Extrem Unlimited vergisst auch mal was!

Hallo liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

In dem ganzen Arbeitsstress, haben wir vergessen,  die bereits veröffentlichten Artikel die in der Zeitung  Goldgrube , die jede Woche erscheinen,  hier zu posten. Das holen wir natürlich sofort nach. Die letzten beiden Artikel über Masturbation könnt ihr wie immer in

Zeitungsartikel

nachlesen. Denkt daran, auch wenn ihr glaubt, dass betrifft nicht Eure Altersgruppe, vorbeugen ist besser als nachher keine Ahnung haben 😉 .

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Wir Frauen können es auch..Squirten

Hallo liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Verzeihe uns, dass wir jetzt nicht gendern, aber wir müssen es einfach unmissverständlich mal sagen. Liebe Frauen – Du kannst es, und ihr könnt es ALLE, und Du weißt es vielleicht nicht mal. SQUIRTEN! Entschuldige bitte – meine Finger sind beim tippen schon mal wieder schneller als meine logische gedankliche Abfolge des Beitrages (wie üblich!). Wir meinen – Du kannst ejakulieren.

Ich wusste es bis vor ein paar Monaten nicht, bis es mir einfach mal „passierte“ (ich war ja so etwas von froh das ich nicht bei der versteckten Kamera war, denn mein doofes Gesicht hätte jeden You Tube Kanal zum sprengen gebracht 🙂 ). Wenn Du jetzt glauben solltest, dass war nur vermehrtes Poppeliges Vaginalsekret, dann muss ich Dir sagen – NEIN. Es kam unerwartet und es kam in einem Schwall. Ich muss gestehen, zuerst dachte ich, ich hätte mich voll gepinkelt, aber das war es nicht, es fühlte sich in diesem Moment nur so an.

Vor lauter Aufregung was mir da bei der Selbstbefriedigung „gelungen“ war (ich dachte doch wirklich einen Moment lang ich habe eine neue Welt bei der Frauensexualität entdeckt – na doof!), rief ich P. aufgeregt an und sagte „Ich hab ins Vorzimmer gepinkelt“ (sein Gesichtsausdruck war sicher auch in dem Moment nicht intelligent?). Als er aber dann die Details wusste, sagte er ganz trocken „Ach so, Du hast gesquirtet.“

Ge………… – was? Klingt ja wie Squaredance. Bitte was ist Squirten? Da ich ja bekanntlich eine neugierige Nase bin, ging ich auf Recherche. Und ich fand einiges darüber, denn es ist eben nichts anderes wie eine Ejakulation (doch nichts neues entdeckt! 😦 ) . Und ich fand heraus, dass es sehr oft bei Frauen vorkommt, aber nur unter gewissen Voraussetzungen. Wenn eine Frau bewusst „spritzen“ will, ist die erste Grundregel, dass sie völlig entspannt sein sollte (egal ob bei der Masturbation oder mit dem Partner). Wir meinen hier nicht nur eine völlige körperliche,  sondern vor allem geistige Entspannung. Du darfst nichts anderes im Kopf haben als DEINE LUST.  Beim Stöbern zu diesem Thema konnte ich auch zwischen den Zeilen lesen, dass es das höchste Kompliment an Deinen Partner ist wenn er Dich zum abspritzen bringt (so bringt man den Ehrgeiz des Liebsten auf Hochtouren!). 😉 

Meine erste Vermutung war ja, dass ich eine volle Blase hatte, und durch die Entspannung des Orgasmus eben alles „nach außen drängte“. Auch in diesen Punkt wurde ich eines Besseren belehrt. Und jetzt wirst Du genau so staunen wie ich es getan habe (natürlich nur wenn Du so uninformiert bist wie ich es war!). Was wissen wir? Es ist kein Urin. Es ist kein Scheidensekret. Was ist es dann?? Wir Frauen besitzen etwas von dem ich noch nie gehört habe. – Die Skene Drüse (nach einem englischen Arzt benannt).

Diese Drüse befindet sich links und rechts neben der Harnröhre. Verglichen wird diese Drüse mit der Prostata des Mannes. Super – zwei Erkenntnisse an einem Tag. Wir können nicht nur spritzen wie ein Mann, wir haben auch eine Prostata (und da jammern alle immer wegen der Gleichberechtigung). Die Flüssigkeit aus dieser Drüse riecht nicht nach Urin, ist aber so flüssig, und es schmeckt nicht nach Vaginalsekret (hat P. zumindest gesagt). Diese Drüse ist aber auch hinterlistig (irgendwo musste ja ein Haken sein). Sie ist nur beim G – Punkt zu stimulieren. (jetzt verstehe ich auch warum es „Königsdisziplin“ genannt wird. Wie viele Männer wissen schon wo der G – Punkt ist?) Das bedeutet also, Mann, oder Du selbst musst die Sache von innen angehen (im wahrsten Sinne des Wortes). Nur ein wenig von außen am Kitzler rubbeln führt zu gar nichts. Die ganze Sache wird also schon wieder kompliziert denkst Du jetzt? Nein noch komplexer.

Entspannen soll man sich, es ist nur möglich wenn man den G – Punkt findet,  und auch intensiv genug reizt, und jetzt sagen wir Dir auch noch, dass es am besten mit drei Fingern funktioniert. Wir stellen uns gerade vor, dass Du nach einer Gebrauchsanleitung schreist? So schlimm ist es nicht. Ich habe es zunächst versucht bewusst zu steuern das ich spritze, und ich kann bestätigen, dass man es sein lassen sollte, wenn man gestresst heimkommt (Du bist dann nur frustriert). Nimm Dir dafür Zeit, wenn Du es an Dir selber ausprobieren möchtest. Ich bin zum Beispiel dahinter gekommen, dass es bei mir nur klappt, wenn ich stehe.

Völlig egal wie bequem für mich die Position im Liegen auch ist – es kommt nichts außer heißer Luft. Wenn es bei Dir aber sehr wohl in einer liegenden Position „läuft“, dann empfehle ich Dir was unter zu legen (eventuell einen Schutzüberzug oder Latextuch), denn wenn Du spritzt dann wird dabei jeder Mann neidisch werden. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das Spritzen geil ist, der Orgasmus wirklich gigantisch über Dich drüber schwappt, ich aber keinen Wettbewerb daraus mache, oder mich unter Druck setze. Wenn es kommt dann super, aber wenn es mir kommt ohne spritzen, dann ist der Orgasmus auch toll. Egal wie, Hauptsache ist doch, dass man es geniest.

Apropos genießen: Im nächsten Beitrag beschäftigt uns eine Frage?:

Mädelsabend? – oder doch lieber was ins Haus bestellen? 

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Eine Hand voll Gründe für die Selbstbefriedigung

Der (gute) sexuelle Egoismus

Also gleich mal vorweg – es wachsen Dir keine Haare auf der Handinnenfläche, Du bekommst davon keine Pickel, auch keinen Rückenmarksschwund, und Du wirst nicht blind. Denn dann hätte die Welt keine Präsidenten, sondern nur mehr Blindenverbände. Leider wurde das oben genannte noch bis vor achtzig Jahren geglaubt, und auch so weitergetragen. In der katholischen Kirche ist die Masturbation noch immer ein Tabu Thema. Weiterhin wird noch immer behauptet das Selbstbefriedigung eine Form der Autoerotik ist, also Menschen die im Erwachsenenalter nur zu sich selber eine sexuelle Beziehung aufbauen können. Es wird als eine Fehlform sexuellen Verhaltens angesehen (wir wollen nicht näher auf diese Sichtweise eingehen!).

Auch wollen wir Dir nicht berichten, dass es gut für die Gesundheit ist, oder dieses oder jenes an Schmerzen mildert (schließlich sind wir kein Gesundheitsblog). Es ist einfach nur Geil, scharf, tut gut, ist unbedingt empfehlenswert, und vor allem entspannend. Ich kenne Frauen die befriedigen sich vor dem schlafen gehen selbst um einen entspannteren Schlaf zu finden; das kann ich nur unterschreiben. Ich befriedige mich meistens aber aus einem Lustgefühl heraus. Und dieses Bedürfnis soll im Idealfall gestillt werden.

Die Art wie Du Dich befriedigst das bleibt Dir überlassen (Dildo, Vibrator, Finger usw.). Wir wünschen uns Dir einige unserer Ansichten vorzustellen, die Dir nicht nur ermöglichen einen höheren Lustgewinn, eine leichtere Orgasmusfähigkeit zu erreichen, sondern auch eine Variante Dich besser kennen zu lernen, und das Du auch entdeckst das Masturbieren (umgangssprachlich auch wichsen, sich einen runterholen, rubbeln usw.) Dir zu noch befriedigenderen Sex mit deinem Partner verhilft.

Wie das funktionieren soll?

Hast Du Dir schon mal einen Spiegel genommen und Dich unten betrachtet? Du wirst zu Deinem Erstaunen etwas Wunderschönes, und Vollkommenes entdecken. Es ist ein Kunstwerk für sich, und mit sehr vielen Nervenenden und erogenen Punkten ausgestattet, die es gilt zu entdecken. Denn wir sind überzeugt, Du kennst Dich noch nicht richtig (also ich bin über Stellen an meiner Möse „gestolpert“, da wusste ich nicht mal das es die in der Biologie gibt). Nimm Dir mal Zeit für Dich, gehe in Dein Schlafzimmer lege Dich nackt aufs Bett und entdecke Dich mal mit den Händen selber. Streichle über Deinen gesamten Körper, achte darauf an welchen Stellen sich wohlig Deine Härchen aufstellen. Achte auf DEINE Empfindungen. Betrachte Dich und (das ist Wichtig!) – genieße Dich und Deinen eigenen Anblick. (P. meint gerade, jetzt werden 99% der Frauen sagen „an mir gibt’s nix schönes“ – bitte helft mir das er nicht Recht hat! ).

Du stehst dabei nicht unter Leistungsdruck! Du kennst das sicher auch, Du kommst gestresst von der Arbeit, die Kinder hängen an Dir, und wenn Du dann todmüde ins Bett fällst, gibt Dir Deine bessere Hälfte zu verstehen, dass er Lust auf einen kurzen aber heftigen Fick hat. Und schon plagt einen da schnell das schlechte Gewissen wenn man jetzt „ NEIN“ sagt. Die Folge davon (zumindest war das bei mir immer so) – ich kam nur schwer in die Gänge. Ich wurde nicht richtig feucht, und je mehr an meiner Spalte gerubbelt wurde, desto unangenehmer war es mir. Sich selbst befriedigen bringt zwar nichts gegen die Müdigkeit, aber es hilft Dir schneller feucht zu werden. Warum? – Du konditionierst Dich selber, denn Dein Körper reagiert viel schneller auf eine Stimulation. Wenn die Punkte die Dein Partner aber „bearbeitet“, nicht die sind die Dich geil machen, dann führe seine Hand zärtlich an den Punkt. Zeig ihm wo es Dir gut tut. Glaub mir, er wird nicht beleidigt sein, wenn er dann Deine Reaktion darauf bemerkt ;).

Mach es einfach wenn Dir danach ist! Ich war mal in einem Cafe, und las in einem Buch während ich auf eine Freundin wartete. Das Buch war nicht sonderlich erotisch, aber plötzlich bemerkte ich trotzdem wie ich feucht wurde, und die Lust mich selber zu berühren war so stark, dass es fast weh tat. Also schwupp—ging ich auf die Toilette, zog die Hose runter und machte es mir selber. Es war mir völlig egal ob mich jemand hörte (ja – ich stöhne auch beim wichsen). Es tat MIR einfach gut, und mein Körper hat mir signalisiert das ich es brauche. (Du isst ja auch etwas wenn dein Magen knurrt, oder?) Aus falschen Schamgefühl dieses Lustgefühl zu unterdrücken, kann zur Folge haben, dass Du unzufrieden mit Dir selbst wirst und zickig. Als ich mit rosigen Wangen, und einem zufriedenen Lächeln aus der Toilette kam, saß meine Freundin schon da, und als sie mich ansah sagte sie nur „Echt jetzt? Hier?“ 

Du lernst Dich besser kennen! Wie schon oben beschrieben wirst Du Punkte entdecken die Dich geil machen und die Du noch nicht kanntest. Das bedeutet, Du weißt was Dich scharf macht. Du kannst auch mal damit experimentieren, dass Du Dir selber „schmutzige Worte“ sagst (Blogbeitrag „Dirty Talk“), oder stöhne und schreie was das Zeug hält. Je mehr Du über Dich weißt, desto selbstbewusster kannst Du beim Sex sein. Immerhin weißt Du was Du willst, und was Du nicht willst. Und beim Sex eine selbstbewusste Frau neben (oder über sich) zu haben, das turnt jeden Mann mächtig an. Denn immerhin machst Du es ihm leicht Dich scharf zu machen.

Nütze den sexuellen Egoismus! Das Vorurteil, dass Du Deinen Partner „betrügst“ wenn Du es Dir selber machst, hält sich noch immer hartnäckig. Wir finden, dass es völliger Blödsinn ist. Es ist Zeit die Du Dir für Dich selber nimmst. Das ist gut so! Falls Du trotzdem Hemmungen haben solltest Deinen Partner zu sagen, dass Du wichst, dann geben wir Dir den Ratschlag – fordere Deinen Partner doch mal auf, sich vor Dir einen runter zu holen. Er wird dieser Aufforderung eventuell erstaunt, aber sicher gerne nachkommen, wenn Du ihm sagst das Du das gerne einmal sehen würdest (Vorteil: auch Du siehst vielleicht eine Art der Massage die Dir noch unbekannt war). Wenn Du dann mit einsteigst, und Dir es auch vor seinen Augen besorgst,wird das für Euch beide eine neue Art von Sex. (Heißer Tipp: Schaut Euch dabei tief in die Augen – es gibt nichts Intimeres!)

Wir erwähnen ganz bewusst keine Art WIE Du es Dir selber machst und besorgst, denn es macht für uns keinen Sinn eine Liste von Hilfsmittel aufzuzählen, oder wieviel Finger Du Dir reinsteckst. Dafür gibt es andere, besser informierte Plattformen oder Blogs. Uns ist wichtig, dass Du Dir für Dich selber den Egoismus herausnimmst, Deinen sexuellen Horizont zu erweitern, und vielleicht einige Dinge der Selbstbefriedigung anders zu betrachten.

Egal ob Du es Dir mal schnell „neben bei“ besorgst, oder ob Du es zelebrierst (im Schaumbad, oder frisch geduscht und gecremt auf Deinem Bett, oder Dir einen guten Porno ansiehst), genieße es einfach. Es geht um Deinen Körper, Deine Bedürfnisse, und Dein Wohlbefinden. Und falls Dein Partner doch ein wenig Eifersucht erkennen lässt, dann nimm seine Hand, und lasse sie langsam in Dein Höschen gleiten. Dann wird er sehr schnell bemerken, dass kein rubbeln so schön sein kann wie eine Berührung von ihm.

Apropos Eifersucht! – mit diesem Thema beschäftigen wir uns in unserem nächsten Blogbeitrag, und wir denken, da werden einige von unseren Leserinnen über unsere Sicht der Dinge vielleicht heftig den Kopf schütteln.

Eifersucht? – 5 Argumente warum Sie nur in unseren Köpfen existiert!

Bis dahin wünschen wir Euch viel Spaß
Alles Liebe Eure
C. und P.