Escort? Darf ich bitten?

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)
Das Thema Escort war ja hier auf unseren Blog schon mal ein Thema. Jetzt haben wir uns nochmal diesem Thema gewidmet. Allerdings unter dem Gesichtspunkt, wie der Internet Auftritt von Escort Services gestaltet ist, und woran man die Unterschiede erkennen kann. Jeder wird natürlich als Erster sagen „Das sieht man an der Preisliste“. Wir sagen „Nicht nur!“ Die Preise für Escort variieren natürlich in der Branche, aber es kommt auch darauf an, wie die Frauen und Mädchen sich präsentieren, und auch dem Nutzer einer solchen Seite dargestellt werden. Wir haben hierzu einige Seiten entdeckt, und auch einige über die wir mehr als positiv überrascht waren.
Es wird hier nicht nur klar gestellt, dass der Preis nicht für eine spezielle Dienstleistung sondern für die Zeit,  die die Escort Dame zur Verfügung stellt geleistet wird. Was wir persönlich sehr schön finden, sind die ansprechenden, erotischen und vor allem ästhetischen Fotos, die die seriösen Seiten abrunden, aber nicht überladen. Weiteres ist uns aufgefallen, dass nirgendwo auf der Seite eine blinkende pinkfarbene Werbung (warum müssen die auch immer pink sein??? 😉 ) erscheint, die ständig dazu einlädt auf irgendeine andere  (meistens auch mit Sex) Seite zu switchen.
Man kann jetzt über die Nachfrage bei Escort natürlich streiten. Es ist sicher nicht prickelnd,  wenn der geliebte Ehemann oder Partner das sowieso knappe Geld zu einer Escort Lady trägt (oder ins Puff, oder zur Geliebten – überhaupt zu keiner anderen Frau 😉 ), aber wenn ein Mann, der sehr viel unterwegs ist, keine Partnerin hat, dafür aber das Geld, warum sollte er sich dann nicht beim Abendessen eine Dame an seiner Seite wünschen,  mit der er sich unterhalten kann, die ihn zum lachen bringt, oder mit der er ein paar erotische Stunden verbringen möchte? Was ist daran so verwerflich? Das derjenige dafür bezahlt??, oder die Dame die das Geld annimmt?
Es geht hier darum,  dass eine Dame Geld für investierte Zeit annimmt. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.
Wir finden das völlig in Ordnung. Wir wollen hier auch keine Preis und Angebotsvergleiche schreiben, denn falls jemand Interesse an Escort hat,  wird er dies auch alleine schaffen. Escort muss nicht zwangsläufig immer mit „schmuddelig“ in Verbindung gebracht werden. Es gibt Seiten die sind fast schon steril in ihrer Art und sehr clean gestaltet. Nichts, wo man dabei an dunkle Hinterhöfe denkt. Es ist ein Business wie jedes andere.
Wenn man jetzt als Frau denkt „Ach ja, das kann ich auch“. VORSICHTIG meine Damen. Es ist sicher nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Man muss ein hohes Mass an Empathie und Einfühlungsvermögen mitbringen, eine hohe Allgemeinbildung besitzen und vielleicht noch einige Sprachen sprechen. Viele Agenturen legen großen Wert auf eine gewisse Körpergröße und Gewicht, und viele Agenturen nehmen keine Damen als Escort,  die älter sind als maximal 40 Jahre. Das verstehen wir zwar nicht ganz, denn wir haben die naive Vorstellung, dass einige Männer (auch jüngere) mehr Interesse an Frauen haben die die 40 Jahre bereits überschritten haben.
Egal ob jung oder alt, Männer wie auch Frauen, zu Hause oder im Urlaub oder auf Geschäftsreise, – jede(r) kann und soll sich eine professionelle Begleitung leisten wenn er/sie es sich finanziell leisten kann.
Bis dahin alles Liebe
Eure C. und P.

Deine Geschichte, meine Geschichte

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Geschichte ohne Ende – der Beginn!

Der Beginn der Geschichte ohne Ende kommt um einen Tag verspätet als angekündigt, aber manchmal passieren Dinge die man nicht vorhersehen kann, und  gegen die man machtlos ist,- wie der Besuch einer lieben Freundin die man fast acht Wochen nicht gesehen hat, und sich mal wieder heillos verquatscht hat, weil man sich so viel zum erzählen hatte. Also verzeih mir meine Nachlässigkeit, dass Du erst heute die Gelegenheit bekommst deine Phantasie, oder deine persönlichen Erlebnisse in eine vorgegebene Geschichte zu integrieren, oder sie einfach weiter zu spinnen wie Du es dir denkst oder fühlst.

Der Beginn

Die vorgegebenen Zeilen sollen für dich alle Möglichkeiten bieten, wie denn die  Geschichte enden soll. BITTE – ALLES ist erlaubt ausser die erwähnten Dinge in meinen letzten Beitrag.      Es beginnt mit Caroline und einem Waldlauf, denn laufen ist das Einzige das hilft ihren Kopf frei zu bekommen. Es läuft in der Beziehung mit Paul schon lange nicht mehr so wie es sein sollte, aber da sie eine Frau ist, die gelernt hat auch Dinge einzustecken, und nicht bei der kleinsten Problematik davon zu laufen schweigt sie. Sie lächelt und schweigt. Doch an diesen Tag bei einem ihrer gewohnten Waldläufe – und nach einem – wie in letzter Zeit öfters – kaltschnäuzigen, gefühllosen Kommentares von Paul fällt ihr die Zeit – wie das alles war mit ihm – früher, und sie stellt sich  – für sich – die Fragen die sie sich schon längst hätte stellen sollen.

Caroline und Paul

Caroline und Paul sind das klassische Paar das sich nicht gesucht aber gefunden hat. Sie lernten sich auf einer Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Freundes kennen, und konnten sich auf den ersten Blick nicht leiden. Sie gingen sich den ganzen Abend aus dem Weg, und bemühten sich beide – so gut es ging – niemals alleine mit dem anderen zu sein. Caroline hielt Paul für den Aufsteiger in einer Pharmafirma, der alles tun würde,  um irgendwann den Chefsessel des Unternehemns zu erklimmen, egal wieviele soziale „Leichen“ er hinter sich bringen müsste. Er sah ohne Zweifel gut aus. Paul hatte dunkle Haare, hatte eine athletische Figur, ohne dabei so zu wirken wie wenn er mit einem Fitnessgerät „verlobt“ wäre, und hatte ohne Zweifel sehr schöne, hervorstechende blaue Augen, die aber nicht einheitlich blau waren, sondern sehr viele Schattierungen hatten. Paul konnte – ohne Zweifel – Menschen in seinen Bann ziehen.

Mr. Perfect

Er wusste bei den Leuten immer das Richtige zu sagen, und traf immer den richtigen Ton, obwohl, wenn man ihn länger beobachtete, den Eindruck gewann , dass er das nur tat um sich bei den anderen einzuschleimen. Mr. Perfect quasi. Caroline haßte solche Exemplare der menschlichen Spezies. Sie war auch überzeugt davon, dass er jede Nacht eine andere im Bett hatte, um sie dann am nächsten Tag so schnell wie möglich zu vergessen. Er vermittelte den Eindruck, dass alles was er tat aus Berechnung geschah, nur das er sich bestätigt fühlte. Caroline malte sich aus wie er sein „schwarzes Buch“ indem in ihrer Phantasie sicher tausend Frauennamen standen, jeden Tag an sich drückte, und sich selbst vorsagte wie toll er denn nicht sei.

Unterschiede

Sie ist die Bodenständige, die immer nur das verspricht was sie auch halten kann. Der es auch egal ist, wie sie denn aussieht wenn plötzlich Freunde zu Besuch kommen. Ob ihre Haare jetzt zu Berge stehen, oder sie nur ein Schlabber T Shirt an hat. Paul muss immer perfekt aussehen, und er muss in einer Gesellschaft glänzen. Er könnte ohne Zweifel einen Mann der in der sibirischen Eiswüste wohne einen Eisschrank verkaufen, aber sonst ist er nur eine nett anzusehende Hülle ohne Inhalt. Caroline ist Buchhändlerin, und hat vor Jahren den alten Buchladen ihrer Eltern umgebaut und einen ruhigen und entspannten Treffpunkt für Leseratten geschaffen. Die alte braune englische Couch – die sie vor Jahren auf einem Flohmarkt erstanden hat – steht einladend in dem kleinen Buchladen, und soll Kunden dazu animieren, sich hinzusetzen, zu schmökern, und auch einen Kaffee zu trinken. Dieser kommt aber nicht aus einem unpersönlichen Automaten, sondern Caroline macht ihn auf einer alten Espressomaschine der sich hinten im Laden befindet.

Mann muss sich bemühen

Caroline mag den Geruch von Büchern. Sie kann mit einem elektronischen Buch nicht viel anfangen, weil es für sie keine Seele besitzt. Carolines Haare gleichen einer Mähne die sich aus den Farben des Herbstes zusammensetzt, und bis auf ihre Schultern reichen. Sie hat die braunen Augen ihres Vaters geerbt und die langen dunklen Wimpern ihrer Mutter. Caroline  kümmert sich wenig um Konventionen und gesellschaftlichen Druck. Meistens tut sie das was sie möchte, hegt und pflegt ihren Freudeskreis und trinkt auch hin und wieder einen über den Durst wenn es sich ergibt. Viele glauben – wenn sie Caroline das erste mal sehen – dass sie ein völlig asexuelles Wesen ist, dass niemals nur einen Finger krumm machen würde um einen Mann zu bekommen. Egal ob für eine Nacht, eine Affäre lang, oder für eine Beziehung. Caroline lebt nach dem Prinzip, wenn sie ein Mann will, dann muss er sich eben bemühen sie zu bekommen.

Tag und Nacht

Caroline konnte sich bei ihrem Waldlauf – der fast zwei Jahre nach dieser besagten Geburtstagsfeier statt fand – noch an den Augenblick erinnern, als Paul es doch schaffte ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, obwohl sie davon überzeugt war, dass sie wie Tag und Nacht sind. Er stand in einer Ecke mit einer Gruppe von Leuten und lachte plützlich so herzlich und laut auf, dass sie sich automatisch umdrehen musste. Dieses befreite Lachen und die strahlenden Augen dabei,  waren der Moment, wo sie das erste mal an diesen Abend dachte, dass er vielleicht im Innersten , wenn er sich mal nicht unter Kontrolle hatte, doch ein Mensch war der eine echte Emotion zeigen konnte. Sie dürfte ihn dabei so lange angestarrt haben, dass auch er sie wahr nahm, und anlächelte. Nicht auf diese arrogante Art und Weise, sondern aus echten Interesse. Das erste mal fühlte Caroline etwas in sich, dass sie sich selbst nicht erklären konnte. Sexuelles Interesse an einen Mann. Sie dachte so bei sich, dass er eine Heruasforderung darstellte, wenn sie diejenige war, die ihn abschleppte, und am nächsten Tag schon seinen Namen vergessen hat.

Der Plan

Also fasste sie den Plan,  sich diesen arroganten Schnösel zu ihrem eigenen Vergnügen zu angeln, und ging geradewegs auf ihn zu. Sie versuchte sich auf ihren Absätzen noch etwas größer zu machen , denn sie wollte auf gar keinen Fall den Eindruck erwecken, dass sie ihm unterlegen war – auch körperlich nicht. Als er sie auf sich zu kommen sah…………………………………………………………….

JETZT BIST DU DRAN….

Jetzt bist Du dran. Wie ist die erste Annäherung von Caroline und Paul? Schafft sie es wirklich ihnfür eine Nacht ins Bett zu bekommen?, und wenn Ja, wie verläuft die Nacht? Endet zwischen ihnen beiden alles, oder wird daraus eine Beziehung? Warum braucht es einen Waldlauf, damit sich Caroline an alles erinnert, und warum tut sie es gerade jetzt? Wir sind schon sehr gespannt auf deine Version. Schicke sie uns doch einfach per Mail zu, wie die Story enden soll. Wir freuen uns .

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

 

Alles unter Kontrolle

Lieber Extrem Unlimited Leser(in)!

Alles unter Kontrolle – Wie jetzt genau?

In der Aufregung unseres Umzuges in eine neue Wohnung, habe ich trotzdem Zeit gefunden mit einer guten Freundin aus Berlin zu skypen (wenn Berlin anruft MUSS einfach Zeit sein). Diese Frau ist für mich das Sinnbild von Tugend und Moral, ohne dabei aber spießig oder verklemmt zu sein. Eine Frau Mitte dreißig, verheiratet, mit Zwillingsmädchen im Alter von 13 Jahren,  und mit dem klassischen Haus und Garten in der Nähe vom Grunewald. Also das perfekte Leben wie man es aus Filmen kennt. Wie man es sich vielleicht schon manchmal selbst gewünscht hat. Ich muss zugeben, dass ich mich selbst manchmal ertappt habe, wie ich sie still beneidet habe um diese innere Ruhe und diese Ruhe die sie auch ausstrahlt. Diese „Erdung“ habe ich immer gemünzt auf DAS perfekte Beziehungsleben, dass sie für sich selber führt.

Oder auch nicht

Mein Erstaunen war jedoch ziemlich groß, als sie mir fast „nebenbei“ erzählte, dass sie mit einem Kollegen, den sie auch schon ziemlich lange kennt, geknutscht hätte, aber mehr ist nicht passiert. Aber hallo – was heißt hier „nicht mehr“? Wir sind ja immer der Meinung, dass ein Kuss immer intimer ist als ein Geschlechtsakt. Der ist nur der fortlaufende „rote Faden“ des Knutschens (wenn das auch gut genug war um es fortzuführen 😉 ). Wie sie mir das so erzählte (jeder von uns mit einem Glas Wein in der Hand vor dem Bildschirm) versicherte sie mir ungezählte Male „Alles unter Kontrolle“ zu haben. „Es sei ja nichts passiert, und sie will das „Wohlfühlgefühl“ gar nicht abstreiten, aber das da sicher nicht mehr passieren wird als eben diese Knutscherei. Also „Alles unter Kontrolle“.

alles unter kontrolle
Bildquelle
Das Bild gerät ins Wanken

Abgesehen davon, dass ich beim ungezählten Male „Alles unter Kontrolle“ bereits Ausschlag bekam, erweckte es in mir eindeutig den Eindruck, dass da gar nichts unter Kontrolle war. Habe ich mich von meinem eigenen gemachten Bild dieser tugendhaften Frau täuschen lassen. JA! – und das war ein Fehler, denn die – nach außen hin – perfekteste Beziehung kann Risse haben, die Ausstehende nicht mal ansatzweise wahr nehmen, und vielleicht nicht mal die Betreffende Person erahnt. Es fehlt etwas in einer Beziehung, wenn man plötzlich (verzeiht mir die dramatische Darstellung) in den Armen eines anderen liegt, und dann dieses Szenario noch geniest. WAS ist „schief gelaufen“, dass man es selbst nicht bemerkt hat. Es ist doch alles so wie man es sich immer erträumt hat?, oder gerät das eigene gemachte Bild einer Beziehung plötzlich ins Wanken?

Du funktionierst

Meine liebe Freundin tat genau das in unserer Unterhaltung, was mich noch hellhöriger werden ließ. Sie erzählte mir auf einmal in allen bunten Facetten wie toll ihr Mann ist, dass „alles in Ordnung sei“, und das mit der Knutscherei eben nur ein emotionaler Ausrutscher. Da ich sie für eine sehr kluge Frau halte, sah ich sie via Videochat an, als ob mich gerade der Bus überfahren hätte, denn es konnte nicht ihr Ernst sein, mir das wirklich verkaufen zu wollen. Sie musste doch selber wissen, dass etwas nicht stimmen konnte, wenn einem so etwas „passiert“. Ich fragte sie auf den Kopf zu ob sie das wirklich so meint, oder ob sie sich das nur selber einredet um sich besser zu fühlen? Dann stellte ich die Kardinalsfrage, die zwar unangenehm ist, aber wenn man sie sich nicht selber stellt, müssen es eben gute Freunde tun. „Sag mal lebst und liebst du noch wirklich, oder funktionierst du nur mehr?“.

Die Wahrheit ist nicht immer easy

Ihr Gesichtsausdruck sprach Bände. Sie funktionierte, als Ehefrau, Mutter, Hausfrau. Sie stellte keine Anforderungen, und genau da lag aus meiner Sicht das Problem. Sie forderte nichts für sich als FRAU ein. Etwas das nur ihr gehörte, dass sie wollte, und auch benötigte, – nämlich die uneingeschränkte Aufmerksamkeit, ohne eine Gegenleistung geben zu müssen. Diese Knutscherei mit dem Kollegen den man schon jahrelang kennt (und wo eine Vertrautheit vorhanden ist) war genau das. Er gab ihr die Aufmerksamkeit, das Gefühl begehrt und gewollt zu werden, und sich die ZEIT jetzt zu nehmen – für SIE. Das war der Knackpunkt.

Glückwunsch

Ich konnte sie zu diesem Schritt nur beglückwünschen, denn sie holte sich etwas, dass sie offensichtlich mehr als dringend benötigte. Zuneigung, das Feeling begehrt zu sein, Lippen wieder mal auf sich zu spüren, die nicht nach 2 Sekunden wieder verschwinden, sondern die „mehr wollen“ – von IHR mehr wollen – SIE wollen. Das ist legitim. Jeder Partner(in) sollte sich jetzt bei der Nase nehmen und sich selber die Frage stellen „Was habe ich nicht bemerkt, dass er/sie es sich von einer(m) anderen holt? Warum küsse ich ihn/sie nicht mehr so wie früher?“ Es wäre jetzt leicht mit dem Finger auf die Person zu zeigen und zu sagen „wie kannst Du nur deinen Mann hintergehen?“ VORSICHT vor solchen Anschuldigungen, denn oft steckt hinter so einer Geschichte eine ganz andere, längere Geschichte die dazu geführt hat, und wenn man Freund(in) ist, sollte man sich die Zeit nehmen und auch genau zuhören bevor man urteilt.

Alles unter Kontrolle – es geht weiter

Das mit „Alles unter Kontrolle“ endet nicht mit einer wilden Knutscherei, sondern hat eine Fortsetzung, aber ich habe sie mal in dem Glauben gelassen, die Situation völlig im Griff zu haben. Ich dachte es bringt jetzt gar nichts, ihr zu sagen, dass das noch nicht der Schlusspunkt war. Sie braucht die Sicherheit noch immer diejenige zu sein die alles im Griff hat. Sie wird noch früh genug dahinter steigen, dass sie nur mal gekostet hat von dem Dopamin Cocktail, und bekanntlich will man dann sehr oft das ganze Glas austrinken.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Im Schatten

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Die heutige Geschichte kommt aus der Feder von C. Die Idee kam ihr, als wir den Beitrag von Die Schattenfrau schrieben. Der Inhalt ist stellenweise von Ihr selbst erlebt, und teilweise erfunden. Ich finde die Geschichte toll, und wir hoffen du natürlich auch. Sogar ich als hart gesottener Macho musste manchmal schlucken. Aber liest selber…

Erotische Geschichten

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

Die Schattenfrau

Hallo liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

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Bildquelle : Google

Die Geliebte, die Mätresse, die Konkubine, die ewig Zweite Frau. Und auch wieder nicht. Zum besseren Verständnis für alle. Ich schreibe hier nicht aus der reinen Theorie, ich war die Schattenfrau, über viele Jahre. Ich will auch nichts schön reden, es war immer eine Hochschaubahn der Emotionen. Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt. Natürlich könnte ich jetzt zu meiner Verteidigung sagen, ich war jung und auch noch unerfahren, und das mir so etwas heute nicht mehr passieren könnte. Doch es könnte. Und es kann jeder Frau passieren, dass sie sich wieder jeglicher Vernunft und Verstandes in einen verheirateten Mann verliebt. Umgekehrt wird aber auch ein Schuh daraus, denn auch der Mann (obwohl verheiratet) kann sich verlieben in seine Schattenfrau, nämlich dann wenn es nicht nur ums Sexuelle geht.

Fangen wir aber der Reihe nach an (schon wieder greife ich mir selber vor). Ich lernte diesen Mann – nennen wir ihn mal A. – auf meinen damaligen Arbeitsplatz kennen. Ich öffnete die Türe, er stand auf der anderen Seite, und wir liefen fast ineinander. Tja, da war der Blick, der Duft der von ihm ausging, und der lockere Spruch „Das wäre jetzt der schönste Unfall  geworden, der mir je an einem Montag passiert wäre“. Da wir uns noch nicht kannten stellten wir uns vor. Den ganzen Tag kreisten wir umeinander wie zwei Adler die sich nicht aus den Augen ließen. Dann war Feierabend. Er verabschiedete sich und ging. Irgendwie war ich schon enttäuscht, aber naja- auch nicht tragisch. Da unmittelbar in  der Nähe eine Kneipe war, wo sich viele Kollegen nach Feierabend trafen, ging ich eben mal alleine auf einen Absacker hin. Und als ich das Lokal betrat – das saß ER.

Konnte nur Zufall sein, denn ich habe mit keinem Wort diese Kneipe erwähnt. Er kam auf mich zu, und meinte „ich habe gehofft, dass Du heute hier herkommst. Deine Kollegen haben mir verraten, dass ihr hier öfters seid.“ Wir setzten uns an die Bar, und fingen an zu reden. Das nächste mal das ich auf die Uhr sah, war es weit nach Mitternacht, und der Wirt wollte Feierabend machen. Als ich mich verabschieden wollte, hielt er mich fest, und sagte „Ich muss Dir was sagen. Ich bin verheiratet.“ Kein – ach ich bin ja so unglücklich, meine Ehe läuft nicht oder sonstiges. Einfach kurz und knackig „ich bin verheiratet“. Die Logischen unter Euch werden jetzt aufschreien. JA – ich hätte Danke sagen sollen und gehen – ALLEINE. Tat ich aber nicht. Ich sagte nichts, ich nahm einfach seine Hand. Er zog mich an sich und küsste mich.

Er verließ um vier Uhr morgens meine Wohnung, und ich kann jetzt nicht sagen, dass ich da schon Hals über Kopf verliebt war. Da war ich noch so realistisch, dass ich mir sagte „Ja war toll, aber der ist vergeben und hat sicher immer wieder was nebenbei laufen“. Es blieb nicht bei diesem einen Mal. Ich wurde die „Montagsfrau“. Der Montag war unser Tag, und es war auch nicht so, dass wir uns nur trafen zum vögeln. Im Sommer gingen wir baden, wir gingen ins Kino (Ja ok – wir schmusten mehr als wir uns den Film ansahen 😉 ), oder wir kochten etwas zusammen. Er wollte, dass ich mit entscheiden sollte, was er sich für ein Auto als nächster kaufte, usw. Ich war TEIL seines Lebens, weil er mich dazu machte, und auch umgekehrt.  Ich vermisste nichts – fast ein Jahr lang. Ich war immer schon selbstständig, und daher genoss ich auch die Zeit alleine, und freute mich auf Montag.

Die Probleme fingen erst an, als er mit seiner Frau auf Urlaub fuhr  – 3 WOCHEN lang. Handy, Whats App etc. das gab es noch nicht, und die drei Wochen wurden zur Ewigkeit. Als er dann endlich wieder da war meldete er sich erst ein paar Tage später. Ich war sauer und verletzt und beendete die Sache. Ich weinte tagelang, denn auch wenn es logisch ist die Geschichte zu beenden, weh tut es trotzdem. Ab da fing das „Auf und Ab“ Spiel an. Er kam, wir stritten das die Fetzen flogen, wir versöhnten uns wieder, und dann nach ein paar Wochen ging das Theater von vorne los. Erst als er eines Tages vor meiner Türe stand – es war KEIN Montag – mir sagte, ich soll mich anziehen, denn wir hätten einen Termin, da spürte ich das er sich entschieden hatte, und zwar ohne das ich etwas dazu tat. Wir fuhren gemeinsam zum Scheidungsanwalt, und er reichte die Scheidung ein. Leider begann dann auch der Rosenkrieg. Er und seine Frau waren ziemlich vermögend, und der Streit ums Geld zog sich über ein Jahr. Dieses ewige hin und her, die Attacken seiner „noch“ Frau hielt unsere Beziehung aber nicht aus, und wir trennten uns endgültig – friedlich, aber schmerzvoll für uns BEIDE.

Heute noch denke ich manchmal an ihn –  denn obwohl ich die Schattenfrau, war ich doch unglaublich glücklich in diesem Lebensabschnitt, und ich erlebte Dinge, die ich niemals bereue. Das Witzige war, dass wir uns im Laufe der letzten zwanzig Jahre immer wieder über den Weg gelaufen sind, wir wärmten die Geschichte aber nur einmal kurz wieder auf. Es war nicht mehr das Gleiche. Beim letzten Mal als wir uns zufällig in einem Freibad über den Weg liefen, da konnten wir über die letzen zwanzig Jahre reden, und er versicherte mir, ebenso wie ich ihn, dass es die Beste Zeit seines Lebens war, aber eben der Zeitpunkt für uns nicht bestimmt war. Zum Abschluss gaben wir uns die Hand und gingen getrennte Wege.

Ob ich es heute anders machen würde? Nein! Ich klage nicht und jammere auch nicht. Es war so wie es war.  Ob mir so etwas wieder passieren könnte? – SELBSTVERSTÄNDLICH, denn in wen man sich verliebt das kann man nicht bestimmen. Auch wenn jetzt ganz viele taffe Frauen sagen „Mir kann das nicht passieren, so blöd bin ich nicht“, dann können sie das nur sagen weil es ihnen noch nie passiert ist, und mit blöd hat das gar nichts zu tun. Und eines ist mir persönlich ganz wichtig zu sagen: Die Geliebte ist nicht der Grund warum eine Ehe auseinander geht,- sie ist maximal der Auslöser, denn die Geliebte gibt es erst dann,  wenn die Beziehung schon einen Sprung hat. Hätte sie das nämlich nicht, dann hätte die Geliebte gar keine Chance.

Also verurteilt nicht die Schattenfrauen sonst fragt euch selber „kann ich steuern,  in wen ich mich verliebe?“ (Diejenige die diese Frage mit JA beantwortet, würde ich aber dann sehr gerne kennen lernen 😉 ). Es gibt sicher die notorischen Fremdgeher, aber die haben nicht nur eine Geliebte, sondern immer wieder wechselnde Gespielinnen, und die fallen jetzt sicher nicht unter die Kategorie „Mr. Charming“, aber es gibt wie man an meinen Beispiel sieht, auch Männer die irgendwann zugeben, dass die Geliebte zur Liebe geworden ist, und handeln auch dementsprechend.

Manchmal wenn Montag ist, da denke ich noch an diese Augen, diesen Duft……

Alles Liebe

Eure C. und P.

ONS, Seitensprung, Fremdgehen, Affäre, Verhältnis – 5 Unterschiede die Dich erstaunen werden

Hat alles mit Untreue zu tun?

Nein, hat alles mit falsch verstandener Treue zu tun. Was bedeutet Treue eigentlich wirklich bzw. wie wird es definiert. Treue bedeutet „fest sein“, „sicher sein“, „hoffen, glauben, wagen“. Und Vertrauen! – wir haben es nicht vergessen. Was geschieht wenn der Partner eines der oben genannten Dinge tut? Er missbraucht unser Vertrauen? Ja, wenn er uns davon nicht erzählt schon. Aber sonst? Was ändert es? Oder wärst Du dadurch vielleicht in der Situation Deine eigene Beziehung zu hinterfragen, und auch auf Deine Fehler zu schauen?

P. und ich reden immer wieder über dieses Thema, und haben viel recherchiert. Du wirst staunen, Männer verzeihen einen ONS oder sonstiges (vor allem wenn SIE sich „nur“ einen Callboy geleistet hat) viel eher als wir Frauen Warum? – weil sie so viel Selbstbewusstsein besitzen, um sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen, und nicht so schnell eine äußerliche Bedrohung wittert. Für die Männer wird es erst dann heikel, wenn die Bedrohung besteht, dass seine Liebste ihn wegen eines Anderen verlässt. Frauen sind da leider nicht so einfach gestrickt (ja, wir sind wirklich manchmal ein wenig verbohrt). Es gibt meistens Szenen, Tränen, gekränkte Eitelkeit, und eben das Gefühl „Ich kann diesem Mann nie wieder vertrauen“.

Und leider in den wenigsten Fällen wird von uns Frauen die entscheidende Frage gestellt „Warum?“. Wir meinen damit nicht die Frage „Warum tust Du mir das an?“, sondern die Frage „Warum hast Du es getan?“. Wenn wir Frauen unseren Liebsten die Möglichkeit geben es uns zu erklären, ohne dass sie die Angst haben müssen bei jedem zweiten Wort angebrüllt zu werden, erfährst Du nicht nur die Motivation des Anderen, sondern vielleicht auch wo es bei Euch beiden eben nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Wir wollen aber mal versuchen Dir unsere Sichtweise und Unterschiede der sogenannten „Untreue“ zu zeigen:

One- Night – Stand: Passiert meistens ungeplant, aus einer spontanen Laune heraus (weil es gerade so lustig ist, und man vielleicht etwas beschwipst ist). In der Realität ist der One-Night-Stand oft nicht mal eine „One Night Hour“. Man geht „geknickt“ nach Hause und hat schon die Frage an sich selbst im Kopf „Was habe ich mir dabei gedacht?“ und „Wie war der Name von Ihr/Ihm noch mal?“

Fremd gehen/Seitensprung: Bei diesen zwei Begriffen haben wir fast immer die gleichwertige Erklärung gefunden. Hier handelt sich meistens um ein sogenanntes „Strohfeuer“. Mann/Frau findet plötzlich Gefallen an jemanden, den man schon besser kennt und auch eine gewisse Vertrautheit besteht. Das kann ein Kollege/in sein, oder ein Bekannte/r. Plötzlich knistert die Luft, man fühlt sich lebendig, und hat den Eindruck das Leben und den Sex neu zu erfinden. Dauert oft nur ein paar Wochen in unregelmäßigen Intervallen, und schläft dann wieder ein. Zurück bleibt ein unangenehmes Gefühl, und oft ein großes Schamgefühl allen Beteiligten gegenüber.

Affäre: Von der Definition her ist es dem Seitensprung gleich zu setzen, aber mit dem Unterschied, dass sich hier ein Gefühl von „Liebe“ bilden kann. Wir setzen den Begriff Liebe absichtlich in Anführungszeichen, denn bei einer Affäre ist man in einer Art Rausch. Meistens sexueller Natur. Der/Die Andere machen Dinge mit uns im Bett die wir nicht für möglich gehalten hätten zu erleben. Wir wollen dieses „Feeling“ nicht verlieren, weil es sich einfach so verdammt geil anfühlt, und das wird dann oft mit Liebe verwechselt. Bei einer Affäre gaben die meisten in einer Studie Befragten an, dass sie wissen, dass es nicht richtig ist den Partner zu „betrügen“, aber sie „nicht anders konnten“. Jeder Rausch hat nur mal irgendwann sein Ende, und das ist dann auch das Ende der Affäre.

Verhältnis: Bei dieser Form der „Untreue“ wird es kompliziert. Bei einem Verhältnis kommen ECHTE Gefühle ins Spiel. Man verliebt sich! Der Rausch der Affäre lässt nach, aber trotzdem will und kann man sich nicht vorstellen es zu beenden. Spätestens JETZT ist es an der Zeit mit dem Beziehungspartner/in zu reden. Hier geht es nicht mehr um eine Laune oder eine Möglichkeit die sich einfach mal so bietet. Dabei geht es um drei Menschen die darauf zusteuern unglücklich zu werden.

REDEN! REDEN! REDEN!— das ist das größte Sicherheitsnetz gegen „Untreue“. Leider mussten wir feststellen, dass das Reden zu aller erst verloren geht in einer Beziehung. Alles wird zur Routine, auch der Sex. Auch wenn Du jetzt vielleicht „aufschreien“ wirst, aber wenn es im Bett nur mehr Routine ist, dann ist deine Partnerschaft auch nur mehr Routine. Das höchste Glücksgefühl haben die Menschen, wenn sie Sex haben (das war immer so, und das wird sich auch nicht ändern, weil beim Menschen Essen und Sex die höchste Glückshormon Ausschüttung bewirkt). Leider ist der Mensch auch darauf programmiert, wenn dieses Glücksgefühl lange (oder auch sehr lange), nicht mehr in ihm ausgelöst wurde, dass er es unbewusst „sucht“. Jeder braucht dieses Feeling – abzuheben, wegzufliegen, nicht mehr „Ich selbst zu sein“.

P. und ich haben von Anfang an geredet, geredet und geredet. Gerade wir können ganz genau beschreiben wie sich ein Seitensprung, Affäre und dann ein Verhältnis anfühlt, denn das ist unsere Geschichte. Wir redeten am Anfang vor allem über die unangenehmen Dinge. Die Themen waren eben auch Eifersucht, Untreue, usw. Aber vor allem was wir wollen und was wir nicht wollen. Trotzdem war es schwierig, und wir hatten auch Probleme, aber Missgunst, Untreue und Eifersucht waren nicht dabei. Unser Gefühl von Treue ist, wenn man (auch wenn man nicht ständig zusammenlebt) der Routine keinen Raum gibt und sich ALLES erzählt. Wir meinen WIRKLICH ALLES! Wir führen keine offene Beziehung, wie viele annehmen. Wir sind uns treu, denn wir „sind fest und sicher“ und wir „hoffen, glauben und vor allem wagen“ – GEMEINSAM.

Wenn Dir „Untreue“ in deiner Beziehung passiert – egal ob Dir oder Deinem Partner (und ES KANN JEDEM passieren), dann bedeutet das nicht, dass Deine Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, sondern nur überarbeitet gehört. Und das Wort Treue hat nichts damit zu tun das Dich jemand mehr oder weniger liebt, sondern das man ehrlich genug zu sich selbst ist, und gemeinsam darüber spricht was Treue für den jeweils anderen bedeutet.
Genieße Deine Zeit mit Deinem Liebsten, und auch wenn Ihr schon Jahre zusammen seid, dann frag ihn doch einfach mal entspannt „Schon mal Lust auf Sex mit einer anderen gehabt?“ Alleine diese Frage – vielleicht begleitet von einem Glas Rotwein auf der Couch – beschert Euch sicher einen Abend von Gedankenaustausch und vielleicht MEHR. 😉

Apropos „Mehr“ –

Blowjob? Wirklich ein JOB oder Vergnügen, und 5 Tipps wie es für Dich zu einem wird!

Bis dahin alles Liebe
C. und P