Schweinebraten statt Sex?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Schweinebraten statt Sex?

P. ist ja der Ansicht, dass Essen und Sex zwei Dinge sind die der Mensch zum überleben benötigt, und das sich das größte Wohlbefinden bei einem Menschen einstellt, wenn der Magen voll, und (im Falle eines Mannes) der Sack leer ist. Ich stimme dem generell zu, allerdings konnte ich letztens einer Unterhaltung  beiwohnen, wo es sich fast eine geschlagene Stunde nur um eines drehte – ums Essen. Ein Paar,- glücklich, zufrieden, und kompatibel miteinander, und doch war das Gespräch für mich als Außenstehende etwas befremdlich.

schweinsbraten-mit-kruste
Bildquelle
Essen und EROTIK?

Essen und Erotik gehören zusammen, dass steht für mich außer Zweifel. Denkt doch jeder mal an die erste Einladung zum Essen vom Liebsten. Wie Du Dich vielleicht voller Vorfreude zu Recht gemacht hast, und Appetit dabei entwickelt hast (auf das Essen , und Ihn als Nachtisch? 😉 ). Der Moment wo du das Lokal betreten hast, und die Atmosphäre knisternd war. Es braucht aber gar kein Restaurant sein. Eine Pizza die „nachher“ ins Haus geliefert wird, und die man nackt oder in Unterwäsche im Bett verschlingt, kann ohne weiteres die Erotik nochmal anheizen (ich durfte das schon mal erleben – hach–seufz) 

Nur Essen ohne Erotik

Die Klassiker Gespräche eines Paares drehen sich um das Essen, um das Einkaufen und das zubereiten der Speisen. Warum? Erotik kommt nicht durch die Einkaufsliste, oder das gemeinsame kochen. Da muss man sich schon ein wenig anstrengen, und seine Phantasie spielen lassen. An die liebe Frau – es hilft auch nichts in so einem Fall nackt die Speisen zuzubereiten, denn im schlimmsten Fall sagt der Mann beim heimkommen „Oh mein Gott,- ist die Waschmaschine kaputt“? 🙂  Es kann aber durchaus hilfreich sein, etwas weniger aber durchaus reizvoll bekleidet zu sein, oder aber auch mal nicht die Festbeleuchtung oder den Fernseher laufen zu lassen.

Bleibt sonst nichts mehr?

Wenn die Erotik seit längerem schon sehr zu wünschen übrig lässt, und im Bett wenig bis gar nichts läuft was nur ansatzweise mit Erotik zu tun hat, dann kann es ohne weiteres sein, dass man sich auf das konzentriert, was eventuell die Erotik wieder beleben könnte, oder man sich zumindest einbildet – ESSEN. Daraus wird allerdings meiner Meinung nach nicht wirklich etwas daraus. Ich vergleiche das mit einem Musikinstrument. Ich kann das Beste Klavier zu Hause stehen haben, das wird mir nichts nützen wenn ich es nicht spielen kann. Ein Dreisterne Menü wird mir auch die Erotik nicht zurückgeben, und soll es auch nicht.

Schweinekruste mit 60° lieber als 35° Grad im Bett

Gefährlich wird es dann wenn man den Schweinebraten mit knuspriger Kruste dem Partner (der heißer ist als der Schweinebraten) vorzieht. Dann liegt irgendetwas im Argen. Warum ist „Frau“ plötzlich nicht mehr der Hot Spot für den Liebsten (Ja meine Herren wir denken über so etwas nach). Warum ist plötzlich das was am Abend auf dem Tisch steht wichtiger als die durchaus willige, geile und feuchte Partnerin? Auch hier ein kleiner Tip von mir an die Männerwelt – wenn sie jetzt argumentieren sollten „Die Frau kenne ich ja eh schon.“, dann muss ich Euch Männern leider sagen „Das Essen aber auch!“

Verliert Frau gegen Schweinebraten?

Verliert Frau gegen eine Schweinebraten was das Interesse des Mannes betrifft? Das frage ich mich in letzter Zeit auch oft (ja, auch bei mir läuft es zur Zeit eher nur über die Speisekarte ab 😦 ). Haben Frauen ein Ablaufdatum und die Nahrungsmittel nicht mehr? (Habe ich da schon wieder eine neue Entwicklung verpasst??) . Warum kann die Pizza oder gebackene Champions (für die ernährungsbewussten Leser(innen)) „nachher“ nicht mehr das Angenehme „nebenbei“ sein, und man sowieso nur die Hälfte isst, weil man es schon nicht mehr erwarten kann den heißen Partner zu verspeisen?

Das Wollen ist es

P. hat da immer einen flotten Spruch auf den Lippen, wenn ich ihn kurzfristig daran erinnere, was er denn mal gesagt und getan hat „JA, das war am Anfang in der Balzphase“. Aha – und die ist jetzt vorbei, oder wie? Man sollte den anderen schon auch noch wollen, und nicht nur nebenbei sondern als Hauptgang (Anmerkung in eigener Sache: lieber P. – ich bin bei Dir schon sehr lange kein Hauptgang mehr!!) Wenn das nämlich zu lange ausbleibt, dann kann es ohne weiteres passieren, dass es dann nicht nur im Bett kalt bleibt sondern auch in der Küche.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

 

 

Du brauchst mich nicht

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Du brauchst mich nicht

Das Gefühl gebraucht zu werden ist in uns Menschen irgendwie von Geburt an verankert. Egal ob Männer oder Frauen – jeder will auf irgend eine Art gebraucht werden. Im Beruf, in der Familie, in der Partnerschaft – das Gefühl gebraucht zu werden verschafft uns auch einen gesteigerten Selbstwert. Das ist auch gut so, solange es sich nicht um einen Missbrauch handelt, oder wir selber unseren Selbstwert vom „gebraucht werden“ abhängig machen.

Kontrollfreak

Es gibt aber auch beim „gebraucht werden“ zwei Extreme die absolut ungesund und stellenweise auch gefährlich werden können. Die einen, die von Anfang an einer beginnenden Beziehung alles kontrollieren wollen. Man findet das zu Beginn in der ersten Verliebtheit ja noch charmant, dass der Liebste wissen will wo und mit wem man unterwegs ist, aber dann fängt es an sehr anstrengend zu werden, und falls man dann Kritik an dem Partner übt, kann es auch zu Gewalt kommen (das gilt natürlich auch umgekehrt, dass Frauen zu Kontrollfreaks werden). Meistens sind das Menschen die sich nur dann sicher und im Selbstwert gesteigert fühlen, wenn sie alles unter Kontrolle haben, und ständig das Gefühl bekommen „ohne sie kann der andere nicht leben“.

Lascher Sack

Es gibt aber auch das extreme Gegenteil. Die Menschen denen alles egal ist, sich nie den Kopf über etwas bzw über den Partner machen, und alles mal so laufen lassen. Sie verstecken sich meistens dann hinter Sätzen wie „Du bist erwachsen und kannst tun und lassen was Du willst.“  Das soll nicht bedeuten, dass sie sonst inaktiv, oder im Beruf nicht erfolgreich sind, aber alles was den/die Partner/in betrifft, da ist alles immer easy. Sie brauchen nie etwas von der Partner/in, sie checken alles alleine, und fühlen sich sauwohl in der Rolle „alles alleine zu stemmen“. Diese Menschen stört es auch nicht, wenn der andere mal nicht da ist, um mit ihr/ihm die Probleme oder Sorgen des Alltags zu besprechen.

Verhungern vor dem vollen Teller

Wir wollen eher auf den zweiten beschriebenen Fall eingehen. Wenn man mit jemanden zusammen ist, der einen das Gefühl gibt, nicht gebraucht zu werden, neben dem verhungert man wie vor einem vollen Teller ohne Besteck. Er /Sie kommt und geht wie es gefällt, ruft an wann es ihm/ihr passt, teilt mit einem nur die Dinge, die er/sie teilen will, und man giert fast danach mehr zu erfahren, und auch gebraucht zu werden. Das Gefühl zu haben, dass der andere auch Wert legt auf die Meinung von einem selbst, oder einen Ratschlag benötigt, oder aber einfach nur ein Ohr zum zuhören. Man will mit einbezogen werden, denn wenn man das bekommt, hat man auch das Gefühl der Sicherheit. Die Sicherheit, dass man wichtig für den anderen ist. Er /Sie legt WERT auf mich als Person.

Wie im Leben so im Bett

Falls es so ist wie beschrieben, dann spürt man das auch beim Sex. Irgendwann bemerkt man, dass die Initiative von einem selbst ausgeht, und das das Verlangen vom anderen eher verhalten bis gar nicht vorhanden ist. Irgendwann bekommt man den Eindruck, dass man in einer „Bettelstellung“ ist. Alles muss man sich erkämpfen. Jedes Wort, jede Zärtlichkeit, jede Zuneigung. Man wird nicht gebraucht, und dieser Eindruck wird – je länger dieser Zustand anhält – immer stärker. Ein Teufels Kreislauf beginnt, denn dieser anhaltender Zustand verschlimmert das „ausgehungert“ sein, und ein angeknackster Selbstwert.

Man liebt ihn/sie ja trotzdem

Das Wort Trennung wabbert in der Luft – immer wieder, und trotzdem liebt man den anderen (oft für andere aus unerklärlichen Gründen). Man fokussiert sich immer stärker auf den anderen, und vergisst dabei völlig auf sich selbst. Die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume verblassen im Hintergrund. Genau da liegt der FEHLER. Ich kann natürlich jetzt nur aus der Sicht der Frau sprechen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leider so ist, wenn man immer auf Abruf steht, immer da ist, und sogar sich selber darüber vergisst, dann wird man zur Selbstverständlichkeit für den anderen. Dieses hinaus manövrieren aus diesem Kreislauf ist schwer, tut weh (und nicht nur für ein paar Tage), aber es ist dringend notwendig.

Wo anfangen?

Wo soll man anfangen, denn immerhin hat man sich seine Zukunft ja ganz anders vorgestellt. Die Frage die man sich als erster stellen sollte – Was wollte ICH bevor das mit ihm/ihr begann? Wo wollte ich in meinen Leben hin? Es gab ja doch einiges VOR ihm/ihr. Ich bin ja in so einem Fall jemand der sich für ein paar Tage zurück zieht, und intensiv nachdenkt, und meistens führt das auch zu etwas. Ich entspanne mich, lese, esse, versuche viel zu schlafen (was mir nicht immer gelingt), und dann bemerke ich selber nach einigen Tagen wie ich mich neu ordne. Ich habe einen Plan, und das gibt mir auch dann die Dosierung an inneren Frieden  den ich notwendig brauche.

Du brauchst Dich

Ich verspüre dann die Motivation etwas Neues zu beginnen, und stürze mich da mit vollem Eifer hinein, tüfftle herum, organisiere, führe aus. Er/Sie rückt immer mehr in den Hintergrund, aber verschwinden tut er/sie natürlich nicht. Es gibt dann immer wieder Momente, Augenblicke und Situationen wo er/sie fehlt. Dieses Gefühl kann man auch nicht abstellen. Das Gefühl nicht gebraucht zu werden ist schrecklich und mindert das eigene Selbstwertgefühl. Es gibt aber immer jemand der DICH braucht – nämlich DU dich selbst. Das sollte er/sie nie vergessen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Erotische Geschichte

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Mit großer Freude haben wir eine E Mail bekommen.  Von einem Mann der wunderbare erotische Geschichte (die noch dazu des öfteren mit BDSM Bereich handeln), und die wir Dir nicht vorenthalten wollen. Wie immer möchten wir dir die wenigen Eckdaten die wir erhalten haben nicht verheimlichen. Er kommt aus Österreich, hat seit kurzem einen Blog (natürlich mit erotischen Geschichten), und für die kurze Zeit die er schreibt, finden wir die Geschichten großartig.

Wie immer würde sich der Autor über einen Blick auf seinen Blog oder über eine Nachricht von Dir freuen, wenn Dir die Geschichte gefallen hat.

p.g.james

Extrem Unlimited Erotik hat sich nicht nur für die heutige erotische Geschichte entschieden sie zu veröffentlichen, sondern auch in den nächsten beiden Wochen werden erotische Geschichten von unseren Gastautor zum lesen sein.

Um Dich aber richtig neugierig zu machen, haben wir hier einen kleinen Auszug für Dich:

……wieder zurück im Auto konnte ich mich überwinden und wagte einen Blick auf die Nachricht. „Liebe Sub, wenn du nachhause kommst, lege im Vorzimmer deine Kleidung ab und gehe in das Spielzimmer, wo du dich mit dem Bauch auf das Bett legst.“

Mein Herz fing an schneller zu schlagen und in meinem Bauch stellte sich ein mulmiges Gefühl ein, mit zitternden Füßen fuhr ich nachhause, stellte das Auto in die Garage und bewegte mich Richtung Vorzimmer, wo ich den Einkauf abstellte, wenn ich, den noch vorher wegräumen würde, wäre es bestimmt schlimmer für mich ausgegangen.

Ich zog mich aus und ging in das schwarze Zimmer, hier legte ich mich aufs Bett, wie es mir befohlen wurde. Muss schon sagen, gut war mir dabei nicht, da ich ja mein vorlautes Mundwerk die vergangenen Tag nicht wirklich in Zaum hatte. Gedanken schossen mir durch den Kopf und mein Herzschlag wurde immer schneller. Auch meine Haut……. 

Den Rest der Geschichte gibt es wie immer auf unserer Seite

Erotische Geschichten

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Im Bett hat keiner die Hosen an

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie weit soll Feminismus denn gehen?

ich-stehe-auf-harten-sex-obwohl-ich-feministin-bin-1474969226

Wir sind unlängst bei einen anderen Blogger auf einen Beitrag gestoßen, der uns ziemlich aufgestoßen hat, denn obwohl ich eine Frau bin, fand ich die Ansichten die dort vertreten wurden schon sehr extrem. Es ging dabei um Feminismus und Sex. Tja, und das was wir da gelesen haben, ist schon sehr Hardcore. Hier wurde aufgeschlüsselt, dass Frauen im Bett noch immer unterdrückt werden, sie alles nur tun um zu gefallen (welcher Mensch macht das nicht?), und – das ist wirklich das „Oberding“ – BDSM Praktizierende in der devoten Rolle (und das sind eben meistens Frauen), sind laut der These der Schreibenden meistens geschlagene Frauen, die sich kontrolliert verletzen lassen, und sich freiwillig unterdrücken lassen. Also eine „Art Vergewaltigung“? Bei dieser Aussage sind wir aber dann schon leicht verwundert gewesen.

Was bedeutet Feminismus eigentlich? Es bedeutet, dass die Frau selbstbestimmt ist, und gleichberechtigt. Wenn wir das jetzt herunterbrechen auf das rein sexuelle, und alle sozialen und akademischen Aspekte außen vor lassen, dann sehen wir uns den Feminismus mal im „Bett“ an! Ich kann doch als Frau sehr wohl selbstbestimmt sein im Bett, und mich trotzdem der Lust der devoten Rolle hingeben. Ich kann auch gleichberechtigt sein, auch wenn ich „unten“ liege beim Geschlechtsverkehr. Für uns sind das zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn wir von einer normalen Beziehung ausgehen, sollte das eigentlich nie ein Thema sein. (Frage: Haben Radikal Feministinnen keine „normale“ Beziehung?). Gut, die kritische Leserin könnte natürlich jetzt in die Waagschale werfen, was ist schon „normal“, was ist pervers?

Richtig, aber normal ist doch alles wo sich beide einig sind, und wo niemanden gegen seinen Willen Gewalt angetan wird, oder? Darum haben wir es als sehr vermessen gefunden, dass man devote Frauen ein wenig so dargestellt hat, als das sie nicht beurteilen können wenn sie freiwillig devot sind, und damit ihre „verdrängten, ihnen zugeführten Gewalt Attacken überspielen“ wollen. Also ich bin devot weil ich es sein will, und nicht um etwas zu überspielen, und es hat mich auch nie jemand zu etwas gezwungen, oder genötigt. Ich tue alles im Bett beim Sex freiwillig und gerne. Also bin ich im Bett eine Feministin. Laut Ansicht der Blogger Kollegin nicht.

Das Faszinierende an dem Beitrag war, dass wir auf fast 2000 Wörtern kein einziges gefunden haben WIE denn jetzt der Sex für eine Feministin aussehen soll. Wir können uns aus den ausschweifenden Beitrag (auch wenn man sich ihn zweimal reinzieht ;( ) nicht vorstellen wie es denn jetzt für eine Feministin im Bett laufen soll? (ist da was anders, oder gibt es da eigene Regeln?). Wir wollen uns nicht lustig machen, aber wir wehren uns dagegen, dass einzelne Sexualpraktiken Frauen zugeschrieben wird, die (verzeiht die saloppe Ausdrucksweise) „nicht ganz zimmersauber“ sind. Und bitte liebe Feministinnen – der Blowjob ist sehr wohl ein Vorspiel, und keine Variante der Unterdrückung. Natürlich wird es noch immer Frauen geben die unterdrückt werden – auch vom eigenen Partner – aber da ist die Unterdrückung nicht nur auf das Schlafzimmer beschränkt, sondern greift in das komplette Leben ein. Selbstverständlich gehört gegen solche Art von Männer etwas getan.

Alle Männer allerdings in einen Topf voller gewaltbereiter, und rücksichtsloser Neandertaler zu werfen ist Schwachsinn und falsch. Nehmen wir aber ein Beispiel her, dass nicht aus meiner Generation ist, sondern aus der Generation meiner Großeltern. Meine Großmutter war bei weiten keine Feministin, aber sie hatte im Haushalt und auch bei der Kindererziehung die „Hosen“ an, mein Großvater war im Schichtdienst, und deswegen nicht regelmäßig zu Hause. Meine Großmutter hat sich nie unterdrückt gefühlt, denn sie sagt heute noch „wir haben trotzdem alles gemeinsam entschieden und besprochen“. Also war sie eine Feministin ohne das sie es wusste? Nein – Sie war eine ganz normale Frau, die wusste was nötig ist, um das Leben so zu gestalten wie es für SIE richtig und schön ist.

Wir sind der Ansicht, dass es jetzt mal nötig wäre, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dort wo Gleichberechtigung nach wie vor ein Thema ist (Die Höhe des Lohnes für Frauen, Recht auf Freiheit – vor allem in den islamischen Ländern usw.) bin ich die Erste die dafür ist, aber Gleichberechtigung auszuschlachten bis zur Schmerzgrenze ist nicht hilfreich, sondern kontraproduktiv. Druck verschafft immer Gegendruck – und ich möchte nicht wissen wenn es den Männern mal zuviel wird (was ich verstehen könnte!), und auch zum „Maskulinismus“ aufrufen? Dann kann es passieren, dass wir die gleichen Umstände wieder haben wie vor 100 Jahren. Die Frage ist, ob wir das wirklich wollen, denn dann wäre der Sinn warum Frauenrechtlerinnen entstanden sind, und wirklich für wichtige Reformen gekämpft haben, und auch noch immer kämpfen völlig überflüssig gewesen.

Im Schlafzimmer hat Feminismus nichts zu tun. Beim Sex soll es um Spaß, Lust, Erregung und Intimität für beide Seiten gehen, und da ist es mir als Frau völlig egal, ob ein paar Radikale meinen, ich hätte einen Schaden weil ich mir den Arsch versohlen lasse, oder einen Mann einen blase. Für mich ist Sex ausfüllend und lustvoll wenn ich mich als Frau fühle, und da muss ich keine Feministin sein, und keine Hosen tragen. 🙂

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Bildquelle

 

Beschimpf mich – oder ich wechsle das Bett!

Falsch gedacht – ES GEHT NICHT UM DIRTY TALK!

Hallo liebe Extrem Unlimited Leserin!

Du wirst Dich jetzt sicher fragen, was der Titel unseres heutigen Beitrages bedeuten soll, wenn es nicht um anregende sexuelle Aussagen zum anfeuern geht. Unser Blog trägt nicht umsonst den Namen Extrem Unlimited. Der Name hat seinen Ursprung, und den wollen wir versuchen Dir heute näher zu bringen, denn Du wirst heute eine Art der Kommunikation zwischen zwei Menschen kennen lernen, die Du noch nicht kennst, und die eben anders ist – WIE WIR!  Ich kannte sie auch nicht, und wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich jemals so mit meinen Partner reden würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

Aber eines nach dem anderen (ich überstürze die Dinge schon wieder!) . Wenn sich zwei Menschen kennen lernen, egal ob es auf rein sexueller Ebene ist, oder sich daraus vielleicht sogar eine Love Story entwickelt, bemühen sich beide Seiten um eine charmante und aufmerksame Art. Man flüstert sich gegenseitig Zärtlichkeiten ins Ohr, schreibt sich verliebte oder geile Nachrichten, und präsentiert sich überhaupt von der „besten Seite“. Ist ja auch völlig normal. Der Mensch macht das (egal ob Mann oder Frau) um zu gefallen. Und dann kommt plötzlich der Tag wo die zärtlichen oder geilen Nachrichten immer weniger werden, und wo Frauen und Männer immer sparsamer werden mit der Aufrecht Erhaltung von der strahlenden Fassade. Auch völlig normal. Denn „DER ALLTAG“ besteht halt nicht nur aus Liebesgezwitscher. Man sagt dann “ Das gehört dazu das er/sie auch mal schlechte Laune hat, er/sie nicht aufgelegt ist leidenschaftliche Worte zu formulieren“, aber man hat ja eine gewisse Erwartungshaltung, und wenn diese „Wort Abstinenz“ länger andauert,  ist es nicht mehr weit zu der Frage „Findest du mich nicht mehr schön/geil/erregend? – weil Du es gar nicht mehr zu mir sagst!“

Als ich vor zwei Jahren P. kennen gelernt habe, hatte ich es satt schöne Worte von Männern zu hören, bei denen ich wusste, der sagt das jetzt, und in sechs Monaten ist „ihm dann nicht mehr danach“. Na super!!! Also bleibt immer die Frage im Raum stehen: Hat er/sie es nur gesagt um „zu gefallen“, oder weil es halt „dazugehört“? Ich konnte das ganze Gesülze von „Du bist so schön“, „Deine Lippen sind so weich“, „Deine Haare so glänzend“, usw. nicht mehr hören. Zu dem damaligen Zeitpunkt hätte ich diese Sätze bereits mit Musikuntermalung kotzen können. Ich wollte mir diese Frage nicht mehr stellen. Nicht das ich es nicht gerne habe, wenn mir ein Mann solche Worte ins Ohr flüstert, aber sie sollen an Wertigkeit nicht verlieren, sondern IMMER echt und ehrlich sein, und nicht nur „weil es gerade passt oder dazu gehört“.

In einer Unterhaltung mit P. (nach phänomenalen Sex muss ich sagen 🙂 ) machte ich dieses Thema ZUM THEMA. P. dachte ich mache Spaß (warum glauben Männer dann immer wir würden scherzen? Das muss genetisch sein?!) . Er sagt zu mir : „Also wäre es Dir lieber wenn ich sage, Du hast so viele Krater im Gesicht, dass man sich abseilen muss, um nicht in einer Deiner Gesichtsfalten auf ewig  zu verschwinden?“ Ich musste lachen, als er dieses Beispiel nannte, und sagte dann voller Überzeugung „Ja“! (Das Gesicht das er dabei hatte war zum Schreien komisch!) Ich beantwortete diese Aussage damit, dass ich ihm sagte:“ Du bist ein narzisstischer, egomanischer Vollidiot, der nur deswegen auf der Welt ist, um den anderen auf die Nerven zu gehen.“ Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus, und versuchten uns immer mehr an Beschimpfungen zu übertrumpfen.

Ich sehe förmlich vor mir wie sich beim lesen jetzt Deine Augen weiten. Du wirst Dich jetzt vielleicht fragen – „Was sind das für durchgeknallte Freaks?“ Glaub uns, wir haben uns auch gefragt, was es damit auf sich hat, aber wir haben für uns eine Erklärung gefunden. Natürlich ist das nicht der herkömmliche Sprachgebrauch zwischen zwei Menschen die sich gerne haben, aber Du kennst sicher das Gefühl wenn Du einen schlechten Tag bei der Arbeit hattest, dieses oder jenes noch in Dir brodelt, und Du freundliche Nasenlöcher machen musst, weil Dein Liebster ja nichts dafür kann dass Du einen Scheiss Tag hattest. Jetzt kocht es noch in Dir, Du kommst heim, lächelst, und dann kommt der Moment…..ER sagt ein falsches Wort! BUMM — das war es dann. Deine Stimmung ist im Keller und/oder Du explodierst. Dein Liebster versteht die Welt nicht, und ein Wort gibt das andere, und dabei lacht dann meistens keiner mehr. Von heißen Sex will ich gar nicht sprechen.

P. und ich haben, weil wir uns aufgrund unserer Berufe selten sehen, sehr viel telefoniert und per Whats App geschrieben (unser Nachrichtenverkehr umfasst 350 Buchseiten), und tun es noch immer. Wir beschimpfen uns, lachen viel dabei, und das löst den Stress des Tages in Luft auf. Wir wussten und wissen immer noch wo die Grenze ist. Und dann verliehen wir dem ganzen auch noch einen romantischen Charakter (und jetzt sehen wir bildlich vor uns wie sich Deine Augen ein weiteres mal weiten!). Wir sammelten diese Beschimpfungen auf kleine Karteikärtchen und gaben sie in ein riesiges Gurkenglas (immerhin sind es bis jetzt 400 Kärtchen!). Es ist unser persönliches „Album“. Und immer wieder greifen wir hinein (weil wir uns nicht an alle abstrusen Beschimpfungen mehr erinnern können), und lachen heute noch darüber.

Als wir mal im Auto saßen, und die Autoscheiben  unten waren, und wir uns wieder mal „anmotzten“, da blickte der Fahrer des Autos dass neben uns stand, in unsere Richtung, rückte am Autositz „von uns weg“, und sah uns mehr als seltsam an. Du kannst Dir vorstellen, dass wir uns vor Lachen gar nicht mehr halten konnten. Wir machen das nicht aus Provokation, oder weil wir auffallen wollen, sondern einfach aus dem Grund, weil wir dabei Stress abbauen ohne uns dabei zu verletzen. Weil wir keine Angst haben müssen jedes Wort für den Anderen auf die Goldwaage legen zu müssen. 

Und wenn wir wirklich mal Streit haben, dann beschimpfen wir uns nicht, weisen uns gegenseitig keine Schuld zu, sondern sind ernst, sachlich, leise. Wir schreien nicht. Und wenn einer von uns mal wirklich schlechte Laune hat, dann kann er ohne schlechten Gewissens sagen „Sei mir nicht böse, aber ich will heute nicht mit dir reden, ich brauche heute Zeit für mich.“ Wir sagen und behaupten nicht, dass diese Art von Kommunikation für jeden DAS Rezept für eine immer prickelnde Beziehung ist, aber für uns ist sie es.

P. sagte mal WIR sind EXTREM und kennen auch kein LIMIT (Unlimited), bei nichts was wir sagen oder auch tun, und wir können es uns auch gar nicht mehr anders vorstellen. Natürlich ist es nicht andauernd so. (Wir unterhalten uns aber sehr wohl auch im „gesellschaftlichen normalen Modus“ miteinander.) Für uns ist das das größte Maß an Freiheit, und gleichzeitig an Ehrlichkeit. Wenn wir uns aber dann sagen „Ich hab Dich lieb“ dann hat das für uns eine besondere Wertigkeit, und die Wirkung dieser Worte verblasst auch nicht. Du wirst vielleicht sagen „Das ist ja wie ein Fetisch!“ JA, Du könntest Recht haben, aber davon kannst Du Dir in unseren nächsten Beitrag selber ein Bild davon machen, denn da geht es um

 Fetische die Du sicher noch nicht kennst

Nimm es uns nicht übel das wir anders sind, dafür sind wir eben Extrem Unlimited 🙂

Bis dahin alles Liebe

Deine C. und P.