Gesprengte Ketten Teil 5

Das war Alexander noch nie passiert. Als er von hinten an Sophie herantrat und sie berührte, sah sie ihn über die Schulter so verschreckt an, dass sie Hals über Kopf einfach davon lief. Er hätte sie gerne noch intensiver berührt und sie gespürt als vorher an der Bar im oberen Teil der „Black Bar“. Als er ihr seine Finger über ihre Oberschenkel gleiten ließ und sie sich von ihm führen ließ. Er genoss dieses Gefühl wenn eine Frau so willig war und er ihre Nässe spürt. Sophie war ihm gleich aufgefallen, als sie da an der Bar stand. Diese roten wuscheligen Haare, und ihre Art an der man merkte, dass sie nicht auf Beutefang nach einem gut situierten Mann aus war. Sie war rebellisch, aufmümpfig, selbstbewusst und trotzdem hatte sie etwas weiches an sich, dass seine Aufmerksamkeit erregte. Er hatte sie hier noch nie gesehen. Er war dafür bekannt, dass er die meisten seiner Gäste mit Namen kannte und regelmäßig jeden Abend seine Runde durch den Club macht. Rainer – sein bester Freund und auch sein Finanzmanager – begleitete ihn immer wie ein Schatten, denn falls Alexander mal ein Gesicht oder aber auch einen Namen vergessen hat, half ihn Rainer immer wieder aus der Klemme.

Als er Rainer kennen lernte war er Türsteher in einem anderen Club. Dieser war für Schlägereien bekannt, und Rainer mit seiner fast Hünenhaften Figur, und seinen oftmals finsteren Gesichtsausdruck und den stechend blauen Augen war genau richtig als Türsteher wo die Gäste regelmäßig Ärger machten. Alexander war damals nur durch Zufall in diesen Club geraten. Er war betrunken und frustriert, weil er sich wieder mal mit seiner Frau Viktoria gestritten hatte. Also torkelte er in den Club und Rainer wollte ihn davon abhalten. Es kam zu einem heftigen Wortgefecht und es wurden Faustschläge ausgetauscht, wobei Alexander keine gute Figur abgab. Rainer half ihm trotzdem auf die Beine, und gab ihm ein Tuch zum abwischen des Blutes, dass ihm aus der Nase lief.

„Ich denke nicht das du der Typ bist der sich jeden Tag voll laufen lässt, um dann Streit anzufangen. Also wenn du wieder nüchtern bist, kannst du gerne wieder kommen“. Rainers Worte hatten irgendwie etwas in Alexander etwas ausgelöst. Er war wirklich nicht die Art von Mann der sich jeden Tag den Alkohol hingab. Er war eher der Genießer, der einen guten Whiskey zu schätzen wusste, und ihn genoss. In letzter Zeit allerdings hatte er seinen ersten Drink bereits um 10 Uhr morgens, um den Anblick seiner Frau Viktoria zu ertragen. Rainer hat mit seinen sicher oft gesagten Worten etwas bewirkt. Ab diesen Abend hat sich Alexander geschworen, dass er sein eigenes Leben führen will. Er kann sich von Viktoria vielleicht nicht scheiden lassen, aber er kann sich selbst aus einem gemeinsamen Leben ausklammern.

Rainer und er wurden irgendwann Freunde. Alexander kam einige Tage nach dem Vorfall zu dem Club zurück und entschuldigte sich für sein Benehmen. Da fiel ihm auch das erste Mal auf, dass Rainer ein fast fotografisches Gedächtnis hatte, denn er konnte ihm ganz genau sagen was er an diesem Tag an Kleidung trug. Rainer wurde aber nicht nur sein Freund, er wurde auch sein Finanzmanager. Er hatte eine Wirtschaftsschule besucht und abgeschlossen. Alles mit Zahlen war für Rainer eine Spielerei. Warum er in diesen Club gearbeitet hat, oder was vor dieser Zeit sein Leben bestimmt hat, oder woher er kommt weiß niemand. Alexander hat ihn mal danach gefragt, aber er hat nur die Augenbrauen zusammen gezogen, irgend etwas in seinen Bart gemurmelt, und ab diesen Zeitpunkt meidet Alexander dieses Thema.

Als er gestern die Runde durch das Lokal machte fragte er Rainer wer die „Rothaarige“ an der Bar war. Rainer kannte sie ebenso wenig, und da hakte Alexander bei Patrick dem Barmann nach. Siehe da er wusste ihren Namen – Sophie, und dass sie auf ein Blind Date wartet.

Alexander konnte nicht mehr sagen was ihn getrieben hat sie anzusprechen. Von der Optik her war sie nicht mal sein Typ. Irgend etwas hatte sie an sich dass ihn reizte.

Vielleicht wollte er auch nur wissen ob sie wirklich so taff war wie sie es versuchte auszustrahlen.

Dieser kleiner Rotschopf tat nicht nur so taff – sie war es auch, aber er bemerkte auch die Bereitwilligkeit sich auf ein Spiel einzulassen. Als er  seine Finger über ihre Oberschenkel gleiten ließ und dann bemerkte wie sie sich seinen Berührungen hingab als er seine Finger in ihrer nassen Spalte gleiten ließ, da passierte auch etwas mit ihm. Er hatte lange Zeit nichts mehr empfunden außer Lust oder Geilheit, aber das hier war mehr.

Er spürte eine Wärme die ihn einlullte, die Sophie über ihn breitete wie einen Mantel. Er sah sie mal an, als er sie in der dröhnenden Musik des Clubs, und den vielen Menschen um sie herum, mit den Finger befriedigte. Dieser Gesichtsausdruck war echt, unverfälscht. Die pure Lust und gleichzeitig ein fallen lassen, dass man nur bei jemanden macht den man lange kennt und vertraut.

In diesen Moment wollte er das Spiel weiter treiben. Als Sophie plötzlich aus der Bar lief und er nicht wusste ob sie wiederkommt hinterließ er bei Patrick die Karte für den unteren Bereich in der „Black bar“, und falls Sophie fragen sollte, sollte Patrick ihr sie geben.

Er wollte wissen ob sie wirklich weiterhin so kampflustig und doch so neugierig war wie er sie einschätzte.

Als er dann einige Zeit später in den unteren Bereich der „Black Bar“ ging , sah er sie dort stehen, wie sie wie ein kleiner giftiger Zwerg vor Sarah – seiner Concierge im „Under“ – stand und sie gerade fragte ob sie „von der Mode Polizei“ war. Sarah hatte ihr – wie jeden anderen Gast auch der ins „Under“ kam – etwas bequemere Kleidung angeboten. Im Under gab es die Möglichkeit kurzfristig seine sexuelle Träume auszuleben, ohne das jemand strafend den moralische Zeigefinger erhob.

Die Black Bar ist Alexanders ganzer Stolz und auch sein Zuhause. Er hatte oberhalb des Lokals die Wohnung. Eigentlich war sie zu Anfang gedacht als Lager, aber er wusste das die Ehe mit Viktoria böse enden wird, wenn er noch länger unter ihrem Dach wohnt. Das Haus indem sie als Ehepaar wohnten, ist aus Viktoria Vermögen gekauft worden. Genauso wie alles von Viktoria gekauft wurde. Auch Alexander. Die Black Bar war schon vor der Ehe in seinem Besitz, allerdings hatte nach einem Brand die Versicherung nicht den kompletten Schaden bezahlt. Viktoria – als seine Ehefrau griff ihn unter die Arme und hatte ihn jetzt an seinen Eiern, denn falls er sich scheiden lassen will, müsste er eine enorme Summe an Viktoria zurück zahlen, oder er verlor die Black Bar.

Er hat sich vorgenommen sich die nächsten Jahre einfach durchzubeissen bis er jeden Cent an Viktoria zurück gezahlt hat, um dann endlich wieder frei zu sein.

Bis dahin musste er sich arrangieren. Viktoria wusste sicher, dass er hin und wieder andere Frauen mit in seine Wohnung nahm, aber sie war so von sich eingenommen dass sie in keiner anderen Frau eine ernsthafte Gefahr sah. Das war ihr das Wichtigste – sie musste die Nummer eins in Alexanders Leben bleiben. Aus Liebe sicher nicht, sondern einfach weil sie „optisch so gut zueinander passen“ und sie auch als das ideale, erfolgreiche Paar galten. Dieses Bild nach außen war Viktoria wahnsinnig wichtig. Alexander fand es nur zum kotzen. Ihm waren solche Dinge völlig egal. Allerdings hatte er dadurch etwas gelernt. Frauen sind berechnend, und wollen auf jeden Fall einen Vorteil aus einer Beziehung mit einem Mann ziehen. Davon war Alexander überzeugt. Gefiel ihm eine Frau, und sie ihn, nahm er sie mit, vögelte sie ordentlich durch, und ließ anschließend keinen Zweifel daran, dass es kein weiteres Treffen geben wird. Falls doch eine mal ziemlich hartnäckig sein sollte, könnte er noch immer seine Ehefrau als Vorwand nennen warum ein weiteres Zusammensein nicht möglich ist.

Sarah aus dem Under hat ihm das Telefon, dass sie am Boden gefunden hatte, ins Büro gebracht. Irgendwie hatte er das Gefühl dass es IHR gehört. Er hat nicht damit gerechnet dass der Bildschirm ohne Pin Code zu öffnen sei, aber so war es. Das Hintergrundbild zeigte eine Eule.

„Seltsamer Hintergrund“ murmelte Alexander. Er musste lächeln, denn genau dieses Tier erinnerte ihn an Sophie.

Es war Samstag Abend und diese Zeit verbrachte er immer in seinen Büro um die Bestellungen zu machen. Rainer saß am Schreibtisch gegenüber und machte die Abrechnung der Woche.

„Sag mal wieso starrst du das Smartphone so an?“ fragte Rainer.

„Hat ein Gast vergessen. Sarah hat es mir mit einer Notiz auf den Tisch gelegt.“

„Und du wartest jetzt darauf,  dass es mit dir spricht und dir sagt wem es gehört, oder was?“ Rainer verzog den Mund zu einem kleinen spöttischen Lächeln hinter seinem gut gepflegten langen Bart.

„Rede keinen Unsinn.“  Alexander sagte das in einem schärferen Ton als er es beabsichtigt hatte.

Rainer nahm das ohne weiteren Kommentar zur Kenntnis und vertiefte sich wieder in seine Zahlen.

Alexander driftete mit seinen Gedanken immer wieder ab, und hielt dann das Telefon zwischen seinen Finger. Was sollte er tun? Er wusste, dass das IHR Telefon ist. Er wusste es einfach. Er könnte zumindest nachsehen wem sie als letztes angerufen hat. Falls er sich irrte, und es doch jemanden anderen gehörte, dann würde er einfach sagen, dass das Telefon gefunden wurde, und wo es sich der Besitzer abholen könne.

Und wenn es IHR gehört? WAS will er dann sagen? Das er sie scharf findet, sie ihn nicht mehr aus dem Kopf geht, er ihren Geruch nicht vergessen kann, oder wie sie sich an ihn festgehalten hat als er ihr ihren Orgasmus beschert hat??

Er öffnete das Anruf Register. Die letzte Nummer die angerufen wurde, war an eine Marlene, um 0.54 Uhr. Er dachte nach. Das war unmittelbar nach dem Intermezzo an der Bar, als sie plötzlich weg lief.

„Wahrscheinlich eine Freundin?“ dachte er…

Er drückte auf den grünen Button. Es meldete sich nach dem vierten Läuten zaghaft eine Frauenstimme.

„Hallo“.

„Guten Abend, mein Name ist Alexander Black“ …..

Fortsetzung folgt…….

Gesprengte Ketten 2

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie hat Dir der erste Teil der „Gesprengten Ketten“ gefallen? Wir wollen Dich auch gar nicht lange warten lassen. Hier kommt der Zweite Teil dieser erotischen Geschichte:

 

GESPRENGTE KETTEN TEIL 2

 

Sie stand wie angewurzelt am Ausgang der Black Bar. Was sollte sie jetzt tun? Woher wusste Alexander ihren Namen? Sie hatte ihn ihm nicht gesagt, dass wusste sie genau. Eigentlich konnte es ihr ja egal sein, aber sie wusste ganz genau, dass sie das nicht zu Ruhe kommen lassen wird. Sollte sie jetzt zurückgehen und ihn einfach fragen? – Nein, das würde sie nicht tun, da müsste sie ihn nochmal ansehen, und bei diesen Gedanken machte sich das Gefühl des Unwohlsein breit.

Sie griff in ihre Tasche, und suchte nach ihrem Handy. Warum fand man in kleinen Taschen – die sie hasste – genauso wenig wie in einer ihrer großen Beutel Taschen die sie bevorzugte. Als sie das Telefon endlich in der Hand hielt, drückte sie die Kurzwahltaste ihrer Freundin Marlene. Es war bereits nach elf Uhr abends, und sie wusste, dass Marlene noch wach war. Sie ging nie vor ein Uhr morgens ins Bett, denn sie hatte einen Job als Pharmareferentin, der es ihr erlaubte sich ihre Arbeitszeit frei einzuteilen. Marlene bevorzugte es erst gegen zehn Uhr vormittags mit der Arbeit zu beginnen, und dafür bis spät in die Nacht zu arbeiten. Man muss wissen, dass Marlene den Kontakt mit den Ärzten, mit der sie ihre Gespräche führte, auch nach der Dienstzeit gerne mal ihre Diskussion über die neueste Kopfschmerztablette weiterführt, allerdings dann in der horizontalen Ebene.

Es klingelte zweimal bevor Marlene abnahm. „Süße sag mir nicht, dass Du es vergeigt hast, und den Mann mit Deiner Art in die Flucht geschlagen hast?“ Sophie benötigte einen Moment um ihre Sprache wieder zu finden, und schrie fast in das Telefon „Hast Du dem Typen meinen Namen gesagt? Hast Du ihm ein Foto von mir geschickt? Was hast Du Dir dabei gedacht überhaupt für mich ein so beschissenes Date zu vereinbaren?“ Sophie holte tief Luft, und atmete vor lauter Aufregung schwer. Marlene war still am anderen Ende der Leitung. Sophie wartete ab, und fuhr dann fort, war aber dabei schon etwas ruhiger „Marlene, bist Du noch da?“

Marlene antwortete leise, aber sehr angespannt „Ist etwas passiert? Und nein, ich habe ihm weder ein Foto von Dir geschickt, noch Deinen Namen erwähnt. Ich habe ihm nur geschrieben, dass Du an der Bar sitzt mit einem Cosmo und einem Schirmchen dass euer Erkennungszeichen ist, und er Dich dann ansprechen wird. Sophie, was ist passiert?“

Sophie erzählte Marlene die ganze Geschichte die sich vor nicht mal einer Stunde abgespielt hatte, und die – das musste Sophie sich eingestehen – das Geilste war das sie in letzter Zeit erlebt hatte. Jetzt war Marlene diejenige die schwer zu atmen begann und mit jeden Wort, dass Sophie ihr erzählte, wurde sie aufgeregter. „Sophie, Du bist ein Glückspilz. Der Typ dürfte umwerfend aussehen, hat Klasse, weiß wie er es Dir besorgen soll, und nur weil er Deinen Namen kennt schiebst Du hier Panik? Manchmal verstehe ich Dich wirklich nicht. Lass mal die Kontrolle in Deiner kleinen Clutch stecken, und genieße es einfach, denn offensichtlich ist der Mann geil auf Dich.“

Sophie konnte nicht glauben, was sie da von ihrer besten Freundin hörte. Sie konnte sich doch nicht einfach jeden X-beliebigen Typen hingeben oder von ihm vögeln lassen? Und die Kontrolle aufgeben – Niemals! Da Sophie wusste, dass es keinen Sinn hätte jetzt mit Marlene zu diskutieren, versuchte sie ihre Stimme so entspannt wie möglich klingen zu lassen und sagte “ Ja Marlene, vielleicht hast Du Recht. Ich sollte wirklich mal die Kontrolle abgeben. Ich werde einfach zurück gehen, und den restlichen Abend genießen.“ Marlene atmete hörbar auf. „Na endlich Süße, endlich geht  Dir der Knopf auf. Also geh jetzt zurück, und erzähl mir morgen wie der restliche Abend gelaufen ist. Und Sophie? – nicht nachdenken, einfach nur fallen lassen, versprich mir das!“

Sophie wusste, dass es Marlene nur gut mit ihr meinte, und sie lächelte als sie antwortete “ Ja mach ich Marlene, und entschuldige, dass ich Dich vorher so angeschnauzt habe. Hab Dich lieb“. Marlene gab ihr zu verstehen, dass sie ihr das nicht übel nahm, und Sophie sah vor ihrem geistigen Auge wie Marlene ihr zuzwinkerte. Sie verabschiedeten sich voneinander, und als Sophie ihr Handy in ihre Tasche gepackt hatte, und sie wieder zum Eingang des Lokals blickte, straffte sie ihre Schultern und ging zurück. Sie würde diesem Alexander jetzt mal ordentlich die Meinung geigen, und ihn mal in seine Schranken verweisen.

Als sie auf den Platz an der Bar zusteuerte, war Alexander nirgends zu entdecken. Eigenartigerweise spürte sie so etwas wie Bedauern in ihrem Bauch. Sie konnte aber nicht sagen, ob es die Enttäuschung war, dass er nicht mehr da war, oder das sie ihm nicht mehr das sagen konnte was sie sich vorgenommen hatte. Plötzlich wurde sie vom Barmann angesprochen. Sie drehte sich zu ihm, und sah ihn erstaunt an. Er fragte “ Suchen sie vielleicht den Herrn mit dem sie vorher hier gestanden sind? Ich soll Ihnen sagen, dass er in den unteren Bereich der Black Bar gegangen ist.“ Der Barmann schob ihr eine Plastikkarte über den Tresen und ein Glas Whiskey. Sophie starrte die Karte und den Whiskey an und verstand jetzt gar nichts mehr. Der Barmann bemerkte ihren erstaunten Blick, und lächelte. „Gehen sie ruhig in den unteren Bereich. Mit der Karte lässt sich die Türe öffnen, und Alexander meinte, sie könnten den Drink vorher vertragen.“

„Woher kennen sie Alexander?“ fragte Sophie. Sie hatte das Gefühl dieser Barmann – auf seinen Namensschild stand Patrick – der sie mit freundlichen Augen ansah, und der sicher den Job nicht erst seit gestern machte, war eine Informationsquelle.  Patrick kannte diesen Alexander offensichtlich, und sie sah ihre Chance auch mehr über ihn zu erfahren. Patrick antwortete „Jeder hier kennt Alexander“. Dann drehte er sich wieder zu den anderen Gästen, und ging weiter seiner Arbeit nach. Na, das war ja eine erschöpfende Auskunft. „Jeder kennt Alexander?“ Warum kannte ihn „jeder“? Sophie hatte jetzt noch mehr Fragen im Kopf als vorher.

Sie nahm die Plastikkarte in die eine Hand und den Whiskey in die andere. Sie setzte das Glas an, und wollte es schon in einem Zug austrinken, aber plötzlich kamen ihr wieder die Worte in den Sinn die „Er“ vorher gesagt hat. „Sie sollten ihn mehr genießen, und nicht so hinunter stürzen.“ Sophie setzte das Glas an, schloss dabei die Augen und lies das goldene Getränk langsam ihre Kehle hinunter laufen. Alexander hatte Recht. Er schmeckte besser wenn man ihn mit Genuss trinkt. Sie stellte das Glas an die Bar, klemmte sich ihre Tasche unter den Arm, und ließ die Plastikkarte zwischen ihren Fingern hin und her gleiten. Was war im unteren Bereich der Bar, dass man eine Karte benötigte? Sie beschloss, dass heraus zu finden, um diesen Menschen endlich das sagen zu können was ihr auf der Seele lag, und um zu erfahren woher er ihren Namen wusste.

Sophie ging an das Ende der Bar, und sah ein kleines Schild an der Wand auf dem stand „Der untere Bereich der Black Bar ist nur mit Schlüsselkarte erreichbar“. Wieder sah Sophie die Karte an. Sie war schwarz, und es waren nur die Buchstaben BB in Gold eingraviert. Was sollte sie tun? Sie überlegte kurz, und kam zu dem Entschluss, dass sie nicht zu feig war, um die Treppe – die vor ihr lag – runter zu gehen, egal was sich da unten befand. Trotz dieses eigenen Zuspruchs bemerkte sie, dass ihr Herz klopfte. Sie war aufgeregt. Was war da unten?

Sie stieg langsam die geschwungene Eisentreppe hinunter, und sie bemühte sich langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen. Die hohen Absätze machten es ihr auch unmöglich schneller zu werden, ohne sich dabei den Hals zu brechen. Sie sah die schwarze Türe erst als sie kurz davor stand. „Himmel,  ist hier alles schwarz angemalt? Welcher Idiot hat sich dieses Lokal Konzept bloß ausgedacht?“ dachte Sophie. Sie nahm die Karte, und zog sie durch einen Scanner, der schwach grün leuchtete. Die Türe öffnete sich, und sie sah – Nichts. Nur Dunkelheit. „Super“  dachte Sophie, ein schwarzer Raum. Na sehr beeindruckend. Wahrscheinlich ist es das Lager, und es stapeln sich hier die Flaschen und die Bierfässer die bei Bedarf an die Bar geholt werden.

Sie wollte sich schon wieder umdrehen und wieder zurück in den oberen Bereich gehen, als sie etwas hörte. Es war ein leises Stöhnen das an ihr Ohr drang. „Hallo?“ fragte Sophie in die Dunkelheit hinein. Sie lauschte angestrengt ob eine Antwort kommt. Nichts. Nur wieder dieses Stöhnen. Sophie machte einen Schritt in die Finsternis hinein, und plötzlich gingen am Boden kleine Lichter an, so wie ein Lichtweg. Sie ging diesen Weg langsam entlang, und je mehr sie vorwärts ging, desto lauter wurde das Stöhnen. Ihr Herz klopfte so laut, dass sie den Eindruck hatte,  jeder der ihr jetzt zu nah kam, konnte es hören.

Sie sah einen helleren Lichtkegel vor ihr. Sie ging auf dieses Licht zu, und plötzlich stand eine Frau vor ihr. Sophie erschrak und zuckte zusammen. „Himmel , müssen sie mich so erschrecken? Wer sind Sie?“ Die Frau vor ihr trug eine schwarze enge Lederhose, und einen eng anliegenden Oberteil der wie eine Korsage geschnitten war, und ihre Brüste betonten.Sie hatte einen freundlichen Gesichtsausdruck und lächelte Sophie an. Die schlanke und groß gewachsene Frau trug einen schwarzen dünnen Mantel der aber offen war und der aussah als wäre er aus Seide. Ihre Haare waren lang und Sophie konnte nicht sagen welche Farbe sie hatten, aber in dem schwachen Licht erschienen sie hellblond. „Guten Abend in der Black Bar Under. Alexander hat Dich schon angekündigt. Mein Name ist Sarah, und ich bin Dein Empfangskomitee, um Dir alles zu erklären was Du wissen musst, um Dich hier wohl zu fühlen. Ich gebe Dir jetzt Deine passende Kleidung, und Du kannst Dich im hinteren Teil umkleiden.“ Sophie sah die Frau, die sich Sarah nannte, mit riesen großen Augen an, und bemerkte wie die Wut in Ihr hoch stieg.

„Sag mal ist Dir nicht ganz wohl? Was passt Dir an meiner Kleidung nicht, dass Du meinst, ich müsste mich umkleiden? Was ist das überhaupt für ein Wort  – umkleiden? Das sagt kein Mensch. Und ich werde einen Scheiß tun, und mich in ein anderes Outfit zu werfen. Bist Du vom Vogue Secret Service ausgesendet, und ihr veranstaltet heute hier eine Razzia? Außerdem bin ich nur hier um Alexander zu sehen, um ihm zu sagen, was er für ein Arschloch ist.“

„Ich sehe ich komme im Richtigen Augenblick. Also Sophie, was willst Du mir denn alles sagen?“ Sophie’s Kopf fuhr blitzschnell herum, und da stand er …..Alexander.

Fortsetzung folgt………..

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Gesprengte Ketten 1

Es geht weiter….

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie angekündigt gibt es in den nächsten 14 Tagen alle drei Teile der „Gesprengten Ketten“ hier zu lesen. Wir haben Sie deshalb wieder zum leben erweckt, weil wir immer wieder gefragt wurden warum wir die Geschichte nicht weiter gesponnen haben. Wir denken sehr intensiv darüber nach, und haben uns durch Anregungen und eigenen Ideen immer wieder Notizen zu unseren „Helden“ in dieser Geschichte gemacht.

Hier erstmal wie alles begann…..

GESPRENGTE KETTEN Teil 1

 

Na ganz toll! Jetzt saß Sophie in diesem Lokal um auf einen Mann zu warten den sie nicht mal kannte. Warum sie sich immer wieder von ihrer Freundin Marlene dazu überreden lässt, zu irgendwelchen Blind Dates zu gehen, die meistens damit endeten, dass der angepriesene Traummann sich als kleiner, untersetzter und mit übersteigerten Egoismus ausgestatteter notgeiler „Barheld“ ist. Von gefühlten hundert Dates war vielleicht ein Kandidat halbwegs annehmbar, und der war dann meistens noch in seine Ex Frau verliebt, und versucht sich nur zu beweisen, dass er „es“ noch kann.

Also ging Sophie immer wieder alleine nach Hause. Das war ihr auch Recht. Ihr stand – seit ihrer letzten Beziehung die vor drei Jahren endete – nicht der Sinn danach Männer Bekanntschaften zu schließen. Marlene war der festen Überzeugung, dass ihr irgendwann die Vagina zuwachsen würde wenn sie nicht bald einen gut gebauten und ausdauernden Fick Partner finden würde. Sophie lächelte in solchen Momenten immer in sich hinein, und stellte sich bildlich vor wie es wohl aussieht wenn eine Vagina zuwächst.

Sophie stand eher der Sinn danach, es sich in Schlabber Klamotten auf ihrer Couch, einen großen Glas Rotwein und einer ihrer Bücher – die sie als Lektorin zu bearbeiten hatte – zurück zu ziehen. So saß sie aber jetzt in einem schwarzen engen Kleid, viel zu hohen High Heels und halterlose Strümpfen – die für ihr Verständnis nur unbequem und Geldverschwendung waren – hier wie auf dem Präsentierteller. In einem Lokal das „Black Bar“ heißt, und angeblich der angesagteste Club in der Stadt war, und noch dazu mehr als die Hälfte der Leute hier in Schwarz gekleidet waren.

Sophie war ein bodenständiger Typ Frau, die sich nichts gefallen lässt, und zeitweise eine Wort Führung hatte wie ein Bierkutscher. Sie empfand es als völlig vergeudete Zeit sich stundenlang aufzubrezeln, sich über eine Stunde vor einem Club die Füße in den Bauch zu stehen, um dann eingequetscht zwischen schwitzenden Menschen zu stehen, oder das Höchste der Gefühle einen Platz an der Bar zu ergattern, und an einem lauwarmen Drink zu nuckeln. Außerdem benötigte sie jedesmal Stunden um ihre roten Haarmähne zu bändigen, und dieses „Tussi“ Outfit hat ihr mal wieder ihre beste Freundin Marlene eingeredet, für die das Tages Highlight ist, wenn sie nach Stunden des Shoppens ein Kleid das normalerweise €450,- um €420,- zu ergattern. Sie sprang dann meistens peinlich in die Luft, stieß einen spitzen Schrei aus, und man könnte in diesen Augenblicken meinen, sie hätte ein Heilmittel gegen Krebs entdeckt.

Obwohl Marlene und sie auch äußerlich nichts gemeinsam hatten, waren sie seit Jahren befreundet, und hatten keine Geheimnisse voreinander. Marlene war das genaue Gegenteil von ihr. Sie war groß, schlank, blond, besaß eine Oberweite die ihr ein Arzt – mit dem sie mal eine kurze Affäre hatte – gratis operiert hatte, und Lippen die jeden Mann eine Beule in der Hose verpasste. Sie liebte es sich heraus zu putzen, Männer mit ihren blauen Augen zu fixieren um sie dann reihenweise flach zu legen. Meistens sind es noch dazu Männer die genügend Geld hatten, um sich eine Affäre nach Marlenes Vorstellungen leisten zu können. Leider hielten diese Affären nur so lange, wie diese Männer ihre volle Aufmerksamkeit auf Marlene lenkten, denn sie brauchte dieses Gefühl angehimmelt zu werden, wie andere die Luft zum atmen. Hatte einer ihrer Männerbekanntschaften die Frechheit sich zum Beispiel etwas mehr um seinen Beruf zu kümmern, fühlte sich die sensible Marlene gleich vernachlässigt.

Sophie liebte sie trotzdem, denn sie war trotz aller ihrer neurotischen Eigenheiten ein Mensch auf den man sich verlassen konnte. Und weil sie Sophie so sehr liebte, hat sie sich wieder mal dazu breit schlagen lassen hier in dieser „Black Bar“ zu sitzen und auf den angeblichen Traummann zu warten. Sophie rechnete sich bereits aus, wie lange dieses „Drama“ wohl dieses mal dauern würde. Wenn sie Glück hatte war sie um 23 Uhr zu Hause, denn da wurde „Stirb Langsam“ mit Bruce Willis im Fernsehen gespielt. Sie liebte Bruce Willis. Marlene rügte sie jedesmal, denn Bruce Willis war der Einzige Typ von Mann bei dem Sophie schwach wurde. Marlene machte sich dann immer über sie lustig, denn sie ist der festen Meinung, dass Sophie viel zu engstirnig in ihrer Männer Vorstellung ist, und sie doch ihren Horizont erweitern müsste, denn immerhin wird Bruce Willis nicht an ihre Türe klopfen.

Sophie sah sich in dieser „Black Bar“ um. Wie immer war nicht ein Mann unter den Menschen die ihre Aufmerksamkeit erregt hätte. Sie sah sich meistens nur aus Langeweile um, denn wirkliches Interesse hatte sie so wie so nicht. Marlene hielt sich wie immer sehr bedeckt in ihrer Beschreibung des Blind Date Kandidaten. Sie gab nur so viel preis, dass er sie umhauen wird, und er genau derjenige ist, der Sophie’s Ketten – die sie sich – nach der Meinung der Freundin – selbst umgelegt hat – lösen wird. Sophie wusste bei dieser melodramatischen Aussage bereits, dass dieser „Kettenlöser“ wahrscheinlich nicht mal ein Fahrradschloss knacken könnte ohne sich dabei einen Nerv einzuklemmen.

Als Erkennungszeichen war vereinbart, dass Sophie sich einen – aus der Mode gekommenen – „Cosmopoliton“ mit einem Schirmchen drinnen bestellt. Sophie hasste dieses Gesöff. Sie trank lieber einen Whiskey der stark und scharf roch. Sie mochte diesen herben Geruch und das brennende Gefühl wenn das Getränk ihre Kehle runter lief. Sie entschied sich für einen Kompromiss. Sie bestellte sich einen Cosmo, und einen Whiskey. Der Cosmo stand vor ihr – war ja das Erkennungszeichen – und den Whiskey trank sie. Der Barmann hatte ihr aus versehen Eis in den Whiskey getan, denn sie mochte ihr Getränk eigentlich Hand warm. Trotzdem führte sie das Glas zu ihren Mund und nahm einen kräftigen Schluck. Als Stärkung für den Abend.

„Sie sollten ihn mehr genießen, und nicht so hinunter stürzen. Er ist viel zu gut um ihn wie einen Cocktail achtlos zu trinken.“ Sophie spürte Atem an ihren Ohr. Sie nahm einen angenehmen Geruch wahr, der sie an Zigarillos und herben Amber erinnerte. Sie drehte sich langsam auf ihren Barhocker um und sah einen großen Mann vor sich. Sie musste den Kopf in den Nacken legen um ihn in die Augen zu sehen. Das was sie sah, löste ein Gefühl in ihr aus, dass sie seit Jahren nicht mehr empfunden hat — Neugierde. Dieser Mann sah sie mit einem höhnischen lächeln an, und ihr Kampfgeist war bei dieser arroganten Art wie er sie angrinste sofort geweckt. „Sind sie von der Barpolizei?,  oder warum denken sie mir ungefragte Ratschläge erteilen zu können? Ich kann mein Getränk trinken wie ich es will.“

Dieser Mann sah sie einfach nur an. Er stand da und betrachtete sie. Sie wusste nicht genau, ob es abschätzend oder bewundernd war. Sie sah erst jetzt, dass er braune warme Augen hatte, die aber ein Funkeln in sich bargen das gefährlich wirkte. Er trug eine Stoppel Glatze, hatte regelmäßige Gesichtszüge, und strahlte etwas aus, das nicht mit einem Wort zu definieren war. Er war teuer gekleidet, dass bemerkte sie, als sie kurz seinen Ärmel streifte, und den weichen Stoff seines Sakkos spürte. Er hatte große Hände mit schlanken Fingern, die aber nicht knochig wirkten, sondern eher die eines Klavierspielers, geschmeidig eben. Er betrachtete sie noch immer von oben bis unten, und Sophie wurde das jetzt zu blöd. Sie war ja kein Auto, dass man begutachten musste, um festzustellen ob ihr irgendwo Lack abgegangen ist.

Sie stand von ihrem Barhocker auf um sich grösser zu machen, was aber angesichts ihrer 1,65 m nicht sehr viel brachte. Der Mann vor ihr war sicher 1,90 m groß. Sie richtete sich trotzdem soweit sie konnte auf, legte den Kopf in den Nacken, funkelte ihn mit ihren grünen Augen an, und sagte scharf :“ Sagen sie mal, suchen sie bei mir den gestrigen Tag, oder warum starren sie mich so an?, oder habe ich irgendwas an mir, dass ihnen signalisiert das ich zum Verkauf stehe?“ Der Mann mit den braunen Augen ging einen Schritt zurück, hatte eine Hand lässig in der Hosentasche und ließ sich durch die heftigen Worte von Sophie nicht aus dem Konzept bringen.

„Hallo…..!!!!“ – Sophie winkte aufgeregt vor seinem Gesicht herum. „Sind sie auf Droge, oder was? Oder sind sie stumm? Oder sind sie einfach nur ein Psycho, der Frauen zu Tode starrt.?“ Sophie stemmte ihre Hände in die Hüften, und für sie war völlig klar, dass dieser Abend für sie gelaufen war. Sie schnappte sich ihre Clutch vom Bar Tresen und war im Begriff sich umzudrehen um auf den Ausgang zuzusteuern. Plötzlich spürte sie eine kräftige Hand, dass ihr Handgelenk umschloss. Er zog sie mit einem Ruck an sich, und sagte :

“ Ich bin unhöflich. Ich habe mich Dir noch nicht vorgestellt. Ich heiße Alexander, und ich habe Dich nur so betrachtet, weil ich selten eine Frau getroffen habe, die sich so wenig von meiner äußeren Erscheinung hat beeindrucken lassen. Außerdem hast Du etwas an Dir, das mich reizt, und Du bist sehr schön.“

Sie stand so dicht vor ihm, dass sie eine Dominanz spüren konnte, und seine Wärme. Als sie ihn beim sprechen zuhörte ließ seine Stimme sie beben. Ja ein besseres Wort fiel ihr nicht dazu ein. Trotz allem, dass er ihre Aufmerksamkeit hatte, versuchte sie sich aus seinem Griff befreien. Er hielt sie fest zog sie nochmal zu sich, und sagte wieder in ihr Ohr:

„Ich will Dich ficken. und du willst es auch. So etwas spüre ich. Ich habe dafür einen Instinkt. Außerdem – warum sonst wärst Du denn hier?“ Sophie funkelte ihn an. Sie zischte ihm entgegen:

“ Sag mal bist Du noch ganz dicht? Was bildest Du Dir ein? Glaubst Du ernsthaft ich habe hier auf Dich gewartet?“

Alexander sah sie an und antwortete ruhig und souverän :“ Ja das hast Du.“

Sophie brauchte einen Augenblick um zu realisieren was hier gerade passiert. War er das Blind Date? War er der „Kettenlöser“? Als sie darüber nachdachte, und noch immer an seine Brust gepresst, und ihr Handgelenk wie in einen Schraubstock in seiner großen Hand feststeckte, Spürte sie seine andere Hand unter ihr Kleid gleiten. Er strich ihr am Oberschenkel entlang. Sie war unfähig sich zu bewegen, oder etwas zu sagen. Das war ihr noch nie passiert. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Seine Hand wanderte immer höher, und als er noch mit einem gekonnten Griff in ihr Höschen griff, bemerkte sie mit einem gewissen Schamgefühl wie nass sie war. ER lies sie nicht aus den Augen. Er fixierte sie, und Sophie konnte den Blick nicht abwenden. Sie stand einfach da, und tat nichts. Außer das sie etwas spürte, dass sie schon lange nicht mehr empfunden hatte. Geilheit. Es störte sie, dass sie so etwas fühlte, denn gleichzeitig hatte sie auch das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.

Sie fühlte seine Finger die gekonnt zärtlich ihre Schamlippen entlang strichen, und seinen Daumen, mit dem er  ihren Kitzler massierte. Sie hatte das Gefühl, dass ihr die Knie weich wurden, und sie gleich den Halt verliert. Er dürfte das bemerkt haben, denn er lies ihr Handgelenk los, und umfasste ihre Hüfte. Er war ihrem Gesicht jetzt so nah, dass sich sein Atem mit ihrem Atem vermischte. Sie spürte seine Erektion an ihren Oberschenkel. Seine Finger wurden immer schneller, und ab diesem Zeitpunkt hörte Sophie auf zu denken. Sie fühlte tausende von Emotionen, und sie spürte dieses heiße Gefühl in ihr hochsteigen. Sie wusste –  er brachte sie zum Orgasmus. Hier in dieser vollen Bar, in mitten all dieser Menschen brachte er sie dazu zu kommen. Er flüsterte ihr ins Ohr:“ Komm für mich Sophie. Jetzt. Lass es auf meine Hand fliesen.“

Sophie kam. Und sie kam für ihn. Sie schloss die Augen, und sie stöhnte auf. Ein Stöhnen, dass von der Lautstärke der Musik komplett verschlungen wurde. Sie hatte den Eindruck, dass der Orgasmus gar nicht mehr aufhörte. Als sie die Augen öffnete, sah sie Alexander in die Augen. Er sah sie an, und dieser Blick war stolz, und es war ein Funke von Zärtlichkeit darin zu erkennen. Sophie wusste im ersten Augenblick nicht, ob das wirklich gerade passiert ist. Alexander grinste sie an. Dieses Grinsen bewirkte das sich ihr Kampfgeist wieder meldete.

Sie löste sich von ihm, und zog ihr Kleid zurecht. Er führte seine Hand zu seinem Mund und leckte genüsslich jeden einzelnen Finger ab. Sophie’s Augen wurden bei dieser Geste immer größer. Er grinste noch immer, und sagte: “ Du schmeckst hervorragend. Davon will ich mehr, aber nur wenn ich es Dir erlaube.“

„Wenn DU es mir erlaubst? Wer glaubst Du eigentlich das Du bist? Nur weil Du mir einen Orgasmus beschert hast, hast Du nicht das Recht anzunehmen, dass Du über mich bestimmen kannst. Ich komme wann ich will, und wo ich will. Merke Dir das ALEXANDER.“

Sie griff nach ihrer Handtasche, und drehte sich um. Sie wollte nur weg hier. Sie war durch den Verlust der Kontrolle über ihren Körper,  und auch stellenweise ihres Willens völlig durcheinander. Als sie fast schon beim Ausgang war blieb sie plötzlich stehen, denn ihr fiel etwas ein —

Woher kannte er bloß ihren Namen?

Fortsetzung folgt……………

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Clean & Clear

Schmutziger, dreckiger, verschwitzter Sex, – wer von uns hat das nicht schon mal erlebt. Man riecht den Sex an sich und auch am anderen, und wir suhlen uns förmlich in diesem Duft. ER vermittelt mir persönlich immer ein „Ausschalten aus der Alltagswelt“. Es wie die Tiere zu treiben, sich nur auf sich, den Partner und die gemeinsame Lust und auch „niedrige“ Triebe zu konzentrieren, dass lässt Frau wie Mann fast zu übermenschlichen neuen Kräften heranwachsen. Es ist alles andere egal, ob sich das Geschirr in der Küche türmt, was morgen im Büro los ist, oder man in zwei Tagen einen Termin beim Finanzamt hat. Alles das rückt in den Hintergrund. Vor allem ob man jetzt nach heftigen Matratzen Sport irgendwie eigenartig riecht, ist einem völlig egal. Normalerweise – denn für einige Menschen (egal ob Mann oder Frau) ist dieser Gedanke unerträglich. Es muss bei ihnen immer alles Clean & Clear sein. Ich muss Duschen. Auch mir ist das schon einmal passiert.

Etwas übertrieben?

Ich lernte einen Mann kennen, der keine Wünsche offen ließ. Er war attraktiv, sehr männlich in seiner Ausstrahlung, und im Bett ein echter Knaller. Doch dann passierte es – er rollte sich unmittelbar nach dem Orgasmus (da frage ich mich heute noch, ob er überhaupt schon wirklich fertig war 😉 ) von mir runter, sprang wie von der Tarantel gestochen auf, rannte ins Badezimmer, und nahm dort eine Dusche, dass man glauben musste, er kam gerade von der Bergwerksarbeit nach Hause. Dann stand er tropfnass in meinem Schlafzimmer, nur lässig das Badetuch um seine Hüften gebunden, vor mir –  perfekt und Clean & Clear. Dieser Anblick verleitete mich natürlich zu Runde zwei, und er wehrte sich auch nicht lange. Ich war mehr als erstaunt, als die zweite Runde kaum beendet war, das ganze Spiel  – mit aus dem Bett springen, und ins Badezimmer laufen – von vorne los ging. Ich bemerkte, wie meine Lust auf Runde drei ins Bodenlose fiel. 

Stinke ich?

Der erste Gedanke (wie könnte es bei Frau auch anders sein) der mir in den Sinn kam, -es muss an mir liegen. Wieso hätte sonst ein so potenter Mann den Wunsch, sich meinen Geruch vom Körper zu schrubben? Als er wieder aus dem Bad kam, und er mich mit diesem gewissen Augenaufschlag ansah, wusste ich, dass er sein Appetit auf „mehr“ da war, nur mein Appetit hat sich minimiert. Ich muss das klären. Also fragte ich ihn vorsichtig aber doch zielsicher „Sag mal, rieche ich irgendwie unangenehm?“ Er starrte mich an als ob ich ihn gefragt hätte ob mir gerade zwei Köpfe aus dem Hals wachsen. „Nein, um Gottes Willen, du riechst und schmeckst wunderbar. Wie kommst Du auf diese Idee?“ Ich sagt ihm, dass mir halt auffiel, dass er jedesmal gleich unter die Dusche sprang nach dem Sex, und da ging ich davon aus, dass dies mit mir zusammen hängt, bzw mit meinen Körpergeruch. Er verneinte das, aber er wurde sehr Ernst. Es folgte eine Erklärung, die ich so noch nie gehört habe, und glaub mir,  auch nie vergessen werde. 

Wie ein Tier

Er erklärte mir, dass er guten, heißen, und auch schwitzigen Sex sehr liebt, aber er nachher immer das Gefühl hat etwas tierisches an sich kleben zu haben. Der Gedanke „unsauber“ zu sein – im geistigen Sinn- sei ihm unerträglich. Alleine der Gedanke meinen „Saft“ auf seinem Penis oder im Gesicht kleben zu haben lässt ihn fast kotzen  – auch vor ihm selbst. Er findet es unhygienisch, sich nachher nicht sofort die Spuren seiner, und auch meiner Lust abzuwaschen. Vor allem seinem Penis widmet er unendlich viel Fürsorge (Wie immer man das verstehen will) . Erst wenn er komplett „geruchsfrei“ von dem tierischen Treiben sei, kann er wieder unter Menschen gehen. Auf die Frage, ob er es nicht genießt nach dem anderen zu riechen, und es somit noch länger „an sich zu tragen“, antwortete er mir gar nicht wirklich, sondern sprang auf (ich dachte schon das Bad ruft wieder 😉 ), raffte seine Klamotten zusammen, und stammelte irgendwas von „undenkbar, pfui, ekelhaft“. Man hätte denken können  ich hätte ihn gerade gebeten mit einem Briefchen Anthrax Viren durch die Stadt zu fahren. Unterstrichen wurde dieser dramatische Monolog mit ständigen Kopf schütteln.

Einmal rubbeln – aber bitte unerotisch

Als er dann fertig angezogen war, seine Autoschlüssel vom Wohnzimmertisch nahm, sah er mich an, und sagte, dass ich von Körperhygiene wohl nicht sehr viel halten würde. Jetzt sah ich ihn an wie ein Autobus, und ich bemerkte auch, dass sich Zorn in meiner Brust ausbreitet, und zwar in einer rasanten Geschwindigkeit. „Wie konnte er nur???“. Ich verlor dann  – zugegeben – etwas die Beherrschung. Ich sagte ihm, dass er sich doch bitte das nächste mal gleich jemand mit Schwimmhalle suchen soll, dass er sich im Becken gleich wund rubbeln kann, um sich den Weg in die Dusche zu sparen. Er verließ wütend, und völlig entsetzt meine Wohnung.

Nicht leistbar

Ich war erleichtert, denn jemand der es nicht genießen kann, meinen Geruch an sich zu spüren, der kann in keinen Bereich des Lebens wirklich genießen. Der ist damit beschäftigt sich Sauber zu halten, ständig Clean & Clear durch die Welt zu laufen, und offenbar nur schwer damit umgehen kann, sich gehen zu lassen, oder die Kontrolle lange aus der Hand zu geben. Ich war nicht lange wütend, denn die Logik hat sich sofort in meinen Kopf wieder breit gemacht. Warum? – Den Mann muss sich jemand mal leisten können mit dem Energieverbrauch. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Orgasmus – Ich komme!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Orgasmus – Ich komme

Eine liebe Freundin von mir, ließ bei einem ihrer Besuche bei mir eine Bemerkung fallen, die mich sofort zum nachdenken brachte (auch über mich selber!). Sie erzählte mir, dass ihr Kopf frei sein müsste um zu kommen. Frage: Warum geht das bei Männern auch wenn sie den Kopf nicht frei haben? – Richtig: Sie machen ihn sich einfach frei. Also von einfach sind wir Frauen bei diesem Thema ganz weit entfernt. Frauen denken ja bekanntlich immer. Egal in welcher Situation sie sich gerade befinden, und ich nehme mich dabei nicht aus. Ich habe immer was zu denken. Entweder über den Job, über den Blog, über P., unsere Probleme(chen), …., und das hört auch nicht auf wenn ich Sex will und brauche.

Volvo versus Maserati

Der männliche Leser wird jetzt die Stirn runzeln und fragen „Was brauche ich da denken“. LIEBE MÄNNER – zum besseren Verständnis für Euch. WIR FRAUEN funktionieren anders. Ihr seit in diesem Punkt eher ein robuster Volvo, und wir Frauen eine Maserati Zicke (der Autovergleich funktioniert bei P. immer sofort, da sprießen die geistigen Bilder 😉 ). Der Volvo Fahrer startet den Motor, und es läuft. Der Maserati braucht eine gewisse Zeit bis er Betriebstemperatur erreicht hat (falls jetzt Maserati Fahrer mit hoch rotem Kopf aufschreien sollten „Ein Maserati braucht keine Zeit“., dann verzeiht mir bitte diese Metapher ;)). 

Na wie jetzt nun?

Frauen machen sich über alles Sorgen und Gedanken. Über ihr Gewicht, was sie morgen anziehen soll, was ihr Liebster zu ihr gesagt hat oder auch nicht gesagt hat, dass er aber hätte sagen sollen, was sie kocht, und ob eine Frisur Veränderung mal wieder angesagt wäre. Frauen denken immer, was aber nicht bedeutet, dass sie keine Lust und keine Erregung empfindet. Das funktioniert immer oder meistens. Wir werden geil, wir haben Lust und wir wollen ficken bis der Körper glüht. So weit so gut! Wir sind in der Stimmung zu verführen, und die Initiative zu ergreifen. Wir räkeln uns lasziv auf der Matratze,  und die Feuchtigkeit zwischen unseren Beinen ist so stark, dass – wenn diese an den Wänden wäre –  der Schimmel wachsen würde.

Beim denken ist der Orgasmus auch schon wieder weg

Der Mann neben Dir ist perfekt. Es passt jeder Handgriff, jedes Wort (Ahh- ES kann sprechen – kleiner Scherz), vielleicht sogar jede „Anweisung“. Er schleckt wie ein Gott, seine Hände sind überall, weich und warm. Er weiß ganz genau wo er seine Finger hineinstecken muss, und wie er sie bewegen soll, um uns Frau in ekstatischen Sphären zu katapultieren. Wir spüren den Orgasmus förmlich schon in jeder Pore, das Becken fängt sich an zusammen zu ziehen, und dann – endlich – kommt er: DER GEDANKE (Zb: „Warum ist der Sex nicht immer so mit ihm?“), und weg war er der ORGASMUS (wie ein flinker Hobbit). Warum denken wir in einer Situation, wo es wirklich nichts zu denken gibt. Wir wollen hier keine Hypothesen aufstellen, die vielleicht völliger Schwachsinn sind, aber unsere persönliche Meinung sagen wir schon (wie immer).

Der Gedanken Tsunami

Ich selber habe an mir bemerkt, dass ich oft von den alltäglichen Dingen so reiz überflutet bin, dass ich zwar das Bedürfnis habe mich beim Sex zu „entladen“ und abzuschalten, und ich auch das Gefühl habe, dass es mir dabei auch am besten gelingt, aber im entscheidenden Moment die Gedanken des Tages wie ein Tsunami auf mich wieder zu rollen. Eigentlich sollt Ich mich völlig fallen lassen können, wenn der Orgasmus sich ankündigt, aber da passiert genau das Gegenteil. Ich habe darüber nach gedacht, und für mich persönlich ist es so, dass ich durch die Lust die Gedanken in meinen Kopf ausschalte, aber der Stress bleibt ja. Die Entspannung kommt nicht wirklich, sondern wird einem nur „vorgegaukelt“. Deshalb kommt „es“ dann auch nicht.

Geduld ist das Zauberwort

Wie kann man dem entgehen? Es bedarf Geduld vom Mann her, denn er sollte es einfach noch mal versuchen, bzw weniger die Lust anstacheln als die Entspannung fördern. Wir Frauen sollten aber auch sagen, dass es nicht am Partner liegt, sondern an uns selber. Ich habe gelernt mich nicht unter Stress zu setzen, und im Notfall lässt mich P. gerne auch mal selber Hand anlegen. Erst wenn er merkt, dass ich immer entspannter werde schaltet er sich wieder aktiv in das Geschehen ein, und beginnt langsam und vorsichtig, denn wenn hier wieder zu schnell eine Reizüberflutung einsetzt, hat es die gleichen negativen Auswirkungen wie zuvor. Es kommt, aber nicht richtig!

Fakt – wir denken zuviel

Wir Frauen denken zuviel, dass wissen wir. Und wir sind in der heutigen Zeit so programmiert, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Hin und wieder ist es aber sehr empfehlenswert die Kontrolle mal bei Seite zu schieben wie ein ungezogenes Kind und zu sagen „Halt die Klappe“, und einfach „über die Klippe zu springen“ (wer bitte hat diese blöde Wortwahl erfunden??? – habe das schon x-mal in Büchern gelesen!). Wenn wir es aber schaffen nicht den Kopf einzuschalten und uns selber nicht unter Druck zu setzen, dann können wir schreien – Orgasmus – Ich komme!!

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Die Kollegin 3

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wir sind Euch noch den dritten Teil der erotischen Geschichte „Die Kollegin“ unseres Gast Schreibers zarterstaender@yahoo.de schuldig. Das wollen wir selbstverständlich sofort nachholen. Auch der dritte und vorerst letzte Teil der Geschichte, finden wir persönlich am schärfsten, denn es behandelt auch eine Spielart, die vielleicht nicht so oft praktiziert wird, aber wir können uns auch vorstellen, dass diese Art der gegenseitigen Befriedigung sehr erregend sein kann. Aber bitte lest selber, und probiert auch mal aus 😉

Die Kollegin 3

Wir beide wussten wie der Abend weiter gehen würde, aber keine traute sich den Anfang zu machen.Nach einiger Zeit intensivste Blickkontakte, fragte ich nach dem Badezimmer, um mich etwas frisch zu machen. Was Claudia nicht wusste war, dass ich mir zur Vorsicht Shampoo und Zahnbürste mit genommen hatte. Eine Stimme in mir sagte mir dies kurz bevor mein Taxi kam. Sie zeigte mir den Weg und fragte ob ich Hilfe benötigen würde. Zwar wäre es schön gewesen zu zweit zu duschen, aber ich wollte im Moment mal alleine sein. Ich musste erst einmal die Geschehnisse verarbeiten. Während ich unter die Dusche verschwand war Claudia in die Küche gegangen.  Denn sie hatte mich zum Essen eingeladen.

Kalte Dusche

Unter der Dusche stellte ich die Temperatur auf Kalt denn meine Hitze sollte aus meinem Körper vorerst verschwinden. Auch gewisse Stellen an meinem Körper sollten sich etwas beruhigen. Meine Güte tat das gut. Während ich mich einseifte genoss ich nochmals in Gedanken den vergangenen Tag. Kein Wunder das ich so erregt war, bei so einer Frau dachte ich mir. Leider dachte nicht nur ich so, sondern auch die Gegend unterhalb der meiner Leiste. Mir blieben zwei Möglichkeiten, entweder kurz mir selber einen runterholen oder nochmals die Schocktherapie. Ich entschied mich für die Schocktherapie. Auch jetzt funktionierte es wieder. Mein Schwanz schrumpfte Gott sei Dank wieder. Die Dusche war wirklich eine Wohltat.

Das Essen

Ich ging  – nachdem ich mich abgetrocknet hatte – wieder zurück ins Wohnzimmer um meine Kleidung zu suchen, und diese wieder anzuziehen. Im Wohnzimmer suchte ich vergebens nach den Klamotten. Was ich aber sah, war im Esszimmerbereich eine Frau in Kerzenschein am Tisch sitzen. Als ob die Kerzen mit mir reden würden, hörte ich eine Stimme zu mir sagen, dass ich ruhig Platz nehmen könne. Ich ging zum Tisch und setzte mich. Claudia die mir gegenüber saß, stand auf, und kam mit der Fleischplatte auf mich zu. Was sie trug ließ mich erröten. Denn dieses hauchdünne Kleid verzauberte sie noch mehr. Ihr ganzer Körper, den ich vor kurzem schon einmal genießen konnte, war umhüllt von fast nichts. Dieses hauchdünne Kleid zeigt mehr als es verbarg. Ein Anblick der nicht ohne Folgen blieb. Geschickt verbarg ich zwar die Folge, aber Claudia hatte es sicherlich gemerkt. Sie grinste mich an, und reichte mir die Speise.

Die Füße und Beine

Während des Essens schwiegen wir zwar, aber unter dem Tisch ging es schon wieder rund. Claudias Füße spürte ich auf einmal an meinen Waden. Unsere Blicke verschmolzen sich wieder einmal. Auch meine Füße suchten ihre Beine. So verbrachten wir eine Zeit die sehr lange war. Unsere Füße wanderten immer wieder hoch auf den Stuhl des anderen. Ich merkte auf einmal dass sie mit ihrem Körper immer näher auf den Tisch zurückte. Auch das sie es genoss, dass die Innenseiten der Oberschenkel zart mit den Füßen gestreichelt wurden. Gut, Füße können Hände und Lippen nicht ersetzen, aber ihr schien es zu gefallen. Ihre Augen verdrehten sich etwas und ihre Lippen leckten die Gabel so ab, also wäre etwas anderes.

Auch ich tat ihr den Gefallen und rückte zum Stuhlrand. Es war ein richtig geiles Gefühl die Füße zwischen meinen Oberschenkel zu spüren. Jetzt konnte ich mir vorstellen was in ihren Unterleib vorging. Denn ich wurde immer erregter. Als mein Fuß ihr Lustdreieck erstmalig berührte merkte ich wie sie etwas zuckte. Aber ihr Gesichtssausdruck sagte mir das es ein angenehmes zucken war. Die Gabel legte sie auf den Teller, ihren Unterleib schob sie noch etwas weiter nach vorne und schloss Ihre Augen.

Der Höhepunkt

Ich rieb ganz zart ihre schon nasse Spalte. Sie selber hatte sich nicht mehr unter Kontrolle. Sie rieb an ihren Brustwarzen. Zwischen ihren Fingern und den hauchdünnen wurde diese schnell spitz und ihre Mund öffnete sich. Der Atem wurde schwerer, und ihre Zunge kreiste um ihre Lippen. Ich muss gestehen bei diesem Anblick wurde mir noch wärmer ums Herz als es schon war, und ich genoss diesen Anblick zu sehen wie meine Kollegin langsam zu einem gigantischen Höhenpunkt kam. Ich selber hatte überhaupt nicht mehr daran gedacht dass sie ihre Füße auch zwischen meinen Beinen hatte. Dieser Anblick meiner Kollegin die sich fast in Trance bewegte, machte meinen Schwanz so hart, dass ich einfach nicht mehr konnte als ihn selber zu massieren. Bei diesem Versuch merkte ich erst wie nah ihre Füße doch schon waren. Was tun, dachte ich schnell, und entschloss mich auch etwas näher zu ihren Füßen zu rutschen.

Das Essen wurde zur Nebensache

Längst war das Essen zur Nebensache geworden, wir beide hatten alles um uns herum vergessen. Jetzt merkte ich wie es ihr erging. Denn die Berührungen ihrer Füße an meinem Glied gingen durch und durch. Ich schloss jetzt auch meine Augen, und genoss die Art und Weise wie ihre Füße meinen Ständer massierten. Hoch und runter ging es. Ganz schnell war ich an unseren gemeinsamen Bürovormittag erinnert. Ich dachte daran wie ihre Hände meinen Schwanz da massierten und der Mund die Eichel umschlang sowie die Zunge diese ebenfalls streichelte.

Wie in Trance verwöhnten wir uns gegenseitig unter dem Tisch mit unseren Füßen. Eine völlig neue Erfahrung, für mich, die aber sehr schön war. Meine Füße rieben die Spalte meiner Freundin, und ich merkte an ihrer Massage dass sie kurz vor einer Explosion stand, denn die Massage wurde auf einmal nicht mehr rund und glatt sondern wurde abgehackt und eckig. Ich wollte kurz aufhören, aber da geschah es auch schon, mir schon diese warme Flüssigkeit über die Füße, und laute spitze Schritte hörte man aus dem Mund meiner Kollegin kommen. Nun zu diesem Zeitpunkt hörte sie kurz auf mich zu massieren. Was ich auch verstehen konnte. Es muss etwas Gewaltiges gewesen sein, was sie in diesem Moment erlebt hatte.

Die Erleichterung

Ich war sehr erfreut dass sie einen Höhepunkt hatte, der ihr sichtbar und auch merkbar sehr viel gebracht hatte. Ihre Augen waren noch immer geschlossen als ich langsam meine Füße von ihrem Stuhl nehmen wollte. Aber ich kam nicht dazu, denn ihre Hand hielt beide Füße vor ihrer Spalte. Jetzt hatte sie scheinbar noch nicht genug, denn sie rieb sich meine Füße weiter an der Muschi vorbei. Jetzt merkte ich auch, wie ihre Füße im Gleichtakt auch meinen Schwanz weiter massierten. Sie brauchte aber auch nicht mehr lange bis ich wieder in Trance war. Auch ich genoss jede Reibung. Wie schön wäre es gewesen wenn sie ihren Mund zwischen meinen Beinen hätte, dachte ich gerade aus mir auch ihre Füße bespritzte. Für mich war es auch eine Wohltat, und ein Gefühl der Erlösung. Auch ich wollte ihre Füße noch etwas länger an meinem Schwanz spüren. Wir saßen uns weiter gegenüber und massierten uns selber mit den Füßen des anderen weiter.

Einfach nicht genug

Ich selber merkte das ich zwar gedanklich wieder erregt wurde, aber leider nur gedanklich. Langsam öffnete ich meine Augen und sah meine Kollegin wie sie mit dem Kopf nach hinten gestreckt ihre Brüste mit der anderen Hand rieb sie ihre Brustwarze. Sie lag jetzt ohne dieses hauchdünne Kleid auf ihrem Stuhl, und bekam irgendwie nicht genug von mir. Dann öffnete sie auch ihre Augen und in diesen war zu sehen dass sie sehr glücklich war. Scheinbar hatte sie ihren Orgasmus komplett ausgelebt. Als sich unsere Blicke trafen, fragten wir uns, was mit uns geschehen war, denn während unserer Massagen ist einiges an Geschirr auf den Boden gefallen. Zum Glück waren die Teller leer und auch die Schüssel war aus Plastikware, so dass sich der Schaden in Grenzen hielt.

Trotzdem waren wir glücklich darüber dass wir dieses gemeinsam erleben durften. Wir räumten nun schnell den Tisch, und was daneben lag auf,  und Claudia ging diesmal alleine duschen. Was sie aber nicht wusste ich schaute ihr dabei zu, denn ihr Körper hat mich fasziniert. Bevor sie aus der Dusche reinigte ich meine Füße und meinen Unterleib, dann setzte ich mich nur mit meiner Unterhose erwartungsvoll auf das Sofa.

Wir hoffen Dir hat der dritte und letzte Teil genauso gut gefallen wie uns. Es freut den Autor natürlich wenn Du ein Kommentar hinterlässt, oder ihn persönlich schreibt.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Erotische Traumvorstellung

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wir haben aus unseren Fundus der erotischen Geschichten eine Story wieder hervor geholt, die uns persönlich sehr gut gefallen hat, und die einer der ersten Geschichten war die uns eine Leserin unseres Blogs zu gesendet hat. Wir wünschen Dir viel Spaß beim lesen, und beim träumen 😉

Die (Traum) Vorstellung

Es war so langweilig. Wenn wir die Karten für die Oper nicht zum Hochzeitstag geschenkt bekommen hätten, würden wir jetzt sicher Zuhause diesen Tag feiern, oder in einem schicken Restaurant. Auf jeden Fall ohne dieses Gejohle auf der Bühne. Ich hatte wenigstens die Möglichkeit das lange silberne Kleid zu tragen, dass nur dünne Träger und einen hohen Bein Schlitz hatte, aber sonst sehr schlicht geschnitten war.

Ich sah kurz zu meinem Manne hinüber. Er war auch noch nach 15 Jahren einer der attraktivsten Männer die ich je kennen gelernt habe. Er sieht mit seiner sportlichen Statur, den schlanken Händen, und den noch immer haselnussbraunen, vollen Haaren weitaus jünger aus als wie er wirklich ist. 

Himmel, die Frau auf der Bühne singt sich ja die Seele aus dem Leib. Ich bemerke aus dem Augenwinkel wie mein Mann tief durchatmete. Ihm nervte diese Vorstellung genauso wie mich. Wenigstens saßen wir alleine in einer Loge, und ich war verschont von Sitznachbarn die ständig ihren Ellenbogen in meine Rippen knallten. Ich spürte plötzlich wie mein Mann seine Hand auf mein Knie legte, und sanft meinen Oberschenkel entlang streichelte. 

Lust und Begehren

Ich sah ihn an, und erst jetzt stellte ich fest, dass er mich mit seinen Augen fixierte. Es war ein Blick den ich schon länger nicht mehr bemerkt hatte. Ich kannte diesen Blick. Er spiegelt Lust und Begehren. Er beugte sich knapp zu meinem Ohr und flüsterte mir zu: “ Ich will Dich hier und jetzt ficken.“ Meine Augen weiteten sich ungläubig, und als ich ihn ansah, nickte er mir nur stumm zu. Er nahm meine Hand und dann führte er mich in den hinteren Teil der Loge die im Halbdunkel lag. 

Die Wände waren mit roten Samt tapeziert, und in einer Ecke stand ein goldener barocker Stuhl. Er drückte mich mit dem Rücken an die Wand, hielt mich mit seinen Händen an den Hüften fest und küsste mich fordernd. Ich konnte mich plötzlich nicht mehr daran erinnern wann er mich das Letzte mal so geküsst hatte? Seine Lippen waren noch immer weich, und seine Zunge in meinen Mund noch immer so samtig wie ich es in Erinnerung hatte. Ich war gefesselt von der Atmosphäre und der gesamten Situation. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl etwas Verbotenes zu tun.

„Nur nicken, oder den Kopf schütteln“

Er hielt mich noch immer an die Wand gedrückt fest, und als ich gerade dabei war das Ganze zu genießen, löste er sich von mir. Er sah mich an, kam mit dem Gesicht ganz nah an Meines und flüsterte leise aber sehr bestimmend:“ Ich will, dass Du Dich jetzt mit dem Gesicht zur Wand drehst. Ich werde Dir die Augen verbinden. Du wirst leise sein und keinen Ton von Dir geben. Du wirst mir vertrauen, und alles über Dich ergehen lassen – egal was geschehen wird. Du wirst bei Fragen – die ich an Dich stelle – nur mit dem Kopf nicken, oder schütteln, falls Du etwas wirklich gar nicht möchtest. Das tust Du aber nur im äußersten Notfall. Hast Du mich verstanden?“ Ich wollte antworten, aber er hielt mir nur den Mund zu, sah mich mit starren Blick an, und sagte:“ Nur nicken, oder den Kopf schütteln:“ 

Ich nickte. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals, denn so bestimmend und fast herrisch kannte ich meinen eigenen Mann nicht. Er war doch derjenige, den ich immer an seinen Zahnarzt Termine, oder an das nächste Service beim Auto erinnern musste. Mich hat das nie gestört. Ihn jetzt so dominant zu erleben war für mich ein völlig fremdes Gefühl. Er drehte mich mit einer Handbewegung um, sodass ich mit dem Gesicht zur Wand sah. Ich hörte wie er etwas aus seiner Hosentasche zog, und im nächsten Augenblick spürte ich etwas Kühlendes um meine Augen. Kurz darauf sah ich nichts mehr. Meine anderen Sinne waren sofort geschärft. Der Tenor sang für mein Empfinden noch lauter als noch vor einigen Sekunden, und ich nahm einen Geruch von der roten Wand Tapezierung wahr, die mich an Theater Schminke erinnerte. 

Träume ich nur?

Seine Hände glitten an dem langen Bein Schlitz entlang, und ich fühlte seine Hände auf meinen nackten Oberschenkel.  Er schob das Kleid vollständig über meine Hüfte, und mit einem Ruck zerriss er meinen schwarzen Stringtanga. Ich bemerkte an mir selber wie mein Atem immer schwerer wurde, aber ich auch wusste, dass ich keinen Ton von mir geben durfte. Die gesamte Situation war für mich surreal. Es erregte mich, ich spürte wie meine glatt rasierte Möse bereits nass war. Er drückte sich an meinen Rücken und ich spürte seinen harten Schwanz an meiner Hüfte. 

Er leckte mit der Zunge über meinen Hals, und ich bemerkte, dass sich meine Härchen im Nacken aufrichteten. Ich nahm aus, wie er den Reißverschluss seiner Hose öffnete. „Ich werde Dich jetzt hart ficken. Hast du verstanden?“ Ich nickte. Ich spürte wie mein Mund bereits ganz trocken war. Er stieß mit einem Ruck in meine nasse Spalte. Er unterdrückte sein Stöhnen indem er seinen Mund an meine Schulter presste. Seine Stöße wurden immer härter. Ich gab mich völlig diesem Genuss hin. Ich vergaß wo wir waren, und mir war es auch in diesem Augenblick egal ob dieses Szenario von jemanden beobachtet wurde. Ich streckte mich ihm entgegen. Ich wollte mehr. Jetzt. Ich wollte es noch härter. Ich wollte es fester. Ich spürte seinen Schwanz in mir und wie er pulsierte. In meinen Unterleib begann sich alles zusammen zu ziehen. Der Orgasmus rollte gleich über mich. Das fühlte ich. 

Panik steigt  in mir hoch

Im selben Augenblick erstarrte er in der Bewegung. Mein Atem kam nur mehr stoßweise. Ich drehte meinen Kopf leicht zur Seite, und obwohl ich nichts sehen konnte versuchte ich auszumachen warum er aufhörte. Ich wollte gefickt werden. Ich wollte nicht das er damit aufhörte. An meinen Unterschenkel fühlte ich Hände. Es konnten nicht die Hände meines Mannes sein, denn der stand hinter mir. Panik kam plötzlich in mir hoch. Wer war das? Wie kam er hier herein? War es überhaupt ein „er“? In meinen Kopf fing das Gedanken Karussell zu laufen an. Der Mund meines Mannes musste ganz knapp bei meinem Ohre sein, ich hörte seinen schweren Atem, und leise seine Stimme:“ Du wirst jetzt geleckt und gefickt.“ Mein ganzer Körper fühlte sich an wie wenn ich ihn nicht mehr kontrollieren konnte. 

„Hast du verstanden?“ Mein Kopf nickte wie automatisch. An meinen inneren Oberschenkel bemerkte ich Hände. Zarte Hände. Es müssen die Hände einer Frau sein. In meinen ganzen Leben hat mich noch nie eine Frau so angefasst, und schon gar nicht in einer Situation wo ich fast nackt war. In meiner Möse pulsierte der Schwanz meines Mannes, und mein Kitzler drohte fast zu bersten. Der Saft lief mir den Schenkel hinunter.

Klare Anweisungen

Mein Mann fing sich an zu bewegen. Zwischen meinen Schenkel streichelte mich ein Atem. Die Lippen dieses „anderen Wesens“ küssten sich meine Innen Schenkel entlang und erreichten meinen Kitzler. Die Stöße meines Mannes wurden intensiver und tiefer. Ich vernahm wie er dem „anderen Wesen“ sagte „Schleck Sie. Lecke sie aus. Trinke ihren Saft.“ Diese Anweisungen machten mich noch geiler. Mein ganzer Unterkörper entwickelte ein Eigenleben. Mein Kopf war leer. Ich fühlte nur mehr meine Geilheit und das ich kommen wollte. Hinten wurde gestoßen, und vorne wurde geleckt. Ich spürte den Orgasmus auf mich zurollen. Es pulsierte, und es fing an sich alles zusammen zu ziehen. Jetzt, jetzt, ……

Erotische Traumvorstellung?

Romana? Romaaannnnnaaaa?……..jemand fasste an meine Schulter und schüttelte mich vorsichtig. Ich öffnete die Augen und sah meinen Mann wie er neben mir stand, mich ansah und sagte „Du bist eingeschlafen mein Schatz, aber Du musst ja was sehr Aufregendes geträumt haben. Du hast hin und wieder richtig gestöhnt.“ Er lächelte mich zärtlich an. Die Enttäuschung das alles nur ein Traum war füllte mich völlig aus. Er reichte mir die Hand und half mir beim Aufstehen. Meine Beine fühlten sich ganz steif an. Mein Mann schlang den Arm um meine Hüfte und als ich kurz an ihn herabblickte, bemerkte ich, dass etwas aus der Seitentasche seines Anzuges herauslugte. Ich erkannte es …es war mein String Tanga.

Leider wollte die Autorin anonym bleiben. Wir können Euch aber soviel verraten…Sie kommt aus Deutschland und ist 43 Jahre alt. Sie ist verheiratet, und hat eben auch so Ihre Träume – oder eben auch nicht. 🙂 

Analsex – 7 Suchtfaktoren

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Analsex – das noch immer fremde Land.

Jeder spricht über Analsex , und man weiß, es ist einer der häufigsten sexuellen Phantasie von Männern (angeregt auch durch Pornos), aber wir Frauen haben noch immer ein Problem damit. Obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dass man süchtig danach wird.

Aber WARUM eigentlich haben wir Frauen mit dem Analsex oft ein Problem?

Zuerst einmal – Analsex ist wohl einer der Ältesten Sexualpraktiken die es gibt. Die Griechen fingen damit an Analverkehr (griechisch) zu betreiben,  um vor der Ehe schon Sex zu haben, und trotzdem das Jungfernhäutchen der „Braut“ zu erhalten. Es war  eine „Notlösung“, aber wie sagt man so schön  „nichts hält sich so lange wie ein Provisorium“. Für Männer war und ist er besonders reizvoll durch die „Enge“, und die sich daraus ergebende Stimulation. Für Frauen ist der „Hintertürchensex“ (ich finde diesen Ausdruck entsetzlich! 😉 ) noch immer mit einem Hauch „schmutzig“ und auch mit dem Wort „Tabu“  behaftet.

Den Anus verbindet man gedanklich immer mit Stuhlgang, Ausscheidung, und auch Verdauung. Das sind Dinge die nicht gerade sexuell stimulieren oder anregen. Auch für mich war dieser Gedanke eher abtörnend. Das wäre ungefähr so, als würde mir wer vorschlagen in meinen Ohr bohren,  um sich das Ohrenschmalz als sexuellen Stimulus heraus zu puhlen. Irgendwann aber kommt man fast nicht um dieses Thema herum.

Der Anus  – meine lieben Frauen –  ist eine höchst stimulierbare erogene Zone. Egal ob bei Frauen und Männern, wenn man weiß wie man diese „Kostbarkeit“ stimuliert erfährt man einen höheren sexuellen Genuss als beim Vaginalverkehr, oder aber auch bei Männern – ist laut Erfahrungsberichten (auch von meinen Liebsten) –  es geiler als jeder Blowjob. Der Anus hat aber auch leider einen Nachteil – es fehlt ihm an Feuchtigkeit, und er kann auch durch Stimulation keine produzieren.

Als ich meinen ersten Analsex hatte, war ich froh das er vorbei war. Es tat nur weh, fühlte sich unangenehm an, und ich war von sexueller Erregung ganz weit entfernt. Für mich stand fest – ausprobiert und eindeutig NICHT für gut befunden!  Als P. dann (also Jahre später) das Thema ansprach, versteifte ich mich komplett. Mir kam sofort die unangenehme Erinnerung an Schmerz und Druck ins Gedächtnis.

KEINE REGEL OHNE AUSNAHME!

Zuerst sprachen wir darüber, und P. gab mir eindeutig zu verstehen, wenn es nach wie vor unangenehm für mich ist, wird er sofort aufhören. Wir organisierten ein Gleitgel und einen kleinen Anal Plug (wirklich klein!), und da ich immer die Befürchtung hatte „alles schmutzig zu machen“ ging ich in die Apotheke und kaufte mir einen Mikroklist (dies ist ein Mini Einlauf, der nur den Enddarm entleert, und dies nach 5 Minuten). P. nahm ausreichend Gleitgel und dehnte mich zärtlich und vorsichtig vor (den Anal Plug brauchten wir dann gar nicht 😉 ), denn er machte das mit seinen Fingern. Alleine schon das fühlte sich wunderbar und „neu“ an. Für P. war es angenehmer, weil er mit den Fingern sofort spürte wenn ich mich verspannte, und er konnte dementsprechend reagieren.

Ja, und dann war es soweit, und ich hab dabei entdeckt, dass es beim Eindringen des Penis in den Anus  angenehmer ist,  wenn ich mich dabei klitoral selber stimuliere, dabei entspannte ich mich automatisch und dann war das Eindringen in den Anus nicht schmerzhaft. Die Löffelchenstellung ist hier am Besten geeignet, aber wenn Dir der Doggy Style eher zusagt dann mach das (achte aber darauf das Du Deinen Po nicht allzu steil in die Höhe streckst, denn dann ist der Winkel zu hoch und dann verkrampfst Du Dich). Und immer wieder ausreichend Gleitgel verwenden – besser mehr statt zu wenig! Wenn Dir das Tempo zu schnell sein sollte dann sag „ihm“ das.

Der A Punkt

Und dann wirst Du bemerken – und zwar sehr rasch – das es da einen Punkt gibt, der Dich in andere Sphären befördert. DEN A- PUNKT (Anterior Fornix Erogenus Zone)! Er reagiert noch empfindlicher als der G-Punkt und befindet sich in der Scheidenvorderwand. Du kannst dich auch vaginal mit einem etwas kleineren Dildo selbst dabei auch noch befriedigen, und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen – dann ist Dir ein Multipler Orgasmus sicher! Es ist kein Mythos – Analsex verschafft Dir die Maximale Lust.

Frauen wurden mal befragt was sie von Analverkehr halten, und mehr als die Hälfte der Frauen gab an, dass sie auf diese Art des sexuellen Verkehrs nicht mehr verzichten wollen, weil er den höchsten Lustgewinn für sie bedeutete.

Die Wichtigsten 7 Punkte die dich zum analen Höhepunkt bringen:
  • Vertrauen zum Partner oder Liebhaber (und auch alle Bedenken die Du vielleicht hast anzusprechen)
  • Entspannung (dadurch wird das Eindringen des Penis angenehmer)
  • Gleitgel (wir verwenden immer eines auf Wasserbasis und NICHT wärmend, denn das ist klebrig)
  • Vordehnung (entweder mit einem Anal Plug oder mit den Fingern)
  • vorher einen Mikroeinlauf machen (wirkt nach 5 Minuten und die letzten 15-17 cm deines Darms sind „sauber“)
  • Position (die Löffelchenstellung ist die bequemste, aber der Doggy Style ist mir persönlich lieber)
  • Stimulation der Klitoris (hierbei entspannst Du dich automatisch)

Aus eigener Erfahrung sagen wir aber, dass das Wichtigste ist, dass Du es genießen kannst, und auch sollst. Es gibt keinen schlechten Analverkehr sondern nur einen schlechten Partner für den Analverkehr. Lass Dich fallen, schalte den Kopf aus, und nimm das intensive Gefühl des sich „Hingebens“ in Dir auf. Apropos – wenn Analsex schon als „schmutzig“ gilt, dann lasse Dir doch noch kleine „dreckige“  Worte ins Ohr flüstern, dann hast Du das Gefühl  als ob der Analsex  die Antwort auf all Deine sexuelle Phantasien ist.

Bis dahin alles Liebe

Dein C. und P.

 

 

 

Spielzeug..anders

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Letztens haben ein guter Freund und ich mal so gestöbert in diversen Sex Spielzeug Seiten. Eigentlich ja nichts ungewöhnliches, aber was wir da stellenweise entdeckt haben, sind nicht mal der Gummi Dildo mit lustigen Gesicht auf der Eichelnachbildung. Das ist schon was „für Erwachsene“,- um es mal so zu formulieren. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass Dildo und Co nichts für Erwachsene ist. Wir spielen da auf den stellenweise stolzen Preis an, und das man auch von der Größe der Spielzeuge  genügend Platz benötigt um diese voll auszunützen. Und bei den oft hohen Anschaffungspreisen will man es dann auch ausnützen.

Ich mit meiner unbändigen Neugierde forschte hier aber ein wenig nach, und war überrascht, dass es in ganz Europa verteilt einige Museen gibt, die Erfindungen und Unikate im Bereich von Sex Spielzeug ausstellen. Es gibt ein Fickmaschinen Museum in Prag (Sex Maschinen Museum in Prag) .Meine lieben Frauen, da sehen sie Dinge die man nicht mal ansatzweise vermutet hätte, dass es sie jemals gab, oder noch immer gibt, denn einige Vorläufer von Dildo und Co findet man dort ebenso. Angeblich hat Sigmund Freud zur Bekämpfung der weiblichen Hysterie (heute würde man untervögelt sagen 😉  ) zur Entspannung den Damen ein „Ding“ an die Klitoris gehalten, dass aussieht als wäre es der Quirl eines Handmixers. Also quasi der Vorläufer des heutigen beliebten Womanizers :)? Da könnte man jetzt nur spekulieren.

Fast zeitgleich bekam ich eine E-Mail von Manuel Muik. Er betreibt eine Webseite für Fickmaschinen,  und hat einen wunderbaren Gastartikel für Extrem Unlimited Erotik geschrieben, den wir Dir nicht vorenthalten wollen.:

Sextoys sind mehr denn je in aller Munde und mehr noch in aller … du weißt schon! Warum hat sich das zu einem so riesigen Markt entwickelt? Grund dafür ist sicherlich das quasi anonyme Netz als Grundlage für einen regen Austausch. Das beflügelt gerade schüchterne Menschen, sich über – dieses lange Jahre – verpönte Thema unverblümt zu sprechen. Doch nicht nur für die Mauerblümchen gibt es Lösungen sexueller Entspannung, sondern auch für die Harten und Wilden unter uns.

Die Vielfalt an Sextoys bietet eine grenzenlose ausleben des Es-sich-selber-machen oder integriert in ein Liebesspiel mit einem Partner. Als Schwerpunkt dieses Blog, den Sex im partnerschaftlichen Team extrem auszuleben, möchten wir dir zeigen, wie du härtere Sex-Spielzeuge in das Liebesleben mit einbeziehen kannst.

Kommen wir direkt zur Sache, es geht hierbei um die ziemlich krassesten Hilfsmittel zum Erreichen des Höhepunkts: Fickmaschinen. Eine solche Maschine funktioniert üblicherweise so, dass ein Dildo-Aufsatz mittels Hubstange mit Hilfe eines zumeist strombetriebenen Motors vor- und zurückbewegt wird. Es werden dabei die Bewegungen des Penis nachgeahmt. Das geschieht simpel mit einfach „Rein-Raus“ oder aber auch mit gleichzeitigen Rotationsbewegungen.

Eine Fickmaschine kann in der Geschwindigkeit ganz nach den Wünschen des Einzelnen gesteuert werden. Entweder übernimmst du selbst die Kontrolle oder aber dein Partner tut dies. Letzteres bietet unglaublich viele Möglichkeiten für Sexspielchen. Du kannst deine Partnerin immer wieder sanft und dann phasenweise rasant erregen. Hast du das Gefühl ein Orgasmus bahnt sich an, kann die Geschwindigkeit reduziert werden, oder gar eine Pause eingelegt werden. So kann ganz gezielt die Lust der von dir Verwöhnten eins ums andere gesteigert werden.

Diese Maschinen haben natürlich auch noch einen anderen Vorteil nämlich den, dass wenn deine Freundin einen gesteigerten Drang nach sexueller Befriedigung besitzt, diese stets mit voller Power bedient werden kann. Denn auch wenn die Männer unter uns es stets von sich behaupten, nicht an jedem Tag kann jeder Mann „Like a Sexmaschine“ sein. Das ist auch nicht weiter dramatisch, denn es mag die anderen Tage geben, an denen es genau umgekehrt aussieht: Er will, aber ihr fehlt die Lust. Das wiederum ist natürlich eines der spannendsten Bett-Themen überhaupt. Soll man dem anderen zu Liebe verzichten oder gibt man sich in einer Beziehung die absolute Freiheit, das individuelle Verlangen die Sexualität ausleben zu dürfen.

Teurere Sexmaschinen schaffen es dabei, den menschlichen Sex durch vielseitige Bewegungsvariationen zu einem gewissen Grad natürlich erscheinen zu lassen. Es bleibt also dem Käufer überlassen, ob er die raue maschinengesteuerte einseitige Bewegung bevorzugt oder es realer bzw. softer wünscht.

Das Thema softe Fickmaschine erscheint zunächst paradox, aber es gibt tatsächlich Maschinen, die ohne die harte Hubbewegung ebenfalls ein Feuerwerk an Orgasmen versprechen. Die Königin unter den Fickmaschinen mit Vibration ist die Sybian. Diese gibt es, kaum zu glauben, schon seit einigen Jahrzehnten. Doch erst die letzten paar Jahre erfreut sie sich deutlich höherer Popularität. Das liegt gewiss auch an der Tatsache, dass diese edle Maschine über das größte Online-Kaufhaus Amazon erworben werden kann.

 

Was genau zeichnet die Sybian aus und macht sie zu einer ganz besonderen Art Sexmaschine?

Die Maschine erinnert zunächst an einen Pferde-Sattel. Du setzt dich also mit leicht gespreizten Beines darauf. Das kann entweder mit oder ohne Kleidung geschehen. Mit den Standard-Aufsätzen funktioniert das, mit größeren Aufsätzen kann logischerweise die Hose reißen oder dir ein richtiges Hinsetzen verwehren. Nackt ist man also auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Der mitgelieferte Aufsatz aus hochwertigem Elastomer (C-Flex) ragt nur wenige Zentimeter in die Höhe. Mit dieser Erhebung werden G-Punkt und deine Klitoris simultan erregt. Dazu kommt dann noch eine rotierende Bewegung dieses Aufsatzes Das macht die Sybian zu einer Maschine, die wundersame multiple Orgasmen erzeugen kann. Probanden der Maschine berichten nicht selten, dass die Art und Intensität der Penetration ihres Intimbereichs so ungewohnt und unbeschreiblich war. Um dieser Behauptung auf den Grund zu gehen kannst du sogar eine solche Maschine für ein paar Wochen zu einem zweistelligen Preis leihen. Dann kannst du immer noch schauen ob der stolze 4-stellige Preis dieser besonderen Liebesmaschine das Geld wert ist.

Wenn Ihr mehr erfahren wollt Fickmaschinen

(Für den Inhalt und die Richtigkeit der Angaben des Gastartikel ist Extrem Unlimited nicht verantwortlich)

Wir hoffen der Beitrag hat Dir genauso gut gefallen wie uns.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Cum Control

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

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Bildquelle: Google

Am Donnerstag gibt es wie immer einen Beitrag in der dunklen Erotik. Dieses Mal haben wir uns mit einem Thema im BDSM Bereich beschäftigt, der wahnsinnig geil sein kann, für den Dom ein Machtgefühl, und die Sub eine eigene Art von „Qual“ sein soll, wenn man es gekonnt ausübt.

Du willst wissen von was wir hier sprechen? Du möchtest Antworten? Gut, diesen Wunsch können wir leicht erfüllen (oder sollen wir dich noch etwas „foltern“?) . Dann geh doch einfach auf

Dunkle Erotik

Bis dahin alles L(H)iebe

Eure C. und P.