Frohe Ostern!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Frohe Ostern wünscht Dir Extrem Unlimited und noch einiges

Nach wirklich  anstrengenden Tagen und Wochen, die sehr an unseren Nerven gezehrt haben, möchten wir Euch und euren Familien ein frohe Ostern wünschen. Gerade in der letzen Zeit haben wir bemerkt und uns verstärkt daran erinnert, was es bedeutet, wenn man Familie hat und diese auch zu schätzen weiß. Wenn ihr keine Angehörigen mehr habt, hütet eure Freunde und auch euren Partner wie einen Schatz, denn sie sind diejenigen die Dich auffangen wenn es Dir mal schlecht geht, und du das Gefühl hast alles in deinem Leben würde dir entgleiten. Jede Minute oder jedes Telefonat ist kostbar, und wertvoll. Erinnere Dich daran, denn  nichts selbstverständlich ist.

Konsument oder Genießer

Wir haben überlegt, dass wir viel zu sehr Konsument sind, und nicht Genießer der Augenblicke, wir viel zu oft nörgeln und jammern was wir alles NICHT haben, anstatt die Momente die uns geschenkt werden, oder die wir selber schenken zu schätzen. Auch ich bin gerade dabei mein Leben nicht mehr als Konsument zu verbringen, der von einem Termin zum anderen hetzt, und alles „unter bringen“ muss. Ich versuche mich darauf zu besinnen, dass das Leben zu kurz ist um dem Erfolg hinter her zu hetzen, denn am Ende eines Lebens bleibt immer das von einem über, dass man auch vorgelebt hat.

Das Lachen das man geschenkt hat, oder auch die netten Dinge die man anderen zukommen hat lassen. Ich wünsche mir mal, dass man einmal über mich sagt, dass ich viel gelacht habe, und andere Menschen damit anstecken konnte, denn wenn man sich an so etwas  erinnert, dann ist es völlig unerheblich ob ich 8 Stunden oder 16 Stunden am Tag gearbeitet habe. Leben, Lieben und Lachen, dass sind die Dinge die wirklich wichtig sind, und nicht wie viel Geld man scheffeln muss um „glücklich“ zu sein. Es klingt zwar schon abgedroschen, aber Geld macht zufrieden aber nicht glücklich.

Genieße Dein Osterfest, freue dich auf das gemeinsame Kochen mit deinem Lieben (oder Liebsten), sauge jeden Moment auf wie ein Schwamm, denn genau diese Momente machen das Leben aus.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Liebe, Lust und Leiden

 

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Heute morgen als ich bei meinen Morgen Kaffee saß, und wie gewöhnlich meine Tweets auf Twitter durch sah,- fiel mir ein Tweet einer ganz lieben Twitter Freundin ins Auge. Sie stellte die Frage „Was ist Liebe“? Diese Frage war so simpel, und obwohl ich mich (auch wissenschaftlich) schon hundert mal damit befasst habe, musste ich für mich darüber nachdenken, was für mich Liebe ist. Natürlich kann man für viele Menschen Liebe empfinden – Familie, Freunde, Kinder , Geschwister oder aber auch natürlich Tiere oder Pflanzen, aber die Liebe zu einem Partner, die kann man am schwersten beschreiben.

Ich habe auf die Frage geantwortet : „Wie wenn man in eine Decke gehüllt ist, die man nicht mehr ablegen möchte“. Jetzt denke ich, dass diese Beschreibung nicht mal annähernd reicht. Es ist viel mehr….Ich habe mir immer die Frage gestellt, warum ich gerade die Romane verschlinge, und die mir auch eine innere Zufriedenheit geben, wo es um Lust und unvorhergesehene Liebe geht. Warum wird mir warm ums Herz wenn ich so etwas lese? Warum werden die Augen der Protagonisten immer so genau beschrieben, und immer wieder betont? Ich habe angefangen – ausgelöst durch die Frage meiner Twitter Freundin – ernsthaft darüber nach zu denken, wann habe ich in meinen Leben von fast 49 Jahren ernsthaft nach gedacht.

Ich sage dir – ich bin richtig erschrocken, denn wirklich GELIEBT habe ich nur zweimal in meinen Leben, mit allen was dazu gehört, genauso wie in einem der unzähligen Romane , die wir Frauen so gerne lesen. Natürlich habe ich alle meine Partner sehr gerne gehabt, war in sie verliebt, und mich auch wohl gefühlt, aber wenn es vorbei war,- war es eben vorbei. Ohne großes Leiden oder Frust. Es war eben ein Abschnitt in meinen Leben, aus dem ich all meine Erfahrungen heute schöpfe. Warum ich das jetzt weiß? (und ich denke ich weiß es jetzt erst seit einigen Stunden).

Ich kam dahinter, dass es eine Sache gab, die ich nur zweimal gemacht habe. Ich habe den Männern die ich wirklich geliebt habe, ohne Schamgefühl, oder das es mir unangenehm war beim Sex in die Augen  gesehen, und zwar von der ersten Sekunde an. Instinktiv, ohne darüber nach zu denken. Ich konnte und kann mich in den Augen verlieren, und ich lasse sie in meine Seele blicken. Das klingt jetzt vielleicht sehr einfach und für einige sicher zu simpel gestrickt, aber bitte denke mal darüber nach. Man sagt doch immer die Augen sind die Spiegel der Seele. Wie oft hast du einen Mann schon von der ersten Sekunde an beim Sex in die Augen gesehen, hast nicht den Blick abgewandt, oder es mit einen doofen Spruch abgetan (nach dem Motto – „ich hab mir gerade die Lider straffen lassen, darum starre ich dich so an“)? 

Du dich ihm/ihr öffnest, und dieses in die Augen sehen, sich verlieren in dem anderen, dass ist etwas, dass man nicht leichtfertig tut, oder wenn – dann versucht man es doch auszukorrigieren, indem man den Blick abwendet, oder die Augen fort an immer geschlossen hält. Man macht sich ja selber damit verletzbar, denn in dem Blick eines Menschen sieht man die Dinge die er oder auch sie nicht ausspricht. Es sagt „Ich liebe Dich“ ohne Worte. Der Mund kann lügen oder besser gesagt, dass von sich geben was das andere hören möchte, (oder zu glauben was der andere hören will) aber die Augen die sagen, dass was man selber fühlt und spürt. Natürlich kannst du jetzt sagen „Ja das ist schon tausend mal in irgendeiner Frauenzeitschrift gestanden“. Ja das ist richtig, ABER, das ganze hat natürlich auch eine Kehrseite.

Wenn man einen Menschen so tief in sein Innerstes sehen lässt, und das auch noch beim Sex, (oder sollte ich sagen beim „liebe machen“?) wo man bekanntlich (oder meistens 😉 ) nackt ist, sich öffnet, alle Sinne geschärft sind, alle Lust Lucken offen stehen, und man sich körperlich öffnet bis zur Schmerzgrenze, dann ist die Gefahr umso größer, dass wenn es mal zu einer Trennung kommt (aus was für Gründen auch immer), diese nicht nur schmerzhaft, sondern unheimlich lange dauert, bis man es verdaut hat (bei mir hat es fast zwanzig Jahre gedauert, obwohl ich andere Partner hatte). Der Skeptiker wird natürlich jetzt einwenden, dass ist alles Einbildung, man redet sich das dann alles schön, man sieht die schlechten Dinge nicht mehr. Doch die schlechten Dinge bleiben genauso lebhaft in Erinnerung wie die Guten, aber durch Umstände oder andere Ereignisse hat die Beziehung nicht gehalten, aber das schmälert doch nicht die Liebe für einen Menschen?

Ich hatte Glück, denn mir ist es zweimal passiert, dass ich wirklich liebe. Als ich heute darüber nach gedacht habe „Was ist Liebe“, ist es mir bewusst geworden, dass das für mich persönlich die Erklärung ist. Der eine oder andere wird jetzt sagen „Quatsch, das hat mit den Augen gar nichts zu tun“, und es ist sicher eine Frage die jeder Mensch für sich individuell beantwortet, denn diese Frage löst seit tausenden von Jahren Diskussionen, Konflikte und sogar Kriege aus. Ich kann sagen,- auch heute noch – wenn ich P. in und bei der Lust in die Augen sehe, dann will ich den Blick noch immer nicht abwenden, im Gegenteil – da gibt es sicher noch einiges zu sehen, was sein Mund nicht ausspricht.

„Was ist Liebe“? – ich will meine Antwort von heute morgen ergänzen.  Es ist die Erfüllung, es ist der Gipfel der Lust, der Abgrund des Leidens, aber auch die Erkenntnis, dass man ohne das Ganze  nicht sein möchte. DAS IST für mich LIEBE.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Ich hasse was ich an Dir liebe

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wir wissen, der Titel unseres heutigen Beitrages verwirrt Dich vielleicht ein wenig, aber dieser Titel steht für zwei Sichtweisen in einer Beziehung oder Partnerschaft. Man lernt einen Menschen kennen und verliebt sich in ihn. Man erkennt sich kaum mehr wieder,- alles ist bunt und fröhlich, nichts kann einem die Laune verderben nicht mal die vielleicht skeptischen Hinweise der Freunde, dass der Auserwählte eine kleine Macke hat, wenn er fünfzig Mal am Tag anruft, um zu wissen wo man ist, oder mit wem man gerade seine Zeit verbringt. Man tut es dann als Neid von den anderen ab, die noch nie so einen aufmerksamen Mann kennen gelernt haben.

Wenn dieser Mann dann nach ein paar Monaten noch immer fünfzig Mal am Tag anruft, dann finden wir es nicht mehr romantisch oder aufmerksam, sondern einfach nur lästig, und wir haben das Gefühl uns fehlt die Luft zum atmen. Diese Menschen sind extreme Kontrollfreaks, die ständig das Gefühl haben hintergangen zu werden, und unter chronischer Verlustangst,  und einen mangelnden Selbstwertgefühl leiden. Oft endet so eine Geschichte im Stalking und bei der Polizei. Es gibt aber noch andere Dinge die weit aus harmloser sind, und die ausschlaggebend sind um uns in einen Menschen zu verlieben und sich dann nach ein paar Monaten vor Graus zu winden wenn er das tut. (der Klassiker – die nicht zugeschraubte Zahnpastatube). 

Wir wollen aber versuchen aus den vielen Beispielen die uns Frauen erzählen,  eines oder zwei heraus zu kramen. Wir Frauen haben sehr oft ein verklärtes denken wenn es um die Gewohnheiten eines Mannes geht. Es wird auch immer wieder unser angeborenes Muttergefühl geweckt. Ein Beispiel: Wir finden es am Anfang überhaupt nicht schlimm wenn ein Mann zu uns sagt „Such Du doch aus was ich heute anziehen soll.“ NEIN – wir finden das auch noch schmeichelhaft, dass er uns so in seinen persönlichen Raum lässt. Nach einiger Zeit allerdings, haben wir das Gefühl Mutterersatz zu sein, und nicht mehr seine Frau oder Freundin. Das ist alles andere als sexy und erotisch.

Männer können – und tun es auch – sich blöd stellen, um Dinge nicht zu tun (ich weiß jetzt nicht ob das genetisch bedingt ist??). Sätze wie „Du kannst das viel besser als ich.“ gehen am Anfang einer Beziehung bei uns Frauen runter wie Öl, sind aber nichts anderes als ein Abwälzen von lästigen Dingen die Mann nicht tun will. (P. kann das hervorragend beim kochen!!). Wir Frauen sind in den ersten paar Monaten aber so verliebt, das wir über diese kleinen Mängel hinweg sehen, und sie auch noch für „niedlich“ finden (Wie ich das Wort niedlich hasse!!). Wir fangen mit der Zeit dann an, dieses abwälzen oder sich „hilflos“ stellen an zu hassen, und der strahlende Mann in den wir uns verliebt haben, mutiert in unseren Augen zu einen „Nichtstuer mit Mutterkomplex“ (das ist jetzt etwas überspitzt ausgedrückt). 

Allerdings gibt es auch hier eine Kehrseite, die wir Dir nicht ersparen wollen, und können. Wir Frauen sind nicht ganz unschuldig an diesem Verhalten, und manchmal sind wir auch verdammt ungerecht gegenüber den Männern. Auch hier wieder ein Beispiel aus meinen persönlichen Bereich: Als P. und ich das erste Mal nebeneinander eingeschlafen sind, bemerkte ich sehr schnell, dass er (nicht so wie er sagte NIIIEEE was träumt 😉 ), sondern ein kleines Plaudertäschchen beim schlafen war (obwohl es mehr um Autos geht :=( ) , und er herrlich mit den Zähnen knirschte. Weder damals noch heute stört mich das, und ich finde es immer sehr beruhigend, wenn ich unter den monotonen Knirschen seiner Zähne sanft einschlafe. Was mich aber zur Weißglut treibt, und mich aber am Anfang unserer Beziehung nie gestört hat waren die Worte „Ja schauen wir mal“. Ich dachte am Anfang „Was für ein Freigeist, der sich nicht auf etwas festnageln lässt“. Heute denke ich mir oft „Aha, du willst dich also wieder mal nicht festlegen“. 😦

Das ist ungerecht, denn ich kann ihm nicht etwas zum Vorwurf machen, wo sich nur meine Ansichtssache geändert hat. Auch der alte Spruch „Na, den erziehe ich mir schon noch“ treibt mir persönlich die Gänsehaut auf die Haut, denn Frauen sollen ihre Männer nicht erziehen, nach dem Motto „Was nicht passend ist wird passend gemacht“. Nehmt sie so wie sie sind,  auch noch nach ein paar Jahren, denn es kann nicht sein, dass wir jetzt etwas an ihnen hassen, dass ein Grund war, warum wir uns ins sie verliebt haben. Betrachte jetzt mal deinen Liebsten, und überlege welche Eigenschaften Du damals so anziehend gefunden hast, und die Dir heute auf die Nerven gehen, und warum das so ist? So schlimm wie Du es vielleicht heute siehst, wird es nicht sein, denn man verliebt sich nie grundlos in einen Menschen, oder?

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.