Trennung mit Planung

Wir haben uns schon überlegt einen Ratgeber als Hilfestellung als E Book zu schreiben, nicht nur als Ratgeber, sondern auch als einen Art „Übersetzer“, der einen sensibilisiert wenn der Partner eine Trennung anstrebt, aber natürlich selber…..

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Trennung mit Planung

Warst Du schon mal in der Situation, dass Du deinen Partner los werden wolltest, oder aber umgekehrt, du das Gefühl hattest, dass man Dich los werden wollte? Nur das verlief nicht wie man es sich wünscht, dass man sich zusammen setzt, und einfach fest stellt, dass man sich auseinander gelebt hat, sondern langsam und schleichend. Die Art wie man den anderen los werden kann ohne das man selbst die Trennung wirklich ausspricht. Du fragst dich jetzt wie das gehen soll? Das ist sehr einfach, und wir erklären Dir wie das geht. 

Die Sätze machen es aus

Es gibt Wörter und auch Sätze, die kann man so platzieren in einem Gespräch, dass sie völlig harmlos wirken, aber den anderen dazu animieren über diesen bestimmten Satz nach zu denken, und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Ein Beispiel gefällig?  – „Dein Geburtstag? Ob wir wegfahren? Wie stellst Du dir das denn vor?“ Drei Fragen, die  aber eigentlich sofort implizieren, dass derjenige sowieso keine Zeit hat, bzw nicht mal daran denkt sie sich zu nehmen. Also was denkst Du? Was geht in Deinem Kopf vor? Verletzt Dich das?  – Natürlich tut es das. Leider muss ich sagen, dass P. absolut in der Lage ist solche Sätze vom Stapel zu lassen und dann zur Tagesordnung überzugehen, ohne nur eine Sekunde darüber nach gedacht zu haben, dass mich das vielleicht verletzt, oder aber auch meine Wertigkeit in seinem Leben für mich in Frage stellt. 

Die Masse macht es

Häufen sich diese Sätze, dann wird man zusehends dünnhäutiger und vorsichtiger beim zu hören. Tja, und dann passiert das was (vielleicht) gewünscht wird. Der Leidensdruck wird so hoch, dass man sich trennt, bzw die Trennung ausspricht. Der Andere kann sich bequem zurück lehnen, und kann den „Guten“ spielen. Frei nach dem Motto „Du wolltest ja die Trennung, ich habe kein Wort darüber gesagt“. So kann man es natürlich auch drehen. Diese Art auf eine Trennung „hin zu arbeiten“ finde ich nicht unbedingt die feine Art. Es ist auch feige. Wenn man selber eine Verbindung nicht mehr will dann soll man es auch aussprechen, und nicht mit sanften „Psychoterror“ die Trennung provozieren. 

Ratgeber

Wir haben uns schon überlegt einen Ratgeber als Hilfestellung als E Book zu schreiben, nicht nur als Ratgeber, sondern auch als einen Art „Übersetzer“, der einen sensibilisiert wenn der Partner eine Trennung anstrebt, aber natürlich selber kein Wort darüber verliert. Spricht man ihn darauf an wie zum Beispiel :“ Sag willst Du mich los werden. „, kommt dann meistens nur ein Grunzen, und ein ungläubiges Kopf schütteln. JA – keine Antwort ist auch eine Antwort. Natürlich wird es solche Ratgeber schon zu Tausend geben, aber als eine Art Wörterbuch, – wir wissen es nicht (wir werden uns aber Schlau machen 🙂 ) 

Deine Erfahrung?

Hast Du das auch schon mal erlebt, dass Du das Gefühl hattest dein Partner will Dich los werden, spricht aber selber das Wort Trennung nicht aus? Wenn ja, schreib uns doch. Wir interessieren uns dafür, denn es kann ja sein, dass wir uns das wieder nur einbilden 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Deine Geschichte, meine Geschichte

Caroline konnte sich bei ihrem Waldlauf – der fast zwei Jahre nach dieser besagten Geburtstagsfeier statt fand – noch an den Augenblick erinnern, als Paul es doch schaffte ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, obwohl sie davon überzeugt war, dass sie wie Tag und Nacht sind. Er stand in einer Ecke……

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Geschichte ohne Ende – der Beginn!

Der Beginn der Geschichte ohne Ende kommt um einen Tag verspätet als angekündigt, aber manchmal passieren Dinge die man nicht vorhersehen kann, und  gegen die man machtlos ist,- wie der Besuch einer lieben Freundin die man fast acht Wochen nicht gesehen hat, und sich mal wieder heillos verquatscht hat, weil man sich so viel zum erzählen hatte. Also verzeih mir meine Nachlässigkeit, dass Du erst heute die Gelegenheit bekommst deine Phantasie, oder deine persönlichen Erlebnisse in eine vorgegebene Geschichte zu integrieren, oder sie einfach weiter zu spinnen wie Du es dir denkst oder fühlst.

Der Beginn

Die vorgegebenen Zeilen sollen für dich alle Möglichkeiten bieten, wie denn die  Geschichte enden soll. BITTE – ALLES ist erlaubt ausser die erwähnten Dinge in meinen letzten Beitrag.      Es beginnt mit Caroline und einem Waldlauf, denn laufen ist das Einzige das hilft ihren Kopf frei zu bekommen. Es läuft in der Beziehung mit Paul schon lange nicht mehr so wie es sein sollte, aber da sie eine Frau ist, die gelernt hat auch Dinge einzustecken, und nicht bei der kleinsten Problematik davon zu laufen schweigt sie. Sie lächelt und schweigt. Doch an diesen Tag bei einem ihrer gewohnten Waldläufe – und nach einem – wie in letzter Zeit öfters – kaltschnäuzigen, gefühllosen Kommentares von Paul fällt ihr die Zeit – wie das alles war mit ihm – früher, und sie stellt sich  – für sich – die Fragen die sie sich schon längst hätte stellen sollen.

Caroline und Paul

Caroline und Paul sind das klassische Paar das sich nicht gesucht aber gefunden hat. Sie lernten sich auf einer Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Freundes kennen, und konnten sich auf den ersten Blick nicht leiden. Sie gingen sich den ganzen Abend aus dem Weg, und bemühten sich beide – so gut es ging – niemals alleine mit dem anderen zu sein. Caroline hielt Paul für den Aufsteiger in einer Pharmafirma, der alles tun würde,  um irgendwann den Chefsessel des Unternehemns zu erklimmen, egal wieviele soziale „Leichen“ er hinter sich bringen müsste. Er sah ohne Zweifel gut aus. Paul hatte dunkle Haare, hatte eine athletische Figur, ohne dabei so zu wirken wie wenn er mit einem Fitnessgerät „verlobt“ wäre, und hatte ohne Zweifel sehr schöne, hervorstechende blaue Augen, die aber nicht einheitlich blau waren, sondern sehr viele Schattierungen hatten. Paul konnte – ohne Zweifel – Menschen in seinen Bann ziehen.

Mr. Perfect

Er wusste bei den Leuten immer das Richtige zu sagen, und traf immer den richtigen Ton, obwohl, wenn man ihn länger beobachtete, den Eindruck gewann , dass er das nur tat um sich bei den anderen einzuschleimen. Mr. Perfect quasi. Caroline haßte solche Exemplare der menschlichen Spezies. Sie war auch überzeugt davon, dass er jede Nacht eine andere im Bett hatte, um sie dann am nächsten Tag so schnell wie möglich zu vergessen. Er vermittelte den Eindruck, dass alles was er tat aus Berechnung geschah, nur das er sich bestätigt fühlte. Caroline malte sich aus wie er sein „schwarzes Buch“ indem in ihrer Phantasie sicher tausend Frauennamen standen, jeden Tag an sich drückte, und sich selbst vorsagte wie toll er denn nicht sei.

Unterschiede

Sie ist die Bodenständige, die immer nur das verspricht was sie auch halten kann. Der es auch egal ist, wie sie denn aussieht wenn plötzlich Freunde zu Besuch kommen. Ob ihre Haare jetzt zu Berge stehen, oder sie nur ein Schlabber T Shirt an hat. Paul muss immer perfekt aussehen, und er muss in einer Gesellschaft glänzen. Er könnte ohne Zweifel einen Mann der in der sibirischen Eiswüste wohne einen Eisschrank verkaufen, aber sonst ist er nur eine nett anzusehende Hülle ohne Inhalt. Caroline ist Buchhändlerin, und hat vor Jahren den alten Buchladen ihrer Eltern umgebaut und einen ruhigen und entspannten Treffpunkt für Leseratten geschaffen. Die alte braune englische Couch – die sie vor Jahren auf einem Flohmarkt erstanden hat – steht einladend in dem kleinen Buchladen, und soll Kunden dazu animieren, sich hinzusetzen, zu schmökern, und auch einen Kaffee zu trinken. Dieser kommt aber nicht aus einem unpersönlichen Automaten, sondern Caroline macht ihn auf einer alten Espressomaschine der sich hinten im Laden befindet.

Mann muss sich bemühen

Caroline mag den Geruch von Büchern. Sie kann mit einem elektronischen Buch nicht viel anfangen, weil es für sie keine Seele besitzt. Carolines Haare gleichen einer Mähne die sich aus den Farben des Herbstes zusammensetzt, und bis auf ihre Schultern reichen. Sie hat die braunen Augen ihres Vaters geerbt und die langen dunklen Wimpern ihrer Mutter. Caroline  kümmert sich wenig um Konventionen und gesellschaftlichen Druck. Meistens tut sie das was sie möchte, hegt und pflegt ihren Freudeskreis und trinkt auch hin und wieder einen über den Durst wenn es sich ergibt. Viele glauben – wenn sie Caroline das erste mal sehen – dass sie ein völlig asexuelles Wesen ist, dass niemals nur einen Finger krumm machen würde um einen Mann zu bekommen. Egal ob für eine Nacht, eine Affäre lang, oder für eine Beziehung. Caroline lebt nach dem Prinzip, wenn sie ein Mann will, dann muss er sich eben bemühen sie zu bekommen.

Tag und Nacht

Caroline konnte sich bei ihrem Waldlauf – der fast zwei Jahre nach dieser besagten Geburtstagsfeier statt fand – noch an den Augenblick erinnern, als Paul es doch schaffte ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, obwohl sie davon überzeugt war, dass sie wie Tag und Nacht sind. Er stand in einer Ecke mit einer Gruppe von Leuten und lachte plützlich so herzlich und laut auf, dass sie sich automatisch umdrehen musste. Dieses befreite Lachen und die strahlenden Augen dabei,  waren der Moment, wo sie das erste mal an diesen Abend dachte, dass er vielleicht im Innersten , wenn er sich mal nicht unter Kontrolle hatte, doch ein Mensch war der eine echte Emotion zeigen konnte. Sie dürfte ihn dabei so lange angestarrt haben, dass auch er sie wahr nahm, und anlächelte. Nicht auf diese arrogante Art und Weise, sondern aus echten Interesse. Das erste mal fühlte Caroline etwas in sich, dass sie sich selbst nicht erklären konnte. Sexuelles Interesse an einen Mann. Sie dachte so bei sich, dass er eine Heruasforderung darstellte, wenn sie diejenige war, die ihn abschleppte, und am nächsten Tag schon seinen Namen vergessen hat.

Der Plan

Also fasste sie den Plan,  sich diesen arroganten Schnösel zu ihrem eigenen Vergnügen zu angeln, und ging geradewegs auf ihn zu. Sie versuchte sich auf ihren Absätzen noch etwas größer zu machen , denn sie wollte auf gar keinen Fall den Eindruck erwecken, dass sie ihm unterlegen war – auch körperlich nicht. Als er sie auf sich zu kommen sah…………………………………………………………….

JETZT BIST DU DRAN….

Jetzt bist Du dran. Wie ist die erste Annäherung von Caroline und Paul? Schafft sie es wirklich ihnfür eine Nacht ins Bett zu bekommen?, und wenn Ja, wie verläuft die Nacht? Endet zwischen ihnen beiden alles, oder wird daraus eine Beziehung? Warum braucht es einen Waldlauf, damit sich Caroline an alles erinnert, und warum tut sie es gerade jetzt? Wir sind schon sehr gespannt auf deine Version. Schicke sie uns doch einfach per Mail zu, wie die Story enden soll. Wir freuen uns .

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

 

Nur nicht festlegen

Nur nicht festlegen Wenn Du gefragt wirst von deinem Liebsten (oder der Liebsten), ob Du am Wochenende frei hast, und er (oder sie) Dir dann so nebenbei erzählt, dass es irgendwo eine Veranstaltung gibt die doch interessant wäre sich anzusehen, was DENKST du dir dann??? Er (oder sie) impliziert einen Gedanken in Dir, aber ohne sich dabei wirklich ……..

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Nur nicht festlegen

Nach einem langen Gespräch mit einer guten Bekannten, habe ich mich heute lange hin gesetzt, und darüber nach gedacht,  wie das ist mit Menschen die sich nie wirklich festlegen können. Ich meine jetzt das nicht bei Kleinigkeiten, sondern bei Dingen die für einen anderen Menschen wichtig sind. Hier geht es nicht darum „Kaufe ich heute lieber das Waschmittel im Angebot, oder das No Name Produkt beim Discounter?“  Hier handelt es sich um Menschen,  die bei einem „nicht festlegen“ andere verletzen, und derjenige der sich nicht festlegen will,  oder kann,  es oft selber nicht mal bemerkt.

Unzuverlässig oder nur schlau?

Meiner Meinung nach ist es immer so, wenn man sich festlegt (egal ob bei Terminen oder Versprechen) gibt man sein Wort auf etwas, oder aber auch einen anderen Menschen. Mir wurde bei gebracht, dass man sich an sein Wort das man gegeben hat, auch halten sollte, denn es kann sonst sehr schnell passieren, dass man als unzuverlässig oder inkorrekt abgestempelt wird. Also sind Menschen die sich nicht an ihr Wort oder Versprechen halten nur unzuverlässig, oder einfach schlauer als alle anderen? Denn man kann auch etwas implizieren ohne wirklich etwas zu versprechen. Ein Beispiel gefällig?

Hast du das Wochenende frei?

Wenn Du gefragt wirst von deinem Liebsten (oder der Liebsten), ob Du am Wochenende frei hast, und er (oder sie) Dir dann so nebenbei erzählt, dass es irgendwo eine Veranstaltung gibt die doch interessant wäre sich anzusehen, was DENKST du dir dann??? Er (oder sie) impliziert einen Gedanken in Dir, aber ohne sich dabei wirklich fest zu legen. Er (oder sie) kann immer noch sagen „Ich habe Dich ja nur so gefragt, ich habe ja nicht gesagt das wir dort hinfahren“. Ich finde diese Art ziemlich schlau. Ich bekunde Interesse, und lege mich trotzdem nicht fest.

Es ist feig

Ein anderes Beispiel aus meinen näheren Umfeld? Habe ich! (Wann gehen mir schon die Beispiele aus 🙂 ) . Stelle Dir vor Du gibst den Menschen den Du liebst nach langer Zeit deinen Wohnungsschlüssel. Was ist der Beweggrund dafür? Ich denke mal, Du willst ihm (oder ihr) zeigen, dass er (oder sie) sich wie zu Hause fühlen soll. Du schenkst damit ein Stück Freiheit und Vertrauen. Was passiert? Derjenige klopft oder klingelt trotzdem an deine Türe. Der Schlüssel wird nicht genutzt, und somit legt sich der Mensch auch nicht fest. Derjenige will gar nicht hier sich zu Hause fühlen, aber anstatt es laut auszusprechen wird der Schlüssel einfach irgendwo immer „vergessen“. Das ist feige, und gemein. Weil auch Taten können einen anderen verletzen.

Nur kein Kopfweh haben müssen

Für mich sind solche Menschen Egoisten. Sie wollen sich selber kein Kopfweh machen, und bereiten den anderen es aber ohne  nur mit der Wimper zu zucken. Hauptsache sie haben keine Probleme, oder Streitereien die ihnen das Leben schwer machen. Ich gehe sogar soweit, dass es Menschen sind,  die sich im Notfall von einem Partner trennen, als sich mit ihm auseinander zu setzen. Weil das würde eventuell, unter Umständen, wenn es ganz „schlimm“ läuft voraussetzen, dass man sich doch festlegen muss. Bei Kompromissen ist das nämlich manchmal so (ja, das war jetzt sarkastisch). 

Wie im Leben so auch im Bett

Diese Menschen legen sich aber auch meistens im Bett nicht fest. Das ist ja generell nicht schlecht, weil sie einfallsreich und mit Phantasien (seien sie noch so ausgefallen und geil) voll gestopft sind, und meistens die Gabe besitzen dir den geilsten Sex deines Lebens zu bescheren. Allerdings hat die Sache auch da einen Haken. Wenn diese halt zur Zeit keinen Sex mit Dir haben wollen (weil es zu heiß ist, oder zu kalt, oder der Hamster vom Nachbar gerade eine Prostata OP hinter sich hat – ja auch das war jetzt sarkastisch), dann fangen sie an „dich zu vertrösten“. Sie können das sehr geschickt, denn sie sind sich ihrer sexuellen Anziehung absolut bewusst. Das nennt man auch „am ausgestreckten Arm“ verhungern lassen. Hier beginnt es unschön zu werden, und der Partner fängt an zu leiden.

Ihr seit nicht so schlau

Ich möchte allen denen die so agieren mal was sagen. Ihr seit nicht so schlau wie ihr glaubt. Weil Menschen die sich festlegen, die haben ein ganz besonderes Gespür für Menschen die sich so durch das Leben mogeln. Weil etwas anderes ist es nicht, dass ihr da tut. Ich finde es nur ziemlich sch….., dass ihr da mit Gefühlen und Emotionen spielt als wie wenn es kein „morgen“ geben würde, denn einmal wird euch dieses „Nur nicht festlegen“ verdammt auf den eigenen Kopf fallen. Warum? Weil es dann jemand vielleicht mit Euch tut, wo ihr es am wenigstens erwartet.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Verschiedene Sorgenkreise

Obwohl man weiß, dass der eigene Sorgenkreis ruhig mal zu dem des Partners gemacht werden kann, tut man es nicht. Aus was für Gründen auch immer. Man schweigt, und dieses Schweigen erstickt einem fast. Obwohl man weiß, dass man keine Zweifel zu haben braucht, tauchen sie immer………

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Verschiedene Sorgenkreise

Die immer wiederkehrende Frage in Beziehungen und auch im Bett Verhalten,- warum verstehen sich Mann und Frau plötzlich nicht mehr oder besser gesagt, – warum werden die Gedanken (auch die schmutzigen) nicht mehr miteinander geteilt? Warum macht sich jeder für sich selbst Gedanken, und spricht das aufgestaute Gedankengut nicht aus? Aus falscher Rücksichtnahme, oder aber auch um einen heftigen Krach aus dem Weg zu gehen? Wie du sicher bemerkst, beschäftigt mich dieses Thema persönlich (wie so vieles in letzter Zeit).

Gewitter oder Harmonie?

Ich schweige meistens aus Harmoniesucht, oder aber auch weil ich mir denke „Warum streiten, wenn die Zeit die wir haben eh so kurz und bemessen ist“. Da halte ich lieber meinen Mund, und schlucke alles hinunter. FALSCH!!!!!! – und ich weiß das! Trotzdem tue ich es immer wieder, obwohl ich davon überzeugt bin, dass ein Gewitter die Luft reinigen würde. Das ist falsche Harmonie, die man sich selber vorgaukelt. Diese Harmonie ist nicht echt.

Denken und denken unterscheidet sich

Bei P. und mir ist das klassisch. Ich denke immer in einem „WIR“,- er denkt noch immer in einem „DU“ und „ICH“. Wenn ich über ein gemeinsames Wochenende nachdenke, dann mache ich mir über ganz andere Dinge Gedanken als er. Ich denke darüber nach was wir gemeinsam tun könnten, wie wir die Zeit nicht nur ausfüllen sondern erfüllen könnten. ER denkt „Schauen wir mal was sich entwickelt. Schauen wir mal ob ich Zeit habe“. Keine Ideen, keine Phantasien, keine Spontanität. Unsere Sorgenkreise sind eben unterschiedlich. Wir denken vielleicht über das Gleiche nach, aber jeder halt für sich.

Ungewissheit ist der Tod

Seine Art mich im Ungewissen zu lassen, mag für einige reizvoll sein, aber auf Dauer ist es nur mühsam und frustrierend. Man schwebt dann immer so im „Na Ja , wird wahrscheinlich wieder nichts!“. Es zermürbt einen, und macht zornig, aber anstatt sich mal den Frust von der Seele zu schreien, bleibe ich meistens ruhig und lächle. Ich tue so als ob mir das alles sowieso am „A…..“ vorbei geht, und ich (z. Bsp. ein gemeinsames Wochenende) eh schon wieder „vergessen“ hätte. (Nach dem Motto “ Ach ja da war ja was). Ich sage mir dann immer selber „Warum aufregen, bringt ja eh nichts“. Wirklich nicht????

Verhungern und der andere merkt es nicht

Man sehnt sich nach dem anderen, nach seiner ungeteilten Aufmerksamkeit, nach seinem Wunsch die Zeit gemeinsam zu verbringen und die Stunden auszukosten, aber das Einzige, dass man immer öfters vor Augen geführt bekommt ist, dass man offensichtlich  die Einzige ist, die gemeinsam Zeit haben möchte. Für den anderen ist es „Halt so!“. – Punkt. „Frau“ verhungert am ausgestreckten Arm. Sie denkt nach, und natürlich nur für sich, denn sonst würde das Gewitter ja wieder näher sein, als die Harmonie  (obwohl von Harmonie gar keine Rede sein kann). Das Schlimmste ist, wenn es der andere nicht mal bemerkt wie ausgehungert man bereits ist, und man auf Reserve fährt, und eigentlich nur die Nähe des anderen genießen möchte.

Obwohl man es weiß…..

Obwohl man weiß, dass der eigene Sorgenkreis ruhig mal zu dem des Partners gemacht werden kann, tut man es nicht. Aus was für Gründen auch immer. Man schweigt, und dieses Schweigen erstickt einem fast. Obwohl man weiß, dass man keine Zweifel zu haben braucht, tauchen sie immer öfters auf, und nagen an einem selbst. Das Gedankenkarusell läuft unaufhörlich, und der eigene Sorgenkreis bleibt auch nur bei einem selbst.

Besserung geloben

Ich gelobe mir selber immer Besserung, dass ich mir sage „Jetzt ist es mir scheißegal wie viel Arbeit, Stress oder sonstigen Ärger ER hat, heute werde ich ihm mal meine Meinung geigen“. Ich habe ihm schon oft meine Meinung gesagt, aber meistens mit einem lächeln im Gesicht, ganz ruhig und besonnen (da war sie wieder die Sucht nach Harmonie). Ich weiß aber eines ganz genau. Einmal wird ein „Schauen wir mal was sich ergibt“ eines zuviel sein, und ein „übergangenes“ gemeinsames Wochenende ebenfalls, und dann wird es ein Gewitter geben mit Donner und Blitz. Vielleicht wird es für das mal wirklich Zeit.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Emotionale Abhängigkeit

Menschen die von so einem Szenario betroffen sind, sitzen in einem Käfig aus dem sie nicht alleine raus kommen. Es wäre aber auch ratsam, heraus zu finden ob sie das überhaupt wirklich wollen, denn nur dann kann man als Freund, Kollege oder Familienmitglied denjenigen beim aufstehen und……….

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Emotionale Abhängigkeit

In meinen Freundeskreis spielt sich gerade ein „Drama“ der besonderen Art ab, nämlich das der emotionalen Abhängigkeit von einem Partner. Diese Frau um die es geht, ist mir sehr ans Herz gewachsen, und ich leide jedesmal mit ihr mit, wenn sich wieder mal so ein Drama abspielt. Diese emotionale Abhängigkeit ist zwar ständig präsent, nur kommt sie negativ zum Vorschein, wenn ihre „bessere“ Hälfte mal wieder den egomanischen, narzisstischen, unsensiblen Vollidioten raus hängen lässt, und sie sich die Augen aus dem Kopf weint.

Was ist das überhaupt

Was hat es damit auf sich, dass man – obwohl man es sich so sehr wünscht – emotional nicht in der Lage ist sich von einem Menschen zu trennen, der einen nicht gut tut, und der es fast schon genießt einen leiden zu sehen. Es gibt sicher hundert fachmännische Berichte zu diesen Thema, aber wie immer interessieren uns die nur nebenbei. JA – es gibt so etwas  – eine emotionale Abhängigkeit, entweder einseitig oder beidseitig. Wie bei allen, ist es in Ordnung wenn keiner darunter leidet. Wenn aber ein Teil es ausnützt, dass der andere – egal was man tut – eh immer wieder kommt, weil er nicht „ohne“ kann, dann ist das ein Machtmissbrauch der Sonderklasse.

Es kann keiner erklären

Außenstehende werden so eine emotionale Abhängigkeit nicht verstehen oder nachvollziehen können. Sie sehen das Ungleichgewicht zwischen zwei Menschen, sehen auch, dass einer von Beiden leidet, und der andere es fast schon diabolisch genießt, den „Leidenden“ an der Leine zu haben. Er braucht diese Macht, dieses „oben auf“ Gefühl um sich selber aufzuwerten. Diese Menschen sind um keine Lüge oder „schleimige“ Erklärung verlegen. Jeder andere erkennt das ,- nur nicht der Betroffene. Im Gegenteil – Es werden abstruse „logische“ Erklärungen gesucht, zurecht gebogen, dass der „Liebste“ weiterhin in einem strahlenden Licht dasteht. Das ist Liebe???

Ein Kampf ohne Gewinner

Oft halten solche Verbindungen Jahre an. Man reibt sich auf, versöhnt sich wieder, gelobt Besserung, und es passiert NICHTS. Alles fängt wieder von vorne an, und im Endeffekt,  wo außer verschwendende Lebenszeit nichts dabei rauskommt, vergehen Lebensjahre die man nicht wieder bekommt, und dabei auch vielleicht nie kennen gelernt hat wie sich echte Liebe und Zuwendung von einen Partner anfühlt. Auch der Teil der leidet,  ist vernebelt mit einem Bild der Liebe, die gar keine ist. Es ist ein Kampf wo es keinen Gewinner geben kann.

Verlust auf der ganzen Linie

Wenn man als Betroffene nicht aufpasst, verliert man alles was einem lieb und teuer ist. Freunde, Kollegen und Familie die sich immer wieder aufs Neue das Schauspiel der Trauer, Wut und Enttäuschung ansehen und anhören. Die trösten,  Taschentücher reichen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Irgendwann aber einmal kapituliert der beste Freund oder Familienmitglied vor so viel Gutgläubigkeit. Demjenigen geht einfach die Luft aus, und er/sie macht eigentlich dann das was der Betroffene vom „Machtpartner“ machen sollte – er löst sich von ihm.

Rat gibt es keinen

Im Grunde genommen kann man solchen Menschen nur beistehen aber nicht helfen, denn sie sind oft schon viel zu tief in dieser emotionalen Abhängigkeit gefangen, kennen es nicht anders und wollen da vielleicht auch gar nicht wirklich raus. Wenn man aber als Familienmitglied oder Freund fair sein will, dann sollte man auch hier die eigenen Grenzen aufzeigen und sagen „Du mir gehen die Ratschläge aus. Du musst wissen was du tust“, auch wenn man weiß, dass der nächste negative emotionale Supergau schon wieder vor der Türe steht.

Hilfe nur wenn man sie annimmt

Menschen die von so einem Szenario betroffen sind, sitzen in einem Käfig aus dem sie nicht alleine raus kommen. Es wäre aber auch ratsam, heraus zu finden ob sie das überhaupt wirklich wollen, denn nur dann kann man als Freund, Kollege oder Familienmitglied denjenigen beim aufstehen und beim Neubeginn wirklich helfen. Einer Abhängigkeit setzt auch immer ein wenig ein Suchtverhalten voraus, und eine Sucht kann man überwinden wenn man das wirklich möchte. Du hast es in der Hand,- Du hast die Macht, und kein anderer über Dich.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Mädchen weinen nicht

Der Titel unseres heutigen Beitrages “ Mädchen weinen nicht “ mag Dich zuerst verwirren, denn normalerweise kennst Du diesen Satz nur mit „Jungs weinen nicht“, aber auch hier haben sich die Zeiten massiv geändert. Die Emanzipation hat auch hier voll zugeschlagen. Überlege mal ganz genau, wann Du das letzte Mal in der Öffentlichkeit geweint hast? Wann hast Du – unabhängig………..

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Mädchen weinen nicht

Der Titel unseres heutigen Beitrages “ Mädchen weinen nicht “ mag Dich zuerst verwirren, denn normalerweise kennst Du diesen Satz nur mit „Jungs weinen nicht“, aber auch hier haben sich die Zeiten massiv geändert. Die Emanzipation hat auch hier voll zugeschlagen. Überlege mal ganz genau, wann Du das letzte Mal in der Öffentlichkeit geweint hast? Wann hast Du – unabhängig wo du gerade warst – deinen Tränen freien Lauf gelassen. Wann weinen wir ungeniert, und wo ist es uns peinlich?

Weinen hat viele Gesichter

Weinen ist ein Zeichen von Trauer, von Verzweiflung aber natürlich auch von Freude. Das Weinen in der Öffentlichkeit kann also auch schön sein für andere, wenn sie sehen, dass man sich hemmungslos freuen kann, und die Tränen dadurch fliesen. Wenn wir über den Verlust (durch Tod) eines Menschen weinen finden wir oft keine tröstenden Worte, und würden doch so gerne helfen. Wenn Frauen aber weinen über die Trennung von einem Mann, dann wird fast keine Frau ihren Tränen und ihrer Trauer außerhalb ihrer vier Wände zeigen. Aus Scham, oder aber auch weil sie sich selber als schwach und angreifbar empfindet, selber keine Erklärung hat warum sie weint, oder weil sie Ihr Umfeld nicht in Verlegenheit bringen will, weil dieses ganz schwer mit so einer Art „Trauer“ umgehen kann.

Frauen werden härter

Auch die Emanzipation hat ihre Kehrseite. Mit der Fortschreitung dieser, haben wir auch vergessen oder verlernt den einfachsten menschlichen Dingen nach zu geben. Wir wollen als Frauen den gleichen Lohn oder die gleiche Anerkennung wie Männer, also müssen wir auch härter werden, mehr einstecken können, und einfach mehr aushalten. Ist das wirklich so? Müssen wir so an diese Sache heran gehen? Verbieten wir uns selber in der Öffentlichkeit zu weinen? Um einen Mann, um eine Liebe zu weinen? Wir finden  – JA! Im Teenager Alter ist es vielleicht noch akzeptabel, aber wenn man eine Erwachsene Frau ist, dann geht das ja gar nicht.

Zu dumm, zu weich, zu labil?

Wenn man seinen Liebeskummer frei auslebt, dann gilt man dann oft als „Na schön dumm, dass Du dem nachweinst“, oder „Du bist zu weich, du musst dir eine härtere Schale zulegen“, oder aber auch “ Du bist einfach zu labil, vielleicht solltest Du dir einen anderen Typ von Mann suchen“. Bei allen drei Aussagen (die wir vielleicht schon mal selbst gehört haben), hat man das Gefühl, dass die Trauer die wir empfinden eher „lästig“ ist, und auf Unverständnis stößt. Wir denken nicht, dass man dumm, weich oder labil ist, denn so wie der körperliche Schmerz nicht messbar ist so ist es auch mit dem seelischen Schmerz.

Weinen macht hilflos

Weinen macht hilflos, uns selbst angreifbar und verletzbar. Wir fühlen uns dann so, als ob wir Sommerurlaub in der Karibik machen und kein Sonnenschutzmittel auftragen (mir fällt leider kein anderes Beispiel ein – verzeih mir). Obwohl uns sicher keiner – den du nicht kennst – blöd anmachen würde wenn Du weinst (z.Bsp. in der U Bahn), fühlst Du Dich irgendwie schutzlos. Was tut Mensch? – er verkneift es sich. Wie ist das bei Freunden? Hier kann man doch annehmen, dass man hemmungslos weinen kann und darf. Aber auch hier versuchen wir es zu unterdrücken. Frau lächelt obwohl ihr eher nach schreien und toben wäre. Immerhin sind wir so weit noch gepolt niemanden zur Last zu fallen. Außerdem echte Freunde sagen auch die Wahrheit, und die Wahrheit wollen wir dann sowas von gar nicht hören, oder?

Weinen reinigt auch

Ich habe es mir abgewöhnt (oder versuche es zumindest) mich da nicht mehr zurück zu halten, so weit es denn möglich ist. Wenn mich wirklich etwas trifft, dass mit Liebe zu tun hat, dann weine ich was das Zeug hält. Ich lege mir die traurigste Musik auf, die ich finden kann, oder sehe mir den schnulzigsten Liebesfilm an, den die DVD Sammlung hergibt, und dann geht es los. Weinen ohne Punkt und Komma, dazu noch eine Flasche Wein, und der seelische Tiefpunkt ist in greifbarer Nähe. Klingt masochistisch? Ja vielleicht, aber das Ganze hat auch einen „therapeutischen“ Zweck, denn es ist auch befreiend, und macht den Kopf klarer, denn  irgendwann hat man alle Tränen geweint, und kann sich wieder auf etwas neues konzentrieren.

Der Schmerz bleibt

Ein Appell an alle Freunde, die es gut meinen — auch wenn die Freundin sich nicht mehr die Augen aus dem Kopf weint, oder wie eine Trauerweide herumläuft, der Schmerz der ist vielleicht noch immer so präsent wie am ersten Tag (auch wenn man es als Freund/in nicht nachvollziehen kann) Darum tut es immer gut (auch nach Monaten) mal zu fragen wie es ihr/ihm geht. Die traurige und etwas morbide Wahrheit ist aber so, dass der/die Einzige der einen den Schmerz vielleicht nehmen kann, derjenige ist, wegen dem man so geweint hat. Mädchen weinen, und das ist gut so, denn die aufgesetzte Härte zu sich selber ist eigentlich nicht nötig, und wenn jemand meint „Bitte hör doch auf zu weinen, du bist doch eine Erwachsene Frau.“, dann antworte „Ja erwachsen, aber nicht emotionslos“.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Fick dich doch du Komfortzone

Ich redete mit meiner Freundin genau über dieses Beispiel. Ehrlich – kann es nicht sehr prickelnd sein, wenn man die Gelegenheit beim Schopf packt, und man scharf ist wie ein Küchenmesser (Entschuldige bitte das Beispiel 🙂 ) , dem Liebsten verstehen zu geben, dass man jetzt und sofort gevögelt………..

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)

Fick dich doch du Kompfortzone

Als ich unlängst mit einer lieben Freundin beim Brunch gesessen bin, kamen wir auf das Thema (ja- wie kamen wir bloß darauf?) Sex an  anderen Orten als im Bett. Ich mag ehrliche Menschen, die auch zugeben können, wenn sie ein wenig „verquert“ sind. Obwohl ich das selber nicht so bezeichnen würde, denn jeder hat so seine eigene Ordnung im Leben, und bei manchen Menschen gehört auch die „Ordnung im Bett“ dazu. Ich greife dem Gespräch aber schon wieder vor.

Alltag versus Sex

Meine Freundin und ich waren uns einig darüber, dass – wenn man einen Mann kennen und auch lieben lernt – gar nicht genug voneinander bekommen kann. Man macht es immer und überall, und am besten fünfmal täglich. Es gibt kein nachdenken über die Tageszeit, über den Ort, oder wie man dabei aussieht (Ok,- alles übel riechen sollte man vielleicht auch in dieser sexuell aktiven Phase nicht 😉 ). Wenn man dann mit diesem Menschen eine tiefe Beziehung eingeht, heiratet, und auch Kinder bekommt gibt es andere Prioritäten die in den Vordergrund treten. Es ist logisch, und auch natürlich, aber den Spagat zu halten zwischen dem Alltag und der sexuellen Aktivität ist manchmal nicht so ganz einfach.

Das Wann und Wo

Man denkt mehr nach über das „Wann“ und „Wo“ des sexuellen Intermezzos nach, denn oft hat man durch Verpflichtungen auch nicht gerade ausreichend Zeit, um es so zu genießen wie man es sich vielleicht wünscht. Ein Quickie kann sehr geil sein, wenn aber der Sex zu Hause nur mehr aus Quickies besteht, kommt man sich mit der Zeit vor wie in einem Fast Food Restaurant wo man trotzdem aufs Essen warten muss. Endeffekt – Man ist satt aber nicht gesättigt! Da liegt aus meiner Sicht der Unterschied. Die Gefahr, dass der Sex entweder langweilig, ohne Zeit und ohne neuen Kick abgespult wird, ist relativ groß. Was macht „kluge Frau“ (oder auch Mann)? Man lässt sich durch die eigene (oder gemeinsame) Phantasie inspirieren, kauft sich vielleicht neues Spielzeug oder Dessous.

Die Komfortzone wird größer

Viele Menschen bewegen sich dann auch aus dem Schlafzimmer für den Sex nicht mehr hinaus. Warum? Dort gehört er hin – ganz einfach. Da war sie ja die Komfortzone, die wirklich böse werden kann, denn sie nimmt einem die Spontanität und die eigene Lust weg. Man fühlt sich in dieser Komfortzone vielleicht ganz wohl, aber sind wir auch wirklich gesättigt oder doch nur satt? Wenn man selber bemerkt, oder das Gefühl hat, dass der Sex ein wenig lau wird, bemüht man sich um mehr Engagement, zeigt,  dass man immer noch „die  geile Frau“ ist, die „Er“ kennen gelernt hat. Trotzdem bemerkt man, dass es einem selber schwer fällt aus diesem Kompfortloch hinaus zu krabbeln.

Motivation gegen Sicherheit

Komfortzone ist auch gleich Sicherheit. Sicherheit ist gut, aber auch leider langweilig mit der Zeit. Jeder hatte schon mal einen Schub von Motivation die Situation zu ändern, aber dann scheitert es wieder an der Umsetzung. Um das Beispiel meiner Freundin aufzugreifen – Der Esszimmertisch! Für einige ist es einfach nur ein Tisch, an dem man gemeinsam isst, lacht, und mit Freunden zusammen sitzt. Es kann aber auch der Ort sein, an dem man dem Liebsten einen geblasen hat, und eben später genau dort auch isst. Hier scheiden sich manchmal die Geister, denn einige finden das nur ekelig. Ist es das wirklich, oder glauben wir nur das es ekelig ist?

Prickeln beim Essen

Ich redete mit meiner Freundin genau über dieses Beispiel. Ehrlich – kann es nicht sehr prickelnd sein, wenn man die Gelegenheit beim Schopf packt, und man scharf ist wie ein Küchenmesser (Entschuldige bitte das Beispiel 🙂 ) , dem Liebsten verstehen zu geben, dass man jetzt und sofort gevögelt werden will, und zwar genau wo ihr gerade seit bzw euch befindet, euch anschließend noch immer lüsternd,  und auch verschmitzt lächelnd die Spagetti in den Mund steckt, wo ihr vor zwei Stunden noch ganz was anderes im Mund hattet?

Die perfekte Kombination

Denk mal darüber nach, denn dieses Szenario vereint Sex mit Humor und Alltag. Also die perfekt Kombination, und du hast von ganz alleine die Komfortzone verlassen. Umgekehrt wird nämlich auch ein Schuh daraus. Wenn dein Liebster bemerkt, dass Du sagst was Du möchtest, und auch spontan sein kannst, wird auch er wieder mutiger, geht wieder aus sich heraus, und nimmt keine versteckte oder falsch verstandene Rücksicht. Es kann auch ein spontaner Stop mit dem Auto auf einen Parkplatz sein, oder ein Badeteich, oder das Vorzimmer. Egal welcher Ort. Wichtig ist nur, dass Du daran denkst zu sagen wann Du scharf auf deinen Partner bist, ihm /ihr auch zeigst, und dass es Dir scheiß egal sein kann wo Du dich befindest.

Das Einzige was sich bitte selber ficken soll ist Deine Komfortzone, denn die hat nur bedingt etwas im Sexleben zu suchen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C und P.

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