5 Schritte zur Königin des Dirty Talk

Der Duden im Bett ist der halbe Orgasmus!

Quelle Bild: www.google.at

P. und ich haben uns unzählige Male unterhalten, warum der berühmte Dirty Talk im Bett den Sex vollständiger macht und geiler. Es ginge ja auch ohne „dreckige Wörter“, oder?

Schnell kamen wir dahinter das es ist wie mit einem guten Abendessen im einem tollen Lokal zu Zweit. Die Location perfekt, das Essen ein Gedicht, das eigene Outfit und das des Partners eine Augenweide, und trotzdem im nach hinein betrachtet  – langweilig – ohne anregende Konversation.

Genauso verhält es sich beim Sex Mädels!

Nur leider ist es bei den Männern und auch bei den Frauen eine gewisse Hemmschwelle da, wenn es sich um schmutzige Wörter handelt. Immerhin haben wir ja von unseren Eltern immer wieder gehört „das sagt man nicht“, auch wenn es da nicht um das Sexuelle ging, sondern um den herkömmlichen Sprachgebrauch. Aber wenn es beim Sex zu ruhig zu geht, kann es passieren, dass Dir dein Bettgefährte den „Puls fühlt“ ob Du überhaupt noch bei der Sache bist 😉 . Männer lieben Dirty Talk, denn er heizt zusätzlich das Kopfkino an, und genauso ist es auch bei uns Frauen.

Das ist auch der Grund was die schmutzigen Worte im Bett ausmachen, es regt zusätzlich die Phantasie an. Hört sich einfach an, ist aber für manche (war auch bei mir so!) eine Schranke in uns, die uns hemmt böse Worte auszusprechen. Denn dann fängt mal wieder das Gedankenkarussell in den Frauenköpfen (wir Frauen denken wirklich viel zu viel!! 😉 ) an zu drehen – „Was denkt er über mich, wenn ich das sage?“, „Mach ich mich da lächerlich“?, „Denkt er ich bin eine Schlampe“?.

Und da gibt es den ersten Tipp für Dich – probiere das schmutzige reden schriftlich aus. Schick mal Nachrichten auf sein Handy mit eindeutigen Inhalt. Könnte ein Satz sein wie „Ich bin gerade feucht weil ich an deinen Schwanz gedacht habe“. Jeder Mann hört gerne schöne Dinge über seinen „besten Freund“, und glaubt mir – keinen lässt  so eine Nachricht kalt, und er wird darauf sicher reagieren.

Der zweite Schritt ist dann das „Learning by Doing“ – aber wenn Du noch immer Hemmungen haben solltest, dann warte einen Moment ab wo ihr beide in höchst ekstatischer Stimmung seit, wenn ihr stöhnt und die „Ahh“ und „Ohh“ immer lauter werden. Wenn ihr beide in Fahrt seit, dann kann ein gestöhntes „ich steh drauf wenn du mich so hart nimmst“ zu zusätzlichen Höchstleistungen anspornen. Umgekehrt ist es doch für Dich auch geil wenn dein Bettpartner zu Dir sagt „mich macht es geil wenn du so nass bist“, oder?

Die dritte Möglichkeit ihn heiß zu machen ist, dass Du ankündigst was du tun willst. Das kann so aussehen das Du sagst „ich werde jetzt deine pralle Eichel lecken“. Wichtig dabei ist, dass du nicht alles kommentierst, denn das wird sehr schnell langweilig und auch störend. Kurze, knappe Ansagen sind geil – lange Ausschweifungen womöglich mit zusätzlichen Erklärungen eindeutige Sextöter. (uns Frauen wird ja immer noch nach gesagt das wir zu viel reden).

Der vierte Tipp ist mir persönlich sehr wichtig Dir zu sagen. Obwohl es noch immer weit verbreitet ist das man sich vieles aus Pornos „abschauen“ kann, aber punkto Dirty Talk ist das eher keine gute Idee. Bitte vermeidet Sätze wie „du geiler Hengst“, „du dreckige Sau“ usw. Tiernamen haben im Bett eher eine negative Wirkung. Genauso wie seinem oder deinen Geschlechtsteil – womöglich noch in der dritten Person – einen Namen zu geben. „die kleine Petra will jetzt verwöhnt werden“. Glaubt mir, dass macht ungefähr soviel Lust wie ein Mann in weißen Socken und Sandalen.

Und zum guten fünften Schlusstipp das Wichtigste überhaupt! – Du musst dich dabei wohl fühlen und auch Dein Bettpartner. Egal ob ihr lieber soft Words, oder aber auch vielleicht härtere Wörter verwendet – der Dirty Talk soll eine zusätzliche Bereicherung für Dich beim Sex sein. Es soll Deine sexuelle Phantasie anregen, Dich beflügeln, und auch selbstbewusster im Bett machen. Sage aber auch wenn Dir Wörter oder Sätze nicht gefallen oder Dich abstoßen. Setze  deine Grenze, denn der Beste Liebhaber kann nicht erraten was Du gerne hast oder hörst – egal ob zart oder hart!!

Und wenn Du trotzdem noch immer Probleme mit „dreckigen“ Worten hast, dann probiere es doch mal bei der nächsten Selbstbefriedigung an Dir selber aus was Dich scharf macht.  😉

Das wird übrigens auch Thema in unseren nächsten Blogbeitrag sein.

Selbstbefriedigung – Der (gute) sexuelle Egoismus!

Bis dahin wünschen wir Dir viel Spaß

C. und P.

 

 

 

 

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