhnt, und ihr dann sagst Sie soll die Hände hinter ihren Rücken verschränken. Wenn Du das Seil kunstvoll und geübt um ihre Handgelenke legst, und sie den ersten Schritt in die Unterwürfigkeit gehen lässt?

Frei sein

Ich weiß, wie es sich anfühlt wenn dabei Deine Hände warm und weich über den Rücken gleiten, wenn Du das Seil verknotest, mich verknotest. Wenn mit jedem Knoten mein Atem schneller wird, und das Herz lauter klopft. Ich fühle noch die Unentschlossenheit in mir, beim ersten Mal, wo ich das Bedürfnis hatte aufzuspringen und weg zu laufen. Ich blieb. Ich blieb bei Dir, weil ich wusste, dass Du mir nichts Schlechtes willst. Du hast mich angeleitet. Du hast mir gezeigt, das Regeln nichts einengendes sondern befreiendes sein können. Ich spüre Deine Wärme noch immer in meinen Nacken, als Du mit deiner großen Hand darüber streichelst, nachdem Du das Seil fixiert hattest. Ich kniete vor Dir, den Kopf gesenkt, meine Hände am Rücken. Nackt. Es störte mich nicht. Mehr noch – es machte mich frei. Frei von Verantwortung, frei von Gedanken, und es machte mich ruhiger.

Was geniest Du jetzt?

Die Erregung wuchs mit der Ruhe die Du mir gabst. Nimmst Du jetzt bei Ihr den Leder Flogger aus der Schublade, um ihm dann  – kalt und doch angenehm – über ihren Rücken gleiten zu lassen? Geniest Du jetzt ihren Körper, der leicht erzittert, voller Ungeduld und Erwartung auf Deinen nächsten Schritt? Auf Deine Hand die ihre Schenkel auseinander drückt, nur um zu fühlen wie heiß und feucht sie schon ist? Ich wusste schon dass ich nie zu feucht sein durfte. Wenn ich es doch war, hast Du mich bestraft, indem Du mir gesagt hast, dass ich erst zu kommen habe wenn Du es mir es gestattest. Ich habe den Flogger dann auf meinen Rücken und meinen Arsch gefühlt. Zuerst leicht – fast nur wie ein starker Luftzug, aber dann stärker, kräftiger, aber niemals verletzend.

Du warst…

Du warst niemals verletzend. Du warst strafend, schlagend, streng, aber Du warst und bist selbstsicher, beeindruckend, beherrschend. Du beherrscht mit Dominanz, Zärtlichkeit und Respekt. Du hast dann immer gesagt, ich könnte Dich besänftigen. Du hast Dich vor mich hingestellt, und ich durfte Dir den Reissverschluß Deiner Hose mit den Zähnen öffnen. Ich fühlte die Hitze Deines Penis knapp vor meinen Gesicht. Du hast Dir dann deinen Schwanz  aus der Hose geholt, und ich konnte es kaum erwarten, meine Lippen an Deine Eichel zu legen. Meine Zunge über Deine Spitze gleiten zu lassen. Deine Hand – die mich an den Haaren packte, und mich warten ließ, und mich zur Mäßigung ermahnte. Ich fühlte in solchen Momenten immer meine Nässe die Schenkel hinab laufen, und hatte immer die Befürchtung Du würdest es merken, und mir den Genuss Deines Schwanzes in meinen Mund entziehen.

…meine Erlösung

Dann diese Erlösung, wenn Du ihn mir an meine Lippen gelegt hast, und ich auf dieses Kopf nicken von Dir gewartet habe, um meinen Mund zu öffnen, und ihn komplett in mir aufzunehmen. Gleichzeitig die Anweisung von Dir mich zu beherrschen, nicht zu kommen, bevor Du nicht abgespritzt hast. Dieser Druck der sich dann immer in mir aufgebaut hat, diese Erwartung, diese unbeschreibliche Geilheit. Dann war es soweit, ich fühlte dann dieses Pulsieren in deinem Penis, deine Hand an meinen Kopf wie Du mich näher an Dich gedrückt hast, und dann Deinen warmen Saft in meinen Mund. Meistens hast Du mir dann gleich erlaubt zu kommen. Mich zärtlich nachher los gebunden hast, und mich auf Dein Bett gelegt hast, mich versorgt hast mit Getränken und deinen warmen Händen die mich zärtlich und fürsorglich gestreichelt haben. Deine Lippen, die meine Stirn geküsst haben, und Deine Worte, die mir versicherten, dass ich heute Dein ganzer Stolz war.

Wieso siehst Du mich nicht mehr an, wenn ich an Dir vorbeigehe? ………..

(Angelehnt wurde diese Geschichte, an eine junge Frau die mir mal erzählt hat, dass sie von einem Mann der sie in die Welt des BDSM eingeführt hat, verlassen wurde. Die Worte und den Ablauf der Geschichte ist allerdings frei erfunden!!!)

Wir hoffen die Geschichte hat Euch gefallen, und Euch vielleicht auch zum nachdenken gebracht. Bitte sprecht mit Freunden, Bekannten die vielleicht ein verzerrtes Bild von BDSM haben darüber. Klärt sie darüber auf, dass es nicht um Macht geht oder erzwungene Unterwerfung, sondern um Respekt und um sehr sensible Menschen. Danke

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Clean & Clear

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Clean & Clear

Schmutziger, dreckiger, verschwitzter Sex, – wer von uns hat das nicht schon mal erlebt. Man riecht den Sex an sich und auch am anderen, und wir suhlen uns förmlich in diesem Duft. ER vermittelt mir persönlich immer ein „Ausschalten aus der Alltagswelt“. Es wie die Tiere zu treiben, sich nur auf sich, den Partner und die gemeinsame Lust und auch „niedrige“ Triebe zu konzentrieren, dass lässt Frau wie Mann fast zu übermenschlichen neuen Kräften heranwachsen. Es ist alles andere egal, ob sich das Geschirr in der Küche türmt, was morgen im Büro los ist, oder man in zwei Tagen einen Termin beim Finanzamt hat. Alles das rückt in den Hintergrund. Vor allem ob man jetzt nach heftigen Matratzen Sport irgendwie eigenartig riecht, ist einem völlig egal. Normalerweise – denn für einige Menschen (egal ob Mann oder Frau) ist dieser Gedanke unerträglich. Es muss bei ihnen immer alles Clean & Clear sein. Ich muss Duschen. Auch mir ist das schon einmal passiert.

Etwas übertrieben?

Ich lernte einen Mann kennen, der keine Wünsche offen ließ. Er war attraktiv, sehr männlich in seiner Ausstrahlung, und im Bett ein echter Knaller. Doch dann passierte es – er rollte sich unmittelbar nach dem Orgasmus (da frage ich mich heute noch, ob er überhaupt schon wirklich fertig war 😉 ) von mir runter, sprang wie von der Tarantel gestochen auf, rannte ins Badezimmer, und nahm dort eine Dusche, dass man glauben musste, er kam gerade von der Bergwerksarbeit nach Hause. Dann stand er tropfnass in meinem Schlafzimmer, nur lässig das Badetuch um seine Hüften gebunden, vor mir –  perfekt und Clean & Clear. Dieser Anblick verleitete mich natürlich zu Runde zwei, und er wehrte sich auch nicht lange. Ich war mehr als erstaunt, als die zweite Runde kaum beendet war, das ganze Spiel  – mit aus dem Bett springen, und ins Badezimmer laufen – von vorne los ging. Ich bemerkte, wie meine Lust auf Runde drei ins Bodenlose fiel. 

Stinke ich?

Der erste Gedanke (wie könnte es bei Frau auch anders sein) der mir in den Sinn kam, -es muss an mir liegen. Wieso hätte sonst ein so potenter Mann den Wunsch, sich meinen Geruch vom Körper zu schrubben? Als er wieder aus dem Bad kam, und er mich mit diesem gewissen Augenaufschlag ansah, wusste ich, dass er sein Appetit auf „mehr“ da war, nur mein Appetit hat sich minimiert. Ich muss das klären. Also fragte ich ihn vorsichtig aber doch zielsicher „Sag mal, rieche ich irgendwie unangenehm?“ Er starrte mich an als ob ich ihn gefragt hätte ob mir gerade zwei Köpfe aus dem Hals wachsen. „Nein, um Gottes Willen, du riechst und schmeckst wunderbar. Wie kommst Du auf diese Idee?“ Ich sagt ihm, dass mir halt auffiel, dass er jedesmal gleich unter die Dusche sprang nach dem Sex, und da ging ich davon aus, dass dies mit mir zusammen hängt, bzw mit meinen Körpergeruch. Er verneinte das, aber er wurde sehr Ernst. Es folgte eine Erklärung, die ich so noch nie gehört habe, und glaub mir,  auch nie vergessen werde. 

Wie ein Tier

Er erklärte mir, dass er guten, heißen, und auch schwitzigen Sex sehr liebt, aber er nachher immer das Gefühl hat etwas tierisches an sich kleben zu haben. Der Gedanke „unsauber“ zu sein – im geistigen Sinn- sei ihm unerträglich. Alleine der Gedanke meinen „Saft“ auf seinem Penis oder im Gesicht kleben zu haben lässt ihn fast kotzen  – auch vor ihm selbst. Er findet es unhygienisch, sich nachher nicht sofort die Spuren seiner, und auch meiner Lust abzuwaschen. Vor allem seinem Penis widmet er unendlich viel Fürsorge (Wie immer man das verstehen will) . Erst wenn er komplett „geruchsfrei“ von dem tierischen Treiben sei, kann er wieder unter Menschen gehen. Auf die Frage, ob er es nicht genießt nach dem anderen zu riechen, und es somit noch länger „an sich zu tragen“, antwortete er mir gar nicht wirklich, sondern sprang auf (ich dachte schon das Bad ruft wieder 😉 ), raffte seine Klamotten zusammen, und stammelte irgendwas von „undenkbar, pfui, ekelhaft“. Man hätte denken können  ich hätte ihn gerade gebeten mit einem Briefchen Anthrax Viren durch die Stadt zu fahren. Unterstrichen wurde dieser dramatische Monolog mit ständigen Kopf schütteln.

Einmal rubbeln – aber bitte unerotisch

Als er dann fertig angezogen war, seine Autoschlüssel vom Wohnzimmertisch nahm, sah er mich an, und sagte, dass ich von Körperhygiene wohl nicht sehr viel halten würde. Jetzt sah ich ihn an wie ein Autobus, und ich bemerkte auch, dass sich Zorn in meiner Brust ausbreitet, und zwar in einer rasanten Geschwindigkeit. „Wie konnte er nur???“. Ich verlor dann  – zugegeben – etwas die Beherrschung. Ich sagte ihm, dass er sich doch bitte das nächste mal gleich jemand mit Schwimmhalle suchen soll, dass er sich im Becken gleich wund rubbeln kann, um sich den Weg in die Dusche zu sparen. Er verließ wütend, und völlig entsetzt meine Wohnung.

Nicht leistbar

Ich war erleichtert, denn jemand der es nicht genießen kann, meinen Geruch an sich zu spüren, der kann in keinen Bereich des Lebens wirklich genießen. Der ist damit beschäftigt sich Sauber zu halten, ständig Clean & Clear durch die Welt zu laufen, und offenbar nur schwer damit umgehen kann, sich gehen zu lassen, oder die Kontrolle lange aus der Hand zu geben. Ich war nicht lange wütend, denn die Logik hat sich sofort in meinen Kopf wieder breit gemacht. Warum? – Den Mann muss sich jemand mal leisten können mit dem Energieverbrauch. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Abstinenz macht geil

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Abstinenz macht geil – klingt jetzt mal wieder seltsam. Der Titel dieses Beitrages kommt mal wieder von P. Warum? Weil er es mal wieder vom Stapel gelassen hat. Natürlich wie immer in der unpassendsten Situation. Nämlich dann wenn ich mal wieder scharf wie eine Rasierklinge bin, und er den Eindruck erweckt, dass er es eben nicht ist. Aber die Aussage regt auch zum nachdenken an. Macht Abstinenz wirklich geil? Ist die Enthaltsamkeit förderlich für die Lust, oder macht sie ab einem gewissen Zeitpunkt frustig?

Abstinenz macht geil? Einmal so und einmal so

Es ist mal so und mal so bei mir. Ich kann nur die Meinungen wieder geben die mir zugetragen wird, bzw die ich selber empfinde. Abstinenz macht mich nur bis zu einer gewissen Grenze geil und scharf. Wenn man in dieser Zeit mit Worten, Phantasien und Neckereien miteinander spielt, dann ist die Abstinenz von schwitzenden geilen Körpern kein Problem. Allerdings wenn dieses Spielereien ausbleiben, dann fängt es an zuerst nur unangenehm zu werden, dann steigert sich das ganze schon in sozialer Unverträglichkeit gegenüber der Umwelt (was wir demnächst noch in einem Beitrag genauer erklären werden), und der Höhepunkt wird dann erreicht, wenn – wie in meinem Fall – P. mal wieder keinen Mucks bezüglich Sex äußert, und mir die Geilheit schon aus jeder Pore dringt. Wenn das Ganze dann noch von einem blöden Spruch von ihm garniert wird wie „Mach dich rar, dann wirst Du interessant“ würde ich am liebsten aus der Haut fahren.

Geil und zickig

Ich bin in solchen Phasen geil und zickig. Da ich aber dazu neige meine Zickigkeit nicht mit schreien oder streiten auszuleben, sondern eher mit spitzen und scharfen Bemerkungen wie zum Beispiel : “ Naja, der Wunsch mit mir zu ficken ist offensichtlich gerade nicht so hoch im Kurs.“ Worauf ein gegrunztes „Mmmmm“ kommt. Jede aufmerksame Leserin wird vielleicht selber jetzt ein leicht kochendes Gefühl in der Brust spüren, und sich denken „Poah, ich würde explodieren.“ Ja, meine Lieben – BIN ICH AUCH! Mein Bedürfnis in solchen Situationen mit P. überhaupt zu sprechen hält sich dermaßen in Grenzen, da ist ein Kanaldeckel eine Quasselstrippe gegen mich.

Männer, Sex und darüber reden

Drei Dinge die mir persönlich noch nie untergekommen sind: Männer, Sex und darüber reden. Männer können länger abstinent beim Sex bleiben als wir Frauen (traurig aber wahr), sie treten es nicht breit. Wie es ist, so ist es eben. Die Frage die sich mir dann immer aufdrängt : WARUM, können sie mal nicht auch jammern? Weil es schlicht und einfach „unmännlich“ sich zu beklagen. Punkt. Schlicht und einfach. Das ist natürlich nur meine Theorie. Ich habe das daran bemerkt, je mehr ich mich beklage über mangelnden Sex, desto einsilbiger wird P. Geredet wird erst dann darüber wenn wir wieder mal vögeln das die Schwarte kracht. ERST DANN kommen Sätze wie „Das war jetzt aber mal schon längst überfällig, und so lange warten WIR (man beachte die Wortwahl „wir“) nicht mehr.

Kopf voll, Penis nicht vorhanden

Männer sind Denker, vor allem wenn es um das Berufliche oder Existentielle geht. Läuft es im Job unrund, oder gibt es andere Probleme zu bewältigen die die Existenz sichern, dann ist der Penis für den Mann quasi gar nicht vorhanden. Sprechen wir Frauen dann über Sex, oder noch schlimmer über das Dringende Bedürfnis mal wieder Sex haben zu wollen (oder müssen), dann  ist es ungefähr so wie wenn man nach einem Urlaub verlangt,  obwohl kein Geld am Konto ist. Für den Mann (zumindest für P.) ist in solchen Augenblicken Sex so ziemlich das Unwichtigste , was man (oder Frau) sich nur vorstellen kann.

Wie damit umgehen?

Wie soll man mit so einer Situation umgehen als Frau? Ich kann jetzt nur aus meinen Erfahrungen sprechen. Auf gar keinen Fall sollte man von vorne herein annehmen, dass man für den Liebsten sexuell völlig uninteressant  geworden ist (in den meisten Fällen ist es nämlich gar nicht so). Ich habe am Anfang den Fehler begangen, Druck zu machen. Mit Sätzen wie “ na wann denn endlich?“, oder „Ich will vögeln, wann bist du da?“ habe ich die Sache nur noch schlimmer gemacht. Wisst Ihr was ich jetzt mache – NICHTS. Ich warte einfach ab. Druck macht Gegendruck, und dann artet es meistens in Frust und eisernen Schweigen aus. Das klingt jetzt banal, ist aber das Effektivste, denn eines ist immer noch ein Gesetz der Evolution – Männer sind Jäger, und wenn die merken, dass Frau es „gar nicht so nötig“ hat, dann wird sehr schnell das Interesse oder bzw die Priorität für Sex wieder geweckt. Dann ist das mit der Abstinenz rasch beendet. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Analsex – 7 Suchtfaktoren

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Analsex – das noch immer fremde Land.

Jeder spricht über Analsex , und man weiß, es ist einer der häufigsten sexuellen Phantasie von Männern (angeregt auch durch Pornos), aber wir Frauen haben noch immer ein Problem damit. Obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dass man süchtig danach wird.

Aber WARUM eigentlich haben wir Frauen mit dem Analsex oft ein Problem?

Zuerst einmal – Analsex ist wohl einer der Ältesten Sexualpraktiken die es gibt. Die Griechen fingen damit an Analverkehr (griechisch) zu betreiben,  um vor der Ehe schon Sex zu haben, und trotzdem das Jungfernhäutchen der „Braut“ zu erhalten. Es war  eine „Notlösung“, aber wie sagt man so schön  „nichts hält sich so lange wie ein Provisorium“. Für Männer war und ist er besonders reizvoll durch die „Enge“, und die sich daraus ergebende Stimulation. Für Frauen ist der „Hintertürchensex“ (ich finde diesen Ausdruck entsetzlich! 😉 ) noch immer mit einem Hauch „schmutzig“ und auch mit dem Wort „Tabu“  behaftet.

Den Anus verbindet man gedanklich immer mit Stuhlgang, Ausscheidung, und auch Verdauung. Das sind Dinge die nicht gerade sexuell stimulieren oder anregen. Auch für mich war dieser Gedanke eher abtörnend. Das wäre ungefähr so, als würde mir wer vorschlagen in meinen Ohr bohren,  um sich das Ohrenschmalz als sexuellen Stimulus heraus zu puhlen. Irgendwann aber kommt man fast nicht um dieses Thema herum.

Der Anus  – meine lieben Frauen –  ist eine höchst stimulierbare erogene Zone. Egal ob bei Frauen und Männern, wenn man weiß wie man diese „Kostbarkeit“ stimuliert erfährt man einen höheren sexuellen Genuss als beim Vaginalverkehr, oder aber auch bei Männern – ist laut Erfahrungsberichten (auch von meinen Liebsten) –  es geiler als jeder Blowjob. Der Anus hat aber auch leider einen Nachteil – es fehlt ihm an Feuchtigkeit, und er kann auch durch Stimulation keine produzieren.

Als ich meinen ersten Analsex hatte, war ich froh das er vorbei war. Es tat nur weh, fühlte sich unangenehm an, und ich war von sexueller Erregung ganz weit entfernt. Für mich stand fest – ausprobiert und eindeutig NICHT für gut befunden!  Als P. dann (also Jahre später) das Thema ansprach, versteifte ich mich komplett. Mir kam sofort die unangenehme Erinnerung an Schmerz und Druck ins Gedächtnis.

KEINE REGEL OHNE AUSNAHME!

Zuerst sprachen wir darüber, und P. gab mir eindeutig zu verstehen, wenn es nach wie vor unangenehm für mich ist, wird er sofort aufhören. Wir organisierten ein Gleitgel und einen kleinen Anal Plug (wirklich klein!), und da ich immer die Befürchtung hatte „alles schmutzig zu machen“ ging ich in die Apotheke und kaufte mir einen Mikroklist (dies ist ein Mini Einlauf, der nur den Enddarm entleert, und dies nach 5 Minuten). P. nahm ausreichend Gleitgel und dehnte mich zärtlich und vorsichtig vor (den Anal Plug brauchten wir dann gar nicht 😉 ), denn er machte das mit seinen Fingern. Alleine schon das fühlte sich wunderbar und „neu“ an. Für P. war es angenehmer, weil er mit den Fingern sofort spürte wenn ich mich verspannte, und er konnte dementsprechend reagieren.

Ja, und dann war es soweit, und ich hab dabei entdeckt, dass es beim Eindringen des Penis in den Anus  angenehmer ist,  wenn ich mich dabei klitoral selber stimuliere, dabei entspannte ich mich automatisch und dann war das Eindringen in den Anus nicht schmerzhaft. Die Löffelchenstellung ist hier am Besten geeignet, aber wenn Dir der Doggy Style eher zusagt dann mach das (achte aber darauf das Du Deinen Po nicht allzu steil in die Höhe streckst, denn dann ist der Winkel zu hoch und dann verkrampfst Du Dich). Und immer wieder ausreichend Gleitgel verwenden – besser mehr statt zu wenig! Wenn Dir das Tempo zu schnell sein sollte dann sag „ihm“ das.

Der A Punkt

Und dann wirst Du bemerken – und zwar sehr rasch – das es da einen Punkt gibt, der Dich in andere Sphären befördert. DEN A- PUNKT (Anterior Fornix Erogenus Zone)! Er reagiert noch empfindlicher als der G-Punkt und befindet sich in der Scheidenvorderwand. Du kannst dich auch vaginal mit einem etwas kleineren Dildo selbst dabei auch noch befriedigen, und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen – dann ist Dir ein Multipler Orgasmus sicher! Es ist kein Mythos – Analsex verschafft Dir die Maximale Lust.

Frauen wurden mal befragt was sie von Analverkehr halten, und mehr als die Hälfte der Frauen gab an, dass sie auf diese Art des sexuellen Verkehrs nicht mehr verzichten wollen, weil er den höchsten Lustgewinn für sie bedeutete.

Die Wichtigsten 7 Punkte die dich zum analen Höhepunkt bringen:
  • Vertrauen zum Partner oder Liebhaber (und auch alle Bedenken die Du vielleicht hast anzusprechen)
  • Entspannung (dadurch wird das Eindringen des Penis angenehmer)
  • Gleitgel (wir verwenden immer eines auf Wasserbasis und NICHT wärmend, denn das ist klebrig)
  • Vordehnung (entweder mit einem Anal Plug oder mit den Fingern)
  • vorher einen Mikroeinlauf machen (wirkt nach 5 Minuten und die letzten 15-17 cm deines Darms sind „sauber“)
  • Position (die Löffelchenstellung ist die bequemste, aber der Doggy Style ist mir persönlich lieber)
  • Stimulation der Klitoris (hierbei entspannst Du dich automatisch)

Aus eigener Erfahrung sagen wir aber, dass das Wichtigste ist, dass Du es genießen kannst, und auch sollst. Es gibt keinen schlechten Analverkehr sondern nur einen schlechten Partner für den Analverkehr. Lass Dich fallen, schalte den Kopf aus, und nimm das intensive Gefühl des sich „Hingebens“ in Dir auf. Apropos – wenn Analsex schon als „schmutzig“ gilt, dann lasse Dir doch noch kleine „dreckige“  Worte ins Ohr flüstern, dann hast Du das Gefühl  als ob der Analsex  die Antwort auf all Deine sexuelle Phantasien ist.

Bis dahin alles Liebe

Dein C. und P.

 

 

 

Wenn der Callboy zweimal klingelt

Liebe Extrem Unlimited Leserin!

Seit dieser wahnwitzigen, unter Alkoholeinfluss und Frust enstanden Idee einen Callboy zu bestellen,  waren fast vier Tage vergangen. Es war bereits Donnerstag, und nur mehr drei Tage bis zur Stunde Null. Natürlich habe ich mit Marion und den anderen Mädels jeden Tag telefoniert, und die „Details“ besprochen. Was soll ich anziehen, soll ich eher cool, oder selbstbewusst auftreten, was wünsche ich mir von Chris? Das war die Einzige Frage die mich wirklich beschäftigt. Denn als mich Chris nach meinen Wünschen fragte wie ich mit ihm den Termin für Samstag vereinbart habe, musste ich nachdenken. Sollte man nicht wissen was man im Bett mag und was nicht?

Ich hatte bereits vier Tage Zeit über das nach zu denken, und Du wirst lachen ich kam auch auf eine Antwort. Ich habe mich jahrelang immer darum bemüht meinen Partner zu befriedigen, seine Wünsche und sexuellen Phantasien zu kennen, und mir fiel jetzt erst auf, dass ich mir nie über meine Wünsche in diese Richtung Gedanken gemacht habe, und – das ist entscheidend – mich hat auch nie jemand danach gefragt. (Dürfte dann ja wohl doch nicht so interessant gewesen sein was ich mir wünsche?) Es stellte sich mir aber jetzt automatisch die Frage „Bin ich so untervögelt und verzweifelt, dass ich für Sex bezahlen muss?“ Und – Bezahlte ich wirklich nur für den Sex,  oder auch für die Aufmerksamkeit, die man mir entgegenbringt?

Bis Samstag waren meine Nerven so dünn wie Seidenfäden. Wenn man mich kennt, weiß man, dass mich normalerweise nichts so schnell etwas aus der Ruhe brachte, aber der Besuch von einem Callboy in meiner Wohnung war schon etwas nervenzerfetzendes. Ich verbrachte den halben Samstag damit, mich zu duschen, zu cremen, mich schön zu machen, und vor allem die passende Unterwäsche und das ideale Outfit auszusuchen, denn ich wollte auf gar keinen Fall zu lässig, aber auch nicht Over Dressed sein. Ich war schon eine Stunde vor dem vereinbarten Zeitpunkt fertig, und saß wie auf Nadeln auf meiner Couch. Immer wieder beschlich mich das Gefühl alles abzusagen. Ich wollte aber auch nicht feige sein.

Pünktlich um 20 Uhr klingelte es. Ich saß steif wie ein Baguette Brötchen da, und wusste nicht was ich machen sollte. Es klingelte nochmal. Jetzt erst war ich in der Verfassung logisch zu denken, aufzustehen und die Türe zu öffnen. Ich hatte mir das Geld bereits auf der Vorzimmer Kommode bereit gelegt, und nahm es in die Hand. Ich öffnete die Türe, und in der Minute wusste ich, dass es kein Fehler war. Chris sah genauso aus wie auf seinem Foto im Netz. Er hatte braunes kurzes Haar, diese wunderschönen grau-grüne Augen, ein selbstbewusstes aber nicht aufdringliches Auftreten, und vor allem – er strahlte eine Ruhe aus, die mir jede Aufregung nahm.

Chris gab mir seine warme Hand, und hauchte mir ein dezentes Küsschen auf die Wange. Das dürfte für mich der Auslöser gewesen sein, ihm das Geld in die Hand zu drücken. Chris schaute etwas verwundert, und lachte dann so befreiend und herzlich, dass jede noch verbliebene Nervosität dahin war. Er nahm mir das Geld aus der Hand und legte es auf die Kommode mit den Worten „Entspann Dich,-ein Küsschen auf die Wange ist nicht der dezente Hinweis auf die Bezahlung. Lass uns doch einfach mal was trinken zur Entspannung. Ich habe Dir ein Gastgeschenk mit gebracht.“ (ein Piccolo Sekt 🙂 ).

Und dann kam das, was mir trotz Beziehungen noch nicht passiert ist. Chris setzte sich mit mir hin, wir tranken etwas, und er wollte jedes Detail meiner Wünsche wissen. Er sprach locker darauf los.  Es fiel mir ein wenig schwer am Anfang darüber zu reden, denn ich wurde so etwas im Einzelnen ja noch nicht gefragt, aber er nahm mir die Scheu davor. Er fing dann an mir den Rücken zu streicheln, und ich bemerkte wie ich „runterkam“, ruhiger wurde, entspannter. Als er den Eindruck hatte, dass ich meinen Kopf frei hatte, begann er mir den Hals zu küssen, meinen Oberteil genussvoll – Knopf für Knopf – zu öffnen, und er küsste sich an meinen Hals hinunter bis zum Brustansatz. Er küsste nicht nur, er sprach auch. Er sagte mir immer wieder, dass ich nur zu sagen brauchte wenn mir etwas nicht gefällt oder etwas intensiver genießen möchte.

Als auch ich meine letzte Scheu verlor, und zugegebenermaßen schon sehr feucht war, fing auch ich an ihn auszuziehen. Er roch wahnsinnig gut, und seine Haut, oder – besser gesagt – er als ganzer Mann strahlten eine Wärme aus, die einen einlullte. Es war nur angenehm. Als ich ihn dann noch sein letztes Wäschestück ausgezogen habe, und seinen Penis sah, blieb mir kurz die Spucke weg. JA – er war sehr gut gebaut, und er war optisch auch noch wunderschön (da fragte ich mich kurz ob heute Weihnachten, Ostern, Pfingsten und mein Geburtstag war 🙂 ). Wie wir dann beide vollständig nackt waren, befriedigte er mich oral, dass ich nach kurzer Zeit dachte es wäre Silvester und die Pummerin läutet. Jeder Griff, jede Berührung, jede Zuneigung mit den Lippen oder der Zunge war der Knaller (der Mann wusste was er tat, und das war auch gut so 🙂 ). Er nahm mich in der Doggy Stellung, und zuerst hatte ich wegen seinem enorm gut bestückten Schwanz Sorge, es zerreißt mich. Er drang aber ganz vorsichtig in mich ein, und erst als bemerkte, dass ich mich an seine Größe gewöhnt habe, fickte er mich (da war dann das zweite Mal Silvester!). 

Insgesamt war bei mir vier mal Silvester, und ich konnte mich nicht erinnern je so entspannt und vollständig – also nicht nur körperlich – befriedigt zu sein. Natürlich war mir auch in diesem Augenblick der absoluten Entspannung bewusst, dass er dafür bezahlt wurde, aber das störte mich keineswegs. Es war nichts schmuddeliges, oder unangenehmes dabei. Er nahm mich nachher in den Arm, kuschelte mit mir. Wir lachten auch, und ich hatte wirklich die ganze Zeit das Gefühl – es ging nur um mich. Als die zwei Stunden vorbei waren sprang er nicht auf und sprintete nicht davon, sondern machte mich vorsichtig auf das Ende der Zeit aufmerksam, rauchte mit mir noch eine Zigarette, zog sich an, und erst dann sagte er schelmisch „Jetzt nehme ich mir das Geld von der Kommode.“ Selbst aus der Bezahlung machte er etwas angenehmes und lustiges. (ja, jetzt verrate ich es dir auch – für dieses unglaubliche Erlebnis bezahlte ich €150,-, und jeder Cent war es wert). 

Als Chris dann weg war, schickte ich eine Rund SMS an die Mädels los, und verriet ihnen NICHTS. Nur soviel, dass sie sich auf einiges freuen dürfen. 🙂 Also, wenn man mich fragen sollte „Mädelsabend oder was ins Haus bestellen?“, dann bin ich ein Fan für Haus Lieferung, außer Männer wie Chris wären in einem Lokal oder in einem Bordell zu bekommen. Gibt es überhaupt Bordelle für Frauen, und wenn nicht, warum?

Damit beschäftigen wir uns (wieder gemeinsam mit P.) in unseren nächsten Beitrag. Es wäre doch nett, wenn wir Frauen mal ganz locker sagen könnten

Schatz, ich bin dann mal im Puff

Bis dahin alles Liebe

Eure C.