Liebe(r) Extrem Unlimited Leser(in)!

Hier ist vorerst der letzte Teil der „Gesprengten Ketten“ den wir in unseren erotischen Geschichten vor knapp 14 Monaten veröffentlicht haben, ABER es wird eine Fortsetzung geben. Wir machen jetzt bis nach Ostern Urlaub, und dann kannst Du dich jetzt schon über die Fortsetzung freuen. Wenn Du allerdings selber eine Idee oder einen Wunsch hast wie oder was diese Geschichte unbedingt beinhalten soll, dann schreibe uns doch bitte ein Kommentar oder eine E Mail.

GESPRENGTE KETTEN Teil 3

 

Sophie stand versteinert da. Sie brauchte einen kurzen Moment um zu realisieren, dass ER jetzt vor ihr stand. Alexander riss sie aus ihren Gedanken. „Was willst du mir denn so dringend sagen? Außer das ich ein Arschloch bin, und über den Punkt könnten wir jetzt streiten. Ich denke außerdem, dass Du mich nicht gut und lang genug kennst, um das beurteilen zu können.“ Während er langsam und mit tiefer Stimme sprach, grinste er unentwegt, und Sophie war über so viel Frechheit und selbstverliebter Selbstüberschätzung sprachlos. Wieder war es Alexander der sie aus ihren Gedanken riss. „Für jemanden der mir angeblich so viel zu sagen hat, höre ich ja gar nichts.“ Sein Grinsen wurde breiter und immer selbstsicherer. Sophie wurde durch dieses präpotente Grinsen aus ihrer Starre gelöst, und machte einen Schritt auf ihn zu. Sie stemmte die Hände in ihre Hüften, und genau so wie vorher  an der Bar, streckte sie ihren Körper durch um etwas grösser zu wirken.

„Hör mal genau zu Du narzisstischer, zu groß geratener Gummibär. Bei anderen Frauen wirkt das wahrscheinlich wahnsinnig erotisch, wenn Du hier den geheimnisvollen Macker raushängen lässt, und auf Andere wirkt Deine Art vielleicht einschüchternd, für mich wirkt sie nur lächerlich, und von enormer Selbstüberschätzung geprägt, und solche Eigenschaften beeindrucken mich ungefähr soviel,  wenn jemand die Schokoladenkekse im Supermarkt in ein anderes Regal räumt. Ich wollte Dich nur nochmal sprechen, weil ich wissen wollte, woher Du meinen Namen kennst, denn ich kann mich nicht erinnern ihn Dir genannt zu haben.“

Sie holte das erste Mal tief Luft seit sie angefangen hat zu sprechen, und ihr Brustkorb hob und senkte sich schnell. Sie hatte sich in  Rage gesprochen,  und hatte nicht bemerkt, dass Alexander einen Schritt weiter auf sie zugekommen ist. Er stand ganz dicht vor ihr, und hat ihr aufmerksam zugehört, ohne jedoch sich sein Grinsen zu verkneifen. Er sagte vorerst kein Wort, sondern starrte nur in ihre grünen Augen die ihn anfunkelten. Sophie wurde nervös, weil er nichts sagte, und dieses Schweigen fing an sie unsicher zu machen. Was ist wenn er vielleicht ein Frauenschänder ist, und nur auf ein Opfer wie sie wartet, um sie in diesen Keller zu locken,  um sie dann womöglich irgendwo anzuketten oder sonstiges zu tun?

Sophie hielt dieses Schweigen nicht mehr aus. Sie setzte an um etwas zu sagen, als Alexander einen Finger auf ihre Lippen legte. Diese Berührung war wie ein ein angenehmer warmer Sonnenstrahl nach einem kalten Winter den man auf seiner Haut spürt, und gleichzeitig wie wenn sie sich elektrisiert hätte. Alexander stand vor ihr, seinen Finger noch immer auf ihren Lippen. „Sophie, Erstens einmal bin ich kein Gummibär, weil die sind bunt und fröhlich, und das bin ich ganz sicher nicht, zweitens weiß ich, dass Dich meine Art nicht beeindruckt, weil sonst würdest Du hier nicht stehen, glaube mir, und drittens, also mich macht das rasend wenn jemand die Schokoladenkekse im Supermarkt einfach in ein anderes Regal räumt.“ Wie er das sagte grinste er belustigt. Alexander beugte sich noch ein Stück näher zu ihrem Ohr, und flüsterte „Außerdem Sophie, wenn ich einer schönen Frau meine Finger in ihre nasse Spalte schiebe, dann kenne ich vorher auch ihren Namen, alles andere wäre unhöflich. Oder bist Du anderer Meinung?“

Sophie sprang wie von der Tarantel gestochen einen Schritt zurück, und starrte ihn an. Die Stelle wo noch gerade sein Finger auf ihren Lippen lag,  brannte wie wenn sie gerade Chilli gegessen hätte, und der angenehme Amber ähnliche herbe Geruch hat sich in ihrer Nase festgesetzt. Sag was Sophie dachte sie sich selbst. Ihre Gedanken und Emotionen fuhren gerade Achterbahn, und das ist ein Gefühl, dass Sophie nicht kennt. Sie ist immer auf alles vorbereitet, und selbst wenn es anders kommt, hat sie noch immer Plan B, C oder D in Petto. Jetzt war allerdings ihr Kopf wie leer gefegt. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Noch immer stand sie da, und sagte — NICHTS.

Sie hörte wie Alexander plötzlich zu Sarah – der Frau die noch immer mit einem Wäsche Paket in  der Hand da stand – sagte „Sarah, sei so nett, und bringe Frau Kessler wieder zum Ausgang. Ich denke sie ist nicht daran interessiert zu bleiben.“ Sarah nickte nur. Jetzt erst löste sich bei Sophie die Starre, und sie drehte sich zu Sarah und Alexander. Ihr Zorn war größer als je zuvor, und ihre Stimme überschlug sich fast als sie sagte: „Einen Moment mal – Erstens einmal möchte Frau Kessler noch nicht gehen, weil noch bestimme ich nach wie vor selbst wann und wo ich  hingehe und woran ich interessiert bin. Zweitens einmal – und dabei drehte sie sich lächelnd zu Sarah – Du wolltest mir doch vorher zeigen wo ich mich umkleiden kann, oder? “ Jetzt war es Sophie die Alexander süffisant angrinste. Sarah blickte zu Alexander, und erst als er nickte, wandte sich Sarah zu Sophie und sagte:“ Ja gerne Sophie. Folge mir einfach und achte auf die Lichtstreifen am Boden.“

Sophie folgte Sarah, blieb aber nach einigen Schritten stehen,  und ging noch einmal zu Alexander zurück. Dieses mal legte sie ihm den Finger auf den Mund und kam ihm ganz nah. „Hör mir mal ganz genau zu, denn ich werde es nur einmal sagen. Ich werde noch heraus finden woher Du mich und meinen Namen kennst, und ich werde jetzt hier bleiben und mir diesen komischen Laden ansehen,  und ich werde mich sicher nicht von Dir einschüchtern lassen, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen, oder von mir aus auch Messer aus Deinem Hemd Ärmel springen lassen. Denn der Mann der mir Angst macht , oder mich in irgend einer Weise beeindrucken könnte, der ist noch nicht geboren, auch wenn er mir seine Finger in die Spalte geschoben hat. Oder glaubst Du wirklich, oder hab ich Dir den Eindruck vermittelt, dass das meine Welt erschüttert hat? So, und jetzt musst Du mich entschuldigen. Ich sollte Sarah nicht länger warten lassen.“ Während sie sprach wurde sie immer sicherer, und konnte sich bei den letzten beiden Sätzen ein Grinsen nicht verkneifen.

Sophie musste sich aber eingestehen, dass ihr ihr Herz bis zum Hals klopfte, weil Alexander sie die ganze Zeit – während sie sprach – mit seinen Augen fixierte. Diese warmen, braunen Augen die hier in dieser Umgebung noch dunkler wirkten. Sie konnte seinen Blick nicht eindeutig einordnen, denn so wie vorhin an der Bar, als fast seine ganze Hand in ihr steckte, war ein kurzer Moment, wo sich Sophie nicht sicher war ob er wirklich dieser selbstverliebter Macho war. Da war sein Blick zärtlich und er sah sie dabei an, als ob nur sie existieren würde für ihn. Genauso war es jetzt auch gerade. Sie drehte sich am Absatz wieder zu Sarah um, und gab ihr mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie bereit ist ihr zu folgen.

Sophie spürte die Blicke von Alexander in ihren Rücken, und einen kurzen Augenblick war sie versucht sich noch einmal umzudrehen, aber diesen Triumph wollte sie ihm nicht gönnen. Sie ging hinter Sarah her, und achtete auf die eingearbeiteten Lichtstreifen am Boden. Als der Gang zu Ende war, kam ein großer Raum, und dieser war mit alten gusseisernen Kerzenleuchtern geschmückt, die den Raum in ein warmes Licht tauchten. In diesem Raum stand eine riesengroße schwarze Eckledercouch wo mindestens zwanzig Leute Platz hätten, ohne sich dabei berühren zu müssen. Davor stand ein alter Holztisch, der angepasst an die Größe der Couch ebenso riesig war, aber Sophie dadurch ins Auge fiel, weil er wunderschöne geschwungene stabil wirkende Tischbeine hat. Sophie mochte Holzmöbel, überhaupt wenn sie schon alt und fast antik sind. Sie mochte den Geruch, und sie dachte sich bei solchen Möbelstücken immer Geschichten aus, was diese Dinge schon alles erlebt oder gesehen haben.

Immer wieder hörte Sophie dieses Stöhnen, dass sie am Eingang zu dem unteren Bereich der Black Bar schon wahr nahm, aber noch immer sah sie niemanden zu dem dieses Stöhnen gehörte. Als sie Sarah gerade danach fragen wollte, drehte sich diese zu ihr um, und sagte:“ Sophie, ich führe Dich jetzt in den hinteren Teil dieses Bereiches. Allerdings muss ich Dir – bevor ich Dich hineinführe – eine Augenmaske anlegen. Bevor Du nicht umgekleidet bist darfst Du nichts sehen. Natürlich werde ich Dir beim wechseln deiner Kleidung behilflich sein, außer Du schaffst das auch alleine. Ich denke aber, dass es für Dich bequemer ist wenn ich Dir dabei zur Hand gehe.“

Sophie lauschte angespannt ihren Worten, und ihr fiel wieder ihre wunderschöne, gewählte Aussprache auf. Warum sollte sie sich eine Augenbinde anlegen lassen? Was sollte sie nicht sehen? Sarah dürfte ihren Gedanken erraten, denn bevor Sophie ihre Fragen laut aussprechen kann, sprach Sarah: “ Jeder der hier das Erste mal ist, muss die Augenbinde anlegen, dass hat nichts mit Dir zu tun. Falls Du nochmals hier sein solltest, ist das dann nicht mehr notwendig. Ich werde Dir helfen, und dann wird dich Alexander holen. Hast Du noch Fragen?“ Sophie hätte ungefähr tausend Fragen, aber weil sie nicht als dumm oder ängstlich wirken wollte, nickte sie nur. Sarah nahm die Augenbinde aus ihren Mantel, und legte ihr diese an. Sophie bemerkte sofort, dass sich ihre anderen Sinne verstärkten. Sie hörte das Stöhnen jetzt einen Tick lauter. Sie fühlte Sarahs Hand in ihrer, und wie sie sie hinter sich her zog.

Sophie hörte wie Sarah einen schweren Vorhang aufzog, und sie mit der Hand an ihren Rücken leicht nach vorne schob, und dann wieder den Vorhang, den Sarah offensichtlich wieder zuzog. Sie dürfte sich in einer Art Umkleide Kabine befinden. Sophie fühlte wie die Hände von Sarah ihr Kleid hinten öffnete. Sie hatte warme, weiche Hände, das fühlte sich angenehm auf der Haut an, und gleichzeitig erregend. Sarah ließ ihre Hände über Sophies Schultern gleiten, und streifte ihr die breiten Träger ab. Das Kleid fiel zu Boden. Sarahs weiche Stimme sagte:“ Steig aus dem Kleid Sophie. Du bist sehr schön, und die Unterwäsche die Du trägst unterstreicht das noch.“ Sophie bemerkte dass sie die Worte von Sarah erregten. Sie hob vorsichtig ein Bein nach dem anderen aus dem Kleid, und achtete darauf, dass sie sich nicht verhedderte.

„Vertrau mir. Ich achte darauf, dass Du nicht fällst.“  sagte Sarah. Sie streifte die Wade entlang, und Sophie vertraute ihr, was sie selbst erstaunte. Als sie nur mehr in Strümpfen, Höschen, und BH da stand fühlte sie sich etwas hilflos, verstärkt durch den Aspekt das sie nichts sah. Sie fühlte plötzlich den Atem von Sarah in ihren Nacken, und ihre Hände die auf ihren Hüften lagen. „Ist Dir das unangenehm wenn ich Dich so berühre, oder Dir so nah bin?“ Sarah wusste einen Moment lang nicht was sie antworten sollte, denn sie war von den Eindrücken,  die schon den ganzen Abend auf sie einwirkten,  völlig überrollt. Dann flüsterte sie “ Nein, es ist nicht unangenehm, aber ich wurde noch nie von einer Frau…“

„..so berührt?“ vollendete Sarah ihren Satz. Sophie nickte. „Sophie, du solltest lernen dich fallen zu lassen, und wo könntest Du das besser und leichter als bei einer anderen Frau. Ich werde nichts tun was Du nicht willst. Du kannst mir immer sagen,  wenn Du etwas nicht möchtest.“ Sophie dachte nach. Sie hatte noch nie mit einer Frau geschlafen, oder sich von einer sexuell berühren lassen, aber bei dem Gedanken fühlte sie sich nicht bedrängt oder überfordert. Sie fand keine passenden Worte, und darum sagte sie zu Sarah nur :“ Ich vertraue Dir.“ Sarah küsste ihren Hals, und ließ ihre Zunge langsam bis zu ihren Brustansatz gleiten. Die Zunge war warm, weich – fast wie Samt. Sophie war sofort hochgradig erregt, und die Reaktion ihres Körpers hatte sie nicht erwartet. Sie bemerkte wie sie feucht wurde.

Sarahs Hände wanderten gleichzeitig an der Seite ihres Körpers entlang, und Sophie hatte den Eindruck, dass Sarah sie erkunden wollte wie neues Land, denn sie sog auch ihren Duft ein, leckte an ihren Brüsten und ihre Hände ließen keinen Zentimeter ihres Körpers aus. Sophie bemerkte wie ihre Knie immer weicher wurden, und sie hatte das Gefühl sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Als sie fast den Halt verlor, und drohte nach hinten zu kippen, spürte sie zwei Arme die sie auffingen. Sie spürte einen harten Männerkörper, und den Geruch nach Amber den sie wahr nahm,  erkannte sie sofort. – Alexander!

„Ich dachte, wenn ich Dich nicht beeindrucken kann, dann kann es vielleicht Sarah, und wie ich bemerke, ist ihr das auch gelungen. Und Sophie – und höre jetzt genau zu – ich werde Deine Welt erschüttern.“

 

 

 

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