Bitte warten – Hold the Line please

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Bitte warten – Hold the Line please

Normalerweise schreibe ich (wir) immer über das was ich höre, sehe, oder meine (unseren) persönlichen erotischen und/oder witzigen Erlebnisse. Ich habe bis jetzt noch nie einen Beitrag geschrieben, um es als reinen Tagebucheintrag („Auskotzmodus“) zu verwenden, weil ich der Meinung bin, dass Dinge die mich privat belasten hier nichts verloren haben. (Auskotzen – Bitte warten Hold the Line please). Allerdings mache ich heute mal eine Ausnahme, denn das was ich heute zu schreiben habe, dass schleppe ich mit mir bereits fast ein ganzes Jahr mit mir herum, und das muss einfach mal raus. Es hat mit den eigenen Vorsätzen zu tun, und auch mit Mut. Den Mut zu haben – auch wenn es für einen selbst unangenehm ist – einen Vorsatz den man sich selbst schon lange vorgenommen hat auch durch zu ziehen.

Irgendwann…

Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Jede Art von Konflikt im privaten Bereich macht mich unrund. Also vermeide ich sie soweit es mir möglich ist. Ich bin immer der Ansicht, dass man sich alles „ausreden“ kann. Das funktioniert aber nur so lange, so lange der andere auch reden will, oder bereit ist auf Fragen EINDEUTIG zu antworten. (Bitte warten auf Antworten -Hold the Line please!) Wenn er das nicht tut, dann geht einem irgendwann die Puste aus. Man versucht es immer wieder, und immer wieder, aber es nützt nichts. Das Einzige was man bekommt ist entweder gar keine Antwort oder ein Witz, der in diesem Moment für einen gar nicht lustig ist. Oft will man schon alles hinwerfen, aber man probiert es ja dann doch immer wieder. Denn irgendwann war es ja mal möglich – neben allen Spaß und Witz – den anderen ernst zu nehmen.

Denn es fühlt sich noch immer richtig an..

Man sieht sich (natürlich nur wenn man alleine ist) die alten Fotos an, und denkt sich „Ab wann fing es an, dass mein Raum in seinem Leben nicht mehr größer war als ein Mülleimer?“ Man schreit, tobt, weint Eimer voll, (natürlich auch alleine) – die Antworten bleiben aber trotzdem aus. Also rafft man sich auf, und fragt mal vorsichtig nach. Fragt nach Zeit für einen, vielleicht mal nach einen Kaffee, oder zumindest nach einem! fixen Tag im MONAT. Es kommen immer die gleichen Antworten :“ Heute nicht, schauen wir mal wann es sich ausgeht. Du weißt doch das es nicht am „wollen“ liegt, sondern am können.“ (Bitte warten auf Zeit – Hold the Line please) Weiß ich das???? Am Anfang wusste ich das noch, denn da hast Du mir den Eindruck vermittelt noch wichtig für dich zu sein, aber irgendwann bemerkte ich, dass immer weniger Nachrichten kamen, die Telefonate immer weniger wurden, und jegliche Art von verbaler Gefühlsregung im Keim erstickt wurde mit „Na sowas schmalziges“.

..und doch wieder nicht

Also verkneift sich Frau irgend welche Bemerkungen wie „Du fehlst mir“, „Ich vermisse Dich“, „Schön wenn Du jetzt da wärst“, denn es kommt entweder ein „mmmm“, oder ein „Na bist sentimental?“. Meine Frage: Ist die Zeit irgendwann vorbei wo man sich so etwas sagen kann? Ist es nicht mehr „nötig“? Überflüssig? (Bitte warten auf Gefühl – Hold the Line please) .Ich finde nicht, dass die Zeit für Gefühl irgendwann vorbei sein sollte. Das geht immer, auch wenn man schon länger ein Paar ist. Da komme ich schon zum nächsten Punkt. Was sind wir überhaupt GEMEINSAM? Sind wir ein Paar? Sehen tun wir uns alle heiligen Zeiten mal, telefonieren im Durchschnitt einmal am Tag, und wenn es hoch kommt haben wir 5 Mal im Jahr Sex (und das auch mit Zeitdruck). Wenn man nach dem „Beziehungsstatus“ fragt bekommt man die Antwort „Muss man immer alles benennen?“. DAS fühlt sich jetzt nicht richtig an, denn jeder Mensch will wissen wo er steht.

Auch wenn es jetzt Sentimental klingt…

Wo bist DU mir abhanden gekommen? – der, der mich bis zu zwanzig mal am Tag angerufen hat? Der mir hunderte von verrückten, irren und wunderbaren Nachrichten geschrieben hat. Der es geschafft hat mit mir gemeinsam zwei Drittel des Tages zu lachen? Ist wirklich alles für Job, Erfolg, und Firma auf der Strecke geblieben? Interpretiere ich wieder mal zuviel hinein? (Bitte warten auf Antworten- Hold the Line please) Ich kann nur vermuten ….nein das kann ich auch nicht nicht. Ich habe KEINE AHNUNG. Wenn du das allerdings für NORMAL hältst was wir seit Monaten praktizieren, dann tut es mir leid. Das verstehe ich nicht mehr, und DU erklärst es mir nicht. Du glaubst es ist alles ok, solange ich nicht „zicke“. Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist – ich zicke seit Monaten nicht mehr, denn es hätte keinen Sinn. Ich würde trotzdem nur ein „mmmm“ zu hören bekommen.

Du bist grausam und stolz darauf

Jeden Menschen kann man mürbe machen. Der Stärkste Mensch knickt ein, wenn man ihn lange genug als „gegeben“ sieht. Ich bin da. Bereit auf vieles einzugehen, auf vieles Rücksicht zu nehmen, auch dir zu helfen wenn es nötig sein sollte, aber Du nimmst es nicht an – Warum? Du bist oft stolz darauf dass Du kein gefühlsduseliger Mensch bist. Das du das alles nicht brauchst. Du bist stolz darauf das Du niemanden brauchst. Kannst Du auch, und es ist dir dabei auch völlig egal ob ich nun da bin oder nicht. Denn Du bist der „Meister“. Du kannst stolz darauf sein mich mürbe gemacht zu haben. Nur mehr nach deinen Spielregeln zu spielen. (und trotzdem weiß ICH das Du auch eine ganz andere Seite hast)

Gutmütig, noch immer verliebt, aber nicht mehr blöd

JA, ich weiß, ich kann Deine Nummer aus meinen Telefon löschen und dich vergessen. Leider ist da meine dumme, unrationale, völlige schmalzige Gefühlswelt. Gegen die kann man leider nichts tun. Ich kann Dir aber sagen was ich will (Du hast ja mal zu mir gesagt, du magst Frauen die sagen was sie wollen!) . Ich will, dass Du Dir Zeit nimmst, wenn ich noch immer wichtig sein sollte in deinem Leben. Wenn ich das nicht mehr bin, dann kannst Du meine Nummer aus deinem Telefon löschen. Denn (im Gegensatz zu Dir wie Du mir ja mal gesagt hast) bin ich noch immer in dich verliebt, schäme mich auch nicht dafür, bin noch immer da, und bereit mit Dir jeden Blödsinn zu machen, aber sicher nicht mehr unter deinem Motto „Bitte warten – Hold the Line please“. Ich will ein Leben mit Dir, aber keines in deiner – auf Abruf bereit stehenden Warteschleife. Für das bin ich zu wertvoll.

Bis dahin alles Liebe

(ausnahmsweise nur) C.

Bildquele: www.google.com

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Emotionale Abhängigkeit

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Emotionale Abhängigkeit

In meinen Freundeskreis spielt sich gerade ein „Drama“ der besonderen Art ab, nämlich das der emotionalen Abhängigkeit von einem Partner. Diese Frau um die es geht, ist mir sehr ans Herz gewachsen, und ich leide jedesmal mit ihr mit, wenn sich wieder mal so ein Drama abspielt. Diese emotionale Abhängigkeit ist zwar ständig präsent, nur kommt sie negativ zum Vorschein, wenn ihre „bessere“ Hälfte mal wieder den egomanischen, narzisstischen, unsensiblen Vollidioten raus hängen lässt, und sie sich die Augen aus dem Kopf weint.

Was ist das überhaupt

Was hat es damit auf sich, dass man – obwohl man es sich so sehr wünscht – emotional nicht in der Lage ist sich von einem Menschen zu trennen, der einen nicht gut tut, und der es fast schon genießt einen leiden zu sehen. Es gibt sicher hundert fachmännische Berichte zu diesen Thema, aber wie immer interessieren uns die nur nebenbei. JA – es gibt so etwas  – eine emotionale Abhängigkeit, entweder einseitig oder beidseitig. Wie bei allen, ist es in Ordnung wenn keiner darunter leidet. Wenn aber ein Teil es ausnützt, dass der andere – egal was man tut – eh immer wieder kommt, weil er nicht „ohne“ kann, dann ist das ein Machtmissbrauch der Sonderklasse.

Es kann keiner erklären

Außenstehende werden so eine emotionale Abhängigkeit nicht verstehen oder nachvollziehen können. Sie sehen das Ungleichgewicht zwischen zwei Menschen, sehen auch, dass einer von Beiden leidet, und der andere es fast schon diabolisch genießt, den „Leidenden“ an der Leine zu haben. Er braucht diese Macht, dieses „oben auf“ Gefühl um sich selber aufzuwerten. Diese Menschen sind um keine Lüge oder „schleimige“ Erklärung verlegen. Jeder andere erkennt das ,- nur nicht der Betroffene. Im Gegenteil – Es werden abstruse „logische“ Erklärungen gesucht, zurecht gebogen, dass der „Liebste“ weiterhin in einem strahlenden Licht dasteht. Das ist Liebe???

Ein Kampf ohne Gewinner

Oft halten solche Verbindungen Jahre an. Man reibt sich auf, versöhnt sich wieder, gelobt Besserung, und es passiert NICHTS. Alles fängt wieder von vorne an, und im Endeffekt,  wo außer verschwendende Lebenszeit nichts dabei rauskommt, vergehen Lebensjahre die man nicht wieder bekommt, und dabei auch vielleicht nie kennen gelernt hat wie sich echte Liebe und Zuwendung von einen Partner anfühlt. Auch der Teil der leidet,  ist vernebelt mit einem Bild der Liebe, die gar keine ist. Es ist ein Kampf wo es keinen Gewinner geben kann.

Verlust auf der ganzen Linie

Wenn man als Betroffene nicht aufpasst, verliert man alles was einem lieb und teuer ist. Freunde, Kollegen und Familie die sich immer wieder aufs Neue das Schauspiel der Trauer, Wut und Enttäuschung ansehen und anhören. Die trösten,  Taschentücher reichen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Irgendwann aber einmal kapituliert der beste Freund oder Familienmitglied vor so viel Gutgläubigkeit. Demjenigen geht einfach die Luft aus, und er/sie macht eigentlich dann das was der Betroffene vom „Machtpartner“ machen sollte – er löst sich von ihm.

Rat gibt es keinen

Im Grunde genommen kann man solchen Menschen nur beistehen aber nicht helfen, denn sie sind oft schon viel zu tief in dieser emotionalen Abhängigkeit gefangen, kennen es nicht anders und wollen da vielleicht auch gar nicht wirklich raus. Wenn man aber als Familienmitglied oder Freund fair sein will, dann sollte man auch hier die eigenen Grenzen aufzeigen und sagen „Du mir gehen die Ratschläge aus. Du musst wissen was du tust“, auch wenn man weiß, dass der nächste negative emotionale Supergau schon wieder vor der Türe steht.

Hilfe nur wenn man sie annimmt

Menschen die von so einem Szenario betroffen sind, sitzen in einem Käfig aus dem sie nicht alleine raus kommen. Es wäre aber auch ratsam, heraus zu finden ob sie das überhaupt wirklich wollen, denn nur dann kann man als Freund, Kollege oder Familienmitglied denjenigen beim aufstehen und beim Neubeginn wirklich helfen. Einer Abhängigkeit setzt auch immer ein wenig ein Suchtverhalten voraus, und eine Sucht kann man überwinden wenn man das wirklich möchte. Du hast es in der Hand,- Du hast die Macht, und kein anderer über Dich.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Kopfkino bitte an!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Kopfkino bitte an!

Ein Fleischhaufen voller schwitzender, und stöhnender Menschen (vorwiegend Männer) stapeln sich übereinander, nebeneinander, und zwei oder drei Frauen heizen die ganze Stimmung auch noch mit Sprüchen wie „Fick mich schneller, heftiger…“. Ein Gang Bang Szenario wie aus einem klassischen Porno Film. Eine Phantasie die sich schon oft in meinem Kopf abgespielt hat, aber ich trotzdem niemals in der Praxis machen würde. Es ist eine antörnende Geschichte in meinen Kopf, aber eben nur in meinen Kopf. (Habt ihr euch die Männer bei diesen Gang Bang Geschichten schon mal genauer angesehen?? – na ehrlich – nein danke)

Kopfkino beflügelt die eigene Lust

Jeder hat sicher schon mal Bilder im Kopf gehabt die nichts mit der Realität zu tun haben, und uns trotzdem extrem scharf machen? Der Klassiker ist vielleicht der Filmstar den wir so geil finden (also – ich würde Van Diesel sicher nicht von der Bettkante stoßen), trotzdem sind wir uns im Klaren darüber, dass sich das berühmte Objekt der Begierde nie zu uns ins Bett verirren würde (also ich kann mich nicht an Van Diesel erinnern 😉 ). Jetzt stellt sich der/die kritische Leser(in) sicher die Frage, warum man irgendeine Phantasie benötigt, wenn der Sex mit dem Liebsten eigentlich eh ein Knaller ist?

Die Phantasie ist unsere eigene Grenze

Oft sind unsere Phantasien die wir im Kopf vielleicht schon tausend mal durch gespielt haben,  nur etwas, dass wir uns im realen Leben nicht trauen, oder aber dem Partner nicht sagen wollen, weil es uns selber viel zu „pervers“ oder „abstrus“ erscheint. Wir werten da leider viel zu schnell, denn es kann ja auch sein, dass unsere Phantasie auch die unseren Liebsten ist – wir wissen es oft nur nicht (das Wort Kommunikation kommt schon wieder ins Spiel 🙂 ). Natürlich gibt es Phantasien die sich nicht in die Realität umsetzen lassen (Du erinnerst dich an Van Diesel 😉 ), aber zu 90% sind die Gedanken die oft obszön, oder abwegig erscheinen, nur einen eigene moralische Grenze die wir uns im Kopf setzen.

Wenn wir nicht in Stimmung kommen

Die geilen Bilder im Kopf die wir auf Knopfdruck abrufen können, sind auch eine Art Sicherheitsnetz, wenn wir mal nicht so in Stimmung sind, uns aber genau dort hin bringen möchten. Auch die sexuell aktivste Frau hat mal Tage,  wo der Motor etwas länger braucht um auf den Zug der Ekstase aufzuspringen. Gedanken sind frei! Jede Phantasie ist erlaubt, ohne das man sich dafür schämen muss. Egal ob es der Dreier mit zwei Männern ist, heiße Streichel Spiele mit einer Frau, oder aber auch ein geiler Quickie mit einem Fremden. Alles kann helfen, dass man in Stimmung kommt bzw einen letzten „Anstupser“ benötigt.

Kein Betrug im Kopf

Viele sind ja noch der Meinung, dass etwas nicht stimmen kann, wenn sie vor oder während des Sex an oben beschriebene Szenarien denken. Also müsste ich auch ein schlechtes Gewissen haben, dass ich mir schon vorgestellt habe,  wie Van Diesel mich wild von hinten nimmt, während P. an mir oder mit mir gespielt hat. Nein – natürlich nicht. Wenn man sich eine heiße Szene im Kopf vorstellt, hat das noch lange damit zu tun, dass man den Liebsten „betrügt“, oder ER nicht mehr das Gelbe vom Ei im Bett ist. Gedanken sind frei, und die Zuneigung oder Liebe zu einem Menschen können (oder sollten) nicht vom Kopfkino getrübt werden.

Wenn es nicht mehr „ohne“ geht

Aus unserer Sicht wird es nur dann zum Problem, wenn der Sex mit dem Liebsten nur mehr dann funktioniert, wenn man zeitgleich das Kopfkino anstellt, weil sonst nichts anderes als Trockenheit zwischen den Beinen herrscht. Es ist meistens ein Zeichen dafür, dass irgend etwas in der Sexuellen Beziehung mit dem Partner fehlt, nach dem man aber lechzt. Das muss auch nichts wirklich mit dem Sex alleine zu tun hat. Es ist oft Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit aber auch das Gefühl, dass man „mit Haut und Haaren gewollt wird“. In so einem Fall sind wir der Meinung, dass man seine Wünsche und Träume und auch die Phantasien seinem Gegenüber mitteilen sollte. Denn das Kopfkino kann geil sein, aber noch schöner ist es wenn man es auch lebt.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Bitte nicht küssen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Bitte nicht küssen

Bitte nicht küssen? Ja du hast richtig gelesen! Der Kuss – so oft wurde er beschrieben, er kommt in jeden guten (oder auch weniger guten) Film, Buch oder in einem Gedicht vor. Er wird ausführlich beschrieben. es wird gezeigt wie der „perfekte“ Kuss zu sein hat. Ein Kuss ist  intimer als jeder Geschlechtsverkehr. Jedes nur erdenklich positive Gefühl, dass man für einen Menschen empfindet, legt man vielleicht in nur einen einzigen Kuss. Der erste Kuss in seinem Leben von einem Menschen den man liebt, den vergisst man niemals, oder aber auch den ersten Kuss von seiner „großen Liebe“. Man kann Jahre später noch ausführlich beschreiben wie er sich angefühlt hat, wie er geschmeckt hat, und was daran so besonderes war, dass man ihn nie vergessen wird können.

Der Kuss

Gustav Klimt hat ihn auf einen Bild dargestellt, und dieses Bild ist fast jeden bekannt, oder man hat zumindest schon davon gehört. Ich habe mich sehr lange mit dem Kuss im Allgemeinen beschäftigt. Es gibt so gar eigene Tutorials die zeigen die intimsten, geilsten, aufregendsten und innigsten Küsse, und wie man sie richtig ausführt. Ich finde das etwas übertrieben. Ich kann in einen Kuss ALLES hineinlegen. Mein Herz, meine Seele, meine Leidenschaft, mein ganzes Gefühl für einen Mann. Je besser der Kuss, desto inniger empfinde ich die Verbundenheit mit einen Mann. Wenn jemand jetzt erwartet, dass ich Ratschläge für den „besten“ Kuss seines Lebens gebe, den muss ich enttäuschen. Weil man so etwas eben nicht beschreiben kann.

Die Liebe in einem Kuss

Ich sehe förmlich die Frage in deinen Kopf herum schwirren. Wenn das küssen so toll ist, warum will man es sich abgewöhnen? Geht das denn überhaupt? Ich denke ich sollte hier mehr ausholen, denn ich rede hier nicht von den Küssen an Freunde, oder Verwandte, sondern von dem küssen als Zeichen von Liebe und Zuneigung zu einem Mann. Die große Liebe die man eben nicht nur einmal geküsst hat,  sondern mehrmals, oft, unersättlich. Wo jeder Kuss immer besser wurde. Kein Kuss dem anderen gleichte , und doch vertraut war – er nie an Spannung nach gelassen hat, und sich bei jedem Kuss noch immer die Gewissheit breit machte „JA, genau auf diesen Menschen habe ich (vielleicht) mein Leben lang gewartet.“

Mit dem Kuss wächst das Vertrauen

Ich weiß, das klingt jetzt sehr weit her geholt, weil zur Gewinnung von Vertrauen natürlich viel mehr gehört als ein Kuss. Aber es beginnt mit ihm. Ein Kuss kann nach jeden Streit etwas erlösendes sein, einen die Sicherheit wieder geben die ins wanken geraten ist. Er kann heilend für die Seele sein. Wenn aus irgendeinen Grund die (nehmen wir mal an), Deine große Liebe auf einmal endet, und du machtlos gegen diese Entscheidung bist, dann beginnst Du (so wurde es uns geschildert) zu „zerfallen“. Wie ein hauchdünnes Glas das in tausend Scherben zerspringt. Genauso zerspringst auch Du.

Auf einmal ist alles weg

Dein Leben ändert sich von einer Sekunde auf die andere. Es scheint so,  als ob du in einem Karussell sitzt, dass sich immer schneller dreht, und du nicht in der Lage bist es anzuhalten. Dein Halt, deine Sicherheit, und dein Vertrauen – ALLES WEG! Von jetzt auf gleich! Du hast das Gefühl ewig zu brauchen, um es zu realisieren was passiert ist. Du schwörst Dir niemanden mehr so nah an sich heran zu lassen. Da ist der Knackpunkt, denn wo lassen wir jemanden an uns das erste Mal körperlich heran – beim Kuss.

Im Chaos erscheint ein Punkt der Klarheit

Du versuchst  – für dich selber – (das ist sicher bei jedem anders) ein Sicherheitsseil zu finden, indem Du nie wieder in so eine Lage kommst. In die Lage der absoluten Bodenlosigkeit in die Du fällst. Du entscheidest Dich dafür (auch wenn es so unwahrscheinlich für andere klingt, und auch undurchführbar), NIE wieder einen Mann zu küssen. Du erstickst damit jede aufkeimende Vertrautheit und auch ein „Wohlfühl Gefühl“ im Keim. Verstehe mich nicht falsch – Küsse auf dem Körper oder aber auch im Intimbereich, alles kein Thema, aber der Kuss auf dem Mund das geht nicht ohne sich fallen zu lassen, und auch sich irgendwie hinzugeben. Plötzlich hast du einen Punkt der Klarheit und Sicherheit dich selber zu „schützen“.

Es befremdet andere

Du wirst jetzt nicht gerade auf Freudentaumel stoßen, wenn Du ihm offenbarst, dass er Dich überall küssen darf, nur nicht auf den Mund, denn immerhin ist das küssen ist ja auch irgendwie ein Vorspiel beim Sex. Ja, das stimmt, aber in der Angst verletzt zu werden nimmt man auch in Kauf, dass man den anderen ein wenig vor den Kopf stößt. Man findet dann auch Ausreden, oder man lenkt vom Kuss einfach ab. In der Art von:  „Du ich mag das nicht so auf den Mund geküsst zu werden“, oder “ Ich bin so geil, steck mir deinen Schwanz einfach rein“. Man will Sex, geilen Sex, aber ja nur nicht auf den Mund küssen. Das ist Dir zu nah, zu viel, zu vertraut.

Die Mauer steht

Wenn Du das oft und auch lange genug machst, dann wächst eine Mauer um dich die dich beschützt. Natürlich werden jetzt diejenigen sagen, die diese Methode zu extrem finden „Du weißt ja dann gar nicht was dir alles entgeht? Du verbaust Dir selber vielleicht die nächste „große Liebe“.“  Ich sage nicht, dass das falsch ist, aber man will es nicht ausprobieren, und „große Lieben“ – die gibt es nur einmal im Leben, die ist nicht austauschbar. Die Mauer die einmal steht, die verschafft einen Sicherheit und Vertrauen – nämlich in sich selbst. Auch wenn man in tausend Scherben zersprungen ist, versucht man weiter zu leben, und man tut es auch, aber eben  SEHR VIEL vorsichtiger.

Noch immer das Schönste

Der Kuss ist und bleibt etwas wunderbares, einmaliges, und auch inspirierendes. Man sollte aber akzeptieren, dass Menschen (egal ob Mann oder Frau),  die so verletzt und verlassen wurden,  jeder auf seine eigene Art damit umgehen, um sich selber zu schützen,  und das für sich zu bewahren was ihnen heilig war und ist – DER KUSS DER GROßEN LIEBE.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Erotisches Buch und Extra

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Ich muss jetzt meine Begeisterung einfach mit Dir teilen über meinen neuen Kindle 7, und ich habe zusätzlich einen erotischen Buchtipp für Dich. Aber alles der Reihe nach. (Wie immer kommt mir – mich bei besonders großer Freude – die logische Abfolge meiner Worte abhanden 😉 ).

Da mein Kindle der ersten Stunde leider den Geist aufgegeben hat, war ich gezwungen (und jeder der mich kennt weiß wie schwer mir Veränderungen fallen 😉 ) mir einen neuen zuzulegen. Ich entdeckte einen sogenannten Fire7. Für einige mag das jetzt nichts neues oder aufregendes sein, aber ich habe mich ehrlich gesagt nie mit den Amazon Technik Produkten beschäftigt, und war ihnen auch skeptisch gegenüber eingestellt. Nicht weil sie nicht gut sind, sondern wegen Kompatibilität mit anderen Geräten und sonstigen.

Da die Beurteilungen aber so gut waren und der Preis von € 83,- inklusive Hülle und Schutzfolie für mich absolut in Ordnung waren, habe ich ihn mal bestellt.

sdr
Amazon Kindle 7

Einen Tag später war er da, und was soll ich sagen..ich bin begeistert. Ein absolut handliches Tablett für unterwegs, logischerweise mit Kindle installiert, und mit klarer und scharfer Bildqualität. Der Fire 7 vom Amazon ist zwar etwas schwerer als der herkömmliche E Book Reader, aber dafür kann er auch mehr. Der Akku hält trotz intensiver Nutzung jetzt schon über 48 Stunden. Die Alexa Sprachfunktion ist vor installiert muss man aber aktiviert. Die Hülle ist stabil, und auch einem angenehmen Material das sich gut anfühlt. 

 

 

buch
Buchtip

Das erotische Buch das ich euch an Herz legen kann ist „The Club Flirt“. Es ist das erste von vier Bänden. Spannend, erotisch, und natürlich mit Liebe garniert. Hier ein kleiner Auszug:

„Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Dating-Agentur angemeldet, obwohl er sich über einen Mangel an Frauen, die mit ihm zusammen sein wollen, wirklich nicht beklagen kann. Aber er liebt die Abwechslung, und genau deshalb braucht er »The Club«. Als er kurz darauf eine wütende und zugleich überraschend heiße E-Mail von der Mitarbeiterin bekommt, die seine Anmeldung ausgewertet hat, weiß er sofort: Er muss sie finden. Koste es, was es wolle.“

Da wir ja versprochen haben hin und wieder auch etwas über Produkte zu schreiben, von denen wir begeistert sind, und die wirklich Freude machen, wollte ich Dir (P. hält sich aus Buch Empfehlungen immer raus 😉 ) das nicht vor enthalten.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und (P.)

Bad Boy und Softie

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)

Eine liebe Kollegin und ich unterhielten uns unlängst – na wie kann es anders sein – über unsere Männer. Ihre Eigenheiten, ihre Ticks, Dinge die wir an ihnen lieben obwohl wir sie nicht immer ganz verstehen. Irgendwann kamen wir auf die Frage, wenn die Männer (und nicht unsere im Speziellen sondern allgemein), sich im Lauf einer Beziehung, Partnerschaft oder Ehe vom Bad Boy zum Softie mutieren. Das Ganze auch noch ohne unser zu tun. Noch schlimmer wird die Situation, wenn wir als Partnerin uns nur geringfügig verändern, und dann unseren Partner selbstverständlich lieben, aber auch feststellen, dass er sich zum richtigen Familienmensch entwickelt hat, und vom Bad Boy den wir kennen gelernt haben nicht mehr viel über ist.

P. und ich haben mal so ansatzweise gesprochen, denn auch er hat sich verändert, allerdings ist er noch immer genug Bad Boy geblieben, in einer etwas abgespeckteren Version 😉 , aber nicht so das ich ihn nicht wieder erkennen würde. Was passiert mit Männern, die auf einmal zum Moralapostel werden, obwohl sie früher nichts „anbrennen“ haben lassen, es auf einmal nicht mehr spannend finden sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, oder aber auch es gar nicht „amused“ finden wenn die Liebste mal einmal alleine um die Häuser zieht (wobei aber nicht die Eifersucht im Vordergrund steht). 

Meine Kollegin hat einen „Bad Boy“ geheiratet, mit ihm eine Familie gegründet, und seine eigene  Familien Vorgeschichte ist weit weg von Perfekt, sondern fällt eher in die Kategorie „schwierig“. Wenn man als Kind in einer problematischen Familie aufwächst, selber dann als Jugendlicher nichts auslässt – egal ob es sich um Alkohol, Zigaretten oder Frauen handelt – , dann aber DIE FRAU kennen lernt, die einen zeigt, dass es auch andere Wertigkeiten gibt im Leben, dass man sich gegenseitig ohne Scham zeigen kann, das man sich liebt, ohne das Gefühl zu haben etwas für Zuneigung „leisten“ zu müssen. Unserer Meinung nach, und wenn man darüber nachdenkt, kann es passieren, dass dieser Bad Boy plötzlich päpstlicher wird wie der Papst.

Wir meinen nicht, dass er seine Frau unterdrückt – sondern eher alles das tut, was er in seiner eigenen Kindheit gerne gehabt hätte, aber nie erfahren hat. Wie beispielsweise alles mit der Partnerin aus zu diskutieren, gemeinsame Dinge zu unternehmen, sich ein stabiles Hobby zu suchen und auch auszuüben. Das ist alles eine positive Entwicklung. – ABER…….Alles hat seine zwei Seiten. Denn was für ihn jetzt das PERFEKTE ist, erhofft er sich auch von seiner Partnerin. Das Fortgehen mit Freundinnen wird mit schmollenden Gesicht zwar akzeptiert, aber er verabsäumt es nicht uns unter die Nase zu reiben das es ihm nicht gefällt, weil es für ihn keine Wertigkeit mehr hat. Wer in der Annahme ist, dass er Angst hat das man fremd geht, dann irrt Frau gewaltig. Auch wenn man ihn fragt ob  er mitkommt, lehnt er fast angeekelt ab.

Es geht um das Familienleben, die Perfektion seiner Frau (und das sieht er wirklich, und es ist ja auch das SCHÖNSTE KOMPLIMENT das er geben kann) , seiner Familie. Wozu braucht man da ausgehen, vielleicht noch dazu Alkohol trinken oder eine rauchen? Alles unnötig! Das Universum – sein Universum ist in seine Frau, sein Kind, sein Haus und das Hobby. Er ist ausgefüllt, und benötigt nichts mehr anderes. Das ist ja auch völlig in Ordnung. Wenn es aber die Partnerin einengt, dann wird es zum Problem. Man fürchtet sich vorher schon etwas von „Mädchenabend“ zu erwähnen, weil man jeder Debatte ausweichen will. Der Nachteil dabei – die Unzufriedenheit in einem selbst steigt. Natürlich ist der Mann und das gemeinsame Kind wichtig und auch das Haus, aber will man sich jetzt völlig kasteien und gar nicht mehr hin und wieder ausbrechen, weil ER das nicht mehr braucht und will?

Meine Kollegin macht es sehr klug – sie informiert, sie redet mit ihrem Liebsten, aber das sie weggeht steht nicht zur Debatte. Sie geht – und aus. Denn nur weil der Liebste jetzt Softie ist, und es ablehnt hin und wieder mal wieder zum Bad Boy zu werden bedeutet nicht, dass sie das Gleiche tun muss. Wir denken solange beide Seiten akzeptieren das man sich verändert, und auch nie wieder der Bad Boy im Liebsten zum Vorschein kommt, muss auch ER akzeptieren, dass Frau halt hin und wieder Bad Girl ist. Wichtig ist doch nur, dass sie dann auch zu ihrem  Softie gerne wieder nach Hause kommt. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Liebe, Lust und Leiden

 

liebe augen
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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Heute morgen als ich bei meinen Morgen Kaffee saß, und wie gewöhnlich meine Tweets auf Twitter durch sah,- fiel mir ein Tweet einer ganz lieben Twitter Freundin ins Auge. Sie stellte die Frage „Was ist Liebe“? Diese Frage war so simpel, und obwohl ich mich (auch wissenschaftlich) schon hundert mal damit befasst habe, musste ich für mich darüber nachdenken, was für mich Liebe ist. Natürlich kann man für viele Menschen Liebe empfinden – Familie, Freunde, Kinder , Geschwister oder aber auch natürlich Tiere oder Pflanzen, aber die Liebe zu einem Partner, die kann man am schwersten beschreiben.

Ich habe auf die Frage geantwortet : „Wie wenn man in eine Decke gehüllt ist, die man nicht mehr ablegen möchte“. Jetzt denke ich, dass diese Beschreibung nicht mal annähernd reicht. Es ist viel mehr….Ich habe mir immer die Frage gestellt, warum ich gerade die Romane verschlinge, und die mir auch eine innere Zufriedenheit geben, wo es um Lust und unvorhergesehene Liebe geht. Warum wird mir warm ums Herz wenn ich so etwas lese? Warum werden die Augen der Protagonisten immer so genau beschrieben, und immer wieder betont? Ich habe angefangen – ausgelöst durch die Frage meiner Twitter Freundin – ernsthaft darüber nach zu denken, wann habe ich in meinen Leben von fast 49 Jahren ernsthaft nach gedacht.

Ich sage dir – ich bin richtig erschrocken, denn wirklich GELIEBT habe ich nur zweimal in meinen Leben, mit allen was dazu gehört, genauso wie in einem der unzähligen Romane , die wir Frauen so gerne lesen. Natürlich habe ich alle meine Partner sehr gerne gehabt, war in sie verliebt, und mich auch wohl gefühlt, aber wenn es vorbei war,- war es eben vorbei. Ohne großes Leiden oder Frust. Es war eben ein Abschnitt in meinen Leben, aus dem ich all meine Erfahrungen heute schöpfe. Warum ich das jetzt weiß? (und ich denke ich weiß es jetzt erst seit einigen Stunden).

Ich kam dahinter, dass es eine Sache gab, die ich nur zweimal gemacht habe. Ich habe den Männern die ich wirklich geliebt habe, ohne Schamgefühl, oder das es mir unangenehm war beim Sex in die Augen  gesehen, und zwar von der ersten Sekunde an. Instinktiv, ohne darüber nach zu denken. Ich konnte und kann mich in den Augen verlieren, und ich lasse sie in meine Seele blicken. Das klingt jetzt vielleicht sehr einfach und für einige sicher zu simpel gestrickt, aber bitte denke mal darüber nach. Man sagt doch immer die Augen sind die Spiegel der Seele. Wie oft hast du einen Mann schon von der ersten Sekunde an beim Sex in die Augen gesehen, hast nicht den Blick abgewandt, oder es mit einen doofen Spruch abgetan (nach dem Motto – „ich hab mir gerade die Lider straffen lassen, darum starre ich dich so an“)? 

Du dich ihm/ihr öffnest, und dieses in die Augen sehen, sich verlieren in dem anderen, dass ist etwas, dass man nicht leichtfertig tut, oder wenn – dann versucht man es doch auszukorrigieren, indem man den Blick abwendet, oder die Augen fort an immer geschlossen hält. Man macht sich ja selber damit verletzbar, denn in dem Blick eines Menschen sieht man die Dinge die er oder auch sie nicht ausspricht. Es sagt „Ich liebe Dich“ ohne Worte. Der Mund kann lügen oder besser gesagt, dass von sich geben was das andere hören möchte, (oder zu glauben was der andere hören will) aber die Augen die sagen, dass was man selber fühlt und spürt. Natürlich kannst du jetzt sagen „Ja das ist schon tausend mal in irgendeiner Frauenzeitschrift gestanden“. Ja das ist richtig, ABER, das ganze hat natürlich auch eine Kehrseite.

Wenn man einen Menschen so tief in sein Innerstes sehen lässt, und das auch noch beim Sex, (oder sollte ich sagen beim „liebe machen“?) wo man bekanntlich (oder meistens 😉 ) nackt ist, sich öffnet, alle Sinne geschärft sind, alle Lust Lucken offen stehen, und man sich körperlich öffnet bis zur Schmerzgrenze, dann ist die Gefahr umso größer, dass wenn es mal zu einer Trennung kommt (aus was für Gründen auch immer), diese nicht nur schmerzhaft, sondern unheimlich lange dauert, bis man es verdaut hat (bei mir hat es fast zwanzig Jahre gedauert, obwohl ich andere Partner hatte). Der Skeptiker wird natürlich jetzt einwenden, dass ist alles Einbildung, man redet sich das dann alles schön, man sieht die schlechten Dinge nicht mehr. Doch die schlechten Dinge bleiben genauso lebhaft in Erinnerung wie die Guten, aber durch Umstände oder andere Ereignisse hat die Beziehung nicht gehalten, aber das schmälert doch nicht die Liebe für einen Menschen?

Ich hatte Glück, denn mir ist es zweimal passiert, dass ich wirklich liebe. Als ich heute darüber nach gedacht habe „Was ist Liebe“, ist es mir bewusst geworden, dass das für mich persönlich die Erklärung ist. Der eine oder andere wird jetzt sagen „Quatsch, das hat mit den Augen gar nichts zu tun“, und es ist sicher eine Frage die jeder Mensch für sich individuell beantwortet, denn diese Frage löst seit tausenden von Jahren Diskussionen, Konflikte und sogar Kriege aus. Ich kann sagen,- auch heute noch – wenn ich P. in und bei der Lust in die Augen sehe, dann will ich den Blick noch immer nicht abwenden, im Gegenteil – da gibt es sicher noch einiges zu sehen, was sein Mund nicht ausspricht.

„Was ist Liebe“? – ich will meine Antwort von heute morgen ergänzen.  Es ist die Erfüllung, es ist der Gipfel der Lust, der Abgrund des Leidens, aber auch die Erkenntnis, dass man ohne das Ganze  nicht sein möchte. DAS IST für mich LIEBE.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Liebesbrief an 2017

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Musikuntermalung zum Abschied 2017 

https://extremunlimited.files.wordpress.com/2017/12/sc3b6hne-mannheims-das-hat-die-welt-noch-nicht-gesehen-official-video.wav  

(sollte man sich dazu anhören!)

Liebes Jahr 2017!

Da heute Dein letzter Tag ist, ist es an der Zeit Dir einige Dinge – die ich verabsäumt habe Dir im Laufe Deiner Tage (aus was für Gründen auch immer) zu sagen. Es ist wichtig für mich, diese Dinge mal auszusprechen, denn ich möchte das neue Jahr 2018 unbelastet und frei von negativen angehen.

Ich danke Dir für 365 Tage die ausgefüllt waren. Ausgefüllt mit Lachen, Liebe und auch Gemeinsamkeiten. Deine Tage im neuen Jahr begannen mit neuen Ideen und Projekten, die wir beide voller Tatendrang umsetzten. Wir sprühten beide über voller Energie und Enthusiasmus. Wir beide konnten die Welt erobern,wenn wir wollten, davon waren wir überzeugt – und wir taten es auch. Wir gingen die Dinge immer in Absprache an, und kein Gedanke blieb unausgesprochen. Je mehr wir unsere Gedanken miteinander teilten, desto enger wuchsen wir zusammen. Unsere Tage waren auch stressig und hektisch, aber Du hast mich mit deinen Tagen auch über diese Zeiten getragen.

Deine Tage im Februar allerdings – das muss ich dir sagen – haben mich geschwächt und verletzt. Du warst fordernd und auslaugend, und ich musste flüchten vor Dir, aber wie es halt so ist für ein Jahr das noch so jung war, hast Du mich eingeholt und auch zurückgeholt. Du hast mir in stillen Stunden  -wenn wir beide für uns waren – wieder die Zuversicht gegeben, die ich so dringend gebraucht habe. Du hast nicht gelogen, Du hast dich an alle Versprechen gehalten. Wir lernten uns fast neu kennen, und wir waren enger miteinander verwoben als vorher.

Du hast mich mit deinen Tagen, deinen Sonnenschein, und deiner warmer Luft des Frühlings eingehüllt in einen Mantel der Sicherheit. Den Sommer den Du mir geschenkt hast war der Schönste Sommer meines Lebens. Wir entdeckten sogar ein gemeinsames Lied, dass wir bis zum heutigen letzten tag deines Daseins immer wieder spielten. Du bist mit mir durch Gegenden gefahren, wo kein Mensch wohnt, und das wir als „unseren“ Ort bezeichneten. Du konntest Ausfahrten so gestalten als wären wir auf Urlaub, und für uns sollte dieser Urlaub auch nicht enden. Wir hatten Zeit noch mehr Gemeinsamkeiten zu entdecken, als wir ohne hin schon hatten.

Der Herbst kam immer näher, und Du hast mir gezeigt dass die Bäume nicht ewig im saftigen Grün stehen. Du wurdest kühler, und die leichte Brise der Kühle wurde zur Kälte. Je wärmer ich mich einpackte, desto kälter wurdest du. Selbst wenn du die Sonne hast scheinen lassen, und die Farben des Herbstes sich darin gespiegelt haben, war es kalt. Es gab keine Ausfahrten mehr, keine Träume und keine Gemeinsamkeiten. Ich bat und bettelte um ein wenig Wärme die auf mich abstrahlt, aber alle meine Bitten wurden ignoriert. Ich wehrte mich gegen dich und deine Jahreszeitenstimmung, ich lehnte mich auf gegen den eisigen Wind den du mir immer wieder ins Gesicht gepeitscht hast. Dann kam das was kommen musste.

Ich wurde müde, und immer müder. Vielleicht so wie Du auch im Winter. Müde vom Jahr. Erschöpft vom tun und machen. Du hattest deine Aufgaben, und ich ebenso. Du und ich – wir haben uns verloren in deinen Tagen. Es gab keine Pläne und Projekte und Träume mehr miteinander. Wir redeten nicht mehr miteinander. Du hast deine gezählten Tage versucht irgendwie über die „Bühne zu bringen“. Ich war nur mehr Statist in deinen letzten Tagen und Stunden. Und dann – irgendwie hast du mich doch noch in eine warme Decke gewickelt mich umschlungen, und mir gezeigt, dass die vergangenen 365 Tage mit Dir als Jahr 2017 wundervoll waren. Ich danke Dir, aber jetzt heißt es Abschied nehmen. So schwer es mir auch fällt, so weh es mir auch tut, aber eines kannst Du Dir sicher sein- ich werde Dich NIEMALS vergessen.

Prosit Neujahr 2018 

Ich lasse los, ich lasse nicht los!

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Der heutige Beitrag wird sicher so manchen Psychologen oder auch Therapeuten sauer aufstoßen, weil unsere Ansicht oder auch das was uns Menschen (vor allem Frauen) erzählt haben, nicht ganz in die klassische Variation von Verarbeitung, oder um genauer zu sein, die Verarbeitung einer Trennung passt (soll ja nach Expertenmeinung sein wie ein Trauerjahr – ja wie auch immer!!) Auch gute Freunde – wirklich gute Freunde – können nicht wirklich helfen. Sie wollen es, aber sie können es in so einer Situation nicht. Redewendungen wie „andere Mütter haben auch schöne Söhne“, „denke jetzt mal nur an dich“, „die Zeit heilt alle Wunden“ (also bei dem Spruch könnte ich kotzen), oder aber auch ein Klassiker „in ein paar Monaten lachst du darüber“ (jaaaaa—-ganz sicher). Allerdings haben wir auch schon gehört „Du musst loslassen.“ Das ist der einzige Spruch, den wir ernsthaft aufgreifen möchten. Loslassen???– Wie funktioniert das?

Jeder kennt das. Die Beziehung (egal wie kurz oder lang sie gedauert hat), geht zu Ende. Im Idealfall im beiderseitigen Einvernehmen, weil man zu Zweit zu dem Entschluss gekommen ist, dass ein Leben getrennt voneinander besser ist. Was passiert aber, wenn es keine ausgesprochene Trennung gibt, sondern einer sich vom anderen immer weiter entfernt, und die Beziehung zum anderen einfach einschlafen lässt, bis der eine sagt „Was soll das alles überhaupt noch?“. In so einem Fall finden wir, dass es sich der eine Part sehr einfach macht, denn eigentlich will er/sie sich trennen, spricht es aber nicht aus, sondern zieht sich soweit zurück, bis der andere Part nicht „mehr kann“, sämtliche Bemühungen und Versuche sich zu nähern wieder gescheitert sind, und dem/derjenigen die Puste ausgeht, und das Handtuch wirft. Der Knaller ist dann aber, wenn derjenige der sich immer weiter zurückgezogen hat dann von sich gibt „Naja, Du hast dich ja von mir getrennt“.

Noch schlimmer (ja – es gibt noch eine Steigerung!) ist die oben beschriebene Situation, wenn man das Gefühl hat seinen Seelenpartner gefunden zu haben. Der skeptische und kritische Therapeut wird jetzt sagen „Das glaubt man nur, dass man ihn gefunden hat, denn sonst würde es so eine Trennung ja gar nicht geben“, aber wir sind – wie könnte es anders sein – anderer Meinung. Wir sprechen hier nicht davon, dass man dasselbe mag, oder die gleichen Vorlieben für Dinge hat, sondern von so einer Art von Verbundenheit, dass man das Gefühl hat, auch wenn mir der Partner weh tut, ist doch er der Einzige der mich trösten kann. Auch hier wird die hochgezogene Augenbraue des Psychologen zum zucken beginnen, denn in seinen Augen wird es dann (vermuten wir mal so ins Blaue hinein) sicher eine Art Abhängigkeit sein, die man unbedingt behandeln lassen sollte. Meine lieben Psychologen und Therapeuten – ein guter Ratschlag mal von uns – redet nicht mit, wenn ihr ES noch nie erlebt habt. Das gilt auch für alle guten Freunde, und das ist jetzt nicht böse gemeint.

Ihr alle könnt Betroffenen nicht helfen, denn sie schwanken ständig zwischen rebellischer Auflehnung und gleichzeitig schwindender Kraft und dem Bedürfnis sich genau an denjenigen anlehnen zu wollen, von dem man sich versucht emotional zu lösen. Da sind die einzelnen Umstände (außer es handelt sich natürlich um psychische oder physische Misshandlung) völlig unerheblich. Ihr könnt keinen erklären „Das er/sie es eh nicht wert war oder ist ihm/ihr eine Träne nachzuweinen“. Vergesst das, denn das was diese Menschen empfinden – glaubt mir – ist ihnen selbst fremd und unheimlich, weil sie sich noch niemals in ihrem Leben so gefühlt oder aber auch verhalten haben. Sie erkennen sich selber nicht, denn vor IHM/IHR war eine Trennung oder das loslassen von einem Partner eine Geschichte von maximal ein paar Monaten und dann war das Thema durch.

Es ist eine Sache die man nicht benennen kann mit einem klugen Titel, oder aber auch mit schlichten Liebeskummer. Wir haben dafür auch keinen Namen, aber so etwas gibt es. Eine liebe Freundin von mir, macht das gerade durch, und glaub mir – die steht normalerweise mit beiden Beinen im Leben, ist ein durchwegs positiver und humorvoller Mensch –  aber der Humor ging bei ihr in den letzten Wochen irgendwo verloren, denn alleine der Umstand, dass sie sich selber in so einem emotionalen Zustand nicht wieder erkennt, macht ihr mehr als zu schaffen. Die innere Ruhe ist dahin, die Konzentration fährt schon seit Wochen U-Bahn, und auch die automatische Handlung zum Telefon zu greifen, weil man die lustigen oder auch traurigen Dinge des Alltags dem anderen sofort erzählen will – weil man es immer so getan hat – zehrt an den eigenen Kräften.

Gute Ratschläge sind hier so unnötig wie ein Solarium in der Wüste, einfach DA SEIN und vor allem zuhören ist da die Devise, und das Einzige was vielleicht den Schmerz – den man selber nicht in den Griff bekommt – lindern kann, ist demjenigen zu sagen „Ich habe so etwas leider (oder Gott sein Dank) noch nie erlebt, aber ich bin da für Dich“, denn der Betroffene  – glaub mir – liegt jeden Abend zu Hause in seinen Bett und schwankt zwischen „Ich lasse los, ich lasse nicht los…..“

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

 

 

 

Ich hasse was ich an Dir liebe

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wir wissen, der Titel unseres heutigen Beitrages verwirrt Dich vielleicht ein wenig, aber dieser Titel steht für zwei Sichtweisen in einer Beziehung oder Partnerschaft. Man lernt einen Menschen kennen und verliebt sich in ihn. Man erkennt sich kaum mehr wieder,- alles ist bunt und fröhlich, nichts kann einem die Laune verderben nicht mal die vielleicht skeptischen Hinweise der Freunde, dass der Auserwählte eine kleine Macke hat, wenn er fünfzig Mal am Tag anruft, um zu wissen wo man ist, oder mit wem man gerade seine Zeit verbringt. Man tut es dann als Neid von den anderen ab, die noch nie so einen aufmerksamen Mann kennen gelernt haben.

Wenn dieser Mann dann nach ein paar Monaten noch immer fünfzig Mal am Tag anruft, dann finden wir es nicht mehr romantisch oder aufmerksam, sondern einfach nur lästig, und wir haben das Gefühl uns fehlt die Luft zum atmen. Diese Menschen sind extreme Kontrollfreaks, die ständig das Gefühl haben hintergangen zu werden, und unter chronischer Verlustangst,  und einen mangelnden Selbstwertgefühl leiden. Oft endet so eine Geschichte im Stalking und bei der Polizei. Es gibt aber noch andere Dinge die weit aus harmloser sind, und die ausschlaggebend sind um uns in einen Menschen zu verlieben und sich dann nach ein paar Monaten vor Graus zu winden wenn er das tut. (der Klassiker – die nicht zugeschraubte Zahnpastatube). 

Wir wollen aber versuchen aus den vielen Beispielen die uns Frauen erzählen,  eines oder zwei heraus zu kramen. Wir Frauen haben sehr oft ein verklärtes denken wenn es um die Gewohnheiten eines Mannes geht. Es wird auch immer wieder unser angeborenes Muttergefühl geweckt. Ein Beispiel: Wir finden es am Anfang überhaupt nicht schlimm wenn ein Mann zu uns sagt „Such Du doch aus was ich heute anziehen soll.“ NEIN – wir finden das auch noch schmeichelhaft, dass er uns so in seinen persönlichen Raum lässt. Nach einiger Zeit allerdings, haben wir das Gefühl Mutterersatz zu sein, und nicht mehr seine Frau oder Freundin. Das ist alles andere als sexy und erotisch.

Männer können – und tun es auch – sich blöd stellen, um Dinge nicht zu tun (ich weiß jetzt nicht ob das genetisch bedingt ist??). Sätze wie „Du kannst das viel besser als ich.“ gehen am Anfang einer Beziehung bei uns Frauen runter wie Öl, sind aber nichts anderes als ein Abwälzen von lästigen Dingen die Mann nicht tun will. (P. kann das hervorragend beim kochen!!). Wir Frauen sind in den ersten paar Monaten aber so verliebt, das wir über diese kleinen Mängel hinweg sehen, und sie auch noch für „niedlich“ finden (Wie ich das Wort niedlich hasse!!). Wir fangen mit der Zeit dann an, dieses abwälzen oder sich „hilflos“ stellen an zu hassen, und der strahlende Mann in den wir uns verliebt haben, mutiert in unseren Augen zu einen „Nichtstuer mit Mutterkomplex“ (das ist jetzt etwas überspitzt ausgedrückt). 

Allerdings gibt es auch hier eine Kehrseite, die wir Dir nicht ersparen wollen, und können. Wir Frauen sind nicht ganz unschuldig an diesem Verhalten, und manchmal sind wir auch verdammt ungerecht gegenüber den Männern. Auch hier wieder ein Beispiel aus meinen persönlichen Bereich: Als P. und ich das erste Mal nebeneinander eingeschlafen sind, bemerkte ich sehr schnell, dass er (nicht so wie er sagte NIIIEEE was träumt 😉 ), sondern ein kleines Plaudertäschchen beim schlafen war (obwohl es mehr um Autos geht :=( ) , und er herrlich mit den Zähnen knirschte. Weder damals noch heute stört mich das, und ich finde es immer sehr beruhigend, wenn ich unter den monotonen Knirschen seiner Zähne sanft einschlafe. Was mich aber zur Weißglut treibt, und mich aber am Anfang unserer Beziehung nie gestört hat waren die Worte „Ja schauen wir mal“. Ich dachte am Anfang „Was für ein Freigeist, der sich nicht auf etwas festnageln lässt“. Heute denke ich mir oft „Aha, du willst dich also wieder mal nicht festlegen“. 😦

Das ist ungerecht, denn ich kann ihm nicht etwas zum Vorwurf machen, wo sich nur meine Ansichtssache geändert hat. Auch der alte Spruch „Na, den erziehe ich mir schon noch“ treibt mir persönlich die Gänsehaut auf die Haut, denn Frauen sollen ihre Männer nicht erziehen, nach dem Motto „Was nicht passend ist wird passend gemacht“. Nehmt sie so wie sie sind,  auch noch nach ein paar Jahren, denn es kann nicht sein, dass wir jetzt etwas an ihnen hassen, dass ein Grund war, warum wir uns ins sie verliebt haben. Betrachte jetzt mal deinen Liebsten, und überlege welche Eigenschaften Du damals so anziehend gefunden hast, und die Dir heute auf die Nerven gehen, und warum das so ist? So schlimm wie Du es vielleicht heute siehst, wird es nicht sein, denn man verliebt sich nie grundlos in einen Menschen, oder?

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.