Ich suche….SEX

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Es geht in unseren heutigen Beitrag um Internet Portale wo es ausschließlich darum geht sexuelle Kontakte zu finden. Wir haben uns mit einigen Leuten unterhalten, und alleine schon bei der Begriffsdefinition gab es unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen Fickseiten, Casual Dating, oder nennen sie einfach nur versaute Abzocke Seiten. Wir haben auch so gedacht, und vor allem hat uns bei sehr vielen die Aufmachung gestört. Blinkende Banners, alles in plüschiges Design gehüllt, überladen und auch unübersichtlich. Man(n) genauso wie Frau wird erschlagen von nackten Körpern, geilen und aufregenden Angeboten an Sex Dates,  und nach spätestens zwanzig Minuten verliert man die Lust auch nur auf ein Bild zu klicken, da man entweder den Überblick verloren hat, oder aber auch weil man von wackelnden Brüsten wie auch Schwänzen die Nase voll hat.

Wir waren auf der Suche nach einer Plattform wo man genau dieses Szenario nicht hat. Das gestaltete sich gar nicht so einfach. Außerdem haben wir den Eindruck gewonnen, dass diese Art von Seiten doch sehr auf Männer ausgelegt ist, und für Frauen nur wenig Raum lässt. Wir haben uns gezielt nach einer Seite umgesehen, die alles bietet. Für Frauen, Männer, ONS, Seitensprünge, BDSM, Parkplatzsex, usw. Es sollte für jeden etwas dabei sein, aber vor allem es sollte Stil haben, die Sache trotzdem beim Namen nennen (ohne falsche Versprechungen) , und etwas für Männer und Frauen bieten. Immerhin sind wir Frauen ja auch nicht abgeneigt einen ONS zu haben, oder die unausgelebte Phantasie mal von einem „Fremden“ am Parkplatz hart ran genommen zu werden. Nur wo findet man so etwas? Ein Internetportal oder eine Seite wo alle Informationen enthalten sind die man haben möchte?

Einige Leser(innen) haben uns dann auf diese eine Seite hingewiesen, und beim ersten Blick sah ich – ROSA . Ich dachte schon „Nicht schon wieder“!. Jeder der unseren Blog schon länger verfolgt, wird wissen, wie sehr ich diese rosa gestalteten Seiten hasse. Wir waren allerdings sehr erstaunt, dass wir zuerst einmal einiges zu lesen hatten. In einer informativen, und gut strukturierten Art. Hier wird genau beschrieben, um was es geht, was unter den verschiedenen Begriffen (wie z.Bsp. Casual Dating) verstanden werden kann, und vor allem wird in klaren Worten formuliert was bei einer Seite unter „Kostenloser Anmeldung“ verstanden werden kann, und wo sich die Abzocke Fallen befinden. Die Fotos sind erotisch, aber nicht ordinär, es gibt Verlinkungen zu anderen Seiten oder Portalen, aber es ist gut strukturiert und man findet auf Anhieb das was man sucht.

Wir haben dann einige Seiten die auf diesen Portal empfohlen werden angeklickt, und waren das zweite Mal erstaunt – im positiven Sinn. Viele Seiten sind ebenfalls gut gestaltet, und die Seite informiert über Anmeldung, Kosten die eventuell anfallen, und auch Kundenbewertungen. Das fanden wir besonders cool, dass immer eine Bewertung dabei war, ein Screenshot der jeweiligen Seite, und man schon auf den ersten Blick entscheiden kann, ob die Seite einen anspricht oder nicht.  Alles in allen können wir sagen, dass es doch jemanden gibt, der sich Gedanken darüber gemacht hat, dass es auch Informationsseiten über Sexkontakte geben muss, die übersichtlich und Zielgruppen orientiert arbeitet, und uns war wichtig, dass diese Seiten nicht nur für Männer gemacht wird sondern wo Frau sich ebenfalls damit wohlfühlt diese Seite zu besuchen und vielleicht jemanden findet um ihre sexuelle Phantasie auszuleben. Schaut mal….

https://www.sexportale.org/

Das Internet hat schon lange das kennen lernen in der Disco abgelöst. Auf der einen Seite sagen wir „Schade eigentlich, weil das persönliche Kennenlernen, und aneinander heran tasten fehlt“, auf der anderen Seite gibt das Internet vielen Menschen die Möglichkeit vorerst anonym zu bleiben und sich entspannt um zu sehen. Eines darf man allerdings trotz des Internets nicht vergessen – hinter jeden Profil steckt ein Mensch mit Wünschen, Träumen und Phantasien, die er oder sie sich erhofft erfüllen zu können. Darum ist auch hier ein respektvolles und ehrliches Miteinander das oberste Gebot.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Gesprengte Ketten 3

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Hier ist vorerst der letzte Teil der „Gesprengten Ketten“ den wir in unseren erotischen Geschichten vor knapp 14 Monaten veröffentlicht haben, ABER es wird eine Fortsetzung geben. Wir machen jetzt bis nach Ostern Urlaub, und dann kannst Du dich jetzt schon über die Fortsetzung freuen. Wenn Du allerdings selber eine Idee oder einen Wunsch hast wie oder was diese Geschichte unbedingt beinhalten soll, dann schreibe uns doch bitte ein Kommentar oder eine E Mail.

GESPRENGTE KETTEN Teil 3

 

Sophie stand versteinert da. Sie brauchte einen kurzen Moment um zu realisieren, dass ER jetzt vor ihr stand. Alexander riss sie aus ihren Gedanken. „Was willst du mir denn so dringend sagen? Außer das ich ein Arschloch bin, und über den Punkt könnten wir jetzt streiten. Ich denke außerdem, dass Du mich nicht gut und lang genug kennst, um das beurteilen zu können.“ Während er langsam und mit tiefer Stimme sprach, grinste er unentwegt, und Sophie war über so viel Frechheit und selbstverliebter Selbstüberschätzung sprachlos. Wieder war es Alexander der sie aus ihren Gedanken riss. „Für jemanden der mir angeblich so viel zu sagen hat, höre ich ja gar nichts.“ Sein Grinsen wurde breiter und immer selbstsicherer. Sophie wurde durch dieses präpotente Grinsen aus ihrer Starre gelöst, und machte einen Schritt auf ihn zu. Sie stemmte die Hände in ihre Hüften, und genau so wie vorher  an der Bar, streckte sie ihren Körper durch um etwas grösser zu wirken.

„Hör mal genau zu Du narzisstischer, zu groß geratener Gummibär. Bei anderen Frauen wirkt das wahrscheinlich wahnsinnig erotisch, wenn Du hier den geheimnisvollen Macker raushängen lässt, und auf Andere wirkt Deine Art vielleicht einschüchternd, für mich wirkt sie nur lächerlich, und von enormer Selbstüberschätzung geprägt, und solche Eigenschaften beeindrucken mich ungefähr soviel,  wenn jemand die Schokoladenkekse im Supermarkt in ein anderes Regal räumt. Ich wollte Dich nur nochmal sprechen, weil ich wissen wollte, woher Du meinen Namen kennst, denn ich kann mich nicht erinnern ihn Dir genannt zu haben.“

Sie holte das erste Mal tief Luft seit sie angefangen hat zu sprechen, und ihr Brustkorb hob und senkte sich schnell. Sie hatte sich in  Rage gesprochen,  und hatte nicht bemerkt, dass Alexander einen Schritt weiter auf sie zugekommen ist. Er stand ganz dicht vor ihr, und hat ihr aufmerksam zugehört, ohne jedoch sich sein Grinsen zu verkneifen. Er sagte vorerst kein Wort, sondern starrte nur in ihre grünen Augen die ihn anfunkelten. Sophie wurde nervös, weil er nichts sagte, und dieses Schweigen fing an sie unsicher zu machen. Was ist wenn er vielleicht ein Frauenschänder ist, und nur auf ein Opfer wie sie wartet, um sie in diesen Keller zu locken,  um sie dann womöglich irgendwo anzuketten oder sonstiges zu tun?

Sophie hielt dieses Schweigen nicht mehr aus. Sie setzte an um etwas zu sagen, als Alexander einen Finger auf ihre Lippen legte. Diese Berührung war wie ein ein angenehmer warmer Sonnenstrahl nach einem kalten Winter den man auf seiner Haut spürt, und gleichzeitig wie wenn sie sich elektrisiert hätte. Alexander stand vor ihr, seinen Finger noch immer auf ihren Lippen. „Sophie, Erstens einmal bin ich kein Gummibär, weil die sind bunt und fröhlich, und das bin ich ganz sicher nicht, zweitens weiß ich, dass Dich meine Art nicht beeindruckt, weil sonst würdest Du hier nicht stehen, glaube mir, und drittens, also mich macht das rasend wenn jemand die Schokoladenkekse im Supermarkt einfach in ein anderes Regal räumt.“ Wie er das sagte grinste er belustigt. Alexander beugte sich noch ein Stück näher zu ihrem Ohr, und flüsterte „Außerdem Sophie, wenn ich einer schönen Frau meine Finger in ihre nasse Spalte schiebe, dann kenne ich vorher auch ihren Namen, alles andere wäre unhöflich. Oder bist Du anderer Meinung?“

Sophie sprang wie von der Tarantel gestochen einen Schritt zurück, und starrte ihn an. Die Stelle wo noch gerade sein Finger auf ihren Lippen lag,  brannte wie wenn sie gerade Chilli gegessen hätte, und der angenehme Amber ähnliche herbe Geruch hat sich in ihrer Nase festgesetzt. Sag was Sophie dachte sie sich selbst. Ihre Gedanken und Emotionen fuhren gerade Achterbahn, und das ist ein Gefühl, dass Sophie nicht kennt. Sie ist immer auf alles vorbereitet, und selbst wenn es anders kommt, hat sie noch immer Plan B, C oder D in Petto. Jetzt war allerdings ihr Kopf wie leer gefegt. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Noch immer stand sie da, und sagte — NICHTS.

Sie hörte wie Alexander plötzlich zu Sarah – der Frau die noch immer mit einem Wäsche Paket in  der Hand da stand – sagte „Sarah, sei so nett, und bringe Frau Kessler wieder zum Ausgang. Ich denke sie ist nicht daran interessiert zu bleiben.“ Sarah nickte nur. Jetzt erst löste sich bei Sophie die Starre, und sie drehte sich zu Sarah und Alexander. Ihr Zorn war größer als je zuvor, und ihre Stimme überschlug sich fast als sie sagte: „Einen Moment mal – Erstens einmal möchte Frau Kessler noch nicht gehen, weil noch bestimme ich nach wie vor selbst wann und wo ich  hingehe und woran ich interessiert bin. Zweitens einmal – und dabei drehte sie sich lächelnd zu Sarah – Du wolltest mir doch vorher zeigen wo ich mich umkleiden kann, oder? “ Jetzt war es Sophie die Alexander süffisant angrinste. Sarah blickte zu Alexander, und erst als er nickte, wandte sich Sarah zu Sophie und sagte:“ Ja gerne Sophie. Folge mir einfach und achte auf die Lichtstreifen am Boden.“

Sophie folgte Sarah, blieb aber nach einigen Schritten stehen,  und ging noch einmal zu Alexander zurück. Dieses mal legte sie ihm den Finger auf den Mund und kam ihm ganz nah. „Hör mir mal ganz genau zu, denn ich werde es nur einmal sagen. Ich werde noch heraus finden woher Du mich und meinen Namen kennst, und ich werde jetzt hier bleiben und mir diesen komischen Laden ansehen,  und ich werde mich sicher nicht von Dir einschüchtern lassen, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen, oder von mir aus auch Messer aus Deinem Hemd Ärmel springen lassen. Denn der Mann der mir Angst macht , oder mich in irgend einer Weise beeindrucken könnte, der ist noch nicht geboren, auch wenn er mir seine Finger in die Spalte geschoben hat. Oder glaubst Du wirklich, oder hab ich Dir den Eindruck vermittelt, dass das meine Welt erschüttert hat? So, und jetzt musst Du mich entschuldigen. Ich sollte Sarah nicht länger warten lassen.“ Während sie sprach wurde sie immer sicherer, und konnte sich bei den letzten beiden Sätzen ein Grinsen nicht verkneifen.

Sophie musste sich aber eingestehen, dass ihr ihr Herz bis zum Hals klopfte, weil Alexander sie die ganze Zeit – während sie sprach – mit seinen Augen fixierte. Diese warmen, braunen Augen die hier in dieser Umgebung noch dunkler wirkten. Sie konnte seinen Blick nicht eindeutig einordnen, denn so wie vorhin an der Bar, als fast seine ganze Hand in ihr steckte, war ein kurzer Moment, wo sich Sophie nicht sicher war ob er wirklich dieser selbstverliebter Macho war. Da war sein Blick zärtlich und er sah sie dabei an, als ob nur sie existieren würde für ihn. Genauso war es jetzt auch gerade. Sie drehte sich am Absatz wieder zu Sarah um, und gab ihr mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie bereit ist ihr zu folgen.

Sophie spürte die Blicke von Alexander in ihren Rücken, und einen kurzen Augenblick war sie versucht sich noch einmal umzudrehen, aber diesen Triumph wollte sie ihm nicht gönnen. Sie ging hinter Sarah her, und achtete auf die eingearbeiteten Lichtstreifen am Boden. Als der Gang zu Ende war, kam ein großer Raum, und dieser war mit alten gusseisernen Kerzenleuchtern geschmückt, die den Raum in ein warmes Licht tauchten. In diesem Raum stand eine riesengroße schwarze Eckledercouch wo mindestens zwanzig Leute Platz hätten, ohne sich dabei berühren zu müssen. Davor stand ein alter Holztisch, der angepasst an die Größe der Couch ebenso riesig war, aber Sophie dadurch ins Auge fiel, weil er wunderschöne geschwungene stabil wirkende Tischbeine hat. Sophie mochte Holzmöbel, überhaupt wenn sie schon alt und fast antik sind. Sie mochte den Geruch, und sie dachte sich bei solchen Möbelstücken immer Geschichten aus, was diese Dinge schon alles erlebt oder gesehen haben.

Immer wieder hörte Sophie dieses Stöhnen, dass sie am Eingang zu dem unteren Bereich der Black Bar schon wahr nahm, aber noch immer sah sie niemanden zu dem dieses Stöhnen gehörte. Als sie Sarah gerade danach fragen wollte, drehte sich diese zu ihr um, und sagte:“ Sophie, ich führe Dich jetzt in den hinteren Teil dieses Bereiches. Allerdings muss ich Dir – bevor ich Dich hineinführe – eine Augenmaske anlegen. Bevor Du nicht umgekleidet bist darfst Du nichts sehen. Natürlich werde ich Dir beim wechseln deiner Kleidung behilflich sein, außer Du schaffst das auch alleine. Ich denke aber, dass es für Dich bequemer ist wenn ich Dir dabei zur Hand gehe.“

Sophie lauschte angespannt ihren Worten, und ihr fiel wieder ihre wunderschöne, gewählte Aussprache auf. Warum sollte sie sich eine Augenbinde anlegen lassen? Was sollte sie nicht sehen? Sarah dürfte ihren Gedanken erraten, denn bevor Sophie ihre Fragen laut aussprechen kann, sprach Sarah: “ Jeder der hier das Erste mal ist, muss die Augenbinde anlegen, dass hat nichts mit Dir zu tun. Falls Du nochmals hier sein solltest, ist das dann nicht mehr notwendig. Ich werde Dir helfen, und dann wird dich Alexander holen. Hast Du noch Fragen?“ Sophie hätte ungefähr tausend Fragen, aber weil sie nicht als dumm oder ängstlich wirken wollte, nickte sie nur. Sarah nahm die Augenbinde aus ihren Mantel, und legte ihr diese an. Sophie bemerkte sofort, dass sich ihre anderen Sinne verstärkten. Sie hörte das Stöhnen jetzt einen Tick lauter. Sie fühlte Sarahs Hand in ihrer, und wie sie sie hinter sich her zog.

Sophie hörte wie Sarah einen schweren Vorhang aufzog, und sie mit der Hand an ihren Rücken leicht nach vorne schob, und dann wieder den Vorhang, den Sarah offensichtlich wieder zuzog. Sie dürfte sich in einer Art Umkleide Kabine befinden. Sophie fühlte wie die Hände von Sarah ihr Kleid hinten öffnete. Sie hatte warme, weiche Hände, das fühlte sich angenehm auf der Haut an, und gleichzeitig erregend. Sarah ließ ihre Hände über Sophies Schultern gleiten, und streifte ihr die breiten Träger ab. Das Kleid fiel zu Boden. Sarahs weiche Stimme sagte:“ Steig aus dem Kleid Sophie. Du bist sehr schön, und die Unterwäsche die Du trägst unterstreicht das noch.“ Sophie bemerkte dass sie die Worte von Sarah erregten. Sie hob vorsichtig ein Bein nach dem anderen aus dem Kleid, und achtete darauf, dass sie sich nicht verhedderte.

„Vertrau mir. Ich achte darauf, dass Du nicht fällst.“  sagte Sarah. Sie streifte die Wade entlang, und Sophie vertraute ihr, was sie selbst erstaunte. Als sie nur mehr in Strümpfen, Höschen, und BH da stand fühlte sie sich etwas hilflos, verstärkt durch den Aspekt das sie nichts sah. Sie fühlte plötzlich den Atem von Sarah in ihren Nacken, und ihre Hände die auf ihren Hüften lagen. „Ist Dir das unangenehm wenn ich Dich so berühre, oder Dir so nah bin?“ Sarah wusste einen Moment lang nicht was sie antworten sollte, denn sie war von den Eindrücken,  die schon den ganzen Abend auf sie einwirkten,  völlig überrollt. Dann flüsterte sie “ Nein, es ist nicht unangenehm, aber ich wurde noch nie von einer Frau…“

„..so berührt?“ vollendete Sarah ihren Satz. Sophie nickte. „Sophie, du solltest lernen dich fallen zu lassen, und wo könntest Du das besser und leichter als bei einer anderen Frau. Ich werde nichts tun was Du nicht willst. Du kannst mir immer sagen,  wenn Du etwas nicht möchtest.“ Sophie dachte nach. Sie hatte noch nie mit einer Frau geschlafen, oder sich von einer sexuell berühren lassen, aber bei dem Gedanken fühlte sie sich nicht bedrängt oder überfordert. Sie fand keine passenden Worte, und darum sagte sie zu Sarah nur :“ Ich vertraue Dir.“ Sarah küsste ihren Hals, und ließ ihre Zunge langsam bis zu ihren Brustansatz gleiten. Die Zunge war warm, weich – fast wie Samt. Sophie war sofort hochgradig erregt, und die Reaktion ihres Körpers hatte sie nicht erwartet. Sie bemerkte wie sie feucht wurde.

Sarahs Hände wanderten gleichzeitig an der Seite ihres Körpers entlang, und Sophie hatte den Eindruck, dass Sarah sie erkunden wollte wie neues Land, denn sie sog auch ihren Duft ein, leckte an ihren Brüsten und ihre Hände ließen keinen Zentimeter ihres Körpers aus. Sophie bemerkte wie ihre Knie immer weicher wurden, und sie hatte das Gefühl sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Als sie fast den Halt verlor, und drohte nach hinten zu kippen, spürte sie zwei Arme die sie auffingen. Sie spürte einen harten Männerkörper, und den Geruch nach Amber den sie wahr nahm,  erkannte sie sofort. – Alexander!

„Ich dachte, wenn ich Dich nicht beeindrucken kann, dann kann es vielleicht Sarah, und wie ich bemerke, ist ihr das auch gelungen. Und Sophie – und höre jetzt genau zu – ich werde Deine Welt erschüttern.“

 

 

 

Gesprengte Ketten 2

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie hat Dir der erste Teil der „Gesprengten Ketten“ gefallen? Wir wollen Dich auch gar nicht lange warten lassen. Hier kommt der Zweite Teil dieser erotischen Geschichte:

 

GESPRENGTE KETTEN TEIL 2

 

Sie stand wie angewurzelt am Ausgang der Black Bar. Was sollte sie jetzt tun? Woher wusste Alexander ihren Namen? Sie hatte ihn ihm nicht gesagt, dass wusste sie genau. Eigentlich konnte es ihr ja egal sein, aber sie wusste ganz genau, dass sie das nicht zu Ruhe kommen lassen wird. Sollte sie jetzt zurückgehen und ihn einfach fragen? – Nein, das würde sie nicht tun, da müsste sie ihn nochmal ansehen, und bei diesen Gedanken machte sich das Gefühl des Unwohlsein breit.

Sie griff in ihre Tasche, und suchte nach ihrem Handy. Warum fand man in kleinen Taschen – die sie hasste – genauso wenig wie in einer ihrer großen Beutel Taschen die sie bevorzugte. Als sie das Telefon endlich in der Hand hielt, drückte sie die Kurzwahltaste ihrer Freundin Marlene. Es war bereits nach elf Uhr abends, und sie wusste, dass Marlene noch wach war. Sie ging nie vor ein Uhr morgens ins Bett, denn sie hatte einen Job als Pharmareferentin, der es ihr erlaubte sich ihre Arbeitszeit frei einzuteilen. Marlene bevorzugte es erst gegen zehn Uhr vormittags mit der Arbeit zu beginnen, und dafür bis spät in die Nacht zu arbeiten. Man muss wissen, dass Marlene den Kontakt mit den Ärzten, mit der sie ihre Gespräche führte, auch nach der Dienstzeit gerne mal ihre Diskussion über die neueste Kopfschmerztablette weiterführt, allerdings dann in der horizontalen Ebene.

Es klingelte zweimal bevor Marlene abnahm. „Süße sag mir nicht, dass Du es vergeigt hast, und den Mann mit Deiner Art in die Flucht geschlagen hast?“ Sophie benötigte einen Moment um ihre Sprache wieder zu finden, und schrie fast in das Telefon „Hast Du dem Typen meinen Namen gesagt? Hast Du ihm ein Foto von mir geschickt? Was hast Du Dir dabei gedacht überhaupt für mich ein so beschissenes Date zu vereinbaren?“ Sophie holte tief Luft, und atmete vor lauter Aufregung schwer. Marlene war still am anderen Ende der Leitung. Sophie wartete ab, und fuhr dann fort, war aber dabei schon etwas ruhiger „Marlene, bist Du noch da?“

Marlene antwortete leise, aber sehr angespannt „Ist etwas passiert? Und nein, ich habe ihm weder ein Foto von Dir geschickt, noch Deinen Namen erwähnt. Ich habe ihm nur geschrieben, dass Du an der Bar sitzt mit einem Cosmo und einem Schirmchen dass euer Erkennungszeichen ist, und er Dich dann ansprechen wird. Sophie, was ist passiert?“

Sophie erzählte Marlene die ganze Geschichte die sich vor nicht mal einer Stunde abgespielt hatte, und die – das musste Sophie sich eingestehen – das Geilste war das sie in letzter Zeit erlebt hatte. Jetzt war Marlene diejenige die schwer zu atmen begann und mit jeden Wort, dass Sophie ihr erzählte, wurde sie aufgeregter. „Sophie, Du bist ein Glückspilz. Der Typ dürfte umwerfend aussehen, hat Klasse, weiß wie er es Dir besorgen soll, und nur weil er Deinen Namen kennt schiebst Du hier Panik? Manchmal verstehe ich Dich wirklich nicht. Lass mal die Kontrolle in Deiner kleinen Clutch stecken, und genieße es einfach, denn offensichtlich ist der Mann geil auf Dich.“

Sophie konnte nicht glauben, was sie da von ihrer besten Freundin hörte. Sie konnte sich doch nicht einfach jeden X-beliebigen Typen hingeben oder von ihm vögeln lassen? Und die Kontrolle aufgeben – Niemals! Da Sophie wusste, dass es keinen Sinn hätte jetzt mit Marlene zu diskutieren, versuchte sie ihre Stimme so entspannt wie möglich klingen zu lassen und sagte “ Ja Marlene, vielleicht hast Du Recht. Ich sollte wirklich mal die Kontrolle abgeben. Ich werde einfach zurück gehen, und den restlichen Abend genießen.“ Marlene atmete hörbar auf. „Na endlich Süße, endlich geht  Dir der Knopf auf. Also geh jetzt zurück, und erzähl mir morgen wie der restliche Abend gelaufen ist. Und Sophie? – nicht nachdenken, einfach nur fallen lassen, versprich mir das!“

Sophie wusste, dass es Marlene nur gut mit ihr meinte, und sie lächelte als sie antwortete “ Ja mach ich Marlene, und entschuldige, dass ich Dich vorher so angeschnauzt habe. Hab Dich lieb“. Marlene gab ihr zu verstehen, dass sie ihr das nicht übel nahm, und Sophie sah vor ihrem geistigen Auge wie Marlene ihr zuzwinkerte. Sie verabschiedeten sich voneinander, und als Sophie ihr Handy in ihre Tasche gepackt hatte, und sie wieder zum Eingang des Lokals blickte, straffte sie ihre Schultern und ging zurück. Sie würde diesem Alexander jetzt mal ordentlich die Meinung geigen, und ihn mal in seine Schranken verweisen.

Als sie auf den Platz an der Bar zusteuerte, war Alexander nirgends zu entdecken. Eigenartigerweise spürte sie so etwas wie Bedauern in ihrem Bauch. Sie konnte aber nicht sagen, ob es die Enttäuschung war, dass er nicht mehr da war, oder das sie ihm nicht mehr das sagen konnte was sie sich vorgenommen hatte. Plötzlich wurde sie vom Barmann angesprochen. Sie drehte sich zu ihm, und sah ihn erstaunt an. Er fragte “ Suchen sie vielleicht den Herrn mit dem sie vorher hier gestanden sind? Ich soll Ihnen sagen, dass er in den unteren Bereich der Black Bar gegangen ist.“ Der Barmann schob ihr eine Plastikkarte über den Tresen und ein Glas Whiskey. Sophie starrte die Karte und den Whiskey an und verstand jetzt gar nichts mehr. Der Barmann bemerkte ihren erstaunten Blick, und lächelte. „Gehen sie ruhig in den unteren Bereich. Mit der Karte lässt sich die Türe öffnen, und Alexander meinte, sie könnten den Drink vorher vertragen.“

„Woher kennen sie Alexander?“ fragte Sophie. Sie hatte das Gefühl dieser Barmann – auf seinen Namensschild stand Patrick – der sie mit freundlichen Augen ansah, und der sicher den Job nicht erst seit gestern machte, war eine Informationsquelle.  Patrick kannte diesen Alexander offensichtlich, und sie sah ihre Chance auch mehr über ihn zu erfahren. Patrick antwortete „Jeder hier kennt Alexander“. Dann drehte er sich wieder zu den anderen Gästen, und ging weiter seiner Arbeit nach. Na, das war ja eine erschöpfende Auskunft. „Jeder kennt Alexander?“ Warum kannte ihn „jeder“? Sophie hatte jetzt noch mehr Fragen im Kopf als vorher.

Sie nahm die Plastikkarte in die eine Hand und den Whiskey in die andere. Sie setzte das Glas an, und wollte es schon in einem Zug austrinken, aber plötzlich kamen ihr wieder die Worte in den Sinn die „Er“ vorher gesagt hat. „Sie sollten ihn mehr genießen, und nicht so hinunter stürzen.“ Sophie setzte das Glas an, schloss dabei die Augen und lies das goldene Getränk langsam ihre Kehle hinunter laufen. Alexander hatte Recht. Er schmeckte besser wenn man ihn mit Genuss trinkt. Sie stellte das Glas an die Bar, klemmte sich ihre Tasche unter den Arm, und ließ die Plastikkarte zwischen ihren Fingern hin und her gleiten. Was war im unteren Bereich der Bar, dass man eine Karte benötigte? Sie beschloss, dass heraus zu finden, um diesen Menschen endlich das sagen zu können was ihr auf der Seele lag, und um zu erfahren woher er ihren Namen wusste.

Sophie ging an das Ende der Bar, und sah ein kleines Schild an der Wand auf dem stand „Der untere Bereich der Black Bar ist nur mit Schlüsselkarte erreichbar“. Wieder sah Sophie die Karte an. Sie war schwarz, und es waren nur die Buchstaben BB in Gold eingraviert. Was sollte sie tun? Sie überlegte kurz, und kam zu dem Entschluss, dass sie nicht zu feig war, um die Treppe – die vor ihr lag – runter zu gehen, egal was sich da unten befand. Trotz dieses eigenen Zuspruchs bemerkte sie, dass ihr Herz klopfte. Sie war aufgeregt. Was war da unten?

Sie stieg langsam die geschwungene Eisentreppe hinunter, und sie bemühte sich langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen. Die hohen Absätze machten es ihr auch unmöglich schneller zu werden, ohne sich dabei den Hals zu brechen. Sie sah die schwarze Türe erst als sie kurz davor stand. „Himmel,  ist hier alles schwarz angemalt? Welcher Idiot hat sich dieses Lokal Konzept bloß ausgedacht?“ dachte Sophie. Sie nahm die Karte, und zog sie durch einen Scanner, der schwach grün leuchtete. Die Türe öffnete sich, und sie sah – Nichts. Nur Dunkelheit. „Super“  dachte Sophie, ein schwarzer Raum. Na sehr beeindruckend. Wahrscheinlich ist es das Lager, und es stapeln sich hier die Flaschen und die Bierfässer die bei Bedarf an die Bar geholt werden.

Sie wollte sich schon wieder umdrehen und wieder zurück in den oberen Bereich gehen, als sie etwas hörte. Es war ein leises Stöhnen das an ihr Ohr drang. „Hallo?“ fragte Sophie in die Dunkelheit hinein. Sie lauschte angestrengt ob eine Antwort kommt. Nichts. Nur wieder dieses Stöhnen. Sophie machte einen Schritt in die Finsternis hinein, und plötzlich gingen am Boden kleine Lichter an, so wie ein Lichtweg. Sie ging diesen Weg langsam entlang, und je mehr sie vorwärts ging, desto lauter wurde das Stöhnen. Ihr Herz klopfte so laut, dass sie den Eindruck hatte,  jeder der ihr jetzt zu nah kam, konnte es hören.

Sie sah einen helleren Lichtkegel vor ihr. Sie ging auf dieses Licht zu, und plötzlich stand eine Frau vor ihr. Sophie erschrak und zuckte zusammen. „Himmel , müssen sie mich so erschrecken? Wer sind Sie?“ Die Frau vor ihr trug eine schwarze enge Lederhose, und einen eng anliegenden Oberteil der wie eine Korsage geschnitten war, und ihre Brüste betonten.Sie hatte einen freundlichen Gesichtsausdruck und lächelte Sophie an. Die schlanke und groß gewachsene Frau trug einen schwarzen dünnen Mantel der aber offen war und der aussah als wäre er aus Seide. Ihre Haare waren lang und Sophie konnte nicht sagen welche Farbe sie hatten, aber in dem schwachen Licht erschienen sie hellblond. „Guten Abend in der Black Bar Under. Alexander hat Dich schon angekündigt. Mein Name ist Sarah, und ich bin Dein Empfangskomitee, um Dir alles zu erklären was Du wissen musst, um Dich hier wohl zu fühlen. Ich gebe Dir jetzt Deine passende Kleidung, und Du kannst Dich im hinteren Teil umkleiden.“ Sophie sah die Frau, die sich Sarah nannte, mit riesen großen Augen an, und bemerkte wie die Wut in Ihr hoch stieg.

„Sag mal ist Dir nicht ganz wohl? Was passt Dir an meiner Kleidung nicht, dass Du meinst, ich müsste mich umkleiden? Was ist das überhaupt für ein Wort  – umkleiden? Das sagt kein Mensch. Und ich werde einen Scheiß tun, und mich in ein anderes Outfit zu werfen. Bist Du vom Vogue Secret Service ausgesendet, und ihr veranstaltet heute hier eine Razzia? Außerdem bin ich nur hier um Alexander zu sehen, um ihm zu sagen, was er für ein Arschloch ist.“

„Ich sehe ich komme im Richtigen Augenblick. Also Sophie, was willst Du mir denn alles sagen?“ Sophie’s Kopf fuhr blitzschnell herum, und da stand er …..Alexander.

Fortsetzung folgt………..

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Gesprengte Ketten 1

Es geht weiter….

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Wie angekündigt gibt es in den nächsten 14 Tagen alle drei Teile der „Gesprengten Ketten“ hier zu lesen. Wir haben Sie deshalb wieder zum leben erweckt, weil wir immer wieder gefragt wurden warum wir die Geschichte nicht weiter gesponnen haben. Wir denken sehr intensiv darüber nach, und haben uns durch Anregungen und eigenen Ideen immer wieder Notizen zu unseren „Helden“ in dieser Geschichte gemacht.

Hier erstmal wie alles begann…..

GESPRENGTE KETTEN Teil 1

 

Na ganz toll! Jetzt saß Sophie in diesem Lokal um auf einen Mann zu warten den sie nicht mal kannte. Warum sie sich immer wieder von ihrer Freundin Marlene dazu überreden lässt, zu irgendwelchen Blind Dates zu gehen, die meistens damit endeten, dass der angepriesene Traummann sich als kleiner, untersetzter und mit übersteigerten Egoismus ausgestatteter notgeiler „Barheld“ ist. Von gefühlten hundert Dates war vielleicht ein Kandidat halbwegs annehmbar, und der war dann meistens noch in seine Ex Frau verliebt, und versucht sich nur zu beweisen, dass er „es“ noch kann.

Also ging Sophie immer wieder alleine nach Hause. Das war ihr auch Recht. Ihr stand – seit ihrer letzten Beziehung die vor drei Jahren endete – nicht der Sinn danach Männer Bekanntschaften zu schließen. Marlene war der festen Überzeugung, dass ihr irgendwann die Vagina zuwachsen würde wenn sie nicht bald einen gut gebauten und ausdauernden Fick Partner finden würde. Sophie lächelte in solchen Momenten immer in sich hinein, und stellte sich bildlich vor wie es wohl aussieht wenn eine Vagina zuwächst.

Sophie stand eher der Sinn danach, es sich in Schlabber Klamotten auf ihrer Couch, einen großen Glas Rotwein und einer ihrer Bücher – die sie als Lektorin zu bearbeiten hatte – zurück zu ziehen. So saß sie aber jetzt in einem schwarzen engen Kleid, viel zu hohen High Heels und halterlose Strümpfen – die für ihr Verständnis nur unbequem und Geldverschwendung waren – hier wie auf dem Präsentierteller. In einem Lokal das „Black Bar“ heißt, und angeblich der angesagteste Club in der Stadt war, und noch dazu mehr als die Hälfte der Leute hier in Schwarz gekleidet waren.

Sophie war ein bodenständiger Typ Frau, die sich nichts gefallen lässt, und zeitweise eine Wort Führung hatte wie ein Bierkutscher. Sie empfand es als völlig vergeudete Zeit sich stundenlang aufzubrezeln, sich über eine Stunde vor einem Club die Füße in den Bauch zu stehen, um dann eingequetscht zwischen schwitzenden Menschen zu stehen, oder das Höchste der Gefühle einen Platz an der Bar zu ergattern, und an einem lauwarmen Drink zu nuckeln. Außerdem benötigte sie jedesmal Stunden um ihre roten Haarmähne zu bändigen, und dieses „Tussi“ Outfit hat ihr mal wieder ihre beste Freundin Marlene eingeredet, für die das Tages Highlight ist, wenn sie nach Stunden des Shoppens ein Kleid das normalerweise €450,- um €420,- zu ergattern. Sie sprang dann meistens peinlich in die Luft, stieß einen spitzen Schrei aus, und man könnte in diesen Augenblicken meinen, sie hätte ein Heilmittel gegen Krebs entdeckt.

Obwohl Marlene und sie auch äußerlich nichts gemeinsam hatten, waren sie seit Jahren befreundet, und hatten keine Geheimnisse voreinander. Marlene war das genaue Gegenteil von ihr. Sie war groß, schlank, blond, besaß eine Oberweite die ihr ein Arzt – mit dem sie mal eine kurze Affäre hatte – gratis operiert hatte, und Lippen die jeden Mann eine Beule in der Hose verpasste. Sie liebte es sich heraus zu putzen, Männer mit ihren blauen Augen zu fixieren um sie dann reihenweise flach zu legen. Meistens sind es noch dazu Männer die genügend Geld hatten, um sich eine Affäre nach Marlenes Vorstellungen leisten zu können. Leider hielten diese Affären nur so lange, wie diese Männer ihre volle Aufmerksamkeit auf Marlene lenkten, denn sie brauchte dieses Gefühl angehimmelt zu werden, wie andere die Luft zum atmen. Hatte einer ihrer Männerbekanntschaften die Frechheit sich zum Beispiel etwas mehr um seinen Beruf zu kümmern, fühlte sich die sensible Marlene gleich vernachlässigt.

Sophie liebte sie trotzdem, denn sie war trotz aller ihrer neurotischen Eigenheiten ein Mensch auf den man sich verlassen konnte. Und weil sie Sophie so sehr liebte, hat sie sich wieder mal dazu breit schlagen lassen hier in dieser „Black Bar“ zu sitzen und auf den angeblichen Traummann zu warten. Sophie rechnete sich bereits aus, wie lange dieses „Drama“ wohl dieses mal dauern würde. Wenn sie Glück hatte war sie um 23 Uhr zu Hause, denn da wurde „Stirb Langsam“ mit Bruce Willis im Fernsehen gespielt. Sie liebte Bruce Willis. Marlene rügte sie jedesmal, denn Bruce Willis war der Einzige Typ von Mann bei dem Sophie schwach wurde. Marlene machte sich dann immer über sie lustig, denn sie ist der festen Meinung, dass Sophie viel zu engstirnig in ihrer Männer Vorstellung ist, und sie doch ihren Horizont erweitern müsste, denn immerhin wird Bruce Willis nicht an ihre Türe klopfen.

Sophie sah sich in dieser „Black Bar“ um. Wie immer war nicht ein Mann unter den Menschen die ihre Aufmerksamkeit erregt hätte. Sie sah sich meistens nur aus Langeweile um, denn wirkliches Interesse hatte sie so wie so nicht. Marlene hielt sich wie immer sehr bedeckt in ihrer Beschreibung des Blind Date Kandidaten. Sie gab nur so viel preis, dass er sie umhauen wird, und er genau derjenige ist, der Sophie’s Ketten – die sie sich – nach der Meinung der Freundin – selbst umgelegt hat – lösen wird. Sophie wusste bei dieser melodramatischen Aussage bereits, dass dieser „Kettenlöser“ wahrscheinlich nicht mal ein Fahrradschloss knacken könnte ohne sich dabei einen Nerv einzuklemmen.

Als Erkennungszeichen war vereinbart, dass Sophie sich einen – aus der Mode gekommenen – „Cosmopoliton“ mit einem Schirmchen drinnen bestellt. Sophie hasste dieses Gesöff. Sie trank lieber einen Whiskey der stark und scharf roch. Sie mochte diesen herben Geruch und das brennende Gefühl wenn das Getränk ihre Kehle runter lief. Sie entschied sich für einen Kompromiss. Sie bestellte sich einen Cosmo, und einen Whiskey. Der Cosmo stand vor ihr – war ja das Erkennungszeichen – und den Whiskey trank sie. Der Barmann hatte ihr aus versehen Eis in den Whiskey getan, denn sie mochte ihr Getränk eigentlich Hand warm. Trotzdem führte sie das Glas zu ihren Mund und nahm einen kräftigen Schluck. Als Stärkung für den Abend.

„Sie sollten ihn mehr genießen, und nicht so hinunter stürzen. Er ist viel zu gut um ihn wie einen Cocktail achtlos zu trinken.“ Sophie spürte Atem an ihren Ohr. Sie nahm einen angenehmen Geruch wahr, der sie an Zigarillos und herben Amber erinnerte. Sie drehte sich langsam auf ihren Barhocker um und sah einen großen Mann vor sich. Sie musste den Kopf in den Nacken legen um ihn in die Augen zu sehen. Das was sie sah, löste ein Gefühl in ihr aus, dass sie seit Jahren nicht mehr empfunden hat — Neugierde. Dieser Mann sah sie mit einem höhnischen lächeln an, und ihr Kampfgeist war bei dieser arroganten Art wie er sie angrinste sofort geweckt. „Sind sie von der Barpolizei?,  oder warum denken sie mir ungefragte Ratschläge erteilen zu können? Ich kann mein Getränk trinken wie ich es will.“

Dieser Mann sah sie einfach nur an. Er stand da und betrachtete sie. Sie wusste nicht genau, ob es abschätzend oder bewundernd war. Sie sah erst jetzt, dass er braune warme Augen hatte, die aber ein Funkeln in sich bargen das gefährlich wirkte. Er trug eine Stoppel Glatze, hatte regelmäßige Gesichtszüge, und strahlte etwas aus, das nicht mit einem Wort zu definieren war. Er war teuer gekleidet, dass bemerkte sie, als sie kurz seinen Ärmel streifte, und den weichen Stoff seines Sakkos spürte. Er hatte große Hände mit schlanken Fingern, die aber nicht knochig wirkten, sondern eher die eines Klavierspielers, geschmeidig eben. Er betrachtete sie noch immer von oben bis unten, und Sophie wurde das jetzt zu blöd. Sie war ja kein Auto, dass man begutachten musste, um festzustellen ob ihr irgendwo Lack abgegangen ist.

Sie stand von ihrem Barhocker auf um sich grösser zu machen, was aber angesichts ihrer 1,65 m nicht sehr viel brachte. Der Mann vor ihr war sicher 1,90 m groß. Sie richtete sich trotzdem soweit sie konnte auf, legte den Kopf in den Nacken, funkelte ihn mit ihren grünen Augen an, und sagte scharf :“ Sagen sie mal, suchen sie bei mir den gestrigen Tag, oder warum starren sie mich so an?, oder habe ich irgendwas an mir, dass ihnen signalisiert das ich zum Verkauf stehe?“ Der Mann mit den braunen Augen ging einen Schritt zurück, hatte eine Hand lässig in der Hosentasche und ließ sich durch die heftigen Worte von Sophie nicht aus dem Konzept bringen.

„Hallo…..!!!!“ – Sophie winkte aufgeregt vor seinem Gesicht herum. „Sind sie auf Droge, oder was? Oder sind sie stumm? Oder sind sie einfach nur ein Psycho, der Frauen zu Tode starrt.?“ Sophie stemmte ihre Hände in die Hüften, und für sie war völlig klar, dass dieser Abend für sie gelaufen war. Sie schnappte sich ihre Clutch vom Bar Tresen und war im Begriff sich umzudrehen um auf den Ausgang zuzusteuern. Plötzlich spürte sie eine kräftige Hand, dass ihr Handgelenk umschloss. Er zog sie mit einem Ruck an sich, und sagte :

“ Ich bin unhöflich. Ich habe mich Dir noch nicht vorgestellt. Ich heiße Alexander, und ich habe Dich nur so betrachtet, weil ich selten eine Frau getroffen habe, die sich so wenig von meiner äußeren Erscheinung hat beeindrucken lassen. Außerdem hast Du etwas an Dir, das mich reizt, und Du bist sehr schön.“

Sie stand so dicht vor ihm, dass sie eine Dominanz spüren konnte, und seine Wärme. Als sie ihn beim sprechen zuhörte ließ seine Stimme sie beben. Ja ein besseres Wort fiel ihr nicht dazu ein. Trotz allem, dass er ihre Aufmerksamkeit hatte, versuchte sie sich aus seinem Griff befreien. Er hielt sie fest zog sie nochmal zu sich, und sagte wieder in ihr Ohr:

„Ich will Dich ficken. und du willst es auch. So etwas spüre ich. Ich habe dafür einen Instinkt. Außerdem – warum sonst wärst Du denn hier?“ Sophie funkelte ihn an. Sie zischte ihm entgegen:

“ Sag mal bist Du noch ganz dicht? Was bildest Du Dir ein? Glaubst Du ernsthaft ich habe hier auf Dich gewartet?“

Alexander sah sie an und antwortete ruhig und souverän :“ Ja das hast Du.“

Sophie brauchte einen Augenblick um zu realisieren was hier gerade passiert. War er das Blind Date? War er der „Kettenlöser“? Als sie darüber nachdachte, und noch immer an seine Brust gepresst, und ihr Handgelenk wie in einen Schraubstock in seiner großen Hand feststeckte, Spürte sie seine andere Hand unter ihr Kleid gleiten. Er strich ihr am Oberschenkel entlang. Sie war unfähig sich zu bewegen, oder etwas zu sagen. Das war ihr noch nie passiert. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Seine Hand wanderte immer höher, und als er noch mit einem gekonnten Griff in ihr Höschen griff, bemerkte sie mit einem gewissen Schamgefühl wie nass sie war. ER lies sie nicht aus den Augen. Er fixierte sie, und Sophie konnte den Blick nicht abwenden. Sie stand einfach da, und tat nichts. Außer das sie etwas spürte, dass sie schon lange nicht mehr empfunden hatte. Geilheit. Es störte sie, dass sie so etwas fühlte, denn gleichzeitig hatte sie auch das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.

Sie fühlte seine Finger die gekonnt zärtlich ihre Schamlippen entlang strichen, und seinen Daumen, mit dem er  ihren Kitzler massierte. Sie hatte das Gefühl, dass ihr die Knie weich wurden, und sie gleich den Halt verliert. Er dürfte das bemerkt haben, denn er lies ihr Handgelenk los, und umfasste ihre Hüfte. Er war ihrem Gesicht jetzt so nah, dass sich sein Atem mit ihrem Atem vermischte. Sie spürte seine Erektion an ihren Oberschenkel. Seine Finger wurden immer schneller, und ab diesem Zeitpunkt hörte Sophie auf zu denken. Sie fühlte tausende von Emotionen, und sie spürte dieses heiße Gefühl in ihr hochsteigen. Sie wusste –  er brachte sie zum Orgasmus. Hier in dieser vollen Bar, in mitten all dieser Menschen brachte er sie dazu zu kommen. Er flüsterte ihr ins Ohr:“ Komm für mich Sophie. Jetzt. Lass es auf meine Hand fliesen.“

Sophie kam. Und sie kam für ihn. Sie schloss die Augen, und sie stöhnte auf. Ein Stöhnen, dass von der Lautstärke der Musik komplett verschlungen wurde. Sie hatte den Eindruck, dass der Orgasmus gar nicht mehr aufhörte. Als sie die Augen öffnete, sah sie Alexander in die Augen. Er sah sie an, und dieser Blick war stolz, und es war ein Funke von Zärtlichkeit darin zu erkennen. Sophie wusste im ersten Augenblick nicht, ob das wirklich gerade passiert ist. Alexander grinste sie an. Dieses Grinsen bewirkte das sich ihr Kampfgeist wieder meldete.

Sie löste sich von ihm, und zog ihr Kleid zurecht. Er führte seine Hand zu seinem Mund und leckte genüsslich jeden einzelnen Finger ab. Sophie’s Augen wurden bei dieser Geste immer größer. Er grinste noch immer, und sagte: “ Du schmeckst hervorragend. Davon will ich mehr, aber nur wenn ich es Dir erlaube.“

„Wenn DU es mir erlaubst? Wer glaubst Du eigentlich das Du bist? Nur weil Du mir einen Orgasmus beschert hast, hast Du nicht das Recht anzunehmen, dass Du über mich bestimmen kannst. Ich komme wann ich will, und wo ich will. Merke Dir das ALEXANDER.“

Sie griff nach ihrer Handtasche, und drehte sich um. Sie wollte nur weg hier. Sie war durch den Verlust der Kontrolle über ihren Körper,  und auch stellenweise ihres Willens völlig durcheinander. Als sie fast schon beim Ausgang war blieb sie plötzlich stehen, denn ihr fiel etwas ein —

Woher kannte er bloß ihren Namen?

Fortsetzung folgt……………

Clean & Clear

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Clean & Clear

Schmutziger, dreckiger, verschwitzter Sex, – wer von uns hat das nicht schon mal erlebt. Man riecht den Sex an sich und auch am anderen, und wir suhlen uns förmlich in diesem Duft. ER vermittelt mir persönlich immer ein „Ausschalten aus der Alltagswelt“. Es wie die Tiere zu treiben, sich nur auf sich, den Partner und die gemeinsame Lust und auch „niedrige“ Triebe zu konzentrieren, dass lässt Frau wie Mann fast zu übermenschlichen neuen Kräften heranwachsen. Es ist alles andere egal, ob sich das Geschirr in der Küche türmt, was morgen im Büro los ist, oder man in zwei Tagen einen Termin beim Finanzamt hat. Alles das rückt in den Hintergrund. Vor allem ob man jetzt nach heftigen Matratzen Sport irgendwie eigenartig riecht, ist einem völlig egal. Normalerweise – denn für einige Menschen (egal ob Mann oder Frau) ist dieser Gedanke unerträglich. Es muss bei ihnen immer alles Clean & Clear sein. Ich muss Duschen. Auch mir ist das schon einmal passiert.

Etwas übertrieben?

Ich lernte einen Mann kennen, der keine Wünsche offen ließ. Er war attraktiv, sehr männlich in seiner Ausstrahlung, und im Bett ein echter Knaller. Doch dann passierte es – er rollte sich unmittelbar nach dem Orgasmus (da frage ich mich heute noch, ob er überhaupt schon wirklich fertig war 😉 ) von mir runter, sprang wie von der Tarantel gestochen auf, rannte ins Badezimmer, und nahm dort eine Dusche, dass man glauben musste, er kam gerade von der Bergwerksarbeit nach Hause. Dann stand er tropfnass in meinem Schlafzimmer, nur lässig das Badetuch um seine Hüften gebunden, vor mir –  perfekt und Clean & Clear. Dieser Anblick verleitete mich natürlich zu Runde zwei, und er wehrte sich auch nicht lange. Ich war mehr als erstaunt, als die zweite Runde kaum beendet war, das ganze Spiel  – mit aus dem Bett springen, und ins Badezimmer laufen – von vorne los ging. Ich bemerkte, wie meine Lust auf Runde drei ins Bodenlose fiel. 

Stinke ich?

Der erste Gedanke (wie könnte es bei Frau auch anders sein) der mir in den Sinn kam, -es muss an mir liegen. Wieso hätte sonst ein so potenter Mann den Wunsch, sich meinen Geruch vom Körper zu schrubben? Als er wieder aus dem Bad kam, und er mich mit diesem gewissen Augenaufschlag ansah, wusste ich, dass er sein Appetit auf „mehr“ da war, nur mein Appetit hat sich minimiert. Ich muss das klären. Also fragte ich ihn vorsichtig aber doch zielsicher „Sag mal, rieche ich irgendwie unangenehm?“ Er starrte mich an als ob ich ihn gefragt hätte ob mir gerade zwei Köpfe aus dem Hals wachsen. „Nein, um Gottes Willen, du riechst und schmeckst wunderbar. Wie kommst Du auf diese Idee?“ Ich sagt ihm, dass mir halt auffiel, dass er jedesmal gleich unter die Dusche sprang nach dem Sex, und da ging ich davon aus, dass dies mit mir zusammen hängt, bzw mit meinen Körpergeruch. Er verneinte das, aber er wurde sehr Ernst. Es folgte eine Erklärung, die ich so noch nie gehört habe, und glaub mir,  auch nie vergessen werde. 

Wie ein Tier

Er erklärte mir, dass er guten, heißen, und auch schwitzigen Sex sehr liebt, aber er nachher immer das Gefühl hat etwas tierisches an sich kleben zu haben. Der Gedanke „unsauber“ zu sein – im geistigen Sinn- sei ihm unerträglich. Alleine der Gedanke meinen „Saft“ auf seinem Penis oder im Gesicht kleben zu haben lässt ihn fast kotzen  – auch vor ihm selbst. Er findet es unhygienisch, sich nachher nicht sofort die Spuren seiner, und auch meiner Lust abzuwaschen. Vor allem seinem Penis widmet er unendlich viel Fürsorge (Wie immer man das verstehen will) . Erst wenn er komplett „geruchsfrei“ von dem tierischen Treiben sei, kann er wieder unter Menschen gehen. Auf die Frage, ob er es nicht genießt nach dem anderen zu riechen, und es somit noch länger „an sich zu tragen“, antwortete er mir gar nicht wirklich, sondern sprang auf (ich dachte schon das Bad ruft wieder 😉 ), raffte seine Klamotten zusammen, und stammelte irgendwas von „undenkbar, pfui, ekelhaft“. Man hätte denken können  ich hätte ihn gerade gebeten mit einem Briefchen Anthrax Viren durch die Stadt zu fahren. Unterstrichen wurde dieser dramatische Monolog mit ständigen Kopf schütteln.

Einmal rubbeln – aber bitte unerotisch

Als er dann fertig angezogen war, seine Autoschlüssel vom Wohnzimmertisch nahm, sah er mich an, und sagte, dass ich von Körperhygiene wohl nicht sehr viel halten würde. Jetzt sah ich ihn an wie ein Autobus, und ich bemerkte auch, dass sich Zorn in meiner Brust ausbreitet, und zwar in einer rasanten Geschwindigkeit. „Wie konnte er nur???“. Ich verlor dann  – zugegeben – etwas die Beherrschung. Ich sagte ihm, dass er sich doch bitte das nächste mal gleich jemand mit Schwimmhalle suchen soll, dass er sich im Becken gleich wund rubbeln kann, um sich den Weg in die Dusche zu sparen. Er verließ wütend, und völlig entsetzt meine Wohnung.

Nicht leistbar

Ich war erleichtert, denn jemand der es nicht genießen kann, meinen Geruch an sich zu spüren, der kann in keinen Bereich des Lebens wirklich genießen. Der ist damit beschäftigt sich Sauber zu halten, ständig Clean & Clear durch die Welt zu laufen, und offenbar nur schwer damit umgehen kann, sich gehen zu lassen, oder die Kontrolle lange aus der Hand zu geben. Ich war nicht lange wütend, denn die Logik hat sich sofort in meinen Kopf wieder breit gemacht. Warum? – Den Mann muss sich jemand mal leisten können mit dem Energieverbrauch. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Abstinenz macht geil

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Abstinenz macht geil – klingt jetzt mal wieder seltsam. Der Titel dieses Beitrages kommt mal wieder von P. Warum? Weil er es mal wieder vom Stapel gelassen hat. Natürlich wie immer in der unpassendsten Situation. Nämlich dann wenn ich mal wieder scharf wie eine Rasierklinge bin, und er den Eindruck erweckt, dass er es eben nicht ist. Aber die Aussage regt auch zum nachdenken an. Macht Abstinenz wirklich geil? Ist die Enthaltsamkeit förderlich für die Lust, oder macht sie ab einem gewissen Zeitpunkt frustig?

Abstinenz macht geil? Einmal so und einmal so

Es ist mal so und mal so bei mir. Ich kann nur die Meinungen wieder geben die mir zugetragen wird, bzw die ich selber empfinde. Abstinenz macht mich nur bis zu einer gewissen Grenze geil und scharf. Wenn man in dieser Zeit mit Worten, Phantasien und Neckereien miteinander spielt, dann ist die Abstinenz von schwitzenden geilen Körpern kein Problem. Allerdings wenn dieses Spielereien ausbleiben, dann fängt es an zuerst nur unangenehm zu werden, dann steigert sich das ganze schon in sozialer Unverträglichkeit gegenüber der Umwelt (was wir demnächst noch in einem Beitrag genauer erklären werden), und der Höhepunkt wird dann erreicht, wenn – wie in meinem Fall – P. mal wieder keinen Mucks bezüglich Sex äußert, und mir die Geilheit schon aus jeder Pore dringt. Wenn das Ganze dann noch von einem blöden Spruch von ihm garniert wird wie „Mach dich rar, dann wirst Du interessant“ würde ich am liebsten aus der Haut fahren.

Geil und zickig

Ich bin in solchen Phasen geil und zickig. Da ich aber dazu neige meine Zickigkeit nicht mit schreien oder streiten auszuleben, sondern eher mit spitzen und scharfen Bemerkungen wie zum Beispiel : “ Naja, der Wunsch mit mir zu ficken ist offensichtlich gerade nicht so hoch im Kurs.“ Worauf ein gegrunztes „Mmmmm“ kommt. Jede aufmerksame Leserin wird vielleicht selber jetzt ein leicht kochendes Gefühl in der Brust spüren, und sich denken „Poah, ich würde explodieren.“ Ja, meine Lieben – BIN ICH AUCH! Mein Bedürfnis in solchen Situationen mit P. überhaupt zu sprechen hält sich dermaßen in Grenzen, da ist ein Kanaldeckel eine Quasselstrippe gegen mich.

Männer, Sex und darüber reden

Drei Dinge die mir persönlich noch nie untergekommen sind: Männer, Sex und darüber reden. Männer können länger abstinent beim Sex bleiben als wir Frauen (traurig aber wahr), sie treten es nicht breit. Wie es ist, so ist es eben. Die Frage die sich mir dann immer aufdrängt : WARUM, können sie mal nicht auch jammern? Weil es schlicht und einfach „unmännlich“ sich zu beklagen. Punkt. Schlicht und einfach. Das ist natürlich nur meine Theorie. Ich habe das daran bemerkt, je mehr ich mich beklage über mangelnden Sex, desto einsilbiger wird P. Geredet wird erst dann darüber wenn wir wieder mal vögeln das die Schwarte kracht. ERST DANN kommen Sätze wie „Das war jetzt aber mal schon längst überfällig, und so lange warten WIR (man beachte die Wortwahl „wir“) nicht mehr.

Kopf voll, Penis nicht vorhanden

Männer sind Denker, vor allem wenn es um das Berufliche oder Existentielle geht. Läuft es im Job unrund, oder gibt es andere Probleme zu bewältigen die die Existenz sichern, dann ist der Penis für den Mann quasi gar nicht vorhanden. Sprechen wir Frauen dann über Sex, oder noch schlimmer über das Dringende Bedürfnis mal wieder Sex haben zu wollen (oder müssen), dann  ist es ungefähr so wie wenn man nach einem Urlaub verlangt,  obwohl kein Geld am Konto ist. Für den Mann (zumindest für P.) ist in solchen Augenblicken Sex so ziemlich das Unwichtigste , was man (oder Frau) sich nur vorstellen kann.

Wie damit umgehen?

Wie soll man mit so einer Situation umgehen als Frau? Ich kann jetzt nur aus meinen Erfahrungen sprechen. Auf gar keinen Fall sollte man von vorne herein annehmen, dass man für den Liebsten sexuell völlig uninteressant  geworden ist (in den meisten Fällen ist es nämlich gar nicht so). Ich habe am Anfang den Fehler begangen, Druck zu machen. Mit Sätzen wie “ na wann denn endlich?“, oder „Ich will vögeln, wann bist du da?“ habe ich die Sache nur noch schlimmer gemacht. Wisst Ihr was ich jetzt mache – NICHTS. Ich warte einfach ab. Druck macht Gegendruck, und dann artet es meistens in Frust und eisernen Schweigen aus. Das klingt jetzt banal, ist aber das Effektivste, denn eines ist immer noch ein Gesetz der Evolution – Männer sind Jäger, und wenn die merken, dass Frau es „gar nicht so nötig“ hat, dann wird sehr schnell das Interesse oder bzw die Priorität für Sex wieder geweckt. Dann ist das mit der Abstinenz rasch beendet. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Analsex – 7 Suchtfaktoren

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Analsex – das noch immer fremde Land.

Jeder spricht über Analsex , und man weiß, es ist einer der häufigsten sexuellen Phantasie von Männern (angeregt auch durch Pornos), aber wir Frauen haben noch immer ein Problem damit. Obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dass man süchtig danach wird.

Aber WARUM eigentlich haben wir Frauen mit dem Analsex oft ein Problem?

Zuerst einmal – Analsex ist wohl einer der Ältesten Sexualpraktiken die es gibt. Die Griechen fingen damit an Analverkehr (griechisch) zu betreiben,  um vor der Ehe schon Sex zu haben, und trotzdem das Jungfernhäutchen der „Braut“ zu erhalten. Es war  eine „Notlösung“, aber wie sagt man so schön  „nichts hält sich so lange wie ein Provisorium“. Für Männer war und ist er besonders reizvoll durch die „Enge“, und die sich daraus ergebende Stimulation. Für Frauen ist der „Hintertürchensex“ (ich finde diesen Ausdruck entsetzlich! 😉 ) noch immer mit einem Hauch „schmutzig“ und auch mit dem Wort „Tabu“  behaftet.

Den Anus verbindet man gedanklich immer mit Stuhlgang, Ausscheidung, und auch Verdauung. Das sind Dinge die nicht gerade sexuell stimulieren oder anregen. Auch für mich war dieser Gedanke eher abtörnend. Das wäre ungefähr so, als würde mir wer vorschlagen in meinen Ohr bohren,  um sich das Ohrenschmalz als sexuellen Stimulus heraus zu puhlen. Irgendwann aber kommt man fast nicht um dieses Thema herum.

Der Anus  – meine lieben Frauen –  ist eine höchst stimulierbare erogene Zone. Egal ob bei Frauen und Männern, wenn man weiß wie man diese „Kostbarkeit“ stimuliert erfährt man einen höheren sexuellen Genuss als beim Vaginalverkehr, oder aber auch bei Männern – ist laut Erfahrungsberichten (auch von meinen Liebsten) –  es geiler als jeder Blowjob. Der Anus hat aber auch leider einen Nachteil – es fehlt ihm an Feuchtigkeit, und er kann auch durch Stimulation keine produzieren.

Als ich meinen ersten Analsex hatte, war ich froh das er vorbei war. Es tat nur weh, fühlte sich unangenehm an, und ich war von sexueller Erregung ganz weit entfernt. Für mich stand fest – ausprobiert und eindeutig NICHT für gut befunden!  Als P. dann (also Jahre später) das Thema ansprach, versteifte ich mich komplett. Mir kam sofort die unangenehme Erinnerung an Schmerz und Druck ins Gedächtnis.

KEINE REGEL OHNE AUSNAHME!

Zuerst sprachen wir darüber, und P. gab mir eindeutig zu verstehen, wenn es nach wie vor unangenehm für mich ist, wird er sofort aufhören. Wir organisierten ein Gleitgel und einen kleinen Anal Plug (wirklich klein!), und da ich immer die Befürchtung hatte „alles schmutzig zu machen“ ging ich in die Apotheke und kaufte mir einen Mikroklist (dies ist ein Mini Einlauf, der nur den Enddarm entleert, und dies nach 5 Minuten). P. nahm ausreichend Gleitgel und dehnte mich zärtlich und vorsichtig vor (den Anal Plug brauchten wir dann gar nicht 😉 ), denn er machte das mit seinen Fingern. Alleine schon das fühlte sich wunderbar und „neu“ an. Für P. war es angenehmer, weil er mit den Fingern sofort spürte wenn ich mich verspannte, und er konnte dementsprechend reagieren.

Ja, und dann war es soweit, und ich hab dabei entdeckt, dass es beim Eindringen des Penis in den Anus  angenehmer ist,  wenn ich mich dabei klitoral selber stimuliere, dabei entspannte ich mich automatisch und dann war das Eindringen in den Anus nicht schmerzhaft. Die Löffelchenstellung ist hier am Besten geeignet, aber wenn Dir der Doggy Style eher zusagt dann mach das (achte aber darauf das Du Deinen Po nicht allzu steil in die Höhe streckst, denn dann ist der Winkel zu hoch und dann verkrampfst Du Dich). Und immer wieder ausreichend Gleitgel verwenden – besser mehr statt zu wenig! Wenn Dir das Tempo zu schnell sein sollte dann sag „ihm“ das.

Der A Punkt

Und dann wirst Du bemerken – und zwar sehr rasch – das es da einen Punkt gibt, der Dich in andere Sphären befördert. DEN A- PUNKT (Anterior Fornix Erogenus Zone)! Er reagiert noch empfindlicher als der G-Punkt und befindet sich in der Scheidenvorderwand. Du kannst dich auch vaginal mit einem etwas kleineren Dildo selbst dabei auch noch befriedigen, und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen – dann ist Dir ein Multipler Orgasmus sicher! Es ist kein Mythos – Analsex verschafft Dir die Maximale Lust.

Frauen wurden mal befragt was sie von Analverkehr halten, und mehr als die Hälfte der Frauen gab an, dass sie auf diese Art des sexuellen Verkehrs nicht mehr verzichten wollen, weil er den höchsten Lustgewinn für sie bedeutete.

Die Wichtigsten 7 Punkte die dich zum analen Höhepunkt bringen:
  • Vertrauen zum Partner oder Liebhaber (und auch alle Bedenken die Du vielleicht hast anzusprechen)
  • Entspannung (dadurch wird das Eindringen des Penis angenehmer)
  • Gleitgel (wir verwenden immer eines auf Wasserbasis und NICHT wärmend, denn das ist klebrig)
  • Vordehnung (entweder mit einem Anal Plug oder mit den Fingern)
  • vorher einen Mikroeinlauf machen (wirkt nach 5 Minuten und die letzten 15-17 cm deines Darms sind „sauber“)
  • Position (die Löffelchenstellung ist die bequemste, aber der Doggy Style ist mir persönlich lieber)
  • Stimulation der Klitoris (hierbei entspannst Du dich automatisch)

Aus eigener Erfahrung sagen wir aber, dass das Wichtigste ist, dass Du es genießen kannst, und auch sollst. Es gibt keinen schlechten Analverkehr sondern nur einen schlechten Partner für den Analverkehr. Lass Dich fallen, schalte den Kopf aus, und nimm das intensive Gefühl des sich „Hingebens“ in Dir auf. Apropos – wenn Analsex schon als „schmutzig“ gilt, dann lasse Dir doch noch kleine „dreckige“  Worte ins Ohr flüstern, dann hast Du das Gefühl  als ob der Analsex  die Antwort auf all Deine sexuelle Phantasien ist.

Bis dahin alles Liebe

Dein C. und P.

 

 

 

Sexsucht – nicht so wie Du sie kennst!

…sondern ganz anders!

Hallo liebe Extrem Unlimited Leserin!

Du hast sicher schon mal über Sexsucht gehört, gelesen, oder irgend etwas darüber im Fernsehen oder Internet gesehen? Als Sexsucht wird Hypersexualität bezeichnet. Also einfach übersetzt: Man muss immer Sex haben, je öfters am Tag umso besser, egal ob mit dem eigenen Partner oder auch mit Anderen. Bei Frauen nennt man es auch Nymphomanie. Aber von der Art von Sexsucht wollen wir heute nichts schreiben, denn da gibt es genügend andere kluge Leute, die sich damit besser auskennen.

Heute geht es um die Sucht nach dem Einen. Dem Einen von dem man nicht loskommt. Der das eigene Leben auf den Kopf gestellt hat. Der alles was man bisher erlebt hat in den Schatten stellt. Einfach so! Und egal wie sehr man auch versucht,  sich mit anderen Männern zu vergnügen oder vielleicht auch zu verlieben, es funktioniert nicht. Aber hat das überhaupt etwas mit Liebe zu tun, oder ist es einfach nur bombastischer Sex in der strengen Version noch gepaart mit dem gleichen Sinn für Humor oder Vorliebe für gemeinsame Dinge wo alles stimmig ist, und man seinen Schlüssel für das doch empfindliche Schloss gefunden hat?

Es beginnt damit, dass man nachher das Gefühl hat,  nie wieder mit einem anderen Mann Sex haben zu wollen und auch zu können, aber dann haben wir Frauen ja noch unseren klugen Kopf (der sich auch hin und wieder in so einer Situation einschalten sollte) , der uns zu verstehen gibt, dass wir das alles jetzt völlig überbewerten. Der Kopf sagt uns : „Es ist halt phänomenaler Sex mit allen was wir uns je gewünscht haben, dieser Einer hat halt zufälligerweise genau gewusst welche Knöpfe er drehen muss, dass wir abgehen wie ein Zäpfchen. Tja, schön…alles kein Problem. Er wird uns in schöner Erinnerung bleiben, und das war es dann.“

Sagt uns der Kopf! — Ja! Leider hat der Kopf in so einer Situation nicht die Oberhand, sondern unser Bauch, oder besser gesagt unser gesamter Körper. Denn der hat seinen eigenen Plan. Er braucht dieses perfekte Zusammenspiel, denn es hat sich ja so geil angefühlt, es war perfekt (und mal ohne das du eine Anleitung geben musstest). Du hast Dich sicher gefühlt, konntest alles los lassen.  Unser Körper merkt sich so etwas, und leider merkt er es sich auch, wenn das Objekt der Begierde nicht zur Verfügung steht (weil es vielleicht ein ONS war, oder jemand den Du aus den Augen verloren hast, oder er sich einfach nicht mehr gemeldet hat).

Hier fängt es an, sich für Dich zum Problem zu entwickeln. Denn DEIN Körper braucht es. DU brauchst es! Dringend! (Und ich muss Dir die Illusion rauben, dass die Zeit alles verblassen lässt. Nein — in so einem Fall nicht). Deine Konzentration fährt auf Notstrom, deine Leistungsfähigkeit lässt vielleicht nach, und jeder der nur annähernd so lacht, so spricht oder so riecht wie ER, der hat Deine volle Aufmerksamkeit. Du fängst an zu schwitzen, Dein Herz klopft bis zum Hals und dein Mund wird trocken (die Sucht nach der nächsten Dröhnung meldet sich hier gerade!!), und dann kommt die bittere Erkenntnis, das es nur eine gewisse Ähnlichkeit ist, aber eben nicht das Original.

Kennst Du dieses Gefühl? 

Hast Du so etwas schon mal erlebt? Wenn Du jetzt „JA“ sagst, weiß ich nicht, ob ich Dich beglückwünschen, oder Mitgefühl für Dich empfinden soll. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Du nicht nur einfach guten Sex hattest, sondern Dein sexuelles Gegenstück gefunden hast, ist sehr gering und auch selten. Also eigentlich toll! Aber Du brauchst es dann auch in einer Regelmäßigkeit, und wenn diese ausbleibt (aus welchen Gründen auch immer), dann fängt es an weh zu tun. Das hat nicht immer etwas mit Liebe zu tun, sondern mit der Emotion der Verzweiflung. Verzweifelt, dass man den Einen nicht mehr ersetzen kann bzw. den Sex mit ihm, und auf der anderen Seite diese ungestillte Begierde.

(Hier habe ich heute einen wirklich zum Thema passenden Song gefunden)

 Sarah Connor „Versprochen“

Du erwartest jetzt von mir einen Ratschlag? Den gibt es nicht. Gegen so etwas ist man machtlos. Natürlich werden jetzt einige klugen Leute sagen „Das ist alles nur Einbildung, jeder ist ersetzbar, alles nur eine Frage der Zeit, die Zeit heilt alle Wunden…….“ . Ja, da müsste ich jetzt darauf antworten :“ Jeder, der so etwas noch nie erlebt oder empfunden hat, kann nicht wirklich mitreden.“ Dem ist so ein Feeling bis jetzt verborgen geblieben. Du kannst nur eines versuchen — jeden Tag versuchen damit zu leben. Du kannst versuchen deine Sucht nach ihm zu ergründen, alles auf zu rollen was denn Dein Verhalten in irgend einer Weise erklären könnte, und zu versuchen ohne ihn zu lachen. Das ist das Wichtigste!! (Und das Schwierigste!)

Aber eine Illusion muss ich Dir jetzt nehmen. Auch wenn Jahre vergehen, vergessen wirst Du IHN nie, und wenn Du das Glück (oder Pech) hast, ihn jemals wieder zu begegnen, dann kannst Du nur zwei Dinge tun: Dich umdrehen und so schnell Du nur kannst davon laufen, oder das Risiko eingehen wieder der Sucht zu erliegen, denn etwas anderes ist es nicht. Eine Sucht — nach dem EINEN.

Bitte sei nicht enttäuscht, dass dieser Beitrag etwas „ernster“ war als Du es vielleicht gewohnt bist von uns, aber wir versprechen wir bessern uns ;). Und wir fangen auch gleich damit an: Es geht nicht um Dirty Talk, aber trotzdem trägt unser nächster Beitrag den Titel:

Beschimpfe mich oder ich wechsle das Bett

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.