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Eifersucht – 5 Gründe warum sie nur in den Köpfen existiert!

 

Liebe bis zum Wahnsinn?

Du wirst sicher während des Lesens öfters den Kopf schütteln, Unverständnis zeigen, und vielleicht sagen „alles Blödsinn“: Wenn das tumblr_mkjpnyFkEV1s8u8aco1_500passiert, dann können wir Dir gleich sagen – Du bist eifersüchtig! Und Du kannst Deinen Partner mit Eifersucht  (Sucht ist nie gut!) in den Wahnsinn treiben!

Laut den Fachleuten unterscheidet man

  • sexuelle Untreue
  • emotionale Untreue
  • gesunde Eifersucht
  • krankhafte Eifersucht

Hier scheiden sich zum ersten mal zwischen den Fachleuten und unserer Ansicht die Geister. Wie funktioniert sexuelle Untreue ohne Emotion? Lust, Gier und Begehren ist ebenso eine Emotion. Es muss ja nicht immer die große Liebe sein. Was ist bitte an Eifersucht gesund und was krankhaft? Frauen sind für Eifersucht viel empfänglicher als Männer. Die Eifersucht bei Männern äußert sich meistens nur aus dieser Begründung, dass sie nicht mehr der „Alleinige Platzhirsch sind, oder derjenige ist, der sein Erbgut  verbreitet“.

Bei uns Frauen läuft das (wie P. immer sagt) komplizierter. Wir beobachten gerne mit Argusaugen unseren Liebsten, ob er sich nicht doch zu lange mit der netten sympathischen Nachbarin oder Kollegin unterhält. Und sofort beginnt unser Gehirn an zu rattern. Ist sie hübscher, jünger, schlanker, blonder? Hat sie größere Brüste („die wollte er ja immer schon,  eher als meine kleinen Möpse“). Diese Fragen die Du Dir ja in Lichtgeschwindigkeit stellst, und die Szenarien die sich vielleicht dabei in Deinen Kopf abspielen haben NUR EINEN EINZIGEN GRUND! — Mangelndes Selbstvertrauen!

Dein Partner kann nichts dafür das Du in jeder Frau die irgendwo länger mit deinem Liebsten spricht eine potentielle „Gefahr“ darstellt. Und dann die Fragerei an Deinen Partner wie: „Kennst du die schon länger? Unterhält ihr euch immer so lange?, Und dieses blöde Lachen von Dir – so lustig war das nicht was sie erzählt hat!“ .

Es gibt drei Gründe warum sich Eifersucht bemerkbar macht:

  • Verlustangst – haben alle Babys wenn sie schreien, und Mama nicht gleich antrabt, sollte aber im Laufe unserer Entwicklung verschwinden (wie die pubertären Pickel 🙂 )
  • Bei Anspruch auf Liebe (Nur ich darf die Einzige sein die seine Liebe und Zuneigung bekommt). Zuneigung definiert sich dabei auch in Aufmerksamkeit
  • Durch äußerliche „Bedrohung“  Frauen sehen sofort bei anderen Frauen wenn diese Gefallen an ihrer besseren Hälfte finden (zBsp. berühren am Unterarm). Das wird als akute Bedrohung angesehen,- „Aha, die will was von ihm“. (Männer bemerken es garantiert nicht)
  • Sexuelle Unzufriedenheit Wenn man selbst nicht mehr so großes sexuelles Interesse hat, und die Angst aufkommt eine „Andere gibt ihm das was ich ihm schon lange nicht mehr gebe“. (weil ich unattraktiv geworden bin, nicht mehr sexy genug, langweilig usw.). Trotzdem erhebst Du aber den Anspruch das Du die Einzige sein darfst, die Ihm sexuelle Lust beschert?

Wir sind der Ansicht das alle diese Punkte nur eine Ausgeburt der Phantasie sind. Eifersucht existiert nur in unseren Köpfen, und entsteht nur deshalb, weil wir an uns selber zweifeln. Viele behaupten Eifersucht ist ein Ausdruck der Liebe, wie wichtig mir ein Mensch bzw. mein Partner ist. Das hat nichts mit Liebe zu tun, sondern mit besitzen wollen. Einen Anspruch auf einen Menschen zu erheben den wir uns nur „borgen“, aber den wir niemals besitzen.

P. war als Womanizer bekannt und berüchtigt als wir uns kennen lernten. Ich war der festen Überzeugung – der ist mal was für zwischendurch – aber das war es dann. Ihn mir vorzustellen mit einer festen Partnerin war ungefähr so abwegig wie wenn ich Bäuerin werden würde. Mir war es egal. Ich war und bin der Ansicht einen Araberhengst kann man nicht zum Pony machen. Denn da liegt das Problem von uns Frauen. Wir wollen von einem Araberhengst mit der nötigen Leidenschaft erobert werden, wollen ihn dann aber zum Pony mutieren lassen, dass er auch ja nicht interessant genug ist für andere Frauen.

Ich sagte P. (als sich herausstellte, dass er doch nicht nur was für zwischendurch ist) 🙂 , dass ich ihm nicht verbieten kann, und auch will ob er mit einer anderen Frau schläft, denn das bedeutet noch lange nicht, dass er mich auch verlässt. Mit einer anderen zu schlafen heißt nicht, das dabei die große Liebe ausbricht. Sexuelle Untreue kommt aus einem Lustgefühl, aus einem plötzlichen Begehren (eine Emotion). Und jetzt wirst Du vielleicht staunen, denn ich bin der Ansicht

Eifersucht ist nicht das Zeichen der Liebe, sondern Liebe bedeutet, dass ich meinen Partner Lust vergönne, auch wenn nicht ich diejenige bin, die ihm diese Lust bereitet.

Jeder weiß, das Fast Food Essen nicht das Gesündeste ist. Dein Liebster gönnt sich einen fetten Big Mac, und dazu noch fettere Pommes dazu, obwohl Du zuhause mit dem gesunden (und sicher leckeren) Gemüseauflauf wartest. Würdest Du ihm deswegen eine Szene machen? Würde sich da Eifersucht bei Dir bemerkbar machen? Wir denken nicht! Er kommt ja trotzdem nach Hause, küsst Dich, schläft neben Dir ein, und streichelt Dir zärtlich den Rücken beim einschlafen.

Genauso sehe ich es auch mit einer anderen Frau. Verlieben kann er sich auch in die Kassakraft im Supermarkt, wenn Du ihn Samstags bittest einkaufen zu gehen, und das ganz ohne Sex. P. war mal mit Freunden weg. Es wurde spät, und als er mich am nächsten Tag anrief, erzählte er mir das er in irgendeiner Disco eine Blondine geküsst hat. Ich fragte ihn entspannt „Und ist was gelaufen?“. Es kam die spontane Antwort  „Nein, ich hatte keine Lust darauf, denn ich dachte an Dich, und da hatte ich kein Bedürfnis mit einer anderen nach Hause zu gehen“. Eifersucht liegt nie am Partner , immer nur an Dir, und es wirkt abstoßend, und Eifersucht ist NIE gerechtfertigt!

Wie kannst Du Deine Eifersucht in den Griff bekommen?

  • Entspanne Dich wenn das Gefühl in Dir hochsteigt. Atme tief durch, und versuche Dich zu fragen „WARUM“ empfinde ich das jetzt gerade?
  • Versuche den Grund der Eifersucht heraus zu finden. Ist es eine Situation, eine Person? Das Aussehen einer Person (vielleicht willst Du ja so aussehen wie die Andere?)
  • Gedanklich einen Schritt zurück setzen. Stelle Dir vor Du stehst in einem Kreis und das symbolisiert die Eifersucht die Dich einschließt. Steige bewusst aus diesen Kreis heraus, und betrachte die Situation von „außen“. Du wirst bemerken, dass Dir plötzlich alles gar nicht mehr so schlimm vorkommt.
  • Denke an DEINE Stärken. Nur ein Mensch der sich seiner Stärken bewusst ist, kann selbstbewusst genug sein so einer Situation gelassen gegenüber zu treten.
  • Rede mit Deinem Partner. Reden, reden und wieder reden. Sprecht über alles. Frag „ihn“ mal ob er schon jemals die Lust gehabt hätte mit einer anderen Frau zu schlafen? Mache es aber nur dann, wenn Du selber so gefestigt bist, gelassen und ruhig mit ihm über seine und Deine Bedürfnisse zu sprechen. Und vielleicht kommt ihr beide darauf was ihr noch alles ausprobieren und gemeinsam erleben möchtet.

Wenn eine Andere Deinen Mann attraktiv und begehrenswert findet, sei stolz darauf, denn dann weißt Du, dass ein begehrenswertes Exemplar jeden Tag neben Dir im Bett liegt. Sei Dir bewusst was Du bist, was Du kannst, und welchen Stellenwert Du im Leben Deines Liebsten einnimmst. Vielleicht denkst Du mal über den Satz nach “ Ich könnte auch ohne IHN leben und glücklich sein, aber ich will es nicht.“ Du kannst wenn Du Dir darüber im Klaren bist wo Dein Selbstwert liegt. Das Wollen ist eine andere Frage. Mach Dich attraktiv, indem Du ihm auch Dein Selbstbewusstsein  vermittelst, denn noch immer sind Männer Jäger, und lieben Frauen die wissen was sie wollen.

Eifersucht

Ich sage nicht, dass ich immer so gedacht habe, und auch bei mir kommt heute noch manchmal das Gefühl von Eifersucht auf. Das dauert meistens nur ein paar Sekunden, nämlich dann, wenn P.  den Katzen mehr Aufmerksamkeit beim Heim kommen schenkt als mir. 🙂

Bitte schreib uns ob Du eifersüchtig bist oder nicht. Wie gehst Du damit um? Ist eine Beziehung von Dir schon mal an Eifersucht zerbrochen?

Schreib uns doch bitte Deine Erfahrungen, oder Ratschläge die Dir geholfen haben.

Im nächsten Beitrag beschäftigt uns die Frage

ONS, Seitensprung, Fremdgehen, Affäre, Verhältnis – 5 Unterschiede die Dich erstaunen werden

 

Bis dahin wünschen wir Dir alles Liebe (ohne Eifersucht)

Deine C. und P.

 

 

 

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Kannst Du uns helfen?

 

Wir haben eine Frage an Dich und sind dankbar wenn Du uns helfen kannst, denn wir sind uns da nicht einig bei dieser Frage:

Wir danken Dir jetzt schon mal, denn P. und ich sind uns in dieser Frage uneinig. Er ist der Meinung, dass viele Frauen es nur aus Pflichtbewusstsein tun. Ich hingegen glaube, dass es viele Frauen gerne machen, aber oft die Angst haben das sie es falsch machen. Also was jetzt nun? 😉

Bis dahin alles Liebe

Euer C. und P.

Eine Hand voll Gründe für die Selbstbefriedigung

Der (gute) sexuelle Egoismus

Also gleich mal vorweg – es wachsen Dir keine Haare auf der Handinnenfläche, Du bekommst davon keine Pickel, auch keinen Rückenmarksschwund, und Du wirst nicht blind. Denn dann hätte die Welt keine Präsidenten, sondern nur mehr Blindenverbände. Leider wurde das oben genannte noch bis vor achtzig Jahren geglaubt, und auch so weitergetragen. In der katholischen Kirche ist die Masturbation noch immer ein Tabu Thema. Weiterhin wird noch immer behauptet das Selbstbefriedigung eine Form der Autoerotik ist, also Menschen die im Erwachsenenalter nur zu sich selber eine sexuelle Beziehung aufbauen können. Es wird als eine Fehlform sexuellen Verhaltens angesehen (wir wollen nicht näher auf diese Sichtweise eingehen!).

Auch wollen wir Dir nicht berichten, dass es gut für die Gesundheit ist, oder dieses oder jenes an Schmerzen mildert (schließlich sind wir kein Gesundheitsblog). Es ist einfach nur Geil, scharf, tut gut, ist unbedingt empfehlenswert, und vor allem entspannend. Ich kenne Frauen die befriedigen sich vor dem schlafen gehen selbst um einen entspannteren Schlaf zu finden; das kann ich nur unterschreiben. Ich befriedige mich meistens aber aus einem Lustgefühl heraus. Und dieses Bedürfnis soll im Idealfall gestillt werden.

Die Art wie Du Dich befriedigst das bleibt Dir überlassen (Dildo, Vibrator, Finger usw.). Wir wünschen uns Dir einige unserer Ansichten vorzustellen, die Dir nicht nur ermöglichen einen höheren Lustgewinn, eine leichtere Orgasmusfähigkeit zu erreichen, sondern auch eine Variante Dich besser kennen zu lernen, und das Du auch entdeckst das Masturbieren (umgangssprachlich auch wichsen, sich einen runterholen, rubbeln usw.) Dir zu noch befriedigenderen Sex mit deinem Partner verhilft.

Wie das funktionieren soll?

Hast Du Dir schon mal einen Spiegel genommen und Dich unten betrachtet? Du wirst zu Deinem Erstaunen etwas Wunderschönes, und Vollkommenes entdecken. Es ist ein Kunstwerk für sich, und mit sehr vielen Nervenenden und erogenen Punkten ausgestattet, die es gilt zu entdecken. Denn wir sind überzeugt, Du kennst Dich noch nicht richtig (also ich bin über Stellen an meiner Möse „gestolpert“, da wusste ich nicht mal das es die in der Biologie gibt). Nimm Dir mal Zeit für Dich, gehe in Dein Schlafzimmer lege Dich nackt aufs Bett und entdecke Dich mal mit den Händen selber. Streichle über Deinen gesamten Körper, achte darauf an welchen Stellen sich wohlig Deine Härchen aufstellen. Achte auf DEINE Empfindungen. Betrachte Dich und (das ist Wichtig!) – genieße Dich und Deinen eigenen Anblick. (P. meint gerade, jetzt werden 99% der Frauen sagen „an mir gibt’s nix schönes“ – bitte helft mir das er nicht Recht hat! ).

Du stehst dabei nicht unter Leistungsdruck! Du kennst das sicher auch, Du kommst gestresst von der Arbeit, die Kinder hängen an Dir, und wenn Du dann todmüde ins Bett fällst, gibt Dir Deine bessere Hälfte zu verstehen, dass er Lust auf einen kurzen aber heftigen Fick hat. Und schon plagt einen da schnell das schlechte Gewissen wenn man jetzt „ NEIN“ sagt. Die Folge davon (zumindest war das bei mir immer so) – ich kam nur schwer in die Gänge. Ich wurde nicht richtig feucht, und je mehr an meiner Spalte gerubbelt wurde, desto unangenehmer war es mir. Sich selbst befriedigen bringt zwar nichts gegen die Müdigkeit, aber es hilft Dir schneller feucht zu werden. Warum? – Du konditionierst Dich selber, denn Dein Körper reagiert viel schneller auf eine Stimulation. Wenn die Punkte die Dein Partner aber „bearbeitet“, nicht die sind die Dich geil machen, dann führe seine Hand zärtlich an den Punkt. Zeig ihm wo es Dir gut tut. Glaub mir, er wird nicht beleidigt sein, wenn er dann Deine Reaktion darauf bemerkt ;).

Mach es einfach wenn Dir danach ist! Ich war mal in einem Cafe, und las in einem Buch während ich auf eine Freundin wartete. Das Buch war nicht sonderlich erotisch, aber plötzlich bemerkte ich trotzdem wie ich feucht wurde, und die Lust mich selber zu berühren war so stark, dass es fast weh tat. Also schwupp—ging ich auf die Toilette, zog die Hose runter und machte es mir selber. Es war mir völlig egal ob mich jemand hörte (ja – ich stöhne auch beim wichsen). Es tat MIR einfach gut, und mein Körper hat mir signalisiert das ich es brauche. (Du isst ja auch etwas wenn dein Magen knurrt, oder?) Aus falschen Schamgefühl dieses Lustgefühl zu unterdrücken, kann zur Folge haben, dass Du unzufrieden mit Dir selbst wirst und zickig. Als ich mit rosigen Wangen, und einem zufriedenen Lächeln aus der Toilette kam, saß meine Freundin schon da, und als sie mich ansah sagte sie nur „Echt jetzt? Hier?“ 

Du lernst Dich besser kennen! Wie schon oben beschrieben wirst Du Punkte entdecken die Dich geil machen und die Du noch nicht kanntest. Das bedeutet, Du weißt was Dich scharf macht. Du kannst auch mal damit experimentieren, dass Du Dir selber „schmutzige Worte“ sagst (Blogbeitrag „Dirty Talk“), oder stöhne und schreie was das Zeug hält. Je mehr Du über Dich weißt, desto selbstbewusster kannst Du beim Sex sein. Immerhin weißt Du was Du willst, und was Du nicht willst. Und beim Sex eine selbstbewusste Frau neben (oder über sich) zu haben, das turnt jeden Mann mächtig an. Denn immerhin machst Du es ihm leicht Dich scharf zu machen.

Nütze den sexuellen Egoismus! Das Vorurteil, dass Du Deinen Partner „betrügst“ wenn Du es Dir selber machst, hält sich noch immer hartnäckig. Wir finden, dass es völliger Blödsinn ist. Es ist Zeit die Du Dir für Dich selber nimmst. Das ist gut so! Falls Du trotzdem Hemmungen haben solltest Deinen Partner zu sagen, dass Du wichst, dann geben wir Dir den Ratschlag – fordere Deinen Partner doch mal auf, sich vor Dir einen runter zu holen. Er wird dieser Aufforderung eventuell erstaunt, aber sicher gerne nachkommen, wenn Du ihm sagst das Du das gerne einmal sehen würdest (Vorteil: auch Du siehst vielleicht eine Art der Massage die Dir noch unbekannt war). Wenn Du dann mit einsteigst, und Dir es auch vor seinen Augen besorgst,wird das für Euch beide eine neue Art von Sex. (Heißer Tipp: Schaut Euch dabei tief in die Augen – es gibt nichts Intimeres!)

Wir erwähnen ganz bewusst keine Art WIE Du es Dir selber machst und besorgst, denn es macht für uns keinen Sinn eine Liste von Hilfsmittel aufzuzählen, oder wieviel Finger Du Dir reinsteckst. Dafür gibt es andere, besser informierte Plattformen oder Blogs. Uns ist wichtig, dass Du Dir für Dich selber den Egoismus herausnimmst, Deinen sexuellen Horizont zu erweitern, und vielleicht einige Dinge der Selbstbefriedigung anders zu betrachten.

Egal ob Du es Dir mal schnell „neben bei“ besorgst, oder ob Du es zelebrierst (im Schaumbad, oder frisch geduscht und gecremt auf Deinem Bett, oder Dir einen guten Porno ansiehst), genieße es einfach. Es geht um Deinen Körper, Deine Bedürfnisse, und Dein Wohlbefinden. Und falls Dein Partner doch ein wenig Eifersucht erkennen lässt, dann nimm seine Hand, und lasse sie langsam in Dein Höschen gleiten. Dann wird er sehr schnell bemerken, dass kein rubbeln so schön sein kann wie eine Berührung von ihm.

Apropos Eifersucht! – mit diesem Thema beschäftigen wir uns in unserem nächsten Blogbeitrag, und wir denken, da werden einige von unseren Leserinnen über unsere Sicht der Dinge vielleicht heftig den Kopf schütteln.

Eifersucht? – 5 Argumente warum Sie nur in unseren Köpfen existiert!

Bis dahin wünschen wir Euch viel Spaß
Alles Liebe Eure
C. und P.

 

Brief einer Lesbe

 

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Es ist soweit —- Die erste erotische Geschichte ist online! Hab ich auf Erotikgeschichten entdeckt, und war fasziniert von der Sinnlichkeit dieser Geschichte. Schreibt uns dann einfach euer Kommentar zu dieser Geschichte, und wir leiten sie gerne an die Autorin weiter.

So,  viel Vergnügen beim lesen in den  „Erotischen Geschichten“…..

Euer C. und P.

Unsere 3 Geheimnisse die Du über BDSM wissen solltest

Die dunkle Seite der Lust kann auch geil sein!

 

Vor einigen Jahren konnte ich mir nicht annähernd vorstellen, dass es erregend sein kann, jemanden körperlich zu züchtigen oder zu unterwerfen. Aber auch die Umgekehrte Variation, dass ich das mit mir machen lasse, erschien mir völlig abstrus und auf eine gewisse Art und Weise abstoßend. Ich hab immer gesagt, dass ich mir wie eine Schauspielerin vorkommen würde, denn eine Echte Empfindung bei dieser Sexualpraktik war für mich ein anderes Universum.

Eine Freundin von mir kam mal zu mir und zeigte mir mit Stolz Striemen an ihren Hintern. Sie grinste von einem Ohr zum anderen, und der Stolz den sie ausstrahlte kam aus jeder Pore. Ich dachte damals, sie macht das mit ihrem Partner nur aus den Grund um „anders“ zu sein und sich von der Masse abzuheben. Ich empfand sogar ein wenig Mitleid für sie, denn ich war überzeugt, dass sie zu „normalen Sex“ nicht fähig ist.

Wie sollte es Erregung oder gar Lust auslösen wenn ich mir den Po mit Peitsche oder sonstigen Dingen versohlen lasse? Damals war ich noch nicht so mutig bei meiner Freundin nachzufragen, und somit war dieses Thema lange für mich völlig uninteressant. Durch Zufall stieß ich Jahre später über einen Artikel in der Zeitung über BDSM (zuerst dachte ich an eine neue Sportart), und da wurde einmal genau erklärt was das denn überhaupt ist:
BDSM bedeutet Bondage, Dominanz, Sadismus, Masochismus. Es ist eine Sexuelle Variation, bei dem alle Beteiligten die Gleichberechtigung freiwillig (und das ist WICHTIG!) abgeben, und sich in ein ungleiches Macht Gefälle begeben. Der klassische Geschlechtsverkehr kommt zwar vor, ist aber bei dieser Art der Sexualität nicht die Regel (also ohne Geschlechtsverkehr hätte es für mich keinen Reiz). Im Regelfall gibt es einen Dominanten Part (DOM) und einen Devoten (SUB). Aber was macht einen zum Dom oder zur Sub?

P. und ich hatten mal sehr ekstatischen Sex. Ich im Doggy Style; er nahm mich hart, und plötzlich klatschte seine Hand ziemlich kräftig auf meinen Hintern. Ich war überhaupt nicht schockiert oder erschrocken. Es passierte etwas in diesem Augenblick mit mir. Ich spürte das kribbeln auf meiner Haut, die Position in der ich war – in der ich nicht die Führung hatte – und das Harte penetrieren  ich ließ los. Ich dachte keine Sekunde mehr nach. Ich empfand nur mehr Lust die immer größer wurde. Ich stöhnte dabei laut auf, und P. bemerkte, dass es mir gefallen hat, und somit platzierte er gleich nochmal einen harten Schlag auf meinen Po. Die Lust wurde immer grösser, und ich muss sagen – es war einer der intensivsten Orgasmen in meinen Leben.
P. und ich redeten lange noch darüber, denn auch von ihm war das nicht geplant, aber er hat es mir so beschrieben, dass es plötzlich für ihn einen Reiz ausstrahlte wie ich da vor ihm lag (ausgeliefert) und er nicht widerstehen konnte ;). Er sagte aber auch, dass er eine Sekunde die Angst hatte, dass ich nicht so beglückt darauf reagieren würde. Was war da mit uns passiert?

Ich bin ein sehr kopflastiger Mensch. Ich denke über alles immer und immer wieder nach (so wie jetzt gerade – Ob Dir dieser Blogbeitrag wohl gefällt?!) Ich reiße Verantwortung gerne an mich, und es stört mich auch nicht, denn nur was man selber macht ist gemacht. (Ich weiß – völlig verkehrte Sichtweise!). P. hingegen ist da entspannter. Probleme werden für ihn erst zu einem, wenn es vor ihm steht. Er macht sich keine unnötigen Gedanken, und er liebt es eine gewisse dominante Autorität zu versprühen. Er ist gerne der „Macher“. Jetzt wirst Du sagen „ naja, da seit ihr aber Beide irgendwie dominant!“. Ja, da hast Du Recht, aber ich gebe gerne Verantwortung beim Sex ab (auch schon vor BDSM). Ich habe es immer genossen, wenn P. mich drehte wie er mich wollte, und auch er immer derjenige war der eine Veränderung der Position vornahm.
Und ganz plötzlich, bei diesem Schlag auf meinen A…., da gab ich jegliche Verantwortung ab. Ich lies ihn einfach tun, und dieses kribbeln verschaffte mir Lust auf einer anderen Ebene. Mich zu unterwerfen, nicht denken zu müssen. Und P. verschaffte es Lust mal komplett die Verantwortung zu übernehmen, das „sagen“ zu haben bei allen was er tut, ohne „Rücksicht“ nehmen zu müssen. Ist es so einfach? – NEIN!!!!

Der DOM hat eine enorme Verantwortung, und sorgt dafür, dass es der SUB gut geht, und das sie sich wohl fühlt (klingt komisch, ist aber so). Die Vorstellung, dass der Dom nur hinschlagen, streng reden oder die Sub nur zur Unterwerfung zwingt, ist grundlegend falsch. Jedes Handeln das er setzt, verlangt Überlegung, Verantwortung und große Aufmerksamkeit. Er muss immer erkennen ob es der Sub gut geht, oder sie sich vielleicht in einer gefährdenden Position befindet (z.Bsp. bei Bondage). Also falls Du jetzt eine kleine Devotheit in Dir verspürst dann – Freu Dich darauf!

Die SUB gibt jegliche Verantwortung ab, auch den Schutz über sich selbst (das macht auch dieses „freie“ Gefühl aus). Sie legt den Schutz ihrer Person völlig in die Hände des Dom’s. Sie ist während des „Spiels“ völlig ausgeliefert. Sie darf und muss nicht nachdenken (ist „ihm“ das jetzt recht?, Ist die Position jetzt geil genug?), aber sie stellt die Anweisungen des Doms auch nicht in Frage.
Egal in welcher Beschreibung du dich jetzt wiedererkennen magst, es ist und bleibt eine sexuelle Variation. Bei beiden Varianten sind wir auf die 3 Geheimnisse gekommen, die beim BDSM für uns unerlässlich sind:

Vertrauen – wenn kein Vertrauen zwischen den beiden Beteiligten da ist, sollte man von BDSM die Finger lassen. (Also bitte lasse Dich nicht dazu hinreißen, dass mit einem ONS zu praktizieren!)
Verantwortungsbewusstsein – der dominante Part sollte so viel davon besitzen, dass er jederzeit erkennen kann wenn eine Situation zu heikel wird.
Regeln – P. und ich haben für uns Regeln aufgestellt wie weit wir gehen wollen, wo die Grenzen liegen und auch das berühmte Safe Word darf nicht fehlen, denn wenn ich mit dem Rücken zu ihm liege, kann er nicht sehen wie ich auf etwas reagiere. Also wenn es mir zu viel, zu hart oder zu intensiv wird, dann habe ich immer dieses „Sicherheitsnetz“. Auch wenn man sich lange kennt ist das Safe Word notwendig.

Es gibt beim BDSM sehr viele Variationen, die wir Dir nach und nach in unseren Blog vorstellen werden. Wir haben diese Art von Sexualität zusätzlich für uns entdeckt, aber wir würden niemals auf den Geschlechtsverkehr verzichten oder auf ein Kuscheln nachher. Dafür sind wir uns viel zu wichtig.
Die Variation des BDSM ist nicht der Ausbruch aus einem langweiligen Sexleben, sondern ein Ausbruch des Alltags, und der Anforderungen die an uns gestellt werden. Also falls Du jetzt über BDSM nachdenkst – egal ob Du dafür oder strikt dagegen bist – und wir Dich zum nachdenken angeregt haben dann freuen wir uns darüber.


Am 7.9.2017 stellen wir Euch die Frage:
5 Tipps zur Einführung ins BDSM

Bis dahin alles L(H)iebe
Eure C. und P.

 

5 Schritte zur Königin des Dirty Talk

Der Duden im Bett ist der halbe Orgasmus!

Quelle Bild: http://www.google.at

P. und ich haben uns unzählige Male unterhalten, warum der berühmte Dirty Talk im Bett den Sex vollständiger macht und geiler. Es ginge ja auch ohne „dreckige Wörter“, oder?

Schnell kamen wir dahinter das es ist wie mit einem guten Abendessen im einem tollen Lokal zu Zweit. Die Location perfekt, das Essen ein Gedicht, das eigene Outfit und das des Partners eine Augenweide, und trotzdem im nach hinein betrachtet  – langweilig – ohne anregende Konversation.

Genauso verhält es sich beim Sex Mädels!

Nur leider ist es bei den Männern und auch bei den Frauen eine gewisse Hemmschwelle da, wenn es sich um schmutzige Wörter handelt. Immerhin haben wir ja von unseren Eltern immer wieder gehört „das sagt man nicht“, auch wenn es da nicht um das Sexuelle ging, sondern um den herkömmlichen Sprachgebrauch. Aber wenn es beim Sex zu ruhig zu geht, kann es passieren, dass Dir dein Bettgefährte den „Puls fühlt“ ob Du überhaupt noch bei der Sache bist 😉 . Männer lieben Dirty Talk, denn er heizt zusätzlich das Kopfkino an, und genauso ist es auch bei uns Frauen.

Das ist auch der Grund was die schmutzigen Worte im Bett ausmachen, es regt zusätzlich die Phantasie an. Hört sich einfach an, ist aber für manche (war auch bei mir so!) eine Schranke in uns, die uns hemmt böse Worte auszusprechen. Denn dann fängt mal wieder das Gedankenkarussell in den Frauenköpfen (wir Frauen denken wirklich viel zu viel!! 😉 ) an zu drehen – „Was denkt er über mich, wenn ich das sage?“, „Mach ich mich da lächerlich“?, „Denkt er ich bin eine Schlampe“?.

Und da gibt es den ersten Tipp für Dich – probiere das schmutzige reden schriftlich aus. Schick mal Nachrichten auf sein Handy mit eindeutigen Inhalt. Könnte ein Satz sein wie „Ich bin gerade feucht weil ich an deinen Schwanz gedacht habe“. Jeder Mann hört gerne schöne Dinge über seinen „besten Freund“, und glaubt mir – keinen lässt  so eine Nachricht kalt, und er wird darauf sicher reagieren.

Der zweite Schritt ist dann das „Learning by Doing“ – aber wenn Du noch immer Hemmungen haben solltest, dann warte einen Moment ab wo ihr beide in höchst ekstatischer Stimmung seit, wenn ihr stöhnt und die „Ahh“ und „Ohh“ immer lauter werden. Wenn ihr beide in Fahrt seit, dann kann ein gestöhntes „ich steh drauf wenn du mich so hart nimmst“ zu zusätzlichen Höchstleistungen anspornen. Umgekehrt ist es doch für Dich auch geil wenn dein Bettpartner zu Dir sagt „mich macht es geil wenn du so nass bist“, oder?

Die dritte Möglichkeit ihn heiß zu machen ist, dass Du ankündigst was du tun willst. Das kann so aussehen das Du sagst „ich werde jetzt deine pralle Eichel lecken“. Wichtig dabei ist, dass du nicht alles kommentierst, denn das wird sehr schnell langweilig und auch störend. Kurze, knappe Ansagen sind geil – lange Ausschweifungen womöglich mit zusätzlichen Erklärungen eindeutige Sextöter. (uns Frauen wird ja immer noch nach gesagt das wir zu viel reden).

Der vierte Tipp ist mir persönlich sehr wichtig Dir zu sagen. Obwohl es noch immer weit verbreitet ist das man sich vieles aus Pornos „abschauen“ kann, aber punkto Dirty Talk ist das eher keine gute Idee. Bitte vermeidet Sätze wie „du geiler Hengst“, „du dreckige Sau“ usw. Tiernamen haben im Bett eher eine negative Wirkung. Genauso wie seinem oder deinen Geschlechtsteil – womöglich noch in der dritten Person – einen Namen zu geben. „die kleine Petra will jetzt verwöhnt werden“. Glaubt mir, dass macht ungefähr soviel Lust wie ein Mann in weißen Socken und Sandalen.

Und zum guten fünften Schlusstipp das Wichtigste überhaupt! – Du musst dich dabei wohl fühlen und auch Dein Bettpartner. Egal ob ihr lieber soft Words, oder aber auch vielleicht härtere Wörter verwendet – der Dirty Talk soll eine zusätzliche Bereicherung für Dich beim Sex sein. Es soll Deine sexuelle Phantasie anregen, Dich beflügeln, und auch selbstbewusster im Bett machen. Sage aber auch wenn Dir Wörter oder Sätze nicht gefallen oder Dich abstoßen. Setze  deine Grenze, denn der Beste Liebhaber kann nicht erraten was Du gerne hast oder hörst – egal ob zart oder hart!!

Und wenn Du trotzdem noch immer Probleme mit „dreckigen“ Worten hast, dann probiere es doch mal bei der nächsten Selbstbefriedigung an Dir selber aus was Dich scharf macht.  😉

Das wird übrigens auch Thema in unseren nächsten Blogbeitrag sein.

Selbstbefriedigung – Der (gute) sexuelle Egoismus!

Bis dahin wünschen wir Dir viel Spaß

C. und P.

 

 

 

 

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Wir bedanken uns jetzt schon mal bei allen Frauen die mitmachen.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Analverkehr – 7 Möglichkeiten wie er für Dich zur „schönsten Sache“ wird

Analverkehr – das unbekannte Land.

Jeder spricht darüber, es ist einer der häufigsten sexuellen Phantasie von Männern (angeregt auch durch Pornos), aber wir Frauen haben noch immer ein Problem damit.

Aber WARUM eigentlich?

Zuerst einmal – Analverkehr ist wohl einer der Ältesten Sexualpraktiken die es gibt. Die Griechen fingen damit an Analverkehr (griechisch) zu betreiben,  um vor der Ehe schon Sex zu haben, und trotzdem das Jungfernhäutchen der „Braut“ zu erhalten. Es war  eine „Notlösung“, aber wie sagt man so schön  „nichts hält sich so lange wie ein Provisorium“. Für Männer war und ist er besonders reizvoll durch die „Enge“, und die sich daraus ergebende Stimulation. Für Frauen ist der „Hintertürchensex“ (ich finde diesen Ausdruck entsetzlich! 😉 ) noch immer mit einem Hauch „schmutzig“ und auch mit dem Wort „Tabu“  behaftet.

Der Anus  – meine lieben Frauen –  ist eine höchst stimulierbare erogene Zone. Egal ob bei Frauen und Männern, wenn man weiß wie man diese „Kostbarkeit“ stimuliert erfährt man einen höheren sexuellen Genuss als beim Vaginalverkehr, oder aber auch bei Männern – ist laut Erfahrungsberichten (auch von meinen Liebsten) –  es geiler als jeder Blowjob. Der Anus hat aber auch leider einen Nachteil – es fehlt ihm an Feuchtigkeit, und er kann auch durch Stimulation keine produzieren.

Als ich meinen ersten Analverkehr hatte, war ich froh das er vorbei war. Es tat nur weh, fühlte sich unangenehm an, und ich war von sexueller Erregung ganz weit entfernt. Für mich stand fest – ausprobiert und eindeutig NICHT für gut befunden!  Als P. dann (also Jahre später) das Thema ansprach, versteifte ich mich komplett. Mir kam sofort die unangenehme Erinnerung an Schmerz und Druck ins Gedächtnis, aber – KEINE REGEL OHNE AUSNAHME!

Zuerst sprachen wir darüber, und P. gab mir eindeutig zu verstehen, wenn es nach wie vor unangenehm für mich ist, wird er sofort aufhören. Wir organisierten ein Gleitgel und einen kleinen Anal Plug (wirklich klein!), und da ich immer die Befürchtung hatte „alles schmutzig zu machen“ ging ich in die Apotheke und kaufte mir einen Mikroklist (dies ist ein Mini Einlauf, der nur den Enddarm entleert, und dies nach 5 Minuten). P. nahm ausreichend Gleitgel und dehnte mich zärtlich und vorsichtig vor (den Anal Plug brauchten wir dann gar nicht 😉 ), denn er machte das mit seinen Fingern. Alleine schon das fühlte sich wunderbar und „neu“ an. Für P. war es angenehmer, weil er mit den Fingern sofort spürte wenn ich mich verspannte, und er konnte dementsprechend reagieren.

Ja, und dann war es soweit, und ich hab dabei entdeckt, dass es beim Eindringen des Penis in den Anus  angenehmer ist,  wenn ich mich dabei klitoral selber stimuliere, dabei entspannte ich mich automatisch und dann war das Eindringen in den Anus nicht schmerzhaft. Die Löffelchenstellung ist hier am Besten geeignet, aber wenn Dir der Doggy Style eher zusagt dann mach das (achte aber darauf das Du Deinen Po nicht allzu steil in die Höhe streckst, denn dann ist der Winkel zu hoch und dann verkrampfst Du Dich). Und immer wieder ausreichend Gleitgel verwenden – besser mehr statt zu wenig! Wenn Dir das Tempo zu schnell sein sollte dann sag „ihm“ das.

Und dann wirst Du bemerken – und zwar sehr rasch – das es da einen Punkt gibt, der Dich in andere Sphären befördert. DEN A- PUNKT (Anterior Fornix Erogenus Zone)! Er reagiert noch empfindlicher als der G-Punkt und befindet sich in der Scheidenvorderwand. Wenn dieser Punkt stimuliert wird, dann ist Dir ein Multipler Orgasmus sicher! Es ist kein Mythos – Analsex verschafft Dir die Maximale Lust.

Frauen wurden mal befragt was sie von Analverkehr halten, und mehr als die Hälfte der Frauen gab an, dass sie auf diese Art des sexuellen Verkehrs nicht mehr verzichten wollen, weil er den höchsten Lustgewinn für sie bedeutete.

Die Wichtigsten 7 Punkte die dich zum analen Höhepunkt bringen sind:

  • Vertrauen zum Partner oder Liebhaber (und auch alle Bedenken die Du vielleicht hast anzusprechen)
  • Entspannung (dadurch wird das Eindringen des Penis angenehmer)
  • Gleitgel (wir verwenden immer eines auf Wasserbasis und NICHT wärmend, denn das ist klebrig)
  • Vordehnung (entweder mit einem Anal Plug oder mit den Fingern)
  • Mikroeinlauf (wirkt nach 5 Minuten und die letzten 15-17 cm deines Darms sind „sauber“)
  • Position (die Löffelchenstellung ist die bequemste, aber der Doggy Style ist mir persönlich lieber)
  • Stimulation der Klitoris (hierbei entspannst Du dich automatisch)

Aus eigener Erfahrung sagen wir aber, dass das Wichtigste ist, dass Du es genießen kannst, und auch sollst. Es gibt keinen schlechten Analverkehr sondern nur einen schlechten Partner für den Analverkehr. Lass Dich fallen, schalte den Kopf aus, und nimm das intensive Gefühl des sich „Hingebens“ in Dir auf. Und wenn Dir dann noch kleine schmutzige Worte ins Ohr geflüstert werden, dann hast Du das Gefühl  als ob der Analverkehr  die Antwort auf all Deine sexuelle Phantasien ist.

Apropos – kleine schmutzige Worte.. in unseren  nächsten Beitrag geht es um den „Duden im Bett“ –> Dirty Talk und wie er Dein Kopfkino ankurbeln kann.

Bis dahin wünschen wir Dir viel Freude

Dein C. und P.

 

 

 

Pornos?– Eine Erklärung warum sie auch Frauen geil machen

Pornos ist nur etwas für Männer?

Gleich mal vorweg –> Frauen sehen sich sehr wohl auch Pornofilme an, und das nicht nur weil „Mann“ das erregend findet, sondern weil sie genauso wie Männer visuell erregbar sind.

Pornos erregen  Frauen, aber ich bin kein großer Fan von den Begriffen „Frauenporno“ und „. Männerporno“. Ein Porno ist ein Porno, aber ich gebe zu,  beim Inhalt und der Aufbereitung da gibt es unterschiedliche Ansichten bei den Geschlechtern.

Aber lass mich anhand einer kleinen Geschichte die Sache näher erklären:

Als ich noch Single war, hatte ich den Wunsch mal in eines dieser alten Sexkinos zu gehen (die es fast nicht mehr gibt, weil sie durch Video und DVD abgelöst worden sind). Ich wollte  die Atmosphäre erleben, und die Frage welche  Menschen dort hingehen hat mich schon immer interessiert. Es war eine Spätnachmittagsvorstellung, und ich war erstaunt das doch einige Frauen das Kino betraten. Die Anzahl der Männer war aber deutlich höher, und es waren alle aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten vertreten.

Der Kinosaal war nicht gerade einladend, die Kinositze waren aus Holz, und ich dachte die ganze Zeit „Wenn diese Stühle sprechen könnten?“ Es war ein alter Pornofilm aus den 80er Jahren, und die Dialoge waren mehr als platt, einfallslos, und mit den klassischen Sprüchen gespickt wie „fick mich, leck mich, nimm den Schwanz usw.“. Es war eine Aneinanderreihung von Szenen mit zwei oder auch mehr Darstellern die es hart mit einander trieben.

Ich kann nicht sagen, dass mich einige Szenen nicht scharf gemacht haben, aber im Großen und Ganzen war es eher eine müde Angelegenheit. Im Kino konnte man sehr wohl beobachten wie die Hände der Männer in ihren Hosen verschwanden, oder aber auch Frauen plötzlich in den eigenen Schritt, oder den des Sitznachbarn gegriffen haben. (ja, die Kinositze haben sicher schon alles gesehen 🙂 )

Das Spannende war nach der Vorstellung, als ich beobachten konnte ,wie sich ein Pärchen unterhielt und von ihr die Bemerkung kam „Naja, aber viel Handlung war da nicht dabei.“ (ich denke die Frau hatte eindeutig zu große Erwartungen!).

Im Wesentlichen hat sie aber Recht. Für Frauen soll ein Porno eine gewisse Handlung besitzen. Das übergroße darstellen von den Geschlechtsteilen, oder die klassischen „fick mich“ Sprüche reichen Frauen nicht aus.

Also was wollen und erwarten Frauen von einem Porno?

Wenn ich es auf das Wesentliche reduziere, sie wollen ihre eigene Phantasie sehen. Das hat nichts mit „Blümchensex“ oder ewiger Liebe zu tun, sondern mit erobern, spielen, experimentieren, Lust die sich langsam hochsteigert bis zur Extase. Frauen wollen keine banalen oder lächerlichen Szenen wo es nur um Gesichtsbesamung geht, sondern auch mal wo „Sie“ im Mittelpunkt steht.

Wir haben uns in einigen Seiten umgesehen, und ich als Frau muss sagen, dass ich für mich drei Pornos entdeckt habe wo mir sehr heiß wurde, und die ich persönlich sehr geil finde.

  1. Decadence
  2. Pin Up 2

In diesen beiden Filmen (beide mit Dita von Teese) kommt man fast ohne Dialoge aus. Der Regieseur und Produzent (Andrew Blake) des Filmes zählte hier auf Musik und die Lichteffekte. Sehr erotisch, und anregend für die Phantasie. (Leider sind beide Filme nicht über Amazon zu bekommen) , aber im Condomi Shop erhält man sie noch (unter „Links“ kannst du die Kontaktdaten erfahren).

Der dritte Porno ist erst 2015 ausgezeichnet worden. SILVER SHOES ist ein zurecht preisgekrönter Film, und wurde zwar speziell für Frauen gemacht, aber P. und ich haben ihn uns gemeinsamen angesehen und wir waren beide nach dem Film sehr motiviert 😉 .

Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=swg4wR9491k

Es gibt sicher noch etliche andere gute Pornos. Aber wir sind der Ansicht, ein Porno ist im Idealfall ein Erlebnis zu zweit, und auch eine Anregung für mehr Experimente im Bett. Egal ob Du Dir schon irgendwann mal Bondage, Soft SM oder Anal vorgestellt hast – sieh es Dir an, und dann kannst du schon mal feststellen ob Dich das Eine oder andere erregt.

Falls Du aber so schnell keinen passenden Porno für Dich entdeckst, dann werden wir  mit unserem nächsten Beitrag Deine Phantasie etwas beflügeln.

„Anal – Das unbekannte Land“ oder der andere Orgasmus!

Bis dahin viel Spaß beim Schauen und Lesen

Eure

C. und P.