Nur nicht festlegen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Nur nicht festlegen

Nach einem langen Gespräch mit einer guten Bekannten, habe ich mich heute lange hin gesetzt, und darüber nach gedacht,  wie das ist mit Menschen die sich nie wirklich festlegen können. Ich meine jetzt das nicht bei Kleinigkeiten, sondern bei Dingen die für einen anderen Menschen wichtig sind. Hier geht es nicht darum „Kaufe ich heute lieber das Waschmittel im Angebot, oder das No Name Produkt beim Discounter?“  Hier handelt es sich um Menschen,  die bei einem „nicht festlegen“ andere verletzen, und derjenige der sich nicht festlegen will,  oder kann,  es oft selber nicht mal bemerkt.

Unzuverlässig oder nur schlau?

Meiner Meinung nach ist es immer so, wenn man sich festlegt (egal ob bei Terminen oder Versprechen) gibt man sein Wort auf etwas, oder aber auch einen anderen Menschen. Mir wurde bei gebracht, dass man sich an sein Wort das man gegeben hat, auch halten sollte, denn es kann sonst sehr schnell passieren, dass man als unzuverlässig oder inkorrekt abgestempelt wird. Also sind Menschen die sich nicht an ihr Wort oder Versprechen halten nur unzuverlässig, oder einfach schlauer als alle anderen? Denn man kann auch etwas implizieren ohne wirklich etwas zu versprechen. Ein Beispiel gefällig?

Hast du das Wochenende frei?

Wenn Du gefragt wirst von deinem Liebsten (oder der Liebsten), ob Du am Wochenende frei hast, und er (oder sie) Dir dann so nebenbei erzählt, dass es irgendwo eine Veranstaltung gibt die doch interessant wäre sich anzusehen, was DENKST du dir dann??? Er (oder sie) impliziert einen Gedanken in Dir, aber ohne sich dabei wirklich fest zu legen. Er (oder sie) kann immer noch sagen „Ich habe Dich ja nur so gefragt, ich habe ja nicht gesagt das wir dort hinfahren“. Ich finde diese Art ziemlich schlau. Ich bekunde Interesse, und lege mich trotzdem nicht fest.

Es ist feig

Ein anderes Beispiel aus meinen näheren Umfeld? Habe ich! (Wann gehen mir schon die Beispiele aus 🙂 ) . Stelle Dir vor Du gibst den Menschen den Du liebst nach langer Zeit deinen Wohnungsschlüssel. Was ist der Beweggrund dafür? Ich denke mal, Du willst ihm (oder ihr) zeigen, dass er (oder sie) sich wie zu Hause fühlen soll. Du schenkst damit ein Stück Freiheit und Vertrauen. Was passiert? Derjenige klopft oder klingelt trotzdem an deine Türe. Der Schlüssel wird nicht genutzt, und somit legt sich der Mensch auch nicht fest. Derjenige will gar nicht hier sich zu Hause fühlen, aber anstatt es laut auszusprechen wird der Schlüssel einfach irgendwo immer „vergessen“. Das ist feige, und gemein. Weil auch Taten können einen anderen verletzen.

Nur kein Kopfweh haben müssen

Für mich sind solche Menschen Egoisten. Sie wollen sich selber kein Kopfweh machen, und bereiten den anderen es aber ohne  nur mit der Wimper zu zucken. Hauptsache sie haben keine Probleme, oder Streitereien die ihnen das Leben schwer machen. Ich gehe sogar soweit, dass es Menschen sind,  die sich im Notfall von einem Partner trennen, als sich mit ihm auseinander zu setzen. Weil das würde eventuell, unter Umständen, wenn es ganz „schlimm“ läuft voraussetzen, dass man sich doch festlegen muss. Bei Kompromissen ist das nämlich manchmal so (ja, das war jetzt sarkastisch). 

Wie im Leben so auch im Bett

Diese Menschen legen sich aber auch meistens im Bett nicht fest. Das ist ja generell nicht schlecht, weil sie einfallsreich und mit Phantasien (seien sie noch so ausgefallen und geil) voll gestopft sind, und meistens die Gabe besitzen dir den geilsten Sex deines Lebens zu bescheren. Allerdings hat die Sache auch da einen Haken. Wenn diese halt zur Zeit keinen Sex mit Dir haben wollen (weil es zu heiß ist, oder zu kalt, oder der Hamster vom Nachbar gerade eine Prostata OP hinter sich hat – ja auch das war jetzt sarkastisch), dann fangen sie an „dich zu vertrösten“. Sie können das sehr geschickt, denn sie sind sich ihrer sexuellen Anziehung absolut bewusst. Das nennt man auch „am ausgestreckten Arm“ verhungern lassen. Hier beginnt es unschön zu werden, und der Partner fängt an zu leiden.

Ihr seit nicht so schlau

Ich möchte allen denen die so agieren mal was sagen. Ihr seit nicht so schlau wie ihr glaubt. Weil Menschen die sich festlegen, die haben ein ganz besonderes Gespür für Menschen die sich so durch das Leben mogeln. Weil etwas anderes ist es nicht, dass ihr da tut. Ich finde es nur ziemlich sch….., dass ihr da mit Gefühlen und Emotionen spielt als wie wenn es kein „morgen“ geben würde, denn einmal wird euch dieses „Nur nicht festlegen“ verdammt auf den eigenen Kopf fallen. Warum? Weil es dann jemand vielleicht mit Euch tut, wo ihr es am wenigstens erwartet.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Im Bett hat keiner die Hosen an

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie weit soll Feminismus denn gehen?

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Wir sind unlängst bei einen anderen Blogger auf einen Beitrag gestoßen, der uns ziemlich aufgestoßen hat, denn obwohl ich eine Frau bin, fand ich die Ansichten die dort vertreten wurden schon sehr extrem. Es ging dabei um Feminismus und Sex. Tja, und das was wir da gelesen haben, ist schon sehr Hardcore. Hier wurde aufgeschlüsselt, dass Frauen im Bett noch immer unterdrückt werden, sie alles nur tun um zu gefallen (welcher Mensch macht das nicht?), und – das ist wirklich das „Oberding“ – BDSM Praktizierende in der devoten Rolle (und das sind eben meistens Frauen), sind laut der These der Schreibenden meistens geschlagene Frauen, die sich kontrolliert verletzen lassen, und sich freiwillig unterdrücken lassen. Also eine „Art Vergewaltigung“? Bei dieser Aussage sind wir aber dann schon leicht verwundert gewesen.

Was bedeutet Feminismus eigentlich? Es bedeutet, dass die Frau selbstbestimmt ist, und gleichberechtigt. Wenn wir das jetzt herunterbrechen auf das rein sexuelle, und alle sozialen und akademischen Aspekte außen vor lassen, dann sehen wir uns den Feminismus mal im „Bett“ an! Ich kann doch als Frau sehr wohl selbstbestimmt sein im Bett, und mich trotzdem der Lust der devoten Rolle hingeben. Ich kann auch gleichberechtigt sein, auch wenn ich „unten“ liege beim Geschlechtsverkehr. Für uns sind das zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn wir von einer normalen Beziehung ausgehen, sollte das eigentlich nie ein Thema sein. (Frage: Haben Radikal Feministinnen keine „normale“ Beziehung?). Gut, die kritische Leserin könnte natürlich jetzt in die Waagschale werfen, was ist schon „normal“, was ist pervers?

Richtig, aber normal ist doch alles wo sich beide einig sind, und wo niemanden gegen seinen Willen Gewalt angetan wird, oder? Darum haben wir es als sehr vermessen gefunden, dass man devote Frauen ein wenig so dargestellt hat, als das sie nicht beurteilen können wenn sie freiwillig devot sind, und damit ihre „verdrängten, ihnen zugeführten Gewalt Attacken überspielen“ wollen. Also ich bin devot weil ich es sein will, und nicht um etwas zu überspielen, und es hat mich auch nie jemand zu etwas gezwungen, oder genötigt. Ich tue alles im Bett beim Sex freiwillig und gerne. Also bin ich im Bett eine Feministin. Laut Ansicht der Blogger Kollegin nicht.

Das Faszinierende an dem Beitrag war, dass wir auf fast 2000 Wörtern kein einziges gefunden haben WIE denn jetzt der Sex für eine Feministin aussehen soll. Wir können uns aus den ausschweifenden Beitrag (auch wenn man sich ihn zweimal reinzieht ;( ) nicht vorstellen wie es denn jetzt für eine Feministin im Bett laufen soll? (ist da was anders, oder gibt es da eigene Regeln?). Wir wollen uns nicht lustig machen, aber wir wehren uns dagegen, dass einzelne Sexualpraktiken Frauen zugeschrieben wird, die (verzeiht die saloppe Ausdrucksweise) „nicht ganz zimmersauber“ sind. Und bitte liebe Feministinnen – der Blowjob ist sehr wohl ein Vorspiel, und keine Variante der Unterdrückung. Natürlich wird es noch immer Frauen geben die unterdrückt werden – auch vom eigenen Partner – aber da ist die Unterdrückung nicht nur auf das Schlafzimmer beschränkt, sondern greift in das komplette Leben ein. Selbstverständlich gehört gegen solche Art von Männer etwas getan.

Alle Männer allerdings in einen Topf voller gewaltbereiter, und rücksichtsloser Neandertaler zu werfen ist Schwachsinn und falsch. Nehmen wir aber ein Beispiel her, dass nicht aus meiner Generation ist, sondern aus der Generation meiner Großeltern. Meine Großmutter war bei weiten keine Feministin, aber sie hatte im Haushalt und auch bei der Kindererziehung die „Hosen“ an, mein Großvater war im Schichtdienst, und deswegen nicht regelmäßig zu Hause. Meine Großmutter hat sich nie unterdrückt gefühlt, denn sie sagt heute noch „wir haben trotzdem alles gemeinsam entschieden und besprochen“. Also war sie eine Feministin ohne das sie es wusste? Nein – Sie war eine ganz normale Frau, die wusste was nötig ist, um das Leben so zu gestalten wie es für SIE richtig und schön ist.

Wir sind der Ansicht, dass es jetzt mal nötig wäre, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dort wo Gleichberechtigung nach wie vor ein Thema ist (Die Höhe des Lohnes für Frauen, Recht auf Freiheit – vor allem in den islamischen Ländern usw.) bin ich die Erste die dafür ist, aber Gleichberechtigung auszuschlachten bis zur Schmerzgrenze ist nicht hilfreich, sondern kontraproduktiv. Druck verschafft immer Gegendruck – und ich möchte nicht wissen wenn es den Männern mal zuviel wird (was ich verstehen könnte!), und auch zum „Maskulinismus“ aufrufen? Dann kann es passieren, dass wir die gleichen Umstände wieder haben wie vor 100 Jahren. Die Frage ist, ob wir das wirklich wollen, denn dann wäre der Sinn warum Frauenrechtlerinnen entstanden sind, und wirklich für wichtige Reformen gekämpft haben, und auch noch immer kämpfen völlig überflüssig gewesen.

Im Schlafzimmer hat Feminismus nichts zu tun. Beim Sex soll es um Spaß, Lust, Erregung und Intimität für beide Seiten gehen, und da ist es mir als Frau völlig egal, ob ein paar Radikale meinen, ich hätte einen Schaden weil ich mir den Arsch versohlen lasse, oder einen Mann einen blase. Für mich ist Sex ausfüllend und lustvoll wenn ich mich als Frau fühle, und da muss ich keine Feministin sein, und keine Hosen tragen. 🙂

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Beschimpf mich – oder ich wechsle das Bett!

Falsch gedacht – ES GEHT NICHT UM DIRTY TALK!

Hallo liebe Extrem Unlimited Leserin!

Du wirst Dich jetzt sicher fragen, was der Titel unseres heutigen Beitrages bedeuten soll, wenn es nicht um anregende sexuelle Aussagen zum anfeuern geht. Unser Blog trägt nicht umsonst den Namen Extrem Unlimited. Der Name hat seinen Ursprung, und den wollen wir versuchen Dir heute näher zu bringen, denn Du wirst heute eine Art der Kommunikation zwischen zwei Menschen kennen lernen, die Du noch nicht kennst, und die eben anders ist – WIE WIR!  Ich kannte sie auch nicht, und wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich jemals so mit meinen Partner reden würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

Aber eines nach dem anderen (ich überstürze die Dinge schon wieder!) . Wenn sich zwei Menschen kennen lernen, egal ob es auf rein sexueller Ebene ist, oder sich daraus vielleicht sogar eine Love Story entwickelt, bemühen sich beide Seiten um eine charmante und aufmerksame Art. Man flüstert sich gegenseitig Zärtlichkeiten ins Ohr, schreibt sich verliebte oder geile Nachrichten, und präsentiert sich überhaupt von der „besten Seite“. Ist ja auch völlig normal. Der Mensch macht das (egal ob Mann oder Frau) um zu gefallen. Und dann kommt plötzlich der Tag wo die zärtlichen oder geilen Nachrichten immer weniger werden, und wo Frauen und Männer immer sparsamer werden mit der Aufrecht Erhaltung von der strahlenden Fassade. Auch völlig normal. Denn „DER ALLTAG“ besteht halt nicht nur aus Liebesgezwitscher. Man sagt dann “ Das gehört dazu das er/sie auch mal schlechte Laune hat, er/sie nicht aufgelegt ist leidenschaftliche Worte zu formulieren“, aber man hat ja eine gewisse Erwartungshaltung, und wenn diese „Wort Abstinenz“ länger andauert,  ist es nicht mehr weit zu der Frage „Findest du mich nicht mehr schön/geil/erregend? – weil Du es gar nicht mehr zu mir sagst!“

Als ich vor zwei Jahren P. kennen gelernt habe, hatte ich es satt schöne Worte von Männern zu hören, bei denen ich wusste, der sagt das jetzt, und in sechs Monaten ist „ihm dann nicht mehr danach“. Na super!!! Also bleibt immer die Frage im Raum stehen: Hat er/sie es nur gesagt um „zu gefallen“, oder weil es halt „dazugehört“? Ich konnte das ganze Gesülze von „Du bist so schön“, „Deine Lippen sind so weich“, „Deine Haare so glänzend“, usw. nicht mehr hören. Zu dem damaligen Zeitpunkt hätte ich diese Sätze bereits mit Musikuntermalung kotzen können. Ich wollte mir diese Frage nicht mehr stellen. Nicht das ich es nicht gerne habe, wenn mir ein Mann solche Worte ins Ohr flüstert, aber sie sollen an Wertigkeit nicht verlieren, sondern IMMER echt und ehrlich sein, und nicht nur „weil es gerade passt oder dazu gehört“.

In einer Unterhaltung mit P. (nach phänomenalen Sex muss ich sagen 🙂 ) machte ich dieses Thema ZUM THEMA. P. dachte ich mache Spaß (warum glauben Männer dann immer wir würden scherzen? Das muss genetisch sein?!) . Er sagt zu mir : „Also wäre es Dir lieber wenn ich sage, Du hast so viele Krater im Gesicht, dass man sich abseilen muss, um nicht in einer Deiner Gesichtsfalten auf ewig  zu verschwinden?“ Ich musste lachen, als er dieses Beispiel nannte, und sagte dann voller Überzeugung „Ja“! (Das Gesicht das er dabei hatte war zum Schreien komisch!) Ich beantwortete diese Aussage damit, dass ich ihm sagte:“ Du bist ein narzisstischer, egomanischer Vollidiot, der nur deswegen auf der Welt ist, um den anderen auf die Nerven zu gehen.“ Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus, und versuchten uns immer mehr an Beschimpfungen zu übertrumpfen.

Ich sehe förmlich vor mir wie sich beim lesen jetzt Deine Augen weiten. Du wirst Dich jetzt vielleicht fragen – „Was sind das für durchgeknallte Freaks?“ Glaub uns, wir haben uns auch gefragt, was es damit auf sich hat, aber wir haben für uns eine Erklärung gefunden. Natürlich ist das nicht der herkömmliche Sprachgebrauch zwischen zwei Menschen die sich gerne haben, aber Du kennst sicher das Gefühl wenn Du einen schlechten Tag bei der Arbeit hattest, dieses oder jenes noch in Dir brodelt, und Du freundliche Nasenlöcher machen musst, weil Dein Liebster ja nichts dafür kann dass Du einen Scheiss Tag hattest. Jetzt kocht es noch in Dir, Du kommst heim, lächelst, und dann kommt der Moment…..ER sagt ein falsches Wort! BUMM — das war es dann. Deine Stimmung ist im Keller und/oder Du explodierst. Dein Liebster versteht die Welt nicht, und ein Wort gibt das andere, und dabei lacht dann meistens keiner mehr. Von heißen Sex will ich gar nicht sprechen.

P. und ich haben, weil wir uns aufgrund unserer Berufe selten sehen, sehr viel telefoniert und per Whats App geschrieben (unser Nachrichtenverkehr umfasst 350 Buchseiten), und tun es noch immer. Wir beschimpfen uns, lachen viel dabei, und das löst den Stress des Tages in Luft auf. Wir wussten und wissen immer noch wo die Grenze ist. Und dann verliehen wir dem ganzen auch noch einen romantischen Charakter (und jetzt sehen wir bildlich vor uns wie sich Deine Augen ein weiteres mal weiten!). Wir sammelten diese Beschimpfungen auf kleine Karteikärtchen und gaben sie in ein riesiges Gurkenglas (immerhin sind es bis jetzt 400 Kärtchen!). Es ist unser persönliches „Album“. Und immer wieder greifen wir hinein (weil wir uns nicht an alle abstrusen Beschimpfungen mehr erinnern können), und lachen heute noch darüber.

Als wir mal im Auto saßen, und die Autoscheiben  unten waren, und wir uns wieder mal „anmotzten“, da blickte der Fahrer des Autos dass neben uns stand, in unsere Richtung, rückte am Autositz „von uns weg“, und sah uns mehr als seltsam an. Du kannst Dir vorstellen, dass wir uns vor Lachen gar nicht mehr halten konnten. Wir machen das nicht aus Provokation, oder weil wir auffallen wollen, sondern einfach aus dem Grund, weil wir dabei Stress abbauen ohne uns dabei zu verletzen. Weil wir keine Angst haben müssen jedes Wort für den Anderen auf die Goldwaage legen zu müssen. 

Und wenn wir wirklich mal Streit haben, dann beschimpfen wir uns nicht, weisen uns gegenseitig keine Schuld zu, sondern sind ernst, sachlich, leise. Wir schreien nicht. Und wenn einer von uns mal wirklich schlechte Laune hat, dann kann er ohne schlechten Gewissens sagen „Sei mir nicht böse, aber ich will heute nicht mit dir reden, ich brauche heute Zeit für mich.“ Wir sagen und behaupten nicht, dass diese Art von Kommunikation für jeden DAS Rezept für eine immer prickelnde Beziehung ist, aber für uns ist sie es.

P. sagte mal WIR sind EXTREM und kennen auch kein LIMIT (Unlimited), bei nichts was wir sagen oder auch tun, und wir können es uns auch gar nicht mehr anders vorstellen. Natürlich ist es nicht andauernd so. (Wir unterhalten uns aber sehr wohl auch im „gesellschaftlichen normalen Modus“ miteinander.) Für uns ist das das größte Maß an Freiheit, und gleichzeitig an Ehrlichkeit. Wenn wir uns aber dann sagen „Ich hab Dich lieb“ dann hat das für uns eine besondere Wertigkeit, und die Wirkung dieser Worte verblasst auch nicht. Du wirst vielleicht sagen „Das ist ja wie ein Fetisch!“ JA, Du könntest Recht haben, aber davon kannst Du Dir in unseren nächsten Beitrag selber ein Bild davon machen, denn da geht es um

 Fetische die Du sicher noch nicht kennst

Nimm es uns nicht übel das wir anders sind, dafür sind wir eben Extrem Unlimited 🙂

Bis dahin alles Liebe

Deine C. und P.