Escort? Darf ich bitten?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)
Das Thema Escort war ja hier auf unseren Blog schon mal ein Thema. Jetzt haben wir uns nochmal diesem Thema gewidmet. Allerdings unter dem Gesichtspunkt, wie der Internet Auftritt von Escort Services gestaltet ist, und woran man die Unterschiede erkennen kann. Jeder wird natürlich als Erster sagen „Das sieht man an der Preisliste“. Wir sagen „Nicht nur!“ Die Preise für Escort variieren natürlich in der Branche, aber es kommt auch darauf an, wie die Frauen und Mädchen sich präsentieren, und auch dem Nutzer einer solchen Seite dargestellt werden. Wir haben hierzu einige Seiten entdeckt, und auch einige über die wir mehr als positiv überrascht waren.
Es wird hier nicht nur klar gestellt, dass der Preis nicht für eine spezielle Dienstleistung sondern für die Zeit,  die die Escort Dame zur Verfügung stellt geleistet wird. Was wir persönlich sehr schön finden, sind die ansprechenden, erotischen und vor allem ästhetischen Fotos, die die seriösen Seiten abrunden, aber nicht überladen. Weiteres ist uns aufgefallen, dass nirgendwo auf der Seite eine blinkende pinkfarbene Werbung (warum müssen die auch immer pink sein??? 😉 ) erscheint, die ständig dazu einlädt auf irgendeine andere  (meistens auch mit Sex) Seite zu switchen.
Man kann jetzt über die Nachfrage bei Escort natürlich streiten. Es ist sicher nicht prickelnd,  wenn der geliebte Ehemann oder Partner das sowieso knappe Geld zu einer Escort Lady trägt (oder ins Puff, oder zur Geliebten – überhaupt zu keiner anderen Frau 😉 ), aber wenn ein Mann, der sehr viel unterwegs ist, keine Partnerin hat, dafür aber das Geld, warum sollte er sich dann nicht beim Abendessen eine Dame an seiner Seite wünschen,  mit der er sich unterhalten kann, die ihn zum lachen bringt, oder mit der er ein paar erotische Stunden verbringen möchte? Was ist daran so verwerflich? Das derjenige dafür bezahlt??, oder die Dame die das Geld annimmt?
Es geht hier darum,  dass eine Dame Geld für investierte Zeit annimmt. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.
Wir finden das völlig in Ordnung. Wir wollen hier auch keine Preis und Angebotsvergleiche schreiben, denn falls jemand Interesse an Escort hat,  wird er dies auch alleine schaffen. Escort muss nicht zwangsläufig immer mit „schmuddelig“ in Verbindung gebracht werden. Es gibt Seiten die sind fast schon steril in ihrer Art und sehr clean gestaltet. Nichts, wo man dabei an dunkle Hinterhöfe denkt. Es ist ein Business wie jedes andere.
Wenn man jetzt als Frau denkt „Ach ja, das kann ich auch“. VORSICHTIG meine Damen. Es ist sicher nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Man muss ein hohes Mass an Empathie und Einfühlungsvermögen mitbringen, eine hohe Allgemeinbildung besitzen und vielleicht noch einige Sprachen sprechen. Viele Agenturen legen großen Wert auf eine gewisse Körpergröße und Gewicht, und viele Agenturen nehmen keine Damen als Escort,  die älter sind als maximal 40 Jahre. Das verstehen wir zwar nicht ganz, denn wir haben die naive Vorstellung, dass einige Männer (auch jüngere) mehr Interesse an Frauen haben die die 40 Jahre bereits überschritten haben.
Egal ob jung oder alt, Männer wie auch Frauen, zu Hause oder im Urlaub oder auf Geschäftsreise, – jede(r) kann und soll sich eine professionelle Begleitung leisten wenn er/sie es sich finanziell leisten kann.
Bis dahin alles Liebe
Eure C. und P.

Freundinnen

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Freundinnen…

Wir haben ja immer wieder neue Beiträge auch auf unserer Startseite (Startbeiträge), und nicht nur auf unserer Lesen/Erleben Seite. Der Startbeitrag dieser Woche handelt von Freundschaft bzw Frauen Freundschaft. Kann das Schönste auf der Welt sein,- DIE BESTE FREUNDIN endlich gefunden zu haben, aber es kann auch ganz schnell zur Belastungsprobe werden, wenn es dem Partner nicht gefällt.

Der Partner hat immer den Vorrang

Der Partner soll immer an erster Stelle der Frau stehen. Die Freundin ist nur dann wirklich wichtig, wenn sich der Partner wieder mal aufführt wie ein Vollidiot 😉 . Der Partner bleibt trotzdem die Nummer eins, auch wenn er sich vielleicht in der Eifersucht auf die beste Freundin der Frau hingibt und darin förmlich wälzt. Davon handelt unser Startbeitrag, und eine Frauenfreundschaft kann und sollte auch eine Intimfreundschaft sein, aber mit dem Unterschied, dass alle Beteiligten die Kleider anbehalten.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Ich brauche es devot zu sein

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!
„Du kannst es vielleicht nicht nach voll ziehen, aber ich brauche es devot sein zu dürfen“. Ich habe diesen Satz erst vor einigen Tagen zu P. gesagt. Wir hatten schon sehr lange keinen Sex mehr (ich meine wirklich SEHR lange). Das hat nichts mit gegenseitigen Desinteresse zu tun, aber unsere Arbeit und anderweitige Probleme haben unsere Libido quasi auf Eis gelegt (so auf Eis, dass ich dachte mir wachsen schon Spinnweben zwischen den Beinen). Es ging aber für mich nicht um den Sex alleine, dass ich schon sozial unverträglich war.
Es fehlt mir…
Ich habe selbst nach ein paar Wochen gemerkt, dass es mir fehlt mich fallen zu lassen, und die Verantwortung abzugeben. Es fehlte mir devot sein zu dürfen. Wenn man eine Beziehung führt – so wie wir – ohne Eifersucht, und wir das Verständnis für den anderen haben,  auch mal „fremd naschen“ zu dürfen (ohne Angst vor Szenen), dann wäre es nahe liegend, dass man bei so einer Durststrecke mal auswärts „isst“. Genau das  ist aber der große Nachteil vom devot sein… Da geht man nicht so schnell auswärts zu einem Anderen. Zum devot sein gehört Sicherheit und Vertrauen, und das findet man nicht bei jeden Mann an jeder Ecke.
Vorurteil und Feministinnen
Wir möchten da mit einem Vorurteil aufräumen,  wo es mir jedesmal massiv sauer aufstößt. Devot sein hat nichts mit Schlägen oder Respektlosigkeit zu tun. Wir wissen, dass wir das schon einige Male in unseren Beiträgen geschrieben haben. Trotzdem fühlen sich einige Menschen (leider sind es zu 90%Frauen) dazu fast schon getrieben, mich anzuschreiben um mir ihre ungewollte Hilfe bei der Befreiung dieser – von Demütigung geprägten Verbindung – anzubieten. Am Anfang haben P. und ich noch darüber gelacht. Jetzt ist es nicht mehr lustig.
Diese Menschen wollen oder können nicht verstehen, dass ich es brauche devot zu sein. Ich brauche es devot zu sein, weil sich mein Kopf abschaltet, mein Körper sich entspannt obwohl er dabei unter Spannung steht. Diese Menschen verstehen es nicht, dass man devot sein möchte. Wir sind es ehrlich gesagt leid, hier Missionar Arbeit an den radikal Feministinnen dieser Welt zu leisten. Es ist uns zu mühsam und es bringt sowieso nichts.
Als P. und ich dann endlich vorige Woche (nach Monaten) wieder mal Zeit für uns hatten ,uns wir uns mit Wollust der Dom/Sub Rolle widmen konnten, hatten wir beide nachher das Gefühl als ob jemand eine Zentner Last von uns genommen hätte.
Der Dom braucht es auch…
Ja, auch ER braucht es dominant zu sein, und genießt es  dann auch sehr. Er genießt es, wenn er mir genau das gibt, was ich so dringend benötige – nämlich den Kopf abschalten zu können, zu dürfen, und sogar in dieser Situation zu müssen. Allerdings kann sich er in Bezug auf schlechte Laune wenn er es nicht bekommt mehr zurück halten als ich. Wir haben dann darüber gesprochen, und für uns fest gestellt, dass der devote Teil einer Verbindung ja meistens kein schüchternes Mäuschen ist, sondern – im Gegenteil – meist ein Mensch mit wahnsinnig viel Verantwortung und Selbstbewusstsein. Wenn dieser dann kein Ventil hat, um den Druck der Verantwortung abzubauen, dann läuft nicht nur das Sexleben unrund, sondern auch das Alltägliche.
Der Dominante ist es gewohnt, und liebt es ja auch, Verantwortung zu tragen, und diese auch ständig auszuleben. Wenn – in unserem Fall – P. diese Seite im Bett nicht regelmäßig ausleben kann, dann ist das für ihn jetzt nicht so dramatisch (allerdings hat er schon angemerkt, dass es ihm gefehlt hat ;)). 
Weiteres ist es für mich als Devote nicht ausschlaggebend in welcher Facette wir das ausleben. Also ob es jetzt Orgasmuskontrolle (es gibt dazu einen Beitrag in der Dunkle Erotik) ist, oder körperliche Züchtung, oder aber auch Bondage, es geht nur darum das ich die Verantwortung über meinen Körper, meine Lust und auch über meine Sinne abgebe. Für einen gewissen Zeitrahmen, und mit einem Mann dem ich mich völlig  – ohne Angst zu haben – unterwerfen kann.
…und liebt es
Bei P. weiß man nie vorher wie er seine Dominanz auslebt, und auch das ist sehr aufregend, aber NIE und ich meine wirklich NIEMALS ist es der Fall gewesen, dass ich nur eine Sekunde gezweifelt hätte, das er mir nicht etwas Gutes tun will. Sobald er mich – non verbal positioniert hat –  weiß ich, dass ich ab diesen Zeitpunkt los lassen darf, weil er weiß,  dass ich es brauche devot zu sein, und für das liebe ich ihn noch mehr.
Darum ersuche ich bzw wir, um wirklich mehr Toleranz und Verständnis bei den Leuten die Blogs – wie unserer einer ist – nur deshalb lesen, um sich dann aufzuregen, andere als blöd und psychisch geschädigt zu bezeichnen, und dann noch die Chuzpe haben uns „Anderen“ befreien zu wollen. Wir sind nicht anders. Wir haben genauso unsere Probleme und Sorgen, und P. und ich sind auch ein Paar, dass sich streitet und sich dann kurzweilig anschweigt, aber wir sind absolut in der physischen und auch psychischen Lage unserer Sexualität auszuleben, und zwar so wie wir es für uns richtig halten.
Bis dahin alles L(H)iebe
Eure C. und P.

Untervögelt?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Du kennst das als Frau sicher, dieses Gefühl. Du wachst in der Früh auf, es ist alles eigentlich so wie immer, nur mit dem kleinen Unterschied, dass Du schon geil bist wie Nachbars Dackel. Du könntest sofort, immer wieder , und dieses Ziehen im Unterleib lässt einfach nicht nach. Ist ja eigentlich kein Problem, denn der Liebste liegt ja daneben, oder ist nur einen Anruf entfernt um ihm auf laszive Art ins Bett zu locken und endlich das Jucken zwischen den Beinen zu stillen.

An diesem Punkt fängt es oft an zu scheitern dass die Lust gestillt wird, denn plötzlich sagte der Mann neben einen oder am Telefon „Nicht jetzt, ich habe noch hundert Termine heute.“ , oder aber auch „Das ist jetzt kein günstiger Zeitpunkt, aber wir machen uns einen schönen Abend aus, wenn wir beide ausreichend Zeit haben“. Diese Variante ist auch eine Möglichkeit das heiße Höschen erkalten zu lassen. Wenn das nur einmal passiert, da sagen wir ja Frauen noch nichts, aber wenn es immer öfters passiert, und wir immer mehr Lust auf „IHN“ haben, und er aber keine auf uns, dann stellen sich Fragen, die sich nicht stellen sollten.

Fragen wie „Bin ich noch attraktiv“?, „Hat er eine andere“? “ Hat er nur bei mir keine Lust, weil er eine andere vielleicht geil findet“?. Klassisches Frauen Denken einfach. Es ist aber viel simpler als wir uns zusammen reimen. Frauen werden ab einen gewissen Alter aktiver beim Sex bzw. beim sexuellen Verlangen. Wir reifen, sind mit uns zufrieden, wissen was wir wollen, und wie man es uns so richtig besorgen kann. Sprich wir gehen gerade auf unser Ziel zu und erlegen die Beute oder besser gesagt wir lassen uns erlegen. Seit ich auf die 40 Jahre zugegangen bin, konnte es nicht heiß, wild und ausgefallen genug sein. Es musste aber vor allem eines sein – OFT oder mindestens regelmäßig.

Bekomme ich das nicht, werde ich zusehends unruhiger, unverträglicher für meine Umwelt, und ich kann mich selber gar nicht mehr leiden. Auf den Punkt gebracht – Ich bin untervögelt, und das ausreichend. Die Frage was mich lange Zeit beschäftigt hat war, wie kann es möglich sein, dass der Mann der am Anfang nicht genug von mir bekommen konnte, der mitten am Tag alles liegen und stehen gelassen hat, nur um mich (und wenn es nur 20 Minuten war) gleich im Vorzimmer zu ficken, jetzt einen „Termin“ mit mir vereinbaren muss. Sinke ich in der Wertigkeit? Unabhängig von der Attraktivität – verliert der Mann mit dem Jagd Instinkt auch das sexuelle Interesse?

Ich meine das jetzt nicht böse, aber ich sage – JA! Er verliert das sexuelle Interesse, weil wir – als Frau – sind spätestens in einer Beziehung sexuell ja greifbar, erreichbar und verfügbar. Also ist es nicht jetzt, dann ist es eben später. Wir sind ja DA! Warum ich das weiß? – Bin gerade in einer intensiven Phase von Untervögelt sein. P. ist ständig geschäftlich unterwegs, und bevor jetzt jemand auf falsche Gedanken kommen sollte – nein, ich habe keine Befürchtung dass er sich eine andere Spielgefährtin gesucht hat, denn ich vertraue, und außerdem – wie in einem anderen Beitrag von uns schon ausführlich besprochen – kennen wir beide so etwas wie Eifersucht nicht. Aber es fehlt mir,- er fehlt mir, obwohl er da ist.

Immer wieder hängen meine Gedanken an den unzähligen Stunden wo wir uns stundenlang lüsternd und geil in den Laken gewälzt haben, wo ich schon wund war, und trotzdem nicht aufhören konnte mich von ihm bespringen zu lassen. Natürlich kommen selbst mir da gewisse Zweifel auf, ob ich da noch interessant bin, bzw ob wir beide schon unser sexuelles Pulver verschossen haben? Aus eigener Erfahrung bin ich dahinter gekommen,- je mehr Druck ich ausübe, desto uninteressanter wird dieses Thema bei uns (bzw. Ihn). Wenn ich aber das Thema Sex nicht wirklich – in Bezug auf uns – erwähne, dann fällt ihm das natürlich auf, und er kommt von ganz alleine auf dieses Thema zu sprechen in der Art „Wie langen haben wir jetzt schon nicht mehr gevögelt?“. Aha, also der Mann hat doch Interesse und auch Lust. Ich denke schon, es kommt sehr wohl darauf an, dass man sich nicht zu sehr an „ihn“ klammert, denn dann wird auch die Lust auf ihn eher Frust für eine selbst – je öfter man ein „Nein“ hört.

Natürlich finde ich es absolut nicht prickelnd und befriedigend so lange keinen Sex zu haben, und an manchen Tagen hasse ich es, es mir dreimal am Tag selber zu machen, weil es eine reine körperliche Stillung der Lust ist, aber keine seelische. Wenn P. und ich dann aber miteinander schlafen, dann hat es an Wertigkeit nichts verloren. Es ist nicht lau, nicht langweilig, nicht monoton. In solchen Momenten denke ich dann immer,- ok, ich bin sicher manchmal untervögelt, aber wenn wir dann trotzdem noch vor lauter Geilheit die Bettbezüge zerfetzen, dann kann es so falsch nicht sein.

Mein weiblicher Rat – es ist manchmal nicht verkehrt sich ein wenig rar zu machen, um seinen Jagdinstinkt zu wecken. Ich gebe zu, es ist dann schwer „nein“ zu sagen, wenn er dann spontan mal Zeit hat, aber glaube mir – einmal „nein“ sagen, bringt dir im Endeffekt ein stöhnendes „Ja, Jaaaa, Jaaaaaaa“. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

 

Eine Hand voll Gründe für die Selbstbefriedigung

Der (gute) sexuelle Egoismus

Also gleich mal vorweg – es wachsen Dir keine Haare auf der Handinnenfläche, Du bekommst davon keine Pickel, auch keinen Rückenmarksschwund, und Du wirst nicht blind. Denn dann hätte die Welt keine Präsidenten, sondern nur mehr Blindenverbände. Leider wurde das oben genannte noch bis vor achtzig Jahren geglaubt, und auch so weitergetragen. In der katholischen Kirche ist die Masturbation noch immer ein Tabu Thema. Weiterhin wird noch immer behauptet das Selbstbefriedigung eine Form der Autoerotik ist, also Menschen die im Erwachsenenalter nur zu sich selber eine sexuelle Beziehung aufbauen können. Es wird als eine Fehlform sexuellen Verhaltens angesehen (wir wollen nicht näher auf diese Sichtweise eingehen!).

Auch wollen wir Dir nicht berichten, dass es gut für die Gesundheit ist, oder dieses oder jenes an Schmerzen mildert (schließlich sind wir kein Gesundheitsblog). Es ist einfach nur Geil, scharf, tut gut, ist unbedingt empfehlenswert, und vor allem entspannend. Ich kenne Frauen die befriedigen sich vor dem schlafen gehen selbst um einen entspannteren Schlaf zu finden; das kann ich nur unterschreiben. Ich befriedige mich meistens aber aus einem Lustgefühl heraus. Und dieses Bedürfnis soll im Idealfall gestillt werden.

Die Art wie Du Dich befriedigst das bleibt Dir überlassen (Dildo, Vibrator, Finger usw.). Wir wünschen uns Dir einige unserer Ansichten vorzustellen, die Dir nicht nur ermöglichen einen höheren Lustgewinn, eine leichtere Orgasmusfähigkeit zu erreichen, sondern auch eine Variante Dich besser kennen zu lernen, und das Du auch entdeckst das Masturbieren (umgangssprachlich auch wichsen, sich einen runterholen, rubbeln usw.) Dir zu noch befriedigenderen Sex mit deinem Partner verhilft.

Wie das funktionieren soll?

Hast Du Dir schon mal einen Spiegel genommen und Dich unten betrachtet? Du wirst zu Deinem Erstaunen etwas Wunderschönes, und Vollkommenes entdecken. Es ist ein Kunstwerk für sich, und mit sehr vielen Nervenenden und erogenen Punkten ausgestattet, die es gilt zu entdecken. Denn wir sind überzeugt, Du kennst Dich noch nicht richtig (also ich bin über Stellen an meiner Möse „gestolpert“, da wusste ich nicht mal das es die in der Biologie gibt). Nimm Dir mal Zeit für Dich, gehe in Dein Schlafzimmer lege Dich nackt aufs Bett und entdecke Dich mal mit den Händen selber. Streichle über Deinen gesamten Körper, achte darauf an welchen Stellen sich wohlig Deine Härchen aufstellen. Achte auf DEINE Empfindungen. Betrachte Dich und (das ist Wichtig!) – genieße Dich und Deinen eigenen Anblick. (P. meint gerade, jetzt werden 99% der Frauen sagen „an mir gibt’s nix schönes“ – bitte helft mir das er nicht Recht hat! ).

Du stehst dabei nicht unter Leistungsdruck! Du kennst das sicher auch, Du kommst gestresst von der Arbeit, die Kinder hängen an Dir, und wenn Du dann todmüde ins Bett fällst, gibt Dir Deine bessere Hälfte zu verstehen, dass er Lust auf einen kurzen aber heftigen Fick hat. Und schon plagt einen da schnell das schlechte Gewissen wenn man jetzt „ NEIN“ sagt. Die Folge davon (zumindest war das bei mir immer so) – ich kam nur schwer in die Gänge. Ich wurde nicht richtig feucht, und je mehr an meiner Spalte gerubbelt wurde, desto unangenehmer war es mir. Sich selbst befriedigen bringt zwar nichts gegen die Müdigkeit, aber es hilft Dir schneller feucht zu werden. Warum? – Du konditionierst Dich selber, denn Dein Körper reagiert viel schneller auf eine Stimulation. Wenn die Punkte die Dein Partner aber „bearbeitet“, nicht die sind die Dich geil machen, dann führe seine Hand zärtlich an den Punkt. Zeig ihm wo es Dir gut tut. Glaub mir, er wird nicht beleidigt sein, wenn er dann Deine Reaktion darauf bemerkt ;).

Mach es einfach wenn Dir danach ist! Ich war mal in einem Cafe, und las in einem Buch während ich auf eine Freundin wartete. Das Buch war nicht sonderlich erotisch, aber plötzlich bemerkte ich trotzdem wie ich feucht wurde, und die Lust mich selber zu berühren war so stark, dass es fast weh tat. Also schwupp—ging ich auf die Toilette, zog die Hose runter und machte es mir selber. Es war mir völlig egal ob mich jemand hörte (ja – ich stöhne auch beim wichsen). Es tat MIR einfach gut, und mein Körper hat mir signalisiert das ich es brauche. (Du isst ja auch etwas wenn dein Magen knurrt, oder?) Aus falschen Schamgefühl dieses Lustgefühl zu unterdrücken, kann zur Folge haben, dass Du unzufrieden mit Dir selbst wirst und zickig. Als ich mit rosigen Wangen, und einem zufriedenen Lächeln aus der Toilette kam, saß meine Freundin schon da, und als sie mich ansah sagte sie nur „Echt jetzt? Hier?“ 

Du lernst Dich besser kennen! Wie schon oben beschrieben wirst Du Punkte entdecken die Dich geil machen und die Du noch nicht kanntest. Das bedeutet, Du weißt was Dich scharf macht. Du kannst auch mal damit experimentieren, dass Du Dir selber „schmutzige Worte“ sagst (Blogbeitrag „Dirty Talk“), oder stöhne und schreie was das Zeug hält. Je mehr Du über Dich weißt, desto selbstbewusster kannst Du beim Sex sein. Immerhin weißt Du was Du willst, und was Du nicht willst. Und beim Sex eine selbstbewusste Frau neben (oder über sich) zu haben, das turnt jeden Mann mächtig an. Denn immerhin machst Du es ihm leicht Dich scharf zu machen.

Nütze den sexuellen Egoismus! Das Vorurteil, dass Du Deinen Partner „betrügst“ wenn Du es Dir selber machst, hält sich noch immer hartnäckig. Wir finden, dass es völliger Blödsinn ist. Es ist Zeit die Du Dir für Dich selber nimmst. Das ist gut so! Falls Du trotzdem Hemmungen haben solltest Deinen Partner zu sagen, dass Du wichst, dann geben wir Dir den Ratschlag – fordere Deinen Partner doch mal auf, sich vor Dir einen runter zu holen. Er wird dieser Aufforderung eventuell erstaunt, aber sicher gerne nachkommen, wenn Du ihm sagst das Du das gerne einmal sehen würdest (Vorteil: auch Du siehst vielleicht eine Art der Massage die Dir noch unbekannt war). Wenn Du dann mit einsteigst, und Dir es auch vor seinen Augen besorgst,wird das für Euch beide eine neue Art von Sex. (Heißer Tipp: Schaut Euch dabei tief in die Augen – es gibt nichts Intimeres!)

Wir erwähnen ganz bewusst keine Art WIE Du es Dir selber machst und besorgst, denn es macht für uns keinen Sinn eine Liste von Hilfsmittel aufzuzählen, oder wieviel Finger Du Dir reinsteckst. Dafür gibt es andere, besser informierte Plattformen oder Blogs. Uns ist wichtig, dass Du Dir für Dich selber den Egoismus herausnimmst, Deinen sexuellen Horizont zu erweitern, und vielleicht einige Dinge der Selbstbefriedigung anders zu betrachten.

Egal ob Du es Dir mal schnell „neben bei“ besorgst, oder ob Du es zelebrierst (im Schaumbad, oder frisch geduscht und gecremt auf Deinem Bett, oder Dir einen guten Porno ansiehst), genieße es einfach. Es geht um Deinen Körper, Deine Bedürfnisse, und Dein Wohlbefinden. Und falls Dein Partner doch ein wenig Eifersucht erkennen lässt, dann nimm seine Hand, und lasse sie langsam in Dein Höschen gleiten. Dann wird er sehr schnell bemerken, dass kein rubbeln so schön sein kann wie eine Berührung von ihm.

Apropos Eifersucht! – mit diesem Thema beschäftigen wir uns in unserem nächsten Blogbeitrag, und wir denken, da werden einige von unseren Leserinnen über unsere Sicht der Dinge vielleicht heftig den Kopf schütteln.

Eifersucht? – 5 Argumente warum Sie nur in unseren Köpfen existiert!

Bis dahin wünschen wir Euch viel Spaß
Alles Liebe Eure
C. und P.