Fuck Blond

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Fuck Blond – keine Beleidigung

Der Titel des heutigen Beitrages soll bitte nicht abwertend oder in irgend einer Weise diskriminierend sein. Es geht wieder mal um den Fetisch von P. – Haare und Blond. Diese zwei Dinge sind – seit wir uns kennen – immer wieder Thema. Ich habe noch nie einen Mann kennen gelernt, der sich so mit Haaren oder deren Haarfarbe beschäftigt wie P. Er kennt die neuesten Frisuren oder Farbtrends bei Haaren besser als meine Friseurin. Da ich eigentlich immer dunkelhaarig war, und mich P. vor einem Jahr auf die Idee gebracht hat meine Haarpracht mal von der „Sonne küssen zu lassen“, war ich mehr als skeptisch, denn ich wollte auf gar keinen Fall in das Klischee fallen – blond ist doof (Was natürlich nicht stimmt). 

Warum gerade blond?

Mir konnte noch kein Mann – für mich befriedigend –  beantworten warum Männer gerade auf Blondinen so abfahren. P. gab mir immer wieder die gleiche Antwort „Blonde fallen mir halt sofort ins Auge, sie haben so etwas helles, anziehendes an sich“.  Ah ja – alles klar. Die dunkelhaarigen sind also nicht so anziehend, oder wie? Haarfarben und Haarlängen sind ja bei P. und mir immer so ein kleiner Streitpunkt. Hier denke ich offensichtlich nicht weiblich genug, obwohl ich meine Haare zwar jetzt auch heller trage, und P. sicher der Initiator dieser Idee war, aber ich hätte es nie gelassen wenn ich mich damit nicht wohl gefühlt hätte.

Erklärung ist eigentlich einfach

Jeder der mich kennt, weiß, dass ich mir immer selber meine Meinung bilde, also bin ich auf die Suche gegangen nach Antworten. In der Evolution war die Haarfarbe Blond gar nicht existent, darum war jede Frau (bevor es Färbemittel gegeben hat), wirklich exotisch und „anders“. Sie wurden als Engel bezeichnet, oder verglich sie mit welchen. Sie weckten das Bedürfnis beschützt zu werden, weil man sie auch aufgrund ihrer ungewöhnlichen Haarfarbe oft ausgrenzte oder sogar als Hexen bezeichnete (es gibt sogar gemalte Bilder wo Hexen blond dargestellt werden, und nicht rothaarig wie oft angenommen wird). Diese Art und Weise Blondinen zu „beschützen“ zu wollen ist auch heute noch so, zumindest das Bedürfnis danach (obwohl ich jetzt mal annehme, dass die wenigsten Blonden wirklich Schutz benötigen). 

Blond ist blöd – ist blöd

Das Blonde Frauen immer auch ein wenig als „zurückgeblieben“ dargestellt werden, da ist auch die Filmindustrie schuld daran. Alleine schon Marylin Monroe wurde als DER blonde Wunschtraum der Männer dargestellt. Blond, naiv, hilfsbedürftig, und sexy ohne Ende, und nur darauf wartend gefickt zu werden. Sie wurde nicht als intelligente, verletzbare selbst bewusste Frau dargestellt, denn das passte nicht in das Schema der Filmindustrie. Es wurde eine Illusion verkauft, und es ist heute nicht anders. Blonde Haare, rote Lippen, usw….sind noch immer der Renner. Blonde Frauen haben etwas jugendliches, frisches, und auch „glänzendes“ an sich, das Männer magisch (im wahrsten Sinne des Wortes) anzieht.

Blond fickt gut

Fuck Blond – Also das ist ja wirklich der absolute Quatsch, dass man an der Haarfarbe auch an der Leichtigkeit zum ficken gemessen wird. Die Haarlänge kann ich ja nachvollziehen, dass das für Männer anziehend wirkt. Man wühlt gerne in den Haaren, greift rein und riecht auch daran (P. ist da Spezialist). Haare können ein Fetisch sein, und das ist auch völlig in Ordnung, solange es nicht als einziger erotischer Faktor beim anderen gesehen wird. Aber die Haarfarbe als Messlatte zu nehmen wie leicht, gut oder auch schlecht eine Frau zum ficken ist, also bitte – ECHT JETZT?

Bei Frauen ist es halt was anderes

Ich möchte jetzt nicht auf die Männer losgehen, denn auch wir Frauen haben so gewisse Eyecatcher die wir mit Männlichkeit und Stärke assozieren. Bleiben wir bei den Haaren. Für mich sind Männer ohne Dreitagesbart ja ok, aber jetzt nicht der Hin Gucker. Ein Mann der ein wenig verwegen aussieht, oder den Eindruck erweckt, dass er nicht so viel auf sein Aussehen gibt (obwohl das das dann meistens nicht stimmt), trotzdem gepflegt ist, und dann auch noch gut riecht, der hat meine VOLLE AUFMERKSAMKEIT. Meine Phantasie schlägt da meistens Kapriolen, und in meinen Kopf spielt sich sofort ein Szenario der Exstase und Hemmunglosigkeit ab. Ist das nicht das Gleiche wie mit der Haarfarbe Blond bei Männern? Wir reduzieren auch gerne auch auf die Optik, und weißt Du was – DAS IST AUCH VÖLLIG MENSCHLICH.

Wir begehren was wir sehen

Der Mensch begehrt das was er sieht. Das kann für jeden was anderes sein. Bei  Männern ist es vielleicht die Haarfarbe, und bei uns Frauen der Dreitagesbart. Auch wenn wir immer sagen „Die Inneren Werte zählen“, – Ja das stimmt, aber die inneren Werte sind nicht das was wir als Mensch als erster wahrnehmen, sondern das optische. Das kann auch blond sein, langbeinig mit roten Lippen (auch so ein Punkt bei P.). Ich persönlich bin dagegen, dass man einen anderen Menschen ummodeln möchte, das geht auch nicht gut. Man sollte noch immer sich selbst treu bleiben, und nur das optisch verändern, was einem selber gefällt. Ich hatte Glück (oder eigentlich P.), denn hätte mir das erblondete Haar nicht gefallen, hätte ich es sein lassen. Gefickt hat er mich auch als Dunkelhaarige, und durch die Veränderung der Haarfarbe hab ich da an Qualität nicht eingebüßt.

Also ob Blond, ob Braun………

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

*Bildquelle

Bist Du rasiert?

 

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Bildquelle: Google

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Bitte verstehe die Frage jetzt nicht falsch, aber in meiner Zeit als Single auf diversen Internet Plattformen, wo ich auch gerne mal einen Mann kennen lernte für die „schnelle Nummer“, blieb die oben gestellte Frage nicht aus. Nach einer gewissen Zeit dachte ich schon ich befinde mich in einer Art „Bewerbungsmodus“ nach dem Motto „so und jetzt zu meiner letzten Frage bevor ich eine Entscheidung treffe. Bist du rasiert?“ Irgendwann gab ich schon im Vorfeld zu verstehen, dass ich „unten rum“ haarlos bin, und bei den meisten Anwärtern war förmlich ein schriftliches aufatmen zu hören. Warum bloß ist das so wichtig (abgesehen von hygienischen Gründen) ?

In guten alten NENA Videos (zur Info für die jüngeren Leser(innen) – Nena/Sängerin/ bereits in den 80igern) wo sie voller Stolz und ohne Scham in ihrem Rolling Stone T-Shirt die Arme auf der Bühne hoch gerissen hat, und man den RIESEN Busch unter ihren Achseln sehen konnte, da war das noch kein Igitt Effekt bei Männern oder Frauen. In der heutigen Zeit gilt man ja schon als ungepflegt, wenn man ein 2 mm Härchen irgendwo entdeckt. An diesen Punkt muss ich jetzt eine kleine Korrektur vornehmen. Das haarlos sein gab es schon vor tausend Jahren, allerdings aus hygienischen Gründen. In dem jetzigen Zeitalter ist es ein Schönheitsmerkmal. Haare am Kopf und auch im Intimbereich waren nichts abstoßendes, vor allem ab den 60iger Jahren, wo sich jeder aus Protest die Haare wachsen ließ (egal ob Männer oder Frauen, und egal an welcher Körperstelle). 

Es war die Zeit des Aufbruches und der Revolution, und wenn man sich das mal antun will,  und sich einen Porno aus den 70igern zu Gemüte führt (mit Dialoguntermalung – sehr spannend 🙂 ), meine Lieben – da sprießt es nur so aus allen Poren – das HAAR. Erst in den Achtzigern wurden die Haare im Intimbereich immer weniger, und das sah man natürlich zuerst in den Pornofilmen. Dieser Boom kam aus Amerika in den europäischen Raum, und heute ist er nicht mehr weg zu denken. Aber warum lieben es Männer wenn man glatt ist, und fast schon jungfräulich aussieht? Bei einigen spielt eventuell ein gewisser „Lolita“ Effekt mit, aber der Hauptteil der Männer gibt – ganz Mann einfach gestrickt an – dass die Haare beim lecken einfach nur stören, und es „hübscher“ aussieht.

Meine lieben Herren – HÜBSCHER!!!!! – Echt jetzt? Es kann sich vielleicht besser anfühlen, geiler, aufregender, es kann geil aussehen oder auch scharf, aber HÜBSCHER (das hat mir mal ein Mann so geschrieben). Na wehe der Frau, die zum besten Stück des Mannes sagt „das sieht aber da unten hübsch aus.“ Also ich möchte diese Reaktion dann nicht sehen ;). Vielleicht gehört es aber auch schon zum guten Ton als Mann, dass man die Frage stellt ob SIE rasiert ist? Vielleicht glauben sie ja auch, dass dies von ihnen erwartet wird? Also ich sage als Frau, die Frage ist flüssig – überflüssig. Lasst euch doch überraschen, dass wäre doch mal eine Idee, oder nicht?

Ich als Frau muss sagen, dass ich es liebe glatt zu sein. Ich empfinde viel mehr, spüre viel mehr, und jede noch so winzige Berührung fühlt sich gleich ganz anders an. Glatt rasiert zu sein hat bei mir aber auch etwas mit Ästhetik zu tun. Ich fühle mich sauberer, reiner, und attraktiver, aber wie bei allen Dingen ist das natürlich Geschmackssache. Ich habe mich noch nie Waxen lassen, nur weil es ein Mann von mir erhofft oder erwartet hat. Das wäre auch in meinen Augen völliger Quatsch. Das sollte man tun, weil man sich dabei selber wohler und gepflegter fühlt, und aus sonst keinen Grund. Für mich persönlich gehört es schon dazu wie duschen oder Haare waschen, und die Methode wie man die Haare los wird ist jeden überlassen (rasieren, enthaaren, epilieren oder waxen).

Für diejenigen Frauen, die diese Frage auch schon öfters gehört haben, und denen das auf die Nerven geht, kann ich einen Tipp geben. Sagt doch einfach beim nächsten Mal auf die Frage „Bist du rasiert?“, „Wieso, darf ich deinen Rasierer benutzen?“. Ich verspreche Euch, jeder Mann wird  bei dieser Gegenfrage das Gesicht verziehen, wie wenn er in eine Zitrone gebissen hätte. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.