Bitte warten – Hold the Line please

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Bitte warten – Hold the Line please

Normalerweise schreibe ich (wir) immer über das was ich höre, sehe, oder meine (unseren) persönlichen erotischen und/oder witzigen Erlebnisse. Ich habe bis jetzt noch nie einen Beitrag geschrieben, um es als reinen Tagebucheintrag („Auskotzmodus“) zu verwenden, weil ich der Meinung bin, dass Dinge die mich privat belasten hier nichts verloren haben. (Auskotzen – Bitte warten Hold the Line please). Allerdings mache ich heute mal eine Ausnahme, denn das was ich heute zu schreiben habe, dass schleppe ich mit mir bereits fast ein ganzes Jahr mit mir herum, und das muss einfach mal raus. Es hat mit den eigenen Vorsätzen zu tun, und auch mit Mut. Den Mut zu haben – auch wenn es für einen selbst unangenehm ist – einen Vorsatz den man sich selbst schon lange vorgenommen hat auch durch zu ziehen.

Irgendwann…

Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Jede Art von Konflikt im privaten Bereich macht mich unrund. Also vermeide ich sie soweit es mir möglich ist. Ich bin immer der Ansicht, dass man sich alles „ausreden“ kann. Das funktioniert aber nur so lange, so lange der andere auch reden will, oder bereit ist auf Fragen EINDEUTIG zu antworten. (Bitte warten auf Antworten -Hold the Line please!) Wenn er das nicht tut, dann geht einem irgendwann die Puste aus. Man versucht es immer wieder, und immer wieder, aber es nützt nichts. Das Einzige was man bekommt ist entweder gar keine Antwort oder ein Witz, der in diesem Moment für einen gar nicht lustig ist. Oft will man schon alles hinwerfen, aber man probiert es ja dann doch immer wieder. Denn irgendwann war es ja mal möglich – neben allen Spaß und Witz – den anderen ernst zu nehmen.

Denn es fühlt sich noch immer richtig an..

Man sieht sich (natürlich nur wenn man alleine ist) die alten Fotos an, und denkt sich „Ab wann fing es an, dass mein Raum in seinem Leben nicht mehr größer war als ein Mülleimer?“ Man schreit, tobt, weint Eimer voll, (natürlich auch alleine) – die Antworten bleiben aber trotzdem aus. Also rafft man sich auf, und fragt mal vorsichtig nach. Fragt nach Zeit für einen, vielleicht mal nach einen Kaffee, oder zumindest nach einem! fixen Tag im MONAT. Es kommen immer die gleichen Antworten :“ Heute nicht, schauen wir mal wann es sich ausgeht. Du weißt doch das es nicht am „wollen“ liegt, sondern am können.“ (Bitte warten auf Zeit – Hold the Line please) Weiß ich das???? Am Anfang wusste ich das noch, denn da hast Du mir den Eindruck vermittelt noch wichtig für dich zu sein, aber irgendwann bemerkte ich, dass immer weniger Nachrichten kamen, die Telefonate immer weniger wurden, und jegliche Art von verbaler Gefühlsregung im Keim erstickt wurde mit „Na sowas schmalziges“.

..und doch wieder nicht

Also verkneift sich Frau irgend welche Bemerkungen wie „Du fehlst mir“, „Ich vermisse Dich“, „Schön wenn Du jetzt da wärst“, denn es kommt entweder ein „mmmm“, oder ein „Na bist sentimental?“. Meine Frage: Ist die Zeit irgendwann vorbei wo man sich so etwas sagen kann? Ist es nicht mehr „nötig“? Überflüssig? (Bitte warten auf Gefühl – Hold the Line please) .Ich finde nicht, dass die Zeit für Gefühl irgendwann vorbei sein sollte. Das geht immer, auch wenn man schon länger ein Paar ist. Da komme ich schon zum nächsten Punkt. Was sind wir überhaupt GEMEINSAM? Sind wir ein Paar? Sehen tun wir uns alle heiligen Zeiten mal, telefonieren im Durchschnitt einmal am Tag, und wenn es hoch kommt haben wir 5 Mal im Jahr Sex (und das auch mit Zeitdruck). Wenn man nach dem „Beziehungsstatus“ fragt bekommt man die Antwort „Muss man immer alles benennen?“. DAS fühlt sich jetzt nicht richtig an, denn jeder Mensch will wissen wo er steht.

Auch wenn es jetzt Sentimental klingt…

Wo bist DU mir abhanden gekommen? – der, der mich bis zu zwanzig mal am Tag angerufen hat? Der mir hunderte von verrückten, irren und wunderbaren Nachrichten geschrieben hat. Der es geschafft hat mit mir gemeinsam zwei Drittel des Tages zu lachen? Ist wirklich alles für Job, Erfolg, und Firma auf der Strecke geblieben? Interpretiere ich wieder mal zuviel hinein? (Bitte warten auf Antworten- Hold the Line please) Ich kann nur vermuten ….nein das kann ich auch nicht nicht. Ich habe KEINE AHNUNG. Wenn du das allerdings für NORMAL hältst was wir seit Monaten praktizieren, dann tut es mir leid. Das verstehe ich nicht mehr, und DU erklärst es mir nicht. Du glaubst es ist alles ok, solange ich nicht „zicke“. Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist – ich zicke seit Monaten nicht mehr, denn es hätte keinen Sinn. Ich würde trotzdem nur ein „mmmm“ zu hören bekommen.

Du bist grausam und stolz darauf

Jeden Menschen kann man mürbe machen. Der Stärkste Mensch knickt ein, wenn man ihn lange genug als „gegeben“ sieht. Ich bin da. Bereit auf vieles einzugehen, auf vieles Rücksicht zu nehmen, auch dir zu helfen wenn es nötig sein sollte, aber Du nimmst es nicht an – Warum? Du bist oft stolz darauf dass Du kein gefühlsduseliger Mensch bist. Das du das alles nicht brauchst. Du bist stolz darauf das Du niemanden brauchst. Kannst Du auch, und es ist dir dabei auch völlig egal ob ich nun da bin oder nicht. Denn Du bist der „Meister“. Du kannst stolz darauf sein mich mürbe gemacht zu haben. Nur mehr nach deinen Spielregeln zu spielen. (und trotzdem weiß ICH das Du auch eine ganz andere Seite hast)

Gutmütig, noch immer verliebt, aber nicht mehr blöd

JA, ich weiß, ich kann Deine Nummer aus meinen Telefon löschen und dich vergessen. Leider ist da meine dumme, unrationale, völlige schmalzige Gefühlswelt. Gegen die kann man leider nichts tun. Ich kann Dir aber sagen was ich will (Du hast ja mal zu mir gesagt, du magst Frauen die sagen was sie wollen!) . Ich will, dass Du Dir Zeit nimmst, wenn ich noch immer wichtig sein sollte in deinem Leben. Wenn ich das nicht mehr bin, dann kannst Du meine Nummer aus deinem Telefon löschen. Denn (im Gegensatz zu Dir wie Du mir ja mal gesagt hast) bin ich noch immer in dich verliebt, schäme mich auch nicht dafür, bin noch immer da, und bereit mit Dir jeden Blödsinn zu machen, aber sicher nicht mehr unter deinem Motto „Bitte warten – Hold the Line please“. Ich will ein Leben mit Dir, aber keines in deiner – auf Abruf bereit stehenden Warteschleife. Für das bin ich zu wertvoll.

Bis dahin alles Liebe

(ausnahmsweise nur) C.

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Verschiedene Sorgenkreise

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Verschiedene Sorgenkreise

Die immer wiederkehrende Frage in Beziehungen und auch im Bett Verhalten,- warum verstehen sich Mann und Frau plötzlich nicht mehr oder besser gesagt, – warum werden die Gedanken (auch die schmutzigen) nicht mehr miteinander geteilt? Warum macht sich jeder für sich selbst Gedanken, und spricht das aufgestaute Gedankengut nicht aus? Aus falscher Rücksichtnahme, oder aber auch um einen heftigen Krach aus dem Weg zu gehen? Wie du sicher bemerkst, beschäftigt mich dieses Thema persönlich (wie so vieles in letzter Zeit).

Gewitter oder Harmonie?

Ich schweige meistens aus Harmoniesucht, oder aber auch weil ich mir denke „Warum streiten, wenn die Zeit die wir haben eh so kurz und bemessen ist“. Da halte ich lieber meinen Mund, und schlucke alles hinunter. FALSCH!!!!!! – und ich weiß das! Trotzdem tue ich es immer wieder, obwohl ich davon überzeugt bin, dass ein Gewitter die Luft reinigen würde. Das ist falsche Harmonie, die man sich selber vorgaukelt. Diese Harmonie ist nicht echt.

Denken und denken unterscheidet sich

Bei P. und mir ist das klassisch. Ich denke immer in einem „WIR“,- er denkt noch immer in einem „DU“ und „ICH“. Wenn ich über ein gemeinsames Wochenende nachdenke, dann mache ich mir über ganz andere Dinge Gedanken als er. Ich denke darüber nach was wir gemeinsam tun könnten, wie wir die Zeit nicht nur ausfüllen sondern erfüllen könnten. ER denkt „Schauen wir mal was sich entwickelt. Schauen wir mal ob ich Zeit habe“. Keine Ideen, keine Phantasien, keine Spontanität. Unsere Sorgenkreise sind eben unterschiedlich. Wir denken vielleicht über das Gleiche nach, aber jeder halt für sich.

Ungewissheit ist der Tod

Seine Art mich im Ungewissen zu lassen, mag für einige reizvoll sein, aber auf Dauer ist es nur mühsam und frustrierend. Man schwebt dann immer so im „Na Ja , wird wahrscheinlich wieder nichts!“. Es zermürbt einen, und macht zornig, aber anstatt sich mal den Frust von der Seele zu schreien, bleibe ich meistens ruhig und lächle. Ich tue so als ob mir das alles sowieso am „A…..“ vorbei geht, und ich (z. Bsp. ein gemeinsames Wochenende) eh schon wieder „vergessen“ hätte. (Nach dem Motto “ Ach ja da war ja was). Ich sage mir dann immer selber „Warum aufregen, bringt ja eh nichts“. Wirklich nicht????

Verhungern und der andere merkt es nicht

Man sehnt sich nach dem anderen, nach seiner ungeteilten Aufmerksamkeit, nach seinem Wunsch die Zeit gemeinsam zu verbringen und die Stunden auszukosten, aber das Einzige, dass man immer öfters vor Augen geführt bekommt ist, dass man offensichtlich  die Einzige ist, die gemeinsam Zeit haben möchte. Für den anderen ist es „Halt so!“. – Punkt. „Frau“ verhungert am ausgestreckten Arm. Sie denkt nach, und natürlich nur für sich, denn sonst würde das Gewitter ja wieder näher sein, als die Harmonie  (obwohl von Harmonie gar keine Rede sein kann). Das Schlimmste ist, wenn es der andere nicht mal bemerkt wie ausgehungert man bereits ist, und man auf Reserve fährt, und eigentlich nur die Nähe des anderen genießen möchte.

Obwohl man es weiß…..

Obwohl man weiß, dass der eigene Sorgenkreis ruhig mal zu dem des Partners gemacht werden kann, tut man es nicht. Aus was für Gründen auch immer. Man schweigt, und dieses Schweigen erstickt einem fast. Obwohl man weiß, dass man keine Zweifel zu haben braucht, tauchen sie immer öfters auf, und nagen an einem selbst. Das Gedankenkarusell läuft unaufhörlich, und der eigene Sorgenkreis bleibt auch nur bei einem selbst.

Besserung geloben

Ich gelobe mir selber immer Besserung, dass ich mir sage „Jetzt ist es mir scheißegal wie viel Arbeit, Stress oder sonstigen Ärger ER hat, heute werde ich ihm mal meine Meinung geigen“. Ich habe ihm schon oft meine Meinung gesagt, aber meistens mit einem lächeln im Gesicht, ganz ruhig und besonnen (da war sie wieder die Sucht nach Harmonie). Ich weiß aber eines ganz genau. Einmal wird ein „Schauen wir mal was sich ergibt“ eines zuviel sein, und ein „übergangenes“ gemeinsames Wochenende ebenfalls, und dann wird es ein Gewitter geben mit Donner und Blitz. Vielleicht wird es für das mal wirklich Zeit.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Du brauchst mich nicht

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Du brauchst mich nicht

Das Gefühl gebraucht zu werden ist in uns Menschen irgendwie von Geburt an verankert. Egal ob Männer oder Frauen – jeder will auf irgend eine Art gebraucht werden. Im Beruf, in der Familie, in der Partnerschaft – das Gefühl gebraucht zu werden verschafft uns auch einen gesteigerten Selbstwert. Das ist auch gut so, solange es sich nicht um einen Missbrauch handelt, oder wir selber unseren Selbstwert vom „gebraucht werden“ abhängig machen.

Kontrollfreak

Es gibt aber auch beim „gebraucht werden“ zwei Extreme die absolut ungesund und stellenweise auch gefährlich werden können. Die einen, die von Anfang an einer beginnenden Beziehung alles kontrollieren wollen. Man findet das zu Beginn in der ersten Verliebtheit ja noch charmant, dass der Liebste wissen will wo und mit wem man unterwegs ist, aber dann fängt es an sehr anstrengend zu werden, und falls man dann Kritik an dem Partner übt, kann es auch zu Gewalt kommen (das gilt natürlich auch umgekehrt, dass Frauen zu Kontrollfreaks werden). Meistens sind das Menschen die sich nur dann sicher und im Selbstwert gesteigert fühlen, wenn sie alles unter Kontrolle haben, und ständig das Gefühl bekommen „ohne sie kann der andere nicht leben“.

Lascher Sack

Es gibt aber auch das extreme Gegenteil. Die Menschen denen alles egal ist, sich nie den Kopf über etwas bzw über den Partner machen, und alles mal so laufen lassen. Sie verstecken sich meistens dann hinter Sätzen wie „Du bist erwachsen und kannst tun und lassen was Du willst.“  Das soll nicht bedeuten, dass sie sonst inaktiv, oder im Beruf nicht erfolgreich sind, aber alles was den/die Partner/in betrifft, da ist alles immer easy. Sie brauchen nie etwas von der Partner/in, sie checken alles alleine, und fühlen sich sauwohl in der Rolle „alles alleine zu stemmen“. Diese Menschen stört es auch nicht, wenn der andere mal nicht da ist, um mit ihr/ihm die Probleme oder Sorgen des Alltags zu besprechen.

Verhungern vor dem vollen Teller

Wir wollen eher auf den zweiten beschriebenen Fall eingehen. Wenn man mit jemanden zusammen ist, der einen das Gefühl gibt, nicht gebraucht zu werden, neben dem verhungert man wie vor einem vollen Teller ohne Besteck. Er /Sie kommt und geht wie es gefällt, ruft an wann es ihm/ihr passt, teilt mit einem nur die Dinge, die er/sie teilen will, und man giert fast danach mehr zu erfahren, und auch gebraucht zu werden. Das Gefühl zu haben, dass der andere auch Wert legt auf die Meinung von einem selbst, oder einen Ratschlag benötigt, oder aber einfach nur ein Ohr zum zuhören. Man will mit einbezogen werden, denn wenn man das bekommt, hat man auch das Gefühl der Sicherheit. Die Sicherheit, dass man wichtig für den anderen ist. Er /Sie legt WERT auf mich als Person.

Wie im Leben so im Bett

Falls es so ist wie beschrieben, dann spürt man das auch beim Sex. Irgendwann bemerkt man, dass die Initiative von einem selbst ausgeht, und das das Verlangen vom anderen eher verhalten bis gar nicht vorhanden ist. Irgendwann bekommt man den Eindruck, dass man in einer „Bettelstellung“ ist. Alles muss man sich erkämpfen. Jedes Wort, jede Zärtlichkeit, jede Zuneigung. Man wird nicht gebraucht, und dieser Eindruck wird – je länger dieser Zustand anhält – immer stärker. Ein Teufels Kreislauf beginnt, denn dieser anhaltender Zustand verschlimmert das „ausgehungert“ sein, und ein angeknackster Selbstwert.

Man liebt ihn/sie ja trotzdem

Das Wort Trennung wabbert in der Luft – immer wieder, und trotzdem liebt man den anderen (oft für andere aus unerklärlichen Gründen). Man fokussiert sich immer stärker auf den anderen, und vergisst dabei völlig auf sich selbst. Die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume verblassen im Hintergrund. Genau da liegt der FEHLER. Ich kann natürlich jetzt nur aus der Sicht der Frau sprechen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leider so ist, wenn man immer auf Abruf steht, immer da ist, und sogar sich selber darüber vergisst, dann wird man zur Selbstverständlichkeit für den anderen. Dieses hinaus manövrieren aus diesem Kreislauf ist schwer, tut weh (und nicht nur für ein paar Tage), aber es ist dringend notwendig.

Wo anfangen?

Wo soll man anfangen, denn immerhin hat man sich seine Zukunft ja ganz anders vorgestellt. Die Frage die man sich als erster stellen sollte – Was wollte ICH bevor das mit ihm/ihr begann? Wo wollte ich in meinen Leben hin? Es gab ja doch einiges VOR ihm/ihr. Ich bin ja in so einem Fall jemand der sich für ein paar Tage zurück zieht, und intensiv nachdenkt, und meistens führt das auch zu etwas. Ich entspanne mich, lese, esse, versuche viel zu schlafen (was mir nicht immer gelingt), und dann bemerke ich selber nach einigen Tagen wie ich mich neu ordne. Ich habe einen Plan, und das gibt mir auch dann die Dosierung an inneren Frieden  den ich notwendig brauche.

Du brauchst Dich

Ich verspüre dann die Motivation etwas Neues zu beginnen, und stürze mich da mit vollem Eifer hinein, tüfftle herum, organisiere, führe aus. Er/Sie rückt immer mehr in den Hintergrund, aber verschwinden tut er/sie natürlich nicht. Es gibt dann immer wieder Momente, Augenblicke und Situationen wo er/sie fehlt. Dieses Gefühl kann man auch nicht abstellen. Das Gefühl nicht gebraucht zu werden ist schrecklich und mindert das eigene Selbstwertgefühl. Es gibt aber immer jemand der DICH braucht – nämlich DU dich selbst. Das sollte er/sie nie vergessen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Müde und erschöpft

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Du wirst Dich gestern sicher gewundert haben, dass nicht wie gewohnt der Montagsbeitrag in der Früh online war. Das hatte einen Grund. Ich hatte am Wochenende Dienst und P. ebenso. Wir waren müde und erschöpft. Wir waren erledigt. Ausgelaugt. Jeden Beitrag den wir online gestellt hätten, wäre eine lauwarme aufgewärmte Suppe gewesen,  ohne Witz und ohne Inhalt. Unsere Themen sind normalerweise im Vorfeld eingeplant, oder zumindest die groben Umrisse. Das war auch dieses Mal so, nur die Worte wollten nicht fließen, wie sie es sonst tun.

Warum? Weil im Augenblick alles und jeder von uns die volle Aufmerksamkeit einfordert. Die Arbeit, die Firma, und unseren eigenen Probleme miteinander, die sich aufgrund des immer stärker werdenden Zeitmangels auch bei uns schon in gegenseitiger Unverträglichkeit niederschlägt. Jedes Zeitfenster die wir uns vereinbaren, wird im letzten Augenblick immer wieder von irgendwelchen (auf beiden Seiten) unaufschiebbaren Dingen okkupiert. Ja ,– wir wissen was Du jetzt sagen willst. „Die schreiben vor nicht mal einer Woche, dass man sich Zeit füreinander nehmen soll und muss, und bekommen es selber nicht auf die Reihe“.

Auch wir haben Zeiten und Phasen wo es bei uns absolut nicht rund läuft, wo alles auf der Strecke bleibt, und wo sich bei mir immer die Angst einschleicht, dass dieser Zustand eventuell so bleiben könnte, und wir einander in dem Strudel aus Zeitmangel, Stress und sonstigen Dingen „verlieren“. Das dieser Zustand so lange anhalten könnte, bis wir zu einem Punkt kommen, wo wir einander gar nicht mehr wissen was wir einander erzählen sollten, weil wir über das geschäftliche „ganz wichtige, unaufschiebbare“ sich eine unerträgliche Sprachlosigkeit breit macht.

Und ja,- auch wir haben nicht für alles eine Lösung. Es ist so wie bei anderen  Dingen auch im Leben. Bei anderen weiß man immer was man zu raten hat, aber bei einem selber ist man oft so in seinen Gewohnheiten gefangen, dass man seine eigenen Ratschläge und Tipps gar nicht mehr weiß, oder etwas logisches, zielführendes erkennt. Wir laufen seit Wochen auf tausend Touren. Unsere ganze Kraft, unsere ganze Energie (die uns ja auch beflügelt) ging für unsere Projekte und auch unsere Arbeit dahin. Wir lieben all diese Dinge. Die Liebe füreinander ist sicher noch da, nur sie hat sich wie ein kleines Kind in sich zurück gezogen und trotzt.

Wir bemühen uns so sehr nicht gegenseitig anzuschnauzen, dass ich manchmal das Gefühl habe, die Last dieser Höflichkeit zueinander, liegt auf mir wie ein Hinkelstein. Wenn er gereizt ist, sage ich nichts, sondern lächle und schweige. Wenn ich gereizt bin versucht er mich krampfhaft aufzuheitern indem er alles relativiert. Genau das macht mich aber noch wütender, und ich lächle noch mehr, dass ich den Eindruck gewinne, ich müsste bereits aussehen wie eine aufgespritzte Botoxqueen der das Lächeln eingefroren ist. Wir tun alles um nicht zu streiten, und wir vermeiden alles das es uns mal Luft macht. Streiten!!!! Richtig fetzen!!

Ich kann in diesem Fall nur für mich sprechen, aber die Angst die Situation durch den Streit noch schlimmer und verfahrener zu machen,  bringt mich jedes mal dazu meinen Mund zu halten. (Und zu lächeln). Ihn, glaube ich, macht aber unrund, dass ich immer alles weglächle, aber gleichzeitig ist er darüber auch ganz froh, weil er sich auch nicht streiten will, und ihn das noch mehr nerven würde. Männer und Frauen denken vielleicht über das gleiche Problem nach, reden aber nicht darüber oder nur wenig. Die Zeit die man nämlich miteinander hat, will man dann nicht noch mit unnötigen Befindlichkeiten des anderen vollstopfen.

Ich denke, ich brauche jetzt nicht erwähnen, dass wir eifrigen Bienchen sogar für Sex zu müde sind. Nicht das uns die Lust aufeinander fehlt, aber selbst für das sind wir zu erschöpft, und ich denke das ist auch legitim. Soll aber jetzt nicht heißen, dass es prickelnd ist. Im Gegenteil. Es macht mich noch unverträglicher und aggressiver, und bei diesem Punkt lächle ich jetzt mal gar nicht mehr. Noch dazu wenn es dann um das Thema mit P. geht, und er es relativiert. Also ist es für ihn nicht mehr wichtig? Bin ich vielleicht nicht mehr interessant genug oder hab ich die sexuelle Anziehungskraft verloren? Zu all dieser kühlen Stimmung kommen jetzt noch diese Fragen auf, die ich natürlich nicht stelle, wegen der oben beschriebenen Situation. Ist das jetzt ein Dauerzustand?

Wir sehen sicher beide ein, dass dies kein Dauerzustand ist, und wir wissen, dass sich (so wie immer) plötzlich und unerwartet für uns beide der „Knoten“ zwischen uns lösen wird, und wir auch im nach hinein über alles in Ruhe und auch mit der nötigen Gelassenheit reden können. Bis dahin weiß aber niemand von uns beiden wie lange es noch dauern wird, und dass macht auch müde und erschöpft. Darum verzeihe uns wenn wir nicht den geplanten Montagsbeitrag gepostet haben. Vielleicht hast DU ja für uns einen guten Ratschlag (wäre mal was anderes 😉 ). 

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Dessousfoto oder Schnitzelsemmel?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Der Titel verwirrt Dich jetzt? Können wir verstehen, aber eigentlich geht es in den heutigen Beitrag von uns um ein Thema das viele Beziehungen, Partnerschaften und auch Ehen in die Brüche gehen hat lassen. Erotisches, oder der sexuelle Verlust von Spannung und Neugierde. Jetzt werden Deine Stirnfalten sicher noch tiefer, und Dein Kopf rattert vor sich hin mit der Frage „Was hat das alles mit einer Schnitzelsemmel zu tun“? Die Frage ist berechtigt, aber Du wirst gleich wissen, warum es geht, und das sexuelle Spannung zwischen zwei Menschen gar nicht so schwer ist zu erhalten.

Eine liebe Freundin von mir erzählte mir, dass sie ihren Mann bat, doch mal frische, knusprige Schnitzelsemmel vom Laden zu holen. Weil er ein ganz Lieber ist (ist er wirklich 😉 ), machte er sich auf dem Weg. Kaum bei der Türe draußen, überkam meine Freundin eine Idee. Sie warf sich in Dessous, machte einen Schnappschuss, und schickte es per Whats App an ihren Mann. Du kannst dir vielleicht denken, dass er schneller wieder zu Hause war, als man sich vorstellen kann. (Uns hat es ja gewundert, dass die Schnitzel nicht roh, oder überhaupt das ganz Schwein im Schlepptau war, bei der Geschwindigkeit wie er wieder zu Hause war). Eines ist aber sicher, das Schnitzel war bei weiten nicht so knusprig wie sie Spannung zwischen den Beiden! 😉 (Und nachher auch kalt, aber das ist natürlich nur eine Vermutung von P. und mir)

Die häufigste Ursache von sexuellen Desinteresse, ist die nachlassende oder fehlende Spannung zwischen beiden Partnern. Man kann ein Experte sein in Sachen Sexspielzeug, ein Künstler der Sexstellungen, oder aber einen Wortschatz in Sachen Dirty Talk haben, dass jeder Pornostar erblassen würde, aber wenn die Spannung nicht erhalten wird zwischen Mann und Frau, dann nützt Dir das andere gar nichts. Warum ist das so? Weil wir mit der Zeit anfangen zu werten. Mit zunehmender Zeit der Beziehung, denken wir oft „Das gefällt ihm/ihr sicher nicht“, oder „Da mach ich mich ja lächerlich“. Stimmt nicht. Falls Du so denken solltest – Lass es!

Umgekehrt wird nämlich auch ein Schuh daraus. Hast Du dir schon mal überlegt, dass Dein Partner denkt „Das macht sie nie“, oder aber auch „Bevor ich nicht mit einer Überraschung komme, passiert gar nichts.“ Hier haben wir wieder mal das Problem, dass wir schon öfters angesprochen haben – Wir denken zuviel und reden zu wenig! Natürlich ist uns unser Partner nach einem Jahr nicht mehr so fremd oder „neu“ wie nach zwei Monaten, aber versetze Dich mal genau in diese Zeit zurück. Denke daran wie wagemutig Du warst, um ihn/oder sie zu beeindrucken. Was hast Du Dir alles einfallen lassen um ihn scharf zu machen? Deine Ideen sprühten Funken. Und heute?

Ehrlich! – Wann hast Du Dir etwas spontan ausgedacht um ihn zu „animieren“ schneller zu Hause zu sein? Wir reden hier nicht von dem lang geplanten romantischen Abendessen bei Kerzenschein. Du musst jetzt auch nicht Amok laufend in den nächsten Sexshop stürmen um das neueste Spielzeug oder Dessous einzukaufen. Ich finde diese spontane Idee mit dem Foto sehr gut. Er rechnet nicht damit, es ist eine plötzliche Spannung da, die vor zehn Minuten vielleicht noch nicht da war. Er in einer Erwartung die er vielleicht gar nicht mehr erwartet hat, und Du hast die Spannung der Reaktion von ihm. Egal wie Du es drehst oder wendest – es herrscht Spannung. Der Sex kommt dann ganz von alleine (vielleicht sogar mit Knutschflecken oder aufgeschürften Knien). 

Wenn Du dich aber nicht so ein Typ für Fotos bist, kannst Du auch mal probieren eine schlüpfrige Nachricht an Deinen Liebsten senden. Glaub mir, nichts wirkt so gut wie das Unerwartete. Wie Du siehst ist eine Schnitzelsemmel nicht nur dafür da, den Hunger zu stillen, sondern auch eine Menge sexuelle Spannung zu erzeugen. Und da sagen immer alle Schweinefleisch ist ungesund. 😉 

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Die Dunkelheit ist wieder da….

Hallo Du!

Du dachtest es ist schon vorbei? Du hast angenommen Du bist und bleibst auf der hellen Seite von Sex und Erotik? Das ist nicht richtig, denn wir haben angekündigt wir kommen wieder, und da sind wir.

5 Tipps zur Einführung in das BDSM – oder wo die Liebe hin schlägt

In der Dunklen Erotik 

Viel Vergnügen

Eure

C. und P.

 

ONS, Seitensprung, Fremdgehen, Affäre, Verhältnis – 5 Unterschiede die Dich erstaunen werden

Hat alles mit Untreue zu tun?

Nein, hat alles mit falsch verstandener Treue zu tun. Was bedeutet Treue eigentlich wirklich bzw. wie wird es definiert. Treue bedeutet „fest sein“, „sicher sein“, „hoffen, glauben, wagen“. Und Vertrauen! – wir haben es nicht vergessen. Was geschieht wenn der Partner eines der oben genannten Dinge tut? Er missbraucht unser Vertrauen? Ja, wenn er uns davon nicht erzählt schon. Aber sonst? Was ändert es? Oder wärst Du dadurch vielleicht in der Situation Deine eigene Beziehung zu hinterfragen, und auch auf Deine Fehler zu schauen?

P. und ich reden immer wieder über dieses Thema, und haben viel recherchiert. Du wirst staunen, Männer verzeihen einen ONS oder sonstiges (vor allem wenn SIE sich „nur“ einen Callboy geleistet hat) viel eher als wir Frauen Warum? – weil sie so viel Selbstbewusstsein besitzen, um sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen, und nicht so schnell eine äußerliche Bedrohung wittert. Für die Männer wird es erst dann heikel, wenn die Bedrohung besteht, dass seine Liebste ihn wegen eines Anderen verlässt. Frauen sind da leider nicht so einfach gestrickt (ja, wir sind wirklich manchmal ein wenig verbohrt). Es gibt meistens Szenen, Tränen, gekränkte Eitelkeit, und eben das Gefühl „Ich kann diesem Mann nie wieder vertrauen“.

Und leider in den wenigsten Fällen wird von uns Frauen die entscheidende Frage gestellt „Warum?“. Wir meinen damit nicht die Frage „Warum tust Du mir das an?“, sondern die Frage „Warum hast Du es getan?“. Wenn wir Frauen unseren Liebsten die Möglichkeit geben es uns zu erklären, ohne dass sie die Angst haben müssen bei jedem zweiten Wort angebrüllt zu werden, erfährst Du nicht nur die Motivation des Anderen, sondern vielleicht auch wo es bei Euch beiden eben nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Wir wollen aber mal versuchen Dir unsere Sichtweise und Unterschiede der sogenannten „Untreue“ zu zeigen:

One- Night – Stand: Passiert meistens ungeplant, aus einer spontanen Laune heraus (weil es gerade so lustig ist, und man vielleicht etwas beschwipst ist). In der Realität ist der One-Night-Stand oft nicht mal eine „One Night Hour“. Man geht „geknickt“ nach Hause und hat schon die Frage an sich selbst im Kopf „Was habe ich mir dabei gedacht?“ und „Wie war der Name von Ihr/Ihm noch mal?“

Fremd gehen/Seitensprung: Bei diesen zwei Begriffen haben wir fast immer die gleichwertige Erklärung gefunden. Hier handelt sich meistens um ein sogenanntes „Strohfeuer“. Mann/Frau findet plötzlich Gefallen an jemanden, den man schon besser kennt und auch eine gewisse Vertrautheit besteht. Das kann ein Kollege/in sein, oder ein Bekannte/r. Plötzlich knistert die Luft, man fühlt sich lebendig, und hat den Eindruck das Leben und den Sex neu zu erfinden. Dauert oft nur ein paar Wochen in unregelmäßigen Intervallen, und schläft dann wieder ein. Zurück bleibt ein unangenehmes Gefühl, und oft ein großes Schamgefühl allen Beteiligten gegenüber.

Affäre: Von der Definition her ist es dem Seitensprung gleich zu setzen, aber mit dem Unterschied, dass sich hier ein Gefühl von „Liebe“ bilden kann. Wir setzen den Begriff Liebe absichtlich in Anführungszeichen, denn bei einer Affäre ist man in einer Art Rausch. Meistens sexueller Natur. Der/Die Andere machen Dinge mit uns im Bett die wir nicht für möglich gehalten hätten zu erleben. Wir wollen dieses „Feeling“ nicht verlieren, weil es sich einfach so verdammt geil anfühlt, und das wird dann oft mit Liebe verwechselt. Bei einer Affäre gaben die meisten in einer Studie Befragten an, dass sie wissen, dass es nicht richtig ist den Partner zu „betrügen“, aber sie „nicht anders konnten“. Jeder Rausch hat nur mal irgendwann sein Ende, und das ist dann auch das Ende der Affäre.

Verhältnis: Bei dieser Form der „Untreue“ wird es kompliziert. Bei einem Verhältnis kommen ECHTE Gefühle ins Spiel. Man verliebt sich! Der Rausch der Affäre lässt nach, aber trotzdem will und kann man sich nicht vorstellen es zu beenden. Spätestens JETZT ist es an der Zeit mit dem Beziehungspartner/in zu reden. Hier geht es nicht mehr um eine Laune oder eine Möglichkeit die sich einfach mal so bietet. Dabei geht es um drei Menschen die darauf zusteuern unglücklich zu werden.

REDEN! REDEN! REDEN!— das ist das größte Sicherheitsnetz gegen „Untreue“. Leider mussten wir feststellen, dass das Reden zu aller erst verloren geht in einer Beziehung. Alles wird zur Routine, auch der Sex. Auch wenn Du jetzt vielleicht „aufschreien“ wirst, aber wenn es im Bett nur mehr Routine ist, dann ist deine Partnerschaft auch nur mehr Routine. Das höchste Glücksgefühl haben die Menschen, wenn sie Sex haben (das war immer so, und das wird sich auch nicht ändern, weil beim Menschen Essen und Sex die höchste Glückshormon Ausschüttung bewirkt). Leider ist der Mensch auch darauf programmiert, wenn dieses Glücksgefühl lange (oder auch sehr lange), nicht mehr in ihm ausgelöst wurde, dass er es unbewusst „sucht“. Jeder braucht dieses Feeling – abzuheben, wegzufliegen, nicht mehr „Ich selbst zu sein“.

P. und ich haben von Anfang an geredet, geredet und geredet. Gerade wir können ganz genau beschreiben wie sich ein Seitensprung, Affäre und dann ein Verhältnis anfühlt, denn das ist unsere Geschichte. Wir redeten am Anfang vor allem über die unangenehmen Dinge. Die Themen waren eben auch Eifersucht, Untreue, usw. Aber vor allem was wir wollen und was wir nicht wollen. Trotzdem war es schwierig, und wir hatten auch Probleme, aber Missgunst, Untreue und Eifersucht waren nicht dabei. Unser Gefühl von Treue ist, wenn man (auch wenn man nicht ständig zusammenlebt) der Routine keinen Raum gibt und sich ALLES erzählt. Wir meinen WIRKLICH ALLES! Wir führen keine offene Beziehung, wie viele annehmen. Wir sind uns treu, denn wir „sind fest und sicher“ und wir „hoffen, glauben und vor allem wagen“ – GEMEINSAM.

Wenn Dir „Untreue“ in deiner Beziehung passiert – egal ob Dir oder Deinem Partner (und ES KANN JEDEM passieren), dann bedeutet das nicht, dass Deine Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, sondern nur überarbeitet gehört. Und das Wort Treue hat nichts damit zu tun das Dich jemand mehr oder weniger liebt, sondern das man ehrlich genug zu sich selbst ist, und gemeinsam darüber spricht was Treue für den jeweils anderen bedeutet.
Genieße Deine Zeit mit Deinem Liebsten, und auch wenn Ihr schon Jahre zusammen seid, dann frag ihn doch einfach mal entspannt „Schon mal Lust auf Sex mit einer anderen gehabt?“ Alleine diese Frage – vielleicht begleitet von einem Glas Rotwein auf der Couch – beschert Euch sicher einen Abend von Gedankenaustausch und vielleicht MEHR. 😉

Apropos „Mehr“ –

Blowjob? Wirklich ein JOB oder Vergnügen, und 5 Tipps wie es für Dich zu einem wird!

Bis dahin alles Liebe
C. und P