Fick dich doch du Komfortzone

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)

Fick dich doch du Kompfortzone

Als ich unlängst mit einer lieben Freundin beim Brunch gesessen bin, kamen wir auf das Thema (ja- wie kamen wir bloß darauf?) Sex an  anderen Orten als im Bett. Ich mag ehrliche Menschen, die auch zugeben können, wenn sie ein wenig „verquert“ sind. Obwohl ich das selber nicht so bezeichnen würde, denn jeder hat so seine eigene Ordnung im Leben, und bei manchen Menschen gehört auch die „Ordnung im Bett“ dazu. Ich greife dem Gespräch aber schon wieder vor.

Alltag versus Sex

Meine Freundin und ich waren uns einig darüber, dass – wenn man einen Mann kennen und auch lieben lernt – gar nicht genug voneinander bekommen kann. Man macht es immer und überall, und am besten fünfmal täglich. Es gibt kein nachdenken über die Tageszeit, über den Ort, oder wie man dabei aussieht (Ok,- alles übel riechen sollte man vielleicht auch in dieser sexuell aktiven Phase nicht 😉 ). Wenn man dann mit diesem Menschen eine tiefe Beziehung eingeht, heiratet, und auch Kinder bekommt gibt es andere Prioritäten die in den Vordergrund treten. Es ist logisch, und auch natürlich, aber den Spagat zu halten zwischen dem Alltag und der sexuellen Aktivität ist manchmal nicht so ganz einfach.

Das Wann und Wo

Man denkt mehr nach über das „Wann“ und „Wo“ des sexuellen Intermezzos nach, denn oft hat man durch Verpflichtungen auch nicht gerade ausreichend Zeit, um es so zu genießen wie man es sich vielleicht wünscht. Ein Quickie kann sehr geil sein, wenn aber der Sex zu Hause nur mehr aus Quickies besteht, kommt man sich mit der Zeit vor wie in einem Fast Food Restaurant wo man trotzdem aufs Essen warten muss. Endeffekt – Man ist satt aber nicht gesättigt! Da liegt aus meiner Sicht der Unterschied. Die Gefahr, dass der Sex entweder langweilig, ohne Zeit und ohne neuen Kick abgespult wird, ist relativ groß. Was macht „kluge Frau“ (oder auch Mann)? Man lässt sich durch die eigene (oder gemeinsame) Phantasie inspirieren, kauft sich vielleicht neues Spielzeug oder Dessous.

Die Komfortzone wird größer

Viele Menschen bewegen sich dann auch aus dem Schlafzimmer für den Sex nicht mehr hinaus. Warum? Dort gehört er hin – ganz einfach. Da war sie ja die Komfortzone, die wirklich böse werden kann, denn sie nimmt einem die Spontanität und die eigene Lust weg. Man fühlt sich in dieser Komfortzone vielleicht ganz wohl, aber sind wir auch wirklich gesättigt oder doch nur satt? Wenn man selber bemerkt, oder das Gefühl hat, dass der Sex ein wenig lau wird, bemüht man sich um mehr Engagement, zeigt,  dass man immer noch „die  geile Frau“ ist, die „Er“ kennen gelernt hat. Trotzdem bemerkt man, dass es einem selber schwer fällt aus diesem Kompfortloch hinaus zu krabbeln.

Motivation gegen Sicherheit

Komfortzone ist auch gleich Sicherheit. Sicherheit ist gut, aber auch leider langweilig mit der Zeit. Jeder hatte schon mal einen Schub von Motivation die Situation zu ändern, aber dann scheitert es wieder an der Umsetzung. Um das Beispiel meiner Freundin aufzugreifen – Der Esszimmertisch! Für einige ist es einfach nur ein Tisch, an dem man gemeinsam isst, lacht, und mit Freunden zusammen sitzt. Es kann aber auch der Ort sein, an dem man dem Liebsten einen geblasen hat, und eben später genau dort auch isst. Hier scheiden sich manchmal die Geister, denn einige finden das nur ekelig. Ist es das wirklich, oder glauben wir nur das es ekelig ist?

Prickeln beim Essen

Ich redete mit meiner Freundin genau über dieses Beispiel. Ehrlich – kann es nicht sehr prickelnd sein, wenn man die Gelegenheit beim Schopf packt, und man scharf ist wie ein Küchenmesser (Entschuldige bitte das Beispiel 🙂 ) , dem Liebsten verstehen zu geben, dass man jetzt und sofort gevögelt werden will, und zwar genau wo ihr gerade seit bzw euch befindet, euch anschließend noch immer lüsternd,  und auch verschmitzt lächelnd die Spagetti in den Mund steckt, wo ihr vor zwei Stunden noch ganz was anderes im Mund hattet?

Die perfekte Kombination

Denk mal darüber nach, denn dieses Szenario vereint Sex mit Humor und Alltag. Also die perfekt Kombination, und du hast von ganz alleine die Komfortzone verlassen. Umgekehrt wird nämlich auch ein Schuh daraus. Wenn dein Liebster bemerkt, dass Du sagst was Du möchtest, und auch spontan sein kannst, wird auch er wieder mutiger, geht wieder aus sich heraus, und nimmt keine versteckte oder falsch verstandene Rücksicht. Es kann auch ein spontaner Stop mit dem Auto auf einen Parkplatz sein, oder ein Badeteich, oder das Vorzimmer. Egal welcher Ort. Wichtig ist nur, dass Du daran denkst zu sagen wann Du scharf auf deinen Partner bist, ihm /ihr auch zeigst, und dass es Dir scheiß egal sein kann wo Du dich befindest.

Das Einzige was sich bitte selber ficken soll ist Deine Komfortzone, denn die hat nur bedingt etwas im Sexleben zu suchen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C und P.

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Was ist Intimität?

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Hallo liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt, was Intimität eigentlich ist, bzw. was Du selber darunter verstehst? Oft wird Intimität mit Lust und Sex verwechselt. Ich habe selber in der letzten Woche gelernt von P. was Intimität ist, bzw wie ich sie selber für mich neu definiere. Du kennst sicher das Gefühl wenn Dir ein Mensch zu nahe kommt, und Du diesen nicht gut genug kennst. Du wirst automatisch einen Schritt zurück weichen, und Deinem Gegenüber damit zu verstehen geben, dass er in deinen Intimbereich eingedrungen ist. (Experten für Körpersprache sprechen meistens von einer Armlänge zum Vis aVis, sonst fällt es unter die Definition Indiskretion). 

Ich fühle mich in so einer Situation immer ungeheuer bedrängt, und auch unwohl, obwohl mein Gesprächspartner gar keine unsymphatische Art an den Tag legt. Intimität bedeutet einen Zustand der tiefsten Vertrautheit. Alleine wenn ich diese Worte lese wird mir warm ums Herz, und ich empfinde die totale Befriedigung. Das ist genau der springende Punkt. Das Wort Intimität wird oft „falsch“ eingesetzt. Hier sollte man genau unterscheiden, denn es gibt die emotionale, körperliche und auch sexuelle Intimität. (Aber das klingt wie ein wissenschaftlicher Beitrag, – wir versuchen an Hand von uns zu beschreiben was wir meinen). 

P. und ich hatten seit Wochen einmal wieder Zeit füreinander. Einen ganzen Nachmittag,- für uns bereits wie ein Kurzurlaub. Wir hatten keinen besonderen Zeitdruck, und hatten sogar die Zeit eine vollständige Mahlzeit bei Tisch einzunehmen (und nicht wie sonst ein drei Minuten Menü aus der Mikrowelle, beim Stehpult). Es läutete kein Telefon, kein Pc blinkte auf. Keiner wollte irgend etwas von uns. Wir hatten sogar die Möglichkeit über Dinge wieder mal zu lachen, und unseren eigenen derben Humor freien Lauf zu lassen (Heureka!!!). Wir haben uns gedacht, dass wir es sexuell richtig krachen lassen werden. Beide waren wir ausgehungert, geil, und wollten essen, und dann ficken, dass die Fensterscheiben klirren. Geklirrt hat aber zu Anfang nur das Geschirr das ich in den Geschirrspüler gestellt habe.

Denn P. wurde müde, und ich auch. Wir beschlossen uns mal den Luxus zu gönnen mitten unter der Woche, mitten am Tag ins Bett zu gehen – um zu schlafen. Zu erst war ich ja nicht so begeistert von der Idee, aber als wir dann nebeneinander lagen, P. seinen Arm um mich legte, und ich meinen Kopf auf seiner Brust platzierte, war alles gut. Es war mir egal, dass es jetzt nicht krachte. Diese Ruhe und diese Situation entschädigten mich für vieles der letzten Wochen. P. sagte dann etwas, dass diesen Beitrag wieder mal begründet. „Diese Intimität jetzt, hier mit dir finde ich sehr schön“. Ja, er hatte Recht. DAS WAR INTIMITÄT. Emotionale und auch körperliche. Es fühlte sich wunderbar an, und das was uns sehr verblüffte, war, dass  – obwohl wir beide keine „Klammerer“ beim schlafen sind – konnten und wollten wir uns nicht loslassen. Wir schliefen ein, und der Körperkontakt riss nicht ab.

Als ich wach wurde schlief P. noch, und die Lust ihn mit einem Blowjob zu wecken war zu verlockend um diesem zu wieder stehen. Er genoss es, ich genoss es, und dann klirrten die Fensterscheiben. Der Fick kam, und kam, und kam (Verzeihung – ich schweife ab). Als P. nachher in den Dienst musste, und ich alleine für mich nachdachte wurde mir schlagartig eines klar, dass ich bei anderen Pärchen sicher sofort entdeckt hätte, aber bei mir selber völlig außer acht ließ. Der ständige Stress, und der zeitliche Druck hat uns nicht unseren Sex gekostet, sondern unsere Intimität, die wir beide immer so hoch gehalten haben. Und Sex ohne Intimität ist maximal ein Quickie mit einem guten Freund ,oder ein ONS.

Wenn sich ein Paar „verliert“ in den Alltäglichkeiten, und das gemeinsame lachen (bei uns noch wichtiger als Sex), das gemeinsame Essen, oder das gemeinsame einschlafen verloren geht, dann verabschiedet sich still und leise die Intimität zwischen zwei Menschen. Der berühmte Satz, den jeder sicher schon mal gehört oder auch selbst gesagt hat „Wir hatten (haben) uns einfach nichts mehr zu sagen“. Würdest Du einem Fremden Deine Ängste oder Wünsche mitteilen? Das seit ihr dann – Fremde. Die Intimität hat die Koffer gepackt und hat sich mal verabschiedet. Frauen leiden in solchen Situationen meistens wie geschlagene Hunde, und Männer nehmen es oft gar nicht wahr (Nach dem Motto “ ist halt so nach …..der Zeit“), obwohl es ihnen genau so fehlt. Sie gehen nur anders damit um.

Schaffe Dir und Deinem Liebsten Raum für Intimität. Vor allem für emotionale und körperliche. Schmiegt Euch aneinander, geniest jeden Atemzug des anderen, und das Gefühl von Wärme. Eure Probleme (falls ihr welche habt) werden sicher nicht weniger dadurch, aber diese Intimität verschafft Energie und Kraft die man nicht unterschätzen sollte. Die sexuelle Intimität kommt dann von ganz alleine. Du glaubst alles von Deinem Schatz zu kennen, alles schon gehört zu haben, und Du glaubst Du weißt was er denkt? – Wir korrigieren dich echt nur ungern, aber NEIN. Wann hast du das letzte mal laut den Satz ausgesprochen „Ich will Dich in den Arm nehmen“, oder „Ich habe schon vergessen wie Du riechst“? Das sind nämlich die Kleinigkeiten die verloren gehen, und die aber das Bild der Intimität vervollständigen, und die auch (und Gerade) Männer benötigen.

Obwohl das Ficken kolossal war, aber die Stunde in den Armen von P. die waren unbezahlbar. Wir waren nämlich intim.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.