Gesprengte Ketten 3

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Hier ist vorerst der letzte Teil der „Gesprengten Ketten“ den wir in unseren erotischen Geschichten vor knapp 14 Monaten veröffentlicht haben, ABER es wird eine Fortsetzung geben. Wir machen jetzt bis nach Ostern Urlaub, und dann kannst Du dich jetzt schon über die Fortsetzung freuen. Wenn Du allerdings selber eine Idee oder einen Wunsch hast wie oder was diese Geschichte unbedingt beinhalten soll, dann schreibe uns doch bitte ein Kommentar oder eine E Mail.

GESPRENGTE KETTEN Teil 3

 

Sophie stand versteinert da. Sie brauchte einen kurzen Moment um zu realisieren, dass ER jetzt vor ihr stand. Alexander riss sie aus ihren Gedanken. „Was willst du mir denn so dringend sagen? Außer das ich ein Arschloch bin, und über den Punkt könnten wir jetzt streiten. Ich denke außerdem, dass Du mich nicht gut und lang genug kennst, um das beurteilen zu können.“ Während er langsam und mit tiefer Stimme sprach, grinste er unentwegt, und Sophie war über so viel Frechheit und selbstverliebter Selbstüberschätzung sprachlos. Wieder war es Alexander der sie aus ihren Gedanken riss. „Für jemanden der mir angeblich so viel zu sagen hat, höre ich ja gar nichts.“ Sein Grinsen wurde breiter und immer selbstsicherer. Sophie wurde durch dieses präpotente Grinsen aus ihrer Starre gelöst, und machte einen Schritt auf ihn zu. Sie stemmte die Hände in ihre Hüften, und genau so wie vorher  an der Bar, streckte sie ihren Körper durch um etwas grösser zu wirken.

„Hör mal genau zu Du narzisstischer, zu groß geratener Gummibär. Bei anderen Frauen wirkt das wahrscheinlich wahnsinnig erotisch, wenn Du hier den geheimnisvollen Macker raushängen lässt, und auf Andere wirkt Deine Art vielleicht einschüchternd, für mich wirkt sie nur lächerlich, und von enormer Selbstüberschätzung geprägt, und solche Eigenschaften beeindrucken mich ungefähr soviel,  wenn jemand die Schokoladenkekse im Supermarkt in ein anderes Regal räumt. Ich wollte Dich nur nochmal sprechen, weil ich wissen wollte, woher Du meinen Namen kennst, denn ich kann mich nicht erinnern ihn Dir genannt zu haben.“

Sie holte das erste Mal tief Luft seit sie angefangen hat zu sprechen, und ihr Brustkorb hob und senkte sich schnell. Sie hatte sich in  Rage gesprochen,  und hatte nicht bemerkt, dass Alexander einen Schritt weiter auf sie zugekommen ist. Er stand ganz dicht vor ihr, und hat ihr aufmerksam zugehört, ohne jedoch sich sein Grinsen zu verkneifen. Er sagte vorerst kein Wort, sondern starrte nur in ihre grünen Augen die ihn anfunkelten. Sophie wurde nervös, weil er nichts sagte, und dieses Schweigen fing an sie unsicher zu machen. Was ist wenn er vielleicht ein Frauenschänder ist, und nur auf ein Opfer wie sie wartet, um sie in diesen Keller zu locken,  um sie dann womöglich irgendwo anzuketten oder sonstiges zu tun?

Sophie hielt dieses Schweigen nicht mehr aus. Sie setzte an um etwas zu sagen, als Alexander einen Finger auf ihre Lippen legte. Diese Berührung war wie ein ein angenehmer warmer Sonnenstrahl nach einem kalten Winter den man auf seiner Haut spürt, und gleichzeitig wie wenn sie sich elektrisiert hätte. Alexander stand vor ihr, seinen Finger noch immer auf ihren Lippen. „Sophie, Erstens einmal bin ich kein Gummibär, weil die sind bunt und fröhlich, und das bin ich ganz sicher nicht, zweitens weiß ich, dass Dich meine Art nicht beeindruckt, weil sonst würdest Du hier nicht stehen, glaube mir, und drittens, also mich macht das rasend wenn jemand die Schokoladenkekse im Supermarkt einfach in ein anderes Regal räumt.“ Wie er das sagte grinste er belustigt. Alexander beugte sich noch ein Stück näher zu ihrem Ohr, und flüsterte „Außerdem Sophie, wenn ich einer schönen Frau meine Finger in ihre nasse Spalte schiebe, dann kenne ich vorher auch ihren Namen, alles andere wäre unhöflich. Oder bist Du anderer Meinung?“

Sophie sprang wie von der Tarantel gestochen einen Schritt zurück, und starrte ihn an. Die Stelle wo noch gerade sein Finger auf ihren Lippen lag,  brannte wie wenn sie gerade Chilli gegessen hätte, und der angenehme Amber ähnliche herbe Geruch hat sich in ihrer Nase festgesetzt. Sag was Sophie dachte sie sich selbst. Ihre Gedanken und Emotionen fuhren gerade Achterbahn, und das ist ein Gefühl, dass Sophie nicht kennt. Sie ist immer auf alles vorbereitet, und selbst wenn es anders kommt, hat sie noch immer Plan B, C oder D in Petto. Jetzt war allerdings ihr Kopf wie leer gefegt. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Noch immer stand sie da, und sagte — NICHTS.

Sie hörte wie Alexander plötzlich zu Sarah – der Frau die noch immer mit einem Wäsche Paket in  der Hand da stand – sagte „Sarah, sei so nett, und bringe Frau Kessler wieder zum Ausgang. Ich denke sie ist nicht daran interessiert zu bleiben.“ Sarah nickte nur. Jetzt erst löste sich bei Sophie die Starre, und sie drehte sich zu Sarah und Alexander. Ihr Zorn war größer als je zuvor, und ihre Stimme überschlug sich fast als sie sagte: „Einen Moment mal – Erstens einmal möchte Frau Kessler noch nicht gehen, weil noch bestimme ich nach wie vor selbst wann und wo ich  hingehe und woran ich interessiert bin. Zweitens einmal – und dabei drehte sie sich lächelnd zu Sarah – Du wolltest mir doch vorher zeigen wo ich mich umkleiden kann, oder? “ Jetzt war es Sophie die Alexander süffisant angrinste. Sarah blickte zu Alexander, und erst als er nickte, wandte sich Sarah zu Sophie und sagte:“ Ja gerne Sophie. Folge mir einfach und achte auf die Lichtstreifen am Boden.“

Sophie folgte Sarah, blieb aber nach einigen Schritten stehen,  und ging noch einmal zu Alexander zurück. Dieses mal legte sie ihm den Finger auf den Mund und kam ihm ganz nah. „Hör mir mal ganz genau zu, denn ich werde es nur einmal sagen. Ich werde noch heraus finden woher Du mich und meinen Namen kennst, und ich werde jetzt hier bleiben und mir diesen komischen Laden ansehen,  und ich werde mich sicher nicht von Dir einschüchtern lassen, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen, oder von mir aus auch Messer aus Deinem Hemd Ärmel springen lassen. Denn der Mann der mir Angst macht , oder mich in irgend einer Weise beeindrucken könnte, der ist noch nicht geboren, auch wenn er mir seine Finger in die Spalte geschoben hat. Oder glaubst Du wirklich, oder hab ich Dir den Eindruck vermittelt, dass das meine Welt erschüttert hat? So, und jetzt musst Du mich entschuldigen. Ich sollte Sarah nicht länger warten lassen.“ Während sie sprach wurde sie immer sicherer, und konnte sich bei den letzten beiden Sätzen ein Grinsen nicht verkneifen.

Sophie musste sich aber eingestehen, dass ihr ihr Herz bis zum Hals klopfte, weil Alexander sie die ganze Zeit – während sie sprach – mit seinen Augen fixierte. Diese warmen, braunen Augen die hier in dieser Umgebung noch dunkler wirkten. Sie konnte seinen Blick nicht eindeutig einordnen, denn so wie vorhin an der Bar, als fast seine ganze Hand in ihr steckte, war ein kurzer Moment, wo sich Sophie nicht sicher war ob er wirklich dieser selbstverliebter Macho war. Da war sein Blick zärtlich und er sah sie dabei an, als ob nur sie existieren würde für ihn. Genauso war es jetzt auch gerade. Sie drehte sich am Absatz wieder zu Sarah um, und gab ihr mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie bereit ist ihr zu folgen.

Sophie spürte die Blicke von Alexander in ihren Rücken, und einen kurzen Augenblick war sie versucht sich noch einmal umzudrehen, aber diesen Triumph wollte sie ihm nicht gönnen. Sie ging hinter Sarah her, und achtete auf die eingearbeiteten Lichtstreifen am Boden. Als der Gang zu Ende war, kam ein großer Raum, und dieser war mit alten gusseisernen Kerzenleuchtern geschmückt, die den Raum in ein warmes Licht tauchten. In diesem Raum stand eine riesengroße schwarze Eckledercouch wo mindestens zwanzig Leute Platz hätten, ohne sich dabei berühren zu müssen. Davor stand ein alter Holztisch, der angepasst an die Größe der Couch ebenso riesig war, aber Sophie dadurch ins Auge fiel, weil er wunderschöne geschwungene stabil wirkende Tischbeine hat. Sophie mochte Holzmöbel, überhaupt wenn sie schon alt und fast antik sind. Sie mochte den Geruch, und sie dachte sich bei solchen Möbelstücken immer Geschichten aus, was diese Dinge schon alles erlebt oder gesehen haben.

Immer wieder hörte Sophie dieses Stöhnen, dass sie am Eingang zu dem unteren Bereich der Black Bar schon wahr nahm, aber noch immer sah sie niemanden zu dem dieses Stöhnen gehörte. Als sie Sarah gerade danach fragen wollte, drehte sich diese zu ihr um, und sagte:“ Sophie, ich führe Dich jetzt in den hinteren Teil dieses Bereiches. Allerdings muss ich Dir – bevor ich Dich hineinführe – eine Augenmaske anlegen. Bevor Du nicht umgekleidet bist darfst Du nichts sehen. Natürlich werde ich Dir beim wechseln deiner Kleidung behilflich sein, außer Du schaffst das auch alleine. Ich denke aber, dass es für Dich bequemer ist wenn ich Dir dabei zur Hand gehe.“

Sophie lauschte angespannt ihren Worten, und ihr fiel wieder ihre wunderschöne, gewählte Aussprache auf. Warum sollte sie sich eine Augenbinde anlegen lassen? Was sollte sie nicht sehen? Sarah dürfte ihren Gedanken erraten, denn bevor Sophie ihre Fragen laut aussprechen kann, sprach Sarah: “ Jeder der hier das Erste mal ist, muss die Augenbinde anlegen, dass hat nichts mit Dir zu tun. Falls Du nochmals hier sein solltest, ist das dann nicht mehr notwendig. Ich werde Dir helfen, und dann wird dich Alexander holen. Hast Du noch Fragen?“ Sophie hätte ungefähr tausend Fragen, aber weil sie nicht als dumm oder ängstlich wirken wollte, nickte sie nur. Sarah nahm die Augenbinde aus ihren Mantel, und legte ihr diese an. Sophie bemerkte sofort, dass sich ihre anderen Sinne verstärkten. Sie hörte das Stöhnen jetzt einen Tick lauter. Sie fühlte Sarahs Hand in ihrer, und wie sie sie hinter sich her zog.

Sophie hörte wie Sarah einen schweren Vorhang aufzog, und sie mit der Hand an ihren Rücken leicht nach vorne schob, und dann wieder den Vorhang, den Sarah offensichtlich wieder zuzog. Sie dürfte sich in einer Art Umkleide Kabine befinden. Sophie fühlte wie die Hände von Sarah ihr Kleid hinten öffnete. Sie hatte warme, weiche Hände, das fühlte sich angenehm auf der Haut an, und gleichzeitig erregend. Sarah ließ ihre Hände über Sophies Schultern gleiten, und streifte ihr die breiten Träger ab. Das Kleid fiel zu Boden. Sarahs weiche Stimme sagte:“ Steig aus dem Kleid Sophie. Du bist sehr schön, und die Unterwäsche die Du trägst unterstreicht das noch.“ Sophie bemerkte dass sie die Worte von Sarah erregten. Sie hob vorsichtig ein Bein nach dem anderen aus dem Kleid, und achtete darauf, dass sie sich nicht verhedderte.

„Vertrau mir. Ich achte darauf, dass Du nicht fällst.“  sagte Sarah. Sie streifte die Wade entlang, und Sophie vertraute ihr, was sie selbst erstaunte. Als sie nur mehr in Strümpfen, Höschen, und BH da stand fühlte sie sich etwas hilflos, verstärkt durch den Aspekt das sie nichts sah. Sie fühlte plötzlich den Atem von Sarah in ihren Nacken, und ihre Hände die auf ihren Hüften lagen. „Ist Dir das unangenehm wenn ich Dich so berühre, oder Dir so nah bin?“ Sarah wusste einen Moment lang nicht was sie antworten sollte, denn sie war von den Eindrücken,  die schon den ganzen Abend auf sie einwirkten,  völlig überrollt. Dann flüsterte sie “ Nein, es ist nicht unangenehm, aber ich wurde noch nie von einer Frau…“

„..so berührt?“ vollendete Sarah ihren Satz. Sophie nickte. „Sophie, du solltest lernen dich fallen zu lassen, und wo könntest Du das besser und leichter als bei einer anderen Frau. Ich werde nichts tun was Du nicht willst. Du kannst mir immer sagen,  wenn Du etwas nicht möchtest.“ Sophie dachte nach. Sie hatte noch nie mit einer Frau geschlafen, oder sich von einer sexuell berühren lassen, aber bei dem Gedanken fühlte sie sich nicht bedrängt oder überfordert. Sie fand keine passenden Worte, und darum sagte sie zu Sarah nur :“ Ich vertraue Dir.“ Sarah küsste ihren Hals, und ließ ihre Zunge langsam bis zu ihren Brustansatz gleiten. Die Zunge war warm, weich – fast wie Samt. Sophie war sofort hochgradig erregt, und die Reaktion ihres Körpers hatte sie nicht erwartet. Sie bemerkte wie sie feucht wurde.

Sarahs Hände wanderten gleichzeitig an der Seite ihres Körpers entlang, und Sophie hatte den Eindruck, dass Sarah sie erkunden wollte wie neues Land, denn sie sog auch ihren Duft ein, leckte an ihren Brüsten und ihre Hände ließen keinen Zentimeter ihres Körpers aus. Sophie bemerkte wie ihre Knie immer weicher wurden, und sie hatte das Gefühl sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Als sie fast den Halt verlor, und drohte nach hinten zu kippen, spürte sie zwei Arme die sie auffingen. Sie spürte einen harten Männerkörper, und den Geruch nach Amber den sie wahr nahm,  erkannte sie sofort. – Alexander!

„Ich dachte, wenn ich Dich nicht beeindrucken kann, dann kann es vielleicht Sarah, und wie ich bemerke, ist ihr das auch gelungen. Und Sophie – und höre jetzt genau zu – ich werde Deine Welt erschüttern.“

 

 

 

Gesprengte Ketten 2

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie hat Dir der erste Teil der „Gesprengten Ketten“ gefallen? Wir wollen Dich auch gar nicht lange warten lassen. Hier kommt der Zweite Teil dieser erotischen Geschichte:

 

GESPRENGTE KETTEN TEIL 2

 

Sie stand wie angewurzelt am Ausgang der Black Bar. Was sollte sie jetzt tun? Woher wusste Alexander ihren Namen? Sie hatte ihn ihm nicht gesagt, dass wusste sie genau. Eigentlich konnte es ihr ja egal sein, aber sie wusste ganz genau, dass sie das nicht zu Ruhe kommen lassen wird. Sollte sie jetzt zurückgehen und ihn einfach fragen? – Nein, das würde sie nicht tun, da müsste sie ihn nochmal ansehen, und bei diesen Gedanken machte sich das Gefühl des Unwohlsein breit.

Sie griff in ihre Tasche, und suchte nach ihrem Handy. Warum fand man in kleinen Taschen – die sie hasste – genauso wenig wie in einer ihrer großen Beutel Taschen die sie bevorzugte. Als sie das Telefon endlich in der Hand hielt, drückte sie die Kurzwahltaste ihrer Freundin Marlene. Es war bereits nach elf Uhr abends, und sie wusste, dass Marlene noch wach war. Sie ging nie vor ein Uhr morgens ins Bett, denn sie hatte einen Job als Pharmareferentin, der es ihr erlaubte sich ihre Arbeitszeit frei einzuteilen. Marlene bevorzugte es erst gegen zehn Uhr vormittags mit der Arbeit zu beginnen, und dafür bis spät in die Nacht zu arbeiten. Man muss wissen, dass Marlene den Kontakt mit den Ärzten, mit der sie ihre Gespräche führte, auch nach der Dienstzeit gerne mal ihre Diskussion über die neueste Kopfschmerztablette weiterführt, allerdings dann in der horizontalen Ebene.

Es klingelte zweimal bevor Marlene abnahm. „Süße sag mir nicht, dass Du es vergeigt hast, und den Mann mit Deiner Art in die Flucht geschlagen hast?“ Sophie benötigte einen Moment um ihre Sprache wieder zu finden, und schrie fast in das Telefon „Hast Du dem Typen meinen Namen gesagt? Hast Du ihm ein Foto von mir geschickt? Was hast Du Dir dabei gedacht überhaupt für mich ein so beschissenes Date zu vereinbaren?“ Sophie holte tief Luft, und atmete vor lauter Aufregung schwer. Marlene war still am anderen Ende der Leitung. Sophie wartete ab, und fuhr dann fort, war aber dabei schon etwas ruhiger „Marlene, bist Du noch da?“

Marlene antwortete leise, aber sehr angespannt „Ist etwas passiert? Und nein, ich habe ihm weder ein Foto von Dir geschickt, noch Deinen Namen erwähnt. Ich habe ihm nur geschrieben, dass Du an der Bar sitzt mit einem Cosmo und einem Schirmchen dass euer Erkennungszeichen ist, und er Dich dann ansprechen wird. Sophie, was ist passiert?“

Sophie erzählte Marlene die ganze Geschichte die sich vor nicht mal einer Stunde abgespielt hatte, und die – das musste Sophie sich eingestehen – das Geilste war das sie in letzter Zeit erlebt hatte. Jetzt war Marlene diejenige die schwer zu atmen begann und mit jeden Wort, dass Sophie ihr erzählte, wurde sie aufgeregter. „Sophie, Du bist ein Glückspilz. Der Typ dürfte umwerfend aussehen, hat Klasse, weiß wie er es Dir besorgen soll, und nur weil er Deinen Namen kennt schiebst Du hier Panik? Manchmal verstehe ich Dich wirklich nicht. Lass mal die Kontrolle in Deiner kleinen Clutch stecken, und genieße es einfach, denn offensichtlich ist der Mann geil auf Dich.“

Sophie konnte nicht glauben, was sie da von ihrer besten Freundin hörte. Sie konnte sich doch nicht einfach jeden X-beliebigen Typen hingeben oder von ihm vögeln lassen? Und die Kontrolle aufgeben – Niemals! Da Sophie wusste, dass es keinen Sinn hätte jetzt mit Marlene zu diskutieren, versuchte sie ihre Stimme so entspannt wie möglich klingen zu lassen und sagte “ Ja Marlene, vielleicht hast Du Recht. Ich sollte wirklich mal die Kontrolle abgeben. Ich werde einfach zurück gehen, und den restlichen Abend genießen.“ Marlene atmete hörbar auf. „Na endlich Süße, endlich geht  Dir der Knopf auf. Also geh jetzt zurück, und erzähl mir morgen wie der restliche Abend gelaufen ist. Und Sophie? – nicht nachdenken, einfach nur fallen lassen, versprich mir das!“

Sophie wusste, dass es Marlene nur gut mit ihr meinte, und sie lächelte als sie antwortete “ Ja mach ich Marlene, und entschuldige, dass ich Dich vorher so angeschnauzt habe. Hab Dich lieb“. Marlene gab ihr zu verstehen, dass sie ihr das nicht übel nahm, und Sophie sah vor ihrem geistigen Auge wie Marlene ihr zuzwinkerte. Sie verabschiedeten sich voneinander, und als Sophie ihr Handy in ihre Tasche gepackt hatte, und sie wieder zum Eingang des Lokals blickte, straffte sie ihre Schultern und ging zurück. Sie würde diesem Alexander jetzt mal ordentlich die Meinung geigen, und ihn mal in seine Schranken verweisen.

Als sie auf den Platz an der Bar zusteuerte, war Alexander nirgends zu entdecken. Eigenartigerweise spürte sie so etwas wie Bedauern in ihrem Bauch. Sie konnte aber nicht sagen, ob es die Enttäuschung war, dass er nicht mehr da war, oder das sie ihm nicht mehr das sagen konnte was sie sich vorgenommen hatte. Plötzlich wurde sie vom Barmann angesprochen. Sie drehte sich zu ihm, und sah ihn erstaunt an. Er fragte “ Suchen sie vielleicht den Herrn mit dem sie vorher hier gestanden sind? Ich soll Ihnen sagen, dass er in den unteren Bereich der Black Bar gegangen ist.“ Der Barmann schob ihr eine Plastikkarte über den Tresen und ein Glas Whiskey. Sophie starrte die Karte und den Whiskey an und verstand jetzt gar nichts mehr. Der Barmann bemerkte ihren erstaunten Blick, und lächelte. „Gehen sie ruhig in den unteren Bereich. Mit der Karte lässt sich die Türe öffnen, und Alexander meinte, sie könnten den Drink vorher vertragen.“

„Woher kennen sie Alexander?“ fragte Sophie. Sie hatte das Gefühl dieser Barmann – auf seinen Namensschild stand Patrick – der sie mit freundlichen Augen ansah, und der sicher den Job nicht erst seit gestern machte, war eine Informationsquelle.  Patrick kannte diesen Alexander offensichtlich, und sie sah ihre Chance auch mehr über ihn zu erfahren. Patrick antwortete „Jeder hier kennt Alexander“. Dann drehte er sich wieder zu den anderen Gästen, und ging weiter seiner Arbeit nach. Na, das war ja eine erschöpfende Auskunft. „Jeder kennt Alexander?“ Warum kannte ihn „jeder“? Sophie hatte jetzt noch mehr Fragen im Kopf als vorher.

Sie nahm die Plastikkarte in die eine Hand und den Whiskey in die andere. Sie setzte das Glas an, und wollte es schon in einem Zug austrinken, aber plötzlich kamen ihr wieder die Worte in den Sinn die „Er“ vorher gesagt hat. „Sie sollten ihn mehr genießen, und nicht so hinunter stürzen.“ Sophie setzte das Glas an, schloss dabei die Augen und lies das goldene Getränk langsam ihre Kehle hinunter laufen. Alexander hatte Recht. Er schmeckte besser wenn man ihn mit Genuss trinkt. Sie stellte das Glas an die Bar, klemmte sich ihre Tasche unter den Arm, und ließ die Plastikkarte zwischen ihren Fingern hin und her gleiten. Was war im unteren Bereich der Bar, dass man eine Karte benötigte? Sie beschloss, dass heraus zu finden, um diesen Menschen endlich das sagen zu können was ihr auf der Seele lag, und um zu erfahren woher er ihren Namen wusste.

Sophie ging an das Ende der Bar, und sah ein kleines Schild an der Wand auf dem stand „Der untere Bereich der Black Bar ist nur mit Schlüsselkarte erreichbar“. Wieder sah Sophie die Karte an. Sie war schwarz, und es waren nur die Buchstaben BB in Gold eingraviert. Was sollte sie tun? Sie überlegte kurz, und kam zu dem Entschluss, dass sie nicht zu feig war, um die Treppe – die vor ihr lag – runter zu gehen, egal was sich da unten befand. Trotz dieses eigenen Zuspruchs bemerkte sie, dass ihr Herz klopfte. Sie war aufgeregt. Was war da unten?

Sie stieg langsam die geschwungene Eisentreppe hinunter, und sie bemühte sich langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen. Die hohen Absätze machten es ihr auch unmöglich schneller zu werden, ohne sich dabei den Hals zu brechen. Sie sah die schwarze Türe erst als sie kurz davor stand. „Himmel,  ist hier alles schwarz angemalt? Welcher Idiot hat sich dieses Lokal Konzept bloß ausgedacht?“ dachte Sophie. Sie nahm die Karte, und zog sie durch einen Scanner, der schwach grün leuchtete. Die Türe öffnete sich, und sie sah – Nichts. Nur Dunkelheit. „Super“  dachte Sophie, ein schwarzer Raum. Na sehr beeindruckend. Wahrscheinlich ist es das Lager, und es stapeln sich hier die Flaschen und die Bierfässer die bei Bedarf an die Bar geholt werden.

Sie wollte sich schon wieder umdrehen und wieder zurück in den oberen Bereich gehen, als sie etwas hörte. Es war ein leises Stöhnen das an ihr Ohr drang. „Hallo?“ fragte Sophie in die Dunkelheit hinein. Sie lauschte angestrengt ob eine Antwort kommt. Nichts. Nur wieder dieses Stöhnen. Sophie machte einen Schritt in die Finsternis hinein, und plötzlich gingen am Boden kleine Lichter an, so wie ein Lichtweg. Sie ging diesen Weg langsam entlang, und je mehr sie vorwärts ging, desto lauter wurde das Stöhnen. Ihr Herz klopfte so laut, dass sie den Eindruck hatte,  jeder der ihr jetzt zu nah kam, konnte es hören.

Sie sah einen helleren Lichtkegel vor ihr. Sie ging auf dieses Licht zu, und plötzlich stand eine Frau vor ihr. Sophie erschrak und zuckte zusammen. „Himmel , müssen sie mich so erschrecken? Wer sind Sie?“ Die Frau vor ihr trug eine schwarze enge Lederhose, und einen eng anliegenden Oberteil der wie eine Korsage geschnitten war, und ihre Brüste betonten.Sie hatte einen freundlichen Gesichtsausdruck und lächelte Sophie an. Die schlanke und groß gewachsene Frau trug einen schwarzen dünnen Mantel der aber offen war und der aussah als wäre er aus Seide. Ihre Haare waren lang und Sophie konnte nicht sagen welche Farbe sie hatten, aber in dem schwachen Licht erschienen sie hellblond. „Guten Abend in der Black Bar Under. Alexander hat Dich schon angekündigt. Mein Name ist Sarah, und ich bin Dein Empfangskomitee, um Dir alles zu erklären was Du wissen musst, um Dich hier wohl zu fühlen. Ich gebe Dir jetzt Deine passende Kleidung, und Du kannst Dich im hinteren Teil umkleiden.“ Sophie sah die Frau, die sich Sarah nannte, mit riesen großen Augen an, und bemerkte wie die Wut in Ihr hoch stieg.

„Sag mal ist Dir nicht ganz wohl? Was passt Dir an meiner Kleidung nicht, dass Du meinst, ich müsste mich umkleiden? Was ist das überhaupt für ein Wort  – umkleiden? Das sagt kein Mensch. Und ich werde einen Scheiß tun, und mich in ein anderes Outfit zu werfen. Bist Du vom Vogue Secret Service ausgesendet, und ihr veranstaltet heute hier eine Razzia? Außerdem bin ich nur hier um Alexander zu sehen, um ihm zu sagen, was er für ein Arschloch ist.“

„Ich sehe ich komme im Richtigen Augenblick. Also Sophie, was willst Du mir denn alles sagen?“ Sophie’s Kopf fuhr blitzschnell herum, und da stand er …..Alexander.

Fortsetzung folgt………..

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Extrem Erotik NEW

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wir sind Neu und doch vertraut

Extrem Erotik NEW  – ist online. Wir haben Dir ja angekündigt, dass wir aufgrund der Veränderungen bei Word Press auch unser äußeres Erscheinungsbild verändern werden. Wir waren zuerst wenig erfreut darüber, weil unser Blog optisch für uns eigentlich optimal war. Nichts desto Trotz – Veränderung macht zuerst immer ein wenig ein ungutes Gefühl. Der Gedanke alleine, dass wir nicht mehr erkannt, oder auch gelesen werden, machte uns ein mulmiges Gefühl (Also mir,- P. war wie immer da sehr entspannt). Ich muss zugeben, der Blog ist ja vor allem mein „Baby“ und man hütet und beschützt es auch.

Auf ins Neue

Aber es nützte nichts – Wir mussten den Sprung ins Neue wagen und probierten (gefühlte) tausend Designs aus. Es ging ja nicht nur um unsere Sichtweise, sondern vor allem die von DIR. Wie siehst Du unseren Blog? Wie nimmst Du ihn jetzt wahr, und ist es für Dich angenehmer wenn sich das Design und auch die Handhabung ein wenig verändert? Wir haben uns dann für dieses Design entschieden, weil wir beim gestalten schon darauf gekommen sind, dass es übersichtlicher und auch einfacher zu lesen ist. Unsere Masken sind nach wie vor unser Markenzeichen (und wird es auch immer bleiben!!). P. meint gerade ich solle doch bitte erwähnen, dass die Masken vor knapp zwei Jahren seine Idee waren 😉 – somit geschehen!

Altes raus  – neues rein

Es ist wie wenn man einen Kleiderschrank durchforstet. Es gibt einfach immer wieder Teile die hat man die letzten Jahre nicht getragen, und die wird man auch die nächsten Jahre nicht tragen – also weg damit. Genauso haben wir mal kritisch auf unsere Blogseiten gesehen. Die Extrem Kotz Box haben wir entfernt. Wir haben uns damals gedacht es wäre eine gute Idee, dass Du dich anonym mit uns austauschen kannst. Es wurde allerdings wenig bis gar nicht genützt. Warum auch immer??? Das sehen wir auch nicht als persönlichen Angriff, sondern einfach als ein Angebot das nicht gebraucht wurde (man kann nicht immer ins schwarze treffen 😉 ). 

kEy Erotik gibt es bald wieder

Dir ist sicher aufgefallen, dass es die kEy Erotik Seite nicht zu finden gibt. Das hat einen Grund. Die Seite wurde sehr oft angesehen und auch gelesen, deshalb haben wir uns entschlossen, auch diese Seite in ein neues „Kleidchen“ zu hüllen. Wir freuen uns heute noch  darüber, dass ein „Retrotrend“ von uns als spontaner Beitrag gepostet wurde, und so großen Anklang fand, dass daraus die kEy Erotik entstand. Zur Erinnerung daran der Beitrag von damals (Okt. 2017)

Schlüsselparty – darf es mal Retro sein? 

Wir freuen uns

Jetzt, wo nach unzähligen Stunden alles fertig ist, freuen wir uns darüber, dass es so schön geworden ist. Die Angst, dass es nicht mehr gut ankommt, oder wir Dich damit enttäuschen, verflog mit jeder Minute. Wir sind noch immer davon überzeugt, dass unser kleiner feiner Blog etwas ganz besonderes ist (das sagen aber sich alle über ihre „Babys“ 😉 ).  Es würde uns sehr freuen wenn Du Deine Meinung oder Kommentar zum neuen Design abgibst, oder wenn Du etwas verändern würdest. Danke!

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Rate mal..Was ist???

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wir haben Euch ja in unserem letzten Beitrag nach den eigenartigsten Urlaubswünschen von Euren Liebsten gefragt. Viele haben den Beitrag gelesen, aber leider kamen keine genauen Angaben zu den Urlaubsorten. 😉 Ich habe Euch ja auch versprochen den wirklich bizarren, perversesten und nicht ganz ernst zu nehmenden Urlaubswunsch von P. mitzuteilen. P. hatte aber die Idee Euch einfach mal raten zu lassen, um was es sich denn da handeln könnte, was er meint.

Rate mal

Ich bin ja der Meinung, dass kein Mensch darauf kommen wird was – mit dem von P. erfundenen „Urlaubsort“ – gemeint ist, aber er ist natürlich der festen Überzeugung, dass es genügend Menschen (er meint Männer) geben wird, die insgeheim schon immer dort mal „hinfahren“ wollten. Die Frauen die unseren Blog lesen, werden wahrscheinlich den Kopf schütteln (wie ich), und sich denken „Ist der noch ganz dicht?“. Also mit dieser Reaktion rechne ich auf jeden Fall. Jeder der aber unseren Blog liest, wird bereits wissen, dass nicht immer alles ernst genommen werden kann. P. liebt es ja mich zu ärgern, und auch oft mächtig aufs Korn zu nehmen.

Was ist…

Jetzt beginnt das Raten. Das Wort für den besagten „Ort“ ist

PLUMPSUROMSCHEISSTIVAL

Meine lieben Damen und Herren, das Rätselraten ist eröffnet….Bitte schreibt uns doch Eure Ideen in die Kommentare. Ich persönlich bin ja schon sehr gespannt, und P. lacht sich schon ins Fäustchen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Freundinnen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Freundinnen…

Wir haben ja immer wieder neue Beiträge auch auf unserer Startseite (Startbeiträge), und nicht nur auf unserer Lesen/Erleben Seite. Der Startbeitrag dieser Woche handelt von Freundschaft bzw Frauen Freundschaft. Kann das Schönste auf der Welt sein,- DIE BESTE FREUNDIN endlich gefunden zu haben, aber es kann auch ganz schnell zur Belastungsprobe werden, wenn es dem Partner nicht gefällt.

Der Partner hat immer den Vorrang

Der Partner soll immer an erster Stelle der Frau stehen. Die Freundin ist nur dann wirklich wichtig, wenn sich der Partner wieder mal aufführt wie ein Vollidiot 😉 . Der Partner bleibt trotzdem die Nummer eins, auch wenn er sich vielleicht in der Eifersucht auf die beste Freundin der Frau hingibt und darin förmlich wälzt. Davon handelt unser Startbeitrag, und eine Frauenfreundschaft kann und sollte auch eine Intimfreundschaft sein, aber mit dem Unterschied, dass alle Beteiligten die Kleider anbehalten.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bildquelle

Einfach ICH

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Einfach ich sein

Ich habe mein Leben geändert. Ich habe mich jetzt nicht hin gesetzt, und habe gesagt „So ab heute wird alles anders“. Nein,es kam plötzlich und von ganz alleine. Ich greife aber schon wieder vor. Diesen Beitrag schreibe ich ausnahmsweise ohne das P. seinen Senf dazu gibt. Hier geht es nur um MICH, und auch um DICH, falls Du dich bei einigen Dingen wieder erkennen solltest. Es geht darum nur einfach ich zu sein, ohne dabei die Angst zu haben etwas dabei zu verlieren.

Wann denkst Du wirklich nur an Dich?

Wann hast Du das letzte mal wirklich nur an Dich gedacht? Ich meine das jetzt nicht in Bezug auf ein paar Stunden, oder mal ein Wellness Wochenende, sondern wenn Du neue Dinge für Dich entdeckst, die Du nicht geahnt hättest, dass sie Dich ausfüllen. Die den Alltag leichter machen. So als hätte man sich neu verliebt. Ich persönlich habe bis jetzt (bzw bis vor ein paar Wochen) an mich immer zu aller Letzt gedacht. Alle anderen waren immer wichtiger als ich selber. Das war gut so für mich, weil ich dachte man muss auch etwas für andere tun, und nicht immer Egoist sein.

Egoist? – Was ist das?

Egoismus war mir immer zu Wider. Ich empfand ihn als Feind jedes Mitgefühls und sah solche Menschen immer als kleine „Narzissten“ deren Gedanken nur um sich selbst kreisen, und die sich einen Dreck darum kümmern wie es anderen in ihren Umfeld geht. Ich war ganz weit davon entfernt, und sah  mich selber als „guten“ Menschen an. Das war ich auch sicher, und ein Idiot. Leider musste ich das erkennen, bzw. habe ich Freunde die mich behutsam, aber bestimmt darauf hinwiesen, dass es keine Schande ist mal an sich zu denken, und auch lernen „Nein“ zu sagen.

Echte Freunde und Egoist – Ja das geht

Ich war immer der Ansicht, dass  – wenn ich mal egoistisch bin – meine Freunde sich von mir abwenden werden, und auch mein Partner. Es ist für andere sehr bequem wenn man immer da ist, immer parat steht um zu helfen, um zuzuhören oder bei anderen Dingen behilflich ist. Ist es auch für mich bequem? NEIN – das ist es nicht. Es verursacht Stress, und raubt Zeit die mir eigentlich zustehen würde, aber wo zieht man denn die Grenze zwischen Egoist und „helfen bis zum umfallen“? Das geht ganz einfach. Fange bei Dir selber an. Frage Dich doch selber mal „Was tut mir gut? Was will ich heute tun?“ und zwar jeden Tag.

Da wäre ja noch der Sex den man nicht hat

Jetzt muss es auch in diesem Beitrag um Männer oder um unseren Liebsten gehen. Kennst Du das Gefühl wenn es überall schon unangenehm kribbelt, weil dir die Hormone bereits bei den Ohren raus kommen, und deine Libido mehr als bereit wäre? Leider hat der Liebste aber nur einmal im Quartal Lust und Laune, oder er ist gestresst, oder was auch immer……..Auf jeden Fall brauchst Du dringend Sex um dich wieder in Gleichklang zu bringen, aber den hast Du nun mal nicht, und für einen ONS bist Du nicht bereit. Du wirst sicher auch schon so eine Phase durchlebt haben, und auch die Auswirkungen. Gereizt, nervös, unbefriedigt, ungeliebt, und ausgepowert. Je mehr Du dich bemühst den Liebsten zu ein wenig Matratzensport zu verführen, blockt dieser ab, und meint „Vielleicht am Wochenende“. (Das ist eine Antwort wie lauwarmes Bier).

Liebe Dich selber -dann läuft es

Wir Frauen neigen dazu,  uns viel zu wenig selbst zu mögen,  und schon gar nicht zu lieben. Das wäre ja dann wieder narzisstisch in den Augen der Anderen. Kümmere Dich nicht um andere, denke dir einfach  – wenn der Liebste wieder mal keinen Sex will oder die Initiative nicht ergreift – „Du weißt ja gar nicht was Du verpasst Du armer Tropf“. Lasse mal alles beiseite was Dir nicht gut tut, und liebe Dich selber. Kümmere Dich um Dich so wie Du es bis jetzt bei anderen getan hast. Echte Freunde werden Dich dabei unterstützen und Dich bestärken das zu tun, denn sie mögen und lieben Dich genau so wie Du bist, und nicht was Du leistest.

Dir gehört der ganze Kuchen und nicht nur Krümmel

Ich habe mich immer nur mit Krümmel zufrieden gegeben. Habe immer Verständnis aufgebracht, wenn man mich wieder mal in letzter Minute versetzt hat, oder  wieder nicht zurück gerufen hat, obwohl es vereinbart war. Ich habe nie auf den Tisch geschlagen und gesagt „Ich will aber den ganzen Kuchen“. Nach dem ich mich wohnungstechnisch verändert habe, alles eingerichtet war, und ich mal zum durchschnaufen gekommen bin, haben zwei liebe Freunde zu mir gesagt „Jetzt genieße es einfach,  und kümmere Dich nur um Dich.“ Also übersetzt – nimm dir den Kuchen einfach.

Auf einmal ging es ganz einfach

Ich dachte lang und ausgiebig darüber nach. Ich wog ab, und fragte mich oft „Wie soll das gehen? Nur an mich denken?“ Dann ging es aber ganz von alleine, ohne das ich viel dazu tun musste. In einer meiner letzten Umzugskartons waren meine alten Laufschuhe mit denen ich so viel gelaufen bin, dass sich bereits die Sohle aufgelöst hatte. Ich entsorgte sie schweren Herzens, und dachte an die Zeit wo ich noch regelmäßig Sport betrieben hatte. Einige Tage später fiel mir ein Prospekt in die Hand (die ich normalerweise ungelesen wegwerfe 😉 ), mit einem Angebot für Laufschuhe von Nike. Also ging ich wie selbstverständlich und kaufte sie mir.

Der erste Schritt hat gereicht

Da ich immer Probleme hatte außerhalb vom Fitnesscenter zu laufen (weil ich immer zu schnell unterwegs war und außer Puste kam) , wagte ich mich ganz langsam an die Sache heran. Ich holte mir Rat von Läufern und diversen Foren. Dann war der Tag da,  wo ich den ersten Schritt tat, und dieser reichte aus um mich frei zu laufen und Egoist zu werden. Wenn ich laufe will niemand etwas von mir (selbst wenn, es ist mir egal). Ich muss niemanden gefallen, oder jemand schmeicheln um etwas zu bekommen das mir gut tut (wie Sex 😉 ). Da ist der Weg, oder die Strasse,  und ICH mit meiner Lieblingsmusik im Ohr. Diese Zeit am Tag gehört mir, und ich nehme sie mir wann immer ich sie brauche und möchte.

Es lebt sich freier

Egal was Du tust, denke jeden Tag an Dich selber. Hab Dich selber lieb. Leute oder Menschen die Dir nicht gut tun, verbanne aus deinem Leben. Umgebe Dich mit ECHTEN Freunden, die Dich in deinen „gesunden“ Egoismus bestärken, und Dich unterstützen. Falls Dein Partner das nächste mal doch wieder Lust auf Dich hat, dann nimm Dir ruhig die Freiheit „Nein Danke“ zu sagen, wenn DU mal keine Lust hast. (Du wirst sicher interessanter für ihn werden). Ich lebe jetzt freier als noch vor einem Monat, und ich habe meine Mitte gefunden. Falls mich doch ab und zu noch Gewissenbisse plagen, dann sage ich mir „Das bin Einfach ICH“.

Bis dahin alles Liebe

Deine C.

Orgasmus – Ich komme!

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Orgasmus – Ich komme

Eine liebe Freundin von mir, ließ bei einem ihrer Besuche bei mir eine Bemerkung fallen, die mich sofort zum nachdenken brachte (auch über mich selber!). Sie erzählte mir, dass ihr Kopf frei sein müsste um zu kommen. Frage: Warum geht das bei Männern auch wenn sie den Kopf nicht frei haben? – Richtig: Sie machen ihn sich einfach frei. Also von einfach sind wir Frauen bei diesem Thema ganz weit entfernt. Frauen denken ja bekanntlich immer. Egal in welcher Situation sie sich gerade befinden, und ich nehme mich dabei nicht aus. Ich habe immer was zu denken. Entweder über den Job, über den Blog, über P., unsere Probleme(chen), …., und das hört auch nicht auf wenn ich Sex will und brauche.

Volvo versus Maserati

Der männliche Leser wird jetzt die Stirn runzeln und fragen „Was brauche ich da denken“. LIEBE MÄNNER – zum besseren Verständnis für Euch. WIR FRAUEN funktionieren anders. Ihr seit in diesem Punkt eher ein robuster Volvo, und wir Frauen eine Maserati Zicke (der Autovergleich funktioniert bei P. immer sofort, da sprießen die geistigen Bilder 😉 ). Der Volvo Fahrer startet den Motor, und es läuft. Der Maserati braucht eine gewisse Zeit bis er Betriebstemperatur erreicht hat (falls jetzt Maserati Fahrer mit hoch rotem Kopf aufschreien sollten „Ein Maserati braucht keine Zeit“., dann verzeiht mir bitte diese Metapher ;)). 

Na wie jetzt nun?

Frauen machen sich über alles Sorgen und Gedanken. Über ihr Gewicht, was sie morgen anziehen soll, was ihr Liebster zu ihr gesagt hat oder auch nicht gesagt hat, dass er aber hätte sagen sollen, was sie kocht, und ob eine Frisur Veränderung mal wieder angesagt wäre. Frauen denken immer, was aber nicht bedeutet, dass sie keine Lust und keine Erregung empfindet. Das funktioniert immer oder meistens. Wir werden geil, wir haben Lust und wir wollen ficken bis der Körper glüht. So weit so gut! Wir sind in der Stimmung zu verführen, und die Initiative zu ergreifen. Wir räkeln uns lasziv auf der Matratze,  und die Feuchtigkeit zwischen unseren Beinen ist so stark, dass – wenn diese an den Wänden wäre –  der Schimmel wachsen würde.

Beim denken ist der Orgasmus auch schon wieder weg

Der Mann neben Dir ist perfekt. Es passt jeder Handgriff, jedes Wort (Ahh- ES kann sprechen – kleiner Scherz), vielleicht sogar jede „Anweisung“. Er schleckt wie ein Gott, seine Hände sind überall, weich und warm. Er weiß ganz genau wo er seine Finger hineinstecken muss, und wie er sie bewegen soll, um uns Frau in ekstatischen Sphären zu katapultieren. Wir spüren den Orgasmus förmlich schon in jeder Pore, das Becken fängt sich an zusammen zu ziehen, und dann – endlich – kommt er: DER GEDANKE (Zb: „Warum ist der Sex nicht immer so mit ihm?“), und weg war er der ORGASMUS (wie ein flinker Hobbit). Warum denken wir in einer Situation, wo es wirklich nichts zu denken gibt. Wir wollen hier keine Hypothesen aufstellen, die vielleicht völliger Schwachsinn sind, aber unsere persönliche Meinung sagen wir schon (wie immer).

Der Gedanken Tsunami

Ich selber habe an mir bemerkt, dass ich oft von den alltäglichen Dingen so reiz überflutet bin, dass ich zwar das Bedürfnis habe mich beim Sex zu „entladen“ und abzuschalten, und ich auch das Gefühl habe, dass es mir dabei auch am besten gelingt, aber im entscheidenden Moment die Gedanken des Tages wie ein Tsunami auf mich wieder zu rollen. Eigentlich sollt Ich mich völlig fallen lassen können, wenn der Orgasmus sich ankündigt, aber da passiert genau das Gegenteil. Ich habe darüber nach gedacht, und für mich persönlich ist es so, dass ich durch die Lust die Gedanken in meinen Kopf ausschalte, aber der Stress bleibt ja. Die Entspannung kommt nicht wirklich, sondern wird einem nur „vorgegaukelt“. Deshalb kommt „es“ dann auch nicht.

Geduld ist das Zauberwort

Wie kann man dem entgehen? Es bedarf Geduld vom Mann her, denn er sollte es einfach noch mal versuchen, bzw weniger die Lust anstacheln als die Entspannung fördern. Wir Frauen sollten aber auch sagen, dass es nicht am Partner liegt, sondern an uns selber. Ich habe gelernt mich nicht unter Stress zu setzen, und im Notfall lässt mich P. gerne auch mal selber Hand anlegen. Erst wenn er merkt, dass ich immer entspannter werde schaltet er sich wieder aktiv in das Geschehen ein, und beginnt langsam und vorsichtig, denn wenn hier wieder zu schnell eine Reizüberflutung einsetzt, hat es die gleichen negativen Auswirkungen wie zuvor. Es kommt, aber nicht richtig!

Fakt – wir denken zuviel

Wir Frauen denken zuviel, dass wissen wir. Und wir sind in der heutigen Zeit so programmiert, immer alles unter Kontrolle haben zu müssen. Hin und wieder ist es aber sehr empfehlenswert die Kontrolle mal bei Seite zu schieben wie ein ungezogenes Kind und zu sagen „Halt die Klappe“, und einfach „über die Klippe zu springen“ (wer bitte hat diese blöde Wortwahl erfunden??? – habe das schon x-mal in Büchern gelesen!). Wenn wir es aber schaffen nicht den Kopf einzuschalten und uns selber nicht unter Druck zu setzen, dann können wir schreien – Orgasmus – Ich komme!!

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Fuck Blond

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Fuck Blond – keine Beleidigung

Der Titel des heutigen Beitrages soll bitte nicht abwertend oder in irgend einer Weise diskriminierend sein. Es geht wieder mal um den Fetisch von P. – Haare und Blond. Diese zwei Dinge sind – seit wir uns kennen – immer wieder Thema. Ich habe noch nie einen Mann kennen gelernt, der sich so mit Haaren oder deren Haarfarbe beschäftigt wie P. Er kennt die neuesten Frisuren oder Farbtrends bei Haaren besser als meine Friseurin. Da ich eigentlich immer dunkelhaarig war, und mich P. vor einem Jahr auf die Idee gebracht hat meine Haarpracht mal von der „Sonne küssen zu lassen“, war ich mehr als skeptisch, denn ich wollte auf gar keinen Fall in das Klischee fallen – blond ist doof (Was natürlich nicht stimmt). 

Warum gerade blond?

Mir konnte noch kein Mann – für mich befriedigend –  beantworten warum Männer gerade auf Blondinen so abfahren. P. gab mir immer wieder die gleiche Antwort „Blonde fallen mir halt sofort ins Auge, sie haben so etwas helles, anziehendes an sich“.  Ah ja – alles klar. Die dunkelhaarigen sind also nicht so anziehend, oder wie? Haarfarben und Haarlängen sind ja bei P. und mir immer so ein kleiner Streitpunkt. Hier denke ich offensichtlich nicht weiblich genug, obwohl ich meine Haare zwar jetzt auch heller trage, und P. sicher der Initiator dieser Idee war, aber ich hätte es nie gelassen wenn ich mich damit nicht wohl gefühlt hätte.

Erklärung ist eigentlich einfach

Jeder der mich kennt, weiß, dass ich mir immer selber meine Meinung bilde, also bin ich auf die Suche gegangen nach Antworten. In der Evolution war die Haarfarbe Blond gar nicht existent, darum war jede Frau (bevor es Färbemittel gegeben hat), wirklich exotisch und „anders“. Sie wurden als Engel bezeichnet, oder verglich sie mit welchen. Sie weckten das Bedürfnis beschützt zu werden, weil man sie auch aufgrund ihrer ungewöhnlichen Haarfarbe oft ausgrenzte oder sogar als Hexen bezeichnete (es gibt sogar gemalte Bilder wo Hexen blond dargestellt werden, und nicht rothaarig wie oft angenommen wird). Diese Art und Weise Blondinen zu „beschützen“ zu wollen ist auch heute noch so, zumindest das Bedürfnis danach (obwohl ich jetzt mal annehme, dass die wenigsten Blonden wirklich Schutz benötigen). 

Blond ist blöd – ist blöd

Das Blonde Frauen immer auch ein wenig als „zurückgeblieben“ dargestellt werden, da ist auch die Filmindustrie schuld daran. Alleine schon Marylin Monroe wurde als DER blonde Wunschtraum der Männer dargestellt. Blond, naiv, hilfsbedürftig, und sexy ohne Ende, und nur darauf wartend gefickt zu werden. Sie wurde nicht als intelligente, verletzbare selbst bewusste Frau dargestellt, denn das passte nicht in das Schema der Filmindustrie. Es wurde eine Illusion verkauft, und es ist heute nicht anders. Blonde Haare, rote Lippen, usw….sind noch immer der Renner. Blonde Frauen haben etwas jugendliches, frisches, und auch „glänzendes“ an sich, das Männer magisch (im wahrsten Sinne des Wortes) anzieht.

Blond fickt gut

Fuck Blond – Also das ist ja wirklich der absolute Quatsch, dass man an der Haarfarbe auch an der Leichtigkeit zum ficken gemessen wird. Die Haarlänge kann ich ja nachvollziehen, dass das für Männer anziehend wirkt. Man wühlt gerne in den Haaren, greift rein und riecht auch daran (P. ist da Spezialist). Haare können ein Fetisch sein, und das ist auch völlig in Ordnung, solange es nicht als einziger erotischer Faktor beim anderen gesehen wird. Aber die Haarfarbe als Messlatte zu nehmen wie leicht, gut oder auch schlecht eine Frau zum ficken ist, also bitte – ECHT JETZT?

Bei Frauen ist es halt was anderes

Ich möchte jetzt nicht auf die Männer losgehen, denn auch wir Frauen haben so gewisse Eyecatcher die wir mit Männlichkeit und Stärke assozieren. Bleiben wir bei den Haaren. Für mich sind Männer ohne Dreitagesbart ja ok, aber jetzt nicht der Hin Gucker. Ein Mann der ein wenig verwegen aussieht, oder den Eindruck erweckt, dass er nicht so viel auf sein Aussehen gibt (obwohl das das dann meistens nicht stimmt), trotzdem gepflegt ist, und dann auch noch gut riecht, der hat meine VOLLE AUFMERKSAMKEIT. Meine Phantasie schlägt da meistens Kapriolen, und in meinen Kopf spielt sich sofort ein Szenario der Exstase und Hemmunglosigkeit ab. Ist das nicht das Gleiche wie mit der Haarfarbe Blond bei Männern? Wir reduzieren auch gerne auch auf die Optik, und weißt Du was – DAS IST AUCH VÖLLIG MENSCHLICH.

Wir begehren was wir sehen

Der Mensch begehrt das was er sieht. Das kann für jeden was anderes sein. Bei  Männern ist es vielleicht die Haarfarbe, und bei uns Frauen der Dreitagesbart. Auch wenn wir immer sagen „Die Inneren Werte zählen“, – Ja das stimmt, aber die inneren Werte sind nicht das was wir als Mensch als erster wahrnehmen, sondern das optische. Das kann auch blond sein, langbeinig mit roten Lippen (auch so ein Punkt bei P.). Ich persönlich bin dagegen, dass man einen anderen Menschen ummodeln möchte, das geht auch nicht gut. Man sollte noch immer sich selbst treu bleiben, und nur das optisch verändern, was einem selber gefällt. Ich hatte Glück (oder eigentlich P.), denn hätte mir das erblondete Haar nicht gefallen, hätte ich es sein lassen. Gefickt hat er mich auch als Dunkelhaarige, und durch die Veränderung der Haarfarbe hab ich da an Qualität nicht eingebüßt.

Also ob Blond, ob Braun………

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

*Bildquelle

Abstinenz macht geil

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Abstinenz macht geil – klingt jetzt mal wieder seltsam. Der Titel dieses Beitrages kommt mal wieder von P. Warum? Weil er es mal wieder vom Stapel gelassen hat. Natürlich wie immer in der unpassendsten Situation. Nämlich dann wenn ich mal wieder scharf wie eine Rasierklinge bin, und er den Eindruck erweckt, dass er es eben nicht ist. Aber die Aussage regt auch zum nachdenken an. Macht Abstinenz wirklich geil? Ist die Enthaltsamkeit förderlich für die Lust, oder macht sie ab einem gewissen Zeitpunkt frustig?

Abstinenz macht geil? Einmal so und einmal so

Es ist mal so und mal so bei mir. Ich kann nur die Meinungen wieder geben die mir zugetragen wird, bzw die ich selber empfinde. Abstinenz macht mich nur bis zu einer gewissen Grenze geil und scharf. Wenn man in dieser Zeit mit Worten, Phantasien und Neckereien miteinander spielt, dann ist die Abstinenz von schwitzenden geilen Körpern kein Problem. Allerdings wenn dieses Spielereien ausbleiben, dann fängt es an zuerst nur unangenehm zu werden, dann steigert sich das ganze schon in sozialer Unverträglichkeit gegenüber der Umwelt (was wir demnächst noch in einem Beitrag genauer erklären werden), und der Höhepunkt wird dann erreicht, wenn – wie in meinem Fall – P. mal wieder keinen Mucks bezüglich Sex äußert, und mir die Geilheit schon aus jeder Pore dringt. Wenn das Ganze dann noch von einem blöden Spruch von ihm garniert wird wie „Mach dich rar, dann wirst Du interessant“ würde ich am liebsten aus der Haut fahren.

Geil und zickig

Ich bin in solchen Phasen geil und zickig. Da ich aber dazu neige meine Zickigkeit nicht mit schreien oder streiten auszuleben, sondern eher mit spitzen und scharfen Bemerkungen wie zum Beispiel : “ Naja, der Wunsch mit mir zu ficken ist offensichtlich gerade nicht so hoch im Kurs.“ Worauf ein gegrunztes „Mmmmm“ kommt. Jede aufmerksame Leserin wird vielleicht selber jetzt ein leicht kochendes Gefühl in der Brust spüren, und sich denken „Poah, ich würde explodieren.“ Ja, meine Lieben – BIN ICH AUCH! Mein Bedürfnis in solchen Situationen mit P. überhaupt zu sprechen hält sich dermaßen in Grenzen, da ist ein Kanaldeckel eine Quasselstrippe gegen mich.

Männer, Sex und darüber reden

Drei Dinge die mir persönlich noch nie untergekommen sind: Männer, Sex und darüber reden. Männer können länger abstinent beim Sex bleiben als wir Frauen (traurig aber wahr), sie treten es nicht breit. Wie es ist, so ist es eben. Die Frage die sich mir dann immer aufdrängt : WARUM, können sie mal nicht auch jammern? Weil es schlicht und einfach „unmännlich“ sich zu beklagen. Punkt. Schlicht und einfach. Das ist natürlich nur meine Theorie. Ich habe das daran bemerkt, je mehr ich mich beklage über mangelnden Sex, desto einsilbiger wird P. Geredet wird erst dann darüber wenn wir wieder mal vögeln das die Schwarte kracht. ERST DANN kommen Sätze wie „Das war jetzt aber mal schon längst überfällig, und so lange warten WIR (man beachte die Wortwahl „wir“) nicht mehr.

Kopf voll, Penis nicht vorhanden

Männer sind Denker, vor allem wenn es um das Berufliche oder Existentielle geht. Läuft es im Job unrund, oder gibt es andere Probleme zu bewältigen die die Existenz sichern, dann ist der Penis für den Mann quasi gar nicht vorhanden. Sprechen wir Frauen dann über Sex, oder noch schlimmer über das Dringende Bedürfnis mal wieder Sex haben zu wollen (oder müssen), dann  ist es ungefähr so wie wenn man nach einem Urlaub verlangt,  obwohl kein Geld am Konto ist. Für den Mann (zumindest für P.) ist in solchen Augenblicken Sex so ziemlich das Unwichtigste , was man (oder Frau) sich nur vorstellen kann.

Wie damit umgehen?

Wie soll man mit so einer Situation umgehen als Frau? Ich kann jetzt nur aus meinen Erfahrungen sprechen. Auf gar keinen Fall sollte man von vorne herein annehmen, dass man für den Liebsten sexuell völlig uninteressant  geworden ist (in den meisten Fällen ist es nämlich gar nicht so). Ich habe am Anfang den Fehler begangen, Druck zu machen. Mit Sätzen wie “ na wann denn endlich?“, oder „Ich will vögeln, wann bist du da?“ habe ich die Sache nur noch schlimmer gemacht. Wisst Ihr was ich jetzt mache – NICHTS. Ich warte einfach ab. Druck macht Gegendruck, und dann artet es meistens in Frust und eisernen Schweigen aus. Das klingt jetzt banal, ist aber das Effektivste, denn eines ist immer noch ein Gesetz der Evolution – Männer sind Jäger, und wenn die merken, dass Frau es „gar nicht so nötig“ hat, dann wird sehr schnell das Interesse oder bzw die Priorität für Sex wieder geweckt. Dann ist das mit der Abstinenz rasch beendet. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bildquelle

Frivoli

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wir haben uns mal mit dem Thema Swingen beschäftigt, und haben uns überlegt nicht nur über unsere persönlichen Eindrücke über Swinger oder Swinger Clubs zu schreiben, sondern auch mal die Leute zu fragen die selber Swinger sind, oder Swinger Clubs betreiben. Wir haben eine fünf teilige Serie ins Auge gefasst, wo wir natürlich auch selber testen (tja, einer muss es ja machen 😉 ) , aber wir versuchen auch die Besitzer der Clubs dazu zu bewegen ihre Sicht der Dinge zu schildern, und haben sie zu einem Interview gebeten. Vorab gibt es aber auch unsere persönlichen Eindrücke über den jeweiligen Club.

Das Frivoli

Homepage Swingerclub

Das Frivoli ist ein Swinger Club im 7. Wiener Gemeindebezirk. Das Frivoli ist ein Club der sich nicht verstecken muss, und das tut er auch nicht, aber das Schöne ist, dass man trotzdem das Gefühl hat diskret bei der Türe reingehen zu können. Man läutet an, und wird einem geöffnet. Man hat sofort den Eindruck dass jedes Detail mit sehr viel Liebe und Sorgfalt ausgesucht wurde und das Personal ist freundlich und vermitteln den Eindruck „Willkommen“ zu sein. Man bezahlt den Eintrittspreis (Die Preise findet ihr übersichtlich auf der Frivoli Homepage) , Du bekommst einen Schlüssel ausgehändigt zum Kästchen wo man sich umziehen kann, und dann steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg.

Das Frivoli vermittelt Wohnzimmer Atmosphäre. Es gibt verschiedene Räume die ebenfalls mit viel Liebe gestaltet wurden. Es gibt verrückte Details (das Vogelnest) , ein oberes Stockwerk mit einem Dark Raum, und einer großen Spielwiese. Die Sanitärräume, das Dampfbad sind sehr sauber, und gepflegt. Apropos Pflege – Die Verpflegung – die im Preis inbegriffen ist -ist mehr als üppig, und wir hatten wirklich das Gefühl es ist alles selbst gekocht, und nicht von einem Subunternehmen zugeliefert, denn es schmeckt hervorragend. Was uns besonders ins Auge gefallen ist, dass Frauen alleine ins Frivoli kommen, und sich auch nicht „verloren“ oder als „Freiwild“ sehen. Das ist bei Swinger Clubs wirklich selten zu beobachten, und ist aus unserer Sicht ein RIESIGER Pluspunkt.

Das Mysticum

Misticum
Mysticum

Das Mysticum im Keller ist nicht immer geöffnet, und ist auch als Veranstaltungsort zu mieten. (Die Bildergalerie findest Du auf der HP des Frivoli). Das Mysticum ist auch für BDSM Freunde eine Augenweide.

Den einzigen Minuspunkt den wir entdeckt haben ist, dass es an manchen Orten im Club dermaßen dunkel und düster ist, dass man sich nur wahrnimmt bzw was um einem herum passiert, aber sehen tut man nicht wirklich was. Wir sind sehr visuelle Menschen, und uns hat das stellenweise schon gestört. Ist aber natürlich Geschmackssache. Jetzt ist es aber an der Zeit die beiden Menschen zu befragen, die das Frivoli gegründet haben. Sissy und Peter sind das Herz des Clubs, und sie waren bereit uns einige Fragen zu beantworten.

Das Interview
Vielen Dank dass ihr euch bereit erklärt habt uns für unseren Blog ein Online Interview zu geben. Unsere erste Frage die uns sehr interessiert ist
1.) Seit wann gibt es das FRIVOLI schon? 

Wir hatten am 23.03.2018 unsere 19 Jahre Feier

2.) Wie seid ihr auf die Idee gekommen  einen Swinger Club zu eröffnen? Was war die Motivation?

Einen Treffpunkt für aufgeschlossene Paare und Singles zu etablieren, der Niveau, Sauberkeit und Qualität garantiert.

3.) Wart ihr vor dem Frivoli selber Swinger?

Wir waren und sind auch sexuell sehr aufgeschlossene Menschen.

4.) Habt ihr bei der Eröffnung daran geglaubt, dass es das Frivoli so lange geben wird?

Wir waren und sind auch heute noch davon überzeugt, dass Qualität immer seinen Platz haben wird.

5.) Was glaubt bzw. wisst ihr, was den Erfolg des Frivoli ausmacht?

Abgesehen von den bereits oben angeführten Kriterien Niveau, Sauberkeit und Qualität, sicher auch das freundliche Service und ein ausgewogenes Preis/Leistungsverhältnis.

6.) Was war das schönste/verrückteste Erlebnis für Euch im Frivoli bzw. im Zusammenhang mit Euren Gästen?

Da Diskretion zu unseren Grundprinzipien zählt, können wir hier leider keine näheren Angaben machen.

7.) Wir haben auf eurer HP gesehen, dass ihr im Keller auch das Mysticum betreibt. Habt ihr das speziell für BDSM Freunde eingerichtet, oder einfach als Ergänzung, und ab wann war die Anfrage danach gegeben?
Das Mysticum wurde speziell für Veranstaltungen jeglicher Art gegründet. Eine Location, in der wir teils eigene events veranstalten, die man aber auch für eigene Veranstaltungen mieten kann.

Um die Angebotspalette rund um Sexualität abzurunden, gibt es auch für Fetisch Freunde ein breites Betätigungsfeld. Unter anderem auch einen eigenen BDSM Bereich, unseren Cellar X, der ebenfalls separat angemietet werden kann.

8.) Dürfen wir fragen, wie ihr eure Freizeit gestaltet, wenn ihr gerade nicht für das Frivoli arbeitet?

Wie jede andere Familie auch, denken wir. Kinder, Freunde, Bildung, Sport.

9.) Geht man sich als Pärchen nicht irgendwann auf die Nerven, wenn man privat und geschäftlich täglich aufeinander klebt?

Wir denken das hat mit gegenseitigem Respekt und Liebe zu tun. Wir sind nun seit über 20 Jahren ein glückliches Paar und hoffen, dass sich daran nichts ändern wird.

10.) Habt ihr Euch ein Zeit Limit gesetzt, wann ihr als Besitzer vom Frivoli aussteigt?

Solange es uns Freude macht und wir physisch dazu in der Lage sind, werden wir wohl das Konzept Frivoli weiterentwickeln.

11.) Glaubt ihr, dass Swingerclubs noch immer im Trend der Zeit sind? In Deutschland sieht man ja einen starken Rückgang bei Swingerclubs und die Tendenz eher wieder zu Privat Partys. Glaubt ihr, dass sich das auch in Österreich durchsetzen wird, und irgendwann Swingerclubs verschwinden werden?
Wir denken eigentlich nicht, dass es sich um Trends handelt. Das Bedürfnis sich mit gleich- oder ähnlich gesinnten Menschen auszutauschen ist zeitlos. Wie schon vorher gesagt, ist das Wichtigste als Betreiber eines Clubs die zu recht gewünschte Qualität sicher zu stellen.
Die zitierten sogenannten Privatpartys entpuppen sich sehr oft als kommerzielle Veranstaltungen, die unter Umgehung aller Rechtsvorschriften von irgendwelchen Geschäftemachern organisiert werden. Für uns ist das zwar oft ein wenig ärgerlich, aber letzten Endes Aufgabe der dementsprechenden Behörden dies zu unterbinden.

Gegen echte private Partys haben wir jedoch nichts einzuwenden.

12.) Als letzte Frage noch – welchen Wunsch wollt ihr Euch geschäftlich und privat noch erfüllen?

Zufrieden und glücklich zu bleiben.

Wir danken Euch sehr herzlich für Eure Offenheit, und wünschen Euch weiterhin viel Erfolg!
Bis dahin alles Liebe
Eure C. und P.