Sex mit dem Ex

Wenn einem der Ex dann fast das Gehirn raus gevögelt hat, und man halbwegs in der Lage ist einen klaren Gedanken zu fassen, dann kommt der Vorschlaghammer der Erkenntnis. Es hat sich nicht geändert,- Er hat sich nicht verändert. Die Fehler die er damals hatte, hat er auch heute, und das ……….

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Sex mit der Vergangenheit

Sex mit dem Ex – Manche werden den Kopf schütteln, und sich denken „Wie kann man so blöd sein mit jemand ins Bett zu steigen, von dem man sich getrennt hat?“. Nicht so voreilig, denn das kann jeden(r) passieren. Die Frage ist aber berechtigt – „Wie kann das passieren?“. Wir werden versuchen mit einen imaginären Beispiel (mit realen Hintergrund aus unseren Bekanntenkreis)  zu erklären.

Alles hat einen Beginn…

Zwei Menschen die eine Beziehung miteinander gehabt haben, haben auch eine gemeinsame Geschichte. Gute und schlechte Zeiten, und eben am Ende nur mehr schlechte Zeiten, Erinnerungen, und alles was einem im Gedächtnis bleibt sind die Streitereien, Schuldzuweisungen und vielleicht sogar Beschimpfungen („Wie konnte ich mich bloß in dich verlieben?“). Beide Beteiligten wollen nur mehr „ihre Ruhe“ haben, und einen Neuanfang starten. Sie schwören sich, niemals mehr in ihrem Leben mit dem Ex-Partner etwas zu tun haben zu wollen.

…und eine Ruhephase

Meistens ist es ja so, dass einer der Partner aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Er oder Sie beginnen das neue Zuhause neu zu gestalten, alles raus zu werfen was von Ihr/ihm noch da ist, und nur einen Brechreiz verursacht, sich einfach neu einzurichten. Weiter geht es dann oft mit der Garderobe die man verändern will, und der Hot Spot bei Frauen, ist oft eine neue Friseur. Wenn man das dann alles erledigt hat, was zu (glauben wir halt) auch zur „Trauerphase“ dazu gehört, ist man dann auch wieder bereit sich unter das Volk zu mischen. Auszugehen mit Freundinnen, einen Brunch zu veranstalten (den „ER“ immer für blöd hielt), oder Dinge zu tun, die man aus einer falschen Kompromiss Bereitschaft zu IHM sich jahrelang verkniffen hat. (Obwohl wir der Ansicht sind, das wir da selber schuld sind). 

Ein Neuer betritt die Bühne

Nachdem man alle Rituale durch hat, um sich „neu zu erfinden“,  ist man auch bereit wieder zu flirten und seine Chancen zu nutzen die man auf dem „Markt“  noch hat. Man will sich selbst auch beweisen, dass man noch attraktiv ist, Lust in einem Mann wecken kann.  Frau fühlt sich endlich wieder lebendig, bereit für Neues bzw einen Neuen. Dann lernt man einen Kandidaten kennen, und verliebt sich neu. Alles ist rosarot, perfekt, und nur wunderschön. Es läuft für einen selbst alles „rund“, man ist mit sich selbst im Reinen. Die schlechten Erinnerungen an den Ex verblassen,  werden weniger, sie sind nicht mehr bedeutend im eigenen Leben.

Oft ist es der Zufall

Oft ist es der Zufall, der Frau mit den Ex wieder zusammen treffen lässt. Das kann im Supermarkt sein, im Fitness Center oder bei einer Party von Freunden. In unseren Fall ist es die Party bei Freunden. Der erste Gedanke wenn man den Ex entdeckt „Oh mein Gott, nicht ernsthaft, dass er da ist?“. Man ist mit dem Neuen dort, denn immerhin will man ihn den Freunden vorstellen. Der Ex vielleicht mit der neuen Freundin. Man ist sehr bemüht höflich, aber trotzdem distanziert zu bleiben, vielleicht auch aus den Grund, dass sich die „alte“ Welt nicht mit der „neuen“ vermischt. Das würde ja gar nicht passen. Dann werden unter den Freunden Erinnerungen ausgetauscht, und plötzlich befindet man sich in einem Dialog mit dem Ex, der einen nun gar nicht mehr so unangenehm ist. Der Moment wo man sich – in Gedanken –  an den letzten Urlaub erinnert, an dem man es wild am Strand getrieben hat, was man sich alles ins Ohr geflüstert hat, lässt den Ex plötzlich in einem anderen Licht erscheinen.

Zeitreise

Die Zeitreise mit dem Ex beginnt im Kopf. Plötzlich erinnert man sich wieder daran wie man sich kennen,- und auch lieben gelernt hat. Der Abend ist angenehm, die Gespräche aber auch Anekdoten sind zum lachen, und dann kann es sein, dass der Satz „Wann haben wir aufgehört zu lachen, reden  usw…..?“ fällt. Es erscheint alles in einem anderen Licht, die Streitereien und Beschuldigungen sind so blass geworden, dass man schon vergessen hat, wie sie überhaupt entstanden sind. Dann wird der Punkt erreicht Wo die Lust auf den Ex auf einmal riesig wird. Man sollte ja wissen wie er riecht, schmeckt, sich anfühlt, und doch ist alles irgendwie neu. Ist es das? – Vertraut und doch neu? Ist es, dass wir beim Sex mit dem Ex ruhig den Push Up BH abstreifen können, weil der Ex sehr wohl unsere Brüste kennt, und weiß, dass sie nicht mehr so straff sind, und er uns trotzdem ins Ohr flüstert wie geil und sexy man ist?

Endstation Bett

Der Abend endet vielleicht damit, dass man sich verabredet (denn immerhin ist jeder von beiden mit neuen Partnern auf der Party) ,- sich einen Termin ausmacht für einen Kaffee bei ihm (obwohl man vielleicht schon weiß, dass es den Kaffee höchstens nachher gibt). Frau geht zu dieser Verabredung. Frau ist geil, neugierig, will wissen ob sie sich das alles nur eingebildet hat, versucht alles auf sich zukommen zu lassen, und doch will man, dass ER einen bei der Türe die Kleider vom Leib reißt. Genauso passiert es dann auch! Der Sex mit dem Ex ist ekstatisch, geil, animalisch. Das eigene Universum verschiebt sich in der Sekunde. Der Sex dauert Stunden, und man kann vom Ex nicht genug bekommen. Und doch—-

Es hat sich nicht geändert

Wenn einem der Ex dann fast das Gehirn raus gevögelt hat, und man halbwegs in der Lage ist einen klaren Gedanken zu fassen, dann kommt der Vorschlaghammer der Erkenntnis. Es hat sich nicht geändert,- Er hat sich nicht verändert. Die Fehler die er damals hatte, hat er auch heute, und das was wir als Frau an ihm vor Jahren auszusetzen hatten, hätten wir auch heute noch. Es war nur Sex mit dem Ex, und das war geil, aber die Betonung liegt auf WAR!! Es meldet sich das schlechte Gewissen, nicht nur gegenüber dem neuen Partner, sondern einem selbst gegenüber. Frau hat für ein paar Stunden vergessen, wie sie sich damals „frei geschwommen“ hat von IHM. Wie viel Zeit sie vielleicht benötigt hat, um wieder zu sich selbst zu finden. Egal wie man es sieht, jeder muss wissen ob der Sex mit dem Ex erstrebenswert ist. Wir haben uns auch gedacht, dass es sein kann, dass Frau auch ein wenig mit dem Gedanken kokettiert „Kann ich den Ex noch sexuell reizen“? 

Nicht verurteilen

Wir verurteilen nicht, oder maßen uns ein Urteil an, denn auch wir sind nicht davor gefeit Sex mit Ex zu haben. Jeden kann es passieren, weil vielleicht die Situation gerade stimmig ist, oder die Stimmung erotisch aufgeladen ist. Wir verurteilen nicht, denn Sex mit dem Ex (wenn er so ist wie oben beschrieben), dann sollte man ihn genießen. So wie ein gutes Essen, dass man schon einmal in seinen Leben genossen hat.

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

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Zweifelnde Unterwerfung im Schatten

Zweifelnde Unterwerfung im Schatten mag Dir als Titel etwas schwülstig und ungewöhnlich erscheinen, und erinnert eher an einen Romantitel aus dem vorigen Jahrhundert. Das mag so sein, aber Du wirst gleich erkennen, dass da eine dreifache Problematik enthalten ist, die vielleicht auch Dich betrifft. Jede Frau zweifelt (schüttel jetzt nicht den Kopf 😉 ). Was passiert aber,  wenn eine Frau zweifelt die in einer……

Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Zweifel, Unterwerfung, Schatten?

Zweifelnde Unterwerfung im Schatten mag Dir als Titel etwas schwülstig und ungewöhnlich erscheinen, und erinnert eher an einen Romantitel aus dem vorigen Jahrhundert. Das mag so sein, aber Du wirst gleich erkennen, dass da eine dreifache Problematik enthalten ist, die vielleicht auch Dich betrifft. Jede Frau zweifelt (schüttel jetzt nicht den Kopf 😉 ). Was passiert aber,  wenn eine Frau zweifelt die in einer BDSM Beziehung steckt und devot ist? noch schlimmer – Was geht in einer Frau vor, die zweifelt, in einer devoten Rolle einer BDSM Verbindung steht, und auch noch Schattenfrau ist? (Wir haben darüber bereits ausführlich einen Beitrag geschrieben Die Schattenfrau ).

Der Reihe nach….Der Zweifel

Da sich meine Gedanken schon wieder überschlagen wenn es um dieses Thema geht, möchte ich es auseinander halten, und jedes Thema einzeln beleuchten. Wie gesagt, wir Frauen zweifeln sehr gerne (das war jetzt sarkastisch gemeint) . Frauen zweifeln an ihrem Aussehen, an ihrer Qualifikation im Job, zweifeln an sich als Mutter oder aber auch als Geliebte (egal ob des eigenen Mannes oder bei wechselnden Partner) . Mit diesem Zweifel umzugehen ist schon unter „normalen“ Umständen nicht leicht. Wir bilden uns ja immer ein, es gibt eine Andere die noch besser, schöner, attraktiver oder geiler ist als wir selbst. Wo kein Busen hängt, keine Cellulite sich abzeichnet, oder die einfach das gesamte Kamasutra im Bett drauf hat. Selbst die selbstbewussteste Frau zweifelt irgendwann an sich selbst oder an ihren Qualitäten. Warum gerade Frauen dazu neigen, ist sicher eine Frage die es sich lohnt zu erforschen.

Unterwerfung

Wenn eine Frau bekennend devot ist,  und in einer BDSM Verbindung steckt, dann gibt es auch hier Abstufungen. Man kann nur im Bett devot sein, oder aber auch eine 24/7 Beziehung mit seinem Dom führen. Frau geniest die Unterwerfung, lässt sich in ihrer Devotheit liebend gerne fallen, und will gefallen, entweder durch ihr Aussehen oder aber auch durch ihr Gehorsam gegenüber ihrem Dom. Also ich persönlich verspüre – wenn ich in meiner devoten Position bin – immer die größten Zweifel. Ich möchte gefallen, – IHM gefallen. SEIN ein und alles sein, und das absolute sexuelle Vergnügen für IHN darstellen. Obwohl P. und ich wunderbar harmonieren, überkommen mich hin und wieder noch immer Zweifel, und meine Frage im Kopf „Genüge ich ihm wirklich?“ zieht oft eine wieder kehrende Schleife. Nur sein Verhalten mir gegenüber gibt mir dann die Sicherheit, und schiebt die dunklen Wolken weg.

Schattenfrau

Die Schattenfrau – ein Thema für sich. Manche verteufelt sie, und behauptet sie ist eine Männer Diebin und eine Schlampe, die einer anderen den Mann wegnimmt. Andere wiederum gehen davon aus, dass der Mann der Schuldige ist, der eben fremdgeht und nicht treu sein kann. Egal welchen Standpunkt man vertritt, und wie viel man auch verurteilt  – die Schattenfrau weiß auf was sie sich einlässt, aber das bedeutet nicht, dass eine Schattenfrau keine Gefühle hat die man nicht verletzten kann. Im Gegenteil – eine Schattenfrau ist oft schon aus ihrer Position heraus eher „devot“ (das meinen wir jetzt nich im sexuellen Sinn). Eine Schattenfrau hält sich länger und auch „stiller“ mit Kritik oder Vorwürfen zurück, denn sie fürchtet den Geliebten dann völlig zu verlieren. Sie stecken eher zurück, und „schlucken“ mehr hinunter. (BITTE – diejenigen die jetzt meinen „selber Schuld, wieso lässt sie sich das gefallen“ sollten nach unserer Meinung bitte erst dann mitreden, wenn sie selber mal in diesem Gefühlschaos gesteckt sind). 

Die Kombination

Wenn man jetzt alle drei Punkte zu einer Kombination zusammen führt, dann hat man den emotionalen Supergau. Devot sein, Schattenfrau und Selbstzweifel ob man denn „genug“ ist? Der Wahnsinn! Trotzdem passiert diese Kombination, und man kann nichts dagegen tun, weil man sich das nicht aussucht. Es passiert einfach. Ich habe das alles schon mal erlebt, und das ist wirklich ein Lebensabschnitt auf der Hochschaubahn. Man ist ganz oben und dann wieder ganz unten. Es ist eine Mischung aus Schweben und ins Bodenlose fallen. Die Pragmatische unter Euch wird jetzt sagen „Das tue ich mir nicht an“. Gratuliere, wenn Du das so einfach kannst, bist du wirklich taffer als ich,  oder andere Frauen, und das meine ich jetzt nicht sarkastisch. Das Problem bei der Geschichte ist meistens, dass man sexuell seine zweite Hälfte gefunden hat, die Gefühle und die Interessen die Gleichen sind, und ER der Einzige ist der unsere Zweifel ausräumen kann, aber ER ist auch derjenige,  der bereits einer anderen „gehört“.

Die Lösung

Es gibt keine! Naja keine ultimative Lösung die ich hier aufzeigen kann, aber es gibt sehr gute Möglichkeiten mit dieser Situation umzugehen. Das Problem ist nicht der Mann, nicht die Situation, sondern WIR SELBER!. Unsere Zweifel sind das Problem. Warum glaubt Frau dass sie NUR die ZWEITE ist? Weil wir es uns einbilden! Warum sollte sich ein Mann, bei dem in der Ehe oder Beziehung alles super läuft eine Affäre antun? Eben! Er tut es nicht, wenn alles Ok ist, sondern weil eben einiges im Argen liegt. Warum „geraten“ wir Frauen an so einen Mann? Weil wir uns das nicht aussuchen, sondern es passiert einfach, dass wir uns verlieben oder uns devot hingeben. Wir sind außergewöhnlich, einzigartig, und offensichtlich für einen Mann so hinreißend,  dass er alle Bedenken über Board wirft und sich nicht nur als Liebhaber anbietet, sondern auch als Dom.

Jeder verantwortungsvolle Dom wird niemals etwas tun, dass einer Sub schadet. Weder körperlich noch emotional. Wir geben Dir recht – wenn ein Dom nicht verantwortungsvoll ist, dann ist er definitiv in allen Bereichen nicht zu empfehlen. Er wird sich um unsere Zweifel oder Ängste nicht kümmern, sondern ein Egomane sein, der nur auf sein eigenes Wohl bedacht ist. Dann ist er aber auch als Mensch im Allgemeinen nicht gut für das Seelenheil.

Zweifel nicht

Unser Rat für Dich kann nur lauten – zweifel nicht an dir selbst, denn das brauchst du nicht. Du bist als Frau wunderbar, einmalig und hinreißend. Egal wie viele Mängel Du auch an dir selber entdeckst, oder wie viele Fehler Du an dir suchst. Du suchst Dir nicht aus in welchen Mann Du dich verliebst, welchen Mann Du dich ergibst und auslieferst. Es ist eben so, und manche Dinge kann man nicht ändern. Genieße jeden Moment, jede Berührung und jeden demütigen Moment, denn DU BIST EINZIGARTIG!

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P

Sperma fliest nach unten

Dann kommt eine Gelegenheit wo die Lust und die Geilheit schon schon so hoch ist, beide wollen es auch, und es passiert. Es wird gevögelt das die Aktenschränke wackeln. Ohne Hemmungen, man hat auch das Gefühl sich sexuell schon ewig zu kennen. Ich habe mit einigen Frauen gesprochen die mal mit ihrem Boss einen ONS oder ……

Lucky Chief und Bad working!

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Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Sperma fließt nach unten? Klingt jetzt wieder mal sehr kryptisch und auch irgendwie (auf eine sehr verdrehte Art 😁) logisch, und trotzdem fragt man sich was P. und ich wieder mal damit meinen. Also um es mal ganz klar zu sagen, kam der Titel dieses Beitrages wieder mal von P. (in einer kreativen Phase die er zur Zeit hat). Wenn man aber seinen Gedankengang kennt, und die nicht nur rein physikalischen Aspekte, wo es ja aufgrund der Schwerkraft klar ist, dass auch Sperma nach unten fließt bedenkt, dann macht diese Überschrift absolut Sinn.

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in der Arbeit. Wir haben in den meisten Berufen ständig Kontakt mit unseren Kollegen und auch oft mit unseren Vorgesetzten. Das muss jetzt nicht der Firmen Inhaber selbst sein. Das kann der Teamleiter, der Abteilungsleiter oder sonst wer sein, dem man als Mitarbeiter zugeteilt ist. Die Zeit in und bei der Arbeit kann sehr intensiv sein (vorausgesetzt man liebt seine Arbeit und macht sie nicht nur wegen des Geldes).

Natürlich tauscht man auch in der Arbeitszeit hin und wieder mal ein privates Wort aus, oder es haben sich auch schon Freundschaften entwickelt. Es kann aber genauso gut passieren (meistens bei berühmt, berüchtigten Firmenfeiern), dass der direkte Vorgesetzte sympathischer ist, als man im Arbeitsalltag wahr genommen hat. Er hat ein nettes Lachen, einen mitreißenden Humor, und wenn er Dir beim Zuprosten in die Augen sieht fällt Dir das erste Mal auf wie schön blau sie sind. Umgekehrt ist es genauso, denn dir fällt auf, dass sich der Chef jetzt des öfteren in deiner Nähe aufhält als bisher, und kleine Berührungen – die klarerweise nur zufällig sind – Dir gar nicht unangenehm sind.

Du weist sicher schon auf was wir hinaus wollen? Du fühlst dich plötzlich und ohne das du es jemals geahnt hättest, sexuell erregt wenn dein Boss in deiner Nähe ist. Wir reden da jetzt nicht davon, dass du dich verliebt, sondern es geht um simple Lust und Geilheit auf einen Mann der halt zufällig Dein Vorgesetzter ist. Punkt! Selbstverständlich gibt man sich dieser Lust nicht gleich hin und reißt sich die Bluse vom Körper, und schreit „Nimm mich du geiler Hengst“.

Aus meiner Erfahrung (ja, ich kenne das Szenario 😉), staut sich diese Lust langsam aber stetig immer mehr auf. Als erster bemerkt man, dass Frau morgens viel leichter, mit viel mehr Freude und Motivation in die Firma fährt, und sich plötzlich ein blöder Grinser am Gesicht abzeichnet, dass die Kollegen annehmen, dass man Reste von Ecstasy vom Wochenende noch im Blut hat (das ist natürlich ein Scherz). Die Arbeit geht einem viel leichter von der Hand, man läuft wie auf Schienen, und dann betritt ER den Raum, und zwischen den Beinen fängt es an zu pochen. Es nützt auch nichts, wenn man weg sieht, ignoriert, oder sich selber ermahnt den Kopf einzuschalten. Man will mit dem Boss vögeln – und AUS.

Dann kommt eine Gelegenheit wo die Lust und die Geilheit schon schon so hoch ist, beide wollen es auch, und es passiert. Es wird gevögelt das die Aktenschränke wackeln. Ohne Hemmungen, man hat auch das Gefühl sich sexuell schon ewig zu kennen. Ich habe mit einigen Frauen gesprochen die mal mit ihrem Boss einen ONS oder eine Affäre hatten. Alle sagten dasselbe – Es war heiß, aber nach einer bestimmten Zeit (die variieren kann von ein paar Wochen bis zu einigen Monaten) schmeckte die Affäre etwa so wie abgestandenes Bier. Selbst im Idealfall, dass niemand von beiden gebunden oder verheiratet ist, bleibt noch immer die Tatsache das ER der Boss ist, und es sich ergeben kann, dass man geschäftliche Kritik einstecken muss.

Blöder Arsch und Firmenmatratze

„Dieser blöde Arsch, gestern lässt er sich von mir im Kopier Raum einen Blasen, spritzt mir in den Mund (Sperma fliest nach unten – du erinnerst Dich? 😉 ) , und jetzt macht er mich zur Sau, weil irgendein Papier nicht zu finden ist. “ Das oder so ähnlich denkt man sich. Das Dienst „Verhältnis“ ist nicht mehr das Gleiche was es vor dem heißen Sex war, und wenn man Pech hat, und die lieben Kollegen auch noch etwas mitbekommen haben von der Affäre, dann zerreißen sich diese auch noch das Maul. Leider ist es oft so, dass man dann als Büro oder Firmenmatratze gilt. Der Boss allerdings ist nur der Lucky Chief,  und für Dich kann die Arbeit sich als Bad Working enden.

Wenn Sperma schon nach unten fließen soll, dann aber ohne das es irgendwann bitter schmeckt. 😉

Bis dahin alles Liebe

Eure C. und P.

 

Die Schattenfrau

Die Logischen unter Euch werden jetzt aufschreien. JA – ich hätte Danke sagen sollen und gehen – ALLEINE. Tat ich aber nicht. Ich sagte nichts, ich nahm einfach seine Hand. Er zog mich an sich …..

Hallo liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

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Bildquelle : Google

Die Geliebte, die Mätresse, die Konkubine, die ewig Zweite Frau. Und auch wieder nicht. Zum besseren Verständnis für alle. Ich schreibe hier nicht aus der reinen Theorie, ich war die Schattenfrau, über viele Jahre. Ich will auch nichts schön reden, es war immer eine Hochschaubahn der Emotionen. Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt. Natürlich könnte ich jetzt zu meiner Verteidigung sagen, ich war jung und auch noch unerfahren, und das mir so etwas heute nicht mehr passieren könnte. Doch es könnte. Und es kann jeder Frau passieren, dass sie sich wieder jeglicher Vernunft und Verstandes in einen verheirateten Mann verliebt. Umgekehrt wird aber auch ein Schuh daraus, denn auch der Mann (obwohl verheiratet) kann sich verlieben in seine Schattenfrau, nämlich dann wenn es nicht nur ums Sexuelle geht.

Fangen wir aber der Reihe nach an (schon wieder greife ich mir selber vor). Ich lernte diesen Mann – nennen wir ihn mal A. – auf meinen damaligen Arbeitsplatz kennen. Ich öffnete die Türe, er stand auf der anderen Seite, und wir liefen fast ineinander. Tja, da war der Blick, der Duft der von ihm ausging, und der lockere Spruch „Das wäre jetzt der schönste Unfall  geworden, der mir je an einem Montag passiert wäre“. Da wir uns noch nicht kannten stellten wir uns vor. Den ganzen Tag kreisten wir umeinander wie zwei Adler die sich nicht aus den Augen ließen. Dann war Feierabend. Er verabschiedete sich und ging. Irgendwie war ich schon enttäuscht, aber naja- auch nicht tragisch. Da unmittelbar in  der Nähe eine Kneipe war, wo sich viele Kollegen nach Feierabend trafen, ging ich eben mal alleine auf einen Absacker hin. Und als ich das Lokal betrat – das saß ER.

Konnte nur Zufall sein, denn ich habe mit keinem Wort diese Kneipe erwähnt. Er kam auf mich zu, und meinte „ich habe gehofft, dass Du heute hier herkommst. Deine Kollegen haben mir verraten, dass ihr hier öfters seid.“ Wir setzten uns an die Bar, und fingen an zu reden. Das nächste mal das ich auf die Uhr sah, war es weit nach Mitternacht, und der Wirt wollte Feierabend machen. Als ich mich verabschieden wollte, hielt er mich fest, und sagte „Ich muss Dir was sagen. Ich bin verheiratet.“ Kein – ach ich bin ja so unglücklich, meine Ehe läuft nicht oder sonstiges. Einfach kurz und knackig „ich bin verheiratet“. Die Logischen unter Euch werden jetzt aufschreien. JA – ich hätte Danke sagen sollen und gehen – ALLEINE. Tat ich aber nicht. Ich sagte nichts, ich nahm einfach seine Hand. Er zog mich an sich und küsste mich.

Er verließ um vier Uhr morgens meine Wohnung, und ich kann jetzt nicht sagen, dass ich da schon Hals über Kopf verliebt war. Da war ich noch so realistisch, dass ich mir sagte „Ja war toll, aber der ist vergeben und hat sicher immer wieder was nebenbei laufen“. Es blieb nicht bei diesem einen Mal. Ich wurde die „Montagsfrau“. Der Montag war unser Tag, und es war auch nicht so, dass wir uns nur trafen zum vögeln. Im Sommer gingen wir baden, wir gingen ins Kino (Ja ok – wir schmusten mehr als wir uns den Film ansahen 😉 ), oder wir kochten etwas zusammen. Er wollte, dass ich mit entscheiden sollte, was er sich für ein Auto als nächster kaufte, usw. Ich war TEIL seines Lebens, weil er mich dazu machte, und auch umgekehrt.  Ich vermisste nichts – fast ein Jahr lang. Ich war immer schon selbstständig, und daher genoss ich auch die Zeit alleine, und freute mich auf Montag.

Die Probleme fingen erst an, als er mit seiner Frau auf Urlaub fuhr  – 3 WOCHEN lang. Handy, Whats App etc. das gab es noch nicht, und die drei Wochen wurden zur Ewigkeit. Als er dann endlich wieder da war meldete er sich erst ein paar Tage später. Ich war sauer und verletzt und beendete die Sache. Ich weinte tagelang, denn auch wenn es logisch ist die Geschichte zu beenden, weh tut es trotzdem. Ab da fing das „Auf und Ab“ Spiel an. Er kam, wir stritten das die Fetzen flogen, wir versöhnten uns wieder, und dann nach ein paar Wochen ging das Theater von vorne los. Erst als er eines Tages vor meiner Türe stand – es war KEIN Montag – mir sagte, ich soll mich anziehen, denn wir hätten einen Termin, da spürte ich das er sich entschieden hatte, und zwar ohne das ich etwas dazu tat. Wir fuhren gemeinsam zum Scheidungsanwalt, und er reichte die Scheidung ein. Leider begann dann auch der Rosenkrieg. Er und seine Frau waren ziemlich vermögend, und der Streit ums Geld zog sich über ein Jahr. Dieses ewige hin und her, die Attacken seiner „noch“ Frau hielt unsere Beziehung aber nicht aus, und wir trennten uns endgültig – friedlich, aber schmerzvoll für uns BEIDE.

Heute noch denke ich manchmal an ihn –  denn obwohl ich die Schattenfrau, war ich doch unglaublich glücklich in diesem Lebensabschnitt, und ich erlebte Dinge, die ich niemals bereue. Das Witzige war, dass wir uns im Laufe der letzten zwanzig Jahre immer wieder über den Weg gelaufen sind, wir wärmten die Geschichte aber nur einmal kurz wieder auf. Es war nicht mehr das Gleiche. Beim letzten Mal als wir uns zufällig in einem Freibad über den Weg liefen, da konnten wir über die letzen zwanzig Jahre reden, und er versicherte mir, ebenso wie ich ihn, dass es die Beste Zeit seines Lebens war, aber eben der Zeitpunkt für uns nicht bestimmt war. Zum Abschluss gaben wir uns die Hand und gingen getrennte Wege.

Ob ich es heute anders machen würde? Nein! Ich klage nicht und jammere auch nicht. Es war so wie es war.  Ob mir so etwas wieder passieren könnte? – SELBSTVERSTÄNDLICH, denn in wen man sich verliebt das kann man nicht bestimmen. Auch wenn jetzt ganz viele taffe Frauen sagen „Mir kann das nicht passieren, so blöd bin ich nicht“, dann können sie das nur sagen weil es ihnen noch nie passiert ist, und mit blöd hat das gar nichts zu tun. Und eines ist mir persönlich ganz wichtig zu sagen: Die Geliebte ist nicht der Grund warum eine Ehe auseinander geht,- sie ist maximal der Auslöser, denn die Geliebte gibt es erst dann,  wenn die Beziehung schon einen Sprung hat. Hätte sie das nämlich nicht, dann hätte die Geliebte gar keine Chance.

Also verurteilt nicht die Schattenfrauen sonst fragt euch selber „kann ich steuern,  in wen ich mich verliebe?“ (Diejenige die diese Frage mit JA beantwortet, würde ich aber dann sehr gerne kennen lernen 😉 ). Es gibt sicher die notorischen Fremdgeher, aber die haben nicht nur eine Geliebte, sondern immer wieder wechselnde Gespielinnen, und die fallen jetzt sicher nicht unter die Kategorie „Mr. Charming“, aber es gibt wie man an meinen Beispiel sieht, auch Männer die irgendwann zugeben, dass die Geliebte zur Liebe geworden ist, und handeln auch dementsprechend.

Manchmal wenn Montag ist, da denke ich noch an diese Augen, diesen Duft……

Alles Liebe

Eure C. und P.