Pornos!-Nur Wixvorlage?

Wir klicken uns immer durch mehrere Clips, bis wir den passenden finden der uns beiden gefällt und uns auch gemeinsam geil macht. Wir lassen uns dann beide in den Porno reinkippen, spielen…..

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Unlängst hatte ich eine kurze Unterhaltung mit einer Freundin, die mir sagte, dass sie unsere Beiträge immer extra auf ihren Handy speichert, (was uns natürlich mega freut 🙂 ) Ich fragte sie,  ob sie die Beiträge nicht gemeinsam mit ihrem Mann liest? Da gab sie mir die Antwort, dass sich ihr Mann nicht dafür interessierte, und Pornos auch nicht mit ihr gemeinsam ansieht, mit dem Argument, diese verwendet er nur als Wixvorlage. Diese Aussage sorgte bei uns dafür darüber nach zu denken. Wir haben die Angewohnheit Pornos gemeinsam aber auch getrennt voneinander zu sehen. Bei vielen Paaren ist es aber anders, und uns interessiert WARUM?

Eines müssen wir mal vorweg schicken. Viele Frauen wollen sich mit ihrem Partner keinen Porno ansehen, weil sie der Meinung sind, dass sie es als unerotisch finden, wenn er noch zusätzliche Stimulation braucht, und Sie als solche nicht ausreicht. Einige Männer die wir gefragt haben, ob sie sich gerne mit ihren Frauen Pornos ansehen würden, sagten uns, dass sie sehr froh darüber wären, denn dann würde vielleicht der 08/15 Sex endlich ein Ende haben. Liebe Männer  – das ist nicht das Schulfernsehen. Die Partnerin wortlos an den Fernseher zu setzen, den Porno einzuwerfen, und dann darauf zu warten, dass sich das Sexleben von jetzt auf gleich ändert, oder die Frau auf einmal Interesse z.Bsp. an Analverkehr entwickelt, nur weil sie es jetzt in einem Porno gesehen hat, also das könnt ihr vergessen. Das wird unter Garantie nicht funktionieren.

Frauen wieder würden sich manchmal gerne Pornos mit ihrem Partner gemeinsam ansehen, als Stimulation, oder aber auch zu ergründen was Ihn besonders reizt, aber noch nie gesagt hat. Vielleicht um das Sexleben etwas aufzupeppen, oder aber auch die versteckten Wünsche des Liebsten zu erfahren, weil er nicht gerne darüber redet (so wie die meisten Männer). Da sind es oft die Männer, die das nicht so toll finden, und da waren wir dann schon leicht erstaunt (Wenn man uns kennt, weiß man, dass wir keine Ruhe gaben bis wir einige Antworten hatten, und einige Männer zu diesem „Phänomen“ befragt haben). Die häufigste Antwort war, dass die Pornos für die Männer etwas war und ist, dass sie alleine genießen können, und sich für ihr untreues Kopfkino nicht „schämen“ mussten. Ein Mann sagte uns, dass seine Frau sofort bemerken würde, dass er beim Sex nicht an sie denkt, sondern irgendeine schmutzige Phantasie aus dem laufenden Porno im Kopfkino ablaufen lässt.

Wir sind (und auch das kennst Du sicher auch schon von uns 😉 ) mal wieder diejenigen die sagen, – kann man das Eine nicht mit den anderen verbinden? Schmutziges Kopfkino und Partnerin? Mann und Porno, und trotzdem das Gefühl haben „ICH“ bin diejenige die ihn scharf macht? Das geht, und wir haben uns da etwas einfallen lassen, die Frau wie Mann befriedigt (na, nicht so wie Du jetzt schon wieder denkst – das müsst ihr schon alleine machen). Redet doch einfach mal über das Thema Porno im allgemeinen. Was hält der andere von Pornos, welche mag er besonders, und auch warum? Fragt nach welche Art von Pornos sich der andere gerne ansieht, und liebe Frauen – sagt mal euren Liebsten dass ihr euch auch Pornos anseht  (da kommt bei einigen Männern sicher ein AHA?- Effekt). 

Oft genügt schon ein Gespräch darüber, dass man die Neugierde am anderen entdeckt, oder wieder entdeckt. Es ist sicher auch für den anderen nett und auch überraschend, wenn man mal vorsichtig nachfragt „Sag mal, darf ich mal mit dir gemeinsam schauen, oder willst du das lieber alleine für dich tun?“  Diese Frage alleine kann schon bewirken, dass der Partner begeistert ist, oder aber auch die Möglichkeit hat (ohne sich vor dem Schmollen des Partners fürchten zu müssen) „nein“ zu sagen. Wenn allerdings doch das Interesse da ist, dass man dieses Vergnügen mal gemeinsam erlebt, dann ist die Auswahl des Pornos schon wie ein kleines Vorspiel. Stöbert gemeinsam im Internet nach passenden Seiten, und sucht vielleicht mal für den Anfang nur einen kurzen Clip aus. Der verpflichtet nicht dazu vielleicht 90 Minuten „durchzuhalten“, obwohl er nicht den gewünschten Effekt bei einem selbst auslöst, den man sich erwartet hat.

Wir klicken uns immer durch mehrere Clips, bis wir den passenden finden der uns beiden gefällt und uns auch gemeinsam geil macht. Wir lassen uns dann beide in den Porno reinkippen, spielen manchmal an uns selbst, und dann auch am anderen (wenn er das mag). Wir genießen oft gemeinsam nebeneinander und doch jeder für sich. 😉 Beobachtet auch (verstohlen aus dem Augenwinkel) was ihn besonders anmacht in dem Clip. Auf gar keinen Fall sollte man den Fehler machen, einen Porno nach zu machen. Man wirkt verstellt wie eine Schauspielerin, und nichts anderes sind Pornosternchen – Schauspieler. Man kann sich Anregungen holen, oder mal auch etwas gemeinsam ausprobieren, wenn es beiden gefällt und reizt es zu erleben, aber ich habe es immer vermieden (auch wenn ich weiß, das es P. besonders scharf macht) etwas zu tun, nur um ihn zu gefallen. Er würde das sofort bemerken, und dann wäre es nicht mehr geil, sondern nur mehr peinlich.

Auch wenn Du jetzt den Kopf schüttelst, und sagst „Hat alles keinen Sinn, Meiner mag das nicht.“ – probiert es trotzdem. Männer rechnen mit vielen Dingen, aber nie mit dem Unerwarteten. Alleine schon das, bewirkt manchmal Wunder!!! 🙂

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

5 Schritte zur Königin des Dirty Talk

Der Duden im Bett ist der halbe Orgasmus. Wie dreckige Worte Dich zur Queen im Bett machen.

Der Duden im Bett ist der halbe Orgasmus!

Quelle Bild: http://www.google.at

P. und ich haben uns unzählige Male unterhalten, warum der berühmte Dirty Talk im Bett den Sex vollständiger macht und geiler. Es ginge ja auch ohne „dreckige Wörter“, oder?

Schnell kamen wir dahinter das es ist wie mit einem guten Abendessen im einem tollen Lokal zu Zweit. Die Location perfekt, das Essen ein Gedicht, das eigene Outfit und das des Partners eine Augenweide, und trotzdem im nach hinein betrachtet  – langweilig – ohne anregende Konversation.

Genauso verhält es sich beim Sex Mädels!

Nur leider ist es bei den Männern und auch bei den Frauen eine gewisse Hemmschwelle da, wenn es sich um schmutzige Wörter handelt. Immerhin haben wir ja von unseren Eltern immer wieder gehört „das sagt man nicht“, auch wenn es da nicht um das Sexuelle ging, sondern um den herkömmlichen Sprachgebrauch. Aber wenn es beim Sex zu ruhig zu geht, kann es passieren, dass Dir dein Bettgefährte den „Puls fühlt“ ob Du überhaupt noch bei der Sache bist 😉 . Männer lieben Dirty Talk, denn er heizt zusätzlich das Kopfkino an, und genauso ist es auch bei uns Frauen.

Das ist auch der Grund was die schmutzigen Worte im Bett ausmachen, es regt zusätzlich die Phantasie an. Hört sich einfach an, ist aber für manche (war auch bei mir so!) eine Schranke in uns, die uns hemmt böse Worte auszusprechen. Denn dann fängt mal wieder das Gedankenkarussell in den Frauenköpfen (wir Frauen denken wirklich viel zu viel!! 😉 ) an zu drehen – „Was denkt er über mich, wenn ich das sage?“, „Mach ich mich da lächerlich“?, „Denkt er ich bin eine Schlampe“?.

Und da gibt es den ersten Tipp für Dich – probiere das schmutzige reden schriftlich aus. Schick mal Nachrichten auf sein Handy mit eindeutigen Inhalt. Könnte ein Satz sein wie „Ich bin gerade feucht weil ich an deinen Schwanz gedacht habe“. Jeder Mann hört gerne schöne Dinge über seinen „besten Freund“, und glaubt mir – keinen lässt  so eine Nachricht kalt, und er wird darauf sicher reagieren.

Der zweite Schritt ist dann das „Learning by Doing“ – aber wenn Du noch immer Hemmungen haben solltest, dann warte einen Moment ab wo ihr beide in höchst ekstatischer Stimmung seit, wenn ihr stöhnt und die „Ahh“ und „Ohh“ immer lauter werden. Wenn ihr beide in Fahrt seit, dann kann ein gestöhntes „ich steh drauf wenn du mich so hart nimmst“ zu zusätzlichen Höchstleistungen anspornen. Umgekehrt ist es doch für Dich auch geil wenn dein Bettpartner zu Dir sagt „mich macht es geil wenn du so nass bist“, oder?

Die dritte Möglichkeit ihn heiß zu machen ist, dass Du ankündigst was du tun willst. Das kann so aussehen das Du sagst „ich werde jetzt deine pralle Eichel lecken“. Wichtig dabei ist, dass du nicht alles kommentierst, denn das wird sehr schnell langweilig und auch störend. Kurze, knappe Ansagen sind geil – lange Ausschweifungen womöglich mit zusätzlichen Erklärungen eindeutige Sextöter. (uns Frauen wird ja immer noch nach gesagt das wir zu viel reden).

Der vierte Tipp ist mir persönlich sehr wichtig Dir zu sagen. Obwohl es noch immer weit verbreitet ist das man sich vieles aus Pornos „abschauen“ kann, aber punkto Dirty Talk ist das eher keine gute Idee. Bitte vermeidet Sätze wie „du geiler Hengst“, „du dreckige Sau“ usw. Tiernamen haben im Bett eher eine negative Wirkung. Genauso wie seinem oder deinen Geschlechtsteil – womöglich noch in der dritten Person – einen Namen zu geben. „die kleine Petra will jetzt verwöhnt werden“. Glaubt mir, dass macht ungefähr soviel Lust wie ein Mann in weißen Socken und Sandalen.

Und zum guten fünften Schlusstipp das Wichtigste überhaupt! – Du musst dich dabei wohl fühlen und auch Dein Bettpartner. Egal ob ihr lieber soft Words, oder aber auch vielleicht härtere Wörter verwendet – der Dirty Talk soll eine zusätzliche Bereicherung für Dich beim Sex sein. Es soll Deine sexuelle Phantasie anregen, Dich beflügeln, und auch selbstbewusster im Bett machen. Sage aber auch wenn Dir Wörter oder Sätze nicht gefallen oder Dich abstoßen. Setze  deine Grenze, denn der Beste Liebhaber kann nicht erraten was Du gerne hast oder hörst – egal ob zart oder hart!!

Und wenn Du trotzdem noch immer Probleme mit „dreckigen“ Worten hast, dann probiere es doch mal bei der nächsten Selbstbefriedigung an Dir selber aus was Dich scharf macht.  😉

Das wird übrigens auch Thema in unseren nächsten Blogbeitrag sein.

Selbstbefriedigung – Der (gute) sexuelle Egoismus!

Bis dahin wünschen wir Dir viel Spaß

C. und P.